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T1, Dienstag 27.11.

2018, 10-12 Uhr


7. Sitzung

immer noch Weber...


Wdh.
- Soziologie des Kapitalismus und der Rationalisierung
- Grundbegriffe, die wichtig sind: Sinn, soziale Handlung
- rationale soziale Handlungen sind untersuchbar (z.B. Handlungen nach Werten)
- Rationalisierung hat Moderne gekennzeichnet
- Webers Ansatz = religionssoziologischer Ansatz: Ansatz kommt aus der Religion (Protestantismus): man
versucht persönliches Verhältnis zu Gott zu entwickeln - dadurch entwickelt sich nicht nur Relgion,
sondern auch bestimmte Ethik = Kodex von Regeln, wie man sich im Alltag verhalten sollte (Askese, Lust
auf Arbeit)
- Protestantismus wirkt sich in Wirtschaft aus durch die Verwirklichung durch Arbeit / Beruf
(protestantische Gegenden produktiver als andere)
- z.B. Deutschland = Land der Frühaufsteher, denn es gibt Arbeit zu erledigen = typisch für
protestantische Ethik
- Protestantismus mit kapitalistischer Entwicklung
- Ethik des Protestantismus entwickelt sich zum Apparat der Bürokratie (Zeitplan, Werkezuge, Effizienz, ->
Expansion)
- Bürokratie durch Systematisierung: systematische Anordnung von Regeln, die angewendet werden (z.B.
Dozenten einer Universität haben eine bestimmte Sprechzeit als "Dienstleistung", die man nur da
wahrnehmen kann)
- Bei Marx: Kapitalismus fördert Klassenkampf ; Bei Weber: Kapitalismus entwickelt sich als
bürokratischen Apparat für die Sinnfindung der Akteure (Kapitalismus = Zweck um in der Gesellschaft zu
leben)
- Typusbegriff: Idealtypus = Konstruktion einer Zwischenwelt
- Idealtypen sind keine Formen der Gesellschaft, sondern nur wichtige Gegenstände
- Verhältnis zwischen Typen und Realität kann untersucht werden: Wertfreiheit der Soziologie:
axiologische Neutralität: relationale Betrachtung der Dinge (nicht nur: was tut der Akteur, sondern auch:
was tut er nicht?)

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- Polikontextualität: starker Kontextansatz in der Soziologie: soziale Phänomene werden durch Kontexte
erklärt, dabei gibt es jedoch mehrere Kontexte für eine Sache, also verschiedene Sinnansätze
- Aus der Rationalisierung entsteht eine bestimmte Herrschaft, die immer unterschiedlich ist (je nach
dem, welche Position man einnimmt), Herrschaft = Form der Machtausübung
- ! Machtdefinition (nach Weber): Macht ist eine Chance, einen bestimmten Einfluss auf jemanden
ausüben zu können, der eine konkrete Wirkung hat.
- Chance: im Sinne von Möglichkeit: bedeutet, nicht jeder kann man ausüben, da die Möglichkeit nicht
gegeben: Macht kann nicht von jedem ausgeübt werden
- meistens nicht die Akteure, die reich sind oder in hoher Position (oft eher kleinere Arbeiter): Macht ist
meist nicht da, wo man sie vermutet, deshalb kann Macht oft nicht genau identifiziert werden ; Macht
kann meist nicht mit einer bestimmten Person verbunden werden
- Macht ist irgendwie irgendwo da, Macht ist diffus
- vor der Moderne: charismatische Macht: Charisma findet man in kleinen Gesellschaften mit Chef (z.B.
kleine Unternehmen, Ur-Stämme)
- heute: traditionelle Macht: z.B. wie veraltete Organisation von Familie: Vater entscheidet über
Vermögen, wird dem 1. Sohn gegeben, Ausbeutung der Frau: Frau darf nicht (ver-)erben, geringe
Rechtslage der Frau, Dynastien: gut aufgestellte Familien entscheiden über die Verteilung
- gesetzliche Macht
- Macht heute ist nur noch mit Regeln verbunden (es ist egal, wer die Macht ausübt, es zählt nur, ob die
Regeln stimmen)
- Herrschaft = Ausübung der Macht
- Beschleunigung der Herrschaft = Gewalt
- 3 (charismatisch, gesetzlich, traditionell) Typen der Macht entsprechen den 3 Typen der Herrschaft,
entsprechen auch den 3 Typen der sozialen Handlung
- Asymmetrie = wir sind nicht gleich
- verschiedene Gründe für Asymmetrie, Grund der Gründe = ?
- ! Macht (um ausgeübt werden zu können) muss auch durch die Beherrschten akzeptiert und anerkannt
werden
- Macht muss legitimiert werden um zu bestehen
- z.B. Staatsordnung hat Regeln: ´funktioniert nur, weil wir diese Staatsordnung und damit auch den
Staat an sich anerkennen, wir legitimieren die Macht der Staatsordnung
- Gesellschaft wird hierarchisch strukturiert: Möglichkeit der Macht ist vorhanden
- Reziprokität der Akteure damit Macht existieren kann
- Ausübung der Macht wird anerkannt durch SUbjekte der Ausübung der Macht, jedoch schafft diese
Anerkennung keine Möglichkeit, dass die Beherrschten selbst mal Macht ausüben können, sondern
verursacht ausschließlich, dass die bereits Machtausübunden ihre Macht stabilisieren und weiter
ausüben können
- Machtverhältnisse sind dadurch einseitig: Reproduktionsprinzip (Kapitalismus sowie Macht werden
ständig reproduziert)
- Reproduktion der sozialen Gesellschaft, die es wiederum möglich macht, sich weiterhin zu
reproduzieren: Expansion der sozialen Gruppen
- Zwangsstruktur: zwingend durch Sinnstiftung: Sinn muss gesucht werden
- selbst Arbeit, die als sinnlos erscheint, machen trotzdem Sinn durch Sinnproduktion allein Häää...
- Frage: wir kann sich eine Gesellschaft in die Zukunft reproduzieren und planen?
- durch Religion: selbst bei durchrationalisierter Gesellschaft bleiben Dinge aus der Religion erhalten:
durch die Religion gibt es die Möglichkeiten, Alternativen zu finden (zu Rationalisierung, zu
Zwanghahftigkeit,...)
- Weber schafft die Figur der Soziologen als Berater von Politik: Soziologen müssen politisch engagiert
sein
- in einer Gesellschaft sind Eigenschaften der Bürokratie von Anfang an da (durch Organisation der
Gesellschaft)
- Freizeit soll bedeuten: Wie kann ich außerhalb der Arbeit sinnvoll tätig werden? Wie kann ich als Akteur
dafür anerkannt werden? Anerkennung der Identität als Mensch
- Max Weber hat viele andere Soziologen überzeugt mit Relationalitätsthese und Rationalisierungsthese
- Gründe / Motivation für Rationalisierung: rationelle Gründe (Mittel zum Zweck oder nach bestimmten
Werten)
- Bsp für nicht-rationalität der Rationalität.: Eis essen: 1 Eis ist super, 8 Eis ist schrecklich
- genauso mit Effizienz: effizient sein im Sinne des Kapitalismus ist super, aber nicht bis zum körperlichen
Zusammenbruch