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Menschenrechtsverletzungen: Algerien und die Front Polisario beim UNO-

CDH verunglimpft

Genf-Von der Unterdrückung der Hirak-Bewegung bis hin zu


Menschenrechtsverletzungen in den Lagern Tinduf und der Verfolgung
religiöser Minderheiten, wurden die seitens Algeriens und seiner Marionette der
Front Polisario verübten Missbräuche und Gräueltaten anlässlich der 46.
Sitzung des UNO-Menschenrechtsrates ans Licht gebracht.

Diese Sitzung, die nach vierwöchigen Debatten per Videokonferenz zu Ende


ging, bot mehreren internationalen Organisationen, darunter den Vereinten
Nationen, und Menschenrechtsaktivisten die Gelegenheit an, sich über diese
verwerflichen Handlungen lustig zu machen, ihre Autoren an den Pranger zu
stellen und die völlige Solidarität mit den Opfern sowohl in algerischen Städten
als auch in den separatistischen Lagern in Tinduf, einer echten „gesetzlosen
Zone“, wie einer der Sprecher behauptete, zur Sprache zu bringen.

Der Ball der Beschwerden und der Kritik wurde in den ersten Tagen der Sitzung
von der Hochkommissarin der Vereinten Nationen für Menschenrechte,
Michelle Bachelet, eingeweiht, die die algerischen Behörden dazu aufforderte,
alle Verhafteten der demokratischen Bewegung Hirak, die wegen ihrer
Beteiligung an den friedlichen Demonstrationen verhaftet worden waren,
unverzüglich auf freien Fuß setzen zu müssen.

Frau Bachelet forderte in diesem Sinne „echte demokratische Wahlen ein, die
den Willen des Volkes widerspiegeln“.

Das Büro des Hochkommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte


kam ein zweites Mal auf den Vorwurf, förmlich auf „die Verschlechterung der
Menschenrechtssituation in Algerien und auf die anhaltende und zunehmende
Unterdrückung der Mitglieder der pro-demokratischen Bewegung Hirak“
zurück, „die vage formulierten Bestimmungen des algerischen Strafgesetzbuchs
verurteilend, die dazu dienen, die Meinungsfreiheit einzuschränken und
diejenigen zu verfolgen, die abtrünnige Meinungen aufbringen“.

"Wir sind sehr besorgt über die Verschlechterung der Menschenrechtssituation


in Algerien und über die anhaltende und zunehmende Unterdrückung der
Mitglieder der Demokratiebewegung Hirak", betonte das Büro des
Hochkommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte und dies via
seinen Sprecher Rupert Colville.
Die Proteste, die nach der COVID-19-Pandemie online fortgesetzt worden
waren, sind in den letzten Wochen auf die Straßen wiederaufgenommen worden,
und die Behörden reagierten auf die gleiche repressive Weise wie in 2019 und in
2020, notierte er in einer Pressemitteilung.

Der Sprecher des Amtes des Hochkommissars der Vereinten Nationen für
Menschenrechte erstattet Bericht über "zahlreiche Fälle im ganzen Land, in
denen Sicherheitselemente unnötige bzw. übermäßige Gewalt zur Anwendung
gebracht haben und willkürliche Verhaftungen durchgeführt haben, um
friedliche Proteste zu unterdrücken".

Er forderte "die algerischen Behörden dazu auf, die Gewalt gegen friedliche
Demonstranten einzustellen und willkürlichen Verhaftungen und Inhaftierungen
ein Ende zu bereiten".

In der Zwischenzeit sind während dieser Sitzung des CDH mehrere


Organisationen der Zivilgesellschaft aufeinander gefolgt, um die Repression in
Algerien, aber auch in den Lagern der Milizen der Front Polisario an den
Pranger zu stellen.

Die unabhängige Organisation „Kairo Institut für Menschenrechtsstudien“


(CIHRS) verurteilte ihrerseits die in 2020 eingeleiteten Prozesse gegen tausend
Personen, die wegen Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung und
friedliche Versammlung angeklagt wurden, darunter 63 Fälle wegen
Beleidigung des Präsidenten.

Sie sprach sich auch gegen die Kampagne der Behelligung und der Verfolgung
von Menschenrechtsverteidigern und Journalisten während ihrer Arbeit aus und
zitierte den Fall des Studenten Walid Nekich, der während seiner 14-monatigen
vorbeugenden Inhaftierung Opfer physischer, sexueller und psychischer Gewalt
geworden war.

Algerien wurde überdies vor dem Menschenrechtsrat von internationalen


Organisationen wegen Verletzungen der Rechte religiöser Minderheiten unter
Beschuss genommen, im Besonderen wegen der Kampagne zur Verschließung
protestantischer Kultstätten.

Die evangelische Weltallianz, der ökumenische Rat der Kirchen und der
Weltchristsolidarität haben "ihre große Besorgnis über die anhaltende
Verschließung protestantischer Kirchen in Algerien" zur Sprache gebracht.
In einer ähnlichen Erklärung, die dem UNO-HRC unterbreitet wurde, verurteilte
die Weltbaptistenallianz ihrerseits "die Kampagne der algerischen Behörden
gegen protestantische Kirchen und protestantische Christen in Algerien".

Gleichzeitig haben andere Organisationen auf die Mitschuld und auf die
Verantwortung der algerischen Behörden bei den Gräueltaten, Misshandlungen
und schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen verwiesen, die von den
Handlangern der Front Polisario in den Lagern Tinduf verschuldet wurden.

Der saharawische Menschenrechtsverteidiger Adnan Braih erbat den CDH,


einzugreifen, um das Schicksal seines Bruders Ahmed Khalil Braih, eines
ehemaligen Exekutivdirektors der Front Polisario, der für die Menschenrechte
zuständig war, zu lüften, bevor er im Januar 2009 von den algerischen
Geheimdiensten entführt wurde, als er eine Untersuchung der Verstöße der
Führer der Separatisten durchführen wollte.

Andere Redner wie der Experte für internationale Beziehungen, Matteo


Dominici und die sahrawische Aktivistin Mahjouba Daoudi, forderten ein,
Druck auf Algerien auszuüben, um die Anheuerung der Kindersoldaten durch
die Front Polisario in den Lagern Tindouf auf algerischem Boden zu
unterbinden.

Fadel Breika, ehemaliger Häftling in den Gefängnissen der Front Polisario,


verurteilte nachdrücklich die beispiellose Unterdrückung durch die Führer der
Separatisten in den Lagern Tinduf gegen abtrünnige Stimmen unter Mitschuld
der algerischen Behörden.

Er bemerkte: „Seit die Führer der Front Polisario mit dem Segen Algeriens
beschlossen haben, sich von dem von den Vereinten Nationen gesponserten
Waffenstillstandsabkommen zurückzuziehen, sind diese Lager Schauplatz einer
beispiellosen Unterdrückung der Freiheiten und schwerwiegender Verstöße
gegen die Rechte der Saharawis geworden, mit der Verschärfung der
Verfolgung, der Hassrede und der Aufstachelung der Führer der Front Polisario
zur Gewalt“.

Wie mehrere Organisationen verurteilte Fadel Breika die Blockade gegen die
Bevölkerung, um sie daran zu hindern, die Lager hinter sich zu lassen.

Er verwies auch darauf, dass Blogger im Beisein algerischer Beamter


systematisch zu „Sicherheitsposten“ innerhalb der Front Polisario einberufen
werden und mit Haftstrafen bedroht sind, wenn sie Dokumente veröffentlichten,
die mit der Medienpropaganda der Front Polisario im Widerspruch stehen.

Er prangerte auch die Anheuerung von Kämpfern aus bewehrten Gruppen, die in
der Sahel-Sahara-Region aktiv sind, in die Reihen der Front Polisario an,
feststellend, dass „einige von ihnen ihre Gesichter nicht länger verbergen, indem
sie die Dschihadisten der Sahelzone dazu auffordern, sich den Reihen der Front
Polisario“ anzuschließen.

Er warnte vor "der in den Lagern Tinduf vorherrschenden Regel der


Gesetzlosigkeit" und forderte die internationale Gemeinschaft dazu auf, ihre
Verantwortung, angesichts der Verweigerung Algeriens in dieser Hinsicht, ihre
internationale Verantwortung für den Schutz der Saharawis auf ihrem Boden zu
übernehmen.

Der Fall von zwei jungen Sahrawis, die im vergangenen Oktober von
algerischen Soldaten in den Lagern Tinduf lebendig verbrannt wurden, wurde
auch auf der 46. Tagung des UNO-Menschenrechtsrates angesprochen.

Quellen:

http://www.corcas.com

http://www.sahara-online.net

http://www.sahara-culture.com

http://www.sahara-villes.com

http://www.sahara-developpement.com

http://www.sahara-social.com