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Inhaltsverzeichnis

1. Erwartungen und Vorbemerkungen Seite 1

2.I Beschreibung des Betriebs Seite 2

II Beschreibung eines Berufs Seite 3

3. I Meine Tätigkeiten Seite 4, 5

II Tagebuch vom 16.02.2010 Seite 6

4.Schlussbetrachtung und Auswertung Seite 7

Bilder einiger Mitarbeiter Seite 8


1. Erwartungen und Vorbemerkungen
Ich werde mein Betriebspraktikum in dem Betrieb "Urbanizers" machen.
Bei der Suche nach einem Platz habe ich mich zuerst bei Freunden und Bekannten
erkundigt, was sie beruflich machen und ob es in ihren Berufen eine Chance auf
einen Praktikumsplatz gibt. Ich hatte keine bestimmten Ideen welchen Berufszweig
ich wählen soll. Ich musste nicht lange suchen, da eine Nachbarin mir gleich
versicherte, dass ich in ihrem Betrieb mein Praktikum machen könne.
Das nächste Mal, wenn ich auf der Suche nach einem Praktikumsplatz bin, werde
ich mir zuerst überlegen, welches Thema mich interessiert, und mich dann auch bei
mehreren Firmen erkundigen.
Für dieses Mal war es aber ganz gut, sich erst einmal umzuhören, da ich noch gar
nicht wusste, was es alles für Berufe gibt. So bin ich dann auf das Büro für städtische
Konzepte gestoßen, von dem ich vorher noch nichts gehört hatte.
Das Einzige, was ich über die Firma wusste, war, dass es um Stadtentwicklung
und -planung ging.
Aber ich recherchierte im Internet und fand heraus, dass die "Urbanizers" kreative
Projekte im Feld Stadtentwicklung unterstützen und leiten. Außerdem beraten sie
sowohl öffentliche als auch private Auftraggeber, die städtebauliche Prozesse leiten,
und forschen im Themenbereich Urbanität.
Ich war positiv überrascht, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass es dort
sowohl um Kreativität als auch um Forschung geht.
Nun bin ich gespannt, was mich dort erwartet.
Der Themenbereich Urbanität ist nicht das Einzige, was mich interessiert. Ich möchte
auch einen Einblick in den Alltag des Berufslebens bekommen.
Trotzdem bin ich auch nervös. Ich befürchte, dass ich mich dort nicht zurechtfinde,
da ich nicht weiß, wie groß der Betrieb ist, wie viele Mitarbeiter dort arbeiten und
welche Art von Aufgaben ich erledigen muss.

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2. I Beschreibung des Betriebs
Der Betrieb heißt Urbanizers und er ist im Bereich Stadtentwicklung und Urbanität
tätig. Es gibt nur diese eine Filiale, sie arbeitet aber mit anderen Planungsbüros und
Instituten zusammen. Das Büro ist relativ klein, es gibt einen kleinen
Besprechungsraum mit einem Tisch, und einen großen Raum mit acht
Schreibtischen. Die Geschäftsführung haben ein Mann und eine Frau inne. Es gibt
vier freie Mitarbeiter, zwei Männer und zwei Frauen, außerdem eine Praktikantin.
Allerdings arbeiten meist nicht alle gleichzeitig im Büro.

Die Urbanizers haben eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung, da sie sich mit der
Stadtentwicklung und Stadtplanung befassen, deren Aufgabe es ist, eine nachhaltige
städtebauliche Entwicklung der Städte und Gemeinenden zu schaffen. Außerdem
sind die sozialen wirtschaftlichen und ökologischen Anforderungen miteinander in
Einklang zu bringen. Da alle Themen, mit denen sich die Urbanizers befassen das
Ziel haben, eine zukunftsfähige Stadt zu schaffen, hat der Betrieb eine sehr gute
Zukunftschance. Darüber hinaus wächst die Branche noch. Das Unternehmen
finanziert sich zu circa 10% durch private Auftraggeber und zu circa 90% aus
staatlichen Mitteln.

In dem Betrieb gibt es viele verschiedene Berufe. Es gibt einen Architekten, eine
Raum- und Umweltplanerin, eine Wissenschafts- und Projektmanagerin, einen Stadt-
und Quartiersentwickler, und zwei Leute befasse sich mit dem Thema Stadtumbau.

Fast alle Dienstleistungen, welche die Urbanizers erbringen sind Projekte zur
Stadtentwicklung und –planung, z.B. zur Gestaltung urbaner Freiräume oder zur
Planung von Jugend- und Familienzentren.

Einen Betriebsrat gibt es, wegen der niedrigen Mitarbeiterzahl, nicht.

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II Beschreibung eines Berufs
Die Bezeichnung des Berufs, hier in Berlin, ist Ingenieur/in für Raum- und
Umweltplanung. Die genaue Bezeichnung variiert aber in den einzelnen
Bundesländern.

Um den Beruf zu erlernen ist es notwendig ein Abitur zu haben. Die Bandbreite
der Tätigkeiten ist sehr groß. Manche gehen eher in Richtung Stadtentwicklung,
andere spezialisieren sich auf Straßenplanung, oder auch auf Bebauungsplanung,
Feldnutzungsplanung, Verkehrsplanung oder Regionalplanung.

Die Zukunftsaussichten für diesen Beruf sind gut, außer, dass die Städte im
Moment immer weniger Geld haben um Raum- und Umweltplaner zu bezahlen.

Die Entwicklungsmöglichkeiten hängen sehr von der Richtung innerhalb des


Berufs ab. Man könnte sich zum Beispiel auf das Thema Recht konzentrieren und
Planungsrichter werden. Es gibt auch die Möglichkeit sich selbstständig zu machen.

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3. I. Meine Tätigkeiten

Da der Betrieb, in dem ich meine Praktikum gemacht habe ein Büro ist, waren viele
Aufgabe, die ich erledigen musste, typische Büroarbeiten.

An meinem ersten Tag hatte ich zum Beispiel die Aufgabe ein Anmeldeformular
für eine Veranstaltung zu erstellen. Als Anhaltspunkt bekam ich ein anderes
Anmeldeformular, außerdem die Daten und Namen für diese Veranstaltung.

Zuerst hatte ich die Befürchtung, dass ich vielleicht überfordert werde. Dann
merkte ich aber gleich, dass alle Leute sehr hilfsbereit waren.

An einem anderen Tag wurde mir die Aufgabe zugeteilt, Aufkleber für
Ordnerrücken anzufertigen. Zuerst schrieb ich mir die Beschriftungen von Ordnern
ab, die entweder handschriftlich beschrieben oder mit einem falschen Logo versehen
waren. Es gab kleine und große Ordner und jeweils eine Vorlage, die ich kopieren
musste. Die Sachen, die dort schon standen sollte ich löschen und die
Beschriftungen aus meiner Liste abtippen. Allerdings gab es auch ein paar
Komplikationen. Das Logo der Urbanizers sollte nämlich unter der Beschriftung
stehen. Bei den großen Ordneretiketten verrutschte das Logo aber immer; bei den
kleinen konnte man es erst gar nicht mitkopieren. Zum Glück konnte mir die andere
Praktikantin, mit der ich den Arbeitsplatz teilte, helfen. So kamen wir auf die Idee, das
Logo zuerst als Bild abzuspeichern, es dann auf die Etiketten zu ziehen, und es
anschließend auszudrucken. Leider druckte der Drucker das Logo dieses Mal aber
nicht mit aus. Also musste ich alles noch einmal machen. Endlich konnte ich die
Etiketten auf die Ordnerrücken kleben. Ich dachte, dass die Aufgabe nun erledigt sei,
aber ich hatte meine Chefin missverstanden. Einige Aufschriften sollten nämlich
geändert werden. Deshalb musste ich viele Aufkleber noch einmal machen. Jetzt
sind alle Ordner ordentlich mit einheitlichen Etiketten mit Logo versehen.

Am Montag war es meine Aufgabe, die Tagesordnung für die Bürobesprechung


zu machen, die immer Dienstags um 10:00 Uhr gehalten wird. Dazu musste ich die
Tagesordnung vom letzten Mal aufrufen, das Datum ändern und die alten Themen
löschen. Manche Punkte mussten auch bleiben, da diese bei jeder Sitzung neu
besprochen werden müssen. Aber um die aktuellen Themen aufschreiben zu
können, musste ich erst mal alle Mitarbeiter fragen, welche Themen sie in der

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Konferenz gerne ansprechen würden. Dann trug ich sie dort ein und gab die
Tagesordnung einem Mitarbeiter zur Kontrolle.

Manchmal bekam ich aber auch ganz simple Aufgaben, die in einem Büro
einfach gemacht werden müssen, z.B. das Altpapier in einen Karton zu stopfen und
diesen zu verstauen. Oder einen Stapel A3 Blätter so zu falten, dass sie in einen A4
Ordner passen, die Blätter zu lochen und sie dann einzuheften.

Oft bekam ich aber auch Aufgaben, die mir halfen zu verstehen, worum es in
dem Berieb geht. Beispielsweise zeigte mir eine Mitarbeiterin eine Internetseite, die
von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erstellt wurde. Auf dieser Seite gibt
es viele verschiedene Karten von Berlin mit unterschiedlichen Themen, wie der
Arbeitslosen-, Ausländer- oder Seniorenanteil Berlins in den Jahren 2004, 2006 und
2007. Aber auch historische Karten. Sie zeigen Berlin in den Jahren 1690, 1750,
1800, 1850, 1880, 1910, 1940 und 1968. Ich guckte mir alle historischen Karten an
und schrieb die Unterschiede heraus. Dann recherchiert ich im Internet, welche
wichtigen Ereignisse in den jeweiligen Zeitspannen passiert sind, verglich dies mit
den Veränderungen in den Karten und schrieb diese auf. So fiel mir auf, dass Berlin
in der Karte von 1750 sehr viel größer war, als in der Karte von 1690. Grund dafür ist,
dass die Stadt 1705 mit vier anderen Städten zusammengelegt worden war und
dann zur Haupt- und Residenzstadt ernannt wurde.

Dass ich mir diese Aufgabe selbst aussuchen durfte, hat mir gut gefallen. Zumal
ich so ein Thema wählen konnte, dass mich interessiert. Ich fand es gut,
selbstständiger arbeiten zu können.

Auf einer anderen Karte konnte man das ungefähre Baujahr jedes Hauses sehen.
So fand ich heraus, dass das Haus, in dem ich wohne, schon 140 Jahre alt ist. Das
überraschte mich sehr.

Im Allgemeinen hat es mich gefreut, dass die Mitarbeiter sich alle bemüht haben,
mir Aufgaben zu geben, die mich auch interessieren. Darüber hinaus war ich
erstaunt, dass die Arbeit eines Stadtplaner/-entwickler so interessant, und die
Bandbreite der Themen so groß ist. So habe ich zum Beispiel einmal verschiedene
Baustile untersucht (Romantik, Gotik, Renaissance, Barock, Rokoko, Klassizismus
und Jugendstil) und mir dazu Bilder von Gebäuden aus den jeweiligen Epochen
angeguckt.

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II. Dienstag 16.02.2010:

Um 9:00 kam ich an. Nachdem ich mich an meinen Platz gesetzt hatte, teilte mir ein
Mitarbeiter mit, dass wir um 10:00 eine Bürobesprechung haben. Er meinte, ich
könnte bis dahin im Internet etwas über die Begriffe Stadtplanung, -entwicklung, -
gestaltung und Städtebau herausfinden, und dann die Unterschiede herausarbeiten.
Dementsprechend recherchierte ich diese Begriffe und schrieb alles auf. Mein Papier
sah zwar noch etwas unübersichtlich aus, zumal sich die Begriffe auch oft
überschneiden, aber ich hatte eine Ahnung worum es geht.

Um 10:00 fanden sich dann alle Mitarbeiter im Besprechungszimmer ein. Dort


steht ein großer Tisch an dem alle Platz haben. Ein Protokollant wurde festgelegt,
und die Tagesordnung, die ich am Tag zuvor angefertigt hatte, ausgeteilt. Als Erstes
wurde ich Willkommen geheißen, dann wurden Büroangelegenheiten besprochen.
Es ging um die Urlaubseinteilung, Büromaterial und Büromöbel. Anschließend
wurden alle aktuellen Projekte der Urbanizers besprochen.

Um 11.30 war die Besprechung zu Ende und ich arbeitete weiter an der
Anschaulichkeit und Übersichtlichkeit der Informationen meiner Recherche. Nach
einer Stunde war ich fertig. Im Anschluss daran baute ich mit der anderen
Praktikantin ein Stehpult auseinander, das nicht mehr benötigt wurde.

Als nächstes, gab mir eine Mitarbeitern ein paar Broschüren, von einem ihrer
Projekte, damit ich mir diese durchlesen konnte. Die Themen interessierten mich,
und da dies erst mein zweiter Tag war, bekam ich auch einen guten Einblick in die
Arbeit der Urbanizers. Also las ich bis 13:30 in der Broschüre und machte dann bis
14:00 Mittagspause.

Nach der Pause gab es nicht mehr viel zu tun, daher langweilte ich mich
etwas. Aber dann bot mir die andere Praktikantin an, dass sie mir ein paar ihrer
Aufgaben erklären könnte. Bis 14:45 guckte ich ihr über die Schulter und sie
beantwortete meine Fragen. Dann ging ich nach Hause.

Insgesamt war ich ganz froh, dass der Tag so gut verlaufen war. Ich hatte
schon ein paar kleine Aufgaben bewältigt und außerdem etwas über den Betrieb
erfahren.

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4.Schlussbetrachtung und Auswertung

Meine Erwartungen an das Praktikum sind zum Teil erfüllt worden. Einerseits habe
ich zwar den Alltag im Berufsleben kennen gelernt, andererseits habe ich aber wenig
Einblick in den Arbeitsalltag dieses bestimmten Berufs bekommen. Mit anderen
Worten, ich weiß jetzt wie der Alltag in einem Büro aussieht, aber noch nicht wie der
Alltag des Stadtplaners aussieht. Sehr gut gefallen hat mir aber, dass ich mir das
Endergebnis der Arbeit der Urbanizers, in Form von Broschüren, ansehen konnte.

Das Praktikum hat fast keinen Einfluss auf meinen Berufswunsch. Ich fand die
Arbeit der Stadtplaner und –entwickler zwar interessant, aber ich glaube nicht, dass
ich diesen Beruf einmal ergreifen werde.

Insgesamt hatte ich mir das Berufsleben in etwa so vorgestellt. Aber über ein
paar Dinge war ich überrascht, z.B., hatte ich mir die Atmosphäre nicht so locker
vorgestellt. Ich dachte nicht, dass die Mitarbeiter ein so entspanntes Verhältnis zu
ihren Chefs haben. Außerdem fiel mir auf, dass der Arbeitsalltag einzelner Mitarbeiter
flexibler ist, als ich dachte. Zum Beispiel kann jeder Mittagspause machen wann er
will und selbst entscheiden, wann er ins Büro kommt und wann er es verlässt.

Generell würde ich ein Büro als Praktikumsplatz nicht empfehlen, weil ein
Praktikant dort fast keine Aufgaben übernehmen kann, die den jeweiligen Beruf
ausmachen. Stattdessen erledigt man hauptsächlich allgemeine Bürotätigkeiten.
Aber wenn man sein Betriebspraktikum in einem Büro machen will, ist dieser Betrieb
sehr gut geeignet, denn die Aufgaben sind abwechslungsreich und weder zu schwer
noch zu leicht. Außerdem ist der Betrieb nicht zu groß und wenn es ein Problem gibt,
findet man immer einen Ansprechpartner.

Im Allgemeinen denke ich, dass es sinnvoll ist in der 9. Klasse ein Praktikum
zu machen. Es regt dazu an, sich über seinen Berufswunsch Gedanken zu machen,
oder wenn man schon klare Vorstellungen hat, zu überprüfen ob die Entscheidung
realistisch und sinnvoll ist. Darüber hinaus entdeckt man bei der Suche Berufe, die
man vorher nicht kannte. Unter anderem lernt man selbstständiger zu arbeiten. Ob
es sinnvoller wäre, das Praktikum erst in der 10. Klasse zu machen, kann ich schwer
einschätzen. Ich vermute aber, dass einem dann mehr zugetraut wird. Insgesamt
würde ich aber sagen, dass das Betriebspraktikum eine wertvolle Erfahrung ist und
ich froh bin, schon einen Einblick in das Berufsleben gewonnen zu haben.

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Bilder einiger Mitarbeiter

Ulrike Stock ist meine Nachbarin und hat mir den Praktikumsplatz bei den
Urbanizers verschafft, außerdem hat sie mir während des Betriebspraktikums viele
Sachen erklärt.

Marie Neumüllers und Gregor Langenbrinck sind die


Geschäftsführer der Urbanizers.