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Frater LYSIR

ENGEL - BAND 4
Angelistische Mächte der Erzengel und der Malachim

Dieses ebook wurde erstellt bei


Inhaltsverzeichnis

Titel

Kurzbeschreibung:

Gesamtprolog

Übersicht der Erzengel

Weniger bekannte Erzengel

Alte Bekannte und neue Energien

Praktische Arbeit mit den Erzengeln

Historische Gedanken und Spiegelungen

Die Malachim – Böse Engel?!

Praktische Arbeit mit den Malachim

Persönliche Erzengel, Malachim und Genien

Gesamtepilog

Anhang I – Tabellen, Buchstaben und Zahlen

Anhang I - „Die Chakren“

Anhang III – Definition Kosmische Chakren

Anhang IV – Energetische Körper und eigene Anteile

Quellenangabe

Impressum neobooks
Kurzbeschreibung:
ENGEL
ENGELSMAECHTE
$alm
Wer über diesem Text ERNEUT lateinische Buchstaben sehen/lesen kann
(Engelsmaechte, $alm), dessen Reader kann KEINE henochischen und
hebräischen Buchstaben wiedergeben. Die henochischen Buchstaben in
diesem Text wurden daher primär als Grafiken abgebildet. Bei den
hebräischen Buchstaben ist dies nicht möglich. Es wurden die freien
Schriften „DEEnoch“ und „Bwhebb“ verwendet. Wenn man also doppelte,
„einzelne“ oder „unsinnige lateinische Buchstabenkombinationen findet, wird
es sich um henochische bzw. hebräische Buchstaben handeln. Es ist
MÖGLICH, dass manche Sonderzeichen (also die ENDBUCHSTABEN)
nicht als Sonderzeichen, sondern als Fragezeichen dargestellt werden. Daher
zusätzlich folgende Tabelle zum Vergleich!
Angelistische Mächte der Erzengel und der Malachim

Eine umfassende Erleuchtung


durch die kosmischen Kräfte

Von Lysir und Da’Harcah Sehlem Sadhi


Juli 2011 – Juni 2014
© LYSIR
Band 4

Engel! Was sind Engel? Was bedeutet das Wort „Engel“ eigentlich? Sind
es wirklich nur Boten im Sein oder ist der hebräische Ursprung des Wortes
„Mal’ach“ ($alm), was genaugenommen „Schattenseite Gottes“ bedeutet,
eine Aufgabenbeschreibung? Helfende Dynamiken? Fantasiegebilde, die man
nicht nachweisen kann? Versteckte religiöse Konzepte, die sich mit der Zeit
verselbstständigten? Kräfte, die außerhalb der menschlichen Existenz wirken,
oder sind es geschwisterliche Energien, mit denen man in Kontakt treten
kann, um sich selbst zu evolutionieren? Dieses Buch gibt tiefgreifende
Antworten und zeigt nie erahnte Wege auf. Es werden im Detail sehr viele
Engel und Erzengel illuminiert, sodass man einen breiten und immensen
Eindruck von den Aufgaben, den Möglichkeiten und den Praktiken dieser
Energien erfahren kann. Das energetische Werken auf der Seite der Ordnung,
des Lichtes, des Sephiroth wird erklärt werden, doch auch die Kräfte des
Chaos, der Schatten, des Qlippoth, werden in diesem Werk beleuchtet, da es
über die Malachim so gut wie keine Auskünfte gibt.

Mit vielen praktischen Arbeiten im Rahmen von Meditationen,


Astralreisen und Ritualen wird man Schritt für Schritt in eine Ebene mit
gigantischen Möglichkeiten geführt, wo man sich selbst erkennen und seinen
Platz im Großen Werk, in den kosmischen Gefügen der Ordnung oder des
Chaos, einnehmen kann. Ein Verständnis der kosmischen Lebensaufgabe
wird ermöglicht, sodass man Seite an Seite mit den Erzengeln oder den
Malachim, in die unendlichen Weiten des Seins vorstoßen kann, um
Selbstliebe, Selbstbewusstsein und den Sinn der gesamten Existenz zu
erkennen und zu verinnerlichen. So soll und so wird es sein!

Da das Gesamtwerk weit über 310.000 Wörter umfasst, ca. 1200


Standardbuchseiten und durch die Bilder, Siegel und weitere Abbildungen
ein Datenvolumen von über 66 Megabyte besitzt, musste das Werk zwingend
gesplittet werden!
Daher muss man die insgesamt 5 Bände im Grunde als „Gesamtwerk“
sehen bzw. lesen. Zwar befinden sich in jedem Band praktische Arbeiten und
eine Menge an Informationen, doch erst das Zusammenspiel bzw. das
„Gesamtwerk“ bietet ein vollständiges Bild, welches alle Bereiche der
Engelsmächte beleuchtet, erfassbar und erfahrbar macht!

Aus Gründen des Gesamtverständnisses will ich hier das


Inhaltsverzeichnis des gedruckten Werkes wiedergeben, welches jedoch in
dieser Form nicht veröffentlicht wird. Auch hier musste eine Splittung in
zwei Bände erfolgen!

Gesamtinhaltsverzeichnis

Prolog

Was sind Engel?

Engel – wie es mal war.

Erklärungen der Hierarchien der Engel

Die neun Chöre, die doch zehn sind.


Obere Triade
Mittlere Triade
Untere Triade

Angelogitis – Oder die Engelskrankheit der Menschen


Engel, Magie und praktische Angelistik
Herstellung der Engelssigillen
Magie und Engelsmagie

Magischer Schutz – Theorie und Praxis

Die Arbeitsgeräte der Magie

Weiheritual der Engelstalismane

Die 72 Gottesnamen in Theorie und Praxis


Energetische Grundlagen der 72 Diberimel
Magische Praxis der 72 Diberimel

Weiheritual der 72 kosmischen Kräfte

Namen und Jobbeschreibung der Engel


Erzengel Michael (lakym)
Erzengel Gabriel (layrbg)
Erzengel Raphael (lapr)
Erzengel Uriel (layrwa)
Erzengel Camael (Chamurel - (larwmx))
Erzengel Samael (lams)
Erzengel Raguel (Rauiel – (laywar))
Erzengel Zerachiel (Zerachiel (layxrz), Tsavahel (lahwc) und Sariel
(layrs))
Erzengel Ithuriel (layrwtya)
Erzengel Remiel (Raamiel (laym[r) und Rachamimel (lamymxr))
Erzengel Raziel (layzr)
Erzengel Zadkiel (Tsedekiel – (layqdc))
Erzengel Zaphkiel (Tsefiahel (lahypc)), (Tsofhiel (layhpwC) Jophiel
(laypwy) und Zuriel (layrwC))
Erzengel Azazrel (larzaz[)
Erzengel Jehudiel (Jidhiel - (laydwhy))
Erzengel Tsamael (laamc)
Erzengel Charbiel (laybrx)
Erzengel Sandalphon (Elementiel- (layjnmla))
Erzengel Metatron (Messimahel - (lahmyXm))

Übersicht der Erzengel

Praktische Arbeit mit den Erzengeln


Arbeiten mit den Erzengeln via Ritual – Weg A
Arbeiten mit den Erzengeln via Ritus – Weg B

Historische Gedanken und Spiegelungen

Die Malachim – Böse Engel?!


Die Erzengel des Qlippoth
Puraziel (layz[rwp)
Tamlabriel (layz[rwp)
Nanthariel (layrtnhn[)
Kalabriel (layrbhlk)
Sathyriel (layrytX)
Tahariel (layr[t)
Arumdael (layr[t)
Ischariel (layraXya)
Elmantriel (layr[t)

Praktische Arbeit mit den Malachim


Arbeiten mit den Malachim via Ritual – Weg C
Arbeiten mit den Malachim via Ritus – Weg D

Sünden und teuflische Ideen

Dämonen und Hierarchien im Club der Widersacher


Satan oder Satanel
Abaddon
Beelzebub
Luzifer
Mammon
Leviathan
Aschmodai/Asmodeus
Belphegor
Baal
Ashtaroth
Behemoth
Pazuzu
Lilith
Moloch
Ahriman / Choronzon
Baphomet
Belial
Die Genien
Begegnung mit dem Bösen – der Kontakt zu den Genien
Arbeiten mit den Genien via Ritual – Weg E
Arbeiten mit den Genien via Ritus – Weg F

Ideen, Fantasien und Energien

Spiegelungen, Reflexionen und Ansichten

Lehrmeinung oder Irrlehre

Engel – Außerirdische oder Superhelden?

Dualistische Grundpfeiler der Engelsarchitektur

Engel in anderen Kulturen

Die Macht der Engel und 11 Fragen

Wellen der Erkenntnis und der Erleuchtung

Persönliche Erzengel, Malachim und Genien

Weiheritual der Engelsenergien

Epilog

Anhang I - Tabellen, Buchstaben und Zahlen


Anhang II - „Die Chakren“

Anhang III – Definition „Kosmische Chakren“

Anhang IV – Energetische Körper und eigene Anteile

Quellenangaben

In alle 5 eBooks sind stets die Anhänge, die Prologe und die Epiloge
gleich! Dies ist vollkommen beabsichtigt, da jedes eBook sich direkt
(manchmal auch zwischen den Zeilen und somit auch indirekt) auf die
Energiekörper, die körperlichen und die kosmischen Chakren des Menschen
bezieht!

Bei diesem eBook handelt es sich um Band 4, das primär auf die
„Erzengel und die Malachim“ – die Energien des Sephiroth/Ordnung und des
Qlippoth/Chaos – eingeht. Es werden die jeweiligen Siegel der Wesen
abgedruckt und eine ausführliche Arbeitsanweisung (via Ritual oder Ritus
bzw. Astralarbeit) gegeben, sodass man in einen engen energetischen Kontakt
mit den Erzengeln oder auch mit den Malachim treten kann! Dieses Werk ist
in Bezug auf seine Praxismöglichkeiten das umfassendste eBook und biete
sehr viele praktische Arbeiten – die nicht immer einfach konzipiert sind!
Gesamtprolog
Was es nicht so alles über Engel zu berichten gibt! Es gibt unzählige
Ideen und Vorstellungen! Es gibt unzählige Namen der Engel und
Übersetzungen! Es gibt unzählige Arbeiten, mit deren Hilfe man die Engel
kontaktieren kann! Doch sehr viele dieser Arbeiten lösen auch Verwirrungen
aus und lassen mehr neue Fragen entstehen, als dass sie alte Fragen
beantworten!

In dieser Arbeit möchte ich ein deutliches Licht auf den Begriff „Engel“
werfen, da dieses Wort nicht nur in der Magie, sondern auch in den breiten
spirituellen Landschaften der heutigen Literatur zu finden ist.
Und genau dies ist mittlerweile ein Problem geworden! „Engel“ ist ein
Wort, das man in der heutigen Zeit unter „spirituellen“ und „magischen“
Menschen so oft verwendet, dass man überhaupt nicht mehr weiß, WAS
hinter diesem Wort alles steckt! Sind es mächtige Wesen des Kosmos oder
kleine, adipöse Putten? Man hört, dass man hier und da Engelskarten ziehen
kann und dass die Engel ihre Hand über uns halten, um uns zu führen, zu
schützen und zu evolutionieren. Jeder, der „etwas auf sich hält“, wird
sicherlich schon mal in der esoterischen Szene damit geprahlt haben, dass der
Kontakt mit dem eigenen oder einem x-beliebigen Engel, ganz natürlich und
auch ganz einfach war, sodass man permanent mit ihnen reden konnte. Durch
das permanente Gespräch konnte man sich vollkommen aufgeben und alles
den Engel erledigen lassen, da man die ganze Zeit geführt wurde und immer
noch wird! Dies alles natürlich ohne die Sorge zu haben, dass man vielleicht
in einer Sackgasse landet und nur einer parasitären Energie auf den Leim
gegangen ist. Man wird ja wohl selbst wissen, dass der Engel, mit dem man
täglich spricht, einer der höchsten Engel des Kosmos ist und
selbstverständlich hat dieses hierarchische Prahlen nichts mit dem
menschlichen Ego zu tun!

Die Bücherwelt ist hierbei wieder einmal ein sehr schönes


Negativbeispiel, da die meisten Engelsbücher, die es z. Z. auf dem Markt
gibt, sich darauf beziehen, wie diese lichtvollen und lieben Zeitgenossen die
eigenen Probleme des jeweiligen Menschen lösen und vielleicht sogar
löschen können – ohne dass der Mensch selbst etwas tun, geschweige an sich
arbeiten muss!

Engel sind gute Zugpferde, wenn es darum geht, Bücher zu verkaufen,


damit Menschen, die ja „ach so arm und gebeutelt sind“, endlich wieder
glücklich und gesund werden. Es dürfte klar sein, dass Schlagwörter wie
„Gesundheit“, „Heilung“ und „Glück“ gepaart mit mystischen und profan
unverständlichen Wörtern wie „Quanten“, „göttliche Kraft“,
„Schwingungsfrequenz“ und natürlich „lichte und liebevolle Engel“ absolute
Kassenschlager sind.

Die Menschheit ist heute (Sommer 2011 – 2014), und auch in den letzten
10 Jahren, auf dem Trip der Selbstfindung und der Selbstevolution, welche
aber gefälligst von den kosmischen Wesen vollzogen werden sollen, die dann
auch noch sofort die eigenen und vor allem hausgemachten Probleme lösen!
Man hat doch heute überhaupt keine Zeit und keine Lust mehr die eigenen
Probleme zu lösen, oder? Wann auch? Zwischen dem verhassten Job, dem
abgerungenen Sex und dem Schlafen, nimmt das Fernsehprogramm alle Zeit
in Anspruch! Wie soll man da noch einen Platz finden, energetisch an sich
selbst zu arbeiten? OK, ein Engelsbuch zu lesen – ein Hörbuch wäre da auch
viel besser und bequemer – ist ein großes Zugeständnis, sodass es auch
verständlich sein muss, dass man, wenn man schon die Zeit opfert, gefälligst
die ganze Arbeit den Engeln überlassen kann! Wozu gibt es denn sonst diese
kosmischen Helfer?

Die Engel werden ja wohl wissen, dass man im Grunde auserwählt ist und
dass man nur im Moment ein paar Probleme hat! Das Lesen eines Buches
wird ja wohl ohne Weiteres diese Tat als ausreichend deklarieren, dass die
Engel herbeiströmen, um alle Probleme zu tilgen. Denn, ich will ja meine
Probleme lösen, deswegen lese ich Engelsbücher und glaube fest daran, dass
diese Engel meine Probleme von jetzt auf gleich lösen! Also! Los jetzt! Ich
bin bereit! Löst meine Probleme! Ich warte … noch 10 Minuten, dann kommt
meine Lieblingsserie, eine der unzähligen, überflüssigen Produktionen im
TV!

Zu sarkastisch? Nein! Leider zu ehrlich! Die Praxis und die Erfahrungen,


die man auf vielen Seminaren, Stammtischen, Workshops und spirituellen
Veranstaltungen sammeln kann, spiegeln exakt diese Einstellung wieder!
Daher muss ich jeden ENT-Täuschen, denn dieses Buch verspricht keine
Wunder! Im Gegenteil! Es verspricht eine harte, lange, komplizierte aber
lohnende Arbeit!

Es ist ein Arbeitsbuch und keine „Entspannungslektüre“. Es hat nichts mit


den Büchern zu tun, die durch irgendwelche Quanten heilen wollen bzw.
einen „Quantum Engel“ – also den kleinsten, energetischen Teil eines Engels
– dazu bringen wollen, dass durch eine Energietherapie und durch
Kommunikation alle Probleme gelöst werden! Dieses Buch wird keinen Rat
und kein Heilungsversprechen für Lichtkinder (plus Eltern und Pädagogen)
beinhalten.
Dafür wird es aber Anregungen geben, wie man die Heilkraft der Engel,
die letztlich die Aktivierung der Selbstheilungskräfte darstellt, in sich
anspornen kann! Man muss „nur“ wahrlich darum bitten und dafür Sorge
tragen, dass die energetische Bitte auch die Sphären der Engel erreicht! So
kann man mit Hilfe der Arbeiten in diesem Buch in vielen Lebenslagen einen
innigen Schutz in Bezug auf Beistand und Hoffnung empfinden, doch muss
man hierzu erneut energetisch Arbeiten! Mit wachsendem Kontakt und einer
stetigen Veränderung des eigenen Energiesystems, wird man nachhaltig
seinen Alltag transformieren können – doch man transformiert ihn selbst und
nicht die Engel! Denn alle „Geheimnisse der Engel“, die sich auf Linderung,
Heilung, Trost und Tilgung der Not beziehen, lassen sich durch das Wort
„Selbstevolution“ klären! Man kann sich selbst therapieren! Sicher, es ist
nicht einfach und manchmal wird die „Tafelblindheit“ übermächtig sein,
sodass man zu nah an seinen Problemen steht. Doch in diesen Situationen
kann man durch die Arbeit mit den Engeln erkennen, dass ein professioneller
Therapeut besser als jedes Ritual ist!

Es gibt so viele Bücher über die Engel, doch wenn man sich einmal die
Mühe macht, von diesen nur 30 Bücher zu analysieren, wird man ein
Überangebot der Wörter „Heilung“, „Beistand“, „Schutz“, „Therapie“ und
„Führung“ finden. Wenn man sich dann auch noch die Rezensionen, Berichte
und Meinungen anhört, bekommt man es wirklich mit der Angst zu tun! Mit
der Angst, dass es immens viele parasitäre Energien gibt, die sich zwar als
„Engel“ ausgeben, in der energetischen Wirklichkeit jedoch nur schmarotzen!

Es werden rosarote Erlebnisse geschildert, dass Babyfußabdrücke an


beschlagenen Fenstern die Anwesenheit eines Engels beweisen und dass man
jetzt vollkommen sicher ist, dass man nur noch die Glücksseiten des Lebens
erfahren wird. Doch leider ändert sich nichts ins Positive, in den meisten
Leben der Menschen! Im Gegenteil! Es wird oft schlimmer, sodass der
Mensch sich in ein seelisches Loch katapultiert, aus dem man alleine wirklich
nur noch mit viel Glück und gnadenloser Disziplin herauskommen kann!

Ein solches Beispiel möchte ich kurz wiedergeben, denn als ich mich vor
vielen Jahren auf einem Seminar mit einer Frau unterhalten habe, erkannte
ich, dass sie leider repräsentativ für viele Menschen ist. Sie hatte zwar den
Glauben an die Engel nicht verloren, dennoch wurde sie energetisch von
parasitären Entitäten ausgenutzt!
Es ist so wundervoll, dass ich ihnen überhaupt nicht beschreiben kann,
was sich alles in meinem Leben verändern wird. Schon als ich das Buch über
die Engel in meine Hand nahm, wusste und spürte ich, dass die liebevolle
Energie mich heilen wird. Man konnte es wirklich fühlen, dass die liebevolle
Energie der Engel direkt aus den Seiten des Buches herauszufließen schien.
Als ich dann das Buch zu lesen begann, hat es mich so tief berührt, dass in
mir alle alten Probleme auf vielen Wogen alter, ungeweinter Tränen aus mir
heraus flossen. Als ich dann auch noch las, dass die Engel besonders die
Lichtkinder unserer Erde behüten, wusste ich, dass jetzt alles besser wird. Ich
habe selbst zwei Lichtkinder und ich weiß, welche große Problematik unser
Schulsystem mit diesen wundervollen Kindern hat. So oft fühle ich mich
machtlos, denn die Probleme, welche diese liebevollen Kinder in der Schule
und im Umgang mit anderen Menschen haben, schnürten mir regelrecht das
Herz zu. So oft habe ich versucht an die Lehrer und die Schulverwaltung zu
appellieren, dass sie die Lichtkinder unserer Zeit gesondert behandeln
müssen. Doch ein Umdenken und eine Veränderung, dass sich die
Lichtkinder auf die Ankunft und Präsenz der Engel einstellen können, wurde
mir versagt! Als ich dies erkennen musste, wusste ich, dass ich nicht mehr
warten darf. Ich begann eine Ausbildung als Engeltherapeutin, als spirituelle
Lebensberaterin und als Quanten- und Matrixheilungsmanagerin. Es hat
zwar alles sehr viel Geld gekostet, doch jetzt werde ich mich bald
selbstständig machen, um allen Lichtkindern zu helfen. Ich weiß, dass die
Erzengel Michael und Metatron mich begleiten und unterstützen, sodass ich
auch viel Erfolg haben werde!

Als ich dies hörte, musste ich sehr diplomatisch sein, um nicht meine
ehrliche Meinung zu äußern. Ich erwähnte in Ansätzen, dass man nicht alle
Hoffnungen auf „fremde Energien“ setzen sollte. Doch ich wurde von ihr
regelrecht attackiert, was ich mir denn einbilden würde und dass ich
offensichtlich zu feige wäre, meine Spiritualität zu leben. Ich verkniff mir
jeden weiteren Kommentar – nun fast jeden! Ich konnte die Wörter nicht
zurückhalten, als ich sagte:

„Aber ich finde es super, dass sie Engeltherapeutin werden! Ich meine
auch, dass einige von diesen Engeln dringend eine Therapie brauchen!
Wirklich! Die haben manchmal eine humoristische und gleichzeitig
cholerische Art an sich, dass man sich manchmal fragen muss, ob die noch
ganz richtig ticken!“

Nach einem Jahr traf ich die Dame wieder. Sie berichtete mir, dass sich
nichts verbessert hat. Im Gegenteil. Trennung vom Lebensgefährten, die
Kinder mussten die Schule wechseln, sie verlor ihren Vollzeitjob und ihre
Idee mit der Selbstständigkeit brachte sie fast in den finanziellen Ruin. Dazu
kam noch, dass sie die Diagnose „Mamma-CA“ (Brustkrebs) bekam, was
natürlich eine zusätzliche Belastung war. Ich sprach ihr Mut zu und empfahl
ihr, in eine professionelle Therapie zu gehen.
Dies alles ist viele Jahre her und sie konnte den Brustkrebs auch
erfolgreich bekämpfen. Ab und zu sehe ich sie noch auf vereinzelten
Seminaren. Sie hat ihre „Sicht der Dinge“ grundlegend geändert und
begonnen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen. In viele Arbeiten und
Dialogen konnte man zusammen viele Erkenntnisse sammeln! Sie berichtete
mir, dass sie irgendwann in ihrer Therapie Träume hatte, wie sie von
grotesken Würmern regelrecht ausgesaugt wurde. Sie nahm das Bild jedoch
an und arbeitet, wie sie mir berichtete, an ihren Energiekanälen, sodass sie es
irgendwann aus eigener Kraft und mit Hilfe der Reiki-Energie schaffte, sich
von diesen „Wurmbildern“ – die immer wieder in den Träumen auftauchten –
zu befreien! Schön!

Doch dies alles ist leider kein Einzelfall! Im Gegenteil! Daher fasste ich
den Entschluss, ein Engelsbuch zu schreiben, dass meiner Meinung nach,
nicht die liebevolle Energie der Engel direkt aus den Seiten des Buches
herauszufließen wird, dafür aber die Möglichkeit bietet, sich selbst zu
erkennen und zu evolutionieren!
Die Arbeiten in diesem Buch werden sich zu Beginn erst einmal darauf
beziehen, was Engel sind und wie die klassische Literatur sie sah bzw. sieht.
Es wird auch um die klassische Magie der Engel gehen, um die Siegel aus
alten Grimorien und wie man diese „liest“ bzw. „verwendet“, sodass man mit
Hilfe der Siegel die Engelsenergien „rufen“ kann. Ferner wird es darum
gehen, wie die Bezeichnungen – die Namen – der Engel zu verstehen sind
und was sie in der deutschen Übersetzung bedeuten. Gerade hier wird man
einen sehr großen Schnitt zu vielen der gängigen Übersetzungen und Namen
finden! Doch es ist in meinen Augen wichtig und essenziell, dass man sich
selbst eine Meinung bilden kann und nicht einfach alles von Engel
übernimmt, was man aus „fremden Quellen“ erfahren kann. Es geht darum,
dass man alle literarischen Informationen selbst energetisch prüft, um zu
erfahren, wie das eigene Energiesystem auf diese Prinzipien reagiert. Man
soll erkennen, dass der Großteil aller Engelsinformationen irrelevant ist,
wenn nicht der Großteil dieser Informationen im eigenen Selbst bestätigt
bzw. verändert wird, sodass man die essenziellen Engelsinformationen
individuell für und in sich deuten kann. Hierdurch kann das eigene
Bewusstsein die Information über Engel verarbeiten und da jedes
Bewusstsein individuell ist, sind somit auch alle Informationen über Engel
individuell. Wer das für sich vollkommen verstanden hat und auch einen
eigenen Weg finden will, um mit Engeln in Kontakt zu treten, wird hier einen
möglichen, jedoch individuellen Weg finden – meinen Weg!

Ein weiterer Löwenanteil dieses Buches wird sich auf die Darstellung der
Engel und deren Namen in der Literatur beziehen, d. h. auf ihre Aufgaben,
ihre Ränge, ihre Sorgen, ihre Nöte und ihre Ziele. Es ist letztlich etwas für
den Intellekt und für die Ratio. Doch nicht nur die Engel sollen „erleuchtet“
werden. Auch die Malachim, die Kräfte des Chaos, des Qlippoth, der
Schatten in dieser dualen Existenz, sollen illuminiert werden. Dazu kommen
noch die Energien, die man als Genien oder manchmal als Dämonen darstellt,
wobei man auch hier wieder die Möglichkeit bekommt, sich eine eigene,
energetische Meinung zu bilden!

In Bezug auf die Namen und die Übersetzungen dieser, will ich jedoch
vorher eine kleine Analogie präsentieren, sodass man bereits zu Anfang des
Buches verstehen kann, das die Namen nicht immer 1:1 zu übersetzen bzw.
zu „verstehen“ sind!

Jeder Landstrich hat seine Eigenarten in der Sprache. Wenn jeder Mensch
ausschließlich in seinem Dialekt sprechen würde, wäre die Verständigung
zwischen Menschen aus dem Ruhrgebiet, dem „Ruhrpott“ und Menschen aus
Köln, dem Schwabenland, Sachsen, Friesland oder Bayern unmöglich. Es
gibt „umgangssprachliche“ Formulierungen, die man als „uneingeweihter“
nicht erkennen kann! Wenn man sich die „interessante“ Phonemik des
„Ruhrpottdialekts“ ansieht und einen Satz bzw. eine Aufgabenbeschreibung
in einem Wort zusammenfasst, wird es für außenstehende nicht einfach!
Wenn man z. B. nur die Buchstabenkombination „TUMADATMÄEI“ lesen
würde, würde man sicherlich nicht sofort erkennen, dass hier eine „liebevolle
und gut gemeinte Aufforderung“ verborgen ist. Da man rudimentäre
Vorstellungen der eigenen Muttersprache hat, wird man in dem Wort
„Tumadatmäei“ vielleicht erkennen, dass die ersten beiden Buchstaben –
„TU“ – eine Handlungsaufforderung ist. Auch das „MA“ in Verbindung mit
dem „TU“ kann mit etwas „Ruhrpottkenntnis“ als eine Aufforderung
verstanden werden, etwas freiwillig auszuführen. Doch würde wirklich jeder
darauf kommen, dass mit „TU-MA-DAT-MÄ-EI“ die Aussage „Streichele
doch einmal das Schaf“ gemeint ist? Ich glaube nicht!

Sicher, wenn man den „Ruhrpottdialekt“ kennt, wird man jetzt verstehen,
dass „TU“ für „tun“, dass „MA“ für „mal“, dass „DAT“ für „das“, dass
„MÄ“ für „Schaf“ und „EI“ für „streicheln“ steht. Doch es ist nicht
selbstverständlich, dass man „MÄ“ mit einem Schaf und „EI“ mit streicheln
assoziiert wird.
Genau so muss man sich aber nun die Namen der Erzengel und der
Malachim in Erinnerung rufen. Schnell ist der Denkfehler vollbracht, dass
hinter jedem „-el“ ein Engel steht, gerade dann, wenn man die Sprache nicht
kann. Doch es würde niemand auf die Idee kommen, dass hinter den
deutschen Wörtern „Bügel“, „Vogel“, „Spiel“, „Hotel“, „Nebel“, „Stachel“,
„Apfel“ oder „Aschenputtel“ irgendwelche Engel strecken. Niemand würde
in der deutschen Sprache auf die Idee kommen, dass „Aschen-putt-el“ in
Wirklichkeit „Aschen / Schlag beim Golf / Gottes“ sei, oder? Auch
„Blickwinkel“ wäre sicherlich nicht der „Sehende Gruß Gottes“! Was wäre
aber, wenn man die Sprache und sogar die Buchstaben, die die Silben des
Wortes bilden, nicht immer zu 100 % und in allen Belangen erkennen und
verstehen kann? Nun, dann könnten sich auch „dumme Fehler“
einschleichen, die man selbst nicht findet, da einem der „richtige Blickwink-
el“ fehlt! Daher kann ich mich nicht davon freisprechen, dass alle
Übersetzungen zu 100 % richtig sind, auch wenn ich natürlich deutlich darauf
geachtet habe, keine „dummen Fehler“ zu machen! Doch sag niemals „nie“!

In diesem Buch gibt es sehr viele praktische Anregungen via Ritual und
via Ritus! Man soll sich jedoch stets selbst davon überzeugen, wie sinnig
oder wie unsinnig die jeweiligen Arbeiten für einen selbst sind. Ich kann aus
der Praxis berichten, dass für mich diese Arbeiten sehr sinnig sind und eine
deutliche Wirkung auf mein Energiesystem besitzen. Doch was für mich gilt,
gilt noch lange nicht für alle anderen. Viele werden ihre Probleme mit der
henochischen Sprache – der Sprache der Engel – haben, da sie wirklich nicht
einfach ist und man manchmal das Gefühl hat, als ob man permanent
Autokennzeichen als „echte Wörter“ aussprechen muss. Doch die
energetischen Erfolge der Rituale und der Riten sprechen sehr deutlich für
diese „energetische Phonemik“!

Durch die praktische Magie und die rituelle Angelistik spaltet sich dieses
Buch etwas von den übrigen Büchern. Wer also ausschließlich hier sanfte
Meditationen erwartet, wird ENT-Täuscht werden. Wer sich jedoch nicht vor
der rituellen Magie fürchtet und sich in diesem Gebiet zu Hause fühlt, wird
eine immense Veränderungsmöglichkeit geboten bekommen, gerade mit der
Prämisse, dass die abgedruckten Rituale nicht in Stein gemeißelt sind,
sondern stets eine Einladung zur Transformation besitzen! Wer für sich
meint, dass er meine Rituale umstrukturieren muss, der soll dies tun, denn
einen besseren Weg wird man nicht finden!

Einige werden mit diesen Themen schon vertraut sein, andere begeben
sich auf Neuland. Es ist egal, ob man tief in der magischen Szene lebt oder
man noch ein junger Anfänger ist. Wenn man sich selbst entwickeln will und
keine Angst davor hat, über den EIGENEN Tellerrand zu schauen, dann wird
man mit diesem Buch arbeiten können. Alles andere wird sich zeigen! So soll
es sein!

Dennoch sei HIER bereits erwähnt, dass alle Arbeiten und beschriebenen
Ausführungen stets auf eigene Gefahr gemacht werden! Das Problem mit der
Magie ist nicht, ob sie funktioniert, sondern dass sie funktioniert! Daher muss
sich jeder selbst prüfen, ob er wirklich für diese geistigen und energetischen
Arbeiten bereit ist!
Übersicht der Erzengel
Es ist erst einmal vollbracht, dass die bekanntesten Erzengel behandelt,
übersetzt und verbildlicht wurden. Natürlich besteht kein Anspruch auf
Vollständigkeit und so mancher wird mit Recht sagen, dass sein persönlicher
Engel nicht erwähnt wurde! Genau wird die Frage berechtigt sein, warum
denn nicht der Engel „XYZ“ beleuchtet und erklärt wurde. Dies alles fällt in
die Rubriken „kein Platz“, da unendlich viele Engel existieren. Es gibt – laut
einer wilden mittelalterlichen Berechnung im 14. Jahrhundert einiger
Kabbalisten – genau 300.655.722 Engel, wovon 133.306.668 Engel der Seite
der Gefallenen angehören und somit noch gute 167.349.054 Engel übrig
bleiben, die man benennen könnte. Würde ich das versuchen, müsste ich mit
meinen weiteren Inkarnationen schon jetzt einen Vertrag aushandeln.

Ich kann jedem nur den Rat geben, dass er sich einfache Grundregeln
erstellen soll, anhand derer man sich die Namen der Engel übersetzt und um
Kontakt bittet. Es muss nicht zwangsläufig ein hebräisches Wort sein, es
muss auch nicht immer eine reale Übersetzung des Namens sein. Das
Einzige, was vorhanden sein sollte, ist ein persönlicher und somit absolut
individueller Trigger, welcher über Klang und/oder Bild seinen Weg in das
Energiesystem des Menschen findet, der um Kontakt bittet. Ich bin bei den
„klassischen Namen“ geblieben und habe eine, in meinen Augen und nach
meinen Fähigkeiten bewertete, sinnigere Übersetzung angefertigt. Ferner
habe ich mir Sigillen, Symbolen und Siegeln „geben lassen“, die primär als
individueller Trigger agieren und sekundär als universelle Wissensspeicher
all denen dienen, die einen energetischen Kontakt mit den Engeln wünschen.

Man muss sich letztlich immer die Tatsache vor Augen halten, dass es
sich bei den Energien, die man „Engel“ nennt, um universelle Kräfte handelt,
welche dimensional ungebunden sind und somit immer und überall
existieren. Der Mensch hingegen, mit seiner dimensionalen Begrenztheit,
kann auf solche Energien nicht vollständig zugreifen. Der Mensch kann sich
über verschiedene Relaisstationen, wie z. B. seine energetische Körper, sein
höheres Selbst oder auch sein kosmisches Sein, Informationen in sein eigenes
Energiesystem laden, welche so transformiert bzw. „heruntergebrochen“
werden, dass der menschliche Verstand eine Übersetzungsmatrix kreiert. Erst
durch die Übersetzungsmatrix ist man fähig, das Spiel der Wiedererkennung
zu spielen, d. h., erst nachdem der Mensch eine „Ahnung“ hat, um welche
Energie es sich handelt, kann er mit einer effektiven Arbeit beginnen. Wenn
ich mit einem Hammer einen Nagel in die Wand schlagen will, aber noch nie
einen Nagel, einen Hammer oder auch eine Wand gesehen habe – weil ich z.
B. als Einzeller irgendwo in der Natur existierte – werde ich weder einen
Bezug zu diesen Werkzeugen aufbauen können, noch jemals erkunden
können, was man noch alles mit diesen „Dingen“ anfangen kann – z. B. sich
mit dem Hammer auf den Daumen schlagen!

So kann man sagen, dass man für den ersten Schritt in Richtung „Engel“
eine Art Glauben haben muss, einen Glauben, der einem erlaubt, seiner Ratio
zu diktieren, dass es mehr gibt, als das menschliche Auge sehen und das
menschliche Gehirn zu 100 % begreifen kann. Diesen Glauben kann man als
Fundament ausbauen, um, mit der Zeit und mit wachsender energetischer
Erfahrung, Stück für Stück eine Kommunikationsebene zu erschaffen, in
welcher man mit den Engeln geschwisterlich kommunizieren kann. Denn
auch wenn Engel in Bezug auf den Menschen eine gewisse Allmächtigkeit
besitzen, kommen wir alle aus einer Quelle. Wir alle sind Geschwister, wir
alle sind Eins und wir alle haben eine Aufgabe und einen Platz im
sogenannten „Großen Werk“!

„Das Große Werk“ ist letztlich ein Werkzeug, welches „zur“ kosmischen
Evolution führt und gleichzeitig die kosmische Evolution selbst ist! Es ist die
Erfüllung einer bzw. seiner „kosmischen Aufgabe“, man erfüllt seinen
„kosmischen Job“, der sich individuell auf eine einzelne Inkarnation beziehen
kann, aber auch auf ganze Existenzen, welche aus verschiedenen
Inkarnationen und verschiedenen Inkarnationsträgern (inkarnierte Wesen,
wozu u. a. auch der Mensch zählen kann) bestehen.

Der Begriff „das Große Werk“ ist letztlich eine individuelle


Ausdrucksmöglichkeit, um sich mit anderen Menschen zu verständigen.

Der Begriff „Werk“ ist hierbei gut gewählt, da man hierbei eine
Assoziation mit einem Uhrwerk knüpfen kann. Ein Uhrwerk führt letztlich
auch immer zu dem Begriff eines Uhrmachers. Diese Idee ist aber schon sehr
alt und wird in philosophischen Kreisen als ein „teleologisches Argument“
gesehen. Es ist ein Argument, das sich darauf bezieht, dass etwas kausal mit
Sinn erfüllt sein muss. Es drückt die menschliche Idee aus, dass das
Universum aus einem bestimmten Zweck entstanden ist. Das Wichtigste ist
hierbei jedoch das Bild und der kausale Zusammenhang, der entsteht. Ein
Uhrwerk ist eine einfache Metapher, welche beschreibt, dass es ein Konstrukt
gibt, in dem „jedes Ding“ - egal wie klein, groß, unwichtig oder essenziell es
ist, einen Platz hat und „seine Aufgabe“ erfüllt.

Bei dieser Metapher kann man sagen, dass ein Uhrwerk „in sich selbst“
perfekt funktioniert, ohne dass alle Rädchen untereinander wissen müssen,
was der Nachbar macht. Alle Teile der Uhr haben ihre spezifische Aufgabe,
welche erfüllt werden muss, damit das gesamt Werk „Uhr“ funktioniert.
Wenn man diese Uhr als „Universum“ betrachtet, und alles, was in der Uhr
ist, als Teil davon (materiell und energetisch), dann muss man sagen, dass
nichts in diesem Versum, das vielleicht die Silbe „Uni“ oder auch „Multi“
besitzen kann, weiß „warum“, „wie“, „wozu“ und „wodurch“ die Uhr
funktioniert, denn in einer Uhr gibt es keine Hierarchie. Ein Rädchen ist so
wichtig wie das andere. Ohne das kleinste Rädchen funktioniert die ganze
Uhr nicht.
Nur was außerhalb der Uhr existiert, kann auf ein „warum“, „wie“,
„wozu“ und „wodurch“ schließen. Wenn nun „unsere Uhr“ in der Werkstatt
des „Großen Uhrmachers aller Welten in Zeit und Raum“ liegt und eine
weitere Uhr daneben, dann sind die beiden Uhren für sich autark und können
niemals miteinander agieren. Warum auch? Was soll eine Uhr von einer
anderen Uhr wollen?

Ein kleiner Teil des eigenen „Großen Werks“ ist es zu verstehen, dass
man nicht nur ein Teil der Uhr ist, sondern gleichzeitig auch ein Teil des
Uhrmachers, ein Fragment einer omnipotenten Energie. Diese omnipotente
Energie kann agieren und auch mit anderen Energien interagieren. Auch
diese Aktion und Interaktion ist u. a. ein Teil des Großen Werkes!

Mit Hilfe seines höheren Selbst bzw. mit seinem wahren Willen, kann
man beginnen, in seinem „Großen Werk“ zu agieren. Engel und andere
energetischen Lehrer helfen uns dabei! Jedoch muss man berücksichtigen,
dass man seinen „kosmischen Job“ nicht in allen Ansätzen verstehen wird.
Auch wenn das höhere Selbst bzw. der wahre Wille als Relaisstation fungiert
und funktioniert, wird man im menschlichen Bewusstsein immer der
„Beschränkung des Menschseins“ unterliegen. Der Mensch braucht Begriffe
und Bilder, die er verstehen kann, da ein Agieren und ein Interagieren immer
ein Verstehen voraussetzt. Wenn man z. B. etwas verstehen will, dass
außerhalb seiner „normalen Wahrnehmung“ liegt, muss man eine
Übersetzungsmatrix haben, etwas, dass die Urbotschaft so verändert, dass
man es verstehen kann.
Auch hier sind die Engel und Erzengel deutlich zu nennen und zu finden!
Hier reichen sie uns ihre helfende Hand und fungieren als
Übersetzungsmatrix, sodass man als Mensch versteht, was die eigene
kosmische Aufgabe, das eigene „Große Werk“ ist.

Letztlich geht es um ein Be-wusst-SEIN, was man BE-WUSST erfüllt.


Der wahre Wille ist keine Handlung, sondern eine Erkenntnis bzw. eine
Kommunikation mit einer Energie. Es ist die Energie, die man als „ALLES-
WAS-IST“ oder „göttliches Prinzip“ beschreiben kann.

Definition „Großes Werk“:


Das große Werk ist die individuelle, komische Aufgabe der Existenz
UND der Nicht-Existenz, welche mehr ist als die Summer ihrer Teile, der
gesamten Energie des „Gesamt-Ich“, was alle Anteile, Bewusstseine
(kosmisches Bewusstsein, magisches Bewusstsein [ZIRDARR] etc.) und
Selbste (höheres Selbst, menschliches Selbst, Selbst eines inkarnierten
Anteils, Selbst eines diskarnierten Anteils etc.) miteinschließt, und somit auf
allen Ebenen bearbeitet bzw. begonnen werden kann, wodurch fragmentierte
Aufgaben auf allen möglichen Ebenen entstehen, die jedoch alle für sich im
Einzelnen und zusammen „das Große Werk“ ergeben, da dieses immer
individuell sein wird, wie z. B. das Erlangen von Wissen und Weisheit, was
man mit dem Wort „Erleuchtung“ beschreiben kann, genauso wie das
Arbeiten mit autarken Energien (z. B. Erzengel, Götter, Sternenwesen etc.),
wo man, um es menschlich verstehen zu können, Aufgaben, Arbeiten,
Bestimmungen, Berufungen und Obliegenheiten erfüllen muss, welche durch
alle Körper (physischer Körper, Ätherkörper, Mentalkörper,
Emotionalkörper, Astralkörper, Spiritueller- bzw. Kausalkörper, Intuitions-
bzw. Buddhikörper und Atmankörper) ausgeführt werden können, wobei
manche Arbeiten ein komplettes Kooperieren erfordern und andere Arbeiten
auch durch einzelne Körper, bzw. durch alle verschiedenen Kombinationen
der Körper untereinander, ausgeführt werden können, sodass hierbei eine
autarke Verbindungskraft bzw. eine Verbindungsenergie entsteht, die wie
eine Triebfeder des „Gesamt-Ichs“ sein kann, sodass die kosmische
Evolution ein „Anwenden von Energien“, ein „Transformieren von
Energien“, ein „Erfüllen des wahren Willens“ wird, was wiederum „der“
Grund ist, warum wir „hier“ sind – das große Werk ist der Grund, die Tat, die
Gedanken, die Energien, die Umsetzung, die Selbsterfahrung der Quellen
allen Seins, dem göttlichen Prinzip „Alles-was-ist“.

Auch die Engel sind Teile im Großen Werk, und auch sie haben ihre
„persönliche“ bzw. ihre „individuelle“ Evolutionsaufgabe zu erfüllen. Die
Engel sind Teil des Seins und somit ein Teil der Quelle, dem „Alles-was-ist“!

So möchte ich in diesem Kapitel eine Übersicht präsentieren, welche dem


okkulten Leser vielleicht die Erinnerung an das Buch „die kleine Goetia“ mit
einem Schmunzeln ins Gedächtnis ruft. Allen anderen sei gesagt, dass ich die
Namen der Engel, die Aufgaben, das Erscheinungsbild und natürlich das
komplette Siegel in einer praxisorientieren Übersicht wiedergeben möchte!
Erzengel Michael (lakym)
Sein Name bedeutet: „Wer ist wie Gott“! Er ist ein mächtiger Erzengel,
der gnadenvoll und auch absolut gnadenlos sein kann. Voller Kraft,
Entschlossenheit, Durchsetzungskraft, Macht, Weisheit und Autorität agiert
Erzengel Michael, wenn man einen energetischen Kontakt etablieren kann.
Es kommt auf die eigene, innere Einstellung zu diesem Erzengel an. Man
entscheidet selbst, ob man „Auge in Auge“ und geschwisterlich mit ihm
kommunizieren möchte, oder ob man sich ihm, seiner Macht und Führung,
unterwerfen will. Er erscheint manchmal als Wolf oder in menschlicher
Gestalt. Seine Namen „Wer ist wie Gott“ ist ein Hinweis auf die Verbindung
zur Quelle allen Seins. Oft wird es von den Menschen so interpretiert, dass
der Name bzw. die Frage als reine Rhetorik zu verstehen ist, da davon
ausgegangen wird, dass die Antwort natürlich „Niemand ist wie Gott“ lautet.
Ich sehe es entgegengesetzt, sodass jeder Mensch in diesem Zusammenhang
ein „Niemand“ ist bzw. jeder Mensch ist Gott, da wir alle aus einer Quelle
stammen.

Optisch nehme ich Erzengel Michael als kräftigen Mann zwischen 30 und
35 Jahren wahr. Er hat blonde Haare, blaue Augen und trägt meist weiße
Kleidung, die jedoch aus einer normalen Hose und einem Pullover besteht. Er
weißt sehr viel Lachfältchen auf, genauso wie tiefe „Zornesfalten“. Sein Haar
trägt er sehr kurz, knapp 1 cm. Das Erscheinungsbild erinnert mich sehr stark
an einen Soldaten in Zivil.

Erzengel Michael kann, wie letztlich alle anderen Erzengel auch, alles,
doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel
Michael ein Schutzpatron auf allen Ebenen. Er sorgt dafür, dass man auf
seinem individuellen Weg bleibt, welcher jedoch auch in ein „finsteres Tal“
führen kann. Man kann sich jedoch sicher sein, dass Michael einen begleitet
und in der finstersten Stunde, helfend seine Hand bereithält. Man muss
jedoch auch die Hand ergreifen, denn die Energien der Erzengel dienen nicht
dazu, dass unsere Probleme von Zauberhand gelöst werden. Man wird
Unterstützung erfahren, doch die Lösung des Problems ist man immer selbst!
So ist Erzengel Michael ein Kämpfer, er ist ein Schirmherr, ein Berater, ein
Stratege und ein Bruder! Die Qualitäten als Stratege und Kämpfer sind
energetisch sehr hoch, da allein durch die „Energie der Geschichte“, durch
die Erzählungen, wie Erzengel Michael kämpfen und gewinnen kann, ein
zusätzliches Potenzial geschaffen wird. Erzengel Michael ist jedoch auch ein
Lehrer, ein Lehrer, der sehr direkt und aus menschlicher Egosicht somit auch
sehr hart sein kann. Wenn man sich dazu entschließt, Erzengel Michael als
geistigen Führer anzunehmen, wird man die Lektionen sehr deutlich im
eigenen Leben spüren. Sicherlich bürdet Erzengel Michael niemanden etwas
auf, das nicht gestemmt werden kann, dennoch muss man beherzigen, dass
Erzengel Michael durch seine Lektionen den Menschen an die eigenen
Grenzen führen wird, sodass man die Möglichkeit hat, sich wirklich zu
erkennen!
Erzengel Michael ist auch der Psychopompos, der die Verstorbenen
begleitet und in die nächste Emanation führt. In gewissen Situationen kann
man die Eigenschaft als Psychopompos als Gnadenbringer interpretieren,
wenn sich z. B. die sterbliche Hülle aus Angst und Unwissen an die Seele
klammert und diese in einen schon aufgegebenen Körper festhält. Auch hier
kann Erzengel Michael helfend eingreifen, indem er die Angst und das
Unwissen tilgt und so die Seele von dem Körper befreit. So ist Michael auch
ein Prinzip, dass einem die Selbsterkenntnis näher bringen kann, wobei er in
diesem Fall recht gnadenlos ist und einem das zeigt und gibt, was die Seele
zwar ohne Weiteres verkraften kann, jedoch nicht immer der Intellekt und die
Ratio. Dies kann zu Komplikationen und Fluchverhalten, in Bezug auf die
eigene Evolution des Selbst, führen. Es kann verhindert werden, in dem man
vorher mit Erzengel Michael an der Stabilisierung der eigenen Mitte arbeitet,
und die Erlangung von kosmischen Erkenntnissen forciert.

Erzengel Michael ist auch eine sehr große Hilfe, wenn man den Kontakt
zu seinem „Höheren Selbst“ bzw. seinem „heiligen Schutzengel“
(thelemitisch formuliert) sucht. Michael ist der Sephirah Tiphereth zu
geordnet, dem Sonnenzentrum im Sephiroth. So findet man in Erzengel
Michael alle Entsprechungen der Sonne, d. h. die lebensspendende Energie,
genauso wie den lebensnehmenden Aspekt.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Tiphereth ist Erzengel Michael


der Sonne zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe solare
Arbeiten, wie z. B. erlangen einer universellen Bewusstheit, innere
Sammlung durch Ausgeglichenheit und Harmonie, Erwerb und Speichern
von Wissen und Erlangen von Weisheit, Führerschaft, Charisma und
Ausstrahlung ausführen kann. Gleichzeitig kann man mit Erzengel Michael
auch die eigenen energetischen Körper erkunden. Sicherlich ist hier der
Kontakt zum Atmankörper, dem höheren Selbst, der schwierigste Schritt,
daher sollte man zu Beginn sich auf die anderen energetischen Körper, wie z.
B. den Ätherkörper, den Mentalkörper, den Emotionalkörper, den
Astralkörper, den Spirituellen- bzw. den Kausalkörper und den Intuitions-
bzw. den Buddhikörper, konzentrieren.

Der Kontakt zu Erzengel Michael ist sehr einfach. Man kann Erzengel
generell jedoch nicht via Zwang herbeirufen und ihnen befehlen. Man kann
jedoch sein eigenes Energiesystem auf das Hauptsigill Michaels einstellen,
dieses imaginieren und so einen Ruf in die Engelssphäre senden. Wenn man
selbst sein Energiesystem transformiert hat, dass es die Energie eines
Erzengels tragen und verarbeiten kann, wird sich der Kontakt sehr schnell auf
der Astralebene einstellen. Es ist jedoch essenziell, dass der energetische Ruf
des Menschen die entsprechende Energetik und Schwingung aufweist und
„recht und gerecht“ ausgesendet wird, d. h. nicht aus Gründen eines
persönlichen Vorteils. Ist dies der Fall, wird die Antwort sofort kommen, da
Erzengel nicht linear sind und der Faktor „Zeit“ irrelevant ist!
Doch auch in Traumphasen kann der Kontakt entstehen, wobei hier
Erzengel Michael den Kontakt knüpft, welcher vorher natürlich vom
Menschen „geübt“ wurde. In den Traumphasen ist der Mensch offener
gegenüber den „Wundern“ Engelssphäre, da die Ratio immer noch die „Nur-
ein-Traum-Ausrede“ hat, an welche sie sich gerne klammert.

Da Erzengel Michael der Sonne im magischen Sinn zugeordnet ist, kann


man die Symbole des Erzengels in Gold oder in goldenen Materialien
einbringen. Dies gilt natürlich auch wieder für Edelsteine, die der Sonne
zugeordnet sind. Hier sind Zirkonia, Diamanten, Rubine, Chrysolith, Achate,
Bergkristalle, Zirkone, Jaspis und Zitrine zu nennen.

Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:


Erzengel Gabriel (layrbg)
Sein Name bedeutet: „Mann/Kraft/Heldenmut Gottes“! Er ist ein
mächtiger Erzengel, der mit einer anmutigen, bezaubernd und einfach
„schönen“ Stimme spricht. Gabriel kann auch den „Akt der Gnadenlosigkeit“
zeigen, wobei seine Gnade in energetischen Arbeiten überwiegt. Dies geht
tief in den Bereich der Emotionen hinein, sodass Erzengel Gabriel ein
Begleiter in Situationen ist, in denen ein Mensch etwas wie
„Hoffnungslosigkeit“ oder auch „Verzweiflung“ fühlt. Durch die
Großartigkeit der energetisch-verbalen Kommunikation, kann Erzengel
Gabriel regelrechte Energiestürme im System des Menschen auslösen, sodass
man in sich selbst gefestigt sein muss, um einen reinen Kontakt zu Erzengel
Gabriel zu etablieren. Zwar sind auch Arbeiten mit ihm als Berater, Lehrer
und Mentor möglich, doch wird sich die Energie des Erzengels hier eher
zurückhalten, was bedeutet, dass die Kommunikation eher nonverbal sein
wird und mittels Bildern und Emotionen ausgeführt wird. Der Name
„Mann/Kraft/Heldenmut Gottes“ ist nicht geschlechtsspezifisch zu sehen,
auch wenn das Wort „Mann“ in dem Namen vorkommt. Es geht hier primär
um die Kraft, um die Kraft des Wortes, sodass man ein hervorragendes
Verständnis von dem Sprichwort „Die Feder (das Wort) ist mächtiger als das
Schwert“ bekommt.

Optisch nehme ich Erzengel Gabriel als kräftigen Mann zwischen 30 und
35 Jahren wahr. Er hat schwarze Haare, die lang und gelockt sind. Seine
Augen sind sehr dunkel, strahlen aber eine tiefe Wärme und Gutmütigkeit
aus. Bei einem intensiven Blick in seine Augen kann man aber dennoch die
Attribute des Wassers erkennen, das auf der einen Seite ein Lebensspender ist
und auf der anderen Seite auch das Leben tilgen kann.

Erzengel Gabriel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Gabriel ein
Schöpfer, er inspiriert und führt einen auf neue, unbekannte Wege.
Gleichzeitig ist er aber auch ein Psychopompos, wobei er auf die Seelen
wartet und diese nicht aktiv, wie Erzengel Michael, ruft. Gabriel ist wie
„Charon“, ein Fährmann zu sehen. Man Tritt an die Gestaden des
Lebenswassers und wird in ein neues Leben übergesetzt. So ist Gabriel das
Wort, das Wort des Kosmos, welches mit Kraft oder auch Heldenmut
assoziiert werden muss, da es hier im Kontext der „Macht“ zu verstehen ist.
Das Wort erschafft, das Wort zerstört!
Doch Gabriel ist auch eine Muse, ein Künstler, ein Poet und eine absolute
Inspiration. Es geht hierbei nicht um die Attribute der Kommunikation,
sondern um die Attribute der Emotion. Mit der Hilfe von Erzengel Gabriel
kann man künstlerisch auf allen Ebenen aktiv sein, da durch das Vermitteln
geeigneter Emotionen sehr spezielle und wunderschöne Werke entstehen
können. Wenn man als Mensch ein Lied hört oder ein Kunstwerk betrachtet,
wird man auch immer die Emotionen des Künstlers kontaktieren können, um
diese zu erfahren.
Erzengel Gabriel ist auch eine große Hilfe und Stütze, wenn man auf der
astralen Ebene mit seinem Astralkörper arbeiten will. Der Kontakt und die
Integration in den eigenen Astralkörper, können durch die Hilfe von Gabriel
vereinfacht werden. Da Gabriel der Sephirah Yesod zu geordnet ist, dem
„Äther“, dem „Gewässer der Fantasie“, ist Gabriel auch ein Weggefährte der
Traumreisen und der Erfindungsgabe. Mit ihm kann man in die eigenen
Gewässer der Emotionen tauchen und sich emotional erkennen, erfassen und
verstehen. Diese Arbeiten sind für die Selbstliebe belangvoll. Hierdurch ist es
möglich Träume und Astralreisen, Reinigungsfähigkeit, Reflexionen sehr
bewusst zu erleben, zu analysieren und für die eigene Evolution des Seins zu
verwenden.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Yesod ist Erzengel Gabriel dem


Mond zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe lunare Arbeiten,
wie z. B. das Verstehen und Erleben der weiblichen Seite. Dies kann zu einer
Integration dieser eigenen, spezifischen Energie führen, egal ob man zurzeit
eine Inkarnation als Mann oder als Frau ausführt. Weiterhin ist das
Erforschen der eigenen Intuition unter diesem Aspekt möglich. In diesem
Zusammenhang kann man sehr gute Chakrenarbeiten ausführen, da das
eigene Energiesystem regelrechte Initiationen erleben kann. Das Öffnen des
dritten Auges und des Herzens sind hier nur zwei Möglichkeiten. Mit der
Hilfe von Erzengel Gabriel kann man auch das Wurzelchakra energetisieren,
sodass man, entsprechend der sephirothischen Energie, ein Fundament
ausbildet. Die Arbeit mit dem Sexualchakra würde sich verstärkt auch die
Emotionalität der Erotik beziehen, sowie sich die Arbeiten im Solar-Plexus-
Chakra auf die kreative Mittigkeit des Selbst beziehen würden. Eine
besondere Verstärkung würde man im Bereich des Kehlchakras und des
Kronenchakras erfahren, da man eine Intensivierung der eigenen
Kommunikation erleben wird, die sich auf die menschliche Ebene
(Kehlchakra) und auf die energetische Ebene (Kronenchakra) bezieht. Diese
Qualität spiegelt sich auch in der Zuordnung zum Element Wasser wieder,
welche Erzengel Gabriel, aus magisch-zeremonieller Perspektive besitzt.
Der Kontakt zu Erzengel Gabriel ist sehr einfach und gleichzeitig auch
schwierig. Gabriel wird selbst „abwägen“ und „prüfen“ wie stark das
Energiesystem des Menschen, der um Kontakt bittet, ausgeprägt ist. Wenn
allein die energetische Anwesenheit Gabriels eine mögliche energetische
Überlastung bewirken würde, wird der Kontakt automatisch vonseiten
Gabriels geschmälert. Doch natürlich muss man Gabriel bitten, da ein Zwang
nicht wirken kann. Das wahre Bitten, mit einer geschwisterlichen Demut und
einer gezielten Energetik und Schwingung, wird ihr Ziel daher nicht
verfehlen. Das Siegel von Erzengel Gabriel kann auch hier als Trigger
verwendet werden, sodass man sein eigenes Energiesystem so codiert, dass
man automatisch einen Ruf an Gabriel aussendet, wenn man sich auf sein
Siegel konzentriert und dieses imaginiert.
Da Gabriel dem Mond im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man
selbst mit „Mondattributen“ einen Trigger erschaffen. Man kann z. B. mit
dem Metall Silber arbeiten oder mit Edelsteinen, die dem Mond zugeordnet
sind (z. B. Mondsteine, Türkis, Aquamarin oder auch Perlen).
Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Raphael (lapr)


Sein Name bedeutet: „Heiler Gottes“! Er ist ein mächtiger Erzengel, der
heilend, mitfühlend, aber auch zynisch, sarkastisch und intolerant wirken
kann. Er ist ein Erzengel, der nicht soviel Wert auf ein „typisches
Engelsprotokoll“ legt, d. h. ein definitives Hören von Kraftausdrücken ist bei
dem Kontakt mit Erzengel Raphael möglich. Erzengel Raphael ist ein
Charakter, der einer Agenda folgt. Seiner! Natürlich hält er sich dabei an die
„Vorgaben der Quelle“, doch dies machen schließlich auch die „dunklen
Zeitgenossen“ unserer Dualität, was jedoch wertneutral gesehen werden
muss. Gleichzeitig ist Erzengel Raphael ein Lehrer, der dem Menschen
essenziell kausale Zusammenhänge perfekt erklären und zeigen kann. Da
Raphael ein Heiler ist, können seine Lehrmethoden aus energetischer Sicht
sehr anstrengend und herausfordernd für das menschliche Energiesystem
sein. Man wird nicht an den Prüfungen zerbrechen, doch Zustände, die man
am einfachsten mit dem Wort „Wunden“ beschreiben kann, wird man
sicherlich erfahren. Diese „Wunden“ werden zwar wieder restlos geheilt,
dennoch sind die daraus resultierenden Lehren absolut bedeutungsvoll für die
eigene kosmische Evolution.

Optisch nehme Erzengel Raphael als kräftigen Mann zwischen 35 und 40


Jahren wahr. Er hat braune Haare, die lang und gelockt sind. Seine Augen
sind braun mit grünlichen Einschlüssen und strahlen eine perfide Art von
Humor aus, welcher brillant, wissend und auch seltsam ist! Er lacht sehr
gerne, wobei das Lachen auch sehr oft mit Ironie und Zynismus gepaart ist.

Erzengel Raphael kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Raphael
natürlich ein Heiler, ein Therapeut, ein Mediziner, welcher jedoch nicht der
„liebe Onkel Doktor“ ist, sondern seine „Patienten“ mit Ehrlichkeit und
Gradlinigkeit auf ihre missliche Lage aufmerksam macht, sodass man einen
regelrechten Gedankenanstoß bekommt, um sich und seine eigene Situation
zu analysieren und zu begradigen – wenn etwas schief läuft. Erzengel
Raphael ist keine Energie, die einen in Watte bettet. Falles es notwendig ist,
energetisch etwas aufzubrechen, wird Raphael dies tun. Manchmal hat man
das Gefühl, als ob Raphael die Soldatendirektive „erst brechen, dann
aufbauen“ gern verwendet. Durch dieses Verhalten ist Erzengel Raphael
jedoch auch ein hervorragender Stratege, der allgemein alle Situationen
perfekt beurteilen und bewerten kann, Situationen die sich auf die komplette
menschliche Existenz beziehen, was z. B. die energetischen Körper des
Menschen (Ätherkörper, Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper,
Spiritueller Körper (auch Kausalkörper genannt), Buddhikörper (auch
Intuitionskörper genannt) und Atmankörper) miteinschließt.
In Bezug auf die eigenen Selbstheilungskräfte ist Raphael hier natürlich
die sinnigste Anlaufstelle, da er durch energetische Initiationen das
menschliche Energiesystem nachhaltig verändert, sodass man selbst gezielt
energetisch heilen kann. Dies ist jedoch nicht mit einer Wunderheilung zu
vergleichen. Das energetische Heilen bezeiht sich hierbei auf ein Kurieren,
ein Schützen, ein Aufbauen und eine Komplettierung des eigenen
Energiesystems, sodass man sich selbst analysieren, verändern und somit
heilen kann!

Durch die sephirothische Zuordnung zu Hod ist Erzengel Raphael dem


Merkur zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe merkurische
Arbeiten, wie z. B. Heilungszauber, Verbesserung der Kommunikativität, das
Finden des immer richtigen Satzes, Erleichterung beim Lernen und vor allem
die Selbsterkenntnis, ausführen kann. Diese Energie führt dazu, dass man
eine innerliche und rein geistig-energetische Pracht entwickelt, sodass der
Begriff „Erleuchtung“ etwas Greifbares wird.

Da Erzengel Raphael der Luft, im magischen Sinne, zugeordnet wird,


kann man mit seiner Hilfe natürlich auch Arbeiten erfüllen, die man durch
Geisteskraft, Inspiration, Verstand, Intellekt, Kommunikation, Wissen und
Weisheit, Erfahrung, Objektivität, Vernunft, Gerechtigkeit und Konzentration
erfüllen kann. Hierzu zählen Arbeiten wie die Telepathie, der allgemeine
Kontakt mit der Anderswelt, eine Wendigkeit und Schnelligkeit des eigenen
Geistes, wobei hier alle 7 Sinne zu nennen sind. Gerade der 6. Sinn
(metapsychologischen oder magischen Sinn) und der 7. Sinn (kosmischen
oder gnostischen Sinn) sind hier zu nennen. Mit der Hilfe von Erzengel
Raphael kann man seine Sinne schulen und zu einem gewissen Grad
perfektionieren. Dies baut eine Brücke zu der sephirothischen Zuordnung von
Erzengel Raphael. Raphael ist der Sephirah Hod zugeordnet, was bedeutet,
dass Raphael nicht nur im Bereich der Logik (deduktive und kosmische
Logik zu gleichen Teilen) eine helfende Hand ist, sondern auch im Erkennen
von Mustern, Abläufen und Prozessen.

Der Kontakt zu Erzengel Raphael kann sich als schwierig erweisen, da


man erst einen gewissen energetischen Grundstatus haben muss, den man
sich selbst erarbeitet hat. Dieses Fundament, das mit Erzengel Gabriel
begonnen werden kann, führt zu einem sicheren Stand, welcher dafür sorgt,
dass die Prüfungen von Erzengel Raphael die Möglichkeit des Erfüllens
besitzen. Natürlich kann Erzengel Raphael nicht via Zwang herbeirufen und
ihm Befehle erteilen. Das wahre Bitten und das Imaginieren seines Siegels
können jedoch den Menschen dazu befähigen mit diesem Erzengel wahrlich
in Kontakt zu treten. Da Raphael dem Merkur im magischen Sinn zugeordnet
ist, welcher wiederum für Botschaften, für die Kommunikation und für eine
gewisse Art der Technik steht, kann man selbst einen Trigger erschaffen.
Zwar ist das Metall, welches dem Merkur zugeordnet ist, Quecksilber, das
bei Normalbedingungen flüssig ist, doch kann man Messing verwenden,
genauso wie entsprechende Edelsteine (Achat, Chrysopras, Citrin und Opal).
Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Uriel (layrwa)


Sein Name bedeutet: „Licht/Feuer/Flamme Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der standhaft, still, hartgesotten und auch humorlos ist! Er ist ein
Erzengel, der nicht sehr viele Worte verwendet. Auch sein Mimenspiel ist
eher „steinig“! Doch dies hat natürlich alles seinen Sinn. Wenn man z. B. von
Erzengel Michael die Antwort „Stelle keine Fragen, auf die du selbst die
Antwort weißt“ bekommt, bekommt man von Erzengel Uriel überhaupt keine
Reaktion. Wenn man jedoch mit Erzengel Uriel arbeitet, kann man auch
diese, nicht wirklich sichtbare, aber dennoch vorhandene Geste, erkennen,
einschätzen und verstehen. Uriel ist ein recht roher Zeitgenosse, den man
sicherlich manchmal als „Axt im Walde“ betiteln kann, wobei dies
wortwörtlich gemeint ist. Er ist eher der einsiedlerische Holzfäller, als ein
schwatzender Wanderer!
Ich nehme Erzengel Uriel als sehr stämmigen und kräftigen Mann
zwischen 40 und 45 Jahren wahr. Er hat schwarze Haare und einen
schwarzen, sehr dichten, aber gepflegten Vollbart. Seine Augen sind braun
bis schwarz und strahlen manchmal etwas aus, das man als Gelassenheit und
manchmal vielleicht auch als eine Art Desinteresse betiteln könnte. Da Uriel
letztlich, wie alle Erzengel, allwissend ist, scheint sein Blick manchmal zu
sagen „Warum kommst du zu mir, obwohl du es selbst viel besser kannst, da
es dein Weg nun einmal ist?“
Natürlich ist Uriel auch eine helfende Hand, doch er steht nur dann
helfend zu Seite, wenn Hilfe auch geboten ist und man es zumindest schon
einmal versucht hat, das Problem selbst zu bewältigen.
Erzengel Uriel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch wenn
man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Uriel natürlich
ein Eremit, der einem die Sinnhaftigkeit des „eigenen Nachdenkens“ zeigt!
Uriel bringt auch die Struktur in das Chaos, in jedes Chaos hinein, sodass er
auch Ausdauer und Kraft forcieren kann. Er ist ein Fels oder ein riesiger
Baum. Er bietet Schutz und zeigt, wie und wo die eigene Unbeweglichkeit,
Kraftlosigkeit und Ängstlichkeit ihre Wurzeln hat, und wie man diese löst
und harmonisiert. Doch er zeigt es nur, er wird die Arbeit des Menschen nicht
selbst machen! Ferner ist er ein Planer und Manager, sodass er letztlich einen
lebendigen Weg zwischen den Extremen der Strukturlosigkeit und der Starre
aufzeigen kann. So wie Erzengel Gabriel ist aber auch Erzengel Uriel eine
Muse, wobei es hier nicht um künstlerische Ideen und deren Umsetzungen
geht, sondern um ein Kräftigen der Ideen für laufende Projekte! Durch seine
Standhaftigkeit und Disziplin sorgt er für ein gesundes und hartgesottenes
Selbstvertrauen, das nicht mehr so leicht erschüttert oder gebrochen werden
kann. Somit ist Uriel auch ein Arbeitspartner, gerade wenn es um das Leben
selbst geht, wobei hier die Lebensfreude des Menschen gemeint ist, welche
sich durch die „Wunder der Natur“ aufladen kann. Manchmal reicht ein
einfacher Sonnenaufgang oder eine bestimmte Wolkenkonstellation aus.
Auch für die Selbsterkenntnis liefert Erzengel Uriel unschätzbare Werte,
sodass man erkennt, wer und was man ist, und was man alles leisten kann!
Erzengel Uriel kann sehr gut das 1. kosmische Chakra, das Lotuschakra, des
Menschen aktivieren. Dies führt zu einer Energiekontaktierung, welche man
als eine Form der „Liebe zu den kleinen Dingen im Alltag“ bezeichnen kann.
Durch Uriel bekommt man eine Sichtweise, die hilfreich ist, wenn man
anfangen will, mit den unscheinbaren Dingen des Lebens zu arbeiten, zu
kommunizieren und einen aktiven Energieaustausch zu etablieren. Hierdurch
wandelt sich der eigene energetische Zustand, den man vorher als eine
„Naturverbundenheit“ beschreiben konnte, zu einem festen energetischen
Naturkontakt. Es ist eine Energie, die einem den eigenen Mikrokosmos, der
einen permanent umgibt, klarer und deutlicher erscheinen lässt!
Da Erzengel Uriel der Erde, im magischen Sinne, zugeordnet wird, kann
man mit seiner Hilfe natürlich auch Arbeiten erfüllen, welche auf Wachstum
und Fruchtbarkeit, Beständigkeit, Bodenständigkeit, Körperlichkeit,
Sinnlichkeit, genauso wie materiellen Reichtum und Selbstwertgefühl
gerichtet sind. Hierzu zählen Arbeiten wie die energetische Heilung der Natur
und des eigenen Körpers, genauso wie der Kontakt mit Pflanzen und Tieren.

Doch auch eine Art der Geburtshilfe kann Erzengel Uriel geben, wobei
hier nicht die normale körperliche Geburt gemeint ist, sondern das
Neuwerden des Menschen nach seinem „mystischen Tod“, seinem Mors
Mystica!

Da Erzengel Uriel sowieso nicht der Kontaktfreudigste der Erzengel ist,


ist ein Zwang wie immer vollkommen ausgeschlossen, genauso wie eine
Einladung zum Small Talk. Natürlich ist ein Bitten und ein Rufen durch das
imaginieren des Siegels möglich, doch hat die Praxis die Erfahrung gebracht,
dass es einfacher ist, Uriel selbst zu besuchen, um auf seiner Ebene den
Kontakt zu erbitten. Hierzu kann man sein Siegel wie eine Art Kompass
verwenden. Wenn sich der Kontakt mit Uriel etabliert hat und man
regelmäßige Arbeiten mit ihm zusammen ausführt, welche die eigene
Evolution und somit eine Transformation des eigenen Energiesystems
bewirken, wird sich das Rufen des Erzengels vereinfachen, sodass es
irgendwann ausreichend ist, dass man sein Siegel nur noch energetisch
imaginieren muss, um einen Kontakt zu erfahren. Ob nun Erzengel Uriel die
Ebene des Menschen betritt, oder ob man sein Energiesystem so codiert hat,
dass man eine Art Dauerleitung zu diesem Energieprinzip erschaffen hat, sei
einfach mal unbeantwortet in den Raum gestellt!

Da Uriel der Erde im magischen Sinn zugeordnet ist, welcher wiederum


für Fruchtbarkeit und Wachstum steht, kann man selbst einen Trigger
erschaffen, in dem man „natürliche Materialien“, z. B. Findlinge oder große
Kieselsteine oder auch Holzscheiben verwendet, in welche man sein Siegel
einbringt. Da die sephirothische Zuordnung Uriels die Sephirah Netzach ist,
ist das Metall, welches der Venus zugeordnet ist, Kupfer! Man kann also
auch die Symbole des Erzengels in Kupfer einbringen bzw. verstärkt mit
Kupfer arbeiten. Doch man sollte hier eine Unterscheidung machen, ob man
mit Erzengel Uriel kabbalistisch oder hermetisch arbeitet, da die
kabbalistische Arbeit nichts mit den vorher genannten Erdattributen zu tun
hat, sondern mit Dauer, Beständigkeit, Sieg; Ruhm, Glanz und Blut! Daher
ist es nicht so einfach, passende Edelsteine zu finden. Die Praxis hat gezeigt,
dass Bergkristall, Zirkon, Peridot, Rosenquarz, Chrysokoll, Smaragd und
Turmalin geeignet sind, wobei es primär auf die Energie des Ausführenden
ankommt.

Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Camael (Chamurel - (larwmx))


Sein Name bedeutet: „Strenge / Ernst Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der hart, beherrscht, zielbewusst und sehr bestimmend ist! Er ist ein
Prüfer, der sich genau an die Regeln hält und keinen Deut abweicht.
Sicherlich ist Chamurel fähig Gnade, Rücksicht und Mitleid zu zeigen, doch
sind dies eher Ausnahmen bis hin zu Utopien. Er ist ein Krieger! Kein Soldat,
ein Krieger, was ein großer Unterschied ist. Natürlich dient er der Quelle und
dem Großen Werk, doch er dient nur diesem Pfad. Er dient nicht den
Menschen, die mit Bitten und Flehen ihn erreichen. Sein Name, Chamurel,
die Strenge oder der Ernst Gottes, ist hier wortwörtlich zu nehmen. Chamurel
ist ein Krieger, der perfekt sein Schwert nutzen kann, d. h., er ist eine
Energie, die auch nicht vor „groben Umwälzungen“ zurückschreckt. Wenn
man sich wirklich mit Chamurel verbindet, mit ihm arbeitet, arbeitet man
nach seinen Regeln. Ein Abweichen ist sicherlich möglich, doch nicht ratsam,
wobei es nicht so ist, dass man eine Strafe oder Ähnliches bekommt. Es
besteht aber die Möglichkeit, dass die Arbeit vonseiten des Erzengels einfach
eingestellt wird, da der Mensch nicht die Stärke und Fähigkeit besitzt, mit
diesem Prinzip zu agieren. Aus menschlicher Sicht könnte man emotionale
Aussagen wie „Man ist es nicht wert“ oder man „befindet sich nicht auf der
gewünschten und benötigten Stufe der Hierarchie“. Doch diese Aussagen
sind falsch! Chamurel hat keinen persönlichen Nutzen. Es ist ihm „egal“ ob
nun eine Zusammenarbeit stattfindet oder nicht. Er dient dem Großen Werk,
und wenn ein Mensch mit ihm zusammenarbeiten muss, muss dieser Mensch
den Erzengel respektieren und sich auf dessen Energie einlassen – voll und
ganz, da ein „vielleicht“ oder ein „möglicherweise“ nicht akzeptiert wird.
Chamurel ist der Krieger, der schon viel gesehen hat und der von diesem
„Gesehenen“ geformt wurde, d. h., Chamurel ist letztlich ein Produkt seiner
eigenen Aufgabe. Somit ist es nicht einfach, mit Chamurel überhaupt in
Kontakt zu treten. Humor hat er nicht wirklich, Platz für Gedankenspiele, die
nicht dem Ziel der Aufgabe dienen, sind nicht vorhanden, genauso wie ein
überflüssiges Lächeln oder sogar Lachen. Doch wenn man sich energetisch
auf Chamurel einlässt, wird man erkennen, dass das Sprichwort „Raue Schale
– Weicher Kern“ in gewissen Bahnen zutrifft. Man sollte es jedoch eher so
formulieren, dass man sagen kann „Undurchdringliche Schale – Harter
Kern!“

Optisch nehme ich Erzengel Chamurel als eine Art „Wächter-Engel“


wahr, der sehr genau energetisch prüft. Er hat schwarze, kurze Haare, ein sehr
markantes, männliches Gesicht und ist ein Krieger durch und durch. Vom
Alter her ist er zwischen 25 und 40 Jahre. Da er eine sehr harte, fast
versteinerte Mine hat und sein Gesicht schon fast so kantig, wie ein Kubus
ist, ist es nicht einfach, eine Altersschätzung durchzuführen. Chamurel ist wie
eine Feste, eine Burg! Wenn man mit ihm arbeiten will, muss man sich selbst
bewegen! Er ist der „ehrenvollen Krieger“, der seine Regeln und seinen
Kodex hat und absolut danach handelt bzw. existiert.
Erzengel Chamurel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Chamurel
natürlich der Kamerad, der Krieger, der Stratege und die Legislative, die
„Gesetzgebende Gewalt“. Er ist das „Schwert, das schneidet, was tot und
starr ist“! Chamurel ist daher ein perfekter Lehrer, wenn es um die eigene
Evolution geht, doch man sollte es sich gründlich überlegen, da Chamurel
eher auf Drill statt auf ein gnadenvolles Verständnis setzt. Mit Chamurel
kann man tief in seine eigenen Schatten eintreten und die Muster, Formen
und Prägungen seiner Persönlichkeit zu analysieren und zu transformieren.
Die Transformation wird aber die Qualität eines „mystischen Todes“ haben,
d. h., man wird mit seinem Schwert Bekanntschaft machen, dass all das tilgt,
dass starr, tot und unnütz ist! Wenn man z. B. in einer festgefahrenen
Partnerschaft steckt, ist es möglich, dass Chamurel diese zerbricht und beide
Parteien befreit, ohne das Rücksicht auf menschliche Gefühle genommen
wird. Die einzige Rücksicht, die gilt, ist der Lebensplan der beiden
Individuen der vorherigen Partnerschaft!

Chamurel ist auch der Verwalter, der Wächter aller „Schwellen des
Seins“, d. h. im obliegt, wie weit ein Mensch sich in die Bereiche des
Kosmos wagen kann. Somit sind arbeiten an, mit, in und durch die
energetischen Körper des Menschen, Arbeiten, die in die Prüfungsgewalt von
Chamurel fallen. Man könnte sagen, dass Chamurel das bewertet und prüft,
was man bei Erzengel Raphael, in Bezug auf die energetischen Körper,
gelernt hat.
Da Chamurel die Legislative ist, sind auch alle Arbeiten eines
„Gerichtes“ möglich, wobei man hier eine Kombination aus den vier
Erzengeln der Sephirah Geburah formen sollte, es sei denn, man bezieht sich
auf Arbeiten, die ausschließlich etwas mit einer Art der „Gesetzgebung“ zu
tun hat. Somit ist Chamurel der perfekte Berater, wenn es um vertragliche
Abschlüsse geht, wobei man nicht der Illusion unterliegen sollte, dass man
Chamurel fragen kann, ob dieser oder jener Arbeitsvertrag fair ist.
Durch die sephirothische Zuordnung zu Geburah, ist Chamurel natürlich
auch dem Mars zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe
marsianische Arbeiten, wie z. B. sexualmagischen Operationen, Angriffs-
und Schutzrituale sowie das Anwenden der richtigen Taktik um
Durchsetzungskraft und einen starken Willen zu bilden, ausführen kann.
Wie bei Erzengel Uriel ist auch bei Erzengel Chamurel ein Kontakt nicht
ganz so einfach, da man ihn selbst aufsuchen muss. Ein natürliches,
aufrechtes, gerechtes und vor allem gezieltes Bitten ist hier ausschlaggebend.
Es geht um klare Regeln und Protokolle, d. h., wenn man nicht mit der
nötigen Demut die Bitte aussendet, wird man keine Antwort bekommen.
Durch das Imaginieren des Siegels wird eine Möglichkeit gebildet, die man
als eine Art Trägerweller oder ein Carriersystem nutzen kann. Man sollte
dennoch Chamurel auf seiner eigenen Ebene besuchen, bzw. seine eigenen
Energiekörper so verwenden, dass die entsprechende Bitte direkt
weitergeleitet wird. Da Chamurel ein Krieger ist, der gerade heraus alles
macht, wird man nicht wirklich mit ihm über belanglose Dinge sprechen
können. Man muss seine Bitte „soldatisch“ formulieren, d. h. kurz, knapp und
dennoch mit allen Informationen. Man muss seine Lage schildern, ähnlich
einem Bericht!
Da Chamurel dem Mars im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Eisen oder Stahl einbringen bzw. verstärkt mit
diesen Materialien arbeiten. Wenn man z. B. die „Kunst des Schwertes“ bzw.
den „Weg des Schwertes“ kennt und versteht, kann man ohne Weiteres in der
Arbeit mit Chamurel ein Schwert verwenden. Das Gleiche gilt auch für
Edelsteine. Man kann Amethyste, Rubine, Jaspis oder auch Karneol, Granate
oder Hämatit verwenden.

Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:


Erzengel Samael (lams)
Sein Name bedeutet: „Medikament/Gift Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der wissend, beherrscht, gutmütig und einwirkend ist! Er ist ein
Freund, der durch Wissen und Weisheit ein guter Ratgeber ist. Samael ist
jedoch auch ein Kämpfer, ein Kämpfer, der aber eher durch Strategie, Wissen
und Weitsicht seine Schlachten gewinnt. Hierbei dient er der Quelle und dem
Großen Werk. Er gibt Hoffnung, Hoffnung durch bestrebendes Handeln,
denn auch Samael unterstützt nur den suchenden Menschen. Das eigentliche
Arbeiten, die Problemlösung, die Heilung, die der Mensch anstrebt, muss von
dem Menschen ausgehen. Samael ist ein Prinzip, dass dem rufenden
Menschen die Hand ausstreckt und ihm ein Stück entgegen geht, sodass der
Kontakt zu Samael nicht ganz so schwierig ist, wie z. B. zu Erzengel
Chamurel.

Optisch nehme ich Erzengel Samael als Mann zwischen 30-35 wahr. Er
hat lange, gewellte schwarze Haare und ein recht weiches Gesicht! Dennoch
wirkt er dabei maskulin. Seine Augen spiegeln ein geheimes Wissen wieder.
Er spricht mit einer anmutigen Stimme, die eine angenehme tiefe Klangfarbe
hat.

Erzengel Samael kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Samael ein
Wissenschaftler, ein Mediziner bzw. ein Heiler. Doch anderes als Erzengel
Raphael bezieht sich die Heilung von Samael nicht auf typische Krankheiten,
sondern eher auf Kausalfaktoren. D. h., man geht sofort an die Wurzel des
Übels, während Raphael alles heilt. Dadurch, dass Samael eine Art
wissenschaftliche Komponente darstellt, kann man mit Samael hervorragend
an alle möglichen Arten einer wissenschaftlichen Arbeit werken. Es ist also
egal, ob es nun um Botanik, Medizin oder Physik geht. Dennoch scheint
Samael auch „Vorlieben“ zu haben, d. h. die klassische Naturwissenschaft ist,
nach meinem Empfinden, stärker ausgeprägt als z. B. die
Sozialwissenschaften. Diese werden jedoch perfekt bei
Problembewältigungen verwendet, wenn es um die Praktiken der Heilung
geht. Es scheint, dass Samael einfach eine größere Diskussionsfreude in der
Naturwissenschaft hat.

Die literarische Zuordnung von Samael, in Bezug auf eine Sephirah im


Sephiroth, genauso wie in Bezug auf die Planetenzuordnung, ist, nach der
Erfahrung in verschiedenen Arbeiten, nicht korrekt. Das Wort „falsch“ will
ich nicht benutzen, da diese ganzen Zuordnungen eher individuell statt
universell zu sehen sind. Die Literatur ordnet Samael der Sephirah Geburah
zu und somit dem Planeten Mars. Ich hingegen ordne Samael der Sephirah
Chesed zu und somit dem Jupiter.

Wenn es aber um magische Arbeiten geht, soll man selbst seine


Erfahrung machen, welcher Sephirah und welchem Planeten Samael
zugeordnet ist. So kann man z. B. in Bezug auf die marsianische Zuordnung
sexualmagischen Operationen, Angriffs- und Schutzrituale sowie das
Anwenden der richtigen Taktik um Durchsetzungskraft und einen starken
Willen zu bilden ausführen. In Bezug auf die Zuordnung zum Jupiter kann
man Geld- und Glücksmagie ausführen, genauso wie Rituale, die auf das
Erlangen der Künste der Philosophie, sowie auf Würde und Ruhm zielen.

Da Samael recht kommunikationsbereit ist, ist der Kontakt relativ


einfach. Daher ist hier eine Idee eines Zwanges vollkommen überflüssig.
Durch ein natürliches Bitten, das auf Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit baut, ist
der Kontakt ohne Weiteres zu bewerkstelligen. Durch das Imaginieren des
Siegels wird der Kontakt jedoch noch einmal vereinfacht.

Durch die Zuordnung von Erzengel Samael zum Planeten Mars bzw.
Jupiter kann man das Siegel in Eisen oder in Zinn einarbeiten. Als Edelsteine
kann man Amethyste, Rubine, Jaspis, Karneol, Granate oder Hämatit
verwenden – alles marsianische Zuordnungen. Edelsteine, die dem Jupiter
zugeordnet sind, sind Lapislazuli, Amethyste, Türkis, Heliotrop, Labrador,
Chalcedone und Saphire.

Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:


Weniger bekannte Erzengel

Erzengel Raguel (Rauiel – (laywar))


Sein Name bedeutet: „Würdiger Gottes“! Er ist ein mächtiger Erzengel,
der Strenge und Gerechtigkeit ausstrahlt. Er ist auf der einen Seite ein
Kämpfer und auf der anderen Seite ein reiner Diplomat. Rauiel strahlt hierbei
jedoch eine besondere Art der Autorität aus. In der einen Sekunde scheint er
noch unnahbar zu sein, sodass man in der Kommunikation
Höflichkeitsformen verwendet, so wie man sie bei offiziellen Gesprächen mit
einem Vorgesetzten verwenden würde. In der nächsten Sekunde ist seine
Ausstrahlung jedoch eine ganz andere. Er ist plötzlich der „gute Kumpel“,
mit dem man alles Mögliche machen kann – auch Pferde stehlen. Dies ist
eine sehr besondere Fähigkeit, da Rauiel letztlich die Judikative, die
rechtsprechende Gewalt, bildet. Er ist ein Richter und daher ist es förderlich,
dass man ihm einen besonderen Respekt und eine Unnahbarkeit zugesteht
und gleichzeitig etwas, das man als „Freundschaft“ deklarieren kann. Durch
dieses „Spiel“, mit den menschlichen Emotionen, entspricht er einem
typischen Richter, der zwar absolut neutral ist, jedoch auf Situationen
individuell und auf den jeweiligen Menschen passend zugeschnitten,
reagieren kann. Als Beispiel kann man sich einen Richter vorstellen, der mit
einem Kind spricht und in den nächsten Atemzügen mit einem Erwachsenen.
Auf das Kind wird freundlicher und zurückhaltender eingegangen werden als
auf den Erwachsenen.
Wenn man sich nun noch einmal den Namen ansieht, muss man diesen in
Zusammenhang mit seinem Amt und seiner judikativen Ausführung
betrachten. Wortwörtlich war seine eigene Bezeichnung „Ehrenwerter
Gottes“, was auf das richterliche Amt bezogen ist, ähnlich der typischen
Bezeichnung „Euer Ehren“ oder auch „Herr Vorsitzender“.

Optische nehme ich Erzengel Rauiel als Mann zwischen 30 und 35 Jahren
wahr. Er zeigt aber eine sportliche und durchtrainierte Erscheinung, die eher
an einen Offizier als an einen Richter erinnert. In seiner ganzen
Körpersprache bzw. in seiner Ausstrahlung kann man Respekt und Achtung
erkennen, welche sich aber sofort in Kameradschaft und Brüderlichkeit
transformieren kann.

Erzengel Rauiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Rauiel ein
Diplomat, ein Richter bzw. ein Jurist. Rauiel steht für die kosmische
Gesetzmäßigkeit, was auch dazu führt, dass er rigoros, eisern und letztlich
sich auch gnadenlos verhalten kann. Wenn man im Unrecht ist, wird man
zurück in die Ebene der Richtigkeit – im kosmischen Sinne – gedrückt, ohne
großartige Rücksicht. Dadurch, dass Rauiel ein Jurist und Richter ist, ist er
natürlich der perfekte Ansprechpartner, wenn es um das Thema der
Gerechtigkeit geht. Wenn man z. B. in einer Situation ist, welche auch eine
normale Gerichtsverhandlung sein kann, in der man als eine der beiden
möglichen Parteien anwesend ist, ist Erzengel Rauiel die Instanz, welche man
nach wahrer Gerechtigkeit fragen kann. Die Antwort wird immer im
kosmischen Sinne ausfallen, nicht in einem menschlich-juristischen Sinne.
Daher sollte man sich ganz genau überlegen, welchen „Fall“ man vor dem
Richtertisch von Erzengel Rauiel bringen will. Die Möglichkeit, dass man
selbst im Unrecht ist, ist genauso groß wie die, dass man im Recht ist. Man
muss sich stets vor Augen halten, dass die Urteilsfällung von Rauiel immer
im kosmischen Sinn agiert. Wenn man z. B. im menschlich-juristischen Sinn
Recht hat und auch Recht bekommt, kann dies im Sinne des Kosmos nicht so
sein. Sollte dies der Fall sein und man hat z. B. menschlich-juristisch eine
Summe Geld bekommen, welche aber im kosmischen Sinne einem nicht
zusteht, wird man „verurteilt“ werden, sodass man dieses Geld wieder
verliert, ggf. sogar noch mehr. Daher muss man seinen Fall immer vor dem
eigenen Gewissen und dem eigenen höheren Selbst (wenn möglich) prüfen,
bevor man zum „kosmischen Gerichtshof“ geht.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Geburah, ist Rauiel, sowie auch


Chamurel, natürlich dem Mars zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner
Hilfe erneut marsianische Arbeiten, wie z. B. sexualmagische Operationen,
Angriffs- und Schutzrituale, sowie das Anwenden der richtigen Taktik um
Durchsetzungskraft und einen starken Willen zu bilden, ausführen kann. Dies
alles muss man aber aus einer juristischen Perspektive sehen, d. h., wenn es
um Angriffs- und Schutzrituale geht, werden diese wahrlich auf einem
juristischen Parkett ausgetragen werden.

Der Kontakt zu Erzengel Rauiel ist relativ einfach und gleichzeitig auch
schwierig. Es scheint manchmal, als ob man einen Termin machen müsste,
wobei es sich hier eher auf die energetische Dringlichkeit des Kontaktes
bezieht. Wenn man mit Erzengel Rauiel z. B. nur über das Wetter reden will,
wird man den Kontakt schwieriger etablieren können, als wenn man über
eine Gerechtigkeitsfrage reden will. Doch bei jedem Kontakt gilt immer ein
natürliches, aufrechtes, gerechtes und vor allem gezieltes Bitten. Je
fokussierter die eigene Energie ist, desto deutlicher und einfacher wird der
Kontakt zu Erzengel Rauiel sein. Durch das Imaginieren des Siegels wird die
Fokussierung noch verstärkt.

Durch die marsianische Zuordnung besteht eine große Affinität zu Eisen


und Stahl. Doch auch juristische Materialien sind fördernd. Wenn man z. B.
eine Anrufung in einem Gerichtssaal machen würde, würde allein durch die
vorhandene Energie des Raumes, der Kontakt eine erhebliche Vereinfachung
erfahren. Dies gilt auch für das eigene Handeln, d. h., wenn man z. B. ein
Jurist ist, der Wert auf wahre Gerechtigkeit legt, kann man Erzengel Rauiel
schon fast mit „Herr Kollege“ ansprechen! Edelsteine, welche dem Mars
zugeordnet sind und die man verwenden kann, sind: Amethyste, Rubine,
Jaspis oder auch Karneol, Granate oder Hämatit. Doch auch einfache
Balkenwaagen, welche im magischen Sinn mit dem Siegel und den Sigillen
graviert werden, werden ihre Wirksamkeit deutlich unter Beweis stellen.

Dies ist sein Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Zerachiel (Zerachiel (layxrz))


Sein Name bedeutet: „Strahlen/Leuchten Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der Gerechtigkeit, Brüderlichkeit, Tatendurst, Aktionskraft,
Durchsetzungswillen, aber auch Distanz und Kühlheit ausstrahlt. Er ist auf
der einen Seite ein Kämpfer, ein Kämpfer des Lichtes, der aber auch durch
sehr geschickte Aktionen und mit einer hohen strategischen Raffinesse sehr
gezielt agiert. Doch durch seine Energie bzw. die Bedeutung seines Namens,
was man auch als eine „Berufsbeschreibung“ verstehen kann, ist Zerachiel
auch ein Quell kosmischer Informationen, d. h., Zerachiel steht nicht nur
brüderlich im Kampfe neben einem, sondern ist auch in der Funktion eines
weisen Lehrers zu finden. Zerachiel spart hierbei weder mit Humor und Witz
noch mit Sarkasmus, zumindest in meiner Wahrnehmung. Diese Art und
Weise macht ihn aber letztlich „brüderlich“, d. h., man hat bei einem Kontakt
mit Erzengel Zerachiel schnell das Gefühl, dass man sich Auge in Auge mit
ihm unterhalten kann, zumindest wenn man seine eigene Energieschwingung
dem Niveau der Ebene von Zerachiel angeglichen hat. Zu Beginn eines
Kontaktes kann es sein, dass man überhaupt keinen Kontakt bekommt, bzw.
einen Kontakt, der aus „weiter Ferne“ gegeben wird. Zwar legt Zerachiel
keinen Wert auf eine besondere Anrede oder auf einen Rang, dafür aber einen
sehr großen Wert auf Genauigkeit, d. h., wenn man mit Zerachiel arbeiten
will, dann muss man zu 100 % wissen, was man will. Es geht hierbei nicht
um Lösungen von Problemen, sondern allein um den zielgerichteten Willen.
Zerachiel ist in seinen Belangen sehr genau und man könnte schon fast das
Wort „penibel“ verwenden. Daher ist er bei den ersten Kontakten „kühl“ und
„distanziert“, was eine menschliche Interpretation eines energetischen
Angleiches ist.
Zerachiel ist jedoch nicht so wie Chamurel, dem man seine sehr harte
Hülle sofort ansieht. Zerachiel wirkt nicht hart, sondern distanziert. Wenn
man diese Barriere aber gemeistert hat und sich viele Arbeiten mit Zerachiel
ergeben haben, wird man erkennen, dass er zum Teil sehr „unkonventionell“
arbeitet. Dies ist letztlich damit zu begründen, dass das Licht, ähnlich einem
Laser, gebündelt und fokussiert keine „Umwege“ nimmt. Der direkte Weg ist
manchmal der unkonventionelle Weg, d. h., wenn man z. B. mit der Hilfe von
Zerachiel „erleuchtet“ werden will und dies im kosmischen Sinne bewilligt
wird, wird man mit Licht geflutet werden, sodass man das Gefühl hat „zu
verbrennen“. Dies wird jedoch immer im Rahmen dessen bleiben, was das
eigene System verkraften kann, wobei zwischen dem, was das System
verkraften kann und dem, was das menschliche Ego meint verkraften zu
können, oft Welten liegen. Zerachiel ist eine Energie, die einem inneren und
eigenen Kodex folgt, d. h. Zerachiel dient der Quelle, jedoch auf seine Art
und Weise, was sicherlich für den Menschen, der der Illusion der „lieben
Engel“ unterlegen ist, die Haare zu berge stehen lässt. Zerachiel ist wie ein
großes Uhrwerk, das in den eigenen Bahnen, in der eigenen Agenda, ganz
genau und zu 100 % läuft.
Optisch nehme ich Erzengel Zerachiel als jungen Mann zwischen 20 und
25 Jahren war. Er ist sehr groß, sicherlich 2,20 Meter, mit blasser Haut und
weißem Haar. Dies gibt ihm eine besondere Mystik und Distanziertheit. Er
wirkt kühl und manchmal sogar arrogant, wobei dies menschliche
Empfindungen sind und nichts mit dem Erzengel zu tun haben. In seinem
Auftreten und in seiner Körpersprache spiegelt sich die Affinität zum
Unkonventionellen wieder. Zerachiel ist ein Engel des Lichtes, er ist das
Strahlen/Leuchten Gottes, obwohl der erste Eindruck, den der Mensch von
diesem Engel bekommt, eher an Schatten als an Licht erinnert.
Erzengel Zerachiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Zerachiel
ein Stratege, der sein Ziel immer erreichen wird, egal wie. Gleichzeitig ist er
auch ein Lehrer, der sich auf alle Arten des Lehrens versteht, d. h. Zerachiel
ist in jedem Fachgebiet wissend, da er allwissend ist – das Licht Gottes.
Gleichzeitig ist Zerachiel auch ein Problemlöser, den man um Rat und Tat
fragen kann, wenn man sich in einer ausweglosen Situation glaubt.

Hier muss man jedoch möglicherweise mit seinem „Humor“ leben. Durch
die Beziehung zum „Licht“ ist Zerachiel auch ein Erzengel, mit dem man im
Bereich der Divination und Prophetie sehr gut arbeiten kann, da man mit
seiner Hilfe die „unbekannten Bereiche“ illuminieren kann. Gleichzeitig ist er
auch ein Erzengel, der, ähnlich wie Erzengel Uriel, Struktur ins Chaos, in
jedes Chaos, bringt. Es geht hierbei jedoch nicht um Ausdauer und Kraft, wie
bei Uriel, sondern um das Erkennen des „Musters im eigenen Chaos“.
Hierdurch ist Zerachiel ein Manager und ein Lektor, der wie ein Uhrwerk die
zielgerichtete Führung übernimmt – wenn man ihn darum bittet. Wenn die
Bitte angenommen wurde, wird Zerachiel sich auch davon nicht abbringen
lassen, d. h., wenn der erste Schritt zusammen mit Zerachiel getätigt wurde,
so wird auch zu 100 % der letzte Schritt, das Erreichen des gesetzten Zieles,
vonstattengehen. Da dies zum Teil auch mit einer erheblichen Anstrengung
verbunden ist, muss man es sich sehr genau überlegen, ob man mit Zerachiel
arbeiten will oder nicht.
Durch die sephirothische Zuordnung zu Tiphereth, ist Zerachiel der
Sonne zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe solare Arbeiten,
wie z. B. erlangen einer universellen Bewusstheit, innere Sammlung durch
Ausgeglichenheit und Harmonie, Erwerb und Speichern von Wissen und
Erlangen von Weisheit, Führerschaft, Charisma und Ausstrahlung ausführen
kann.
Wie bei jedem Erzengel gilt auch bei Zerachiel, dass ein Zwang völlig
sinnlos wäre, und dass man durch ein natürliches, aufrechtes, gerechtes und
vor allem gezieltes Bitten einen Kontakt erstellen kann. Dies kann man mit
der Imagination seiner Siegel erreichen, wobei die ersten Kontakte
schwieriger sind als die folgenden. Man muss sein eigenes Energiesystem der
Ebene Zerachiels annähren, um eine Kommunikation zu bewerkstelligen.
Da Zerachiel der Sonne im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Gold oder in goldenen Materialien einbringen. Da
die Assoziation mit einem Uhrwerk treffend ist, kann man sich auch diesen
Umstand zunutze machen, wobei es hierbei um die Mechanik und nicht um
Zeit geht. Edelsteine, die der Sonne zugeordnet sind, sind hier natürlich auch
wieder zu nennen, da sie als Energietrigger verwendet werden können, wobei
man hier den Zusatz wählen kann, dass besondere Formen und Schliffe dem
eigentlichen Material vorzuziehen sind, d. h., wenn ich z. B. einen besonders
originellen Zirkonia habe, ist dieser geeigneter als ein „einfacher“ Diamant.
Man kann Diamanten, Rubine, Chrysolith, Achate, Bergkristalle, Zirkone,
Jaspis und Zitrine zur Arbeit mit Erzengel Zerachiel verwenden.

Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:


Erzengel Tsavahel (lahwc)
Sein Name bedeutet: „Gebot/Befehl Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der Härte, Kontrolle, Macht, Unerbittlichkeit, Gewalt und
Herrschaft ausstrahlt. Er ist auf der einen Seite ein Soldat, ein Krieger und
auf der anderen Seite ein Überkrieger! Er ist eine kosmische Urgewalt, gleich
einer riesigen Dampfwalze, absolut unaufhaltsam. Erzengel Tsavahel setzt
die kosmische Gesetzmäßigkeit um, wobei er nicht mit blindem Gehorsam
arbeitet, sondern sich an die kosmischen Gesetzte hält – wortwörtlich.
Ein normales Arbeiten mit Tsavahel ist sehr schwierig, da es sich bei
Tsavahel um eine Energie handelt, die sich so gut wie nie auf menschlichen
Ebenen sehen lässt. Wenn man seinen Platz im „Großen Werk“
eingenommen hat, und dieser Platz zum Teil auch energetische
Auseinandersetzungen mit anderen Ebenen und Energien beinhaltet, wird
man eher mit Tsavahel zusammenarbeiten. Wenn man seinen Platz noch
nicht gefunden hat, d. h. seine Energieschwingung nicht deutlich verändert
hat, in Bezug auf den profanen Menschen, wird man diesen Engel nicht
wahrnehmen. Eine längere energetische Verbindung mit Tsavahel, über Tage
oder Wochen, schein nicht möglich zu sein, da das eigene Energiesystem
irgendwann „abschaltet“. Doch in den Stunden oder sogar nur Minuten, in
denen man sich mit der Energie Tsavahel verbindet, verbindet man sich mit
einer Kraft, die einen selbst regelrecht an den Rand einer Kernfusion führt.
Ähnlich wie die Arbeit mit Chamurel ist die Arbeit mit Tsavahel strengen
Regeln unterworfen, wobei in diesen Bezug Chamurel sehr einfache und
lockere Regeln hat. Tsavahel nicht! Wenn man bei Chamurel auch
Abweichungen von seiner Regel gestattet bekommt, bekommt man bei
Tsavahel einen direkten Kontaktabbruch geboten, welcher sich dann für
längere Zeit nicht aufheben lässt. Dennoch dient Tsavahel dem „Großen
Werk“ und wenn ein Mensch mit ihm zusammenarbeiten soll, so muss dieser
Mensch den Erzengel respektieren und sich auf diese Energie einlassen – voll
und ganz, da ein „vielleicht“ oder ein „möglicherweise“, ähnlich wie bei
Chamurel, nicht akzeptiert wird. Daher ist seine Bezeichnung „Gebot/Befehl
Gottes“ perfekt. Er ist die ausführende Gewalt, die Exekutive, was in diesem
Kontext bedeutet, dass Tsavahel „Recht“ aber keine „Gnade“ ergehen lässt.

Optisch nehme ich Erzengel Tsavahel als eine Steinstatue oder ein
Steinwesen war, vielleicht auch ähnlich einem Steingolem. Er kann jedoch
auch als ein Metallgolem erscheinen. Mehr gibt es kaum zu sagen, außer,
dass er zwei große Schwerter in seinen Händen hatte. Ein optisches Alter
kann ich nicht angeben, da ich das Alter von Steinen nicht schätzen kann.
Seine Energie entsprach der eines „unaufhaltsamen Objektes“, dass, einmal
in Bewegung gesetzt, sein Ziel erreichen wird. Durch die Optik der Steinfigur
ist eine emotionale Regung nicht zu erkennen, da er „stumm“ bzw. nonverbal
kommuniziert.

Erzengel Tsavahel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Tsavahel
ein Überkrieger, eine Waffe, eine absolute Macht, die zielbewusst,
unnachgiebig und absolut beharrlich ist. Hier ist er natürlich ein Stratege, ein
Anführer und somit auch ein Kamerad. Doch den Status eines Kameraden
muss man sich erarbeiten, da Tsavahel keine Energie ist, die die Hand zur
Hilfe ausstreckt. Man könnte es, aus menschlicher Sicht, sogar mit dem
Beispiel eines Söldners sehen. Man kann diese Energie „anfordern“ bzw.
darum bitten, dass die Energie Tsavahel einen unterstützt. Diese Bitte würde
durch das höhere Selbst des Menschen oder durch einen geeigneten geistigen
Führer, vielleicht ein „persönlicher Engel“, an die Energie Tsavahel
überbracht werden, der dann den „Antrag“ prüfen würde und diesem
entspricht oder in ablehnt.
Durch die sephirothische Zuordnung zu Geburah, ist Tsavahel dem Mars
zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe marsianische Arbeiten,
wie z. B. sexualmagische Operationen, Angriffs- und Schutzrituale sowie das
Anwenden der richtigen Taktik um Durchsetzungskraft und einen starken
Willen zu bilden.
Ein Kontakt ist jedoch nur dann möglich, wenn der eigene kosmische
Lebensplan, der Dienst im „Großen Werk“, dies auch vorsieht und die Bitte
um Kontakt diese Energie erreicht. Sei es nun aus eigener Kraft oder mit
Hilfe eines geistigen Führers. Es geht um klare Regeln und Protokolle, wobei
man aus menschlicher Perspektive diese Regel im Grunde nicht erfüllen
kann, d. h., auch wenn man mit der nötigen Demut die Bitte aussendet, wird
man keine Antwort bekommen, wenn es nicht dem eigenen komischen Plan
entspricht. Wenn man einen Kontakt erstellen kann, kann man durch das
Imaginieren des Siegels diesen Kontakt vertiefen. Hierzu ist das Siegel als
eine Art „Rangabzeichen“ zu sehen, d. h., wenn man es in sein eigenes
Energiesystem etablieren kann, wird man einen Ruf aussenden können. Mit
Hilfe von den eigenen höheren Anteilen oder dem persönlichen Engel, ist es
möglich Tsavahel auf seiner eigenen Ebene zu besuchen, bzw. einen
fokussierten Ruf auszusenden. Bevor man aber auf die Idee kommt, um
Kontakt zu bitten, muss man zu 100 % das gewünschte Ziel kennen und auch
erreichen können. Man muss also nicht nur seine eigene Lage kennen und
schildern, wie bei Chamurel, sondern auch das Ziel angeben. Das „Ziel“ ist
hierbei natürlich kein Ort, sonder der Beginn einer neuen Kausalkette, d. h.,
man muss nicht nur den ersten Schritt kennen, der hinter dem Ziel liegt,
sondern auch die anderen Schritte. Als Beispiel kann man hier z. B. eine
militärische Situation nehmen, in der es um die Eroberung eines Ortes geht.
Es reicht nicht aus, zu sagen, dass man diesen Ort erobern will. Man muss
zusätzlich beweisen, dass man mit dem Erreichen des Zieles auch arbeiten
kann, d. h. man muss – in Bezug auf das Beispiel – erklären und belegen,
warum man den Ort braucht und was man dann, nach dem Erobern alles
machen will – dies geht über die Bevölkerung bis hin zum letzten Stein! Dies
ist für das menschliche Bewusstsein so gut wie unmöglich. Doch mit der
Hilfe des höheren Selbst und seinen eigenen, höheren energetischen Anteilen
ist es umsetzbar.
Da Tsavahel dem Mars im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Eisen oder Stahl einbringen bzw. verstärkt mit
diesen Materialien arbeiten. Das rituelle Arbeiten mit Waffen, z. B.
Schwertkatas oder andere Übungen, sind hier mögliche Triggerreize, die man
verwenden kann. Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine Amethyst, Rubin,
Jaspis, Karneol, Granat oder Hämatit.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:


Erzengel Sariel (layrs)
Sein Name bedeutet: „Meine Düsternis ist Gott“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der, exakt wie Erzengel Tsavahel, Härte, Kontrolle, Macht,
Unerbittlichkeit, Gewalt und Herrschaft ausstrahlt. Erzengel Sariel und
Erzengel Tsavahel sind zusammen „eine Münze“, d. h., was Tsavahel ist, ist
auch Sariel – mit kleinen Unterschieden. Auch Sariel ist ein Krieger und auf
der anderen Seite ein Überkrieger, doch anderes als Tsavahel, der mit dem
bildgewaltigen Wort eines Berserkers zu vergleichen ist, ist Sariel mit dem
Bild eines Assassinen zu vergleichen. Auch Sariel erreicht unbeirrt sein Ziel,
doch Sariel setzt auf ein „Ausnutzen der natürlichen Deckung“ und auf ein
„geheimes Anschleichen“, während Erzengel Tsavahel die „Vordertür“
wählt! Somit ist Sariel auch eine kosmische Urgewalt, welche aber plötzlich
und unerwartet aus einem „blinden Fleck“ auftaucht, um sein Ziel zu
erreichen. Beide Erzengel, Erzengel Tsavahel und Erzengel Sariel, setzt die
kosmische Gesetzmäßigkeit um und beide arbeiten nicht mit blindem
Gehorsam, sondern im Rahmen der kosmischen Gesetzte. Sariel ist hierbei
nur etwas „geheimnisvoller“. Er dient im Verborgenen dem „Großen Werk“,
was seiner Zielsetzung und dem Erreichen des Zieles in keiner Weise
unzuträglich ist. Hierdurch ist es sogar etwas einfacher, einen Kontakt zu
Sariel zu etablieren. Sariel ist, wie Tsavahel, die ausführende Gewalt, die
Exekutive, doch so wie es in der Exekutive der Menschen auch „Verdeckte
Ermittler“ gibt, so gibt es auch im Kosmos ein Pendant. Der größte
Unterschied zu Tsavahel ist der Humor und die schauspielerische Flexibilität.
Durch gezieltes Lachen, Weinen, Schreien, Witzeln oder auch Trauern, ist
Sariel eine Energie, die unmöglich einzuschätzen ist. Die einzige Konstante,
die Sariel besitzt, ist der Dienst im Großen Werk, also das Dienen der Quelle.
Optisch nehme ich Erzengel Sariel ähnlich wie Tsavahel wahr, wobei
Tsavahel eher aus Stein ist und Sariel eine Mischung aus Metall und Schatten
ist, wie eine Art Eisenkrieger. Das Bild „Lucifer“ von dem Künstler Franz
von Stuck trifft meine Bildsprache in etwa. Anderes als bei Tsavahel
entsprach die Energetik Sariels nicht einem „unaufhaltsamen Objekt“,
sondern eher einem „unsichtbaren Beobachter“, der durch Geschick und List
sein Ziel erreichen wird. Durch die Optik des Eisenkriegers ist jedoch,
anderes als bei Tsavahel, eine emotionale Regung zu erkennen. Sariel wirkt
sehr mystisch, d. h., hinter einer ahnungslosen Mine verbirgt sich
Allwissenheit.

Erzengel Sariel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Sariel ein
geheimer Krieger, eine stille Waffe, eine mystische Macht, die zielbewusst
agiert, jedoch nicht den direktesten Weg wählt, sondern den, der ungesehen
zum Ziel führt. So ist Sariel nicht nur ein Stratege, sondern auch ein
„Schatten“, was nicht in Bezug auf hell, dunkel, gut oder böse zu sehen ist,
sondern das Geheime und das Mystische erklären soll. Ich kann ja schlecht
ein MacGyver-Ninja schreiben, oder?
Hierdurch ist Sariel mal ein Kamerad, mal ein Verräter, mal ein Betrüger
und mal ein Lebensretter. Sariel geht oft sehr „unbequeme Wege“, aus Sicht
eines menschlichen Egos, d. h., es scheint manchmal, dass Sariel einen
verlassen oder sogar verraten hat, doch dies ist niemals der Fall. Eine solche
Illusion ist jedoch oft nötig, um später das Ziel zu erreichen. Während
Tsavahel durch die Vordertür bricht, klettert Sariel über die Dächer und
gleitet in einen Luftschaft hinein. Beide erreichen ihr Ziel, wobei Sariel dabei
nicht „bemerkt“ wird.
Durch die sephirothische Zuordnung zu Geburah, ist Sariel dem Mars
zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe marsianische Arbeiten,
wie z. B. sexualmagische Operationen, Angriffs- und Schutzrituale sowie das
Anwenden der richtigen Taktik um Durchsetzungskraft und einen starken
Willen zu bilden.
Ein Kontakt ist relativ einfach möglich, doch man kann sich nie sicher
sein, ob es wirklich Sariel ist, oder nur eine Illusion. Daher muss man seine
höheren energetischen Anteile, sein höheres Selbst und, wenn man so etwas
hat, seinen persönlichen Engel bitten, bei einem Kontakt anwesend zu sein,
um den „wahren Kontakt“ zu verifizieren. Diese Geheimniskrämerei dient
letztlich der Prüfung. Man könnte auch sagen: „Um einen Agenten zu treffen,
muss man wie ein Agent sein.“ So legt Sariel überhaupt keinen Wert auf
Regeln oder Protokolle. Er legt Wert darauf, sein Ziel zu erreichen und dem
großen Werk zu dienen. Durch das Imaginieren des Siegels und das
energetische Verwenden dieses, ähnlich einer Marke, die beweist, dass man
auch „zur Gesellschaft“ gehört, kann der Kontakt leichter bestätigt werden,
sodass man mit der Zeit und mit wachsender Erfahrung, sehr schnell erkennt,
ob Sariel anwesend ist oder man einer Illusion erliegt. Gerade bei einem
ersten Kontakt wird man von Sariel geprüft werden, wobei die Prüfung alles
sein kann, auch etwas, dass sehr humoristische bzw. verrückt ist.
Ein weiterer Unterschied zu Tsavahel ist der Umstand, dass man Sariel
das Ziel nur nennen muss und nicht, wie bei Tsavahel, den Beginn und den
Verlauf der daraus resultierenden Kausalkette. Das Beispiel, welches ich bei
Tsavahel verwendet habe, dass Erreichen eines Orts, würde in Bezug auf
Sariel so verlaufen, dass man Sariel zwar den Ort nennen muss, er aber selbst
alle Informationen sammelt. Man würde also nicht Seite an Seite mit Sariel
arbeiten, sondern immer ein Stück „hinter ihm“ bleiben, um dann durch
„geöffnete Türen“ zu schreiten, die Sariel von „innen her“ öffnete.
Da Sariel dem Mars im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Eisen oder Stahl einbringen bzw. verstärkt mit
diesen Materialien arbeiten. Alles, was in Bezug auf eine „mystische“, oder
auch „geheimnisvolle“ Atmosphäre möglich ist, kann verwendet werden.
Während Tsavahel einen „weißen, kahlen Raum“ bevorzugen würde, wäre
Sariel eher mit einem „Schloss in einem nebligen Moor“ einverstanden.
Alles, was mystisch, unergründlich, undurchsichtig und rätselhaft ist, kann
ein möglicher Triggerreiz sein, den man verwenden kann, um mit Sariel in
Kontakt zutreten. Wenn man z. B. die entsprechenden Edelsteine wie
Amethyst, Rubin, Jaspis, Karneol, Granat oder Hämatit, verwenden will,
sollten diese, wenn möglich, irgendwo eingefasst sein, sodass man sie kaum
erkennt bzw. nur erahnt.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:

Erzengel Ithuriel (layrwtya)


Sein Name bedeutet: „Meine Lokalisierung ist Gott / Finder Gottes“! Er
ist ein mächtiger Erzengel, der eine sehr starke Energie verstrahlt. Ithuriel ist
hierbei sehr direkt und kraftvoll. Wenn Ithuriel kommt, merkt man dies
sofort. Doch Ithuriel ist eine Energie, die letztlich sofort oder überhaupt nicht
da ist. Es scheint, dass er die Filter der Menschen perfekt bedienen kann,
sodass er in dem eigenen Augenblick „Unsichtbar“ ist und im nächsten
Augenblick vor einem auf der astralen Ebene steht und kommuniziert. Durch
sein Auftreten wirkt er geheimnisvoll, da er eine sehr knappe und sehr direkte
Kommunikation wählt, so wie einige andere Erzengel auch. Durch seine
kosmische Tätigkeit als „Lokalisierer“ oder „Finder“ ist er in Schwingungen
beheimatet, die Härte, Begutachtung, Herrschaft, Entschiedenheit, Strenge
und Macht ausstrahlen, genauso wie Flexibilität, Güte, Gnade,
Barmherzigkeit, Nachsicht und Toleranz. Diese Aspekte kann man jedoch
nicht direkt in Ithuriel erkennen. Erst auf Nachfrage bzw. bei einer intensiven
Zusammenarbeit, eine Art Begleitung in den Tätigkeitsbereichen dieses
Erzengels, kann man einen beeindruckenden Bruchteil des Spektrums seiner
Fähigkeit erkennen. Er ist der Erzengel, der sich perfekt anpassen kann, fast
so, dass man – übertrieben formuliert – ihn nicht als Engel identifizieren
könnte, selbst wenn er im realen Leben vor einem stehen würde.

Optisch nehme ich Ithuriel sehr maskulin wahr. Er erscheint als


muskulöser und trainierter Mann Ende 20, der ein gewisses Feuer in seinem
Blick hat, sodass man das Gefühl bekommt, dass Ithuriel alles sieht, auch was
man in letzter Konsequenz ist. Eine Assoziation mit einem Krieger wird hier
schnell getroffen, obwohl er barmherzig und gnadenlos sein kann.

Erzengel Ithuriel ist ein Erzengel, der sehr eng mit den Erzengeln
Chamurel (Strenge / Ernst Gottes (larwmx)), Erzengel Rauiel (Würde Gottes
(laywar)), Erzengel Tsavahel (Befehl Gottes (lahwc)) und Erzengel Sariel
(Meine Düsternis ist Gott (layrs)) zusammenarbeitet. Hierbei ist Ithuriel die
Kontemplative (umsetzende Gewalt), wohingegen Chamurel die Legislative
(gesetzgebende Gewalt), Rauiel die Judikative (Rechtsprechende Gewalt) und
die Erzengel Tsavahel und Sariel die Exekutive (ausführende Gewalt) sind.
Bei seiner Tätigkeit geht es darum, die Ausführungen der „Legislativen“ und
der „Judikativen“ umzusetzen, und die „Exekutive“ zum Ziel zu führen.
Ithuriel setzt daher durch seine Fähigkeiten die „kosmische Order“ um,
indem er die aktiven Prinzipien der Exekutiven führt. Daher sind seine
Fähigkeiten, man möchte schon fast sagen sein Tarn- und Illusionsgeschick,
essenziell für den Kosmos. Ithuriel ist natürlich, wie wir alle, ein Rad im
„kosmischen Getriebe“, doch auch aus menschlicher Perspektive, in Bezug
auf seine Funktion, muss man begreifen, dass seine Aufgaben sehr wichtig
sind.

Erzengel Ithuriel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Ithuriel ein
Scout, ein Fährtenleser, ein Pfadfinder, eine Kraft, die überall und nirgends
ist, da er regelrecht energetisch vollkommen mit seinem Umfeld verschmilzt.
Man kann Ithuriel als kosmisches GPS betiteln. So ist er zielbewusst, agiert
jedoch in Abhängigkeit mit seiner energetischen Umgebung auf den
direktesten Weg oder auch durch einen „geheimen Pfad“. Ithuriel findet sein
Ziel immer, was bedeutet, dass er es nicht „direkt erreichen“ muss. Die
Lokalisierung ist sein Ziel, nicht das Ziel selbst. So ist Ithuriel ein Stratege
bzw. ein Planer. Die Strategie Ithuriels bezieht sich aber nicht auf einen Ort,
sondern auf einen „Punkt inmitten des Seins“, d. h. auf eine Energie, welche,
je nach Art und Weise, dimensional gebunden, aber auch ungebunden sein
kann. So kann Ithuriel ein energetisches Wesen finden, z. B. einen eigenen
energetischen Anteil oder auch ein materielles Objekt, wobei man nicht
wirklich den Erzengel Ithuriel bitten sollte die verlorenen Schlüssel
wiederzufinden.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Geburah, ist Ithuriel dem Mars


zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe marsianische Arbeiten,
wie z. B. sexualmagische Operationen, Angriffs- und Schutzrituale sowie das
Anwenden der richtigen Taktik um Durchsetzungskraft und einen starken
Willen zu bilden.
Ein Kontakt ist paradoxerweise sehr einfach möglich – gleichzeitig aber
auch so gut wie unmöglich. Die Erfahrung hat gezeigt, dass durch das
Imaginieren des Siegels, welches man sich ähnlich eines Okulars im Bereich
seines dritten Auges anlegen kann, die Kontaktierung vereinfacht wird. Es
scheint, dass bei der energetischen Kontaktsuche Ithuriel sofort erscheint,
sich aber nicht zeigt, sodass man selbst erkennen muss, „wo“ sich Ithuriel
befindet. Interessant ist noch der Umstand, dass auch andere geistige Führer
oder die eigenen höheren Anteile eine Vereinfachung des Kontaktes nicht
ohne Weiteres bewerkstelligen können. Man muss somit den „Finder“ selbst
finden, um mit ihm zu kommunizieren.
Da Ithuriel dem Mars im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Eisen oder Stahl einbringen bzw. verstärkt mit
diesen Materialien arbeiten. Eine Arbeit, die vielleicht darauf abzielt, dass
man sich selbst „verbirgt“ um „gefunden“ zu werden ist vollkommen
sinnfrei. Man könnte auch verstecken spielen und die Augen schließen, frei
nach dem Motto „Wenn ich nichts sehe, sehen alle anderen auch nichts“! So
ist das Arbeiten mit Metall und mit den Edelsteinen die einzige Alternative.
Bei diesen Arbeiten geht es auch nicht primär um die Materialien, sondern
um das energetische Fokussieren der vorhandenen Energie. Man kann z. B.
als Edelsteine wieder den Amethyst, den Rubin, den Jaspis, den Karneol, den
Granat oder den Hämatit, verwenden. Hierbei muss man aber die Energetik
mit seiner eigenen Energie verbinden, sodass dieses Mal nicht der Stein als
„energetischer Katalysator“ zu sehen ist, sondern das eigene Energiesystem.
Diese Arbeitsweise ist sehr ungewöhnlich, da man letztlich eine schwächere
Energie – die Energie eines materiellen Objektes, eines Edelsteins, mit der
höheren Energie des eigenen Energiesystems zur Kontaktfindung verwendet.
Doch durch diese Arbeitsmethode ist ein Kontakt zu Ithuriel sehr
wahrscheinlich, ganz so, als ob man den Beweis erbringen muss,
unkonventionell und paradox arbeiten zu können.
Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:

Erzengel Remiel (Raamiel (laym[r)


Sein Name bedeutet: „Mein Donner ist Gott“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der eine geheimnisvolle, zurückhaltende, zögernde und reservierte
Energie verstrahlt. Raamiel ist ein Wesen, das sich verbirgt und sich eher
„undeutlich“ zeigt, so als ob ein Teil von ihm in anderen Spähren ist, was
sich manchmal mit einer Unschärfe zeigt und manchmal mit der Tatsache,
dass Raamiel in einem Schatten steht und man nur seine Silhouette erkennen
kann. Dennoch ist die energetische Präsenz Raamiels sehr deutlich zu spüren.
Es ist eine sehr starke Energie, doch durch seine eigene Abschirmung ist es
schwer, Vergleiche zu ziehen. Man weiß und man fühlt, dass seine Energetik
hochschwingend ist und dennoch ist dort eine Macht anwesend, die dem
kontaktsuchenden Menschen Erschwernisse präsentiert, so als ob man eine
Hürde nehmen muss, um mit Raamiel zu kommunizieren.
Raamiel wirkt eher wie eine Schattenpräsenz, als ein lichtvoller Engel.
Dennoch ist er eine Macht, die dem Licht dient und auch letztlich im vollen
Licht steht. Doch wie der Name „Mein Donner ist Gott“ vermuten lässt, sind
bei einem Gewitter auch immer dunkle Wolken anwesend. Vielleicht ist das
Verschleiern dieser Energie einfach eine Interpretation der menschlichen
Bildfilter auf die Bedeutung „Mein Donner ist Gott“, da die Assoziation mit
einer dunklen Gewitterwolke recht passend ist.

Optisch nehme ich Raamiel sehr jung wahr. Vielleicht ist er ein junger
Mann von knapp 18 Jahren, vielleicht sogar noch einwenig jünger. Doch bei
jedem Kontakt und bei jeder Kommunikation war sein Erscheinungsbild zu
einem gewissen Teil verschleiert. Er saß meist in einer „dunklen Ecke“, wo
das einfallende Licht nur Fragmente seiner Gestalt und seines Gesichtes
wiedergab. Er ist ein mürrischer Charakter, der eher schweigt, als zu
kommunizieren. Was ich erkennen konnte, war ein junger Mann, der
schwarze, gelockte Haare hatte, die ihm fast bis zu den Schultern hingen. Ein
Wuschelkopf! Was weiter auffällig war, waren seine dicken Lippen und seine
sehr helle Hautfarbe, was eher an einen Fisch, als an ein humanoides Wesen
erinnert. Doch diese Bemerkung sollte man nicht gegenüber Raamiel fallen
lassen, da er keinen großen Humor zeigt und eher so etwas wie Ungeduld
präsentiert, ganz so, als ob ein Hochschullehrer einem Grundschüler das
Geheimnis der Addition mittels Äpfel und Birnen erklären müsste. Seine
Antworten auf Fragen und auch seine Aussagen waren immer sehr knapp
gehalten. Raamiel ist eine Energie, welche Schweigen dem Reden vorzieht.

Erzengel Raamiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Raamiel
ein Prophet und ein Energetiker. Mit Raamiel kann man perfekt in den
Bereichen der Divination und der Prophetie arbeiten. Raamiel zeigt einem
durch Visionen, wie sich die gegebenen Möglichkeiten kausal entwickeln
können. Man könnte auch sagen, dass Raamiel einen begrenzten Blick in eine
Auswahl von möglichen Zukunftssträngen bietet. So ist Raamiel eine
Energie, welche im Bereich der Mystik ein perfekter Partner ist. Dies führt zu
einer reinen Energiearbeit! Hierbei geht Raamiel recht strategisch vor, d. h.,
er überprüft die Möglichkeiten und gibt dann eine gesonderte Auswahl der
Veränderungen, die man erreichen kann. Somit ist Raamiel für
Energiearbeiten mit den sieben energetischen Körpern des Menschen ein
perfekter Lehrer. Man kann mit allen sieben Körpern (Ätherkörper,
Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper, Spiritueller Körper (auch
Kausalkörper genannt), Buddhi (auch Intuitionskörper genannt) Körper und
Atmankörper) arbeiten. Gleichzeitig transformiert Raamiel auch das eigene
Chakrensystem, wobei hier nicht nur die Haupt- (Wurzel-, Sexual-, Solar-
Plexus-, Herz-, Hals-, Stirn- und Kronenchakra) und Neben-Chakren (Fuß-,
Knie, Hüft-, Schulter-, Ellbogen- und Handchakren) bearbeitet werden,
sondern auch die kosmischen Chakren (Lotus-, Sphären-, Lunril-, Solista-,
Vehmatal- und Urharun-Chakra – näheres über diese Chakren im Anhang des
Buches).
Neben diesen energetischen Effekten ist Raamiel ein Erzengel, der auch
in Bezug auf Frömmigkeit, Glauben und Standhaftigkeit sehr effektiv ist. Bei
diesen Thematiken ist jedoch sein Name „Mein Donner ist Gott“ fast
wortwörtlich zu nehmen. Wenn man es so beschreiben will, dann ist Raamiel
ein Eiferer, der zwar nicht laut oder aggressiv wird, dafür aber seine
Energetik so ändert, dass die „mystische Wolke“ elektrisierend agiert. Man
spürt einen sehr starken Energieanstieg, wobei man hier die menschlichen
Wörter wie „Glauben“ oder „Frömmigkeit“ nicht religiös interpretieren darf.
Es geht eher um die Annahme des eigenen Platzes im Großen Werk. Denn
auch hier ist Raamiel eine starke helfende Hand, wobei er hier sogar einen
Teil seiner Zurückgezogenheit aufgibt und geschwisterlich einen mit Rat und
Tat zur Seite steht.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Chesed, ist Raamiel dem Jupiter


zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Jupiterarbeiten, wie z. B.
Überfluss an Reichtümern, Religion und Großzügigkeit durch philosophische
Erkenntnis, Vergrößerungen und Erweiterungen eigener Unternehmungen,
ausführen kann. Bei den Jupiterarbeiten sollte man jedoch verstärkt den
Fokus auf den Weisheits- und Philosophieaspekt legen, sodass man mit der
Hilfe von Erzengel Raamiel eine/die Pansophie erkennt, versteht und
verwendet. Auch wenn Raamiel ein sehr mystischer Charakter ist, der
mürrisch und verborgen agiert, ist ein Kontakt zu ihm sehr, sehr einfach.
Durch einen gezielten, bittenden Gedanken, mit der Unterstützung seines zu
imaginierenden Siegels, ist der Kontakt so gut wie unmittelbar herzustellen.
Vielleicht muss man ihn aber etwas „suchen“ und in jede „dunkle Ecke“
schauen.

Da Raamiel dem Jupiter im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Zinn einbringen bzw. verstärkt mit Zinn arbeiten.
Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine, die dem Jupiter zugeordnet sind.
Hier sind Lapislazuli, Amethyst, Türkis, Heliotrop, Labrador, Chalcedon und
natürlich Saphir zu nennen.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:

Erzengel Rachamimel (lamymxr))


Sein Name bedeutet: „Erbarmen Gottes“! Er ist ein mächtiger Erzengel,
der offen, freundlich, kommunikativ, witzig und sehr verständnisvoll ist. Er
strahlt hierbei eine Energie aus, die man als „Liebe“ bezeichnen kann, wobei
es diesmal auf die Emotion bezogen ist und nicht auf eine Schöpfung.
Rachamimel ist von der Empfindung und auch von dem Erscheinungsbild her
ein „typischer Literaturengel“, d. h., er ist lieb, nett, freundlich und
zuvorkommend. Rachamimel ist der „nette Junge aus der Nachbarschaft“, der
allen gerne und sehr bereitwillig hilft, ohne auch nur den Gedanken einer
Gegenleistung zu besitzen. Sein Name „Erbarmen Gottes“ ist ein Ruhepunkt,
ein sicherer Hafen für den Menschen, der in seiner Existenz schwere Kämpfe
zu bestehen hat. Dies gilt auf der profanen Ebene genauso wie auf allen
energetischen Ebenen. Rachamimel ist die starke Schulter und die schützende
Hand des Kosmos.

Optisch nehme ich Erzengel Rachamimel sehr jung wahr. Ein blonder,
sehr freundlicher und aufgeschlossener Jugendlicher, von vielleicht 16
Jahren. Wobei er sein Erscheinungsbild sofort den Wünschen der „Filter- und
Bildsprache“ des Menschen anpasst, d. h., wenn man z. B. besser mit Tieren
als mit Menschen arbeiten kann, wird Rachamimel sofort eine entsprechende
Veränderung vollziehen, sodass einem beim Arbeiten keine „oberflächlichen“
Hindernisse im Weg stehen. Wenn man das z. B. bei Erzengel Sariel
versuchen würde, würde man wohl noch nicht einmal eine Regung
bekommen, sondern nur einen ausdruckslosen Blick ernten. Nach dem
Erzengel Rachamimel mir als kleines Kind erschienen ist und ich ihn bat eine
andere Form anzunehmen, sah ich ihn als Jugendlichen, der in den 80ger
Jahren beheimatet ist, da er die typische Frisur „Vokuhila“ trug. Es wunderte
mich fast, dass seine Kleidung nicht auch „typisch 80ger Jahre“ war, wo mit
Markennamen, groß auf den Kleidungsstücken, Werbung gemacht wurde.

Erzengel Rachamimel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles,


doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel
Rachamimel ein Heiler, ein Therapeut, eine „helfende Hand“, eine „starke
Schulter“ und ein wahrer Freund. Durch seine Energie werden große
Heilungs- und Harmonisierungsarbeiten bewerkstelligt, sodass man mit der
Hilfe von Erzengel Rachamimel sein Energiesystem harmonisieren und auch
reinigen kann. Durch seine kommunikative und sehr unkomplizierte Art, ist
Erzengel Rachamimel eine Energie, welche für einen „Erstkontakt“ zwischen
dem spirituellen Menschen und einem Erzengel am besten geeignet ist.
Durch seine liebevolle und sanfte Art ist Rachamimel der perfekte
Begleiter, wenn es darum geht „alte Wunden“ zu heilen oder mit der eigenen
Schattenarbeit zu beginnen. Mit seiner Hilfe kann man einen unterstützenden
Blick auf seine eigenen dunklen Seiten bekommen, ohne dass man sofort aus
Angst und Abscheu seine Augen verschließt. Durch gezielte Energiearbeiten
im Chakrensystem, ist es möglich, Blockaden zu lösen, die ähnlich einem
„gordischen Knoten“ für einen Menschen unlösbar schienen. Hierzu arbeitet
Rachamimel mit den sieben energetischen Körpern (Ätherkörper,
Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper, Spiritueller Körper (auch
Kausalkörper genannt), Buddhikörper (auch Intuitionskörper genannt) und
Atmankörper), sowie mit den Hauptchakren (Wurzel-, Sexual-, Solar-Plexus-
, Herz-, Hals-, Stirn- und Kronenchakra), den Nebenchakren (Fuß-, Knie,
Hüft-, Schulter-, Ellbogen- und Handchakren) und den kosmischen Chakren
(Lotus-, Sphären-, Lunril-, Solista-, Vehmatal- und Urharun-Chakra).
Rachamimel ist hierbei der perfekte Lehrer, der mit großem Langmut und
„Einzelunterricht“ dem Menschen hilft, sich und seine Umwelt zu verstehen.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Chesed, ist Rachamimel dem


Jupiter zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Jupiterarbeiten,
wie z. B. Überfluss an Reichtümern, Religion und Großzügigkeit durch
philosophische Erkenntnis, Vergrößerungen und Erweiterungen eigener
Unternehmungen, ausführen kann. Rachamimel ist somit ein Engel, der auch
bei profanen Problemen, wie z. B. Geldnöten, helfen kann, wobei diese „Not“
natürlich real sein muss und kein Hirngespinst eines egoistischen Menschen.
Neben den Glücks- und Erfolgsenergien kann man aber auch mit
Rachamimel einen Fokus auf Weisheit und Philosophie legen, sodass man
auch hier die Pansophie erkennen, verstehen und verwenden kann.

Wenn man mit Rachamimel Kontakt wünscht, muss man letztlich nur
eine fokussierte Bitte in den Kosmos senden und der Kontakt wird sich recht
schnell ergeben. Zusätzlich kann man aber auch sein Siegel imaginieren. In
diesem Fall kann man das Siegel von Rachamimel auch als eine Art Talisman
sehen und verwenden, da hierdurch seine Energie noch zusätzlich verstärkt
wird, bzw. man kann einen gezielteren Arbeitsschritt ausführen. Auch wenn
Rachamimel ein Erzengel der Güte und der Kommunikation ist, sind
natürlich das wahre Bitten und die eigene Demut essenziell, denn man sollte
nicht den Fehler machen und „egoistisch menschlich“ denken, wenn man mit
Rachamimel arbeiten will.

Da Raamiel dem Jupiter im magischen Sinn zugeordnet ist, gilt auch hier,
dass man die Symbole des Erzengels in Zinn einbringen kann bzw. verstärkt
mit Zinn arbeiten soll. Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine, die dem
Jupiter zugeordnet sind, wie z. B. Amethyst, Bergkristall, Zirkonia,
Lapislazuli, Labrador, und Saphir.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:


Erzengel Raziel (layzr)
Sein Name bedeutet: „Geheimnis Gottes“! Er ist ein mächtiger Erzengel,
der höflich, wortreich, scharfsinnig und wissend ist. Dennoch ist sein
Erscheinen eher unscheinbar. Seine Anwesenheit ist eher schlicht, d. h.,
Raziel erscheint nicht in Glanz und Gloria, sondern eher still und leise. Er
verbirgt sich nicht, doch er wirkt sehr schüchtern. Allerdings strahlt er eine
sehr harmonische Energie aus, welche man jedoch erst bemerkt, wenn man
Erzegel Raziel fokussiert, und zwar nicht nur visuell, sondern emotional.
Raziel ist der „schüchterne Junge“ auf einer Party, der für die oberflächliche
Welt uninteressant ist, doch für die, die durch die humanoide Oberfläche
sehen können, etwas Wissendes, Geheimnisvolles und auch Erklärendes
bietet. Hierdurch ergibt sein Name, „Geheimnis Gottes“, die Bedeutung, dass
man ein Geheimnis nicht an seiner Äußerlichkeit enträtseln kann, sondern
tiefer suchen und auch sehen muss. Dies ist etwas, was dem Menschen nicht
leicht fällt.
Optisch nehme ich Erzengel Raziel wieder sehr jung wahr. Er ist ein
junger Mann zwischen 20 und 25 Jahre, wobei sein Gesicht eine jugendliche
Unwissenheit bis hin zu einer Unschuld spiegelt. Das Wichtige bei dieser
optischen Darstellung ist jedoch der Umstand, dass eine Vielschichtigkeit
gezeigt wird, eine Vielschichtigkeit, die auf einen flüchtigen Blick nicht zu
erkennen ist. Wenn man jedoch mit Raziel die Kommunikation sucht, d. h.
den „ersten Schritt“ macht, erlebt man einen sehr höflichen Charakter, der
einem bereitwillig alle Fragen, die man hat, erklärt. Das Schöne daran ist,
dass man mit Raziel in einen direkten Dialog gehen kann, d. h., man kann
Fragen stellen und die Antworten im Grunde sogar diskutieren – wenn man
denn mit einem Erzengel diskutieren will. Doch Raziel gibt die Antworten
direkt, nicht wie andere Erzengel, die mit Schweigen oder mit dem allseits
beliebten Satz „Stell keine Fragen, deren Antwort du schon kennst!“
antworten. Bei Erzengel Raziel kann man Fragen auch wieder holen. Er ist
ein geduldiger Charakter, der freundlich und höflich mit einem spricht. Raziel
zeigt sehr deutlich, dass Menschen und Engel Geschwister sind, da wir alle
aus einer Quelle kommen!

Erzengel Raziel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Raziel ein
Lehrer, ein Pädagoge, eine „helfende Hand“, ein Entdecker, ein Forscher, ein
Analytiker und ein Schöpfer! Durch seine Energie hat man die Möglichkeit
die Geheimnisse des Kosmos zu erkennen und auch zu verstehen, wobei man
hierbei bedenken muss, dass man zuerst die Geheimnisse seines eigenen
Kosmos, seines eigenen Ichs, erkennen und verstehen muss, bevor man ins
Außen geht. Wer kein innerer Meister ist, wird eine Meisterschaft im Außen
nicht erreichen können. Gleichzeitig ist Erzengel Raziel ein Lehrer, der einem
auch die Geheimnisse der eigenen Gesamtheit näher bringen kann, sodass
man beginnen kann, sich und sein gesamtes Energiesystem zu transformieren.
Diese Transformation wird nicht nur das eigene Ego verändern, es wird
letztlich die eigene Welt verändern, da man bewusster, offener und gezielter
lebt. Die daraus resultierenden Veränderungen, im eigenen Chakren- und
Energiesystem, bewirken eine effiziente Möglichkeit, seine energetischen
Körper zu erkennen und mit ihnen zu kommunizieren, sodass sie ein
perfekter und erkannter Teil des eigenen Selbst werden, auf welche man
vollkommen bewusst und nach belieben zugreifen kann.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Chokmah, ist Raziel dem Uranus


zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Uranusarbeiten, wie z.
B. das Erforschen von neuen Wissensgebieten, eine Fokussierung auf die
eigene Genialität, das Erkennen von kausalen Zusammenhängen, ausführen
kann. Doch auch die Kraft der reinen Erkenntnis, des reinen Wissens,
welches keine Erklärung braucht, sind Zielgebiete, die man erreichen kann.
Die uranischen Energien bewirken im Allgemeinen die Ausbildung einer
persönliche Eigenwilligkeit, wodurch die Art eines sozialen Bewusstseins
gezeigt wird.

In der Arbeit mit Raziel wird man jedoch die soziale Art des Seins
erkennen, welche jedoch nicht mit dem menschlichen Begriff in irgendeiner
Weise verwandt ist. Natürlich geht es auch hierbei um ein Miteinander, doch
ist dieses Miteinander im Großen Werk zu suchen. Es kommt nicht auf das
Soziale einer einzelnen Partei an, sondern auf die Grundidee des sozialen
Zusammenhangs, welche kosmisch kausal ist. Hierdurch entstehen, aus
menschlichen Blickwinkeln, oft Ungerechtigkeiten, wie z. B. der Tot eines
geliebten Menschen durch einen Unfall, was sich jedoch auf einer höheren
Ebene als notwendig erweist, da z. B. die Inkarnation ihr Ziel erreicht hatte.
Der Kontakt zu Erzengel Raziel ist jedoch nicht ganz so einfach wie zu
anderen Erzengeln, da Raziel selbst als Geheimnis verstanden werden muss,
wodurch auch der Kontakt ein Geheimnis ist. Einen einfachen
Kontaktwunsch, welcher auch durch das Siegel unterstützt wird, reicht nicht
immer aus. Ein Geheimnis kann nur gelüftet werden, wenn man die
entsprechende Weisheit in sich trägt. Der Schlüssel zur Erlangung dieser
Weisheit liegt letztlich in jedem Selbst, doch diesen Schlüssel muss man
finden. Indem man intensiv mit dem Siegel arbeitet, das Siegel regelrecht
bereist und in seine Energiesystem integriert, wird man sich selbst soweit
erkennen, dass ein Kontakt zu Raziel irgendwann vorhanden ist. Man könnte
es auch so formulieren, dass Raziel im eigenen Inneren wartet. Die
Erfahrung, die Praxis und die Gespräche mit Raziel haben gezeigt, dass es
jedoch sehr viele individuelle Wege gibt, um diesen Erzengel zu erreichen.
Das Studium der Kabbalah und der Numerologie z. B. bewirken auch
Veränderungen im eigenen Bewusstsein, wodurch wieder andere innere
Prozesse kausal beginnen, die auch zu einer Kontaktierung führen.

Die magischen Arbeiten, welche Raziel mit den Energien des Uranus
verbinden, bewirken die Erschaffung eines individuellen Triggersystems, in
welches man auch das Siegel, das Metall Zink und die Edelsteine Diamant,
Bergkristall und Aquamarin verwenden kann. Welche Arbeit dies letztlich ist,
ob eine Meditation, eine Elementreise, ein Ritual, eine Astralreise oder eine
einfache Konzentrationsübung bleibt individuell. Man muss das Geheimnis
des eigenen optimalen Weges finden, erkennen und lösen. Am Ende dieser
Lösung wird ein geschwisterlicher Kontakt zu Raziel stehen. Doch auch
schon vorher sind Kontaktknüpfungen möglich, da Raziel nicht nur als ein
Geheimnis zu verstehen ist, sondern auch als ein Lehrer, der seine Schüler
gewissenhaft führt und unterrichtet.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:

Erzengel Zadkiel (Tsedekiel – (layqdc))


Sein Name bedeutet: „Meine Gerechtigkeit ist Gott“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der charismatisch, erfrischend, charakterstark und charmant ist. Er
hat aber auch eine besondere Art an sich, die man mit dem Wort
„Verschlagenheit“ erklären könnte, welche jedoch nicht negativ ist. Es
scheint eher, dass Tsedekiel eine Energie ist, die sehr individuelle Wege geht.
Durch diese Ausstrahlung bekommt Tsedekiel den Charakter eines
„Spielertypen“, der freundlich, charmant und nett ist, der sich aber auch nicht
in die Karten schauen lässt. Doch diese Erscheinung ist natürlich absolut
sinnig, da sein Name „Meine Gerechtigkeit ist Gott“ lautet. Die kosmische
Gerechtigkeit wird man aus dem eigenen Blickwinkel, vom eigenen
Standpunkt aus, nicht zu 100 % erkennen können. Man wird meist in den
Mustern der eigenen Gerechtigkeit denken, welche sicherlich manchmal an
die kosmische Gerechtigkeit heranreicht, manchmal aber auch eher konträr
schwingt. Wenn Erzengel Tsedekiel sein Erscheinungsbild entsprechend dem
Umstand der Gerechtigkeit anpassen würde, sodass man auch sofort erkennt,
ob man selbst gerecht oder ungerecht gehandelt hat, würde der Lerneffekt
minimiert werden. Allein durch das Erscheinungsbild des Erzengels wäre
eine wichtige Lern- und Erkenntnischance genommen worden. Sicherlich
wäre dieser Weg der einfachste, doch wenn man zu 100 % und vollkommen
ohne menschliche Hürde auf die Akashachronik zugreifen könnte, um so eine
Allwissenheit in einer menschlichen Inkarnation zu erlangen, würde man sich
auch aller Lern- und Erkenntnischancen berauben, was außerhalb der
„kosmischen Spielregeln“ liegt. Gleichzeitig ist Erzengel Tsedekiel aber auch
eine helfende, gnadenvolle Hand, die einen auffängt, einen unterstützt, berät
und einem den Weg zur eigenen Heilung zeigt. In diesem Kontext verwandelt
sich zwar nicht seine Grundenergie, doch man bekommt die Assoziation,
dass es einmal den Erzengel Tsedekiel im Außen gibt, in der Öffentlichkeit,
wo er der charismatische Spielertyp ist und einmal, dass es Erzengel
Tsedekiel im Inneren gibt, im Privaten, wo er der gnadenvolle Bruder ist.

Optisch nehme ich Erzengel Tsedekiel als Mann zwischen 30 und 35


Jahren wahr. Er trägt gepflegte, etwas längliche dunkelblonde Haare und hat
ein freundliches und offenes Gesicht. Er lacht sehr gerne und geht wohl auch
auf die „Sonnenbank“, was bedeuten soll, dass er sehr gepflegt erscheint. Er
trägt meist einen dunklen Anzug mit einem leuchtenden, blauen Hemd. Da er
ein Spielertyp ist, ist er sehr kommunikativ, verwendet aber in seinen
Gesprächen sehr gerne Metaphern oder deutet nur Dinge an, auf welche er
bei direkten Nachfragen nicht näher eingeht. Er gibt einem die
Grundinformationen, vertieft aber selten Thematiken. Doch dieses
Ausweichen, in Bezug auf die Vertiefung der Thematiken, geht er sehr
elegant und geschickt an, sodass man es selbst kaum merkt. Man kann sagen,
dass Erzengel Tsedekiel eine schillernde Persönlichkeit ist, die als Prüfung
einen pfauenartigen Charakter zeigt, den man erst einmal durchschauen muss.
Natürlich ist Erzengel Tsedekiel kein eingebildeter Pfau, kein Lebemann oder
ein Gigolo, doch er gibt sich so. Es würde mich kaum wundern, wenn er
irgendwann Spielkarten und ein großes Bündel Geldscheine,
zusammengehalten von einem Geldclip, auf den Tisch wirft und um ein
„kleines Spielchen“ bittet. Wenn es jedoch um den Aspekt der Gnade und der
Barmherzigkeit geht, verändert sich seine Energie. Der „eitle Pfau“ wird
sofort zu einem „großen Bruder“, der einen unterstützt, berät und hilft. Hier
greift die Analogie eines Juristen sehr gut. Auf der einen Seite ist er der
Staatsanwalt und auf der anderen Seite der Verteidiger!

Erzengel Tsedekiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Tsedekiel
ein Jurist, ein Berater, eine „helfende Hand“, aber auch ein Vollstrecker, ein
Analytiker, ein Ankläger und eine Energie, die ihren Auftrag zu 100 %
erfüllt. Durch Erzengel Tsedekiel kann man einen Einblick in die Kausalität
des Seins bekommen. Hierdurch erfährt man die kosmische Gerechtigkeit,
welche nicht immer so einfach ist, wie man meint.

Gleichzeitig ist Erzengel Tsedekiel ein Heiler, der sich auf die innere
Psyche bezieht. Während Erzengel Raphael eine Energie für
Heilungsprozesse der individuellen Ebene ist, ist Erzengel Tsedekiel eine
Energie für Heilungsprozesse einer menschlich-universalen Ebene, d. h., er
heilt die „kosmischen Wunden“, welche aus vergangen Inkarnationen
herrühren oder durch Prozesse im „Großen Werk“ geschlagen wurden.
Tsedekiel verkörpert die göttliche Güte und die göttliche Barmherzigkeit,
indem er Segen und Absolution bzw. Gnade gibt. Jedoch muss dieser Segen,
diese Absolution, diese Gnade berechtigt sein, d. h., vorher wird geprüft
werden, was man selbst ist und wie die Verhaltensmuster sind. Auch wenn
Gnade gegenüber den Gnadenlosen gezeigt werden kann, ist es nicht immer
so, dass Tsedekiel sich an diese Agenda hält. Natürlich bewegt er sich immer
noch im „Großen Werk“, doch er interpretiert die kosmischen Gesetze, die
kosmische Gerechtigkeit, sehr oft individuell.
Durch die sephirothische Zuordnung zu Chesed, ist Tsedekiel dem Jupiter
zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Jupiterarbeiten, wie z. B.
Überfluss an Reichtümern, Religion und Großzügigkeit durch philosophische
Erkenntnis, Vergrößerungen und Erweiterungen eigener Unternehmungen,
ausführen kann. Bei den Jupiterarbeiten mit Tsedekiel sollte man jedoch
verstärkt den Fokus auf die religiöse Arbeit, auf die Aspekte der
Barmherzigkeit und der Gnade legen und weniger auf Glück und Reichtum.
In den Arbeiten mit Tsedekiel muss man die Kausalität der Gerechtigkeit
beachten, d. h., man muss sein Energiesystem soweit mit der Hilfe von
Tsedekiel transformieren können, dass man auch hinter offensichtlichen
Ungerechtigkeiten die Wahrheit sehen kann. Man kann also in den Arbeiten
mit Tsedekiel in das Innere der kosmischen Gerechtigkeit eindringen und
einen einzigartigen Einblick hinter dem offensichtlichen Spiel zwischen Gut
und Böse, Recht und Unrecht bekommen.
Der Kontakt zu Erzengel Tsedekiel ist relativ einfach. Das Imaginieren
des Siegels, wobei hier die Praxis gezeigt hat, dass beide Sigel gängig und
möglich sind und einen fokussierten Willenssatz sind ausreichend! Es ist
wichtig, dass man ein natürliches, aufrechtes, gerechtes und vor allem
gezieltes Bitten fokussiert aussendet. Durch das Imaginieren des Siegels
bedient man sich einer Art Trägerweller oder ein Carriersystem, sodass der
eigene energetische Ruf die Ebene von Tsedekiel erreicht. Wenn man aber
eine 100%ige Sicherheit möchte, sollte man Tsedekiel auf seiner eigenen
Ebene besuchen, um dort den Kontakt zu ihm zu etablieren.
Da Tsedekiel dem Jupiter im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man
die Symbole des Erzengels in Zinn einbringen bzw. verstärkt mit Zinn
arbeiten. Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine, die dem Jupiter zugeordnet
sind. Hier sind Lapislazuli, Amethyst, Türkis, Heliotrop, Labrador,
Chalcedon und natürlich Saphir zu nennen.

Dies sind seine Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Zaphkiel (Tsefiahel (lahypc))


Sein Name bedeutet: „Beobachtung Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der reserviert, streng, forschend und erwartungsvoll ist. Seine
Ausstrahlung bewirkt, dass man sich ungewollt auf Abstand halten möchte,
da Erzengel Tsefiahel eine Präsenz ausstrahlt, die Respekt einflößend ist, so
als ob man zu einem sehr ernsten und sehr strengen Lehrer in seiner
Grundschulzeit gerufen wurde. Man fühlt sich zwar nicht direkt unwohl,
doch eine lockere Entspannung etabliert sich auch nicht. Tsefiahel wirkt wie
ein alter, weiser, aber auch verhärteter Mann, der sein Gegenüber ganz genau
mustert, begutachtet und prüfen wird.
Er folgt ganz seiner Namensbedeutung, indem er sehr genau und
gestochen scharf beobachtet, sodass er wahrlich die „Beobachtung Gottes“
ist, ein Energieprinzip, dem nichts entgeht und das alles sieht, erkennt und
durchschaut!

Optisch nehme ich Erzengel Tsefiahel als sehr alten Mann wahr, der
sicherlich weit über 80 Jahre alt ist. Doch er wirkt nicht gebrechlich oder
schwach. Im Gegenteil, Tsefiahel wirkt sehr wach, forschend und
aufmerksam. Seine Haut und sein Gesicht weisen tiefe Falten auf und seine
Augen spiegeln das Alter des Kosmos wieder, sodass man schon alleine als
Mensch zagt, wenn sich die Blicke treffen. Tsefiahel trägt eine dunkel graue
Robe, die ihm einen zusätzlichen Mysterienfaktor gibt. So wie sein
Erscheinungsbild, so ist auch seine energetische Ausstrahlung, d. h., man
sieht nicht nur einen alten Mann, der mit der „menschlichen Jugend“ zwar
etwas anzufangen weiß, aber sich genau überlegt, ob dieser „junge Mensch“
es auch Wert ist bzw. die nötige Ernsthaftigkeit innehat.

Erzengel Tsefiahel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Tsefiahel
ein sehr guter Beobachter, ein Bewerter, ein Manager, ein Planer und somit
auch ein Stratege. Doch seine Strategie bezieht sich auf die Psychologie und
auf die Einschätzungen der verschiedensten individuellen Energien im
Kosmos. Man könnte ihn also auch als eine Art Head-Hunter bezeichnen, der
für eine große Firma – in diesem Fall das „Große Werk“ und die „Quelle“ –
Menschen bzw. individuelle Energien prüft, ob sie für besondere Aufgaben in
der „Firma“ geeignet sind. Daher ist Erzengel Tsefiahel ein Initiator und
Prüfer, der jeden ganz genau begutachtet und beobachtet, damit man keine
negativen „Überraschungen“ erlebt.
Gleichzeitig ist Erzengel Tsefiahel auch eine ordnende Energie, die
Strukturen erarbeitet, welche sich aber gerne in einem oberflächlichen Chaos
tarnen. Wenn man so will, dann bewegt Tsefiahel das „Rad des Schicksals“
oder bewegt die Fäden im Kosmos. Er agiert von seiner Warte aus, ohne dass
man ihn immer erkennen kann!

Durch die sephirothische Zuordnung zu Binah, ist Tsefiahel dem Saturn


zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Saturnarbeiten ausführen
kann, wie z. B. die Annäherung an die Energie des Todes, wobei es hier
einmal um die Energie des physischen Todes geht und um die Energie des
mystischen Todes, des „Mors Mystica“! Auch die Thematiken der Härte und
des Durchhaltevermögens sowie der Standhaftigkeit, der Beschränkungen
und der Strukturerzwingungen sind hier mögliche magische Operationen. So
ist z. B. eine magische Operation möglich, um sein eigenes
Durchhaltevermögen zu erkennen und vielleicht auch zu erweitern. Etwas,
dass man in der heutigen Gesellschaft sehr gut brauchen kann. Ein
besonderes Augenmerk sollte man aber auf den mystischen Tod werfen, auf
den „Mors Mystica“, der in vielen magischen Traditionen ein essenzieller
Evolutionspunkt ist.
Mit der Energie und mit der Unterstützung des Erzengels Tsefiahel kann
man sich dem „Punkt“ des mystischen Todes langsam annähen. Der „Mors
Mystica“ ist etwas, was jeder in unterschiedlichen zyklischen Abständen
erlebt. Es ist eine Lebensinitiation, die in allen Bereichen der Existenz
stattfinden kann und ihren sehr speziellen und signifikanten Fingerabdruck
hinterlässt, sodass jeder mystische Tod absolut einzigartig und individuell ist.
Auch wenn Tsefiahel sehr reserviert sein kann, wird er einem doch die volle
Unterstützung gewähren, wenn man wahrhaft und zu Recht darum bittet.

Der Kontakt zu Erzengel Tsefiahel ist nicht einfach. Tsefiahel bewegt


sich zwar durch alle Ebenen und ist letztlich überall zu gleich, doch wenn
man ihn sucht, findet man ihn nicht. Der sichererste Kontakt wird dadurch
möglich, dass man Tsefiahel auf seiner eigenen Ebene besucht und dort auf
ihn wartet bzw. eine Art „Nachricht“ eine „Bitte um Kontaktaufnahme“
hinterlässt. Die Praxis hat gezeigt, dass man diese „Nachricht“, diese „Bitte
um Kontaktaufnahme“ in das Siegel einfügen kann. Indem man das Siegel
imaginiert und gleichzeitig einen vollkommen gerechten Kontaktwunsch in
das Siegel einbringt – z. B. in dem man wirklich die Worte visualisiert und
die Emotion in das Siegel einfügt – wird die Möglichkeit geschaffen, dass der
Kontakt zu Tsefiahel eingerichtet wird. Gleichzeitig muss man das Siegel wie
einen Triggerreiz sehen, sodass man ein natürliches, aufrechtes, gerechtes
und vor allem gezieltes Bitten fokussieren kann.

Da Tsefiahel dem Saturn im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Blei einbringen bzw. verstärkt mit Blei arbeiten.
Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine, die dem Saturn zugeordnet sind.
Hier sind schwarzer Onyx, Lapislazuli, Granat, Obsidian, Diamant, Saphir,
Turmalin und Spinell zu nennen!

Dies sind seine Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Tsofhiel (layhpwC)


Sein Name bedeutet: „Beobachter / Späher Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der, wie Erzengel Tsefiael, reserviert, streng, forschend und
erwartungsvoll ist. Ähnlich wie bei Erzengel Tsefiahel strahlt auch Erzengel
Tsofhiel eine Präsenz aus, welche neben respektablen Abstand auch so etwas
wie Achtung auslöst. Ein wichtiger Unterschied zwischen Tsefiahel und
Tsofhiel ist jedoch der Umstand, dass Tsofhiel seine Energetik sehr schnell
und natürlich gewollt, verändern kann. Etwas, das man von Erzengel Sariel
kennt, wenn man den Aspekt eines „Agenten“ erneut ins Spiel bringen will.
Zwar sind die Namen von Tsefiahel – Beobachtung Gottes – und Tsofhiel –
Beobachter / Späher Gottes – ähnlich, doch zeigt die unzureichende
menschliche Sprache den Umstand einer gewissen Aktivität auf. Während die
„Beobachtung“ etwas Passives ist, ist der Beobachter, der Späher, etwas
Aktives. Daher sind die energetischen Aussendungen der beiden Erzengel auf
der einen Seite fast identisch und auf der anderen Seite vollkommen anders.
Nach der Transformation des Erscheinungsbildes ist die Ausstrahlung sehr
freundlich, offen, kommunikativ und freundschaftlich.

Optisch nehme ich Erzengel Tsofhiel auch als sehr alten Mann wahr, der
weit über 80 Jahre alt ist und ein Zwillingsbruder von der Erscheinung
Erzengels Tsefiahel sein könnte. Der Unterschied liegt in der Bekleidung,
denn während Tsefiahel eine dunkel graue Robe trägt, trägt die Erscheinung
von Tsofhiel eine dunkel blaue Robe. Die Verwandlung von Tsofhiel setzte
ein, als er die Kapuze überwarf und ein intensives blaues Leuchten seiner
Augen erschien. Das Gesicht veränderte sich schlagartig in das eines sehr
jungen Mannes, der vielleicht gerade einmal 18 Jahre alt war. Durch diese
Transformation sollte nicht irgendeine Fähigkeit dargestellt werden, sondern
einfach die Information bereitgestellt werden, dass Erzengel Tsofhiel nicht an
optische Erscheinungen festhält. Durch die Änderung der optischen
Erscheinung ändert sich auch jeweils die energetische Ausstrahlung.
Während die Energetik des „alten Mannes“ auf Respekt und Abstand zielte,
ist die Energetik des „jungen Mannes“ das genaue Gegenteil.

Erzengel Tsofhiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Tsofhiel
ein sehr guter Beobachter, ein Agent, ein Späher, ein Stratege, ein Analytiker
und ein Taktiker. Seine Strategie bezieht sich auf die Psychologie seines
Gegenübers und wie diese kausal funktioniert. Es wird die Frage beantwortet,
wie man sich diesen Umstand zunutze machen kann, um z. B. Barrieren oder
andere Hindernisse zu überwinden. Diese Barrieren und Hindernissen
beziehen sich jedoch nicht nur auf eine Tätigkeit im Großen Werk, also auf
eine „äußere Tätigkeit“, sondern auch auf eine Tätigkeit, die im Inneren
präsent ist. Wie Tsefiahel agiert Tsofhiel auch mit dem „Rad des Schicksals“,
wobei es hier eher das „Rad des Lebens“ bzw. das Dharmatschakra, dass
„Rad des Gesetzes“, ist. Hierdurch ist Tsofhiel der perfekte Lehrer, wenn es
um die Acht Tugenden des Dharmatschakra geht. Tsofhiel lehrt einem auf
individueller und auch auf universeller Ebene die makellose Erkenntnis, die
makellose Intention, die makellose Verständigung, das makellose Wirken, die
makellose Lebensstellung, die makellose Betriebsamkeit, die makellose
Achtsamkeit und die makellose Fokussierung.
Diese acht Bereiche sind natürlich sehr weit gefächert, doch genau dieser
Umstand ist wichtig, wenn man sich und sein Leben transformieren will. Ob
man nun eine Verstärkung der eigenen Achtsamkeit erlangt oder seine
Betriebsamkeit erhöht, es wird das eigene Leben nachhaltig und positiv
verändern, sodass man neben einer Transformation auch eine sehr fokussierte
Selbsterkenntnis erhalten kann.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Binah, ist Tsofhiel dem Saturn


zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Saturnarbeiten ausführen
kann, wie z. B. die Annäherung an die Energie des Todes, wobei es hier
einmal um die Energie des physischen Todes geht und um die Energie des
mystischen Todes, des „Mors Mystica“! Im Zusammenspiel mit den acht
Tugenden des Dharmatschakra kann man in dieser Arbeit ein
Zusammenschluss bewirken, sodass man z. B. das saturnische
Durchhaltevermögen mit dem makellosen Wirken kombinieren kann.
Einer der wichtigsten Punkte ist jedoch auch hier der Punkt des
mystischen Todes, dem „Mors Mystica“. Gerade dieser Umstand, in
Kombination mit den acht Tugenden des Dharmatschakra, ist ein kosmisches
Geschenk für jeden, der sich selbst transformieren und evolutionieren will.
Die Lehren, die man durch Erzengel Tsofhiel erhalten kann, sind wertvoll, da
man die Kraft und die Auswirkungen der Energie des „Mors Mystica“ auf
das eigene Leben dämpfen bzw. auch umleiten kann, sodass der „eigene Tod“
zwar eintritt, jedoch durch die vorher gelaufenen Transformationen des
eigenen Energiesystems relativ widerstandslos wirken kann.

Der Kontakt zu Erzengel Tsofhiel ist, ähnlich wie zu Erzengel Tsefiael,


nicht einfach. Auch Tsofhiel bewegt sich durch alle Ebenen und ist überall zu
gleich. Dieser Umstand bewirkt wieder, dass man ihn überall und nirgends
finden kann. Hier hat die Praxis gezeigt, dass man den Kontakt am
einfachsten wieder auf der Ebene von Tsofhiel suchen soll und dort auf ihn
wartet bzw. eine Art „Nachricht“ eine „Bitte um Kontaktaufnahme“
hinterlässt. Dies kann man ähnlich der Kommunikation mit Erzengel
Tsefiahel handhaben. Die „Nachricht“, die „Bitte um Kontaktaufnahme“,
kann in das Siegel eingefügt werden, sodass man in das Siegel den
Kontaktwunsch schreibt, während man das Siegel selbst imaginiert. Hier ist
wieder die Ausbildung eines Triggerreizes wichtig, sodass man ein
natürliches, aufrechtes, gerechtes und vor allem gezieltes Bitten fokussieren
kann.

Da Tsofhiel dem Saturn im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Blei einbringen bzw. verstärkt mit Blei arbeiten.
Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine, die dem Saturn zugeordnet sind.
Hier sind schwarzer Onyx, Lapislazuli, Granat, Obsidian, Diamant, Saphir,
Turmalin und Spinell zu nennen!

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:


Erzengel Jophiel (laypwy)
Sein Name bedeutet: „Schönheit Gottes“! Er ist ein mächtiger Erzengel,
der sehr herzlich, freundlich, höflich, zuvorkommend und irgendwie ritterlich
ist. Er hat eine sehr angenehme energetische Signatur, die Vertrauen und
Verlässlichkeit darstellt, sodass das Arbeiten mit Jophiel sehr angenehm ist.
Gleichzeitig strahlt Jophiel aber auch etwas sehr Kräftiges und Mächtiges
aus, was ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit gibt. Wie bei vielen anderen
Erzengeln ist der Name, in diesem Fall „Schönheit Gottes“, ein Symbol für
das, wofür Jophiel steht. Hierbei ist natürlich nicht eine optische Schönheit
gemeint, sondern eine kosmische Idealexistenz, die sich perfekt in den
Bahnen des Seins etabliert. Es werden alle Tugenden, die man mit den
menschlichen Wörtern wie „Freundschaft“, „Brüderlichkeit“, „Liebe“,
„Geradlinigkeit“, „Treue“, „Ehrlichkeit“, „Weisheit“, „Gerechtigkeit“,
„Tapferkeit“, „Barmherzigkeit“, „Güte“ und „Demut“ integriert. Allein durch
die energetische Anwesenheit des Erzengels Jophiel wird man eine Ahnung
von einer Gesamtheit dieser Tugenden bekommen, was einen spürbar
energetisch verändert.

Optisch nehme ich Erzengel Jophiel als einen Schönling wahr. Er ist
zwischen 25 und 30 Jahren alt, muskulös und hat einen gut geformten
Körper. Er trägt blonde, lange Haare und hat ein schönes, dennoch markantes
Gesicht. Die Art von Jophiel ist sehr freundlich und seine Stimme besitzt eine
ähnliche Anmut wie die von Erzengel Gabriel. Die Energetik Jophiels
spiegelt die Großzügigkeit der Quelle allen Seins besonders wieder. Dies ist
der Grund, warum sein Name „Schönheit Gottes“ heißt. Doch Jophiel ist
auch sehr humorvoll. In den Arbeiten mit Jophiel kann man immer wieder
lachen und natürlich viel von ihm lernen. Er gibt meist sehr ausführliche
Antworten. Meist? Nun, auch Jophiel beherrscht den Lieblingssatz aller
Erzengel: „Stelle keine Fragen, deren Antwort du schon weißt!“ Dennoch
erklärt Jophiel anhand von Analogien und sinnigen Beispielen die gestellten
Fragen, sodass man sie auch verstehen kann. Wobei man auch bei einem
Nichtverstehen ohne Weiteres nachfragen kann – meistens bekommt man
sogar weitere Antworten. Das Besondere ist jedoch, dass Jophiel einem sehr
sanft und liebevoll die Schönheit der Welt zeigt, dazu die äußere und die
innere Schönheit der Natur und somit auch die Schönheit des Menschen.

Erzengel Jophiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Jophiel ein
Lehrer und ein Heiler. Jophiel zeigt einem die Schönheit des eigenen Ichs,
was letztlich auf psychosomatischer Ebene den Beginn für sehr viele
Heilungsprozesse einläuten kann. Gleichzeitig ist dies auch ein sehr wichtiger
Schritt zur Selbsterkenntnis, welche sich erst dann voll entfalten kann, wenn
man die eigene und vor allem innere Schönheit erkannt hat. Die „seelische
Schönheit“, welche man auch als Tugend beschreiben kann, ruft die
Eigenschaft der Lehren von Jophiel auf den Plan. Durch gezielte energetische
Arbeiten mit Jophiel kann man die bereits genannten Tugenden nicht nur
erkennen und verstehen, sondern auch integrieren, um diese dann auch zu
leben. Jeder, der etwas mit Bushido, dem Weg des Samurai oder auch der
europäischen Ritterwürde arbeitet, wird in Jophiel einen perfekten Lehrer
finden, der mit Charm, Humor und Leichtigkeit einem mit Rat und Tat zur
Seite steht. Eine Besonderheit, die Jophiel in den Arbeiten gezeigt hat, ist das
Angebot, das er die Seele des Menschen – mit dem er arbeitet – spiegeln
kann. Jedoch nur, wenn dieser Mensch ausdrücklich darum bittet und auch
die nötige Reife besitzt, seine gespiegelte Seele zu sehen. Hierdurch ist
Jophiel ein sehr, sehr wichtiger Mentor auf dem Weg der Selbstevolution.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Chesed, ist Jophiel dem Jupiter


zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Jupiterarbeiten, wie z. B.
Überfluss an Reichtümern, Religion und Großzügigkeit durch philosophische
Erkenntnis, Vergrößerungen und Erweiterungen eigener Unternehmungen,
ausführen kann. Bei den Jupiterarbeiten sollte man jedoch verstärkt den
Fokus auf die eigene Weisheit und die Vollkommenheit der eigenen
Handlungen – im geistigen, im energetischen und auch im physischen Sinne
– legen. Durch die Leichtigkeit Jophiels die Dinge zu lehren und zu erklären,
wird das Arbeiten selbst zu einer besondern Freunde, da sein Stil kurz gesagt
„pädagogisch“ ist.

Der Kontakt zu Erzengel Jophiel ist sehr einfach. Natürlich muss man
einen gezielten energetischen Fokus setzen, was durch das Imaginieren des
Siegels noch gefördert wird. Das bekannte natürliche, aufrechte, gerechte und
vor allem gezielte Bitten, spielt hierbei durchaus eine wichtige Rolle.
Gleichzeitig kommt es auch auf die Intension des Rufenden an. Wenn man
sich auf der Ebene der Glücks- und Geldmagie befindet und dort mit Jophiel
arbeiten, ist der Kontakt schwieriger, als wenn man mit Jophiel an der
eigenen Evolution arbeiten will. Letztlich geht es immer um die Intension,
was bedeutet, dass die Ziele, die sich auf die eigene Veredelung des Ich und
des Charakters beziehen, immer energetisch anderes betrachtet werden, als
die Arbeiten, die sich auf das Anhäufen von Wissen oder schnödem
Mammon beziehen.

Da Jophiel dem Jupiter im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Zinn einbringen bzw. verstärkt mit Zinn arbeiten.
Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine, die dem Jupiter zugeordnet sind.
Hier sind Lapislazuli, Amethyst, Türkis, Heliotrop, Labrador, Chalcedon und
natürlich Saphir zu nennen. Jophiel hat interessanterweise eine besondere
Affinität zu Kristallen und Formen. Dies zeigt sich daran, dass bei den
Arbeiten mit den Edelsteinen, welche ggf. noch eine besondere Form wie z.
B. eine Pyramide, Tetraeder oder Hexaeder haben, die Energiefokussierung
sehr einfach ist, sodass man die Kontaktierung fast umgehend erfährt und die
Edelsteine wie ein Verstärker zu deuten sind.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:


Erzengel Zuriel (layrwC))
Sein Name bedeutet: „Mein Fels ist Gott“! Er ist ein mächtiger Erzengel,
der hart, unbeugsam, wortkarg, mystisch und sehr seltsam ist. Er hat eine sehr
tiefe und stark grollende Stimme, die sich eher wie Steinschlag als eine
humanoide Stimme anhört. Er strahlt bedingungslose Standhaftigkeit aus, die
man auch als Unnachgiebigkeit und Starre interpretieren kann. Seine Energie
ist sehr „felsig“, d. h., man spürt zwar die Präsenz eines Erzengels, doch man
kann sie nicht genau zuordnen, da sie überall herzukommen scheint. Dies
ändert sich jedoch, wenn sich Erzengel Zuriel zeigt.
Optische nehme ich Erzengel Zuriel als ein Felswesen, ähnlich einer
Mischung aus Golem und dem Steinbeißer der „Unendlichen Geschichte“
wahr, wobei Zuriel sehr mürrische, harte und aggressive Gesichtszüge hat. Er
ist also wortwörtlich „steinalt“. Nachdem sich jedoch eine unförmige
Steinfigur aus einer Felswand herausgelöst hatte, geschah noch eine kleine
Veränderung mit seinem Gesicht. Das unförmige, große „Steinbeißergesicht“
transformierte sich in ein feines Gesicht. Es war das Gesicht eines
Barockengels, wobei das Gesicht zwar die Grundzüge eines Knaben hatte,
mit Locken und Pausbäckchen, doch gleichzeitig auch eine Brutalität
ausstrahlte, die absolut nichts mit den barocken Darstellungen der Engel zu
tun hatte. Seiner Energetik ist sehr reserviert, kalt, nichtssagend und
abweisend – ähnlich einer Felswand mitten im Gebirge, an einem Ort, den
noch nie ein Mensch betreten hat.

Erzengel Zuriel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Zuriel eine
Barriere und ein unüberwindbarer Schutz, ein Gebirge! Zuriel präsentiert sich
aber auch als solches, d. h., die Konversation ähnelt der, die man mit einem
Stein führen könnte. Es bedarf Geduld und einer hohen eigenen Energie, um
überhaupt die Aufmerksamkeit Zuriels zu erregen. Wenn man dann Zuriel
gegenübersteht, muss man noch einmal seine Energie erhöhen, was letztlich
eine Prüfung seitens Zuriels ist. Dies hat aber einen besonderen Sinn! Zuriel
ist eine Energie, die man als allumfassendes Fundament beschreiben kann,
ein kosmisches Gebirge, das weder weichen noch wanken wird, egal was
kommt. Durch diese Eigenschaft bekommt man selbst eine gewisse
energetische Grundhärte, was in Bezug auf ein eigenes Fundament
verstanden werden muss. Somit ist Zuriel ein Lehrer, wenn es darum geht,
etwas Aussichtsloses doch zu bewerkstelligen, da man ein absolutes und
letztlich unzerstörbares Fundament hat. Um diesen Standard zu erlangen,
muss man sich selbst jedoch sehr stark energetisch beteiligen, damit
überhaupt eine Kommunikation mit diesem Erzengel möglich ist. Wenn man
dies jedoch geschafft hat, kann man damit beginnen, die tief greifenden
Strukturen des eigenen Seins und des Kosmos zu erforschen. Gleichzeitig
kann man in Bereiche vorstoßen, welche man vorher energetisch nicht
erreichen konnte oder von denen man, aus welchen Gründen auch immer,
zurückgewichten ist. Durch die Zusammenarbeit und einer möglichen
Initiation Zuriels bekommt man ein energetisches Fundament gegossen, das
ewig ist. Dieses Fundament wird jedoch auch Auswirkungen auf mögliche
folgende Inkarnationszyklen haben, da die Transformation tief ins höhere
Selbst geht. Dies ist auch der Grund, warum besondere energetische
Prüfungen zu bestehen sind, welche Erzengel Zuriel jedem auferlegt, der
seine Sphäre betritt. Zuriel ist jedoch kein Lehrer, der speziell auf die
Wünsche des Einzelnen eingeht. Zuriel ist eher als kosmische Grundinitiation
zu sehen, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe eine universelle
Veränderung in seinem gesamten Ich erfährt. Hierdurch werden die eigene
Unbeweglichkeit und eine mögliche Kraftlosigkeit oder Ängstlichkeit so tief
verändert, dass man fast sagen kann, dass die eigenen Wurzeln verschüttet
werden, damit neue Wurzeln aus dem Felsen wachsen!
Durch die sephirothische Zuordnung zu Chokmah ist Zuriel dem Uranus
zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe Uranusarbeiten, wie z.
B. das Erforschen von neuen Wissensgebieten, eine Fokussierung auf die
eigene Genialität, das Erkennen von kausalen Zusammenhängen, ausführen
kann.

Zuriel bezieht sich aber nicht auf das Erlangen neuer Wissensgebiete,
sondern auf das Festigen bereits betretender Wissensgebiete. Mit seiner Hilfe
kann man in die tiefsten Tiefen eindringen und letztlich durch
Unnachgiebigkeit, Willen und Härte auch jedes Hindernis sprengen. Man
wird die Erfahrung machen, wie es ist, wenn man plötzlich wieder auf
Wissen zugreifen kann, dass man irgendwann einmal gelernt hat, jedoch
verschüttet wurde. Durch den Namen „Mein Fels ist Gott“ kann man, wenn
man will, die Metapher herleiten, dass Zuriel hierdurch „Herr aller Steine“
ist, was bedeutet, dass er alles, was durch „Stein“ verborgen ist, an die
Oberfläche bringen kann. Wenn man so will, befiehlt Zuriel dem Stein zu
weichen und nur die gefertigte Statue, die „schon immer in dem Felsblock
vorhanden war“ freizugeben. Durch dieses Arbeiten ist Zuriel einer der
Erzengel, die einen „besondern Zugang“ zu den Chroniken des Kosmos
haben. Man kann es sich so vorstellen, dass man beim Betreten der
Akashachronik nicht den Haupteingang nimmt, sondern einen eigenen
„privaten Eingang“ – rein bildlich gesprochen! Durch Zuriels Energie kann
man beginnen in den Grundfesten des Kosmos und somit des „Großen
Werkes“ zu blicken. Interessanterweise kann man ihn sogar in diesen Bezug
Fragen stellen, die mehr oder weniger mit ein paar Silben beantwortet
werden. Denn bei den ganzen Übungen und Unterrichtungen ist seine
Wortkargheit eine echte Herausforderung für das menschliche Bewusstsein.

Der Kontakt zu Erzengel Zuriel ist sehr, sehr schwierig. Einen Ruf oder
eine Bitte auszusenden ist so gut wie überflüssig, denn ein Gebirge kommt
nun einmal nicht zu einem Menschen. Man muss Erzengel Zuriel auf seiner
eigenen Ebene suchen und finden und dies ist auch schon die nächste
Schwierigkeit. Man fühlt von der Energetik her sehr deutlich, dass ein
Erzengel anwesend ist, doch man sieht ihn nicht und hat auch sonst keine
Anhaltspunkte, da auch keine Kommunikation in irgendeiner Weise
stattfindet. Man kann es sich so vorstellen, dass man vor einer Felswand
steht, diese schon 10mal passiert hat und sich beim 11mal die Felswand ganz
leicht verändert hat, sodass man dann „etwas genauer“ hinschaut. Nach
langem Ausharren, kann man dann, irgendwann, Zuriel erkennt. Es hat sich
als sehr hilfreich herausgestellt, dass man, bevor man die Ebene von Zuriel
betritt, noch einmal verstärkt mit den komischen Chakren arbeitet, speziell
mit dem Lotuschakra, welches für die „Details“ essenziell ist. Dennoch muss
ein gezielter, hochenergetischer Fokus vorhanden sein, der das bekannte
natürliche, aufrechte, gerechte und vor allem gezielte Bitten in einem
energetischen Brennpunkt verdichtet. Das „Brennglas“ für diese Aufgabe
kann hier das Siegel Zuriels sein, welches man sich in die Aura setzen kann,
um damit gezielt zu arbeiten.

Da Zuriel dem Uranus im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Zink einbringen bzw. verstärkt mit Zink arbeiten.
Das Gleiche gilt auch für die Edelsteine, die dem Uranus zugeordnet sind.
Hier sind Diamant, Bergkristall und Aquamarin zu nennen.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:


Alte Bekannte und neue Energien

Erzengel Azazrel (larzaz[)


Sein Name bedeutet: „Rüstkraft Gottes“! Er ist ein mächtiger Erzengel,
der ernst, mächtig, untersuchend, zurückhaltend, beobachtend, mürrisch,
wenig redselig, geheimnisvoll und sehr geradlinig agiert. Seine Stimme ist
sehr dunkel, hat aber einen beruhigen und sehr angenehmen Klang. Auch
wenn Erzengel Azazrel sehr wortkarg agiert, spürt man sehr deutlich, dass
seine Energie Unnachgiebigkeit und Schutz ausstrahlt. Gleichzeitig verstrahlt
er auch etwas Verschlagenes, was nicht die Art und Weise eines Feldherrn
oder Strategen spiegelt, sondern eher eine Gerissenheit, die man im
klassischen Fantasyrollenspiel einem Dieb zuordnet. Es wird eine Energie
erzeugt, die die Assoziation zu gewieften Schachzügen, Tricks, ein
unauffälliges Erreichen des Zieles zulässt. Da die Energie deutlich anderes
war als die von Erzengel Sariel und Erzengel Tsofhiel, wäre hier das Wort
„Agent“ unpassend. Wenn, dann ist er ein verdeckter Agent, was aber
irgendwie eine Tautologie wäre. Erzengel Azazrel lässt sich definitiv nicht in
die Karten gucken und beantwortet lieber eine Frage mit starrem Blick als mit
Worten. Dies sind sehr deutliche Attribute eines Todesengels, eines
Todesengels, der zwar gnädig und barmherzig ist, jedoch die typische
mystische Ausstrahlung besitzt, die man mit dem Begriff „Todesengel“
verbindet. Während Erzengel Gabriel auf die Seelen wartet und diese nicht
aktiv, wie Erzengel Michael, ruft, ist Azazrel eine Mischung aus beiden.
Wenn Azazrel den aktiven Part eines Todesegels übernimmt, so ist er vorher
nicht zu erkennen und taucht unerwartet auf. Wenn Erzengel Azazrel auf den
„Reisenden“ wartet, wird er auch in dieser Funktion eher überraschend
auftauchen. Er agiert nicht wie Gabriel! Wenn Gabriel aus „weiter Ferne“ –
in der Rolle des Fährmanns – schon sichtbar ist, ist Azazrel der Fährmann,
der plötzlich aus undurchdringlichen Nebelschwaden auftaucht, den
Reisenden ins Boot lässt und sofort wieder verschwindet, ohne viele Worte
der Erklärung zu geben.
Optische nehme ich Erzengel Azazrel als ein Mann zwischen 35 und 45
Jahren wahr. Da er
Einen dunkelblauen Kaftan und als Kopfbedeckung eine Hatta (oder
Kufiya / Ghutra) trägt, waren primär seine Augen zu sehen. Da er sehr dunkle
Augen und einen dunklen Stoppelbart hatte, tendiere ich dazu, dass er auch
schwarze Haare haben wird, wobei diese nicht zu sehen waren. Von seinen
Bewegungen her war er sehr kräftig und äußerst bedächtig, so als ob keine
Bewegung ohne vorherige Kalkulation ausgeführt wird. Die Art von Azazrel
ist sehr mürrisch und sehr wortkarg. Zwar besitzt er eine schöne dunkle,
beruhigende Stimme, doch wird man sie nicht oft hören.
Erzengel Azazrel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Azazrel ein
Hüter, ein Bewahrer, ein Wächter, wobei all diese Eigenschaften einen
Hintergrund besitzen, den man mit dem Begriff „Assassine“ oder „Dieb“
beschreiben kann. Die Ausstrahlung von Azazrel zeigt jedoch auch die
Anzeichen eines Kriegers, der, wenn es nötig ist, auch im offenen Kampf
bestehen kann, obwohl seine primäre Arbeitsweise im Verborgenen
stattfindet. Azazrel ist hierbei absolut zielbewusst, wobei nicht der direkteste
Weg gewählt wird, sondern der unauffälligste. Diese Unauffälligkeit ist der
größte Schutz bzw. die beste Rüstung. Was nicht gesehen wird, wird nicht
bemerkt. So ist Azazrel ein Stratege, der all seine Aktionen genau plant und
keine überstürzten Aktionen übernimmt. So ist seine „Rüstkraft“ die
Fähigkeit sich energetisch unsichtbar zu machen, etwas, dass man in
gewissen Situationen auf verschiedenen energetischen Ebenen perfekt nutzen
kann, gerade, wenn man im Großen Werk agiert. Dass diese Attribute
letztlich die Gedanken zu einem Todesengel wandeln, ist menschlich. Einen
Todesengel wird man immer nur dann deutlich sehen, wenn er sein Amt als
Todesbringer ausübt. Durch seine geheimnisvolle Art bringt er einen
gnädigen und sehr schnellen Übergang in die jenseitige Welt.
Durch dieses schattenhafte Agieren können Ängste entstehen, die jedoch
von Azazrel vorher energetisch zerstreut werden, denn bei aller Wortkargheit
und Mürrischkeit, seine Energie lässt auch Gnade, Barmherzigkeit und
Geborgenheit erkennen.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Yesod ist Erzengel Azazrel dem


Mond zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe lunare Arbeiten
ausführen kann, wie z. B. das Verstehen und Erleben der weiblichen Seite,
Erforschen der eigenen Intuition, Erkenntnisse über Geburt, Tod und
Wiedergeburt, was in diesem Fall auch den Mors Mystica, den mystischen
Tod mit einschließt. In diesem Zusammenhang kann man sehr gut
Chakrenarbeiten und Selbstanalysen ausführen, da das eigene Energiesystem,
bei Arbeiten mit Azazrel, Initiationen bekommen wird. Diese Initiationen
sind aber davon abhängig, ob man weit genug ist, d. h., ob das eigene
Energiesystem und die eigene Erkenntnisstufe des Daseins, und des eigenen
Großen Werkes, die Energien von Azazrel verarbeiten und transformieren
können. So ist das Arbeiten mit dem Todeschakra, durch die Hilfe von
Erzengel Azazrel, sehr effektiv. Doch auch die anderen Chakren werden
durch die Energie Azazraels gefördert werden. Diese Qualität spiegelt sich
auch in der Zuordnung zum Element Wasser wieder, welche Erzengel
Azazrel, aus magisch-zeremonieller Perspektive, besitzt. Während Erzengel
Gabriel den Vollmond symbolisiert, symbolisiert Azazrel den Neumond.
Beide Erzengel sind in Yesod zu finden, doch Azazrel muss man wirklich
suchen, während Gabriel früh zu hören und zu sehen sein wird.
Der Kontakt zu Erzengel Azazrel ist sehr einfach und gleichzeitig sehr
schwierig. Azazrel wird selbst „abwägen“ und „prüfen“ wie stark das
Energiesystem des Menschen, der um Kontakt bittet, ausgeprägt ist. Ferner
wird Azazrel den Kontakt erst dann etablieren, wenn er es wünscht, d. h.,
Azazrel kann schon lange, lange anwesend sein und den Rufenden
betrachten. Er wird aber erst dann aus „seinem Schatten“ treten, wenn er es
für angemessen hält. Die Praxis hat gezeigt, dass es bei dieser Prüfung um
eine Qualität geht, die man mit den Wörtern „energetischer Beweis“
beschreiben kann. Erst wenn man Azazrel energetisch bewiesen hat, dass
man seine Anwesenheit ertragen kann, wird man ihn sehen. So ist es meistens
einfacher Azazrel auf seiner Ebene zu suchen. Das Erreichen seiner Ebene ist
ein ausreichender Beweis für die eigenen energetischen Fähigkeiten. Wenn
man Azazrel einladen will, muss dies natürlich durch ein aufrechtes und
freies Bitten erfolgen, da ein Zwang vollkommen unwirksam und eher
lächerlich wäre. Das wahre Bitten, mit einer geschwisterlichen Demut und
einer gezielten Energetik und Schwingung, wird ihr Ziel daher nicht
verfehlen, wobei das Siegel von Erzengel Azazrel hierbei als Carrier dient,
wodurch der Ruf fokussierter gesendet werden kann.
Da Azazrel dem Mond im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man
selbst mit „Mondattributen“ einen Trigger erschaffen. Man kann z. B. mit
dem Metall Silber arbeiten oder mit Edelsteinen, die dem Mond zugeordnet
sind (z. B. Mondsteine, Türkis, Aquamarin oder auch Perlen). Auf
Silberplatten und auch auf den Edelsteinen kann man sein Siegel und seine
Sigillen eingravieren. Gerade wenn man sein Siegel als Talisman trägt, spürt
man die Macht und die „unsichtbare Anwesenheit“ von Azazrel.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:


Erzengel Jehudiel (Jidhiel - (laydwhy))
Sein Name bedeutet: „Mein Loben Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der militärisch, geradlinig, wohlwollend, exakt, direkt,
entgegenkommend, zielbewusst, strategisch und bestimmend ist. Er hat eine
tiefe und sehr starke Stimme, die sich auf der einen Seite laut und
befehlsgewohnt an eine ganze Division wenden könnte und auf der anderen
Seite auch sanft, geschwisterlich und verstehend klingt. Erzengel Jidhiel ist
eine Energie, die sehr anpassungsfähig ist, d. h., er ist „hart, wo er hart sein
muss“ und „sanft, wo er sanft sein muss“. Er spiegelt sehr deutlich die
Dualität unserer Existenz, auch wenn die Erzengel letztlich außerhalb der
„klassischen Dualität“ stehen. Man kann es sich im Falle von Jidhiel sehr gut
am Namen erklären. Dadurch, dass er „Mein Loben Gottes“ heißt, wird
symbolisiert, dass Jidhiel als eine direkte Spiegelung der Quelle zu sehen ist,
die in der erschaffenen Dualität ihre Wirkung entfaltet. Hierdurch wird
angedeutet, dass die Quelle allen Seins, letztlich alles ist. In ihren
„speziellen“ Ausführungen – z. B. bei der Erschaffung einer dualen Ebene –
entspricht die Energie Jidhiels wie ein Brennglas. Hierdurch wird Jidhiel
auch zu einer Macht, die man als „Anführer“, „Initiator“ oder „Leiter“
beschreiben kann. Auch diese Eigenschaft wird durch die energetische
Handlungsweise sehr deutlich dargestellt, schon alleine dadurch, dass Jidhiel
militärisch streng als Befehlshaber fungiert und gleichzeitig der mitfühlende
und hilfsbereite, treue Kamerad ist, der nicht besser oder schlechter als man
selbst ist. Auch hier muss man noch einmal auf den Namen „Mein Loben
Gottes“ eingehen, da in diesem Kontext das Wort „Lob“ auch durch „Ehre“,
Wertschätzung“ oder „Würde“ ersetzt werden könnte.

Optisch nehme ich Jidhiel streng und metallisch wahr, ähnlich einer
Bronzestatue. Er trägt die Gesichtszüge eines Mannes, der zwischen 30 und
35 Jahren alt ist. Er hat längeres, gelocktes Haar, welches, so wie alles an
ihm, bronzefarben ist. Er besitzt einen durchtrainierten muskulösen Körper
und strahlt Respekt und Geradlinigkeit aus. Seine Stimme ist sehr wandelbar,
von einem lauten Befehlston zu einem beruhigenden Vieraugengespräch.
Jidhiel besitzt auch Humor, wobei dieser nicht in Zusammenhang mit seinem
militärischen Auftreten zu finden ist. Es ist eher so, dass die Energie Jidhiel
eine deutliche Trennung zwischen „Dienst“ und „Freizeit“ macht.

Erzengel Jidhiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Jidhiel ein
Stratege, ein Offizier, ein Führer und ein Kampfgefährte in allen Situationen
der Existenz. Den Status des Offiziers vertritt Jidhiel sehr deutlich, wenn es
um die Arbeit im „Großen Werk“ geht, wo er auch sehr unverblümt
kommandiert! Er dient damit natürlich selbst dem großen Werk, doch man
spürt sehr deutlich, dass es im Sein ein hierarchisches System gibt.
Gleichzeitig nimmt er aber auch die Führsorgepflicht sehr fühlbar und sehr
gewissenhaft wahr, d. h., wenn man sich verlassen fühlt, kann man sich zu
100 % sicher sein, dass man nicht verlassen ist, da Jidhiel einem
kameradschaftlich und treu zur Seite stehen wird. Gerade in den Zeiten
großer Prüfungen ist dies eine absolut essenzielle, energetische
Unterstützung. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Erzengel Jidhiel einem die
Lernaufgaben abnimmt. Im Gegenteil, denn der Status des Offiziers wird
auch in den unterstützenden Arbeiten aufrecht gehalten. Jidhiel würde einem
Menschen niemals etwas zutrauen, was dieser nicht bewältigen kann, was
aber auch bedeutet, dass ein Jammern, Quengeln, Flehen und Betteln um
Erleichterung auf „militärisch taube Ohren“ trifft. Wenn man z. B. die fiktive
Lebensaufgabe hat, 20 km zu marschieren, wird Jidhiel an unserer Seite
marschieren, er wird sich aber nicht das Gejammer über das Wetter und die
Länge der Strecke anhören bzw. er wird darauf reagieren, was in meinen
Augen auch sehr gut ist!

Gleichzeitig ist Jidhiel auch ein Stratege, der einem letztlich auch
Aufgaben regelrecht zuteil, wobei sich dies primär auf die jeweilige,
individuelle Aufgabe im „Großen Werk“ bezieht.
Durch die sephirothische Zuordnung zu Tiphereth, ist Jidhiel der Sonne
zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe solare Arbeiten, wie z.
B. erlangen einer universellen Bewusstheit, innere Sammlung durch
Ausgeglichenheit und Harmonie, Erwerb und Speichern von Wissen und
Erlangen von Weisheit, Führerschaft, Charisma und Ausstrahlung ausführen
kann. Einer der Hauptaugenmerke in diesen Arbeiten stellt natürlich die
Führerschaft sowie das Erlangen von Wissen und Weisheit dar. Durch eine
energetische Zusammenarbeit bekommt man die Möglichkeit von Jidhiel eine
Art Initiation zu erhalten, in welcher man sich selbst dadurch erkennen kann,
dass man sich ganz bewusst energetisch führt/lenkt. Hierbei wird ein sehr
starkes Arbeiten mit den eigenen Haupt- und Nebenchakren benötigt, sowie
ein fokussiertes Arbeiten mit den kosmischen Chakren. Gleichzeitig bedeutet
dies, dass man auch seine energetischen Körper kennen muss und wissen
muss, wie man sich mit ihnen energetisch verlässlich verbindet. Durch diese
Arbeit bekommt man erleichterten Zugang zu dem „allgemeinen kosmischen
Wissen“, was mit Begriffen wie „Akashachronik“ oder auch
„Acylonchronik“ beschrieben wird.
Der Kontakt zu Erzengel Jidhiel ist relativ einfach. Wichtig ist, wie bei
allen Erzengelkontakten, dass ein Zwang völlig sinnlos ist, und dass man
durch ein natürliches, aufrechtes, gerechtes und vor allem gezieltes Bitten
viel schneller einen Kontakt etablieren kann, als durch alle anderen
erdenklich Kontaktforderungen. Jidhiel ist eine Energie die bereitwillig auf
Wünsche reagiert, jedoch muss man stets bedenken, dass ein Wunsch, eine
Bitte nichts mit Zwang zu tun hat. Durch die Imagination seines Siegels ist es
möglich, einen gezielteren Kontakt zu Erzengel Jidhiel zu etablieren, da man
das Siegel wie eine Art „Erkennungsmarke“ verwenden kann. Wenn dieses
Siegel durch die eigene, individuelle Energie „aktiviert“ wurde, teilt man dem
Kosmos mit, dass man bereit für die Arbeit mit Erzengel Jidhiel ist, was dazu
führt, dass der Kontakt noch intensiver werden kann. Man kann es sich so
vorstellen, dass man mit Hilfe der eigenen Energie in dem Siegel eine
„Beitrittserklärung“ transformieren kann, sodass man bereit ist, mit Jidhiel im
„Großen Werk“ zu dienen. Dies bedeutet letztlich auch, dass man Aufträge
von diesem oder auch anderen Erzengel bekommt.
Da Jidhiel der Sonne im magischen Sinn zugeordnet ist, kann man die
Symbole des Erzengels in Gold oder in goldenen Materialien einbringen.
Auch das Arbeiten mit Edelsteinen, die der Sonne zugeordnet sind, ist hier
natürlich hoch energetisch, da man diese als Energietrigger verwendet kann.
Hier sind u. a. Zirkonia, Diamanten, Rubine, Chrysolith, Achate,
Bergkristalle, Jaspis und Zitrine zu nennen.
Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Tsamael (laamc)


Sein Name bedeutet: „Durst Gottes“! Er ist ein mächtiger Erzengel, der
jugendlich, charmant, wagemutig, ehrlich, vertrauenswürdig, zielbewusst und
sehr couragiert ist. Seine Ausstrahlung signalisiert, dass er der „gute
Kumpel“ ist, der jedoch auch kein Blatt vor dem Mund nimmt. Erzengel
Tsamael ist daher auch sehr kommunikativ, wobei er mit viel Witz und
Humor die Gespräche führt. Doch er wird niemals das Ziel aus den Augen
verlieren. Dadurch, dass Tsamael ein „guter Freund“ ist, obliegt ihm aber
auch ein gewisser Umstand, den man als „kritisierend“ und wortwörtlich
„schlagend“ beschreiben könnte. Ein guter Freund muss manchmal zum
Wohl des Freundes (des Menschen) vielleicht einmal „unpopuläre
Entscheidungen“ treffen, die man (der Mensch) im ersten Moment als
„kräftigen Arschtritt“ interpretieren kann! Sein Name, „Durst Gottes“ bezieht
sich auf sein Verhalten gegenüber dem Menschen. Hierbei ist das Wort
„Durst“ nicht als Wassernot oder Entbehrung zu deuten, sondern als Antrieb,
Kraft oder Initiative zu sehen. Tsamael ist ein Freund in den Tiefen des
Kosmos, ein Freund, der durch strenge Prüfungen Schäden im menschlichen
Sein abwendet, auch wenn der Mensch der Meinung ist, reif und weit genug
zu sein! Die Besonderheit an Erzegel Tsamael ist der Umstand, dass er einer
der „Torwächter von Daath“ ist, d. h. eine Energie, welche einen
energetischen Bereich abdeckt, der als ein Tor in extreme Tiefen des Seins zu
verstehen ist.

Optisch nehme ich Erzengel Tsamael als Mann um die 30 wahr. Er hat
kurze schwarze Haare, ein freundliches und offenes Gesicht, braune Augen
und eine sportliche Statur. Er trägt gerne „normale Kleidung“, was bedeutet,
dass er oft in Jeans und T-Shirt erscheint. Ansonsten ist Tsamael normal
gebaut. Er ist weder besonders groß, noch hat er andere Merkmale wie Optik,
Bewaffnung, Stimme oder Ausstrahlung, die atypisch für einen Erzengel
sind. Tsamael ist der „gute Kumpel“, mit dem man feiern und Spaß, mit dem
man aber auch ernste Gespräche führen kann. Man kann ihn ohne Zögern um
Rat und Tat bitten – doch nicht immer ist seine Tat, aus Sicht des
menschlichen Egos – freundschaftlich!
Erzengel Tsamael kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Tsamael
ein Mechaniker, ein Arbeiter, ein Schöpfer und Transformierer sowie ein
Kumpel, ein Freund und ein Kamerad in allen Situationen der Existenz.
Gleichzeitig ist Tsamael aber auch ein strenger Prüfer und Lehrer. Die
Aufgabe des Prüfers wird Tsamael auch sehr schnell wahrnehmen, da er
letztlich ein Erzengel des Orbitals Daath ist und schließlich sehr „unbekannt“
ist. Um die Arbeit mit Tsamael zu beginnen, muss man vorher sich selbst
erkannt haben, sodass man für sich sagen kann „Ich bin!“, ohne die Spur
eines Zweifels, denn genau diese Spur wird Tsamael sofort finden. Dies ist
sehr wichtig, denn durch die Tätigkeit als „Energiesystemmechaniker“ kann
Tsamael sehr stark und deutlich in das Energiesystem des Menschen greifen,
um es vollkommen zu verändern, sodass es den nachfolgenden Aufgaben
gewachsen ist. Diese Aufgaben beziehen sich natürlich wieder auf das
„Große Werk“. Daher ist Erzengel Tsamael ein perfekter Ansprechpartner
und Lehrer für alle energetischen Arbeiten, egal ob es sich um Arbeiten im
Chakrensystem handelt, um Arbeiten in und mit den eigenen Energiekörpern
oder um Arbeiten auf speziellen Ebenen des Kosmos. Wer beginnt seine
ersten Erfahrungen mit den kosmischen Chakren zu machen, wird in
Erzengel Tsamael einen sehr guten Lehrer finden, wobei das Erreichen und
somit das Finden dieses Lehrers, Hand in Hand mit der eigenen energetischen
Fähigkeit geht.
Durch die Zuordnung zu Daath ist Tsamael keinem der klassischen
Planeten zugeordnet. Er ist hier, zusammen mit Erzengel Charbiel, ein
Sonderfall. Hierdurch kann man aber auf eine sehr große Palette an
magischen Arbeiten zugreifen, da das Orbital Daath letztlich die
„Allwissenheit“ darstellt oder – anderes formuliert – die Qualitäten aller
Planeten (Sonne, Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus,
Neptun, Pluto, Chiron) sind auch in Daath enthalten.

Da es für Daath keine Zuordnung gibt, man aber neben der klassisch-
magischen Planetenfolge auch die „nichtklassischen“ Planeten Uranus,
Neptun, Pluto und Chiron nennen sollte, kann man für Daath auch ein
Zusammenschluss aus den „magischen Attributen“ dieser „Himmelskörper
bauen. Zwar ist Pluto ein Zwergplanet und Chiron ein Planetoid, doch geht es
hier um die astrologisch-energetische Zuordnung. Da Uranus seine
Zuordnung in der Sephirah Chokmah gefunden hat und Kether letztlich alles
ist und somit keine beschränkende Zuordnung haben kann, kann man für
Daath einfach die Attribute von Neptun, Pluto und Chiron nehmen. Die
Praxis hat sehr deutlich gezeigt, dass Erzengel Tsamael perfekt mit diesen
energetischen Attributen umzugehen weiß. Somit kann man, mit Hilfe von
Tsamael, Arbeiten ausführen, die die Transformation des Ichs betreffen.
Auch die Loslösung und Sprengung von alten Mustern, kosmische
Erkenntnis für das Gesamtwesen Mensch, das eigene Sternendasein, der
individuelle Platz im Großen Werk, die Vielgestaltigkeit der eigenen
Fähigkeiten, die Heilung einer Ganzheitlichkeit, das Erkennen der
Wendepunkte im Leben, sind Disziplinen, die man mit Tsamael erlernen
kann.
Der Kontakt zu Erzengel Tsamael ist relativ schwierig. Man muss wissen,
wo man ihn suchen muss und dies ist die Ebene Daath, eine Energieebene,
die man nur durch starken Willen, Ausdauer und Beharrlichkeit, sowie
energetischer Transformation erreichen kann. Kabbalistisch gesprochen muss
man „seinen Lebensbaum“ vollkommen integriert haben, dass man auch die
„Frucht“ Daath ernten und genießen kann. Wenn man Daath erreicht, ist der
Kontakt zu Tsamael wiederum sehr einfach. Selbstverständlich ist ein
aufrechtes, gerechtes und vor allem gezieltes Bitten essenziell, genauso wie
den Aufbau eines eigenen Triggerreizes – was man erneut durch das Siegel
erreichen kann. Wenn man Tsamael kontaktiert hat und sinngemäß einmal
den Einlass in Daath erhalten hat, ist Tsamael eine Energie, die ohne
Weiteres auf Wünsche reagiert, welche sich auf alle möglichen Bereiche
beziehen können. Hierdurch wird er ein Lehrer, ein Freund und ein Kumpel,
auf den man sich in allen Situationen verlassen kann, auch in Situationen, wo
man manchmal eine unverblümte Meinung hören muss – der klassische Tritt
in den Arsch!
Da Tsamael nun mit ein wenig Geschick den Himmelskörpern Neptun,
Pluto und Chiron zugeordnet ist, kann man die Symbole des Erzengels in die
Metalle Wolfram und Aluminium einbringen. Doch man wird sicherlich nicht
eine Wolframplatte haben oder mal eben kaufen können. Daher sollte man
zum Aluminium greifen, da es letztlich um die Symbolik geht! Dagegen ist
das Arbeiten mit Edelsteinen wieder etwas leichter. Für Arbeiten in Daath
kann man z. B. Saphir, Amethyst, Opal, Turmalin, Quarze, Granat, Onyx,
Diamant, Bergkristall, Zirkon oder alle Obsidianarten nehmen.

Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:

Erzengel Charbiel (laybrx)


Sein Name bedeutet: „Mein Dolch/Meißel ist Gott“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der jugendlich, wirkungsvoll, besonnen, ernsthaft, glaubwürdig,
unnachgiebig und entschlossen ist. Er strahlt eine Energie der Freundschaft
aus, die aber gleichzeitig auch eine gewisse Unnahbarkeit verströmt. Man hat
das Gefühl, dass ein gewisser Abstand immer bewahrt wird. Gleichzeitig ist
die Ausstrahlung aber auch mystisch, da die optische Erscheinung, als junger,
freundlicher Mann, aus energetischer Sicht eine sehr deutliche Maske ist.
Charbiel wirkt sehr freundlich und nett, ist aber gleichzeitig auch absolut
gnadenlos. Diesen dualen Charakterzug kann man sehr gut auch in der
Namensbezeichnung des Erzengels erkennen. Sein Name, „Mein
Dolch/Meißel ist Gott“ bezieht sich auf diese Dualität, da ein Messer ein sehr
hilfreiches Werkzeug sein kann und gleichzeitig auch eine tödliche Waffe.
Doch auch die Bezeichnung des Meißels muss beachtet werden, denn die
Arbeitsweisen Charbiels sind manchmal ähnlich die eines Meißels, d. h., er
kämpft sich auch durch den größten Widerstand.
Optisch nehme ich Erzengel Charbiel als einen Mann um die 30 wahr. Er
hat mittellange dunkelblonde Haare, ein gütiges und argloses Gesicht, blaue
Augen und eine sportlich durchtrainierte Statur. Ähnlich wie Tsamael trägt
auch Charbiel „normale Kleidung“, also Jeans und T-Shirt. Charbiel ist
relativ groß, wobei er in meiner Bildsprache knapp zwei Meter groß ist.

Erzengel Charbiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Charbiel
ein Feinmechaniker, ein Mechatroniker, ein Analytiker, ein Kollege und
natürlich ein Transformierer. Charbiel ist aber auch eine gnadenlose Energie,
welche in die tiefsten Tiefen der eigenen Seele dringen wird, um den
jeweiligen „Reisenden“ zu prüfen. Charbiel agiert hier sehr emotionslos,
ähnlich einer Maschine bzw. ähnlich eines Mechanikers, der an einem „toten
Gegenstand“ arbeitet. Hierbei ist eine vorbereitende Selbsterkenntnis absolut
essenziell und überlebenswichtig. Man muss sich wirklich und vor allem
wahrhaftig kennen, sodass man auf die Frage „Wer bist du?“ eine ganz
deutliche, reine energetische Antwort geben kann. Charbiel dringt tiefer in
die eigene Persönlichkeit ein als Tsamael, da Charbiel in die energetischen
Feinmechaniken eingreift, während Tsamael für die Energieknoten
verantwortlich ist. Die Arbeiten mit Charbiel und Tsamael beziehen sich
primär auf das eigene Wirken im „Großen Werk“, d. h. eine einfache
energetische Veränderung, weil man vielleicht eine Blockade im
Kehlkopfchakra hat – den berühmten Kloß im Hals – wird man auf diesen
Ebenen nicht lösen können. Wenn man diese Ebene erreichen kann, ist ein
„Kloß im Hals“ schon viele Jahre Vergangenheit und viele energetische
Initiationen wurden erreicht. Sicherlich sind Tsamael und Charbiel perfekte
Lehrer für das Chakrensystem, doch es geht hier nicht um die einfachen
meditativen Änderungen und Harmonisierungen des eigenen Energiesystems!
Es geht um ein gezieltes Verändern, was sich in den Bereichen der
Polarisierung oder der Potenzierung bewegen kann. Man kann es sich sogar
als eine Art der energetischen Verbesserung vorstellen, wobei dies ohne eine
Egobewertung verstanden werden muss. Der Mensch wird nicht besser,
sondern die Fähigkeit mit Energien umzugehen vergrößert sich. Dies ist auch
notwendig, da die Herausforderungen, die in dem Orbital Daath gestellt
werden, für das Energiesystem des Menschen echte Herausforderungen
bieten. Charbiel ist eine Energie, die ganz genau einmal fragt, ob man bereit
ist, den „nächsten Schritt“ zu machen und sich einer energetischen
Veränderung hinzugeben. Wenn man einwilligt und Charbiel durch einen
energetischen Einblick die Gewissheit hat, dass das Energiesystem des
Menschen geeignet ist, wird die Arbeit umgesetzt und beendet werden, auch
wenn das menschliche Ego bereits nach kurzer Zeit lieber wieder zu einer
einfachen Profanität wechseln will. Doch auch wenn die Arbeiten von
Charbiel sehr tief greifen und auch sehr anstrengend sind, die anschließenden
Resultate sind bedeutungsvoll für das weitere Arbeiten im „Großen Werk“.

Durch die Zuordnung zu Daath ist Charbiel, ähnlich wie Tsamael, keinem
der klassischen Planeten zugeordnet. Dies führt wieder zu einer sehr großen
Palette an magischen Arbeitsmöglichkeiten, welche man mit den großen
Überschriften „Allwissenheit“ darstellen kann. Hierbei sind Arbeiten
gemeint, die auf die Transformation des gesamten Ich eines Menschen
eingehen. Es geht um ein Erkennen von Mustern und Zusammenhängen, was
wiederum zu Loslösungen und zu Sprengungen von alten und sinnwidrigen
Mustern führen kann. Ein unerlässliches kosmisches Erkennen für das
gesamte Energienetzwerk des Ich wird hierdurch möglich. Man kann die
Verbindungen zu seinem höheren Selbst sehr stark ausbauen, sodass der
Kontakt zu dieser Energie intensiver als zuvor werden kann. Was auch eine
sehr wichtige Arbeit in diesem Kontext ist, ist der eigene Platz im Großen
Werk. Man kann ein menschenverständliches Erkennen der Lebensaufgabe
bekommen, welche unter Umständen sogar eine Existenzaufgabe sein kann.
Allein durch die energetischen Veränderungen und den daraus resultierenden
Einblicken in das Energiesystem hat man die Möglichkeit eine Heilung in
Bezug auf die Ganzheitlichkeit des Menschen anzuwenden, sodass das die
eigenen Wendepunkte im Leben erkannt und forciert werden können,
wodurch man seine eigene Evolution deutlich intensivieren kann.
Wie bei Erzengel Tsamael wird auch bei Erzengel Charbiel die magische
Planetenreihenfolge Neptun, Pluto und Chiron genommen, sodass alle
magischen Attribute dieser „Himmelskörper“ Verwendung finden.

Der Kontakt zu Erzengel Charbiel ist auch wieder relativ schwierig. Um


Charbiel zu finden, muss man letztlich das Orbital Daath betreten und
letztlich sogar vorher einen Kontakt zu Erzengel Tsamael erstellen. Dies
hängt damit zusammen, dass Charbiel der qlippothischen Seite des Orbitals
Daath zugeordnet ist und der Weg dorthin über die sephirothische Ebene, die
Ebene von Tsamael, führt. Sicherlich könnte man auch versuchen einen
direkten Kontakt zu Charbiel über den Energien des Qlippoth zu etablieren,
doch die Energien des Qlippoth spielen schneller mit Illusionen und
Verdrehungen als die Energien des Sephiroth, wodurch die Möglichkeit
entsteht, dass man nur mit einer Illusion von Charbiel arbeitet, statt mit der
wirklichen Energie. Jedoch ist es irrelevant, welche Ebene des Orbitals Daath
man wählt. Wenn nicht eine innere Energiemacht erschaffen wurde, die einen
starken Willen, Beharrlichkeit und Unerschütterlichkeit symbolisiert, wird
die Arbeit in einer Illusion enden.

Durch die Zuordnungen der Himmelskörper Neptun, Pluto und Chiron


kann man die Symbole des Erzengels in das Metall Aluminium einbringen.
Wolfram würde auch gehen, doch eher theoretisch als praktisch. Das
Arbeiten mit Edelsteinen besteht hier natürlich auch, was bedeutet, dass man
z. B. Saphir, Amethyst, Opal, Turmalin, Quarze, Granat, Onyx, Diamant,
Bergkristall, Zirkon oder alle Obsidianarten nehmen kann, um hier die
entsprechenden Siegel und Sigillen einzufügen.

Dies sind sein Siegel und seine Zeichen:


Erzengel Sandalphon (Elementiel - (layjnmla))
Sein Name bedeutet: „Gott ist mein Element“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der anpassungsfähig, wissend, bedachtsam, ehrlich, freundlich und
beherzt ist. Seine Energie ist sehr wandelbar, was sich als erstes in der
eigenen optischen Darstellung des Erzengels zeigt. Doch auch wenn Erzengel
Elementiel primär als reine Energie erscheint, kann man mit ihm höflich
reden und die Bitte äußern, dass er sich humanoid zeigt. Gleichzeitig strahlt
Erzengel Elementiel eine Energie der Brüderlichkeit aus, die primär dadurch
geprägt ist, dass man die transformatorische Flexibilität sehr deutlich fühlen
kann. Diese Flexibilität spiegelt auch die Bezeichnung des Erzengels wider,
da Elemente letztlich in sich etwas Stabiles sind, in Kombination aber alles
Erschaffen können.

Optisch nehme ich Erzengel Elementiel als reine Energie wahr. Er


erscheint als eine humanoide Silhouette, die jedoch mit Licht gefüllt ist und
fragmentiert die vier Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft zeigt. Jedoch
wandelt sich sein Erscheinungsbild nach einer Bitte in die eines alten
Mannes, der freundlich ist und die Kleidung eines Gärtners trägt. In diesem
Erscheinungsbild ist er ein Mann, der fast 80 Jahre alt sein dürfte, jedoch
immer noch sehr rüstig ist. Er strahlt eine herzliche Vertrautheit und
Freundlichkeit aus, welche man profan mit den Worten „ein netter alter
Mann“ umschreiben kann.

In diesem Zusammenhang muss man auch sofort die Engelanteile Aviriel


(layrywa) – Gott ist meine Luft, Eschiel (layXa) – Gott ist mein Feuer,
Majimiel (laymym) – Gott ist mein Wasser und Adamaiel (layhmda) – Gott
ist meine Erde, erwähnen. Diese Energien sind direkt mit Erzengel
Elementiel verbunden, können aber auch autark agieren. Das
Erscheinungsbild dieser Energien ist ähnlich der ersten Erscheinungsform
von Erzengel Elementiel, d. h., bei den jeweiligen Engeln erscheint eine
humanoide Silhouette, die mit dem entsprechenden Element optisch gefüllt
ist. Gleichzeitig fühlt man die Qualitäten des jeweiligen Elementes.

Erzengel Elementiel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles, doch
wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel Elementiel
ein Analytiker, ein Schöpfer, ein Transformer, ein Arbeiter, ein Sämann und
ein Urheber, der auf die Grundebene des Seins geht, um dort
transformatorische Prozesse zu initiieren. Erzengel Elementiel ist eine
Energie, die, zusammen mit den Engeln Aviriel, Eschiel, Majimiel und
Adamaiel sich auf die Qualitäten der klassischen fünf Elemente (Erde,
Wasser, Feuer, Luft und Äther) bezieht. So sind z. B. Arbeiten im Bereich
der Strebsamkeit möglich, wodurch eine rasche Beobachtungsgabe und
scharfe Sinne ausgebildet werden, was zu einer besondern Selbstsicherheit
und Furchtlosigkeit, sowie Organisationstalent führt. Ferner sind aber auch
Arbeiten mit den eigenen Energien der Ordnung, der Sorgfalt und des
methodischen Denkens möglich, was allgemein die analytischen Fähigkeiten
anleitet. Auch die Energien der Kommunikation, als Diplomat oder als Lehrer
der Kunst, Musik und Wissenschaft, werden geschult. Sehr wichtig sind auch
die Arbeiten im eigenen Ich, um sich selbst zu erkennen. Hier kann man
Arbeiten beginnen, die sich darum drehen, dass man negative Seiten wie
Rücksichtslosigkeit, Jähzorn, Bequemlichkeit, Faulheit, Nörgelei,
Unentschlossenheit, Ruhelosigkeit, Launenhaftigkeit oder Egoismus und
Fanatismus harmonisieren kann. Gleichzeitig kann man natürlich auch
Charaktereigenschaften ausbilden, welche in den eigenen Augen gemindert
sind. Durch ein gezieltes Zusammenarbeiten mit den Engeln des jeweiligen
Elementes kann man die typischen Eigenschaften natürlich noch einmal
gezielt bearbeiten.
Unter diesen ganzen Aspekten darf man nicht die Arbeiten im eigenen
Chakrensystem und im Energiekörpersystem vergessen. Auch hier kann man
sehr gezielte Arbeiten mit Hilfe von Erzengel Elementiel ausführen, sodass
man hier seine Energiekanäle sehr gradlinig transformieren und modifizieren
kann.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Malkuth, ist Erzengel Elementiel


der Erde zugeordnet, was jedoch in der klassischen Planetenmagie keine
Berücksichtigung findet, da die Erde in die vier Elemente Erde, Wasser,
Feuer und Luft geteilt wird. Dies bedeutet, dass man im rituell-magischen
Sinn mit Erzengel Elementiel anders arbeiten kann, als mit den anderen
Erzengeln. Die elementgebunden Arbeiten, die man ausführen kann, sind z.
B. Selbsterkenntnis, innere Harmonie, innere Männlichkeit und innere
Weiblichkeit, Schulung der Intuition, Heilkunde und Heilungen,
Kommunikation, Verständnis und Diplomatie, Liebe und Fortpflanzung,
Macht und Durchsetzungskraft, Erkenntnisse und Wissen im Bereich Kunst,
Kultur, Wissenschaft und kosmologische Philosophie. Aber auch die eigene
Vergänglichkeit und die Energie des Todes können bei diesen Arbeiten
erkannt und verstanden werden. Bei diesen Arbeiten ist es ratsam, ein
spezielles Augenmerk auf die eigenen Energiekörper zu lenken. Egal ob es
nun um den Ätherkörper, Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper,
Spiritueller Körper (auch Kausalkörper genannt), Buddhikörper (auch
Intuitionskörper genannt) oder Atmankörper geht. Mit der Hilfe von
Elementiel kann man sehr gezielt in diesen Bereichen arbeiten. Ob man nun
direkt den Kontakt zu seinem höheren Selbst, seinem Atmankörper,
etablieren will, gezielt auf der Astralebene mit seinem Astralkörper agieren
will oder seinen Intuitionskörper schulen will, mit Erzengel Elementiel hat
man hier einen perfekten Lehrer an seiner Seite.

So wie Erzengel Elementiel der Sephirah Malkuth zugeordnet ist, so sind


auch die Engel Aviriel, Eschiel, Majimiel und Adamaiel dieser Sephirah
zugeordnet. Bei den Arbeiten mit den Elementengeln gilt natürlich die
jeweilige signifikante Zuordnung der Engel, d. h., bei dem Engel Aviriel sind
Luftarbeiten möglich, bei dem Engel Eschiel Feuerarbeiten, bei dem Engel
Majimiel Wasserarbeiten und bei dem Engel Adamaiel Erdarbeiten.

Der Kontakt zu Erzengel Elementiel ist relativ einfach. Ein gezielter Ruf,
der ein natürliches, aufrechtes, gerechtes und vor allem gezieltes Bitten
fokussiert, ist hierbei selbstverständlich essenziell. Durch das Imaginieren
des Siegels erschafft man eine eigene Trägerwelle, ein Carriersystem, sodass
der eigene energetische Ruf die Ebene von Elementiel erreicht. Der Kontakt
zu den Engeln Aviriel, Eschiel, Majimiel und Adamaiel ist ähnlich, wobei der
Kontakt vollkommen funktioniert, wenn man vorher den Kontakt zu Erzengel
Elementiel erstellt hat.

Durch die Zuordnungen zur Erde, was impliziert, dass hier die vier
Elemente Erde, Wasser, Feuer und Luft fokussiert sind, kann man die
Symbole des Erzengels und der Engel in Edelsteine gravieren. Für das
Element Erde die Edelsteine Onyx, Smaragd und Tigerauge, für das Element
Wasser die Edelsteine Aquamarin, Saphir und Türkis, für das Element Feuer
die Edelsteine Granat, Diamant und Rubin und für das Element Luft die
Edelsteine Citrin, Topas und Karneol.
Man kann auch wieder mit Metallen arbeiten, wobei man hier Chrom,
Nickel, Titan oder auch einfach Stahl nehmen kann. Da im magischen Sinn
die Erde kein „klassischer Planet“ ist, kann man jedoch auch andere Metalle
nehmen. Die genannten Metalle sind nicht explizit dem Planeten Erde
zugeordnet, sodass man auch selbst ein anderes Metall nehmen kann.

Bevor die Siegel der Engel Aviriel, Eschiel, Majimiel und Adamaiel und
des Engels Elementiel wiedergegeben werden, muss noch einmal auf die
Besonderheit hingewiesen werden. Dass Siegel von Elementiel besitzt zwei
Phasen, sodass man bei der Arbeit, bei dem Imaginieren, das Siegel von der
Ruhephase in die Aktivierungsphase bringen muss. Erst danach kann die
Arbeit voll und ganz beginnen.

Dies sind die Siegel und Zeichen Elementiels und der Engel Aviriel,
Eschiel, Majimiel und Adamaiel:

Aktivierungsphase
Ruhephase

Aviriel (layrywa):
Eschiel (layXa)

Majimiel (laymym)
Adamaiel (layhmda)

Erzengel Metatron (Messimahel - (lahmyXm))


Sein Name bedeutet: „Botschaft/Aufgabe Gottes“! Er ist ein mächtiger
Erzengel, der allumfassend, allgewaltig, beherrschend, ernsthaft, gnadenvoll,
barmherzig, meisternd und entschlossen ist. Er strahlt eine Energie aus, die
man als kosmische Harmonie und Allgegenwart beschreiben kann. Seine
Energie ist überall, sodass man von dieser Energie nicht nur umgeben wird,
sondern auch vollkommen durchflutet und ausgefüllt wird. Gleichzeitig
bekommt man einen energetischen Eindruck, wie es ist, wenn alles mit allem
verbunden ist und man selbst ein sensibler und essenzieller Knotenpunkt in
diesem kosmischen Gefüge ist. Die Bezeichnung von Erzengel Messimahel
als „Botschaft/Aufgabe Gottes“ symbolisiert die Besonderheit dieser Energie.
Messimahel ist hier eine sehr wichtige Relaisstation zu den kosmischen
Tiefen des Seins, was nicht bedeutet, dass man mit der Hilfe von Messimahel
direkt mit der Quelle kommunizieren kann. Es bedeutet, dass man mit
Anleitung von Messimahel fest im Großen Werk stehen und arbeiten kann,
da man genaue Anweisungen und Einführungen in diese Thematiken geboten
bekommt, sodass man ganz gezielt agieren kann.

Optisch nehme ich Erzengel Messimahel als geometrische Energieform


wahr. Es war ein goldendes, strahlendes Gebilde, welches man nur als
Polygon bezeichnen kann. Gleichzeitig schien es so, als ob es in einem
permanenten transformatorischen Fluss befindet, einem Wechselspiel
zwischen einem zweidimensionalen Polygon und einem dreidimensionalen
Polyeder, welcher sich auch in einem permanenten Fluss befand. Auf ein
gezieltes und sehr fokussiertes energetisches Bitten transformierte sich die
Erscheinung in die eines jungen Manns zwischen 25 und 30 Jahren. Er hat
hellblaue Augen, langes blondes Haar und einen blonden, kurz geschnittenen
Vollbart sowie eine besondere Lichtaura um sich, die durch eine einfache
weiße Robe noch verstärkt wird.

Erzengel Messimahel kann, wie letztlich alle anderen Erzengel, alles,


doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist Erzengel
Messimahel ein Lehrer, ein Mentor, ein Wissender, ein Initiator, ein Prinzipal
und ein Diplomat, der im Großen Werk Verbindungen zwischen den
verschiedensten Bereichen erschafft, damit sie zusammenwirken können.
Erzengel Messimahel ist eine Energie, die die Aufgabe der Quelle in die
Dualität trägt, um hier die Prozesse zu betrachten, welche man
zusammengefasst als „das große Werk“ bezeichnen kann. Mit dieser Aufgabe
kann Erzengel Messimahel auf allen Ebenen des eigenen Seins gezielt
wirken. Man kann also mit Erzengel Messimahel zusammenarbeiten, wenn es
um einfache menschliche Thematiken wie das Erkennen der eigenen
Wahrheit geht. Auch das „normale Leben“ kann gezielt betrachtet bzw.
transformiert werden, wodurch eine Selbstfindung und eine natürliche
Führungsqualität entfalten werden, die helfen das eigene Ich und sein
gesamtes Umfeld positiv zu transformieren – was durch die Macht der
allumfassende Liebe noch gezielter umgesetzt werden kann. Gleichzeitig
kann man aber auch mit der Hilfe von Erzengel Messimahel Kontakt zu
seinen höheren energetischen Anteilen aufnehmen, gerade zu denen, die noch
vom eigenen Gesamtkollektiv getrennt sind. Hier wird das kosmische
Äquivalent zum menschlichen Urvertrauen entfalten, sodass auch
fragmentierte Anteile gefunden und harmonisiert werden können. Vorher ist
es natürlich sinnig sich mit Erzengel Messimahel um die eigenen Blockaden,
in den eigenen feinstofflichen Körpern zu kümmern, sodass man fast mit
einer 100%igen Einsatzbereitschaft astral arbeiten kann. Durch seine
Aufgabe im „Großen Werk“ bietet sich die Energie von Erzengel Messimahel
auch hervorragend für das Aktivieren und Harmonisieren der eigenen
kosmischen Chakren an, sodass man gerade in den Bereichen des Vehmatal-
Chakra und des Urharun-Chakra agieren kann.

Durch die sephirothische Zuordnung zu Tiphereth ist Erzengel


Messimahel der Sonne zugeordnet, was bedeutet, dass man mit seiner Hilfe
solare Arbeiten, wie z. B. erlangen einer universellen Bewusstheit, innere
Sammlung durch Ausgeglichenheit und Harmonie, Erwerb und Speichern
von Wissen und Erlangen von Weisheit, Führerschaft, Charisma und
Ausstrahlung ausführen kann. Diese Arbeiten sollte man aber immer in dem
Wissen um seinen eigenen Platz im „Großen Werk“ ausführen, da Erzengel
Messimahel eine Energie aussendet, die einen perfekten Triggerreiz auf die
anderen Energiekörper des eigenen Ich auslöst. So sind z. B. die Arbeiten in
Bezug auf eine Führerschaft in der energetischen Region des Atmankörper
viel wirkungsvoller, als wenn es „nur“ um das eigene Bewusstsein geht, denn
auch das eigene höhere Selbst hat seine individuellen Aufgaben.
Der Kontakt zu Erzengel Messimahel ist relativ schwierig, da diese
Energie letztlich immer und überall ist, sodass man sagen kann, dass eine
Kontaktaufnahme nicht notwendig ist, da der Kontakt permanent besteht.
Gleichzeitig reagiert aber das menschliche Bewusstsein und die menschliche
Ratio irregulär, d. h., auch wenn die energetische Präsenz vorhanden ist,
werden auf der körperlichen Ebene die Energiekanäle blockiert. Erst durch
einen wissenden und erkannten energetischen Kontakt zu Erzengel
Messimahel gibt der physische Körper seine Abwehrhaltung auf. Da es
ähnlich einem körperlichen Reflex abläuft, kann man gezielt sehr selten diese
Blockade lösen. Ein energetisches Bitten um Kontakt, mit der Affirmation,
dass sich Messimahel für das menschliche Bewusstsein verständlich zeigt, ist
daher eine große Hilfe. Das Imaginieren seines Siegels hilft dabei sehr stark,
da es wieder als ein Triggersignal fungieren kann, wenn der energetische Ruf
ein natürliches, aufrechtes, gerechtes und vor allem gezieltes Bitten
fokussiert.

Da Erzengel Messimahel der Sonne im magischen Sinn zugeordnet ist,


kann man die Symbole des Erzengels in Gold oder in goldenen Materialien
einbringen. Dies gilt natürlich auch wieder für Edelsteine, die der Sonne
zugeordnet sind. Hier sind Zirkonia, Diamanten, Rubine, Chrysolith, Achate,
Bergkristalle, Zirkone, Jaspis und Zitrine zu nennen.

Dies ist sein Siegel und sein Zeichen:


Praktische Arbeit mit den Erzengeln
Nachdem nun soviel Theorie über die Erzengel verfasst wurde, muss
unbedingt etwas Praxisbezogenes her. Was wäre da sinniger als eine
Arbeitsanleitung, wie man mit den Erzengeln in Kontakt treten kann?!

Allgemein gilt, dass der Kontakt zu den Erzengeln am Einfachsten über


die verschiedenen energetischen Ebenen und Körper des Menschen
funktioniert. Jeder, der einen „inneren Tempel“, einen astralen Kraftplatz
oder einen Sternentempel hat, sollte seine Arbeiten primär in diesem Umfeld
gestalten. Es ist wesentlich einfacher, und auch sehr energiesparend, wenn
man selbst energetisch die Erzengel kontaktiert und besucht, da die Bitte um
einen Besuch vonseiten der Erzengel doch komplizierter ist. Da es jedoch
auch möglich ist, eine Kontaktierung via Ritual an einem materiellen Ort
(Tempel, Kraftplatz in der Natur etc.) zu vollziehen, werde ich hier zwei
verschiedene Varianten anbieten. Eine Variante bezieht sich auf einen Ritus,
d. h. auf eine rituelle Handlung, die jedoch ausschließlich auf der astralen
Ebene stattfindet und die das Ziel der energetischen Kontaktierung zu den
Erzengeln hat. Hierzu benötigt man keine materiellen bzw. rituellen
Hilfsmittel, die eher für eine schöne Atmosphäre sorgen, als wirklich
essenziell zu sein. Die andere Variante umschließt ein komplettes Ritual,
welches man dreidimensional ausführen soll. Natürlich sind auch hier die
energetischen Arbeiten das Wichtigste, doch die Praxis hat auch gezeigt, dass
man in einem festen, rituellen Rahmen, sehr gut seine Gedanken fokussieren
kann, um so letztlich einen Kontakt zu etablieren. Sicherlich besteht die
Möglichkeit, dass man durch dieses Ritual eine Einladung an die
Erzengelenergien aussendet, doch auch hier soll primär der Kontakt von der
menschlichen Seite erfolgen, sodass der Protagonist des Rituals die Erzengel
auf „deren energetischen Ebenen“ kontaktiert.
Das Schöne an diesen beiden Arbeiten ist der Faktor, dass sie letztlich als
eine einzige Arbeit formuliert werden können. Der Unterschied besteht nur
darin, dass man in der Variante, welche den Ritus als Fundament nimmt, alles
energetisch und astral umzusetzen muss, was in der rituellen Variante zum
Teil noch materiell (wie z. B. eine Räucherung) vollzogen werden muss. Da
ich die Arbeiten zusammenfasse, werde ich nicht jeweils darauf hinweisen,
welche Ausführungen materiell gemeint sind und welche energetisch
umformuliert werden müssen. Ich denke, es dürfte klar sein, dass man bei
einer rituellen Arbeit auch reale Kerzen verwenden kann, wohingegen reale
Kerzen bei einer Astralarbeit eher Brandgefahr als Energetisierung bedeuten.
Es sei noch kurz erwähnt, dass die Wörter „Ritual“ und „Ritus“ zwar
etymologisch gleichwertig sind, es aber doch einen, eher praktisch-
persönlichen, Unterschied gibt. Alles, was mit dem Wort „Ritual“
beschrieben wird, umfasst ein reales Ritual in einem materiellen bzw.
dreidimensionalen Umfeld. Natürlich wird auch in einem Ritual energetisch
gearbeitet und der Protagonist ist auch hier das wichtigste Element, doch
agiert man in einem Ritual stark mit dem Bewusstsein und somit auch mit
dem Intellekt. Allein durch das Zitieren ritueller Textpassagen wird die Ratio
zu einem großen Teil mit eingebunden. Gleichzeitig werden auch die fünf
Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten) verwendet, da man
traditionell in Ritualen mit Musik, Räucherung und atmosphärischen
Sonderheiten (z. B. geweihte Kerzen, Klangschalen, rituelle Kleidung,
Talismanen etc.) arbeitet, um bewusst in eine „andere Welt“ einzutauchen.
Wenn man hierzu noch einen besondern Ort sein Eigen nennen kann, z. B.
einen Tempel, einen Meditationsraum, einen autarken Platz in der Natur, an
dem man ungestört ritualisieren kann, besitzt das Ritual ein gewisses
Eigenleben, welches die Arbeiten stark begünstigen kann – gerade wenn das
eigene Bewusstsein Spaß an Ritualen findet.

Der Ritus hingegen kann letztlich immer durchgeführt werden. Egal wo!
Im Bett, in der U-Bahn, auf der Wiese im Schwimmbad. Hier gilt natürlich,
dass man sich selbst soweit sensorisch abschirmen muss, dass keine äußeren
Störungen die Arbeit hindern. Kindergeschrei im Freibad muss nicht störend
sein – kann es aber!
Der Ritus umfasst alles, was auch im Ritual vorkommt. Der Unterschied
hierbei ist die Tatsache, dass alles, was vollzogen wird, rein energetisch
geschieht. Man legt sich z. B. bequem hin, verbindet sich mit seinen
energetischen Körpern und agiert im eigenen, inneren Tempel oder an einem
anderen, rein energetischen Ort, den man sich auf der Astralebene selbst
erschaffen hat. In dieser „persönlichen Astralenergietasche“ vollzieht man die
Arbeit. Man richtet sich, ähnlich dem Ritual, einen Ort her, der dazu geeignet
ist, die eigenen Energien zu fokussieren und einen vor ungebetenen
Besuchern zu schützen. Da man in einem Ritus nicht auf irgendwelche
Körperlichkeiten angewiesen ist, ist die Arbeit in diesen Bereichen meist
effektiver. Gleichzeitig setzt eine solche Arbeit aber auch schon ein gewisses
rituelles Verständnis voraus, denn auch in einem Ritus muss es eine
Einleitung geben, die dazu dient, die eigene Energie zu konzentrieren und
gezielt auszusenden. Da der eigene, innere Tempel über individuelle
Schutzmaßnahmen verfügt – ob nun bewusst oder unbewusst – muss vorher
kein Bannungsritual (z. B. kleines Pentagrammritual) vollzogen werden.
Doch auch auf der astralen Ebene bedarf es „Energiefilter“ die nur die
angerufenen Energien anziehen. In einem Ritual würde man dies z. B. mit
einem Hexagrammritual machen, in einem Ritus hingegen damit, dass man
sich selbst Wächter (Psychogone) erschafft, die für die Dauer des Ritus den
„Ort“ schützen, bzw. den eigenen energetischen Ruf (wie Herolde) in höhere
energetische Sphären tragen, in die das menschliche Bewusstsein nicht
eindringen kann. Solche Psychogone kann man sich dadurch erschaffen, dass
man aus/auf der Astralebene Wesen visualisiert und eigene Energie sendet,
bis man der „Meinung“ ist, dass sie autark agieren können. Hier hat sich die
Energie der eigenen Chakren als sehr effektiv gezeigt.

Kommen wir zur eigentlichen Arbeit, die ich in Weg A und Weg B teilen
möchte, wobei Weg A die „Ritual-Variante“ ist und Weg B die „Ritus-
Variante“.
Arbeiten mit den Erzengeln via Ritual – Weg A

Im Folgenden ist das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“


abgedruckt, mit vorheriger theoretischer Kurzaufschlüsselung:
Bevor man sich überhaupt dazu entschließt etwas rituell zu machen,
bedarf es einer Planung.
I) Absichten und Ziele
Hier gilt im Allgemeinen: Was will ich erreichen? Geht es um Schutz,
Energetisierung, Zentrierung, Weihe oder um eine Transformation des Ich?
Ferner muss das Ziel genauestens bekannt sein, d. h., ich muss im Vorfeld
wissen, wo ich hin will und wie ich mein Ziel und die Erfüllung dieses Zieles
definiere. Da Ziele schneller formuliert als erreicht sind, ist eine Betrachtung
möglicher Hindernisse sinnig. Dies gilt auch für die Überlegung, ob das Ziel
überhaupt erreicht werden kann oder ob Umwege und Kompromisse in
Betracht gezogen werden müssen.
Für das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“ sind die Absichten und
Ziele recht einfach. Es geht darum, dass man mit einem oder mehreren
Energien, welche man mit dem Wort „Erzengel“ beschreiben kann, in
Kontakt treten will. Was sich daraus ergibt, ob ein es nun ein Channeling,
eine Initiation oder einfach ein geschwisterliches Wiedersehen gibt, bleibt
dem Protagonisten des Rituals überlassen.

II) Zeitpunkt
Hier gilt im Allgemeinen die Klärung zweier W-Fragen, wie z. B. a)
„Wann soll die rituelle Arbeit stattfinden?“ und b) „Wie lang soll/kann die
Arbeit sein/werden?“
Für das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“ gilt primär, dass die
eigene energetische Verfassung gut sein soll und dass kein Zeitdruck besteht.
Ob das Ritual nun am Tag oder bei Nacht zelebriert wird, obliegt dem
Protagonisten. Doch das Ritual sollte nicht länger als 60 Minuten dauern, da
man nicht sinnlos nach einem Kontakt suchen soll, der sich nicht erzwingen
lässt.

III) Benötigte Materialien


Hier gilt im Allgemeinen die Klärung der Frage, was man alles braucht.
Im Endeffekt lässt sich die Frage damit beantworten, dass man sagt, dass man
„nur sich selbst“ braucht, doch manchmal sind Hilfsmittel recht effektiv. So
kann jeder für sich erkunden, was für Utensilien benötigt werden, egal ob es
nun Kerzen sind, Räucherung, magische Arbeitsgeräte wie Schwert, Athame,
Stab, Kelch, Pentakel sind oder rituelle Kleidung, die für das eigene
Energiesystem als Trigger fungiert, wie eine Robe, einen Umhang oder
Ähnliches.
Für das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“ muss man sagen, dass
ein ruhiger Ort ausreichend ist. Dieser kann in der Natur, aber auch in einem
Gebäude sein. Da es ein Ritual von mir ist, und ich gerne ritualisiere, benötigt
man noch ein Räuchergefäß, eine geeignete Räucherung, Kerzen mit
Kerzenhaltern sowie einen speziellen Stab (Material frei wählbar, egal ob
Holz, Metall oder Kristall). Dazu sollten noch rituelle Kleidung und Musik
hinzufügen werden. Letztlich liegt dies aber alles im Ermessen des
Protagonisten, doch ich bin der Meinung, dass ein Ritual schön und üppig
staffiert seind darf.

IV) Vorbereitung
Hier gilt im Allgemeinen die Klärung der Frage, ob man zur
Einstimmung eine spezielle Meditation oder Energieübung benötigt, welche
durch Meditation, Musik, Räucherung oder ein spezielles Bad erreicht wird.
Für das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“ ist keine explizite
Vorbereitung nötig. Es gilt hierbei der Grundsatz „Erlaubt ist, was gefällt und
was das eigene Energiesystem aktiviert!“

V) Was soll es sein?


Hier gilt im Allgemeinen die Klärung der Frage, ob man für das Ritual
einen „roten Faden“ brauche oder ob man es aus dem „Bauch heraus“
ausführt. Nebenbei muss natürlich bekannt sein, ob man im Ritual
irgendwelche speziellen Dinge benötigt bzw. ob man mit speziellen
Körperenergien arbeiten will/muss. Es ist wichtig zu wissen, was man in
Bezug auf den eigenen Energiehaushalt wissen muss. Müssen evtl. alle
Chakren geöffnet sein oder müssen einige gemindert sein. Ferner muss
bekannt sein, ob eine Invokation oder eine Evokation (beides bezieht sich auf
eine Einladung nicht auf Zwang) benötigt wird, um das Ziel zu erreichen.
Für das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“ muss erwähnt werden,
dass das Ritual einen festen Ablauf besitzt, sowie einen Text, der zwar nicht
bindend ist, aber als Leitfaden verstanden werden soll. Das eigene
Chakrensystem, sowie das Energiesystem aller energetischen Körper, müssen
geöffnet sein, sodass ein Energieaustausch und eine Energietransformation
gewährleistet werden können. Da die Energien der Erzengel individuell
arbeiten, muss auch eine mögliche Evokation bzw. eine mögliche Invokation
in Betracht gezogen werden. Hier kommt es auf die vorherige Zieldefinition
an.

VI) Die eigentliche Arbeit


Hier gilt im Allgemeinen die Klärung der Frage, wie im Einzelnen die
Arbeit ablaufen soll. Welche Stationen gibt es, wie sieht der Hauptteil des
Rituals aus und wie die Beendigung. Es ist wichtig vorher zu wissen, wie die
rituelle Arbeit gestaffelt ist, d. h., ob primär via Imagination gearbeitet wird
oder durch das Fokussieren eines Gedankens. Gleichzeitig muss geklärt sein,
ob man Hilfe von energetischen Wesen (selbst erschaffene Energien wie ein
Psychogon/Egregor oder Energien die individuell und autark existieren)
benötigt, die ggf. die eigene Energie verstärken bzw. fokussieren.
Für das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“ gilt, dass die rituelle
Arbeit sich auf das Imaginieren und das energetische Arbeiten mit den
sieben, eigenen Energiekörpern (Ätherkörper, Mentalkörper,
Emotionalkörper, Astralkörper, Spiritueller- bzw. Kausalkörper, Intuitions-
bzw. Buddhikörper und Atmankörper) bezieht, sowie die Erschaffung eigener
Psychogone, die als Elementwächter dienen.

Folgende Arbeitsschritte sind rituell zu erfüllen:

Beginn und Einstimmung:


1) Physischer Körper: Aktivieren und öffnen aller Chakren
(Körperchakren plus Alpha- und Omega-Chakra).
2) Ätherkörper: Rituelle Verkündung über Sinn und Zweck sowie eine
Räucherung zum Erschaffen einer rituellen Sphäre.
3) Mentalkörper: Erschaffen der eigenen Elementwächter.
4) Emotionalkörper: Reinigung und Bannung aller störenden Einflüsse in
und außerhalb der erschaffenen Sphäre sowie Postierung der Wächter

Annäherung zur Erzengelsphäre


5) Astralkörper: Erschaffen der Mer-Ka-Ba via „Sternritual“.
6) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Energetisierung der Erzengelsiegel
und Kontakt zu der Erzengelsphäre.
7) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Bekunden der eigenen, energetischen
Willensstärke, durch die Anrufung der Erzengel.

Kontakt zu den Erzengeln


8) Atmankörper: Entzünden der Flamme der sephirothischen Ordnung
und Kontakt zu den Erzengeln.
9) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Verarbeiten der erlebten Energie in
stiller Meditation

Verabschiedung und Verlassen der Erzengelebene


10) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Verabschiedung und verlassen der
Erzengelsphäre und energetische Auflösung der Erzengelsiegel.
11) Astralkörper: Eigene Energetisierung durch das „Sternritual“.
12) Emotionalkörper: Reinigung und Bannung aller störenden Einflüsse
außerhalb der erschaffenen Sphäre.
13) Mentalkörper: Auflösung und Integration der eigenen
Elementwächter.
14) Ätherkörper: Auflösung der rituellen Sphäre.

Beendigung der Arbeit


15) Physischer Körper: Überprüfung der eigenen Energiekörper und
Normalisierung aller Chakren (Körperchakren plus Alpha- und Omega-
Chakra)

VII) Nachbereitung
Hier gilt im Allgemeinen die Klärung der Frage, ob evtl. eine
Dankopferung durch Wein und Speisen sinnig ist. Vielleicht auch eine andere
Danksagung, welche deutlich macht, dass man nicht egoistisch gehandelt hat.
Bei rituellen Arbeiten müssen grundsätzlich die angerufenen Mächte
verabschiedet bzw. entlassen werden. Es gilt vorher zu klären, ob spezielle
Entlassungen nötig sind oder ob allgemeine Verabschiedungen ausreichend
sind.
Für das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“ gilt, dass eine
allgemeine Bedankung aller hilfreichen Kräfte, die anwesend waren, und eine
Verabschiedung der gerufenen Kräfte, vollzogen werden.

… und so beginnt das Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“!

1) Physischer Körper:
Aktivieren und öffnen aller Chakren (Körperchakren plus Alpha-
und Omega-Chakra).

Der Chakrenausgleich für das Kronen-, das Stirn-, das Kehl-, das Herz-,
das Solarplexus-, das Sexual- und das Wurzelchakra.

Stelle dich in die Mitte des Raumes und lege deine Hände auf die
jeweiligen Chakren, d. h. zuerst die eine Hand auf (bzw. über) das
Wurzelchakra und die andere Hand auf das Kronenchakra.
Öffne beide Chakren und lasse Energie fließen, visualisiere dabei, wie
sich eine weiße Lichtsäule bildet, die diese Chakren miteinander verbindet,
um einen Energieaustausch zu gewährleisten. Lasse die Hände solange auf
den Chakren, bis beide Chakren voll aktiviert und geöffnet sind.
Lege nun die Hand vom Wurzelchakra auf das Sexualchakra und die
Hand vom Kronenchakra auf das Stirnchakra. Lasse auch hier wieder Energie
fließen und visualisiere Dir wieder eine Energiesäule. Auch hier sollen die
Chakren voll aktiviert und geöffnet sein.
Führe jetzt Deine Hand vom Sexualchakra zum Solarplexuschakra und
die Hand vom Stirnchakra zum Kehlchakra. Lasse die Energie fließen und
visualisiere die weiße Energiesäule. Auch hier sollen die Chakren voll
aktiviert und geöffnet sein.
Zum Schluss des Ausgleichs führe beide Hände zum Herzchakra. Lasse
auch hier wieder Energie fließen und stelle Dir die weiße Energiesäule als
Verbindung zu allen anderen körperlichen Chakren vor. Lege Deine Hände
auf das Herzchakra, bis Du einen spürbaren Ausgleich Deiner gesamten
Körperharmonie spürst.
Aktiviere deine Nebenchakren in den Füßen, den Knien, der Hüfte, den
Schultern, den Ellbogen und den Händen, sodass deine Extremitäten, dein
Torso und dein Kopf voll energetisiert sind.
Imaginiere eine weiße Sonne über deinem Kopf und verbinde dich
energetisch durch alle deine körperlichen Chakren mit deinem Alpha-Chakra.
Imaginiere eine schwarze Sonne unter deinen Füßen und verbinde dich
energetisch durch alle deine körperlichen Chakren mit deinem Omega-
Chakra.

2) Ätherkörper: Rituelle Verkündung über Sinn und Zweck sowie


eine Räucherung zum Erschaffen einer rituellen Sphäre.

2.1 Verkündung des Willens


Verbinde dich mit deinem Ätherkörper! Schreite den Raum ab und
verkünde frei, warum du dieses Ritual machen willst, was deine Ziele, deine
Beweggründe und deine Gedanken dazu sind. Verkünde, zu welchen
Energien, welchen Erzengeln, du Kontakt aufnehmen willst und verkünde
deutlich, warum du dies willst. Hierfür kann es keinen universellen Text
geben, sodass jeder in diesem Fall spontan sein muss und auf sein Innerstes
hören sollte, um eine „herzliche“ Verkündung zu erschaffen.

2.2 Räucherung – Erschaffen der Sphäre


Halte die Verbindung zu deinem Ätherkörper! Gehe in der Mitte des
Raumes, entzünde eine Räucherung und sage:

Ich bin N.N., knüpfe heute durch meinen festen Willen eine
Verbindung zu den Sphären der Erzengel des Seins! Ich bin, der ich bin,
und ich werde für mich die Energien des Seins erfahren, auf dass ich
durch das Licht der Erzengel erkennen und verstehen kann. Ich bin
genährt durch Licht und Schatten der Schöpfung alles Seins!

Gehe in konzentrischen Kreisen durch den Raum. Wenn du die Mitte


erreicht hast, ziehe mit der Räucherung eine Spirale, die von UNTEN nach
OBEN führt. Wenn du OBEN angekommen bist, ziehe eine vertikale Linie
herunter zum Boden!

3) Mentalkörper: Erschaffen der eigenen Elementwächter

3.1. Energetisierung des Körpers via erweitertes sephirothisches Kreuz


Verbinde dich mit deinem Mentalkörper.
Stelle dich Richtung Osten in die Mitte des Raumes.
Danach wird mit der rechten Hand das erweiterte kabbalistische Kreuz
vollzogen.
Berühre deine Stirn und vibriere: Ha KETHER schelAnu.
Berühre deine Brust und vibriere: Ha schEmesch TIPHERETH
schelAnu.
Berühre den Deinen Wurzelchakrabereich und vibriere: Ha MALKUTH
schelAnu.
Berühre deine rechte Schulter u. v.: 'al jedEY GEBURAH.
Berühre deine linke Schulter u. v.: 'al jedEY GEDULAH.
Kreuze die Arme vor der Brust: kri'A' HeNNYi.
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: HaOr
bamokah.
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HaOr beramah.
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: Achschaw
w’tamid.

Ha KETHER schelAnu = Die Krone von uns (Unsere Krone)


Ha schEmesch TIPHERETH schelAnu = Die Sonne Tiphereth von uns
(Unsere Sonne Tiphereth)
Ha MALKUTH schelAnu = Das Königreich von uns (Unser Königreich)
'al jedEY GEBURAH = Durch die Kraft
'al jedEY GEDULAH = Durch die Herrlichkeit
kri'A' HeNNYi = Rufe ich, ich bin
HaOr bamokah = Das Licht in der Tiefe
HaOr beramah = Das Licht in der Höhe
Achschaw w’tamid = Jetzt und immer
3.2 Ziehen der Pentagramme:
Halte die Verbindung zu deinem Mentalkörper!
Protagonist geht in den OSTEN und zieht ein bannendes Luft-
Pentagramm (LINKS nach RECHTS) und sagt dabei:
Mit der Macht meines Verstandes, ziehe ich das Tor der Luft gen
Osten!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den SÜDEN und zieht ein
bannendes Feuer-Pentagramm (RECHTS UNTEN nach LINKS OBEN) und
sagt dabei:
Mit der Macht meines Willens, ziehe ich das Tor des Feuers gen
Süden!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den WESTEN und zieht ein
bannendes Wasser-Pentagramm (RECHTS OBEN nach LINKS UNTEN) und
sagt dabei:
Mit der Macht meiner Gefühle, ziehe ich das Tor des Wassers gen
Westen!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den NORDEN und zieht ein
bannendes Erd-Pentagramm (LINKS UNTEN nach OBEN RECHTS) und
sagt dabei:
Mit der Macht meiner Stärke, ziehe ich das Tor der Erde gen
Norden!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, wieder in den OSTEN und


aktiviert noch mal das Luft-Pentagramm und sagt dabei:
Mit der Macht meines Geistes ist der Kreis geschlossen, auf dass die
magische Arbeit beginne.

Protagonist geht zurück in die Mitte – Blickrichtung gen Osten – und


konzentriert sich auf sein inneres Licht, lässt es wachsen, und sagt:
In mir ist das Licht!
(Energie im Inneren wird angehoben)
Ich bin das Licht!
(Energie wird in die Aura geleitet)
Ich gebe das Licht in den Raum!
(Energie erfüllt den magischen Raum).
Alles ist Licht, und das Licht ist alles.

3.3 Erschaffen der Elementwächter


Protagonist geht in den OSTEN und erschafft energetisch einen „Luft-
Wächter“.
Ich erschaffe aus meiner Chakrenenergie einen Wächter der Luft
(Protagonist lässt Energie aus dem Kehlkopf-Chakra fließen und visualisiert
ein Wächterwesen).

Protagonist geht in den SÜDEN und erschafft energetisch einen „Feuer-


Wächter“.
Ich erschaffe aus meiner Chakrenenergie einen Wächter des Feuers
(Protagonist lässt Energie aus dem Solar-Plexus-Chakra fließen und
visualisiert ein Wächterwesen).

Protagonist geht in den WESTEN und erschafft energetisch einen


„Wasser-Wächter“.
Ich erschaffe aus meiner Chakrenenergie einen Wächter des Wassers
(Protagonist lässt Energie aus dem Herz-Chakra fließen und visualisiert ein
Wächterwesen).

Protagonist geht in den NORDEN und erschafft energetisch einen „Erd-


Wächter“.
Ich erschaffe aus meiner Chakrenenergie einen Wächter der Erde
(Protagonist lässt Energie aus dem Wurzel-Chakra fließen und visualisiert
ein Wächterwesen).

Protagonist geht zurück in die MITTE und erschafft energetisch einen


„Geist-Wächter“.
Ich erschaffe aus meiner Chakrenenergie einen Wächter des Geistes
(Protagonist lässt Energie aus dem Kronen-Chakra fließen und visualisiert
ein Wächterwesen).

3.4. Energetisierung des Körpers via erweitertes sephirothisches Kreuz


Halte die Verbindung zu deinem Mentalkörper!
Stelle dich Richtung Osten in die Mitte des Raumes.
Danach wird mit der rechten Hand das erweiterte kabbalistische Kreuz
vollzogen.
Berühre deine Stirn und vibriere: Ha KETHER schelAnu.
Berühre deine Brust und vibriere: Ha schEmesch TIPHERETH
schelAnu.
Berühre den Deinen Wurzelchakrabereich und vibriere: Ha MALKUTH
schelAnu.
Berühre deine rechte Schulter u. v.: 'al jedEY GEBURAH.
Berühre deine linke Schulter u. v.: 'al jedEY GEDULAH.
Kreuze die Arme vor der Brust: kri'A' HeNNYi.
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: HaOr
bamokah.
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HaOr beramah.
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: Achschaw
w’tamid.

Ha KETHER schelAnu = Die Krone von uns (Unsere Krone)


Ha schEmesch TIPHERETH schelAnu = Die Sonne Tiphereth von uns
(Unsere Sonne Tiphereth)
Ha MALKUTH schelAnu = Das Königreich von uns (Unser Königreich)
'al jedEY GEBURAH = Durch die Kraft
'al jedEY GEDULAH = Durch die Herrlichkeit
kri'A' HeNNYi = Rufe ich, ich bin
HaOr bamokah = Das Licht in der Tiefe
HaOr beramah = Das Licht in der Höhe
Achschaw w’tamid = Jetzt und immer

4) Emotionalkörper: Reinigung und Bannung aller störenden


Einflüsse in und außerhalb der erschaffenen Sphäre sowie Postierung
der Wächter.

4.1 Schutz der Sphäre


Verbinde dich mit deinem Emotionalkörper.
Gehe jetzt in den Osten des Raumes und ziehe eine waagerechte Line mit
einem Halbkreis und sage:
gibUsch 'awIr (Kristallisierung der Luft)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Süden des Raumes und ziehe eine
Raute und sage:
gibUsch 'esch (Kristallisierung des Feuers)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Westen des Raumes und ziehe
zwei waagerechte Wellenlinien und sage:
gibUsch mAjim (Kristallisierung des Wassers)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Norden des Raumes und ziehe
einen Kreis mit einem Kreuz drauf (Reichsapfel) und sage:
gibUsch 'adamA (Kristallisierung der Erde)

Gehe mit gestrecktem Arm wieder in den Osten des Raumes und sage:
Ha’chalAl mugAn (Der Raum ist geschützt)

Stelle dich in die Mitte des Raumes, visualisiere eine kristallene Kugel,
die den Raum umschließt, und sage:

Vor mir erhebt sich die Luft! Die Stürme des Ostens schützen mich
und diesen Ort! (Visualisiere dabei, dass von Osten her ein Sturm aufzieht,
der alles Negative vom gesamten Kreis fortweht).
Hinter mir erhebt sich das Wasser! Die Meere des Westens schützen
mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Westen her riesige Wellen kommen, die
alles Negative vom gesamten Kreis fortspült).

Zu meiner Rechten erhebt sich das Feuer! Die Flammen des Südens
schützen mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Süden her riesige Flammen kommen, die
alles Negative vom gesamten Kreis verbrennen).

Zu meiner Linken erhebt sich die Erde! Die Berge des Nordes
schützen mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Norden her Berge oder Steinwände
kommen, die alles Negative ausschließen und den Kreis bzw. die Kugel
zusätzlich schützen.)

Über mir ist das Licht, das mich erfüllt und durchflutet! Heil dem
Licht!
(Visualisiere dabei, dass von oben her ein Lichtstrahl kommt, der dich
vollkommen mit Licht erfüllt und der dann den ganzen Raum/die Kugel mit
Licht füllt.)

4.2 Positionierung der Elementwächter und Reinigung der Sphäre


Halte die Verbindung zu deinem Emotionalkörper!

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Osten. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter der Luft!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter der Luft auf und an! Reinige diesen
Ort von allen hinderlichen Energien. Wehe alle Störungen fort!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren der Luft aus dem Osten schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit der Luft assoziieren kann. Wie z. B. Iiii Liiiihiii – Iiii
Hehiiii – Iiiii Komiiiiiii! (Ich bin das Licht der Luft! Ich bin Heilung und
Kommunikation! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Süden. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter des Feuers!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter des Feuers auf und an! Reinige
diesen Ort von allen hinderlichen Energien. Verbrenne alle Störungen!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren des Feuers aus dem Süden schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit dem Feuer assoziieren kann. Wie z. B. Iooooo Feoooo –
Ioooo Läuooo – Iooo Eneroooo! (Ich bin das Licht des Feuers! Ich bin
Läuterung und Energie! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Westen. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter des Wassers!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter des Wassers auf und an! Reinige
diesen Ort von allen hinderlichen Energien. Wasche alle Störungen fort!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren des Wassers aus dem Westen schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit dem Wasser assoziieren kann. Wie z. B. Iaaaaa Wassaaa –
Iaaaa Reaaaa – Iaaaa Laahaaaa! (Ich bin das Licht des Wassers! Ich bin
Reinigung und Labsal! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Norden. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter der Erde!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter der Erde auf und an! Reinige diesen
Ort von allen hinderlichen Energien. Verdränge und begrabe alle
Störungen!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren der Erde aus dem Norden schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit der Erde assoziieren kann. Wie z. B. Iuuuuuuu
Ehruuuuuu – Iuuu Stanuuuuuu – Iuuu Fructuuuu! (Ich bin das Licht der
Erde! Ich bin Standhaftigkeit und Fruchtbarkeit! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke erneut nach Osten. Imaginiere
einen Lichtkreis um dich herum und lasse diesen zu einer Kugel werden!
Schaue dann nach oben und imaginiere und erkenne deinen Elementwächter
des Geistes!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meine Elementwächter des Geistes auf und an! Reinige
diesen Ort von allen hinderlichen Energien. Tilge und führe alle
Störungen fort!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren des Geistes von überallher schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit dem Geist assoziieren kann. Wie z. B. Iiiaaaoooo
Leeeuuuu– Iiiiaaaooo Liii - Iiiiaaaooo Feoooo - Iiiiaaaooo Wassaaa-
Iiiiaaaooo Ehruuuu - Iiiiaaaooo Äääätheriiiieeeeuuuu -! (Ich bin das Licht
des Seins! Ich bin Luft, Feuer, Wasser, Erde und Äther! Ich bin!)

5) Astralkörper: Erschaffen der Mer-Ka-Ba via „Sternritual“.

5.1 Energetisierung mit „Sternenenergie“


Verbinde dich mit deinem Astralkörper!
Stelle dich in die Mitte des Tempels mit Blickrichtung nach OSTEN.
Erhebe deine Hände und Arme im Winkel von 45°, Handflächen
ausgestreckt.
Konzentriere dich auf dein Kronenchakra (Scheitel) und „webe“
energetische Bänder zu deinem Alpha-Chakra, welches sich oberhalb des
Kopfes befindet. Wichtig ist, dass sich hier ein definitiver energetischer
Austausch etabliert.
Wenn die energetische Verbindung etabliert ist, visualisiere goldenes
Licht, das vom Alpha-Chakra zum Kronenchakra wandert, sich dann vom
Kronenchakra waagerecht ausbreitet, um dann wieder zurück zum Alpha-
Chakra zu fließen. Hierdurch wird ein „nach oben gerichtetes Dreieck“
gebildet.
Während der Geste vibriert man:
ZIR IVMeD NE OLPRIT! BUST PERIPSAX!
(Übersetzung: Ich rufe das göttliche/heilige Licht! Heil dem Himmel!)
Senke deine Hände und Arme im Winkel von 45°, Handflächen
ausgestreckt. Danach konzentriere dich auf dein Wurzelchakra
(Dammmuskel) und „webe“ energetische Bänder zu deinem Omega-Chakra,
welches sich außerhalb des Körpers auf Höhe der Oberschenkel befindet.
Wichtig ist auch hier, dass sich ein definitiver energetischer Austausch
etabliert.
Wenn die energetische Verbindung etabliert ist, visualisiere goldenes
Licht, das vom Omega-Chakra zum Wurzelchakra wandert, sich dann vom
Wurzelchakra waagerecht ausbreitet, um dann wieder zurück zum Omega-
Chakra zu fließen. Hierdurch wird ein „nach unten gerichtetes Dreieck“
gebildet.

Während der Geste vibriert man:

ZIR IVMeD NE CAOSGI! BUST CAOSGON


(Übersetzung: Ich rufe die göttliche/heilige Erde! Heil der Erde)

Immer noch in der Mitte des Raumes/Tempels stehend, berührt man mit
der rechten Hand seine Stirn und vibriert …
AOIVEAE CHIS UMPLeIF (Die Sterne sind unserer Stärke)

Man berührt sein Kehlkopfchakra und vibriert ...


GOHUS (Ich sage)

Man berührt sein Herzchakra und vibriert ...


IAIADIX ASCHA NOAR AR (Die Ehre Gottes wird das)
Man berührt sein Solar-Plexuschakra und vibriert ...
GAHOACHMA („Ich bin der ich bin“)

Man berührt sein Sexualchakra und vibriert ...


IAODAF (Im Anfang)

Man berührt sein Wurzelchakra und vibriert ...


GEH UL (Bis zum Ende).

5.2 Ziehen des „Sterns“ um den eigenen Körper.


Halte die Verbindung zu deinem Astralkörper!
Ziehe um dich einen KREIS (mit dem Schwert, Athame, Finger etc.), um
einen Raum zu begrenzen, damit ein Tetraeder gezogen werden kann.
Ziehe einen Tetraeder, wobei die unteren drei Spitzen dieses Tetraeders
den Kreis berühren und der Kreis somit den Tetraeder umschließt. Markiere
imaginär drei in etwa gleich weit auseinanderliegende Punkte auf der
Bogenlinie des Kreises, wobei zwei vor dir liegen und einer hinter dir.
Halte die Arme mit gestreckten Fingern im Winkel von 45° nach unten
und leicht nach vorne. Fixiere visuell die zwei „Tetraederpunkte“ auf der
Bogenlinie des Kreises. Aus diesen Punkten ziehe zwei goldene
Energielinien in die Höhe, indem du die Hände zum Alphachakra führst.
Drehe dich um 180° - Blickrichtung Westen! Führe deine Arme
zusammen, streckte sie und deine Finger im Winkel von 45° leicht nach
vorne und fixier visuell den einzelnen „Tetraederpunkt“ auf der Bogenlinie
des Kreises. Aus diesem Punkt zieht man eine goldene Energielinie in die
Höhe, indem man die Hände wieder zum Alphachakra führt.
Verbinde nun die drei Punkte auf der Bogenlinie des Kreises und
erschaffe so die Grundfläche des Tetraeders, indem du deinen Körper jeweils
um 60° drehst.
Der Erste goldene Tetraeder ist geschlossen.

Hierbei vibriere permanent:


ZIRDO OLPIRT (Ich bin das Licht)

Wenn dieser Tetraeder steht, drehe dich so, dass die Blickrichtung gen
Westen zeigt. Ziehe über dir einen zweiten KREIS (mit dem Schwert,
Athame, Finger etc.), um erneut einen Raum zu begrenzen. Visualisiere einen
Kreis, der den gleichen Durchmesser hat, wie der untere Kreis.
Ziehe einen Tetraeder, wobei die oberen drei Spitzen dieses Tetraeders
den Kreis berühren und der Kreis somit den Tetraeder umschließt. Markiere
imaginär drei in etwa gleich weit auseinanderliegende Punkte auf der
Bogenlinie des Kreises, wobei zwei vor dir liegen und einer hinter dir.
Halte die Arme mit gestreckten Fingern im Winkel von 45° nach oben
und leicht nach vorne. Fixiere visuell die zwei „Tetraederpunkte“ auf der
Bogenlinie des Kreises. Aus diesen Punkten ziehe zwei goldene
Energielinien in die Tiefe, indem du die Hände zum Omega-Chakra führst.
Drehe dich um 180°. Führe deine Arme zusammen, streckte sie und deine
Finger im Winkel von 45° leicht nach vorne und fixier visuell den einzelnen
„Tetraederpunkt“ auf der Bogenlinie des Kreises. Aus diesem Punkt zieht
man eine goldene Energielinie in die Tiefe, indem man die Hände wieder
zum Omega-Chakra führt.
Verbinde nun die drei Punkte auf der Bogenlinie des Kreises und
erschaffe so die Grundfläche des Tetraeders, indem du deinen Körper jeweils
um 60° drehst.
Der zweite goldener Tetraeder ist geschlossen.

Hierbei vibriere permanent:


OLPIRT DeS ZIRDO (Das Licht, das ich bin)

Energetisiere permanent den Sterntetraeder mit kosmischer Energie, mit


Energie, die als goldenes Licht aus dem Alpha- und aus dem Omega-Chakra
fließt.

Wenn die Energie voll erstrahlt ist, kann/soll der Sterntetraeder gefächert
werden, d. h., er soll sich duplizieren, wobei er bei jeder Duplikation
entweder kleiner oder auch größer werden kann. Hier kommt des auf den
Protagonisten des Rituals an.

Wenn man die Fähigkeit hat, kann man die Sterntetraeder zur Rotation
bringen.
6) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Energetisierung der
Erzengelsiegel und Kontakt zu der Erzengelsphäre.

6.1) Energetisierung des Erzengelsiegels


Verbinde dich mit deinem Spirituellen- bzw. Kausalkörper! Stell dich in
die Mitte des Raumes! Visualisiere das entsprechende Siegel des jeweiligen
Erzengels vor dir – so plastisch wie möglich!

Konzentriere dich auf deine Energie, auf dein Licht und zeichne das
Siegel in die Luft hinein – via Finger oder Athame.

Erfülle das Siegel mit Farben. Steuere die Farben aber nicht bewusst
sondern lasse deinen energetischen Körper die Farbnuancen wählen.

Trete nun in das Siegel hinein und ziehe es in deine Mer-ka-ba


(Sterntetraeder). Fühle und erkenne, wo dich die Mer-ka-ba hinbringt.
Schließe die Augen und siehe, wo du bist!

6.2) Kontakt zu der Erzengelsphäre


Halte den Kontakt zu deinem Spirituellen- bzw. Kausalkörper! Öffne
deine Chakren und leite die Energie der Ebene, in welche dich deine Mer-ka-
ba gebracht hat, in dein eigenes Energiesystem. Imaginiere nun das Siegel
des Erzengels und setze es auf deine Chakren, in dem du es verkleinerst und
duplizierst. Erkenne was sich in dir verändert und ob du weiter via Mer-ka-ba
reist.
7) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Bekunden der eigenen
energetischen Willensstärke durch die Anrufung der Erzengel

Verbinde dich mit deinem Intuitions- bzw. Buddhikörper! Gehe in die


Mitte des Raumes und sprich den gewählten Erzengel direkt an!

Wähle eine Anrufung des Herzens und deines inneren Lichtes. Sprich
verbal das aus, was sich in deinem Inneren bildet. Dies ist der beste Weg. Im
Notfall kannst du auch eine allgemeine Formulierung wählen, welche jedoch
nicht so effektiv sein wird, wie eine eigene und individuelle Formulierung!

Sage mit fester Stimme:


Höre mich, (Name des Erzengels), des Lichts! Kraft und Energie
durch ... (Attribute des Erzengels)! Höre meine Stimme, höre meinen
Willen, auf dass ich tief in die Sphären deines Reiches treten darf, um
dich zu erkennen! Gewillt, standhaft, wissend stehe ich (N.N.), hier vor
eurem Angesicht! Meine Gedanken sind rein! Sie stehen wie die Berge
des Nordens, sie sind rein wie das Wasser des Westens, geläutert wie die
Flammen des Südens und klärend wie die Winde des Ostens! All dies
fokussiert meinen Willen, sodass ich in meiner Zielsetzung stehe, dein
Reich zu betreten! Du bist (Name des Erzengels), ein Bruder und eine
Schwester für meinen Geist. So bitte ich dich, dass du meinen Willen und
meine Standhaftigkeit annimmst! Ich bin bereit mich all deinen
Prüfungen zu stellen! Ich bin bereit! Ich bin bereit für den Kontakt mit
dir! Ich bin bereit! Ich bin, der ich bin!
8) Atmankörper: Entzünden der Flamme der sephirothischen
Ordnung und Kontakt zu den Erzengeln

Verbinde dich mit deinem Atmankörper! Handel nun vollkommen frei


und so wie es dein höheres Selbst bestimmt!

Solltest du noch materielle Führung brauchen, so gehe in die Mitte des


Raumes und stelle drei Kerzen vor dir auf, sodass zwei ein Tor bildet und die
dritte Kerze in der Mitte steht. Diese sollte sich optisch von den beiden
Torkerzen unterscheiden!

Entzünde jetzt die drei Kerzen und nimm die mittlere in die Hand. Halte
sie auf Höhe deines Wurzelchakras und energetisiere dich!
Sage: Das ist das Licht meiner Wurzeln und meiner Beständigkeit!
Dieses Licht bin ich und ich bin das Licht!
Führe die Kerze, halte sie auf Höhe deines Sexualchakras und
energetisiere dich!
Sage: Das ist das Licht meiner Gerechtigkeit und meiner Freude!
Dieses Licht bin ich und ich bin das Licht!
Führe die Kerze, halte sie auf Höhe deines Solar-Plexus-Chakras und
energetisiere dich! Sage: Das ist das Licht meiner Harmonie und meiner
Schönheit! Dieses Licht bin ich und ich bin das Licht!
Führe die Kerze, halte sie auf Höhe deines Herzchakras und energetisiere
dich!
Sage: Das ist das Licht meiner Emotion und meiner Liebe! Dieses
Licht bin ich und ich bin das Licht!
Führe die Kerze, halte sie auf Höhe deines Kehlkopfchakras und
energetisiere dich!
Sage: Das ist das Licht meiner Kommunikation und meiner
Barmherzigkeit! Dieses Licht bin ich und ich bin das Licht!
Führe die Kerze, halte sie auf Höhe deines Stirnchakras und energetisiere
dich!
Sage: Das ist das Licht meiner Erkenntnis und meiner Ehre! Dieses
Licht bin ich und ich bin das Licht!
Führe die Kerze, halte sie auf Höhe deines Kronenchakras und
energetisiere dich!
Sage: Das ist das Licht meiner Macht und meines Willens! Dieses
Licht bin ich und ich bin das Licht!

Imaginiere das Siegel des Erzengels und verfüge, dass das Siegel ein Tor
ist, welches dich direkt zu dem Erzengel deiner Wahl führt! Öffne das Tor
und schreite hindurch! Der Erzengel wird dich erwarten, wenn du für diesen
Kontakt bereit bist. Viel Spaß und viele Grüße!

9) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Verarbeiten der erlebten Energie


in stiller Meditation

Verbinde dich mit deinem Intuitions- bzw. Buddhikörper! Gehe in die


Mitte des Raumes, setze oder lege dich bequem hin und sinne über das erlebt
nach! Erkenne dich selbst und erkenne, was geschehen ist!
10) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Verabschiedung und verlassen
der Erzengelsphäre und energetische Auflösung der Erzengelsiegel.

Verbinde dich mit deinem Spirituellen- bzw. Kausalkörper! Stell dich in


die Mitte des Raumes! Visualisiere das entsprechende Siegel des jeweiligen
Erzengels vor dir – so plastisch wie möglich!

Verabschiede dich und bedanke dich individuell bei dem Erzengel, den
du kontaktieren wolltest, auch wenn du keinen spürbaren Kontakt hattest.
Finde eine eigene Art der Verabschiedung, die individuell ist. Ist dir dies
nicht möglich, kannst du die folgende universelle Verabschiedung zitieren:

Heilige, allmächtige Erzengel aller Sphären des Seins. Ich danke


Euch für Eure Weisheit, Eure Erfahrung und Eure Barmherzigkeit.
Erzengel (Name des Erzengels) ich danke dir für deine Unterweisung,
deine Kraft, deine Prüfung und deine Bereitschaft, mir zur Seite zu
stehen. Kyrie dem Licht, welches Ihr seid, ihr die Kräfte der Quelle des
Seins und Quell meiner eigenen Kraft. So konnte ich mein Ziel erreichen
und ich konnte soweit gehen, wie es für mich erreichbar war. In
Schönheit und in Stärke beuge ich mein Haupt, wohl wissend, dass wir
alle aus einer Quelle stammen, um meine Demut und Hingabe zum
Großen Werk zu zeigen! Ich stehe im Licht, im Licht der
Barmherzigkeit, im Licht der Stärke und im Licht meines Willens! Ich
danke euch, dass ihr mein Herz und meine Liebe bebrütet. So
verabschiede ich Euch in geschwisterlicher Hochachtung und
Würdigung! Heil Euch! Heil, ihr Fürsten des Lichtes! Kyrie dem Licht,
der Schöpfung allen Seins!

Integriere das Siegel des Erzengels erneut in deine Mer-ka-ba und lasse
dich in deine eigene Sphäre zurückbringen.

Löse dann das Siegel des Erzengels auf, indem du die Essenz des Siegels
in dein Energiesystem ziehst. Es wird sich an einem Haupt- oder
Nebenchakra binden, sodass du durch die Aktivierung dieses Chakras
„leichter“ mit dem entsprechenden Erzengel in Kontakt treten kannst!

11) Astralkörper: Eigene Energetisierung durch das „Sternritual“.

Verbinde dich mit deinem Astralkörper! Vollziehe das Sternritual (für


genaue Vorgehensweise siehe erneut siehe Punkt 5 – Das Sternritual).

Alpha-Chakra:
ZIR IVMeD NE OLPRIT! BUST PERIPSAX!
(Übersetzung: Ich rufe das göttliche/heilige Licht! Heil dem Himmel!)
Omega-Chakra:
ZIR IVMeD NE CAOSGI! BUST CAOSGON
(Übersetzung: Ich rufe die göttliche/heilige Erde! Heil der Erde)
Körperchakren:
Man berührt die Stirn und vibriert …
AOIVEAE CHIS UMPLeIF (Die Sterne sind unserer Stärke)
Man berührt sein Kehlkopfchakra und vibriert ...
GOHUS (Ich sage)
Man berührt sein Herzchakra und vibriert ...
IAIADIX ASCHA NOAR AR (Die Ehre Gottes wird das)
Man berührt sein Solar-Plexuschakra und vibriert ...
GAHOACHMA („Ich bin der ich bin“)
Man berührt sein Sexualchakra und vibriert ...
IAODAF (Im Anfang)
Man berührt sein Wurzelchakra und vibriert ...
GEH UL (Bis zum Ende).
Ziehen des aufrechtstehenden Tetraeders
ZIRDO OLPIRT (Ich bin das Licht)
Ziehen des inversen Tetraeders
OLPIRT DeS ZIRDO (Das Licht, das ich bin)

12) Emotionalkörper: Reinigung und Bannung aller störenden


Einflüsse außerhalb der erschaffenen Sphäre.
Verbinde dich mit deinem Emotionalkörper!

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Osten. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter der Luft!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter der Luft auf und an! Trete gestärkt
und bereit außerhalb dieser Sphäre und reinige die Umgebung von allen
hinderlichen Energien. Wehe alle Störungen fort und führe sie zurück in
ihre Reiche!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre außerhalb reinigt und sie vor
allen Gefahren der Luft aus dem Osten schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit der Luft assoziieren kann. Wie z. B. Iiii Liiiihiii – Iiii
Hehiiii – Iiiii Komiiiiiii! (Ich bin das Licht der Luft! Ich bin Heilung und
Kommunikation! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Süden. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter des Feuers! Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter des Feuers auf und an! Trete
gestärkt und bereit außerhalb dieser Sphäre und reinige die Umgebung
von allen hinderlichen Energien. Verbrenne alle Störungen und führe sie
zurück in ihre Reiche!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren des Feuers aus dem Süden schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit dem Feuer assoziieren kann. Wie z. B. Iooooo Feoooo –
Ioooo Läuooo – Iooo Eneroooo! (Ich bin das Licht des Feuers! Ich bin
Läuterung und Energie! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Westen. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter des Wassers!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter des Wassers auf und an! Trete
gestärkt und bereit außerhalb dieser Sphäre und reinige die Umgebung
von allen hinderlichen Energien. Wasche alle Störungen fort und führe
sie zurück in ihre Reiche!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren des Wassers aus dem Westen schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit dem Wasser assoziieren kann. Wie z. B. Iaaaaa Wassaaa –
Iaaaa Reaaaa – Iaaaa Laahaaaa! (Ich bin das Licht des Wassers! Ich bin
Reinigung und Labsal! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke nach Norden. Imaginiere und
erkenne deinen Elementwächter der Erde!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter der Erde auf und an! Trete gestärkt
und bereit außerhalb dieser Sphäre und reinige die Umgebung von allen
hinderlichen Energien. Verdänge und begrabe alle Störungen und führe
sie zurück in ihre Reiche!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren der Erde aus dem Norden schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit der Erde assoziieren kann. Wie z. B. Iuuuuuuu
Ehruuuuuu – Iuuu Stanuuuuuu – Iuuu Fructuuuu! (Ich bin das Licht des
Erde! Ich bin Standhaftigkeit und Fruchtbarkeit! Ich bin!)

Bleibe in der Mitte des Raumes und blicke erneut nach Osten. Imaginiere
einen Lichtkreis um dich herum und lasse diesen zu einer Kugel werden!
Schaue dann nach oben und imaginiere und erkenne deinen Elementwächter
des Geistes!
Sage mit fester Stimme:
Ich rufe meinen Elementwächter des Geistes auf und an! Trete
gestärkt und bereit außerhalb dieser Sphäre und reinige die Umgebung
von allen hinderlichen Energien. Tilge alle Störungen und führe sie
zurück in ihre Reiche!
Fühle, wie dein Elementwächter die Sphäre reinigt und sie vor allen
Gefahren des Geistes von überallher schützt! Unterstütze deinen Wächter
energetisch und flute den Raum mit Licht! Vibriere oder singe ein Manta,
welches man mit dem Geist assoziieren kann. Wie z. B. Iiiaaaoooo
Leeeuuuu– Iiiiaaaooo Liii - Iiiiaaaooo Feoooo - Iiiiaaaooo Wassaaa-
Iiiiaaaooo Ehruuuu - Iiiiaaaooo Äääätheriiiieeeeuuuu -! (Ich bin das Licht
des Seins! Ich bin Luft, Feuer, Wasser, Erde und Äther! Ich bin!)

13) Mentalkörper: Auflösung und Integration der eigenen


Elementwächter

Verbinde dich mit deinem Mentalkörper!

Protagonist geht in den OSTEN und verabschiedet den „Luft-Wächter“.


Ich sage Dank und nehme die Energie des Wächters der Luft wieder
in mir auf!
(Protagonist löst den Elementwächter auf und führt die Energie zurück in
sein Kehlkopf-Chakra).

Protagonist geht in den SÜDEN und erschafft verabschiedet den „Feuer-


Wächter“.
Ich sage Dank und nehme die Energie des Wächters des Feuers
wieder in mir auf!
(Protagonist löst den Elementwächter auf und führt die Energie zurück in
sein Solar-Plexus-Chakra).

Protagonist geht in den WESTEN und verabschiedet den „Wasser-


Wächter“.
Ich sage Dank und nehme die Energie des Wächters des Wassers
wieder in mir auf!
(Protagonist löst den Elementwächter auf und führt die Energie zurück in
sein Herz-Chakra).

Protagonist geht in den NORDEN und verabschiedet den „Erd-


Wächter“.
Ich sage Dank und nehme die Energie des Wächters der Erde wieder
in mir auf!
(Protagonist löst den Elementwächter auf und führt die Energie zurück in
sein Wurzel-Chakra).

Protagonist geht zurück in die MITTE und verabschiedet energetisch


seinen „Geist-Wächter“:
Ich sage Dank und nehme die Energie des Wächters des Geistes
wieder in mir auf! (Protagonist löst den Elementwächter auf und führt die
Energie zurück in sein Kronen-Chakra).

14) Ätherkörper: Auflösung der rituellen Sphäre.

Gehe in jede Himmelsrichtung (Osten, Süden, Westen, Norden, Osten)


und sage jeweils:
(Schwert gesenkt)
Im Namen von (Erzengel den man kontaktiert hat), Kraft meines
magisch göttlichen Willens, danke ich den Wesenheiten, die mir geholfen
haben! Euer(e) Bruder/Schwester dankt und segnet euch!

(Schwert erhoben)
Und den niederen Kräften befehle ich hiermit, sich zu entfernen!
Kehrt zurück in eure Reiche und verlasst friedlich diesen Ort!

Es wird jeweils Energie und Licht ausgesendet, welches die helfenden


Wesen segnet und die niederen Wesen in die eigenen Reiche
zurückführt/drängt.

15) Physischer Körper: Überprüfung der eigenen Energiekörper und


Normalisierung aller Chakren (Körperchakren plus Alpha- und Omega-
Chakra)

Der Chakrenausgleich für das Kronen-, das Stirn-, das Kehl-, das Herz-,
das Solarplexus-, das Sexual- und das Wurzelchakra.

Stelle dich in die Mitte des Raumes und lege deine Hände auf die
jeweiligen Chakren, d. h. zuerst die eine Hand auf (bzw. über) das
Wurzelchakra und die andere Hand auf das Kronenchakra.
Öffne beide Chakren und lasse Energie fließen, visualisiere dabei, wie
sich eine weiße Lichtsäule bildet, die diese Chakren miteinander verbindet,
um einen Energieaustausch zu gewährleisten. Lasse die Hände solange auf
den Chakren, bis beide Chakren voll aktiviert und geöffnet sind.
Lege nun die Hand vom Wurzelchakra auf das Sexualchakra und die
Hand vom Kronenchakra auf das Stirnchakra. Lasse auch hier wieder Energie
fließen und visualisiere Dir wieder eine Energiesäule. Auch hier sollen die
Chakren voll aktiviert und geöffnet sein.
Führe jetzt Deine Hand vom Sexualchakra zum Solarplexuschakra und
die Hand vom Stirnchakra zum Kehlchakra. Lasse die Energie fließen und
visualisiere die weiße Energiesäule. Auch hier sollen die Chakren voll
aktiviert und geöffnet sein.
Zum Schluss des Ausgleichs führe beide Hände zum Herzchakra. Lasse
auch hier wieder Energie fließen und stelle Dir die weiße Energiesäule als
Verbindung zu allen anderen körperlichen Chakren vor. Lege Deine Hände
auf das Herzchakra, bis Du einen spürbaren Ausgleich Deiner gesamten
Körperharmonie spürst.
Aktiviere deine Nebenchakren in den Füßen, den Knien, der Hüfte, den
Schultern, den Ellbogen und den Händen, sodass deine Extremitäten, dein
Torso und dein Kopf voll energetisiert sind.
Imaginiere eine weiße Sonne über deinem Kopf und verbinde dich
energetisch durch alle deine körperlichen Chakren mit deinem Alpha-Chakra
Imaginiere eine schwarze Sonne unter deinen Füßen und verbinde dich
energetisch durch alle deine körperlichen Chakren mit deinem Omega-
Chakra.

Kontrolliere bei jedem Chakra, ob die Energie harmonisch fließt oder ob


es störende Einflüsse gibt. Sollte dies so sein, gebe Licht und Energie in das
Chakra, bis sich die störenden Einflüsse aufgelöst haben. Hierbei kannst du
mit dem Siegel des vorher kontaktierten Erzengels arbeiten!
Wenn dein Energiesystem gereinigt ist, stelle ich noch einmal in die Mitte
es Raumes und sage:
Über mir ist das Licht, das mich erfüllt und durchflutet! Heil dem
Licht! Heil mir! Ich bin, der ich bin! So ist das Ritual beendet! In
Schönheit und in Stärke, in Demut und Barmherzigkeit! So soll es sein!
Jetzt und immer da!
(Visualisiere dabei, dass von oben her ein Lichtstrahl kommt, der dich
vollkommen mit Licht erfüllt und das dann den ganzen Raum/die Kugel mit
Licht füllt.)

Ende des gesamten Rituals!!!


Arbeiten mit den Erzengeln via Ritus – Weg B

Im Folgenden ist der Ritus „Kontakt über die Kristallebene zu den


Erzengeln“ abgedruckt, mit vorheriger theoretischer Kurzaufschlüsselung:
Kurz und Knapp kann man sagen, dass man sich mit seinen energetischen
Körpern verbindet, primär Äther-, Mental-, Emotional- und Astralkörper, um
dann auf der Astralebene, am besten auf einer eigenen Ebene, dem inneren
Tempel, das Siegel des entsprechenden Erzengels zu imaginieren und zu
energetisieren, sodass die Möglichkeit geschaffen wird, dass der Erzengel
Kontakt aufnimmt. Wem diese Anweisung reicht, kann man getrost zum
nächsten Kapitel springen, welches den Titel „Historische Gedanken und
Spiegelungen“ trägt.
Für alle anderen möchte ich eine geführte Meditation anbieten, mit deren
Hilfe man eine Verbindung zu seinen Energiekörpern bekommt und natürlich
mit dem gewünschten Erzengel. In dieser geführten Astralreise gibt es
verschiedene Stationen, die ich kurz erläutern will.

a) Der Regenbogenraum:
Hier startet die Reise und der Reisende wird erst einmal mit allgemeinen
Archetypen, welche sich auf die Farben des Regenbogens beziehen, aktiviert,
sodass dass die Energie langsam beginnen kann zu fließen. Von hier aus
kommt man auf eine Ebene, in welcher man seinen Ätherkörper aktivieren
kann, um sich dann mit diesem zu verbinden.

b) Der See:
Wenn man den Regenbogenraum verlassen hat, befindet man sich am
Ufer eines Sees. Hier wird in der Astralarbeit die Verbindung zum
Ätherkörper erstellt, indem die fünf Sinne des Menschen (sehen, hören,
riechen, schmecken und fühlen/tasten) benutzt werden, den Ätherkörper zu
aktivieren. Allein dadurch, dass man durch Worte und Konzentration Bilder,
Gerüche, Geräusche, Geschmäcke und Empfindungen beschreibt, diese im
meditativen Zustand erlebt, verbindet man sich mit seinem Ätherkörper,
welcher der energetische Körper ist, der dem physischen Körper am nächsten
kommt.

c) Der blauviolette Torbogen:


Dieser Bereich befindet sich „oberhalb“ des Sees und beschreibt die
Verbindung zum Mentalkörper, da man in diesem Bereich eine kreative
Aufgabe erfüllen muss. Durch die Kreativität verbindet man sich mit seinem
Mentalkörper. Man kann hier sehr gut Hindernisse einbauen, sodass wirklich
nur die Person die Hürde überwinden kann, die sich mit ihrem Mentalkörper
verbindet. Es ist wichtig, dass die energetischen Verbindungen stabil und
authentisch sind, da dies ein Teil des Fundamentes der eigenen geistigen
Arbeit ist.

d) Der Tempel:
Dieser Bereich liegt „hinter dem Torbogen“ und ist der Arbeitsort, an
dem man eine Verbindung zu seinem Emotionalkörper schaffen kann. Wie
der Name dieses Körpers vermuten lässt, sind hier Emotionen die Kittmasse,
dass das Bewusstsein den Emotionalkörper erreichen und erleben kann. In
diesem energetischen Bereich geht es darum, via Emotionen, die sich jedoch
gezielt auf den Kontakt mit den Erzengeln beziehen, in seinen
Emotionalkörper einzutauchen, um mit diesem zu arbeiten.

e) Die vier Tore:


Im Bereich des „Tempels“ befinden sich „vier große Tore“, mit deren
Hilfe man zu seinen Energiekörpern in Kontakt treten kann. Mit der Hilfe der
Tore kann man Kontakt zu seinem Astralkörper, zu seinem Spirituellen- bzw.
Kausalkörper, mit seinem Intuitions- bzw. Buddhikörper oder sogar mit
seinem Atmankörper erstellen. Man muss jedoch die Tore öffnen, aktivieren
und durchdringen! Im Inneren des Tores wird es ähnlich einem Floating Tank
sein. Eine sensorische Deprivation bewirkt eine leichtere Verbindung, um die
Grenzen zu durchbrechen, sodass das Bewusstsein in Kontakt mit den
höheren Energiekörpern treten kann. Es ist ein „inneres Treiben“ oder „fallen
lassen“, wobei dies nicht expliziert in der Meditation beschrieben wird, da
jeder Energiekörper anderes zu erreichen ist und somit auch das Erlebte
wieder sehr individuell sein wird.

f) Die Kristallebene:
Die Kristallebene ist eine individuelle Energietasche auf der astralen
Ebene. Hier finden die Imagination des Erzengelsiegels und der mögliche
Kontakt statt. Da der Kontakt absolut individuell ist, ist die ganze Ebene so
konzipiert, dass sie wie eine „holografische Matrix“ funktioniert. Alles was
man sehen will/muss, wird man sehen. Es kann eine Landschaft sein, eine
geometrische Form oder eine weiße Ebene ohne Konturen.

g) Rückweg
Da der Kontakt zu den Erzengeln zeitlich begrenzt ist, wird die Arbeit
irgendwann den Rückweg „einleiten“. Der Rückweg verläuft von der
Kristallebene durch das entsprechende Energiekörpertor zurück zum
„Tempel“, durch den blauvioletten Torbogen zurück zum See und letztlich
wieder zurück zum Regenbogenraum und in die Realität.
Kurze und allgemeine Vorbereitung zur Entspannung:

Sorge dafür, dass du nicht gestört werden kannst. Schalte dein Handy aus,
dein Telefon und sogar die Türklingel. Versuche, dass du keine störende
Geräuschkulisse (Straßenverkehr, Fernseher, lärmende Haustiere) zulässt.
Ziehe dich sonst in einen Raum zurück, wo du wirklich ruhe hast. Da die
Übung und auch die Astralarbeit maximal 60 Minuten dauern, wirst du es
sicherlich ermöglichen können, dich für 60 Minuten zurückzuziehen.

Verdunkle etwas den Raum und zünde ein paar Kerzen an - ohne das der
Raum abbrennt -, damit die Atmosphäre sich vom Alltag abheben kann.

Entzünde eine dir angenehme Räucherung und lasse leise, entspannende


Musik im Hintergrund laufen. Meditative Klänge bekommt man mittlerweile
fast überall zu kaufen. Wenn man will, kann man sich ja bei einem
esoterischen Fachhändler ein paar musikalische Anregungen holen. Natürlich
geht es auch völlig ohne Musik.

Lege deine Alltagskleidung ab und ziehe etwas Bequemes an, etwas, in


dem du dich frei bewegen kannst, dass dich nicht einengt und indem du dich
wohlfühlst.

Lege oder setze dich bequem hin, sodass du vollkommen entkrampft


sitzen kannst und deine Muskulatur sich entspannen kann.

Geführte Meditation/Astralarbeit „Kontakt über die Kristallebene zu


den Erzengeln“

Konzentriere dich auf deinen Atem. Lasse ihn kommen und gehen, von
ganz alleine. Lasse alle Gedanken ziehen, so als ob sie Wolken am Himmel
wären.

Befreie dich von deinem Alltag. Befreie dich von all dem „Müssen“, dem
„Wollen“, dem „Befolgen“. Du bist du, nichts anderes zählt hier.

Entspanne dich, entspanne dich im Geiste und im Körper. Finde für dich
eine bequeme Position, sodass deine Arme, deine Beine und dein ganzer
Körper sich entspannen können!

Die Stirn ist glatt und gelöst.


Die Wangen sind locker und entspannt.
Der Unterkiefer ist entspannt.
Die Zunge liegt locker im Mund.
Das ganze Gesicht ist entspannt.

Der Atem kommt und geht von ganz alleine.

Nichts und niemand stören mich mehr.


Alles andere hat Zeit bis später.
Ich lasse die Gedanken vorbeiziehen, wie die Wolken am Himmel.

Ich bin ganz ruhig.


Ich bin ganz ruhig.
Ich bin ganz ruhig.
Loslassen.
Loslassen, von all dem, was mich bisher noch beschäftigt hat.
Loslassen, von all den Themen des Tages.
Loslassen, von allen Vorstellungen, von allen Meinungen.
Loslassen, von allen Absichten und Wünschen.
Loslassen, von all dem ich möchte, ich will, ich muss.

Ich bin ganz ruhig.


Die Ruhe kommt ganz von selbst.
Ich lasse mich treiben zur Insel der Ruhe.
Ich bin ganz ruhig.

Die Reise beginnt.

Um dich herum ist alles schwarz. Du kannst nichts erkennen, noch nicht
einmal deine Hand vor deinen Augen. Langsam lichtet sich das Schwarz und
du erkennst ein leichtes rotes Leuchten ein paar Schritte vor dir.

Du erkennst, dass es sich um eine große Kreisbahn handelt, die im


Durchmesser sicherlich 7 Meter misst, jedoch der Farbbereich maximal 1
Meter breit ist. Du gehst auf den Kreis zu und siehst schemenhaft, dass noch
weitere Kreisbahnen sich im Inneren der roten Umrandung befinden. Es sind
konzentrische Kreisbahnen, die zum Mittelpunkt des Kreises immer kleiner
und kleiner werden, bis die Mitte erreicht wird, in welcher eine geschlossene
Kreisscheibe zu erahnen ist.
Komm und mache einen Schritt in den roten Kreis hinein!

Du betrittst die rote Kreisbahn und sofort leuchtet das Rot kraftvoll und
stark auf. Es ist das Rot der Lebenskraft! Es bilden sich kleine energetische
Flammenzungen, die tanzend über den Kreis fließen, dich erreichen und dich
umspielen. Fühle die Energie! Fühle das Rot der Lebenskraft, wie es dich
umfließt und sich sanft mit deinen Energien verbindet, indem es dich
umspielt und durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach


orange glimmt.

Du betrittst die orange Kreisbahn und sofort leuchtet das Orange kraftvoll
und stark auf. Es ist das Orange der Erneuerung! Du siehst kleine
energetische Flammenzungen, die tanzend über den Kreis fließen, dich
erreichen und dich umspielen. Fühle die Energie! Fühle das Orange der
Erneuerung, wie es dich umfließt und sich sanft mit deinen Energien
verbindet, indem es dich umspielt und durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach gelb
glimmt.

Du betrittst die gelbe Kreisbahn und sofort leuchtet das Gelb kraftvoll
und stark auf. Es ist das Gelb der klaren Geisteskraft! Erneut entstehen kleine
energetische Flammenzungen, die tanzend über den Kreis fließen und dich
erreichen. Fühle die Energie! Fühle das Gelb der klaren Geisteskraft, wie es
dich umfließt und dich durchdringt.
Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach grün
glimmt.

Du betrittst die grüne Kreisbahn und sofort leuchtet das Grün kraftvoll
und stark auf. Es ist das Grün der Vitalität! Rasend schnell fließen die
energetischen Flammenzungen tanzend über den Kreis. Fühle die Energie!
Fühle das Grün der Vitalität, wie es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach blau
glimmt.

Du betrittst die blaue Kreisbahn und sofort leuchtet das Blau kraftvoll und
stark auf. Es ist das Blau der kosmischen Einigkeit! Tanzend und fließend
gleiten die Flammenzungen über den Kreis. Fühle die Energie! Fühle das
Blau der kosmischen Einigkeit, wie es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in das Innere des Kreises, der schwach
violett glimmt.

Du betrittst das Innerste des Kreises und sofort leuchtet es Violett


kraftvoll und stark auf. Es ist das Violett der Weisheit und der
Transformation! Der gesamte Kreis steht in den Energieflammen des
Regenbogens. Du nimmst alle Energien auf. Sie umspielen und durchfließen
dich. Fühle die Energie! Fühle das Violett der kosmischen Einigkeit, wie es
dich umfließt und dich durchdringt.
Im Rausch der Energie fühlst du, wie sich der gesamte violette Kreis
langsam in die Tiefe bewegt. Erst langsam und dann immer schneller und
schneller. Es ist ähnlich dem Gefühl des Fallens, doch du weißt, dass du
vollkommen sicher und geschützt bist.

Schneller und schneller rast die Scheibe, auf der du dich befindest, in die
Tiefe. Du siehst, dass du dich aus dem Himmel einem Ort in der Natur nährst.
Du fliegst über eine wunderschöne Landschaft und erkennst, dass du dich auf
einen kleinen Wald zubewegst, in dessen Mitte ein großer wunderschöner
See zu erkennen ist. Es ist ein heller und wunderschöner Sonnentag.

Du kommst der Erde immer näher und näher. Je näher du der Erde
kommst, desto langsamer wird die Fahrt mit der Schreibe, sodass sie dich
sanft in das frische grüne Gras absetzt.

Schau dich um! Du stehst am Rand des Sees. Um dich herum ist dichter
Wald, der das Blätterkleid der jeweiligen Jahreszeit trägt. Ein leichter
Windhauch streift dich. Kannst du ihn auf deiner Haut fühlen? Hörst du das
Rauschen der Bäume? Fühlst du ihre Nähe?

Komm und schaue dich ein wenig um. Verbinde dich mit der Natur an
diesem Ort. Streiche mit deinen Fingern über das Gras zu deinen Füßen oder
berühre die Borke eines Baumes. Rieche die Natur. Wenn du willst, gehe in
den See hinein. Es ist heiliges Wasser, dass heilende und erfrischende Kräfte
besitzt. Du kannst das Wasser trinken oder komplett deinen Körper
eintauchen. Handle frei!

Ich möchte deine Aufmerksamkeit nun auf den Mittelpunkt des Sees
lenken. Kannst du seinen Mittelpunkt sehen? Irgendetwas scheint dort aus
den Tiefen des Sees empor zusteigen. Du erkennst, dass es sich um einen
blauvioletten Torbogen aus Kristall handelt, der sich voll und ganz aus dem
Wasser schiebt. Der Torbogen ist vielleicht 3 Meter hoch und wird von einem
engen blauen Kristallfiligran verschlossen.

Als du deinen Blick auf das Filigran in der Mitte des Torbogens lenkst,
entsteht plötzlich über dem Wasser dichter Nebel, der schnell die gesamte
Wasseroberfläche bedeckt und das Tor größtenteils verdeckt. Du weißt aber,
dass es wichtig ist, dass du durch den blauvioletten Torbogen aus Kristall
schreiten musst, um weiter zu kommen. Tu es!

Finde eine Lösung! Schreite zum blauvioletten Torbogen aus Kristall,


öffne das kristallene Filigran und schreite hindurch!

Pause
Man muss nun selbst einen Weg zum blauvioletten Torbogen aus Kristall
finden und selbstständig den Torbogen öffnen und somit aktivieren. Die Reise
wird fortgesetzt, wenn der Torbogen aktiviert ist.

Du durchschreitest den Torbogen. Um dich herum ist alles Weiß. Helles


Licht scheint von überallher auf dich ein. Du kannst nichts erkennen, doch
langsam verebbt das Licht, sodass du deine Umgebung erfassen kannst!

Du befindest dich in einer großen Tempelanlage. Du siehst prachtvolle


Gebäude, Statuen, Fresken, Mosaike und vier gigantische Tore die in der
Mitte der Tempelanlage stehen und einen Kreis bilden.

Du erkennst, dass sich zwischen den Toren Energiebarrieren befinden,


sodass du nicht in die Mitte des Torkreises schreiten kannst. Lasse dir sagen,
dass diese Energiebarriere eine Aurareinigung auslösen wird. Doch bevor du
in den Kreis der Tor schreitest, lasse dir sagen, dass dieser Ort heilig ist und
dass du deine individuelle heilige Kleidung anziehen musst. Gehe in einen
der Tempel, finde deine heilige Gewandung, ziehe sie an und durchschreite
die Energiebarriere, welche deine Aura reinigen und auch prüfen wird. Höre
auf dein Herz und öffne es weit um die Absichten deutlich kundzutun.

Pause:
Erreiche den Mittelpunkt des Kreises. Ziehe deine heilige Gewandung an,
durchquere die Barriere und reinige dich energetisch!

Du stehst in der Mitte des Kreises und sieht, dass alle vier Tor fest
verschlossen sein. Seltsame, dir nicht bekannte Symbole kannst du auf den
Toren sehen. Lasse dir sagen, dass diese Tore Verbindungen zu deinen
weiteren energetischen Körpern darstellen. Doch, welches Tor steht für
welchen Körper? Welches Tor steht für den Astralkörper? Welches Tor für
den Spirituellen- bzw. den Kausalkörper? Welches steht für den Intuitions-
bzw. den Buddhikörper und welches Tor schafft eine Verbindung zu deinem
Atmankörper, zu deinem höheren Selbst. Diese Fragen kannst nur du dir
beantworten. Lasse dir sagen, dass du eines der Tore öffnen musst. Je enger
du mit deinen Energiekörpern arbeiten kannst und je weiter und stärker du
eine Verbindung erstellen kannst, desto intensiver wird der Kontakt zu den
Erzengeln werden. Lasse dir sagen, dass es ausreichend ist, wenn du dich mit
deinem Astralkörper verbindest, indem du das entsprechende Tor öffnest, es
aktivierst und es durchschreitest. Wenn du jedoch ein anderes Tor öffnen und
aktivieren kannst, wird das Erleben viel intensiver und kraftvoller sein.

Tu es! Öffne und aktivere deine Tore und durchschreite sie um die
kristallene Ebene der Erzengel zu erreichen, mit deren Hilfe du einen
energetischen Ruf in die tiefen Sphären der Erzengel tätigen kannst.

Pause:
Du musst dich nun mit deinen höheren Energiekörpern verbinden. Wähle
frei, ob du dich mit deinem Astralkörper, mit deinem Spirituellen- bzw.
Kausalkörper, mit deinem Intuitions- bzw. Buddhikörper oder sogar mit
deinem Atmankörper verbindest. Aktiviere dann das Tor und durchschreite
es. Die Reise geht weiter, wenn du das Tor passiert hast und auf der
kristallenen Ebene der Erzengel stehst.

Du befindest dich auf der kristallenen Ebene der Erzengel. Überall um


dich herum siehst du gigantische Kristallgebilde. Alle erdenklichen Formen
kannst du sehen. Du siehst scheinbar chaotische Kristallstufen genauso wie
perfekte geometrische Figuren. Du siehst die platonischen Körper, du siehst
Pyramiden, Kegel und Gebilde, die du nicht wirklich in Worte fassen kannst.

Lasse dir sagen, dass du hier auf dieser Ebene Kristallflächen finden
kannst, in denen du das Sigill bzw. das Siegel des jeweiligen Erzengels
einbringen kannst, um es zu aktivieren. Imaginiere das Sigill bzw. das Siegel
und sende deinen Ruf zu dem entsprechenden Erzengel.

Wenn dein Ruf recht und gerecht ist, die nötige Intensität und
Willensstärke besitzt, wirst du hier auf dieser Ebene die Möglichkeit haben,
den erwählten Erzengel zu kontaktieren. Vielleicht wird er dich hier auf der
Ebene besuchen, vielleicht hörst du auch nur seine Stimme, doch vielleicht
kannst du auch diese Ebene verlassen und die Ebene des Erzengels direkt
betreten. Konzentriere dich! Imaginiere das Sigill bzw. das Siegel und trete in
Kontakt!

Pause für 10 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit einen energetischen Ruf auszusenden, um
den gewünschten Erzengel zu kontaktieren. Ob dies von Erfolg gekrönt ist
und wie der Kontakt letztlich sich gestalten wird, kann man nicht sagen.
Jeder Kontakt wird immer individuell sein. Wähle sorgfältig die
Kristallfläche aus, imaginiere das Siegel und trete in Kontakt! Die Arbeit
wird nach 10 realen Zeitminuten fortgesetzt!

Es ist die Zeit des Abschieds gekommen. Verabschiede dich von dem
Erzengel und kehre durch das entsprechende Tor wieder zurück zur
Tempelanlage.

Verlasse nun den Torkreis und lege wieder deine vorherige Kleidung an.
Wenn du möchtest, kannst du jedoch auch deine jetzige Kleidung behalten.

Gehe zurück zu dem blauvioletten kristallenen Torbogen. Durchschreite


ihn und kehre zurück zum Ufer des Sees.

Verabschiede dich von der Natur. Wenn du willst, kannst du noch einmal
in den See eintauchen oder sein Wasser trinken. Kehre danach zur violetten
Scheibe zurück die in deiner Nähe im Gras auf dich wartet

Nachdem du die violette Scheibe betreten hast, gleitet diese sanft in die
Höhe. Schneller und schneller steigt sie in den Himmel und du siehst wie die
Erde unter dir kleiner und kleiner wird, bis um dich herum Schwärze
herrscht.
Du rast wieder in die Höhe und du fühlst, dass du dich den
Regenbogenringen näherst, aus dessen Mitte du mit der violetten Scheibe
gestartet bist.

Nach ein paar Augenblicken gleitet die violette Schreibe wieder in den
Mittelpunkt des Regenbogenkreises. Sofort erstrahlt das Violett und erneut
nimmst du das Violett der Weisheit und der Transformation auf. Fühle die
Energie!

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort blau
leuchtet.

Du betrittst die blaue Kreisbahn und fühlst das Blau der kosmischen
Einigkeit! Fühle die Energie! Fühle das Blau der kosmischen Einigkeit, wie
es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort grün
leuchtet.

Du betrittst die grüne Kreisbahn und fühlst das Grün der Vitalität! Fühle
die Energie! Fühle das Grün der Vitalität, wie es dich umfließt und dich
durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort gelb
leuchtet.

Du betrittst die gelbe Kreisbahn und fühlst das Gelb der klaren
Geisteskraft! Fühle die Energie! Fühle das Gelb der klaren Geisteskraft, wie
es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort orange
leuchtet.

Du betrittst die orange Kreisbahn und fühlst das Orange der Erneuerung!
Fühle die Energie! Fühle das Orange der Erneuerung, wie es dich umfließt
und dich durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort rot leuchtet.

Du betrittst die rote Kreisbahn und fühlst das Rot der Lebenskraft! Fühle
die Energie! Fühle das Rot der Lebenskraft, wie es dich umfließt und dich
durchdringt.

Tätige nun deinen letzten Schritt und verlasse den Regenbogenkreis!


Kehre zurück in deine Realität.

Du merkst wieder ganz bewusst, wie dein Atem in den Körper eindringt
und wie sich deine Lungen füllen.

Du spürst wieder ganz deutlich deine Arme und Beine und in welcher
Haltung sie sich befinden.

Du hörst die Geräusche des Alltags wieder.

Dein Zeitgefühl kehrt zurück, und auch wenn du noch deine Augenlider
geschlossen hältst, weißt du bereits wieder, wo du bist und was du hier
machst.

Du kannst bewusst deine Augenlider öffnen, alle Erinnerungen sind in dir


gespeichert.

Du bist wieder vollkommen im Hier und Jetzt und bis frisch und
entspannt und Vollkommenaufnahme bereit.

Ende des gesamten Ritus!!!

Zum Schluss sei noch einmal erwähnt, dass diese beiden Wege nicht die
ultimativen Wege sind, da gerade bei den Kontakten mit den Energien, die
man Engel nennen kann, die eigene Individualität und somit die Fähigkeiten
des Protagonisten ausschlaggebend sind. Für manche wird es nicht
ausreichen, dieses Ritual oder diesen Ritus zu zelebrieren. Es ist zu
kompliziert, zu einfach, zu energetisch, zu nichtssagend. Mancher hat keine
Verbindung zu seinen Energiekörpern und mancher ist mehr auf den
energetischen Ebenen unterwegs, als in der profanen Welt. Und dennoch, für
alle Menschen ist der Kontakt zu diesen Energien, zu diesen Engeln,
möglich.
Es ist wichtig, dass man seinen individuellen Weg selbst erkennt. Die von
mir vorgeschlagenen Wege sind nur Möglichkeiten und vielleicht löst einer
der beiden Wege einen kleinen Schubs aus, sodass man selbst begreifen kann,
wie die eigene Bildsprache und die eigenen Filter funktionieren und arbeiten.
Mancher wird allein in Traumphasen mit den Engeln kommunizieren können,
mancher wird im Wachzustand verbal kommunizieren und die Antworten in
seinen Gedanken regelrecht hören. Mancher wird durch die eigenen
Emotionen kommunizieren und entsprechende Energien, welche sich auch
wieder als Emotionen präsentieren können, zurückbekommen und mancher
wird über seine Bildsprache kommunizieren und Szenen sehen, die jeden
Hollywood Blockbuster grau und schnöde aussehen lassen. Die Individualität
ist das Verbindungsglied und jeder muss es für sich individuell erkennen!
Viel Spaß!
Historische Gedanken und Spiegelungen
Bei den ganzen Engeln muss man sich manchmal wundern, was es alles
für lustige literarische Bezüge gibt, die, neben seltsamen Verwechslungen,
auch sehr interessante „Lebensgeschichten“ diesen Energieprinzipien
zuordnen. Es gibt unzählige Texte, wo jeder Autor für sich behauptet, dass
seine Ausführungen die einzig Wahren sind, und dass alle anderen Unrecht
haben. Nun, zu meinem Werk möchte ich sagen, dass mein Werk nur für
mich gilt und meine Erfahrungen widerspiegelt, sodass es weder richtig und
korrekt ist, noch falsch und mangelhaft. Da ich jedoch eine gewisse
Vollständigkeit erarbeiten will, begebe ich mich nun auf literarisches Gebiet,
welches einmal diese ganzen B-Sonderheiten ausdrückt, die es in der
schriftlichen Welt über die Engel gibt.

Beginnen wir doch gleich mit den beiden Griechen, also mit Sandalphon
und Metatron. Die Bezeichnungen Elementiel und Messimahel findet man
nicht in der breiten Engelsliteratur, doch da mir diese beiden Engelsenergien
diese Bezeichnungen übermittelten, damit ich nicht diesen Mix aus der
griechischen und der hebräischen Sprache nehmen muss, werde ich sie
jeweils als Klammervermerk anfügen. Vielleicht schleichen sich ja so die
Bezeichnungen langsam aber sicher in das Unterbewusstsein des Lesers ein.
Manipulativ, oder? Willkommen in der Engelsliteratur!

Über Erzengel Metatron (Messimahel) muss noch gesagt werden, dass ein
anderes Energieprinzip erwähnt wird, wenn es um diesen Erzengel geht. Es
ist die Bezeichnung Schechina. Hier muss man wirklich „Bezeichnung“
sagen, da es einmal um einen „Ort“ und einmal um ein „Wesen“ geht. Beides
bezieht sich auf die Energie, doch man muss betonen, dass es für das
menschliche Bewusstsein einfacher ist, mit einem Wesen zu interagieren als
mit einem Ort. Der Begriff „Schechina“ (hnykX) bezeichnet aus Sicht der
jüdischen Religion die „Wohnstätte Gottes“ und bedeutet wortwörtlich, in der
heutigen Zeit, übersetzt „göttlicher Geist, Gegenwart Gottes“, gleichzeitig
kann man es auch mit Wörtern wie „Wohnstatt“ oder „Anwesen“ übersetzen,
genauso wie „Harmonie“, „Eintracht“, „Wohlergehen“ und „Heiligkeit“.
Zwar findet man diese Übersetzung nicht wortwörtlich in den Wörterbüchern,
jedoch in den religiösen Schriften. Es ist letztlich ein Idiom für die göttliche
Gegenwart des Schöpfers allen Seins und beschreibt letztlich den
Wirkungsbereich der göttlichen Energie, was mit „ALLEM-WAS-IST“
einfach übersetzen werden kann. So kann man das Wort „Schechina“ selbst
gut als Synonym nehmen, welches die gesamte Schöpfung mit allen Ebenen,
Multiversen, Dimensionen, Atomen, Quarks, Strings, Branen und
Existenzformen umfasst und durchdringt. In der Vergangenheit und bei den
ganzen Interpretationen religiöser Texte wurde der Begriff „Schechina“
wieder und wieder mit verwandten Begriffen gleichgesetzt, wobei es sich
nicht auf die Wortwurzel Schachan (!kX) bezieht, was Wohnen, Siedeln und
Nachbar bedeutet, sondern eher mit Begriffen, die „Gottes Gegenwart“
ausdrücken, wie z. B. der Begriff „ha-qadosh baruch hu“ (hxwrb Xwdqh)
was „der Heilige, gelobt sei er“ bedeutet, oder „Schamaiim“ (~ymX) was
„Himmel“ bedeutet und „Ha-Schem“ (~Xh) was „der Name“ bedeutet und
einfach als Gottesbezeichnung verstanden werden muss. In der Zeit des
Mittelalters, wo Rabbiner ihre Ideen auch schriftlich niederlegten, war es
dann so, dass der Begriff „Schechina“ dazu mutierte, dass die Meinung
verfasst wurde, dass mit diesem Begriff eigentlich ein Engel gemeint sei, der
für die Umsetzung des göttlichen Lichtes verantwortlich war, sodass die
„Wohnstatt Gottes“ überall auf Erden sei. Zwar wurde der Engel erst
„Kavod“ (dwbk) oder auch Kavodel (ladwbk) genannt, was mit Ehre oder
Würde Gottes übersetzt wurde, doch wurde später der Begriff Schechina
verwendet, sodass hier nicht mehr eine „Wohnstätte“ oder eine energetische
Ebene gemeint wurde, sondern ein energetisches Wesen, welches die
Bezeichnung „Engel“ bekam.

Dieser Schritt verführte dazu, die Idee eines Engels oder eines göttlichen
Wesens weiter zu forcieren und Vergleichsparadigmen zu finden. Da der
duale Gedanke in der monotheistischen Religion jedoch auch vorhanden war,
wurde dieser Energie eine deutliche Weiblichkeit zugeordnet, was bedeutet,
dass das Wesen „Schechina“ als eine Urmutter gesehen wurde. Na, aus Sicht
des Polytheismus muss man ganz deutlich sagen: „Wurde auch Zeit!“, denn
immerhin war neben einem allmächtigen, männlichen Schöpfungsprinzip
auch immer die Große Mutter zu finden. Da das Judentum, wie alle
Religionen der Menschen, immer wieder von Kulturen und Menschen
beeinflusst wurde, ist es nicht verwunderlich, dass im Mittelalter eine Brücke
zu dem göttlichen Prinzip der Sophia geschlagen wurde. Sophia
(wortwörtlich Weisheit) ist die Göttin der Weisheit, der Vernunft, der
Erkenntnis, des Verstandes und des Wissens. Wenn man sich in der Kabbalah
auskennt, wird man erkennen, dass hier die Prinzipien der Sephiroth
Chokmah und Binah benannt werden, wobei Chokmah (hmkx) wortwörtlich
„Weisheit“ heißt und Binah (hnyb) wortwörtlich „Verstand“. Die
Kombination aus beidem wäre die Allwissenheit Daath (t[d) und wodurch die
gesamte obere Triade des Sephiroth beschreiben wird. Allein dadurch, dass
der Begriff „Schechina“ mit dem Begriff „Sophia“ gleichgesetzt wurde,
bekam die weibliche Form Gottes weitere Substanz.

Das Sepher Ha-Bahir, welches zwar nicht immer in einem Atemzug mit
dem Sepher Jetzirah, dem Sohar, dem Talmud und der Tora genannt wird, ist
eine wichtige kabbalistische Schrift die u. a. das Sepher Jetzirah und die Tora
beleuchtet, sowie die Idee der weiblichen Energie als Individuum in die
Reihen der Kabbalah einfügt, sodass der Begriff „Schechina“ letztlich zu
einem Namen wurde, der die Frau, die Braut und die Tochter des männlichen
Prinzips versinnbildlicht. Dass hier der Aspekt der Greisin (Weisheit) und der
Furien (destruktive Weiblichkeit und Zerstörung) nicht direkt Erwähnung
findet, lässt sich einmal damit erklären, dass der Aspekt der Weisheit nicht
direkt einer „Greisin“ zugeordnet wird, sondern der Sophia bzw. der
Schechina und einmal damit, dass das Zerstörungsprinzip der Weiblichkeit –
ausgedrückt durch den Neumond und Göttinnen wie Kali, Nemesis, Tiamat,
Morrigan und Lilith – gern außer Acht gelassen wird, vor allem da Lilith im
Talmud nicht gut als Adams erste Frau wegkommt, da sie sich nicht
unterwerfen will.

Durch diesen Kunstgriff des Mittelalters wurde eine Brücke zum


Christentum und zur Madonnenverehrung geschlagen, was ein geschickter
Schachzug war, um eine eigene religiöse Sicherheit zu erschaffen und
Gleichzeit ein Bild der Evolution zu vermitteln. Dass dieser Kunstgriff schon
direkt im Sohar verwendet wurde, wurde wohl in der damaligen Zeit
absichtlich verdrängt, da der Sohar diese Weiblichkeit in der äußersten
Sephirah erkannte, in der Sephirah Malkuth, dem Königreich oder der
materiellen Welt. Allein hierdurch war das Prinzip von „Mutter Natur“ oder
„Mutter Erde“ in der monotheistischen Religion des Judentums zu finden,
auch wenn die Kabbalah nicht 1:1 mit der jüdischen Religion gleichgesetzt
werden kann. Durch die Zuordnung der „Tochter des Vaters“ bzw. des
Prinzips „Schechina“ wurde das duale Prinzip des Sephiroth dargestellt,
indem die mütterliche Energie (Binah) mit der männlichen Energie
(Chokmah) den Sohn des Lichtes (Tiphereth) und die Tochter der Erde
(Malkuth) erschuf. So wird manchmal die Sephirah Malkuth auch gern als
Sephirah Schechina gesehen, mit dem Beigeschmack, dass es die niedrigste
Sephirah ist, die am weitesten vom göttlichen Licht entfernt ist und auch
irgendwie mit dem Bösen in Verbindung stehen muss, da das weibliche
immerhin die Ursünde beinhaltet. Kein Wunder, dass das Pendant zu
Sephirah Malkuth die Qlippah Lilith in der Literatur ist, wobei ich persönlich
dann nicht von Malkuth spreche, sondern von Schechina, sodass Lilith als
Furie, dem Pendant der Mutter passend ist. Wenn es jedoch um Malkuth, um
das Königreich geht, ist als Antipode die Bezeichnung Tohuw (Chaos,
Anarchie) sinniger!
Malkuth! Moment! Das ist doch die Sephirah, wo der andere griechische
Engel drin ist, oder? Genau, und Metatron (Messimahel) wird gern mit
Sandalphon (Elementiel) verbunden!

Sandalphon (Elementiel), was wortwörtlich Zwillingsbruder bedeutet,


wird in der Engelskunde sehr gern als Zwillingsbruder Metatrons
(Messimahel) gesehen, was durch den Umstand des Begriffes „Schechina“
nun deutlicher verstanden werden müsste. Dadurch, dass Metatron
(Messimahel) als Energie gesehen wird, die „hinter dem Thron Gottes“ steht,
der ja in der Wohnstätte Gottes stehen muss, also „im“ Schechina, muss eine
Verbindung zwischen diesen beiden Engeln bestehen, oder? Nein! Muss
nicht! Man erkennt, dass das weibliche Urprinzip „Schechina“ personifiziert
wurde und den kabbalistischen Lebensbaum herunterfiel, da dieses weibliche
Prinzip zu Beginn mit Sophia gleichgesetzt wurde, welche wiederum mit
Chokmah und Binah gleichzusetzen ist, dann aber doch lieber in Malkuth
angesiedelt wurde, in der „niedrigsten“ Sephirah, da man es sicherlich nicht
einsehen wollte, dass ein weibliches Prinzip in einer männerbeherrschten
Religionswelt „so hoch“ im Lebensbaum steht. Schade!
Was bedeutet das aber nun in Bezug auf Metatron? Es bedeutet, dass man
den Begriff „Schechina“ nicht als geschlechtsspezifische Energie sehen darf,
da Engel männlich und weiblich sind, da sie außerhalb der Dualität
erschaffen wurden. Schechina ist es gutes Synonym für „Alles-was-ist“ und
könnte sogar stellvertretend für den gesamten Lebensbaum, mit
sephirotischer und qlippothischer Seite verwendet werden. Man sollte sich
aber davon entfernen, den Begriff „Schechina“ als individuelles Wesen zu
sehen. Hierfür sind Mutter- und Weisheitsgottheiten sinniger wie z. B. die
griechische Sophia oder Athene, die sumerische Innana, die irische Danu
oder Anu, die ägyptische Isis oder die nordische Frigg. Man muss immer
bedenken, dass alle Göttinnen eine Göttin sind und somit auch alle Engel ein
Engel sind. Es ist eine Hilfestellung für den menschlichen Geist. So kann
Erzengel Michael genauso als Mutterprinzip erscheinen, wie auch Uriel,
Zerachiel, Schechina, Sophia, Danu oder Frigg. Jeder Mensch hat eine
individuelle Arbeitsweise und ich kann allein für mich sagen, dass ich lieber
mit Danu als Muttergöttin arbeite als mit Erzengel Michael, wenn es um den
Aspekt der Urweiblichkeit geht. Doch dies liegt daran, dass mein bewusstes
Denkschema Erzengel Michael als Krieger und als Mann wahrnimmt und die
Barriere meines Egos und Bewusstsein unnötig ist, wenn ich auf das gleiche
Ergebnis komme, wenn ich mit Danu arbeite.
Dass die Engel somit alles können, ist eine Wiederholung, die nicht oft
genug getroffen werden kann, da man durch seine Erziehung und seinen
Glauben doch ein paar Doktrinen in sich trägt. Gerade in der magischen
Welt, der zeremoniellen Magie, gibt es, in Bezug auf die Engel, leider auch
ein paar Doktrinen, die zumindest schriftlich so klingen, als ob die Engel nur
sehr kleine Aufgabenbereiche erfüllen können. Dazu kommt noch der
Umstand, dass die magische Literatur sehr viele Wesen kennt, die man als
Engel klassifizieren kann, über die jedoch nur der Aufgabenbereich bzw.
irgendeine astrologische Zuordnung bekannt ist. Da es so viele Engel gibt,
kann man es fast nachvollziehen, warum die Menschen diese Engel in eine
Hierarchie setzen wollen bzw. gesetzt haben, um irgendeine menschliche
Ordnung in ein menschliches Chaos zu bringen. Es dürfte klar sein, dass die
Engel mit „ihren Aufgaben“ kein Ordnungsproblem hatten. Es ist zwar
richtig, dass in den Reihen eine Art von militärischer Struktur zu erkennen
ist, doch liegt dies primär an der Bildsprache des Menschen. Wie wirklich die
Engel konzipiert, organisiert, beschaffen, gegliedert und gemanagt sind, wird
kein Mensch verstehen können, da es eine Ebene weit außerhalb des
menschlichen Begriffsvermögens ist. Selbst wenn ein Engel einem Menschen
die Ordnung erklären würde, müsste der Engel immer berücksichtigen,
welche Begriffe, Bilder und Emotionen der Mensch verstehen und übersetzen
kann. Ein Hindernis, welches nicht zu überwinden ist. Man kann es sich so
vorstellen, dass die Menschheit „nur“ die Wörter: „Ja – Nein – Schwarz –
Weiß – Rund“ zur Verfügung hätten und die Engel dem Menschen nun einen
DNS-Strang erklären müssten, der sich in einem Polyeder befindet.
Unmöglich!
Es ist somit nicht verwunderlich, dass Menschen auch gern einmal
„Engel“ einfach erfinden, um eine „menschliche Ordnung“ in die
„himmlischen Sphären“ zu transportieren. Gerade in der Zeit des Mittelalters
und der großen Phase der schriftlichen Kabbalah, liefen viele Menschen zu
kreativer Höchstform auf und paarten wilde Bezeichnungen mit der Endsilbe
„-el“. Diese Autoren wollten unbedingt beweisen, dass es sich hier um einen
Engel handelt! Ich finde, dass man dies auch ohne Weiteres nachvollziehen
kann, da die ganzen Namen der Engel eine „Erfindung“ der Menschen sind,
sodass dem Menschen die Möglichkeit gegeben wird zu verstehen, welche
Aufgabe die Engel haben. Nehmen wir Erzengel Raphael (lapr), den Heiler
Gottes. Es wurde hier einfach das hebräische Wort „rafa“ (apr) genommen,
welches „Heiler“ bedeutet und aus dem sich das heutige Wort für Arzt (apwr
- Roffe) ableitet. Mit diesem Denkschema könnte man alle möglichen Engel
erstellen. Könnte? Nein, man hat alle möglichen Engel erstellt. Doch sind
diese Engel „real“? Ist Erzengel Michael real? Ich kann für mich sagen, dass
er sehr real ist, was ich z. B. bei einem Wesen mit dem Namen „Mirschamel“
(lamXrm) nicht sagen würde. Wer Mirschamel (lamXrm) ist? Keine Ahnung!
Die Übersetzung lautet „Skizze Gottes“, da ich einfach das Wörterbuch
nahm, es aufschlug und auf irgendein Wort tippte, um dieses mit der Silbe „-
el“ zu verbinden. Es wurde das Wort „Mirscham“ (~Xrm), was Skizze,
Entwurf, Liste, Rezept oder Register bedeuten kann, getroffen. Doch so
unsinnig, wie es scheint, ist es nicht wirklich. Allein durch die Macht der
Gedanken kann der Menschen energetische Wesen erschaffen, die in der
magischen Sprache als Psychogon oder als Egregor bezeichnet werden. Ein
Psychogon ist ein energetisches Wesen, dass man SELBST ERSCHAFFEN
hat und mit SEINER ENERGIE genährt hat, bis es letztlich autark geworden
ist. Ein Egregor ist ein Psychogon, welcher von einer GRUPPE erschaffen
wurde und mit der Energie der GRUPPE genährt wurde. Mit Hilfe eines
Psychogons bzw. eines Egregors kann auch ein GOLEM erschaffen werden,
da die Energie des Psychogons bzw. eines Egregors in „Tote Materie“ (z. B.
Lehm oder Stein) eingebettet werden kann und diese „belebt“. Allein dieser
Umstand dürfte deutlich vor Augen führen, welche Macht die Gedanken
haben. Wenn ich nun für meinen Gedanken „Mirschamel“ (lamXrm)
Werbung machen, ihn als wertvollen Engel anpreisen würde, der den
Menschen alle möglichen Probleme abnimmt, den Lebensweg der Menschen
zeigt und ihre Lebensaufgabe erklärt, würde die Energie wachsen! Wenn ich
daraus noch einen sehr „geheimnisvollen Engel“ gestalte, der sich nur mit
den reinsten und klügsten Menschen befasst, sodass das Ego der Menschen
angesprochen wird, ist es möglich, dass in Jahren der Engel „energetisch
real“ erfahren werden kann! Allein durch diese Gedankenmacht von mir und
den Menschen, welche ich überzeugen konnte, könnte die Energie
„Mirschamel“ (lamXrm) eine Form bekommen, die wächst und genährt wird,
bis sie irgendwann autark agierten kann. Allgemein kann man sagen, dass
dies immer noch möglich ist, da es in der heutigen Zeit schwieriger ist als in
der Vergangenheit. Man müsste eine große PR-Kampagne starten, um so
viele leichtgläubige Menschen wie möglich zu erreichen. In der
Vergangenheit war es etwas einfacher. Allein durch die Tatsache, dass die
meisten magischen Autoren einen unantastbaren Meisterstatus innehatten und
das geschriebene Wort eines großen Autors nicht angezweifelt wurde bzw.
werden durfte, war ein sehr gutes Fundament für diese „erdachten Engel“
gegeben. Hierdurch wurden sehr viele Egregoren erschaffen und einige
davon sind immer noch aktiv. Doch wer nun denkt, dass dies verwerflich ist
und man einer Illusion gefolgt ist, den kann ich beruhigen. Auch wenn
Erzengel Michael von einem gelangweilten Höhlenmenschen erfunden
wurde, ist sein wichtiger Platz in den Reihen der Engel und spirituellen
Menschen essenziell. Es kommt auf das Ergebnis an und auf die eigene
Evolution. Man kann es mit der Aussage „Wer heilt hat recht“ vergleichen,
die besagt, dass die Art und Weise der Heilung auch noch so albern und
lächerlich sein kann, da nur das Ergebnis der Heilung zählt.

Wenn es bewiesen wäre, dass durch die Kombination Handstand,


Erdnüsse, Clownhut, eingelegte Mirabellen, Heavy Metal Musik und eine
henochische Engelsanrufung jeglicher Krebs restlos geheilt werden würde,
wäre es den Menschen egal warum und wie es funktioniert. Hauptsache es
funktioniert! Und dies ist ein sehr wichtiger Gedanke der eigenen Evolution!
Wenn man für sich erkennt, dass die eigenen Gedanken Wesen, Ebenen,
Sphären und Multiversen erschaffen können, wird man neue Arbeits- und
Evolutionswege beschreiten können und sich seiner Arbeits- und
Evolutionsweise entsprechend, helfende Energien erschaffen, die die Vokabel
„Engel“ zu Recht tragen würden.

Um einen kleinen Eindruck in den Bereich der Namen und Aufgaben der
Engel zu geben, möchte ich eine Aufzählung erstellen, in welcher die
Bezeichnung der Engel und die literarische Aufgabenzuordnung enthalten ist.
Eine wortwörtliche Übersetzung der Namen wird es nicht geben, da dies
letztlich irrelevant ist und es in diesem Fall um Vertrauen, Glauben und
Experimentierfreudigkeit geht! Einfach sich mal einen Namen mit einem
sinnigen Aufgabengebiet heraus suchen, die Energie kontaktieren und
schauen, ob sie „stabil“ und autark ist, oder ob man sie sich selbst erstellt hat.
Für die, die noch relativ neu in der magischen Arbeitsweise sind, wird es
sogar noch einfacher. Wenn man den Kontakt sucht und sich kein Kontakt
nach wiederholten arbeiten ergibt, hat sich der Egregor wieder aufgelöst und
man kann getrost den Namen aus der möglichen Arbeitsliste streichen! Viel
Spaß!

Afriel: Engel der Kraft und Energie, die Stärke und Vitalität bringt.

Amatiel: Engel des Frühlings und Energie, die für Erneuerung, Hoffnung,
Wiedergeburt und Wachstum sorgt.

Barchiel: Engel des Mitgefühls und helfende Hand die eigene, innere
Stärke zu entfalten. Er verleiht tiefe emotionale Reife und kosmische
Bewusstheit.
Barkiel: Engel der Lebensfreude und des Humors. Er lehrt das Anfechten
der menschlichen Emotion des Neids.

Cambiel: Engel des Schutzes und Segens, kraftvolles Lichtwesen, dass


die Intelligenz des Menschen fördert und gleichzeitig den Menschen Mut
spendet.

Cassiel: Engel des Saturn und Regent des Samstags und aller
Saturnstunden. Energie die hilft Einsamkeit und Trauer zu transformieren und
in eine neue Existenz zutreten. In diesem Fall fungiert er als Engel der
Enthaltsamkeit und strenger Prüfer.

Dalquiel: Engel des Feuers. Er lehrt den astralen Kampf und das
Einsetzen der eigenen Wut und Raserei.

Dameal: Engel der Kommunikation und der Diplomatie in


kriegsähnlichen Konflikten.

Elimiel: Engel der Intuition und der Destruktion, er lehrt Erkenntnisse,


wie man energetisch Zersetzungs-, Verunsicherungs- und Wachstumszauber
gezielt einsetzen kann.

Ezekiel: Engel des Neubeginns und des Todes. Er sorgt für die
Transformation der Energiekörper und der energetischen Anteile des
Menschen.

Famiel: Engel der Liebe und der Erotik. Er steht für Sex und Lust und
lehrt die Freuden der Vereinigung.

Fraciel: Engel des Kampfes und des Krieges. Er präsentiert eine


marsianische Kraft und den Willen des Sieges.

Gargatel: Engel des Sommers und Kraft der Sonne. Er steht für Weisheit,
Fülle und Reichtum auf geistiger und materieller Ebene.

Gethel: Engel der Geheimnisse und Mysterien, der verborgene Dinge


findet und neue Wege entwirft, um an verborgene Ziele zu gelangen.

Hadakiel: Engel des Ausgleichs und der Wägungen. Er sorgt für


Ausgeglichenheit, Gerechtigkeit und Fairness im Rahmen des Großen Werks.

Hayyel: Engel der Natur und der wilden Tiere. Er vermittelt das
Bewusstsein wie der Mensch harmonisch in und mit der Natur leben kann.

Ieiaiel: Engel der Zukunft und der Zeit. Er vermittel Visionen einer
möglichen Zukunft des Menschen und zeigt Möglichkeiten und
Entscheidungen, die das eigene Leben stark beeinflussen können. Er dient als
eine Art energetischer Wegweiser.

Ionel: Erzengel der Gesundheit, der Heilung und der Schmerzlinderung.


Er sorgt für eine gnadenreiche und barmherzige Sphäre in der jeder
Linderung und Heilung erfahren kann.

Janiel: Engel der Strategie und der Taktik, sowie Racheengel. Er dient als
Krieger und Kämpfer dem großen Werk.
Jerazol: Engel der Macht und der Magie. Er lehrt die Geheimnisse aller
Rituale und führt in die Lehren der Kabbalah ein.

Kabniel: Engel der Heilung und Genesung für den menschlichen


Verstand. Es heißt, dass er die Dummheit des Menschen heilen kann.

Kokaviel: Engel der Sterne und Kraft, die das Unmögliche möglich
macht. Er steht für Transformation, Allwissenheit und Erkenntnis.

Lelahel: Engel der Liebe, der Kunst und der Wissenschaft. Er lehrt die
Verbindung zwischen den drei Gebieten, sodass der Mensch die
Wissenschaft als liebvolle Kunst erkennt. Gleichzeitig steht er auch für die
Zukunft und den Fortschritt.

Leliel: Engel der Nacht und des Verhüllens. Er sorgt für das Verdecken
und Verheimlichen von Bereichen, die geheim und gefährlich sind.

Mael: Engel des Wassers und der Tiefen. Er lehrt die Tiefe der
Emotionen und der die Möglichkeiten der eigenen Empathie, bei harmonisch
miteinander zu verwenden.

Maltiel: Engel der Liebe, des Glücks, des Neubeginns und des Todes. Er
ist ein Wächter der Geheimnisse aller Gewässer und der Evolution.

Nathanael: Engel der die Gabe und die Fähigkeit des Herrschens
vermittelt. Gleichzeitig ist er auch ein Racheengel der mit Feuer und Schwert
agiert.
Noaphiel: Engel der Sprache und der Schrift. Gleichzeitig auch Hüter der
Schwelle zu höheren Emanationen und Prüfer, ob die Taten der Erschienenen
auch die besten Ergebnisse spiegeln und beherbergen.

Omniel: Engel des Lichtes und des Gefühls des Einsseins mit allen Leben
und Existenzen. Er zerreist den Schleier aller Illusionen und zeigt die
Wahrheit hinter den Sphären, dass alles Eins ist.

Ophiel: Engel der Magie, Spiritualität und der Erkenntnis. Er hilft in


magischen Arbeiten und Ritualen, dass die gerufenen Prinzipien erscheinen
und gehorchen. Er fungiert als Wächter und als Helfer in allen magischen
Arbeiten, speziell jedoch in Arbeiten, die mit Anrufungen und somit
Evokationen und Invokationen zutun haben.

Pagiel: Engel der Gebete und der Wünsche. Er agiert als Herold und Bote
in die höheren Bereiche des Kosmos, in welche kein Sterblicher vordringen
kann.

Paniel: Engel der Beständigkeit und der Standhaftigkeit. Er sorgt für


Schutz und Beistand in allen Situationen. Doch er verlangt eine eigene
Beharrlichkeit, sodass man zeigen muss, dass man gewillt ist, das Ziel zu
erreichen.

Qafsiel: Engel des Mondes, des Wassers und der Intuition. Er ist ein
Wächterengel und Bewahrer der höheren Magie des Kosmos. Er vernichtet
die Feinde der Ordnung und dient den Sternenenergien im Großen Werk.
Qaniel: Engel des Schutzes und des Feuers. Er ist ein Krieger, der als
Schutz die Widersacher verbrennt und vernichtet.

Rachel: Engel des Humors und des Selbstvertrauens. Er steht für Fülle,
Wohlstand und eine Art Leichtigkeit, wie man mit negativen Ereignissen
umgehen kann.

Rehatiel: Engel des Sonnensystems, der über die Kräfte der magischen 7
Planeten regieren und alle, deren Eigenschaften lehren kann.

Saraqael: Engel der Geister, astralen Wesen und Wesen der Sterne. Er
lehrt, wacht und beschirmt die energetischen Existenzen im Kosmos. Man
könnte ihn als eine Art Ausbilder sehen, der Seelen hilft sich auf
verschiedene Transformationen und Inkarnationen vorzubereiten.

Schaltiel: Engel der Willensstärke und der Arbeit. Er lehrt eine perfekte
Zielsetzung und den effektivsten Weg seine Ziele zu erreichen. Hierbei
verlangt er aber stete Arbeit und Fleiß.

Terathel: Engel des Herrschens, Gerechtigkeit und der Königswürde. Er


lehrt Kunst, Wissenschaft, Philosophie und sorgt für Zivilisation und Freiheit
aller unbefangenen Existenzen.

Tzadiqel: Engel des Glücks, des Erfolgs und des Wohlstandes. Er wird
dem Jupiter zugeordnet und lehrt die Erlangung der Künste der Philosophie
und das Erlangen von Würde und Ruhm.

Umabel: Engel der Naturwissenschaft, speziell der Physik und der


Alchemie sowie der Astronomie. Er lehrt die Erkenntnisse des Kosmos und
die kausalen Verknüpfungen in Dimensionen, die miteinander verbunden
sind.

Uzziel: Engel der Kraft und des Vertrauens. Er repräsentiert die


Herrlichkeit des Kosmos in all seinen Facetten, wozu auch Zerstörung,
Neubeginn und Leben gehören. Er ist ein strenger dennoch barmherziger
Lehrer, der den Menschen Mut, Zuversicht und Hoffnung gibt.

Valoel: Engel des Friedens und der Heiterkeit. Er lehrt, wie man
Konflikte mindern und auflösen kann, genauso wie Gerechtigkeit und
Charakterstärke, sodass jeder seinen eigenen Weg erkennen und beschreiten
kann, ohne andere zu hindern oder anzugreifen. Hierdurch entsteht eine tiefe
und innere Zufriedenheit im Menschen und öffnet ihn für die höheren
Sphären des Kosmos.

Verchiel: Engel der Auseinandersetzungen und des Kampfes. Er lehrt die


Kriegskunst in Angriff und Verteidigung sowie die Verwendung von
Sternenfeuer.

Wolariel: Engel der Fülle, Architektur und des Reichtums. Er lehrt die
Kunst die eigene Zielplanung strukturiert zu erstellen, sodass neben dem
eigentlichen Hauptziel auch viele wichtige Nebenziele erreicht werden.

Wistariel: Engel der Wirtschaft, des Landes und der Fruchtbarkeit. Er


lehrt die Geheimnisse der Natur und des Wachstums.

Ximuriel: Engel der Vergebung, der Gnade und der Vermittlung der
Weisheit des Herzens. Er lehrt die kosmische Demut und Nachsicht mit
denen, die in Ungnade gefallen sind, sodass Urvertrauen und geistige
Heilkraft als Leichtigkeit dem eigenen Leben wieder innewohnen.

Xariel: Engel der Ernte und der Erdung. Er lehrt die Wunder, die
zwischen Himmel und Erde möglich sind, sodass man mit Genuss und
Erfüllung sein Leben leben kann.

Yephiel: Engel des Schutzes und der Bewahrung. Er lehrt, wie man gegen
die dunklen Kräfte des Kosmos bestehen kann.

Yrouel: Engel der Geburt und des Lebens, der als Schutzengel speziell für
Schwangere dient. Er lehrt die Ehrfurcht und den Respekt dem Leben
gegenüber – jegliches Leben.

Zagzagel: Engel der Weisheit, des Wissens und des Scharfsinns. Er lehrt
die Zusammenhänge aller kausalen Faktoren im Kosmos, sodass man selbst
das kosmische Lebensnetz erkennen und verstehen kann. Hierdurch erhält
man Zugriff auf verschiedene kosmische Chroniken, in den das universelle
Wissen des Seins verborgen ist.

Zahariel: Engel des Beistands und der Hilfe. Er lehrt und hilft dabei
Versuchungen zu erkennen und diesen zu widerstehen. Gleichzeitig ist er
auch der Engel der Heiterkeit, die nach bestandener Lebensprüfung Einzug in
die Gedankenwelt des Menschen hält.

Dass soll nun auch wirklich reichen mit den ganzen Engeln und ihren
Aufgaben. Wie man erkennen konnte, haben sehr viele Engel sehr ähnliche
Aufgabenbereiche, sodass deutlich wird, dass man den Satz „Alle Engel sind
ein Engel“ dahin gehend verwenden kann, dass man erkennt, dass ein Engel
alles kann und alles ist.
Die Malachim – Böse Engel?!
Sind Engel böse? Auf jeden Fall! Die sind so böse, dass sie uns armen
Menschen zeigen, wo unser Selbstbetrug lauert, welche Lebenslügen wir
nicht sehen wollen, reißen uns die Masken vom Gesicht, initiieren uns in
einen höheren Bewusstseinszustand und verändern nachhaltig unsere
Energiekanäle! Dazu geben sie uns auch noch Ratschläge, wie man sein
Leben und seine Existenz evolutionieren kann! Wenn das nicht böse ist, dann
weiß ich es auch nicht!
Na gut! Spaß beiseite! Ich habe am Anfang des Buches geschrieben, dass
Engel weder das Gute noch das Böse sind! Sie sind keins von beiden, da sie
außerhalb der Dualität stehen. Die Ebenen der Erzengel und Engel
funktionieren nach anderen Spielregeln, auch wenn sie zum Teil die
Menschen besuchen und astral mit ihnen arbeiten. Sie erfüllen hierbei einfach
ihren Job, die eigene spezifische, kosmische Aufgabe. Die Unterschiede
zwischen Menschen und Engel sind jedoch die, dass Erzengel Myriaden
Anteile aussenden können, um irgendwie alles gleichzeitig auszuführen.
Energien der Erzengelebene sind nicht dimensional gebunden, sie sind immer
und überall.

So gibt es Engel, die eng mit den Menschen zusammenarbeiten, und


Engel, die mit den Menschen nichts zutun haben wollen oder sie negativ
manipulieren. Wenn man will, kann man diese Energien der Erzengelklasse
als „die bösen Erzengel“ sehen. Zugegeben, es sind wirklich Energien, die
sehr negativ Schwingen. Dennoch haben sie eine gigantische
Energiesignatur, die ohne Weiteres mit den Energien der bekannten Erzengel
Michael, Gabriel, Raphael und Uriel mithalten können. Diese genannten
dunklen Erzengel sind auch nicht wirklich mürrisch, sowie ich z. B. Raamiel
und Zuriel erlebt habe. Sie sind eher kalt, gnadenlos, manipulativ, tödlich,
herrschend, intolerant, mächtig und destruktiv. Doch genau diese
Eigenschaften haben auch die „lichten Erzengel“. Auch sie manipulieren uns
Menschen oder verwenden uns via „Befehl und Gehorsam“. Wer dies aus
dem Ego heraus bewertet, wird sicherlich jetzt Wut empfinden – oder
amüsiert den Kopf schütteln, mit dem Gedanken: „Nein, meine Engel
manipulieren mich nicht!“ Man sollte es aber nicht rein menschlich sehen,
sondern in einem größeren Zusammenhang. Alle Fraktionen erfüllen ihre
Aufgaben, Aufgaben, welche von der Quelle allen Seins erschaffen wurde,
wo neben uns Menschen auch letztlich alles andere was existiert erschaffen
wurde. Die Kabbalah bietet hierfür eine schöne Darstellung. Wenn man sich
den Lebensbaum, den Etz Chaijm (wortwörtlich Baum des Lebens) ansieht,
muss man beide Seiten berücksichtigen, die sephirothische Seite, mit den
Sphären oder Sephiroth Malkuth, Yesod, Hod, Nezach, Tiphereth, Geburah,
Chesed, Binah, Chokmah und Daath/Kether, und die qlippothische Seite, mit
den Sphären oder Qlippoth Tohuw, Calpah, Mehumah, Chaluwshah,
Cherpah, Morek, Sin’ah, Ba’ar, Chiluth und Daath/Kether.
Während die Erzengel Elementiel, Gabriel, Raphael, Uriel, Michael,
Chamurel, Tsedekiel, Tsefiahel und Raziel auf der sephirothischen Seite
agieren, welche man als „positive Seite“ oder „Seite der Ordnung“ deklariert
kann, agieren andere Engelsprinzipien auf der qlippothischen bzw.
chaotischen Seite.
Man darf jetzt jedoch nicht zu stark in das dualistische Denken eines
Menschen gehen. Auch wenn ich hier Wörter wie „Positiv“ oder „Negativ“
verwende, Erzengel sind keins von beiden, da sie außerhalb der Dualität
existieren. Es geht um ihre Aufgaben in dieser, unsrigen Dualität, d. h.,
Erzengel Michael kann auch ohne Weiteres ein Verhalten an den Tag legen
oder eine Energie emittieren, welche man als Mensch deutlich mit dem
Begriff „Negativ“ zu Recht deklarieren kann, auch wenn Michael zur
sephirothischen Fraktion gehört. Allein die Erzengel Messimahel, Charbiel
und Tsamael bilden hier eine kleine Ausnahme – zumindest kabbalistisch, da
die Spähren Daath und Kether besondere Energien besitzen und den
Übergang von der Dualität zur Einheit bilden.

So agieren die beiden Erzengel Charbiel und Tsamael in der Sphäre oder
dem Orbital Daath, wobei Tsamael der sephirothischen Energie entspricht
und Charbiel der qlippothischen Energie. Da in Daath jedoch die Übergänge
der „beiden Lebensbäume“, also des Sephiroth und des Qlippoth, sind, haben
die beiden Erzengel auch wieder tendenzielle Seitenzuordnungen. Tsamael,
der auf der sephirothischen Seite ist, ist hier das negative Prinzip. Tsamael ist
Vernichtung, da er der „Schatten des Sephiroth“ ist. Charbiel, der auf der
qlippothischen Seite ist, ist hier das positive Prinzip. Charbiel ist
Neuwerdung oder Schöpfung, da er das „Licht des Qlippoth“ ist.

Bevor wir nun zu den Erzengeln des Qlippoth kommen, will ich noch
einmal kurz die Qualitäten der Sephiroth im Sephiroth auflisten, mit
Zusammenschluss der entsprechenden Erzengel.

Kether --- Allumfassendes Licht, Krone, Einheit --- Messimahel:


Aufgabe/Botschaft Gottes --- Übergang, Transformation, Einheit, Wechsel
von der Dualität in die Einheit, Weitergabe der göttlichen Energie der Quelle

Daath --- Allwissen, Abyss --- Tsamael: Durst Gottes // Charbiel:


Messer/Meißel Gottes --- Prüfungen, Zerstörung, Neuwerdung, Abgrund,
Ängste, Lügen, Licht und Schatten, Transformation, Schöpfung

Chokmah --- Weisheit, Geschick, Ausbreitung göttlicher Energie ---


Raziel: Geheimnis/Rätzel Gottes --- Erkenntnis, Harmonie, Erleuchtung,
Evolution.

Binah --- Verstand, Intelligenz, Wissen --- Tsefiael: Beobachtung Gottes -


-- Klugheit, Verstehen, Gewissheit

Chesed --- Barmherzigkeit, Liebe, Gnade --- Tsedekiel: Gerechter Gottes


--- Erbarmen, Innigkeit, Milde

Geburah --- Stärke, Härte, Gerechtigkeit --- Chamurel: Strenge / Ernst


Gottes --- Selbstbeherrschung, Strenge, Objektivität

Tiphereth --- Ruhm, Schönheit, Harmonie, Mittigkeit --- Michael: Wer ist
wie Gott --- Ehre, Licht, Friede

Nezach --- Intuition, Blut, Sieg --- Uriel: Feuer/Flamme Gottes ---
Inspiration, Energie, Kraft, Fortschritt

Hod --- Logik, Herrlichkeit, Mentalität --- Raphael: Heiler Gottes ---
Schlussfolgerung, Heilung, Ursächlichkeit Glorie, Gesinnung

Yesod --- Grundlage, Fundament, Ausgangspunkt des Astralen ---


Gabriel: Kraft/Heldenmut Gottes --- Wirkungsvermögen, Entschlossenheit,
Beginn, Grundlage

Malkuth --- Materie, Königreich, Schöpfung --- Elementiel: Element


Gottes --- Substanz, Einflussbereich, Führung, Kreation
Die Erzengel des Qlippoth

Sowie es die Erzengel der Ordnung, des Lichtes, der sephirothischen


Seite gibt – die Lonshin Olpirt (Mächte des Lichts auf henochisch), so gibt
es natürlich auch die Engel des Chaos, der Finsternis, der qlippothischen
Seite - Lonshin Ors (Mächte der Finsternis auf henochisch). Wobei
Wörter wie „Licht“, „Dunkelheit“, „Ordnung“ und „Chaos“ recht irreführend
sein können. Wer schon mit Erzengeln zusammengearbeitet hat, weiß, dass
sie außerhalb der Dualität stehen und sicherlich nicht „liebe, lichtvolle,
niedliche Energien“ sind. Es ist nicht wirklich möglich, die Energien der
Erzengel in menschliche Worte zu übersetzen. Sicherlich ist Erzengel
Michael sehr lichtvoll, gleichzeitig ist er aber auch gnadenlos, zielstrebig und
unbeirrbar. Er reißt alles nieder, was sich ihm, und somit seinem Auftrag, in
den Weg stellt. Dies gilt für alle Erzengel, die alle Diener/Minister im Großen
Werk sind.
Daher sollte man sich primär auf die Begriffe „sephirothisch“ und
„qlippothisch“ beziehen, ohne die Zusätze wie Chaos, Licht, Ordnung,
Dunkelheit.
Die Erzengel des Qlippoth erfüllen ihre Aufgabe im Großen Werk genau
so wie die Erzengel im Sephiroth. Die Arbeitsmethoden sind zeitweilig
unterschiedlich, zeitweilig aber auch sehr ähnlich. Doch durch die Tatsache,
dass die Engel des Qlippoth eher unbekannt sind, ist ihre Energie schwerer
einzuschätzen. Sie agieren und existieren im Verborgenen und man kann sie
nicht so einfach kontaktieren, wie einige der Erzengel im Sephiroth. Allein
ihre Namen sind weitestgehend unbekannt und man muss sich wirklich die
Mühe machen, die Namen, und somit ihre Arbeitsweise, zu übersetzen.
Gleichzeitig ist es auch so, dass diese Erzengel den Kontakt zu Menschen
eher ablehnen. Sie agieren in Sphären, wo Menschen nicht existieren bzw.
gedanklich eindringen können. Wenn sie mit Menschen agieren, dann meist
im Verhältnis „Führer und Gefolge“. Die Erzengel des Qlippoth agieren wie
Feudalherren, d. h. wie Grafen, Barone, Könige und Kaiser. Die Hierarchie
ist stets vorhanden und sie dulden kein „auf Augenhöhe sein“ mit den
Menschen. Wenn man sich mit diesen Erzengeln verbindet, wird man den
Status eines Leibeigenen, eines Lehen, eines Vasallen eingehen müssen. Dies
ist wortwörtlich zu nehmen, wobei man in der Gunst bzw. im
Verwendungszweck des qlippothischen Erzengels aufsteigen kann. Zu
Beginn ist man ein Leibeigner, erst später wird man den Status eines Vasallen
einnehmen können, wobei auch hier die absolute Treue und Unterwerfung
oberstes Gebot ist.
So stellt sich die Frage, ob man mit diesen Energien überhaupt arbeiten
kann? Sicherlich lautet die Antwort hierauf „Ja!“, doch gleichzeitig muss
man sich auch die Frage stellen „Wer will mit diesen Energien
zusammenarbeiten?“ bzw. wer muss mit solchen Energien
zusammenarbeiten? Die Erzengel des Qlippoth sind vollkommen anders als
die Erzengel des Sephiroth. Während die Erzengel des Sephiroth in den
meisten Fällen die energetischen Kontakte zu den Menschen so gestalten,
dass keine Gefahr für die Menschen besteht, interessiert dieser Umstand die
Erzengel der qlippothischen Seite überhaupt nicht. Wer mit diesen Energien
agieren will, muss ihre Andersartigkeit aushalten. Ich kann es selbst nur als
„Andersartigkeit“ beschreiben, denn ihre energetische Ausstrahlung ist sehr
seltsam. Es werden wirklich Emotionen der Angst, Verzweiflung, Furcht,
Vernichtung und Kälte ausgestrahlt. Man fühlt, wie die eigene Energetik sich
wandelt und ein Unbehagen tief im eigenen Inneren entsteht. Gleichzeitig
werden körpereigene Schutzmechanismen aktiviert – energetische wie
physischen. So kann es sein, dass einem der berühmte „Schauer über den
Rücken“ läuft, oder man eine Gänsehaut bekommt. Ebenso erhöhen sich
meist Atmung und Plusschlag. Hierdurch versucht die Physis, mit dem
steigenden energetischen Druck umzugehen. Auch das energetische
Erscheinungsbild der qlippothischen Erzengel variiert sehr individuell. Zwar
werden meist dunkle Archetypen verkörpert, mit typischen Merkmalen aus
Horrorfilmen wie Tentakeln, Fratzen, Kinder, Chimären etc., doch darf man
dies nicht „wortwörtlich“ nehmen!

Alle, die nun den Gedanken haben, dass diese Erzengel mächtiger sind,
als die der sephirothischen Seite, werden wohl auch eher dazu tendieren sich
führen zu lassen. Hierfür sind diese Erzengel absolut prädestiniert. Während
die Erzengel der sephirothischen Seite im Grunde den freien Willen des
Menschen respektieren, so agieren die Erzengel der qlippothischen Seite
durch die Machtdominanz als Herren, die die Menschen als niedere und
dienende Wesen sehen. Jeder, der schon immer mal einen Pakt mit einem
Dämon eingehen wollte, sollte lieber einen Pakt mit einem der qlippothischen
Engel machen, denn hier wird man deutlich versklavt bzw. gebunden. Man
ist ein Leibeigner, der alles erfüllen muss, was sein Herr ihm befiehlt. Zwar
werden sich diese Befehle im Rahmen der Möglichkeiten eines Menschen
befinden, doch sei erwähnt, dass Rücksicht auf das Menschsein allgemein
überhaupt nicht mehr genommen wird. Waren die Erzengel der
sephirothischen Seite manchmal sehr harsch und uninteressiert daran, dass
man auch ein profanes Leben führt, so ist es den qlippothischen Erzengel
vollkommen egal, ob man als Mensch neben seinen Diensten noch andere
Aufgaben erfüllen muss. Ein profaner Job, Schlaf oder Nahrungsaufnahme,
sind in diesem Fall irrelevant, genau so wie die Teilnahme am aktuellen
gesellschaftlichen Leben!

Im Folgenden werden die qlippothischen Energien absichtlich kurz


beschrieben, genauso wie ihre Siegel und ihre Aufgaben bzw. Eigenschaften,
wobei es mit dem Erzengel in der Qlippah Chiluth beginnt, da die Energien
in Kether und Daath bereits ausführlich beschrieben worden sind. Diese
minimalistische Beschreibung ist pure Absicht und Taktik! Es ist in diesem
Fall besser „nichts“ oder „kaum etwas“ über diese Energien zu wissen, als
wenn die volle Bandbreite vorhanden ist. Jeder der waghalsig bzw. mutig
genug ist, kann diese Energien selbst erfahren!
Doch ich verwende eine andere Bezeichnung als „Erzengel“, da ich diese
Bezeichnung (aus menschlicher und deduktiver Sicht) primär der
sephirothischen Seite geben will. Bei der qlippothischen Seite tendiere ich zu
der Bezeichnung „Malachim“, was zwar im Grunde das Gleiche ist, aber
dennoch eine sinnigere Bedeutung besitzt. Das Wort „Malachim“ bzw.
„Malach“ ($alm) bedeutet im hebräischen Engel und bedeutet „Bote“ oder
eben „Engel“. Der Ursprung des Wortes bedeutet jedoch „Schatten bzw.
Schattenseite Gottes“, was im Fall der qlippothischen Energien eine
wesentlich sinnigere Bezeichnung ist. Ferner werden so Verwechslungen
vermieden, wenn es um die sephirothischen und/oder die qlippothischen
Energien geht. Ferner habe ich die Bezeichnung „Malachim“ gewählt, da es
auch ein Synonym für ein Alphabet ist, welches im Mittelalter auftauchte und
lapidar als „Engelsalphabet“ betrachtet wird. Da sich die Siegel der
Malachim von den Siegeln der Erzengel deutlich unterschieden und
interessanterweise auch größere Ähnlichkeiten mit den Buchstaben des
Malachim-Alphabets zeigen, passt es, diese Energien als Malachim zu
bezeichnen.

Hier einmal das Malachim-Alphabet, welches man sehr gut mit den
Siegeln der qlippothischen Malachim vergleichen kann:
Puraziel (layz[rwp)
Sein Name bedeutet: „Meine Kraft/Macht/Stärke
entzweit/bricht/zerbricht/teilt Gott“! Er existiert in der Sphäre Chiluth des
Qlippoth! Er ist ein mächtiger Malachim, der kraftvoll, brachial, scharfsinnig
und wissend ist. Er ist eine dominierende Persönlichkeit, die Licht und
Finsternis ausstrahlt und welche sehr deutlich zwischen den Dualitäten
wechseln kann. Gleichzeitig ist Puraziel auch geheimnisvoll, sodass man ihn
nicht wirklich einschätzen oder klassifizieren kann. Durch seinen Namen
„Meine Kraft/Macht/Stärke entzweit/bricht/zerbricht/teilt Gott“ wird deutlich
gezeigt, dass er eine Verwaltungsintelligenz ist, die absolut essenziell für die
Dualität ist. Der Malachim Puraziel transformiert die Energien und ist daher
aktiv an der Schaffung des Qlippoth beteiligt.

Optisch nehme ich Malachim Puraziel als jung Mann zwischen 20 und 25
Jahre wahr, wobei er sehr abweisend und kühl agiert. Er trägt lange blonde
Haare, ist ansonsten aber unauffällig. Ein direktes Gespräch ist eher
unmöglich, da Puraziel sich ungern mit Menschen abgibt. Er hält sich aus den
meisten Konflikten und Kontroversen heraus und verfolgt ausschließlich
seine Agenda, welche mir aber unbekannt ist!

Malachim Puraziel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Puraziel ein Mentor, ein Führer, ein Patriarch und ein Herrscher.
Wie sinnig bzw. wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem Malachim
Puraziel ist, muss ein jeder für sich selbst entscheiden bzw. herausfinden.

Dies ist sein Siegel:


Tamlabriel (layz[rwp)
Sein Name bedeutet: „(Die) Ganzheit (ist nicht die) Stärke/Stabilität
Gottes“! Er existiert in der Sphäre Ba’ar des Qlippoth! Er ist ein mächtiger
Malachim, der streng, unbeugsam und wachsam ist. Seine Energetik bewirkt,
dass man regelrecht fliehen möchte, da man eine deutliche Abneigung
gegenüber menschlichen Energien fühlt. Tamlabriel ist eine Energie, welche
schwer zu fassen ist, da sie zwar auf der einen Seite lokal begrenzt ist, wenn
man ihn optisch sehen kann, gleichzeitig aber überall und nirgends ist. Dies
drückt sich in seinem Namen „(Die) Ganzheit (ist nicht die) Stärke/Stabilität
Gottes“ sehr deutlich aus, denn seine Energie ist eher das Werk von
Myriaden Einzelteilen und nicht von einer geschlossenen Macht.

Optisch nehme ich Malachim Tamlabriel als Schatten wahr, der eine
grobe humanoide Silhouette hat, die männlich wirkt. Ein Gesicht selbst
konnte ich nicht erkennen, da seine Erscheinung eher wie Nebel oder Rauch
war.

Malachim Tamlabriel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Tamlabriel ein Mentor, ein Beobachter, Späher, ein
undurchsichtiger Zeitgenosse, der Alles und Nichts sein könnte. Wie sinnig
bzw. wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem Malachim Tamlabriel ist,
muss ein jeder für sich selbst entscheiden bzw. herausfinden.

Dies ist sein Siegel:


Nanthariel (layrtnhn[)
Sein Name bedeutet: „(Die) Folter/Qual entfesselt/löst mich (von) Gott“!
Er existiert in der Sphäre Sin’ah des Qlippoth! Er ist ein mächtiger
Malachim, der charismatisch, finster, mystisch, heimtückisch, sadistisch und
bedrohlich ist. Er ist ein Kämpfer, ein Schlächter und ein Assassine, der seine
Aufgaben vollkommen erfüllt. Malachim Nanthariel plant, organisiert und
prüft seine Vorgehensweise akribisch. Er agiert nicht impulsiv, geschweige
denn überstürzt. Sein Name „(Die) Folter/Qual entfesselt/löst mich (von)
Gott“ spiegelt seine Energie sehr gut wieder, welche absolut
menschenfeindlich und lebensverachtend ist.

Optisch nehme ich Nanthariel als Mann zwischen 35-40 Jahren wahr, mit
verhärteten Gesichtszügen, gelockten schwarzen Haaren und schwarzen
Augen. Er taucht aber auch als blonder Minnesänger auf und auch als
groteske Chimäre, welche die eigenen Ängste bedient.

Malachim Nanthariel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Nanthariel eine Kraft die ohne ersichtliche Gründe vernichtet und
tötet. Er ist ein geschickter Kämpfer, der seine Macht und Kraft sehr gezielt
einzusetzen weiß und auch keine Skrupel hat diese einzusetzen. Gleichzeitig
agiert Nanthariel aber nie vorschnell. Er wägt und prüft die Situation, sodass
ein Angriff erst erfolgt, wenn er sich sicher ist, dass er gewinnen kann. Ein
offener Schlagabtausch ist eher unwahrscheinlich. Ferner spielt er mit den
eigenen Ängsten, welche durch sadistische Züge und Herangehensweisen
forciert werden. Er ist ein Jäger, der mit seiner Beute spielt. Wie sinnig bzw.
wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem Malachim Nanthariel ist, muss
ein jeder für sich selbst entscheiden bzw. herausfinden.
Dies ist sein Siegel:
Kalabriel (layrbhlk)
Sein Name bedeutet: „Ende/Vernichtung Schöpfung/Geschöpf Gottes“!
Er existiert in der Sphäre Morek des Qlippoth! Er ist ein mächtiger
Malachim, der kindlich, fürchterlich, grässlich und sehr bedrohlich ist! Er ist
ein absolut tödliches Prinzip, welches durch seine kindliche Gestalt
unscheinbar wirkt. Dies ist jedoch nicht der Fall. Im Gegenteil. Er besitzt
vernichtende Kräfte, welche er gegen seine Feinde ohne Rücksicht auf das
Umfeld einsetzt. Gleichzeitig besitzt er viele Diener, welche als Wachen,
Soldaten und Kontrolleure dienen und primär Djinns sind. Malachim
Kalabriel ist gnadenlos und ohne Mitleid. Er ist eine Energie, welche man mit
dem Begriff „soziopathisch“ beschreiben kann, gerade in Bezug auf sein
Erscheinungsbild. Sein Name „Ende/Vernichtung Schöpfung/Geschöpf
Gottes“ zeigt deutlich, dass es sich bei dem Malachim Kalabriel um eine
absolut destruktive und tödliche Macht handelt.

Optisch nehme ich Kalabriel als kleines Kind, als Mädchen in einem
weißen Nachthemd und einem hässlichen und dreckigen Teddybären wahr –
der jedoch ein autarkes Wesen ist und wie eine Art Leibwächter fungieren
kann. Manchmal erscheint Kalabriel auch in einer grotesken Knochengestalt,
so als ob ein 4 m großer Mensch mit einem Flugsaurier gekreuzt wurde,
wobei das Becken und die Beine grotesk weit auseinander stehen! In diesem
Zustand besitzt er auch vier Arme und riesige Schwingen. Sein Schädel ist
ein Mix aus Flugsaurier und Hirsch – sehr grotesk!

Malachim Kalabriel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Kalabriel eines der tödlichsten Wesen, welches ich bis jetzt
kennengelernt habe. Kalabriel ist eine Kraft die vernichtet, tötet und bestraft.
Wie sinnig bzw. wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem Malachim
Kalabriel ist, muss ein jeder für sich selbst entscheiden bzw. herausfinden.

Dies ist sein Siegel:


Sathyriel (layrytX)
Sein Name bedeutet: „Gegenspieler der Boten Gottes“! Er existiert in der
Sphäre Cherpah des Qlippoth! Er ist ein mächtiger Malachim, der
herrschend, führend, manipulativ, überwachend und allmächtig ist. Er ist ein
absolut herrschendes und lebenszerstörendes Prinzip, welches durch seine
groteske Form übermächtig wirkt. Er kann verschiedene Fragmente, ähnlich
wie Puppen, von sich abspalten und diese beliebig steuern, was auch in einer
Besessenheit enden kann. Malachim Sathyriel ist der klassische Satan, der
klassische Widersacher, der verführt, manipuliert und gleichzeitig, wie ein
Lehnsherr über seine Verbündeten wacht. Diese müssen aber seiner Agenda
folgen, da sie sonst vernichtet werden. Malachim Sathyriel setzt sehr gerne
andere Wesen und Energien für seine Pläne ein und schreckt vor Folterung,
Bestrafungen und Kompromittierung nicht zurück! Er verwendet andere
Energien wie beiläufiges, vollkommen ersetzbares Rohmaterial, welches
nicht geschont werden muss.

Optisch nehme ich Sathyriel als graues Knochenwesen wahr, welches


muskelbepackt und kriegerisch wirkt. Gleichzeitig kann er aber auch sich
dahin gehend transformieren, dass er einen humanoiden Oberkörper besitzt
und einen Unterleib, der aus unzähligen Tentakeln besteht – ähnlich einem
Octopoiden.

Malachim Sathyriel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Sathyriel der Widersacher schlecht hin. Ein einschüchterndes,
tödliches, groteskes und beängstigendes Wesen, welches absolute
Machtdominanz ausstrahlt. Gleichzeit ist er ein Vernichter, ein Zerstörer, der
unbarmherzig über seine Welt herrscht und niemals einen Widerspruch
zulässt. Sathyriel vernichtet, ohne Rücksicht auf irgendwas! Wie sinnig bzw.
wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem Malachim Sathyriel ist, muss ein
jeder für sich selbst entscheiden bzw. herausfinden.

Dies ist sein Siegel:


Tahariel (layr[t)
Sein Name bedeutet: „Meine Schneide (Schwert) ist Gott“! Er existiert in
der Sphäre Chaluwshah des Qlippoth! Er ist ein mächtiger Malachim, der
beharrlich, still, hartgesotten, kalt und humorlos ist! Er ist ein Malachim der
nicht sehr viele Worte verwendet und wie eine Felswand ist. Es ist schwer
über Tahariel eine Einschätzung zu geben, da seine Energie absolut
nichtssagend ist. Er ist wie ein Felsblock, ohne Regung oder Energie. Er ist
wie eine urgewaltige Kraft, die wie ein Vulkan ausbrechen kann und dann
auch alles vernichtet. Er ist wie ein Richtblock, der selbstständig agiert und
die Urteile fällt. Hierbei ist er direkt, jedoch nicht sadistisch! Sein Name
„Meine Schneide (Schwert) ist Gott“ zeigt, dass er tödlich ist, aber nicht
ziellos, impulsiv und unbedacht vernichtet.

Optisch nehme ich als harten, älteren und verhärmten Mann wahr, der
zwischen 50-60 Jahren alt ist. Sein Haar ist schwarz, besitzt aber viele graue
Schattierungen.

Malachim Tahariel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Tahariel ein Prüfer, ein Bewahrer, ein Richter und ein Advokat.
Ein stures, mürrisches und hartes Wesen, welches keine Diskussionen
zulässt, da er überhaupt keine Regungen zeigt. Man könnte auch mit einer
Felswand reden. Wie sinnig bzw. wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem
Malachim Tahariel ist, muss ein jeder für sich selbst entscheiden bzw.
herausfinden.

Dies ist sein Siegel:


Arumdael (layr[t)
Sein Name bedeutet: „Verschlagenes/Listiges Wissen/Einblick/Fähigkeit
Gottes“! Er existiert in der Sphäre Mehumah des Qlippoth! Er ist ein
mächtiger Malachim, der schadend, erkrankend, kalt, zynisch, sarkastisch
und intolerant ist. Er ist ein Malachim der hinderlich agiert und Barrieren,
Widerstände, Störungen, Grenzen und Beschränkungen erstellt. Diese können
auch tödlich sein, sind primär aber nur hinderlich und belastend. Diese
Belastung führt aber auf längerer Sicht zu einer Selbstzerstörung, was
Arumdael sehr gefährlich macht, da er nicht direkt agiert und kämpft,
sondern wie ein Fallensteller aus dem Hintergrund arbeitet. Sein Name,
„Verschlagenes/Listiges Wissen/Einblick/Fähigkeit Gottes“ zeigt, dass er ein
Spieler, ein Trickser ist. Hierbei ist er aber sehr unfreundlich und
uncharmant. Er lässt sich nicht in die Karten schauen und seine Pläne und
Aktionen sind so verwinkelt und weitläufig, dass es meist unmöglich ist,
hinter die Wahrheit seiner Aktionen zu schauen.

Optisch nehme ich Malachim Arumdael als Mann wahr, der zwischen 30
und 35 Jahren alt ist. Er trägt gepflegte, etwas längliche schwarze Haare und
hat ein mystisches und verschlossenes Gesicht. Er lacht nicht und besitzt
einen sehr blassen Teint.

Malachim Arumdael kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Arumdael ein Fallensteller, ein Saboteur, ein Spion. Er prüft seine
Vorgehensweise sehr sorgsam und erkennt kausale Muster, die für die
Menschen meist unsichtbar bleiben, da sie zu Komplex sind. Wie sinnig bzw.
wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem Malachim Arumdael ist, muss ein
jeder für sich selbst entscheiden bzw. herausfinden.
Dies ist sein Siegel:
Ischariel (layraXya)
Sein Name bedeutet: „Mann/Anführer/Obmann/Oberhaupt Löwe/Held/
Überwinder/Sieger Gottes“! Er existiert in der Sphäre Calpah des Qlippoth!
Er ist ein mächtiger Malachim, der mystisch, sarkastisch, geradlinig und
kriegerisch ist. Ischariel ist ein Wesen, welches seiner Agenda folgt, ohne
besonderes Interesse den anderen Energien gegenüber zu zeigen. Er ist
anpassungsfähig und wissend, sodass seine Energie sehr wandelbar ist, ein
Tanz zwischen Licht und Schatten. Gleichzeitig ist er ein Mentor, ein Coach,
der mit speziellen Energien agiert, welche seiner Führung unterliegen. Sein
Name „Mann/Anführer/Obmann/Oberhaupt Löwe/Held/Überwinder/Sieger
Gottes“ spiegelt seine Energie sehr gut wieder, denn er ist definitiv eine
Kraft, die führt und leitet, ohne auf Hindernisse zu achten. Malachim
Ischariel folgt seiner Agenda – gradlinig.

Optisch nehme ich Malachim Ischariel als Mann um die 30 wahr, der
lange schwarze Haare hat und ein ernstes Gesicht.

Malachim Ischariel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Ischariel ein Meister der Geheimnisse, ein Krieger, der listenreich
und gewitzt, jedoch unbeirrt sein Ziel erreicht. Ein Meisterassassine. Wie
sinnig bzw. wie möglich eine Zusammenarbeit mit dem Malachim Ischariel
ist, muss ein jeder für sich selbst entscheiden bzw. herausfinden.

Dies ist sein Siegel:


Elmantriel (layr[t)
Sein Name bedeutet: „Das Schweigen löst mich von Gott“! Er existiert in
der Sphäre Tohuw des Qlippoth! Er ist ein mächtiger Malachim, der
anpassungsfähig, chaotisch, still, unbeweglich und kämpferisch ist. Ein
energetisches Oxymoron! Er ist wie ein Verteidigungswall, der seine Energie
gezielt wandeln kann. Hierbei wirkt er jedoch immer sehr zurückhaltend, was
daran liegt, dass er nie auf der Ebene agiert, auf welcher man ihn trifft. Sein
Name „Das Schweigen löst mich von Gott“ ist in seinem Kontext schwer zu
deuten, da er wirklich sehr still ist und gleichzeitig mysteriös und unfassbar
scheint.

Optisch nehme ich Malachim Elmantriel als reine und sehr chaotische
Energie war. Er gleicht eher einer morphologischen Wolke, die alles werden
kann. Gleichzeitig wirkt er aber auch starr bzw. unfasslich wie Nebel, der
überall zu sein scheint.

Malachim Elmantriel kann, wie letztlich alle anderen Malachim und


Erzengel, alles, doch wenn man ihm eine „Spezialisierung“ geben möchte, ist
Malachim Elmantriel eine Kraft des Chaos und des Wirrwarrs. Er ist wie ein
Sammelsurium verschiedenster Energien, die alle unvergleichlich sind und
sehr unzusammenhängend agieren. Dennoch streben sie auf ein Ziel hin,
welches zwar auf sehr verschlungenen Wegen erreicht wird, aber auf jeden
Fall erreicht werden wird. Wie sinnig bzw. wie möglich eine Zusammenarbeit
mit dem Malachim Elmantriel ist, muss ein jeder für sich selbst entscheiden
bzw. herausfinden.

Dies ist sein Siegel:


Kether --- Allumfassendes Licht, Krone, Einheit --- Messimahel:
Aufgabe/Botschaft Gottes --- Übergang, Transformation, Einheit, Wechsel
von der Dualität in die Einheit, Weitergabe der göttlichen Energie der Quelle.

Daath --- Allwissen, Abyss --- Tsamael: Durst Gottes // Charbiel:


Messer/Meißel Gottes --- Prüfungen, Zerstörung, Neuwerdung, Abgrund,
Ängste, Lügen, Licht und Schatten, Transformation, Schöpfung.

Chiluth --- Torheit, Trägheit, Tölpelhaftigkeit, Spaltung der göttlichen


Energie --- Puraziel: Meine Kraft/Macht/Stärke entzweit/bricht/ zerbricht/teilt
Gott --- Teilung, Entzweiung, Zwiespalt, Erkenntnis der Dualität,
Leblosigkeit, Faulheit und phlegmatisches Handeln/Denken.

Ba’ar --- Dummheit, Sinnlosigkeit, Unverstand --- Tamlabriel: (Die)


Ganzheit (ist nicht die) Stärke/Stabilität Gottes. --- Verwirrung,
Kopflosigkeit, Entgleisung, Wahnsinn, Umwölkung, Unfassbarkeit.

Sin’ah --- Unbarmherzigkeit, Hass, Gnadenlosigkeit --- Nanthariel:=


(Die) Folter/Qual entfesselt/löst mich (von) Gott. --- Hass, Wut, Raserei,
Zorn, Hetzerei, Gehässigkeit, Grausamkeit, Kaltblütigkeit, Brutalität,
Missgunst, Abneigung.

Morek --- Vorurteile, Schwäche Ungerechtigkeit --- Kalabriel:


Ende/Vernichtung Schöpfung/Geschöpf Gottes --- Feindschaft, Trennung,
Zwietracht, Streitigkeit, Missklang, Verzweiflung, Angst, Sorge, Feigheit.

Cherpah --- Demütigung, Schande, Unehre Hässlichkeit --- Sathyriel:


Gegenspieler der Boten Gottes --- Hoffnungslosigkeit, Mutlosigkeit,
Resignation, Depression, Qual, Leid, Makel, Entstellung, Hilflosigkeit, Elend
und Kummer.

Chaluwshah --- Idiotie, Niederlage, Verlust --- Tahariel: Meine Schneide


(Schwert) ist Gott. --- Misserfolg, Verlust, Fehler, Verzicht, Schaden, Irrtum,
Erdrückung, Niederwerfung.

Mehumah --- Verwirrung, Konfusion, Kläglichkeit --- Arumdael:


Verschlagenes/ Listiges Wissen/Einblick/ Fähigkeit Gottes“ --- Absurdität,
Widersinn, Inkonsequenz, Armseligkeit, Armseligkeit, Missgunst,
Missgeschick.

Calpah --- Trümmer, Ruine, Überbau --- Ischariel:


Mann/Anführer/Obmann/Oberhaupt Löwe/Held/Überwinder/Sieger Gottes --
- Lüge, Verdeckung, Irreführung, Vernebelung, Verdrehung, Leichtsinn,
Unvermögen, Wankelmut, Umfall, Absage, Untreue, Unbeständigkeit.

Tohuw --- Materie, Anarchie, Chaos --- Elmantriel: Das Schweigen löst
mich von Gott. --- Genusssucht, Regellosigkeit, Unreinheit, Gesetzlosigkeit.
Praktische Arbeit mit den Malachim
Ich erwähnte bereits, dass ein Arbeiten mit den Malachim möglich ist,
dass es aber eine deutliche Andersartigkeit gibt. Während man die Erzengel
auch zu sich in den inneren Tempel einladen kann, sodass man sich auf einer
Ebene begegnet, in welcher man selbst noch sehr bewusst agieren kann und
auch die Erzengelenergien keine zu große „Verdichtung“ ihrer Essenz
durchführen müssen, ist ein Kontakt zu den Malachim etwas komplizierter.
Ein Kontakt auf der physischen Ebene bzw. auf der Ätherebene ist zwar für
beide Energien, Erzengel und Malachim möglich, jedoch werden beide hier
eher „entfernt verwandte“ Energien senden, da sich die Ebene der Menschen
doch sehr stark von denen der Erzengel und Malachim unterscheidet.
Den primären Kontakt zu den Malachim kann man durch die Wege A
bzw. C und B bzw. D erreichen, die im Kapitel „Praktische Arbeit mit den
Erzengeln“ beschrieben werden, wobei hier die Ritus-Variante (Weg B bzw.
D) einfacher ist. Dies liegt u. a. daran, dass die energetischen Strukturen der
Menschen eher eine Affinität zu den Erzengeln, als zu den Malachim haben.
Zwar ist auch die Ritual-Variante möglich, da diese sich natürlich auch auf
die Energetik des Protagonisten stützt, doch zeigte sich in der Praxis, dass der
Ruf nicht ohne Weiteres, von den selbst erschaffenen Herolden, in die
Sphären der Malachim dringt. Es muss ein höherer Widerstand überwunden
werden. Dies ist hiermit begründet, dass wir Menschen uns auf der
sephirothischen Seite befinden, genau wie die Erzengel auch. Da die
Malachim sich auf der qlippothischen Seite befinden, müssen die Herolde
zusätzliche Sphären überbrücken, um den Ruf zu transportieren. Daher muss
der Weg A leicht abgewandelt werden und durch eine gezielte destruktive
Energie gespeist werden – dies führt zum Weg C. Es klingt sehr einfach, da
natürlich jeder tolle Magier über seine schwarzmagischen Fähigkeiten zu
100 % verfügen kann, und allein durch seinen bösen Gesichtsausdruck die
Sphären des Kosmos zum Zittern bringt. Die magische Realität sieht da
jedoch ganz anderes aus. Eine Fokussierung einer destruktiven Energie, die
man mit den Worten „Hass“, „Wut“, „Jähzorn“ oder „Feindseligkeit“
beschreiben kann, ist nicht einfach. Destruktive Emotionen agieren wie
Strohfeuer. Sie brennen heiß und hell, verzehren sich aber auch relativ
schnell. Dies kann man sehr schön dadurch testen, dass man sich in einer
Meditation auf diese Emotionen fokussiert und diese versucht, solange wie
möglich aufrecht zu halten. Die Qualität dieser, in der Meditation
fokussierten Emotionen, muss man dann mit realen Lebenssituationen
vergleichen, wo man die Energien von „Hass“, „Wut“, „Jähzorn“ oder
„Feindseligkeit“ gefühlt hat – egal ob nun bei der Autofahrt in der überfüllten
City, beim Streit auf der Arbeit oder beim Einkaufen. Wichtig ist, dass man
in sich eine Grenze fühlen konnte, die den „Alltagsmenschen“ davor bewahrt
jemanden mit 66 Messerstichen zu zerlegen! Viele Menschen glauben, dass
sie diese Grenze schon erreicht haben, in dem sie hier und da mal ein böses
Schimpfwort verwenden. Davon rede ich jedoch nicht. Ich rede in diesem
Kontext von reiner Mordlust und diese Energie haben die wenigsten
Menschen schon mal erfahren, da ein „natürlicher Zensor“ in ihrer Ego-
Strucktur dafür sorgt, dass diese Energie so schnell wie sie kommt, auch
wieder vergeht. Daher ist es nicht einfach, diese Grenze zu erkennen bzw.
sich ihr zu nähren. Dass hierbei eine Selbsterkenntnis essenziell ist, die sich
mit allen Facetten des Ich beschäftigt, ist selbstredend!
Der Weg B bzw. D ist daher etwas einfacher, da man hier selbst die
Botschaft trägt. Zwar ist auch bei dieser Variante eine gewisse
Umstrukturierung nötig, genauso wie die eigene destruktive Energie, doch
agiert man hier selbst gezielter, während man sich bei dem Weg A bzw. C auf
die selbst erschaffenen Herolde „verlassen“ muss. Wer sich jetzt wundert,
warum ausgerechnet eine destruktive Energie einen Kontakt zu den
Malachim begünstigt, muss sich einfach nur noch mal die Spalte
„Idee/Intelligenz/Aufgabe“ der qlippothischen Energien ansehen!

Kommen wir zur eigentlichen Arbeit, die ich in Weg C und Weg D teilen
möchte, wobei Weg C die „Ritual-Variante“ ist und Weg D die „Ritus-
Variante“.
Arbeiten mit den Malachim via Ritual – Weg C
Im Folgenden ist das Ritual „Begegnungen mit den Malachim“
abgedruckt, jedoch ohne theoretische Kurzaufschlüsselung, da man diese
unter dem Punkt „Arbeiten mit den Erzengeln via Ritual – Weg A“ nachlesen
kann. Der rote Faden der Theorie bleibt natürlich gleich, egal ob es sich nun
um Erzengel, Malachim oder Gnuppselfuppsel handelt! Somit sind die
Absichten und Ziele, der Zeitpunkt, die Materialien, die Vorbereitung und die
Frage „Was darf es sein?“ die Gleichen. Nur bei der Arbeit selbst gibt es in
der Vorgehensweise Abweichungen. Es bleibt zwar ein Ritual, jedoch ist es
ein Ritual das nicht auf Liebe und Geschwisterlichkeit beruht, sondern auf
destruktive Energien, die die direkte Aufmerksamkeit der Malachim auf den
Protagonisten ziehen sollen. Dass dies gefährlich sein kann, dürfte klar sein,
oder? Neben den Malachim können auch viele andere Wesen der
qlippothischen Sphäre auf den Protagonisten aufmerksam werden. Dies
können einfache Energieparasiten sein, bis hin zu Energien, die eine
Besessenheit bewirken können, um sich Vorteile zu verschaffen – also eine
Energie, die man lapidar als „Dämon“ klassifizieren kann, wobei das Wort zu
einem „Schwarz-Weiß-Denken“ einlädt! In diesem Fall kann man die
Dämonen als „vom Licht abgewandte Kräfte“ deklarieren und nicht in die
Ursprünglichkeit des Wortes Daimon – Schutzgeist – gehen. Die Gefahren
sind hier mannigfach. Paranoia, Angstzustände, Depressionen und
Hoffnungslosigkeiten, Hemmungen, sowie Charakterveränderungen und
Anfeindungen, die eine klassische Besessenheit als Ursache haben, bis hin zu
Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung bzw. multiple
Persönlichkeitsstörung, die im Suizid oder einem Amoklauf enden können,
sind absolut denkbar und möglich!

Da man den Kontakt mit negativen und destruktiven Kräften herbeiführen


will, wird absichtlich auf einen Schutzkreis verzichtet, was wiederum
bedeutet, dass die eigenen Schutzmechanismen sehr gut sein müssen. Die
energetischen Körper müssen auf einen „kleinen Fingerzeig“ sogar autark
Energien abwehren können, die den Protagonisten hindern wollen. Dass hier
für eine gewisse Erfahrung nötig ist, dürfte klar sein.

Beim Ritual „Begegnungen mit den Malachim“ gilt, dass die Arbeit sich
auf das Imaginieren und das energetische Arbeiten mit den sieben eigenen
Energiekörpern (Ätherkörper, Mentalkörper, Emotionalkörper, Astralkörper,
Spiritueller- bzw. Kausalkörper, Intuitions- bzw. Buddhikörper und
Atmankörper) bezieht, jedoch werden keine eigenen Psychogone erschaffen,
die als Wächter oder Herolde dienen können. Es geht um die eigene Energie,
die man wie ein Leuchtfeuer einsetzen muss. Diese Energie muss im Grunde
„nur hell strahlen“, d. h., im Endeffekt ist die Kraft der Liebe, genauso gut
geeignet wie die Energie des Hasses. Doch die Erfahrung zeigt, dass die
Ebenen des Qlippoth sich wie eine Matrix verhält, die gewisse Schwingungen
einfach begünstigt. Wenn man sich selbst in die Energetik des Qlippoth mit
all seinen Qlippoth Stück für Stück steigern kann, so als ob man eine Leiter
betreten würde, wird die Kontaktaufnahme unkomplizierter werden. Sie ist
zwar immer noch nicht einfach, doch zeigt die Praxis, dass gewisse
qlippothischen Affirmationen wie ein Katalysator bzw. Carrier wirken
können. Im folgenden Ritual werde ich eine Struktur präsentieren, die auf
diese destruktiven Energien abzielt. Daher eignet sich das Ritual eher als
Solistenarbeiten und nicht als Gruppenritual!
Bei diesem Ritual geht es weder um Geschwisterlichkeit, wie bei dem
Ritual der Erzengel, noch um Drohungen oder Einschüchterungen, wie es in
manchen Grimorien zu finden ist. Es geht hierbei eher um eine Art der
Gleichstellung oder, wenn man es aus menschlicher Perspektive sehen will,
um eine Beeindruckung der Malachim.

Folgende Arbeitsschritte sind rituell zu erfüllen:

Beginn und Einstimmung:


1) Physischer Körper: Aktivieren und öffnen aller Chakren
(Körperchakren plus Alpha- und Omega-Chakra).
2) Äther-, Mental- und Emotionalkörper: Rituelle Verkündung über Sinn
und Zweck sowie eine Räucherung zum Erschaffen einer rituellen Sphäre und
Bannung aller störenden Einflüsse.

Annäherung zur Malachimsphäre


3) Astralkörper: Erschaffen der Mer-Ka-Ba via „Sternritual“.
4) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Energetisierung der Malachimsiegel
und Kontakt zu der Malachimsphäre.
5) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Bekunden der eigenen energetischen
Willensstärke durch die Anrufung der Malachim.

Kontakt zu den Malachim


6) Atmankörper: Entzünden der Flamme des qlippothischen Chaos und
Kontakt zu den Malachim
7) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Verarbeiten der erlebten Energie in
stiller Meditation

Verabschiedung und Verlassen der Malachim


8) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Verabschiedung und verlassen der
Malachimsphäre und energetische Auflösung der Malachimsiegel.
9) Astralkörper: Eigene Energetisierung durch das „Sternritual“.
10) Äther-, Mental- und Emotionalkörper: Reinigung und Bannung sowie
Auflösung der rituellen Sphäre.

Beendigung der Arbeit


11) Physischer Körper: Überprüfung der eigenen Energiekörper und
Normalisierung aller Chakren (Körperchakren plus Alpha- und Omega-
Chakra), ggf. Aurareinigung und Überprüfung auf Disharmonien.

Nachbereitung
Hier gilt im Allgemeinen die Klärung der Frage, ob evtl. eine
Dankopferung sinnig ist, oder eine andere Danksagung, welche deutlich
macht, wie stark, mächtig und kraftvoll man gehandelt hat. Bei rituellen
Arbeiten müssen grundsätzlich die angerufenen Mächte verabschiedet bzw.
entlassen werden. Es gilt vorher zu klären, ob spezielle Entlassungen nötig
sind oder ob allgemeine Verabschiedungen ausreichend sind.
Für das Ritual „Begegnungen mit den Malachim“ gilt, dass eine
allgemeine Bedankung aller hilfreichen Kräfte nicht schaden kann! Doch da
man hier mit einer chaotischen bzw. schattigen Energie agiert, ist dies zu
vernachlässigen. Dennoch müssen und sollen die Kräfte, die anwesend
waren, eine Verabschiedung erhalten, sodass eine effektive Bannung
ausgeführt wird! Eine Opferung im klassischen Sinne braucht nicht gemacht
werden. Die Malachim legen kein Wert darauf! Wer auf die bescheuerte Idee
kommen sollte, irgendein Lebewesen zu „opfern“, kann sich im Grunde
lieber selbst opfern, da ein tierisches Leben nicht beachtet werden wird. Das
Gleiche gilt auch für andere Leben! Es geht um Energie! Sollte man diese
Warnung missachten, kann man sich getrost astrale Zielschreibe in seine
Chakren zeichnen, da die Malachim dies als Schmähung deuten würden und
dann dem Protagonisten sehr deutlich zeigen werden, was passiert, wenn man
die Malachim schmäht!
… und so beginnt das Ritual „Begegnungen mit den Malachim“!

1) Physischer Körper:
Aktivieren und öffnen aller Chakren (Körperchakren plus Alpha-
und Omega-Chakra).

Der Chakrenausgleich für das Kronen-, das Stirn-, das Kehl-, das Herz-,
das Solarplexus-, das Sexual- und das Wurzelchakra.

Es werden exakt die gleichen Handgriffe und Handlungen ausgeführt, wie


sie im Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“, unter Punkt 1 (Physischer
Körper: Aktivieren und öffnen aller Chakren (Körperchakren plus Alpha-
und Omega-Chakra), beschrieben werden.

2) Äther-, Mental- und Emotionalkörper:


Rituelle Verkündung über Sinn und Zweck sowie eine Räucherung
zum Erschaffen einer rituellen Sphäre und Bannung aller störenden
Einflüsse.

2.1 Verkündung des Willens


Verbinde dich mit deinem Ätherkörper! Schreite den Raum ab und
verkünde frei, warum du dieses Ritual machen willst, was deine Ziele, deine
Beweggründe und deine Gedanken dazu sind. Verkünde, zu welchen
Energien, welchen Malachim du Kontakt aufnehmen willst und verkünde
deutlich, warum du dies willst. Hierfür kann es keinen universellen Text
geben, sodass jeder in diesem Fall spontan sein muss und auf sein Innerstes
hören sollte, um eine „wahre“ Verkündung zu erschaffen.
2.2 Räucherung – Erschaffen der Sphäre
Halte die Verbindung zu deinem Ätherkörper! Gehe in der Mitte des
Raumes, entzünde eine Räucherung und sage:

Ich bin N.N. und knüpfe heute durch meinen festen Willen eine
Verbindung zu den Sphären der Malachim des Seins! Ich bin, der ich
bin, und werde für mich die Energien des Seins erfahren, auf dass ich
durch die Macht der Malachim erkennen und verstehen kann, genährt
durch Schatten und Licht in der Schöpfung alles Seins!

Gehe in konzentrischen Kreisen durch den Raum. Wenn du die Mitte


erreicht hast, ziehe mit der Räucherung eine Spirale, die von UNTEN nach
OBEN führt. Wenn du OBEN angekommen bist, ziehe eine vertikale Linie
herunter zum Boden!

2.3. Energetisierung des Körpers via erweitertes qlippothisches Kreuz


Verbinde dich mit deinem Mentalkörper.
Stelle dich Richtung WESTEN in die Mitte des Raumes.
Danach wird mit der rechten Hand das erweiterte kabbalistische Kreuz
vollzogen.
Berühre deine Stirn und vibriere: Ha KETHER schelAnu.
Berühre deine Brust und vibriere: Ha schEmesch CHERPAH schelAnu.
Berühre den Deinen Wurzelchakrabereich und vibriere: Ha TOHUW
schelAnu.
Berühre deine rechte Schulter u. v.: 'al jedEY MOREK.
Berühre deine linke Schulter u. v.: 'al jedEY SIN’AH.
Kreuze die Arme vor der Brust: kri'A' HeNNYi.
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: HaZel
bamokah.
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HaZel beramah.
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: Achschaw
w’tamid

2.4 Ziehen der Pentagramme:


Halte die Verbindung zu deinem Mentalkörper!
Protagonist geht in den OSTEN und zieht ein INVERSES bannendes Luft-
Pentagramm (LINKS nach RECHTS) und sagt dabei:
Mit der Macht meines Verstandes tilge und zerstöre ich alles Widrige
gen Osten!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den SÜDEN und zieht ein
INVERSES bannendes Feuer-Pentagramm (RECHTS OBEN nach LINKS
UNTEN) und sagt dabei:
Mit der Macht meines Willens tilge und zerstöre ich alles Widrige
gen Süden!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den WESTEN und zieht ein
INVERSES bannendes Wasser-Pentagramm (RECHTS UNTEN nach LINKS
OBEN) und sagt dabei:
Mit der Macht meiner Gefühle tilge und zerstöre ich alles Widrige
gen Westen!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den NORDEN und zieht ein
INVERSES bannendes Erd-Pentagramm (LINKS OBEN nach UNTEN
RECHTS) und sagt dabei:
Mit der Macht meiner Stärke tilge und zerstöre ich alles Widrige gen
Norden!

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, wieder in den OSTEN und


aktiviert noch mal das Luft-Pentagramm und sagt dabei:
Mit der Macht meines Geistes ist der Kreis geschlossen, auf dass die
magische Arbeit beginne. DIES IST MEIN WILLE! SO SOLL ES SEIN!

Protagonist geht zurück in die Mitte – Blickrichtung gen WESTEN – und


konzentriert sich auf seine innere Finsternis, lässt sie wachsen, und sagt:

In mir ist der Schatten!


(Energie im Inneren wird angehoben)
Ich bin der Schatten!
(Energie wird in die Aura geleitet)
Ich gebe den Schatten in die Sphäre!
(Energie erfüllt den magischen Raum).
Alles ist Schatten, und der Schatten ist MACHT.

Halte die Verbindung zu deinem Mentalkörper!


Verbinde dich mit deinem Mentalkörper.
Stelle dich Richtung WESTEN in die Mitte des Raumes.
Danach wird mit der rechten Hand das erweiterte kabbalistische Kreuz
vollzogen.
Berühre deine Stirn und vibriere: Ha KETHER schelAnu.
Berühre deine Brust und vibriere: Ha schEmesch CHERPAH schelAnu.
Berühre den Deinen Wurzelchakrabereich und vibriere: Ha TOHUW
schelAnu.
Berühre deine rechte Schulter u. v.: 'al jedEY MOREK.
Berühre deine linke Schulter u. v.: 'al jedEY SIN’AH.
Kreuze die Arme vor der Brust: kri'A' HeNNYi.
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: HaZel
bamokah.
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HaZel beramah.
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: Achschaw
w’tamid.

2.5 Machtbekundung
Verbinde dich mit deinem Emotionalkörper.
Gehe in den Osten des Raumes und visualisiere eine gelbkristallene
Wand und sage:
gibUsch 'awIr (Kristallisierung der Luft)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Süden des Raumes und
visualisiere eine rotkristallene Wand und sage: gibUsch 'esch
(Kristallisierung des Feuers)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Westen des Raumes visualisiere
eine blaukristallene Wand und sage: gibUsch mAjim (Kristallisierung des
Wassers)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Norden des Raumes visualisiere
eine grünkristallene Wand und sage: gibUsch 'adamA (Kristallisierung der
Erde)

Gehe mit gestrecktem Arm wieder in den Osten des Raumes und sage:
Ha’chalAl mugAn (Der Raum ist geschützt)

Stelle dich in die Mitte des Raumes, visualisiere eine kristallene Kugel,
die den Raum umschließt, und sage:

Vor mir erhebt sich die Luft! Die Stürme des Ostens gehören mir!
Ich bin der Meister der Luft! Ich befehle und meine Macht ist die des
Zyklons, der alles vernichtet, was sich ihm entgegenstellt! SO SOLL ES
SEIN! (Visualisiere dabei, dass von Osten her ein Sturm aufzieht, die
Kristallwand SPRENGT und die SPLITTER, wie tödliche Geschosse, in den
OSTEN DRINGEN, um alles zu vernichten!)

Hinter mir erhebt sich das Wasser! Die Fluten des Westens gehören
mir! Ich bin der Meister des Wassers! Ich befehle und meine Macht ist
die der Welle, die alles vernichtet, was sich ihr entgegenstellt! SO SOLL
ES SEIN! (Visualisiere dabei, dass von Westen her ein Tsunami entsteht, die
Kristallwand SPRENGT und die SPLITTER, wie tödliche Geschosse in den
WESTEN DRINGEN, um alles zu vernichten!)

Zu meiner Rechten erhebt sich das Feuer! Die Brände des Südens
gehören mir! Ich bin der Meister des Feuers! Ich befehle und meine
Macht ist die des Feuerstrums, der alles vernichtet, was sich ihm
entgegenstellt! SO SOLL ES SEIN! (Visualisiere dabei, dass von Süden her
ein Feuersturm, ein Weltenbrand entsteht, die Kristallwand SPRENGT und
die SPLITTER, wie tödliche Geschosse in den SÜDEN DRINGEN, um alles
zu vernichten!)

Zu meiner Linken erhebt sich die Erde! Die Berge des Nordes
gehören mir! Ich bin der Meister der Erde! Ich befehle und meine Macht
ist die des Bebens, das alles vernichtet, was sich ihm entgegenstellt! SO
SOLL ES SEIN! (Visualisiere dabei, dass von Norden her ein Erdbeben
entsteht, die Kristallwand SPRENGT und die SPLITTER, wie tödliche
Geschosse in den NORDEN DRINGEN, um alles zu vernichten!)

Über mir ist der Schatten, der mich erfüllt und durchflutet! Heil dem
Chaos!
(Visualisiere dabei, dass von oben her Schatten kommen, die dich
vollkommen einhüllen und erfüllen, um danach aus dir herauszuströmen,
sodass der ganzen Raum/die Kugel mit Schatten gefüllt wird.)

3) Astralkörper: Erschaffen der Mer-Ka-Ba via „Sternritual“.

3.1 Energetisierung mit „Sternenenergie“


Verbinde dich mit deinem Astralkörper!
Stelle dich in die Mitte des Tempels mit Blickrichtung nach WESTEN.
Erhebe deine Hände und Arme im Winkel von 45°, Handflächen
ausgestreckt.
Konzentriere dich auf dein Kronenchakra (Scheitel) und „webe“
energetische Bänder zu deinem Alpha-Chakra, welches sich oberhalb des
Kopfes befindet. Wichtig ist, dass sich hier ein definitiver energetischer
Austausch etabliert. Wenn die energetische Verbindung etabliert ist,
visualisiere goldenes Licht, das vom Alpha-Chakra zum Kronenchakra
wandert, sich dann vom Kronenchakra waagerecht ausbreitet, um dann
wieder zurück zum Alpha-Chakra zu fließen. Hierdurch wird ein „nach oben
gerichtetes Dreieck“ gebildet.
Während der Geste vibriert man:

ZIR IVMeD BABALON PERIPSAX! BUST BAGIE! ODO CICLE


QAA MAHORELA!
(Übersetzung: Ich rufe den bösen/verruchten Himmel! Heil der
Raserei/Wut/Jähzorn!Öffne das Mysterium der dunklen Himmel).

Senke deine Hände und Arme im Winkel von 45°, Handflächen


ausgestreckt. Danach konzentriere dich auf dein Wurzelchakra
(Dammmuskel) und „webe“ energetische Bänder zu seinem Omega-Chakra,
welches sich außerhalb des Körpers auf Höhe der Oberschenkel befindet.
Wichtig ist auch hier, dass sich ein definitiver energetischer Austausch
etabliert. Wenn die energetische Verbindung etabliert ist, visualisiere
goldenes Licht, das vom Omega-Chakra zum Wurzelchakra wandert, sich
dann vom Wurzelchakra waagerecht ausbreitet, um dann wieder zurück zum
Omega-Chakra zu fließen. Hierdurch wird ein „nach unten gerichtetes
Dreieck“ gebildet.

Während der Geste vibriert man:


ZIR IVMeD BABALON CAOSGI! BUST CORAXO! ODO CICLE
QAA TABGES!
(Übersetzung: Ich rufe die böse/verruchte Erde! Heil dem Donner der
Urteils/Wut! Öffne das Mysterium der Schöpfung der Höhle/Tiefe/Abgrund).
Immer noch in der Mitte des Raumes/Tempels stehend, berührt man mit
der rechten Hand seine Stirn und vibriert: AOIVEAE CHIS UMPLeIF (Die
Sterne sind unserer Stärke)

Man berührt sein Kehlkopfchakra und vibriert: GOHUS (Ich sage)

Man berührt sein Herzchakra und vibriert: IAIADIX BALTIM DS


DOBIX NOAR AR (Die Ehre der Wut/Extremen Justiz und des Falls wird
das)

Man berührt sein Solar-Plexuschakra und vibriert: GAHOACHMA („Ich


bin der ich bin“)

Man berührt sein Sexualchakra und vibriert: IAODAF (Im Anfang)

Man berührt sein Wurzelchakra und vibriert: GEH UL (Bis zum Ende).

3.2 Ziehen des „Sterns“ um den eigenen Körper.


Halte die Verbindung zu deinem Astralkörper!
Ziehe um dich einen KREIS (mit dem Schwert, Athame, Finger etc.), um
einen Raum zu begrenzen, damit ein Tetraeder gezogen werden kann.
Ziehe einen Tetraeder, wobei die unteren drei Spitzen dieses Tetraeders
den Kreis berühren und der Kreis somit den Tetraeder umschließt. Markiere
imaginär drei in etwa gleich weit auseinanderliegende Punkte auf der
Bogenlinie des Kreises, wobei zwei vor dir liegen und einer hinter dir.
Halte die Arme mit gestreckten Fingern im Winkel von 45° nach unten
und leicht nach vorne. Fixiere visuell die zwei „Tetraederpunkte“ auf der
Bogenlinie des Kreises. Aus diesen Punkten ziehe zwei goldene
Energielinien in die Höhe, indem du die Hände zum Alphachakra führst.
Drehe dich um 180° - Blickrichtung Westen! Führe deine Arme
zusammen, streckte sie und deine Finger im Winkel von 45° leicht nach
vorne und fixier visuell den einzelnen „Tetraederpunkt“ auf der Bogenlinie
des Kreises. Aus diesem Punkt zieht man eine goldene Energielinie in die
Höhe, indem man die Hände wieder zum Alphachakra führt.

Verbinde nun die drei Punkte auf der Bogenlinie des Kreises und
erschaffe so die Grundfläche des Tetraeders, indem du deinen Körper jeweils
um 60° drehst.
Der Erste goldene Tetraeder ist geschlossen.

Hierbei vibriere permanent:


ZIRDO BAGIE (Ich bin die Wut/Raserei/Zorn)

Wenn dieser Tetraeder steht, drehe dich so, dass die Blickrichtung gen
Westen zeigt. Ziehe über dir einen zweiten KREIS (mit dem Schwert,
Athame, Finger etc.), um erneut einen Raum zu begrenzen. Visualisiere einen
Kreis, der den gleichen Durchmesser hat, wie der untere Kreis.
Ziehe einen Tetraeder, wobei die oberen drei Spitzen dieses Tetraeders
den Kreis berühren und der Kreis somit den Tetraeder umschließt. Markiere
imaginär drei in etwa gleich weit auseinanderliegende Punkte auf der
Bogenlinie des Kreises, wobei zwei vor dir liegen und einer hinter dir.
Halte die Arme mit gestreckten Fingern im Winkel von 45° nach oben
und leicht nach vorne. Fixiere visuell die zwei „Tetraederpunkte“ auf der
Bogenlinie des Kreises. Aus diesen Punkten ziehe zwei goldene
Energielinien in die Tiefe, indem du die Hände zum Omega-Chakra führst.
Drehe dich um 180°. Führe deine Arme zusammen, streckte sie und deine
Finger im Winkel von 45° leicht nach vorne und fixier visuell den einzelnen
„Tetraederpunkt“ auf der Bogenlinie des Kreises. Aus diesem Punkt zieht
man eine goldene Energielinie in die Tiefe, indem man die Hände wieder
zum Omega-Chakra führt.
Verbinde nun die drei Punkte auf der Bogenlinie des Kreises und
erschaffe so die Grundfläche des Tetraeders, indem du deinen Körper jeweils
um 60° drehst.
Der zweite goldener Tetraeder ist geschlossen.

Hierbei vibriere permanent:


BAGIE DeS ZIRDO (Die Wut/Raserei/Jähzorn, das ich bin)

Energetisiere permanent den Sterntetraeder mit kosmischer Energie, mit


Energie, die als goldenes Licht aus dem Alpha- und aus dem Omega-Chakra
fließt.

Wenn die Energie voll erstrahlt ist, kann/soll der Sterntetraeder gefächert
werden, d. h., er soll sich duplizieren, wobei er bei jeder Duplikation
entweder kleiner oder auch größer werden kann. Hier kommt des auf den
Protagonisten des Rituals an.

Wenn man die Fähigkeit hat, kann man die Sterntetraeder zur Rotation
bringen.
4) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Energetisierung der
Malachimsiegel und Kontakt zu der Malachimsphäre.

4.1) Energetisierung des Malachimsiegels


Verbinde dich mit deinem Spirituellen- bzw. Kausalkörper! Stell dich in
die Mitte des Raumes! Visualisiere das entsprechende Siegel des jeweiligen
Malachim vor dir – so plastisch wie möglich!

Konzentriere dich auf deine Energie, auf dein Chaos und zeichne das
Siegel in die Luft hinein – via Finger oder Athame.

Erfülle das Siegel mit Farben. Steuere die Farben aber nicht bewusst
sondern lasse deinen energetischen Körper die Farbnuancen wählen.

Trete nun in das Siegel hinein und ziehe es in deine Mer-ka-ba. Fühle und
erkenne, wo dich die Mer-ka-ba hinbringt. Schließe die Augen und siehe, wo
du bist!

4.2) Kontakt zu der Malachimsphäre


Halte den Kontakt zu deinem Spirituellen- bzw. Kausalkörper! Öffne
deine Chakren und leite die Energie der Ebene, in welche dich deine Mer-ka-
ba gebracht hat, in dein eigenes Energiesystem. Imaginiere nun das Siegel
des Malachims und setze es auf deine Chakren, in dem du es verkleinerst und
duplizierst. Erkenne was sich in dir verändert und ob du weiter via Mer-Ka-
Ba reist.
5) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Bekunden der eigenen
energetischen Willensstärke durch die Anrufung der Malachim.

Verbinde dich mit deinem Intuitions- bzw. Buddhikörper! Gehe in die


Mitte des Raumes und sprich den gewählten Malachim direkt an!

Wähle eine Anrufung DER MACHT und präsentiere deine eigene Stärke,
Dominanz Autorität, Eignung und Wirksamkeit. Sprich verbal das aus, was
sich in deinem Inneren bildet. Dies ist der beste Weg. Im Notfall kannst du
auch eine allgemeine Formulierung wählen, welche jedoch nicht so effektiv
sein wird, wie eine eigene und individuelle Formulierung!

Sage mit fester Stimme:


Höre mich, (Name des Malachims)! Kraft und Energie durch ...
(Attribute des Malachim)! Höre meine Stimme, höre meinen Willen, auf
dass ich tief in die Sphären deines Reiches trete, um dich zu erkennen!
Gewillt, standhaft, wissend stehe ich (N.N.) hier vor eurem Angesicht!
Meine Gedanken sind stark und machtvoll! Sie stehen wie die Sterne am
Firmament, unendlich in ihrer Bahn oder niemals wankelmütig! Ich bin
mein Herr, ich bin mein Gott, ich beherrsche mein Reich und ich besitze
die Fähigkeit und die Meisterschaft meinen Willen zu fokussieren, sodass
ich zu meiner Zielsetzung stehe, auf dass ich dein Reich betreten kann!
Du bist (Name des Malachim), die (Attribute des Malachim) -Kraft der
Dualität. So rufe ich dich, dass du meinen Willen und meine
Standhaftigkeit erkennst! Ich bin bereit mich all deinen Prüfungen zu
stellen! Ich bin bereit! Ich bin bereit für den Kontakt mit dir! Ich bin
bereit! Ich bin, der ich bin! GAHOACHMA!

6) Atmankörper: Entzünden der Flamme des qlippothischen Chaos


und Kontakt zu den Malachim

Verbinde dich mit deinem Atmankörper! Handel nun vollkommen frei


und so wie es dein höheres Selbst bestimmt!

Solltest du noch materielle Führung brauchen, so gehe in die Mitte des


Raumes und stelle drei Symbole auf, die DU mit Chaos, Schatten, Macht etc.
assoziierst! Vielleicht eine Elementwaffe, ein Horn, schwarze Federn oder
Steine – auch schwarze Kerzen oder Grablichten würden ihren Zweck
erfüllen; sind aber nicht so effektiv wie andere, individuelle Symbole. Stelle
sie so vor dir auf, dass zwei ein Tor bilden und der dritte Gegenstand in der
Mitte steht. Diese sollte sich optisch von den beiden Torgegenständen
unterscheiden!

Nimm den mittleren Gegenstand in die Hand. Halte ihn auf Höhe deines
Wurzelchakras und energetisiere dich!
Sage: Das ist mein Schatten in meinen Wurzeln und meiner
Beständigkeit! Dieser Schatten bin ich und ich bin der Schatten!

Führe den Gegenstand höher und halte ihn auf höhe deines Sexualchakras
und energetisiere dich!
Sage: Das ist der Schatten meiner Unbarmherzigkeit und meiner
Zerstörungswut! Dieser Schatten bin ich und ich bin der Schatten!

Führe den Gegenstand höher und halte ihr auf höhe deines Solar-Plexus-
Chakras und energetisiere dich! Sage: Das ist der Schatten meiner Macht
und meiner Andersartigkeit! Dieser Schatten bin ich und ich bin der
Schatten!

Führe den Gegenstand und halte ihn auf höhe deines Herzchakras und
energetisiere dich!
Sage: Das ist der Schatten meiner Emotion und meines Hasses!
Dieser Schatten bin ich und ich bin der Schatten!

Führe den Gegenstand höher und halte ich auf höhe deines
Kehlkopfchakras und energetisiere dich!
Sage: Das ist der Schatten meiner Sprache und meiner Rache! Dieser
Schatten bin ich und ich bin der Schatten!

Führe den Gegenstand höher und halte ihn auf höhe deines Stirnchakras
und energetisiere dich!
Sage: Das ist das der Schatten der Erkenntnis und meiner
Ruchlosigkeit! Dieser Schatten bin ich und ich bin der Schatten!

Führe den Gegenstand und halte ihn auf höhe deines Kronenchakras und
energetisiere dich!
Sage: Das ist der Schatten meiner Herrschaft und meines Willens!
Dieser Schatten bin ich und ich bin der Schatten!

Imaginiere das Siegel des Malachims und verfüge, dass das Siegel ein
Tor ist, welches dich direkt zu dem Malachim deiner Wahl führt! Öffne das
Tor und schreite hindurch! Der Malachim wird dich erwarten, wenn du für
diesen Kontakt bereit bist. Wenn nicht, sei gefügig und verschwinde!

7) Intuitions- bzw. Buddhikörper: Verarbeiten der erlebten Energie


in stiller Meditation

Verbinde dich mit deinem Intuitions- bzw. Buddhikörper! Gehe in die


Mitte des Raumes, setze oder lege dich bequem hin und sinne über das erlebt
nach! Erkenne dich selbst und erkenne, was geschehen ist!

8) Spiritueller- bzw. Kausalkörper: Verabschiedung und verlassen


der Malachimsphäre und energetische Auflösung der Malachimsiegel.

Verbinde dich mit deinem Spirituellen- bzw. Kausalkörper! Stell dich in


die Mitte des Raumes! Visualisiere das entsprechende Siegel des jeweiligen
Malachims vor dir – so plastisch wie möglich!
Verabschiede dich und bedanke dich individuell bei dem Malachim, den
du kontaktieren wolltest, auch wenn du keinen spürbaren Kontakt hattest.
Finde eine eigene Art der Verabschiedung, die individuell ist. Ist dir dies
nicht möglich, kannst du die folgende universelle Verabschiedung zitieren:

Ehrwürdige, allmächtige Malachim aller Sphären des Seins. Ich


danke Euch für Eure Weisheit, Eure Erfahrung und Eure Kraft.
Malachim (Name des Malachim) ich danke dir für deine Lektion, deine
Kraft, deine Prüfung und deine Bereitschaft mir zur Seite zu stehen. Heil
dem qlippothischen Chaos, welches Ihr seid, ihr die Kräfte der Quelle
des Seins und Quell meiner eigenen Kraft. So konnte ich mein Ziel
erreichen und ich konnte soweit gehen, wie es für mich erreichbar war.
In Dunkelheit und in Stärke beuge ich mein Haupt, wohl wissend, dass
wir alle aus einer Quelle stammen, um meinen Willen und meine
Ergebenheit zum Großen Werk zu zeigen! Ich stehe im Schatten, im
Schatten der Dualität, im Schatten der Stärke und im Schatten meines
Willens! Ich danke euch, dass ihr meine Essenz und meine Tatkraft
berührtet. So verabschiede ich Euch in Hochachtung und Würdigung!
Heil Euch! Heil, ihr Fürsten des Chaos! Heil dem Schatten der
Schöpfung allen Seins!

Integriere das Siegel des Malachims erneut in deine Mer-ka-ba und lasse
dich zurück in deine eigene Sphäre bringen.

Löse dann das Siegel des Malachims auf, indem du die Essenz des
Siegels in dein Energiesystem ziehst. Es wird sich an einem Haupt- oder
Nebenchakra binden, sodass du durch die Aktivierung dieses Chakras
„leichter“ mit dem entsprechenden Malachims in Kontakt treten kannst!

9) Astralkörper: Eigene Energetisierung durch das „Sternritual“.

Verbinde dich mit deinem Astralkörper! Vollziehe das Sternritual (für


genaue Vorgehensweise siehe erneut siehe Punkt 5 – das Sternritual).
Alpha-Chakra:
ZIR IVMeD BABALON PERIPSAX! BUST BAGIE! ODO CICLE
QAA MAHORELA!
Omega-Chakra:
ZIR IVMeD BABALON CAOSGI! BUST CORAXO! ODO CICLE
QAA TABGES!
Körperchakren:
Man berührt die Stirn und vibriert …
AOIVEAE CHIS UMPLeIF (Die Sterne sind unserer Stärke)
Man berührt sein Kehlkopfchakra und vibriert ...
GOHUS (Ich sage)
Man berührt sein Herzchakra und vibriert ...
IAIADIX BALTIM DS DOBIX NOAR AR (Die Ehre der
Wut/Extremen Justiz und des Falls wird das)
GAHOACHMA („Ich bin der ich bin“)
Man berührt sein Sexualchakra und vibriert ...
IAODAF (Im Anfang)
Man berührt sein Wurzelchakra und vibriert ...
GEH UL (Bis zum Ende).
Ziehen des aufrechtstehenden Tetraeders
ZIRDO BAGIE (Ich bin die Wut/Raserei/Zorn)
Ziehen des inversen Tetraeders
BAGIE DeS ZIRDO (Die Wut/Raserei/Jähzorn, das ich bin)

10) Äther-, Mental- und Emotionalkörper: Reinigung und Bannung


sowie Auflösung der rituellen Sphäre.
Verbinde dich mit deinem Emotionalkörper!
Machtbekundung:
Gehe in den Osten des Raumes und visualisiere eine gelbkristallene
Wand und sage:
gibUsch 'awIr (Kristallisierung der Luft)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Süden des Raumes und
visualisiere eine rotkristallene Wand und sage: gibUsch 'esch
(Kristallisierung des Feuers)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Westen des Raumes visualisiere
eine blaukristallene Wand und sage: gibUsch mAjim (Kristallisierung des
Wassers)

Gehe jetzt mit gestrecktem Arm in den Norden des Raumes visualisiere
eine grünkristallene Wand und sage: gibUsch 'adamA (Kristallisierung der
Erde)

Gehe mit gestrecktem Arm wieder in den Osten des Raumes und sage:
Ha’chalAl mugAn (Der Raum ist geschützt)

Verbinde dich mit deinem Mentalkörper


Stelle dich Richtung WESTEN in die Mitte des Raumes.
Danach wird mit der rechten Hand das erweiterte kabbalistische Kreuz
vollzogen.
Berühre deine Stirn und vibriere: Ha KETHER schelAnu.
Berühre deine Brust und vibriere: Ha schEmesch CHERPAH schelAnu.
Berühre den Deinen Wurzelchakrabereich und vibriere: Ha TOHUW
schelAnu.
Berühre deine rechte Schulter u. v.: 'al jedEY MOREK.
Berühre deine linke Schulter u. v.: 'al jedEY SIN’AH.
Kreuze die Arme vor der Brust: kri'A' HeNNYi.
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: HaZel
bamokah.
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HaZel beramah.
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: Achschaw
w’tamid.

10.1 Ziehen der Pentagramme:


Halte die Verbindung zu deinem Mentalkörper!
Protagonist geht in den OSTEN und zieht ein INVERSES bannendes Luft-
Pentagramm (LINKS nach RECHTS) und sagt dabei:
Mit der Macht meines Verstandes tilge und zerstöre ich alles Widrige
gen Osten! (Visualisiere, dass die Kristallwand splittert und die Splitter
tödlich Geschosse werden!)

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den SÜDEN und zieht ein
INVERSES bannendes Feuer-Pentagramm (RECHTS OBEN nach LINKS
UNTEN) und sagt dabei:
Mit der Macht meines Willens tilge und zerstöre ich alles Widrige
gen Süden!
(Visualisiere, dass die Kristallwand splittert und die Splitter tödlich
Geschosse werden!)

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den WESTEN und zieht ein
INVERSES bannendes Wasser-Pentagramm (RECHTS UNTEN nach LINKS
OBEN) und sagt dabei:
Mit der Macht meiner Gefühle tilge und zerstöre ich alles Widrige
gen Westen!
(Visualisiere, dass die Kristallwand splittert und die Splitter tödlich
Geschosse werden!)

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, in den NORDEN und zieht ein
INVERSES bannendes Erd-Pentagramm (LINKS OBEN nach UNTEN
RECHTS) und sagt dabei:
Mit der Macht meiner Stärke tilge und zerstöre ich alles Widrige gen
Norden!
(Visualisiere, dass die Kristallwand splittert und die Splitter tödlich
Geschosse werden!)

Protagonist geht, mit gestrecktem Arm, wieder in den OSTEN und


aktiviert noch mal das Luft-Pentagramm und sagt dabei:
Mit der Macht meines Geistes ist der Kreis geschlossen, sodass die
magische Arbeit enden kann. DIES IST MEIN WILLE! SO SOLL ES
SEIN!

Protagonist geht zurück in die Mitte – Blickrichtung gen WESTEN – und


konzentriert sich auf seine innere Finsternis, lässt sie wachsen, und sagt:

In mir ist der Schatten!


(Energie im Inneren wird angehoben)
Ich bin der Schatten!
(Energie wird in die Aura geleitet)
Ich gebe den Schatten in die Sphäre!
(Energie erfüllt den magischen Raum).
Alles ist Schatten und der Schatten ist MACHT.
Halte die Verbindung zu deinem Mentalkörper!
Verbinde dich mit deinem Mentalkörper.
Stelle dich Richtung WESTEN in die Mitte des Raumes.
Danach wird mit der rechten Hand das erweiterte kabbalistische Kreuz
vollzogen.
Berühre deine Stirn und vibriere: Ha KETHER schelAnu.
Berühre deine Brust und vibriere: Ha schEmesch CHERPAH schelAnu.
Berühre den Deinen Wurzelchakrabereich und vibriere: Ha TOHUW
schelAnu.
Berühre deine rechte Schulter u. v.: 'al jedEY MOREK.
Berühre deine linke Schulter u. v.: 'al jedEY SIN’AH.
Kreuze die Arme vor der Brust: kri'A' HeNNYi.
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: HaZel
bamokah.
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HaZel beramah.
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: Achschaw
w’tamid.

11) Ätherkörper: Auflösung der rituellen Sphäre.

Gehe in jede Himmelsrichtung (Osten, Süden, Westen, Norden, Osten)


und sage jeweils:

(Schwert gesenkt)
Im Namen von (Malachim den man kontaktiert hat)
Kraft meines magisch göttlichen Willens
Danke ich den Wesenheiten, die mir geholfen haben! Euer(e)
Bruder/Schwester dankt und stärkt euch!
(Schwert erhoben)
Und den niederen Kräften befehle ich hiermit, sich zu entfernen oder
vernichtet zu werden!

Es wird jeweils Energie und ZERSTÖRERISCHE MACHT ausgesendet,


welches die helfenden Wesen segnet und die niederen Wesen in die eigenen
Reiche zurückführt/drängt oder vernichtet.

12) Physischer Körper: Überprüfung der eigenen Energiekörper und


Normalisierung aller Chakren (Körperchakren plus Alpha- und Omega-
Chakra)

Der Chakrenausgleich für das Kronen-, das Stirn-, das Kehl-, das Herz-,
das Solarplexus-, das Sexual- und das Wurzelchakra. Es wird wieder mit
LICHT gearbeitet! WICHTIG!

Es werden exakt die gleichen Handgriffe und Handlungen ausgeführt, wie


sie im Ritual „Begegnungen mit den Erzengeln“, unter Punkt 15 (Physischer
Körper: Überprüfung der eigenen Energiekörper und Normalisierung aller
Chakren (Körperchakren plus Alpha- und Omega-Chakra), beschrieben
werden.

Kontrolliere bei jedem Chakra, ob die Energie harmonisch fließt oder ob


es störende Einflüsse gibt. Sollte dies so sein, gebe Licht und Energie in das
Chakra, bis sich die störenden Einflüsse aufgelöst haben. Hierbei kannst du
mit dem Siegel des ERZENGELS arbeiten, der der sephirothische Antipode
des vorher kontaktierten Malachims ist! In dieser Phase wird NICHT mehr
mit den Malachimenergien gearbeitet, sondern mit den Erzengelenergien!

Wenn dein Energiesystem gereinigt ist, stelle ich noch einmal in die Mitte
es Raumes und sage:
Über mir ist das Licht, das mich erfüllt und durchflutet! Heil dem
Licht! Heil mir! Ich bin, der ich bin! So ist das Ritual beendet! In
Schönheit und in Stärke, in Demut und Barmherzigkeit! So soll es sein!
Jetzt und immer da!
(Visualisiere dabei, dass von oben her ein Lichtstrahl kommt, der dich
vollkommen mit Licht erfüllt und der dann den ganzen Raum/die Kugel mit
Licht füllt.)

Ende des gesamten Rituals!!!


Arbeiten mit den Malachim via Ritus – Weg D

Im Folgenden ist der Ritus „Kontakt über die Schattenebene zu den


Malachim“ abgedruckt, mit vorheriger theoretischer Kurzaufschlüsselung:
Wieder gilt, dass man sich mit seinen energetischen Körpern verbindet,
primär Äther-, Mental-, Emotional- und Astralkörper, um dann auf der
Astralebene, am besten auf einer eigenen Ebene, dem inneren Tempel, das
Siegel des entsprechenden Malachim zu imaginieren und zu energetisieren,
sodass die Möglichkeit geschaffen wird, ein Tor erzeugen, durch welches
man in die Ebene des entsprechenden Malachim treten kann. Es ist eher
unwahrscheinlich, dass der Malachim selbst Kontakt aufnimmt. Wer schon
keine Probleme hatte sich mit den Erzengeln in seinem inneren Tempel zu
verbinden, sollte, wenn es in diesem inneren Tempel auch eine Schattenebene
gibt, keine großen Probleme mit der Verbindung zu den Malachim haben.
Wem also diese Anweisung erneut reicht, kann getrost zum nächsten Kapitel
springen, welches den Titel „Sünden und teuflische Ideen“ trägt.
Für alle anderen möchte ich erneut eine geführte Meditation anbieten, mit
deren Hilfe man eine Verbindung zu seinen Energiekörpern bekommt und
sich selbst eine Möglichkeit, die eine sehr gute Voraussetzung für den
Kontakt mit dem gewünschten Malachim ist. Wieder gibt es in dieser
geführten Astralreise verschiedene Stationen, die ich kurz erläutern will.

a) Der Regenbogenraum:
Hier startet die Reise und der Reisende wird erst einmal mit allgemeinen
Archetypen, welche sich auf die Farben des Regenbogens beziehen, aktiviert,
sodass dass die Energie langsam beginnen kann zu fließen. Von hier aus
kommt man auf eine Ebene, in welcher man seinen Ätherkörper aktivieren
kann, um sich dann mit diesem zu verbinden.

b) Der See:
Wenn man den Regenbogenraum verlassen hat, befindet man sich am
Ufer eines Sees. Hier wird in der Astralarbeit die Verbindung zum
Ätherkörper erstellt, indem die fünf Sinne des Menschen (sehen, hören,
riechen, schmecken und fühlen/tasten) benutzt werden, den Ätherkörper zu
aktivieren. Allein dadurch, dass man durch Worte und Konzentration Bilder,
Gerüche, Geräusche, Geschmäcke und Empfindungen beschreibt, diese im
meditativen Zustand erlebt, verbindet man sich mit seinem Ätherkörper,
welcher der energetische Körper ist, der dem physischen Körper am nächsten
kommt.

c) Der blauviolette Torbogen:


Dieser Bereich befindet sich „oberhalb“ des Sees und beschreibt die
Verbindung zum Mentalkörper, da man in diesem Bereich eine kreative
Aufgabe erfüllen muss. Durch die Kreativität verbindet man sich mit seinem
Mentalkörper. Man kann hier sehr gut Hindernisse einbauen, sodass wirklich
nur die Person die Hürde überwinden kann, die sich mit ihrem Mentalkörper
verbindet. Es ist wichtig, dass die energetischen Verbindungen stabil und
authentisch sind, da dies ein Teil des Fundamentes der eigenen geistigen
Arbeit ist.

d) Der Tempel:
Dieser Bereich liegt „hinter dem Torbogen“ und ist der Arbeitsort, an
dem man eine Verbindung zu seinem Emotionalkörper schaffen kann. Wie
der Name dieses Körpers vermuten lässt, sind hier Emotionen die Kittmasse,
dass das Bewusstsein den Emotionalkörper erreichen und erleben kann. In
diesem energetischen Bereich geht es darum, via Emotionen, die sich jedoch
gezielt auf den Kontakt mit den Malachim beziehen, in seinen
Emotionalkörper einzutauchen, um mit diesem zu arbeiten.

e) Die vier Tore:


Im Bereich des „Tempels“ befinden sich „vier große Tore“, mit deren
Hilfe man zu seinen Energiekörpern in Kontakt treten kann. Mit der Hilfe der
Tore kann man Kontakt zu seinem Astralkörper, zu seinem Spirituellen- bzw.
Kausalkörper, mit seinem Intuitions- bzw. Buddhikörper oder sogar mit
seinem Atmankörper erstellen. Man muss jedoch die Tore öffnen, aktivieren
und durchdringen! Im Inneren des Tores wird es ähnlich einem Floating Tank
sein. Eine sensorische Deprivation bewirkt eine leichtere Verbindung, um die
Grenzen zu durchbrechen, sodass das Bewusstsein in Kontakt mit den
höheren Energiekörpern treten kann. Es ist ein „Inneres Treiben“ oder „fallen
lassen“, wobei dies nicht expliziert in der Meditation beschrieben wird, da
jeder Energiekörper anderes zu erreichen ist und somit auch das Erlebte
wieder sehr individuell sein wird.

f) Die Schattenebene:
Die Schattenebene ist eine individuelle Energietasche auf der astralen
Ebene. Hier findet die Imagination des Malachimsiegels statt, welches als Tor
fungieren soll/muss, um überhaupt einen möglichen Kontakt zu erstellen. Da
der Kontakt absolut individuell ist, ist die ganze Ebene so konzipiert, dass sie
wie eine „holografische Matrix“ funktioniert. Alles was man sehen will/muss,
wird man sehen. Es kann eine graue Landschaft sein, eine chaotische Form
oder eine schwarze Ebene ohne Konturen.

g) Rückweg
Da der Kontakt zu den Malachim zeitlich begrenzt ist, wird die Arbeit
irgendwann den Rückweg „einleiten“. Der Rückweg verläuft von der
Schattenebene, durch das entsprechende Energiekörpertor, zurück zum
„Tempel“, durch den blauvioletten Torbogen, zurück zum See und wieder
letztlich zurück zum Regenbogenraum und in die Realität.

Kurze und allgemeine Vorbereitung zur Entspannung:

Sorge dafür, dass du nicht gestört werden kannst. Schalte dein Handy aus,
dein Telefon und sogar die Türklingel. Versuche, dass du keine störende
Geräuschkulisse (Straßenverkehr, Fernseher, lärmende Haustiere) zulässt.
Ziehe dich sonst in einen Raum zurück, wo du wirklich ruhe hast. Da die
Übung und auch die Astralarbeit maximal 60 Minuten dauern, wirst du es
sicherlich ermöglichen können, dich für 60 Minuten zurückzuziehen.
Verdunkle etwas den Raum und zünde ein paar Kerzen an - ohne das der
Raum abbrennt -, damit die Atmosphäre sich vom Alltag abheben kann.
Entzünde eine Dir angenehme Räucherung und lasse leise, jedoch
kraftvolle, bis zu aggressiver Musik im Hintergrund laufen. Meditative
Klänge bekommt man mittlerweile fast überall zu kaufen, Klänge, die etwas
dunkler und kraftvoller sind, findet man jedoch auch unter den Stichworten
„Dark Ambiente“, „Horror Ambiente“ oder „Dark Industrial“. Wenn man
will, kann man sich ja bei einem esoterischen Fachhändler oder bei „You
Tube“ ein paar musikalische Anregungen holen. Natürlich geht es auch völlig
ohne Musik.

Lege deine Alltagskleidung ab und ziehe etwas Bequemes an, etwas, in


dem du dich frei bewegen kannst, dass dich nicht einengt und indem du dich
wohlfühlst.
Lege oder setze dich bequem hin, sodass du vollkommen entkrampft
sitzen kannst und deine Muskulatur sich entspannen kann.

Geführte Meditation/Astralarbeit „Kontakt über die Schattenebene zu


den Malachim“

Konzentriere dich auf deinen Atem. Lasse ihn kommen und gehen, von
ganz alleine. Lasse alle Gedanken ziehen, so als ob sie Wolken am Himmel
wären.

Befreie dich von deinem Alltag. Befreie dich von all dem „Müssen“, dem
„Wollen“, dem „Befolgen“. Du bist du, nichts anderes zählt hier.

Entspanne dich, entspanne dich im Geiste und im Körper. Finde für dich
eine bequeme Position, sodass deine Arme, deine Beine und dein ganzer
Körper sich entspannen können!

Die Stirn ist glatt und gelöst.


Die Wangen sind locker und entspannt.
Der Unterkiefer ist entspannt.
Die Zunge liegt locker im Mund.
Das ganze Gesicht ist entspannt.

Der Atem kommt und geht von ganz alleine.

Nichts und niemand stören mich mehr.


Alles andere hat Zeit bis später.
Ich lasse die Gedanken vorbeiziehen, wie die Wolken am Himmel.

Ich bin ganz ruhig.


Ich bin ganz ruhig.
Ich bin ganz ruhig.

Loslassen.
Loslassen, von all dem, was mich bisher noch beschäftigt hat.
Loslassen, von all den Themen des Tages.
Loslassen, von allen Vorstellungen, von allen Meinungen.
Loslassen, von allen Absichten und Wünschen.
Loslassen, von all dem ich möchte, ich will, ich muss.

Ich bin ganz ruhig.


Die Ruhe kommt ganz von selbst.
Ich lasse mich treiben zur Insel der Ruhe.
Ich bin ganz ruhig.

Die Reise beginnt.

Um dich herum ist alles schwarz. Du kannst nichts erkennen, noch nicht
einmal deine Hand vor deinen Augen. Langsam lichtet sich das Schwarz und
du erkennst ein leichtes rotes Leuchten ein paar Schritte vor dir.

Du erkennst, dass es sich um eine große Kreisbahn handelt, die im


Durchmesser sicherlich 7 Meter misst, jedoch der Farbbereich maximal 1
Meter breit ist. Du gehst auf den Kreis zu und siehst schemenhaft, dass noch
weitere Kreisbahnen sich im Inneren der roten Umrandung befinden. Es sind
konzentrische Kreisbahnen, die zum Mittelpunkt des Kreises immer kleiner
und kleiner werden, bis die Mitte erreicht wird, in welcher eine geschlossene
Kreisscheibe zu erahnen ist.

Komm und mache einen Schritt in den roten Kreis hinein!

Du betrittst die rote Kreisbahn und sofort leuchtet das Rot kraftvoll und
stark auf. Es ist das Rot der Lebenskraft! Es bilden sich kleine energetische
Flammenzungen, die tanzend über den Kreis fließen, dich erreichen und dich
umspielen. Fühle die Energie! Fühle das Rot der Lebenskraft, wie es dich
umfließt und sich sanft mit deinen Energien verbindet, indem es dich
umspielt und durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach


orange glimmt.

Du betrittst die orange Kreisbahn und sofort leuchtet das Orange kraftvoll
und stark auf. Es ist das Orange der Erneuerung! Du siehst kleine
energetische Flammenzungen, die tanzend über den Kreis fließen, dich
erreichen und dich umspielen. Fühle die Energie! Fühle das Orange der
Erneuerung, wie es dich umfließt und sich sanft mit deinen Energien
verbindet, indem es dich umspielt und durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach gelb
glimmt.
Du betrittst die gelbe Kreisbahn und sofort leuchtet das Gelb kraftvoll
und stark auf. Es ist das Gelb der klaren Geisteskraft! Erneut entstehen kleine
energetische Flammenzungen, die tanzend über den Kreis fließen und dich
erreichen. Fühle die Energie! Fühle das Gelb der klaren Geisteskraft, wie es
dich umfließt und dich durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach grün
glimmt.

Du betrittst die grüne Kreisbahn und sofort leuchtet das Grün kraftvoll
und stark auf. Es ist das Grün der Vitalität! Rasend schnell fließen die
energetischen Flammenzungen tanzend über den Kreis. Fühle die Energie!
Fühle das Grün der Vitalität, wie es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in die nächste Kreisbahn, die schwach blau
glimmt.

Du betrittst die blaue Kreisbahn und sofort leuchtet das Blau kraftvoll und
stark auf. Es ist das Blau der kosmischen Einigkeit! Tanzend und fließend
gleiten die Flammenzungen über den Kreis. Fühle die Energie! Fühle das
Blau der kosmischen Einigkeit, wie es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache einen weiteren Schritt, in das Innere des Kreises, der schwach
violett glimmt.

Du betrittst das Innerste des Kreises und sofort leuchtet es Violett


kraftvoll und stark auf. Es ist das Violett der Weisheit und der
Transformation! Der gesamte Kreis steht in den Energieflammen des
Regenbogens. Du nimmst alle Energien auf. Sie umspielen und durchfließen
dich. Fühle die Energie! Fühle das Violett der kosmischen Einigkeit, wie es
dich umfließt und dich durchdringt.

Im Rausch der Energie fühlst du, wie sich der gesamte violette Kreis
langsam in die Tiefe bewegt. Erst langsam und dann immer schneller und
schneller. Es ist ähnlich dem Gefühl des Fallens, doch du weißt, dass du
vollkommen sicher und geschützt bist.

Schnelle und schneller rast die Scheibe, auf der du dich befindest, in die
Tiefe. Du siehst, dass du dich aus dem Himmel einem dunklen Ort nährst,
einem Ort, der dich an eine erkaltete Vulkanlandschaft erinnert. Du fliegst
über aschgraue Felder, die hier und da wirklich kleinere Lavaströme
beinhalten. Du erkennst, dass du dich auf einen riesigen Krater zubewegst, in
dessen Mitte ein großer Lavasee zu erkennen ist. Die Rauchschwaden und die
schwarzen Wolken am Himmel tauchen die Umgebung in ein bedrückendes
Zwielicht.

Du kommst der Oberfläche immer näher und näher. Je näher du kommst,


desto langsamer wird die Fahrt mit der Schreibe, sodass sie dich sanft
inmitten eines dichten Aschefeldes absetzt.

Schau dich um! Du stehst am Rand des Lavasees. Um dich herum ist
dichter grauer Fels, der dich an Schiefer erinnert, da du verschiedene Stufen
und viel Geröll siehst. Ein warmer und nach Schwefel riechender Windhauch
streift dich. Kannst du die Wärme auf deiner Haut fühlen? Riechst du den
Schwefel? Fühlst du die Bedrückung dieses Ortes?

Komm und schaue dich ein wenig um. Verbinde dich energetisch mit
diesem Ort, fühle, wo du bist! Streiche mit deinen Fingern über die Felsen zu
deinen Füßen, oder berühre die Felswände in deiner Umgebung. Wenn du
willst, gehe auf den Lavasee zu. Es ist flüssiges Feuer, das dich läutern und
kräftigen kann. Die Lava kann dich von außen und von innen läutern und
kräftigen! Wenn du es dich wagst, kannst du versuchen die Lava trinken oder
komplett mit deinem Körper einzutauchen. Handle frei!

Ich möchte deine Aufmerksamkeit nun auf den Mittelpunkt des Lavasees
lenken. Kannst du seinen Mittelpunkt sehen? Irgendetwas scheint dort aus
den feurigen Tiefen des Sees empor zusteigen. Du erkennst, dass es sich um
einen schwarzvioletten Torbogen aus Kristall handelt, der sich vollkommen
unbeschadet aus der Lava schiebt. Der Torbogen ist vielleicht 3 Meter hoch
und wird von einem engen schwarzen Kristallfiligran verschlossen.

Als du deinen Blick auf das Filigran in der Mitte des Torbogens lenkst,
entsteht plötzlich über der Lava dichter Rauch, der dich eher an schwarze
Wolken erinnert, die schnell die gesamte Oberfläche bedecken und das Tor
fast vollständig einschließen. Du weißt aber, dass es wichtig ist, dass du
durch den schwarzvioletten Torbogen aus Kristall schreiten musst. Nur so
wirst du weiter kommen! Tu es!
Finde eine Lösung! Schreite zum schwarzvioletten Torbogen aus Kristall,
öffne das kristallene Filigran und schreite hindurch!

Pause
Man muss nun selbst einen Weg zum schwarzvioletten Torbogen aus
Kristall finden und selbstständig den Torbogen öffnen, sodass dieser aktiviert
wird. Die Reise wird fortgesetzt, wenn der Torbogen aktiviert ist.

Du durchschreitest den Torbogen. Um dich herum ist alles schwarz.


Finsternis scheint von überall, wie Teer, auf dich einzudringen, doch du
fühlst keine Bedrängung. Du kannst nichts erkennen, doch langsam bilden
sich graue Konturen aus dem Schwarz, sodass du deine Umgebung langsam
erfassen kannst!
Du befindest dich in einer großen, verfallenen Tempelanlage. Du siehst
schwarze Gebäude, Staturen, Fresken und Mosaike, die alle ihre prachtvollen
Jahre schon viele Äonen hinter sich haben. Die einzigen Bauwerke, die
unbeschadet und in altem Glanz erstrahlen, sind vier gigantische Tore, die in
der Mitte der Tempelanlage stehen und einen Kreis bilden.
Du erkennst, dass sich zwischen den Toren Energiebarrieren befinden,
sodass du nicht in die Mitte des Torkreises schreiten kannst. Lasse dir sagen,
dass diese Energiebarrieren eine Aurarläuterung auslösen wird. Doch bevor
du in den Kreis der Tor schreitest, wisse, dass dieser Ort ein Ort des Chaos
und der Schatten ist. Lege eine individuelle Kleidung an, die in deinen
Gedanken adäquat für diesen Ort ist. Gehe in einen der Tempel, finde deine
Gewandung, ziehe sie an und durchschreite die Energiebarriere, welche deine
Aura läutern und prüfen wird. Höre auf dein Innerstes und öffne es weit, um
deine Absichten deutlich kundzutun.

Pause:
Erreiche den Mittelpunkt des Kreises. Ziehe deine Gewandung an,
durchquere die Barriere und läutere dich energetisch!

Du stehst in der Mitte des Kreises und sieht, dass alle vier Tor fest
verschlossen sind. Seltsame, dir nicht bekannte Symbole, kannst du auf den
Toren sehen. Lasse dir sagen, dass diese Tore Verbindungen zu deinen
weiteren energetischen Körpern darstellen. Doch, welches Tor steht für
welchen Körper? Welches Tor steht für den Astralkörper? Welches Tor für
den Spirituellen- bzw. den Kausalkörper? Welches steht für den Intuitions-
bzw. den Buddhikörper und welches Tor schafft eine Verbindung zu deinem
Atmankörper, zu deinem höheren Selbst. Diese Fragen kannst nur du dir
beantworten. Lasse dir sagen, dass du eines der Tore öffnen musst. Je enger
du mit deinen Energiekörpern arbeiten kannst und je weiter und stärker du
eine Verbindung erstellen kannst, desto intensiver wird der Kontakt zu den
Malachim werden. Lasse dir sagen, dass es ausreichend ist, wenn du dich mit
deinem Astralkörper verbindest, indem du das entsprechende Tor öffnest, es
aktivierst und es durchschreitest. Wenn du jedoch ein anderes Tor öffnen und
aktivieren kannst, wird das Erleben viel intensiver und kraftvoller sein.

Tu es! Öffne und aktivere deine Tore und durchschreite sie, um die
Schattenebene der Malachim zu erreichen, mit deren Hilfe du einen
energetischen Ruf in die tiefen Sphären der Malachim tätigen kannst.

Pause:
Du musst dich nun mit deinen höheren Energiekörpern verbinden. Wähle
frei, ob du dich mit deinem Astralkörper, mit deinem Spirituellen- bzw.
Kausalkörper, mit deinem Intuitions- bzw. Buddhikörper oder sogar mit
deinem Atmankörper verbindest. Aktiviere dann das Tor und durchschreite
es. Die Reise geht weiter, wenn du das Tor passiert hast und auf der
Schattenebene der Malachim stehst.

Du befindest dich auf der Schattenebene der Malachim. Überall um dich


herum siehst du gigantische schwarze Kristallgebilde, die alle erdenklichen
Formen haben. Du siehst riesige Berge, aus deren Spitzen Magma spritzt und
in breiten Bahnen die Hänge herunter läuft. Du lässt deinen Blick schweifen
und siehst, dass du dich in einer schwarzen Wüste befindest, deren Sand
jegliches Licht absorbiert. Als du dich auf die schwarzen Kristallstrukturen
konzentrierst, siehst du chaotische Kristallstufen, genauso wie perfekte
geometrische Figuren. Du siehst die platonischen Körper, du siehst
Pyramiden, Kegel und Gebilde, die du nicht wirklich in Worte fassen kannst.

Lasse dir sagen, dass du hier auf dieser Ebene schwarze Kristallflächen
finden kannst, in denen du das Sigill bzw. das Siegel des jeweiligen
Malachims einbrennen musst, um es zu aktivieren. Doch vielleicht musst es
es auch nur in den Sand malen oder einen Berg erklimmen, um das Siegel im
flüssigen Gestein zu imaginieren. Wisse, dass du das Sigill bzw. das Siegel
imaginieren musst, und dass du gleichzeitig deine innere Finsternis zulassen
musst. Öffne dich, sodass deine eigenen chaotischen Energien von dir Besitz
ergreifen und dich führen können. Erst wenn du dich vollkommen geöffnet
hast, deinen Willen bekundet hast und durch die Energie der Ebene den
Malachim gezeigt hast, was du bist und was du vermagst, sollst du einen Ruf,
zu dem entsprechenden Malachim, aussenden.

Wenn dein Ruf macht- und kraftvoll ist, du die nötige Intensität und
Willensstärke besitzt, wirst du hier auf dieser Ebene die Möglichkeit haben,
den erwählten Malachim zu kontaktieren. Vielleicht wird er dich hier auf der
Ebene besuchen, vielleicht hörst du auch nur seine Stimme, doch vielleicht
kannst du auch diese Ebene verlassen und die Ebene des Malachim direkt
betreten. Konzentriere dich! Imaginiere das Sigill bzw. das Siegel und trete in
Kontakt!

Pause für 10 Minuten:


Man hat jetzt die Möglichkeit einen energetischen Ruf auszusenden, um
den gewünschten Malachim zu kontaktieren. Ob dies von Erfolg gekrönt ist
und wie der Kontakt letztlich sich gestalten wird, kann man nicht sagen.
Jeder Kontakt wird immer individuell sein. Wähle sorgfältig das Medium aus,
in welches du das Siegel imaginieren willst, und trete in Kontakt! Die Arbeit
wird nach 10 realen Zeitminuten fortgesetzt!

Es ist die Zeit des Abschieds gekommen. Verabschiede dich von dem
Malachim und kehre durch das entsprechende Tor wieder zurück zur
Tempelanlage.

Verlasse nun den Torkreis und lege wieder deine vorherige Kleidung an.
Wenn du möchtest, kannst du jedoch auch deine jetzige Kleidung behalten.

Gehe zurück zu dem schwarzvioletten kristallenen Torbogen.


Durchschreite ihn und kehre zurück zum Ufer des Lavasees.

Verabschiede dich von diesem Ort. Wenn du willst, kannst du noch


einmal in den Lavasee eintauchen, um dich zu läutern und alles
fortzubrennen, was du nicht mit in deine Welt nehmen willst. Kehre danach
zur violetten Scheibe zurück die in deiner Nähe, in der Asche, auf dich
wartet.

Nachdem du die violette Scheibe betreten hast, gleitet diese sanft in die
Höhe. Schneller und schneller steigt sie in den schwarzen Himmel und du
siehst wie der Ort unter dir kleiner und kleiner wird, bis um dich herum nur
noch Schwärze herrscht.

Du rast wieder in die Höhe und du fühlst, dass du dich den


Regenbogenringen näherst, aus dessen Mitte du mit der violetten Scheibe
gestartet bist.

Nach ein paar Augenblicken gleitet die violette Schreibe wieder in den
Mittelpunkt des Regenbogenkreises. Sofort erstrahlt das Violett und erneut
nimmst du das Violett der Weisheit und der Transformation auf. Fühle die
Energie!

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort blau
leuchtet.

Du betrittst die blaue Kreisbahn und fühlst das Blau der kosmischen
Einigkeit! Fühle die Energie! Fühle das Blau der kosmischen Einigkeit, wie
es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort grün
leuchtet.

Du betrittst die grüne Kreisbahn und fühlst das Grün der Vitalität! Fühle
die Energie! Fühle das Grün der Vitalität, wie es dich umfließt und dich
durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort gelb
leuchtet.
Du betrittst die gelbe Kreisbahn und fühlst das Gelb der klaren
Geisteskraft! Fühle die Energie! Fühle das Gelb der klaren Geisteskraft, wie
es dich umfließt und dich durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort orange
leuchtet.

Du betrittst die orange Kreisbahn und fühlst das Orange der Erneuerung!
Fühle die Energie! Fühle das Orange der Erneuerung, wie es dich umfließt
und dich durchdringt.

Mache nun einen Schritt in die nächste Ringebene, die sofort rot leuchtet.

Du betrittst die rote Kreisbahn und fühlst das Rot der Lebenskraft! Fühle
die Energie! Fühle das Rot der Lebenskraft, wie es dich umfließt und dich
durchdringt.

Tätige nun deinen letzten Schritt und verlasse den Regenbogenkreis!


Kehre zurück in deine Realität.

Du merkst wieder ganz bewusst, wie dein Atem in den Körper eindringt
und wie sich deine Lungen füllen.

Du spürst wieder ganz deutlich deine Arme und Beine und in welcher
Haltung sie sich befinden.
Du hörst die Geräusche des Alltags wieder.

Dein Zeitgefühl kehrt zurück, und auch wenn du noch deine Augenlider
geschlossen hältst, weißt du bereits wieder, wo du bist und was du hier
machst.

Du kannst bewusst deine Augenlider öffnen, alle Erinnerungen sind in dir


gespeichert.

Du bist wieder vollkommen im Hier und Jetzt und bis frisch und
entspannt und Vollkommenaufnahme bereit.

Ende des gesamten Ritus!!!

Zum Schluss sei noch einmal erwähnt, dass diese beiden Wege nicht die
ultimativen Wege sind, da gerade bei den Kontakten mit den Energien, die
man Malachim nennen kann, die eigene Individualität, und somit die
Fähigkeiten des Protagonisten, ausschlaggebend sind. Für manche wird es
nicht ausreichen, dieses Ritual oder diesen Ritus zu zelebrieren. Es ist zu
kompliziert, zu einfach, zu energetisch, zu nichtssagend. Mancher hat keine
Verbindung zu seinen Energiekörpern und mancher ist mehr auf den
energetischen Ebenen zu Hause, als in der profanen Welt. Und dennoch, für
alle Menschen ist der Kontakt zu diesen Energien, zu diesen Malachim,
möglich. Ob es wünschenswert ist? Ja, da es wieder eine Erfahrung in der
eigenen Existenz ist!
Persönliche Erzengel, Malachim und
Genien
Jeder Mensch verfügt über verschiedene Energiekörper, Energiekörper,
mit denen man individuell energetische Kontakte etablieren kann.
Gleichzeitig verfügt der „magische Mensch“ immer wieder über neue
Aufgaben, die sich entweder auf seine eigene Evolution beziehen oder auf
seine Existenzaufgabe – das Wirken im Großen Werk. So ist es nicht
verwunderlich, dass jeder Mensch über eine große Anzahl „persönlicher
Entitäten“ verfügt. Es ist hierbei erst einmal irrelevant, ob es nun Erzengel,
Malachim, Genien oder Götter bzw. Göttinnen sind. Jedes dieser
energetischen Wesen hat „spezielle Fähigkeiten“ – obwohl es alles
omnipotente Kräfte sind, die letztlich alles können. Wenn man z. B. an seiner
weiblichen Seite arbeiten muss – um sich selbst dem Christusbewusstsein
bzw. dem höheren Selbst zu nähern – ist es für das Tagesbewusstsein
„einfacher“ mit einem weiblichen Prinzip zu arbeiten, dass als Jungfrau oder
Mutter „deklariert“ ist. Auch wenn die Erzengel/Malachim selbstverständlich
über keine Geschlechtsspezifikation verfügen, sprechen die meisten
Menschen über „männliche Engel“. Die Bildsprache des Menschen wird
durch den Intellekt gebildet, sodass es verständlich ist, dass man sich durch
Erziehung, Filme und der eigenen Vorstellung „Schablonen“ oder „Hüllen“
erstellt, die von Engelsmächten gefüllt werden. Ich habe bei den jeweiligen
energetischen Prinzipien meine Bildsprache wiedergegeben, sodass ich für
mich deutlich sagen kann, dass meine Bildsprache die Energien der Engel
primär männlich interpretiert.
Es ist eine typisch menschliche Vorstellung, dass man für verschiedene
Aufgaben auch verschiedene Werkzeuge verwenden muss. Zwar sind die
Engelsmächte multidimensionale Allzweckwerkzeuge, doch ist es für den
Menschen „annehmbarer“, wenn er für individuelle Probleme auch
individuelle Werkzeuge verwenden kann!
Alle Entitäten, die mit dem Menschen arbeiten, haben jedoch nicht die
Funktion dem Menschen das Leben zu erleichtern bzw. abzunehmen. Es ist
eine literarische Illusion, dass man durch seine persönlichen Entitäten
vollkommen geschützt ist. Wenn der eigene Lebensplan ein „Unglück“
(Unfall, Krankheit, Verletzung etc.) vorsieht, werden die persönlichen
Entitäten alles daran setzen, dass dieser Abschnitt des Lebensplans umgesetzt
wird. Dies bedeutet natürlich auch, dass man einen „gewissen Schutz“
besitzt, wenn man signifikante Aufgaben noch nicht erledigt hat. Dennoch
sollte man sich nicht „blind“ auf seinen Schutzengel verlassen und jedes Mal
mit 250 km/h bei Nässe fahren! Die Inkarnationsdrohne bzw. das
Inkarnationsvehikel, der Körper des Menschen, kann im kosmischen Sinne
immer ersetzt werden, sodass die gleichen Anteile erneut inkarnieren, um die
Lebensaufgabe zu erfüllen und weiter an der Existenzaufgabe zu arbeiten!
Die Erfahrung mit den Erzengeln zeigt, dass man hier nur wenige als
„Schutzengel“ haben möchte, da sie doch manchmal einen „seltsamen
Humor“ zeigen. Die Praxis hat es schon oft gezeigt, dass auch die Erzengel
niedere, parasitäre Energien ins Energiesystem des Menschen geben können,
damit der Mensch lernt sich selbst zu „reinigen“ und zu „schützen“. Dies ist
ein vollkommen natürliches Vorgehen und sollte vom Ego des Menschen
nicht missverstanden werden.
Meistens verfügt der Mensch über einen „persönlichen Erzengel“, einen
„persönlichen Gott“, eine „persönliche Göttin“. Man kann dies mit den
Krafttieren vergleichen, wovon der Mensch mehrere haben kann. Die
Krafttiere, wie auch die Engels- bzw. Göttermächte agieren individuell,
wobei es bei den Krafttierenergien noch direkte Elementzuordnungen geben
kann, d. h., man kann über ein Krafttier des Elementes Äther, Feuer, Wasser,
Luft und Erde verfügen. Sie alle haben individuelle Aufgaben! Die
Elementkrafttiere „zeigen“ sich jedoch erst „später“, sodass man zu Beginn
meistens nur ein Krafttier hat, das einen auf Schritt und Tritt begleitet! Erst
wenn man aktiv mit den „Lichtwellen“ arbeitet und sich selbst erleuchtet,
werden sich auch die Energien der Krafttiere verändern!

Die persönlichen Entitäten sind natürlich auch „permanent“ anwesend,


wobei es dennoch anders interpretieren muss, als bei den Krafttieren. So
agiert der persönliche Erzengel relativ im Verborgenen, da sich das
Energiesystem des Menschen langsam an die Schwingungen des Engels
anpassen muss. Die Praxis zeigt, dass die Engelsmächte sich auf mannigfache
Art und Weise zu erkennen geben – sie bedienen hierbei aktiv die Bildfilter
des Menschen, d. h., sie können auch z. B. in einer tierischen Gestalt
erscheinen, genauso wie auch in „normaler menschlicher Erscheinung“. Sie
können natürlich auch in „Angebermontur“ – goldene Rüstung, prächtige,
lichtvolle Schwingen und mit einer donnernden Dreitonstimme – erscheinen,
doch die meisten Menschen würden primär erstaunt schauen und überhaupt
nicht reagieren. Wer den Film „Dogma“ kennt (lohnt sich – typische
Milieustudie), wird evtl. jetzt die Szene vor dem inneren Auge habe, wo der
feurige Auftritt von Metatron durch einen Feuerlöscher abgekürzt wurde!
Da es aber im „Interesse“ des höheren Selbst, und somit auch der
persönlichen Entitäten liegt, dass das Tagesbewusstsein des Menschen den
energetischen Kontakt akzeptiert, werden genau die „inneren Bilder“
erscheinen, die dem Tagesbewusstsein und dem Unterbewusstsein als
„sympathischsten“ erscheinen. Dies heißt nicht, dass die persönlichen
Entitäten stets in „gewünschter Form“ erscheinen, doch ist die Kompatibilität
deutlich erhöht. Wer z. B. mit der Göttin Arianrhod arbeiten will, jedoch
unter Arachnophobie leidet, wird die Weberin sicherlich nicht als Spinne
sehen, auch wenn die Spinne ihr „Totemtier“ ist, da Arianrhod durch eine
Spinne symbolisiert wird. Das Gleiche gilt auch für die Energien der
Erzengelsphären. Zwar bekommt man durch Religionen, Filme und
literarischen Darstellungen ein vorgefasstes Bild geliefert, doch zeigt auch
hier Praxis, dass diesem Bild nicht immer zu 100 % entsprochen wird.
Der Kontakt zu den persönlichen Entitäten funktioniert über die Chakren
und über die Energiekörper des Menschen, wobei sämtliche Energien stets
mit dem höheren Selbst arbeiten, welches dann die „energetischen Signale“
durch die anderen energetischen Körper schickt, bis diese das
Tagesbewusstsein des Menschen erreichen. Im Intuitions- bzw. Buddhikörper
werden die Energien dahin gehend transformiert, dass man sie „erkennt“, d.
h., dass das individuelle Energiesystem des Menschen einen
„Wiedererkennungswert“ erhält, sodass die natürlichen und internen
Schutzmechanismen der Energiekörper durchlässig werden. Ferner werden
hier archetypische Erkenntnisse bzw. Informationen, die aus dem eigenen
kosmischen Bewusstsein kommen, reaktiviert, sodass der „7. Sinn“, der
kosmische oder gnostische Sinn, aktiviert wird, wodurch die „höheren
Emotionen“ (selbstlose Liebe, Barmherzigkeit, Ehre, Gnade und Demut)
zusätzlich das Bewusstsein des Menschen erreichen können.

Im Spirituellen- bzw. im Kausalkörper löst die Energie der persönlichen


Entitäten Transformationsprozesse aus, welche sich primär auf die „unteren
Ebenen“ beziehen (Astral-, Emotional-, Mental-, Äther-und physischer
Körper). D. h., wenn man mit seinen persönlichen Entitäten arbeitet, werden
Evolutionsprozesse im eigenen Spirituellen- bzw. im Kausalkörper aktiviert,
welche Auswirkungen bis zum physischen Körper haben. Dies kann eine
Veränderung der Chakren sein, der Energiekanäle, jedoch auch eine
Verbindung zu den kosmischen Chakren etablieren, sodass der Mensch eine
erhöhte Achtsamkeit – in Bezug auf sein Selbst und seine Umwelt – erfährt!
Da der Spirituelle- bzw. Kausalkörper während aller Inkarnationen besteht,
werden hier „Erinnerungsenergien“ aktiviert, d. h. das dem gesamten
menschlichen System „mitgeteilt“ wird, dass es sich um eine „bekannte“
Energie aus den Sphären der Erzengel/Malachim oder Götter handelt.

Allein hierdurch werden „alte Kanäle“ wieder aktiviert, wodurch ein


effektiverer Austausch möglich ist! Dass hierdurch der „6. Sinn“, der
metapsychologische oder magische Sinn aktiviert wird, dürfte klar sein. Mit
Hilfe der persönlichen Entitäten bekommt man ein vollkommen neues
Verständnis für seine Umwelt und natürlich auch für sich selbst!
Erinnerungen bzw. Energien aus vergangenen Inkarnationen, die eine
essenzielle Bedeutung für die aktuelle Inkarnation besitzen – diese beziehen
sich meist auf die Existenzaufgabe des Menschen – agieren nach dem
„Schlüssel-Schloss-Prinzip“, wodurch eine innige Vertrautheit mit der
persönlichen Entität entsteht und das Wissen, warum die Verbindung (erneut)
erschaffen wurde! Da im Spirituellen- bzw. im Kausalkörper alle Teile des
kosmischen Bewusstseins, d. h. alle Pläne, Vorstellungen, Ausführungen,
Pflichten, Zielsetzungen und Absichten, gespeichert sind, ist die energetische
Aktivierung durch die persönlichen Entitäten essenziell!

Die Aktivierung des Astralkörpers durch die persönlichen Entitäten bringt


den ersten „bewussten Kontakt“ mit sich, wobei es hierbei auf das gesamte
System der „unteren Energiekörper (Emotional-, Mental-, Äther-und
physischer Körper) ankommt, ob das Tagesbewusstsein die Informationen
(das Licht bzw. die Energie) verarbeiten kann, oder ob die persönliche Entität
vorerst durch das Unterbewusstsein agieren muss. Primär ist dies auch der
Fall, sodass sich die Kontakte zu den persönlichen Entitäten zu erst in Traum-
oder Meditationsphasen ergeben. Der menschliche Geist muss sich erst
beruhigen und öffnen – ein Unterfangen, was nicht immer einfach ist, in einer
Traum- oder Meditationsphase aber absolut möglich. Auf der Ebene des
Astralkörpers können die persönlichen Entitäten auch auf das direkte Umfeld
des Menschen einwirken, da der Mensch in seinem Astralkörper
„Verbindungsstränge“ (energetische Verbindungen bzw. „Interaktionen
zwischen den Menschen“ und energetische Verbindungen zur „geistigen“,
„jenseitigen“ und/oder „spirituellen“ Welt) besitzt. Über diese
„Verbindungsstränge“ laufen die primären energetischen Arbeiten mit den
persönlichen Entitäten!

Im Emotionalkörper werden durch die persönlichen Entitäten gezielte


Emotionen angeregt. Diese dienen natürlich einmal dem Tagesbewusstsein
des Menschen als Vertrauensbasis, geleichzeitig aber auch als Anker in der
Wirklichkeit! Da der Mensch stets ein sehr emotionales Wesen ist – und
Emotionen im Grunde nicht „lügen“ können – ist der Emotionalkörper ein
aktives Vertrauenswerkzeug für die energetischen Entitäten. Im
Emotionalkörper werden die Energien bzw. Emotionen ausgelöst, die das
Tagesbewusstsein des Menschen öffnen und empfänglich machen. Dies ist
auch eines der Hauptgründe, warum jeder Mensch die persönlichen Entitäten
individuell wahrnimmt. Wenn ich mit Erzengel Zerachiel arbeite und er sich
als unnahbare Vorgesetztenenergie zeigen würde, würde die Arbeit
überflüssig werden, da mein Tagesbewusstsein „keinen Bock“ hätte, mit
einem aufgeblasenen Fatzke zu arbeiten. Das Gleiche würde aber auch gelten,
wenn Zerachiel als Rauschgoldengel erscheinen würde und mit einem
säuselnden Singsang kommunizieren würde! Auch hier würde mein
Tagesbewusstsein die Arbeit abbrechen. In diesem Zusammenhang ist es sehr
interessant mittelalterliche Channelings (z. B. die Tagebücher des Dr. John
Dee, der zusammen mit Edward Kelly die henochische Sprache / Magie
gechannelt hat) zu lesen. Der Sprachgebrauch, der Umgang und der Auftritt
der persönlichen Entitäten sind stark an den aktuellen Zeitgeist gebunden,
welcher sich primär aus dem Emotionalkörper speist! Durch die Arbeiten
„im“ Emotionalkörper bekommt das Tagesbewusstsein
„Erinnerungsenergien“ mitgeteilt, die ein feinstofflicher Ausdruck der
Emotionen des Wohlbefindens sind, sodass hier eine deutliche „Kraft“
existiert!

Im Mentalkörper agieren die persönlichen Entitäten sehr gezielt, um dem


Tagesbewusstsein neue Denkanstöße zu präsentieren! Da der Mentalkörper
allgemein eine Versinnbildlichung aller „gedanklichen Prozesse“ und des
„strukturierten Handelns“ darstellt, ist es möglich durch die persönlichen
Entitäten potenzierte Energien zu erfahren, sodass NEUE Ideen und „geniale
Quantensprünge“ möglich sind. Im Mentalkörper findet die bewusste, verbale
Kommunikation statt, die Channelings, die man entweder als „eigene
Gedanken“ hört, als „fremde Stimme“ wahrnimmt. Manchmal ist es auch
eine Art „Fließtext“, der vor dem inneren Auge abläuft. Doch das
Tagesbewusstsein wird die Informationen „nur“ zulassen, wenn auch die
„Schwingung“, die „Emotion“ hinter diesen Channelings, stimmt. Da die
„Form“ und „Inhalt“ des Mentalkörpers auch durch den emotionalen Körper
mitbestimmt wird, ist es natürlich sehr wichtig, dass man sich selbst kennt.
Wenn man in sich immer noch unstete Gedankenbilder hat, werden die
Channelings sehr oft missverstanden bzw. mit eigenen Wunschvorstellungen
gefärbt. Daher gibt es auch so viele Channelings, die absolut wertlos sind. Es
wurden keine „kosmischen Informationen“ gechannelt, sondern eigene
Wunschvorstellungen, sodass man allein durch die Channelings sehr viel
über die „ausführende Person“ erfahren kann. Wenn man also in einem
Channeling liest, dass die Erde in die 5. Dimension aufsteigen wird und dass
dann alles „Friede, Freude, Eierkuchen“ sein wird, lässt dies auf den
Gemütszustand des Menschen schließen, der das Channeling verfasst hat. Es
ist ohne Weiteres möglich, dass das Channeling als „echt“ oder „authentisch“
angenommen wird, da sich die Sehnsucht nach etwas „Besserem“ oder
„Anderem“ vollkommen über die eigentliche Information legt! Es liegt nicht
im Interesse der persönlichen Entitäten, mit „energetischer Gewalt“ ihre
Informationen durchzudrücken. Daher muss man sich die Energiekörper stets
als Barrieren vorstellen, wobei der Einflussbereich in diesem Fall von
„unten“ nach „oben“ läuft, sodass der Emotional- bzw. Mentalkörper bei
inneren Disharmonien die Arbeit der höheren Körper vollkommen stoppen
bzw. umschreiben kann! Daher ist eine stetige Reflexion, die mit einer
permanenten Selbsterkenntnis Hand in Hand laufen muss, absolut essenziell!

Der Ätherkörper spielt bei den Kontaktmöglichkeiten eher eine


untergeordnete Rolle. Er dient als Brennglas der optischen Darstellung, die
man dann auch im Tagesbewusstsein wahrnehmen kann. Es ist eine schöne
Lichtershow, hat aber im Endeffekt eher eine beruhigen Funktion, sodass das
auch der letzte Winkel im Tagesbewusstsein mitbekommt, dass es sich bei
der persönlichen Entität um eine Energie handelt, die autark agiert! So wird
manchmal die Aura des Menschen etwas verwandelt, was wiederum durch
andere Menschen (via Stirn-Chakra; dem dritten Auge) erkannt wird.
Menschen die hellsichtige bzw. hellfühlig sind, können dies recht gut
erkennen, wobei man auch hier stets erwähnen muss, dass auch diese
Wahrnehmung durch den Emotional- und den Mentalkörper des Menschen
stark beeinflusst wird. Wenn man auf Menschen trifft, die propagieren, dass
man an der Art der Lichterscheinung in der Aura deutlich sagen kann, um
welche persönliche Entität (Erzengel, Engel, Malachim, Gott, Göttin, Genien
etc.) es sich handelt, sollte man dem Menschen den Rat geben, sich einmal
selbst zu reflektieren und zu erkennen, da schon wieder „eigene
Wunschvorstellungen“ und „Egoselbstbeweihräucherung“ das Ergebnis
absolut verfälschen! Es ist immer schade zu sehen, dass sich diese Menschen
auf irgendwelche Farben versteifen und mit unumstößlicher Ignoranz
behaupten, dass NUR eine weiße Aura einen Erzengel zeigt und NUR eine
grüne Aura einen Heilungsprozess einläutet. Dass jeder Mensch eine eigene,
individuelle Farbcodierung hat und vielleicht mit der Farbe „Grün“ Gift
verbindet oder das „Wachsen der Natur“ oder einfach nur „die Treue“ wird
ignoriert! Die Farben sind stets individuell, und wenn man mit einem
Menschen arbeiten will und diesem mitteilen will, was man selbst für Farben
in seiner Aura sieht, dann nur, wenn man vorher deutlich gemacht hat, was
man mit den jeweiligen Farben verbindet!

Es ist wichtig, dass man keine Dogmen entstehen lässt, da hierdurch mehr
Blockaden, als Lösungen entstehen können! Individualität bleibt stets das
höchste Gut! Alle Angaben, die sich auf irgendwelche Farben, exakten
Wellenlängen oder „Schwingungsfrequenzen“ beziehen, sind rein
metaphorisch zu betrachten. Es geht um keine exakte Farbe oder um eine
exakte Amplitude einer „Erzengelwelle“. Das individuelle Denken des
Menschen ist hier das Wichtigste! Durch die bewusste Verbindung mit den
Engelsmächten bleibt die Individualität vollkommen bestehen. Man könnte
sogar sagen, dass man ein Stück „individueller“ wird. Durch die
Zusammenarbeit bzw. durch das Wirken dieser kosmischen Energien, erfährt
man positive Veränderungen, sodass man ein neues Lebensgefühl, eine neue
Kraft entwickelt und vollkommen bewusst mit seiner Umwelt agiert. Man
beginnt aktiv von seiner Umwelt (primär bezogen auf Mutter Natur) zu
lernen. Man „sieht“ bzw. „erkennt“ plötzlich Muster und Kausalitäten, die
zwar schon immer vorhanden waren, die man aber einfach übersehen hat!
Wenn man so will, verändert man seine „Seelenfarben“, d. h. seine
Grundhaltung, wodurch Charakterstrukturierungen neu geordnet werden –
man verändert sich selbst! Dazu kommt, dass man Fragmente seines Lebens-
und Existenzplans begreifen kann, sodass sich manche Puzzlestücke, die man
in seinem Leben sammelte (sog. Schicksalsschläge oder immenses „Glück“
etc.), zu einem erkennbaren Bild formieren. Dass man hierdurch natürlich
auch andere Menschen aktiv unterstützen kann, z. B. Menschen, die gerade
beginnen mit ihren persönlichen Entitäten zu arbeiten, ist logisch. Man kann
zwar immer nur von „seinem, individuellen Weg“ berichten, doch wird es
auch in diesem individuellen Weg universelle Muster geben, sodass der
„Neuling“ etwas für sich selbst lernen kann. Hierdurch kann man bewusst die
Energie des Gebens erfahren, da man seine Erkenntnisse mit anderen
Menschen teilen kann/darf! Natürlich wird man hier und da auf Blockaden
stoßen, Blockaden, die im eigenen Energiesystem zu finden sind. Doch mit
Hilfe der persönlichen Entitäten kann man diese Blockaden lösen! Es wird
natürlich keine Aufgabe sein, die man kurz und nebenbei ausführen kann,
doch mit Geduld, Disziplin und Willen kann man seine Blockaden erkennen,
lösen und alle Energien harmonisch vereinigen. Das Schöne daran ist
natürlich, dass man auch diese Erfahrungen mit anderen Menschen teilen
kann! Man kann, wenn man einmal hinter die verschiedenen Mechanismen
der Blockaden geblickt hat, diese gezielt auflösen – bei sich selbst und auch
bei anderen. Die Praxis hat gezeigt, dass man hierfür im Grunde nur (!!!)
seine Bildsprache akzeptieren muss und auf der entsprechenden
Energiekörperebene (meist Mental- oder Emotionalkörper) die Blockaden
durch kosmische Energie (welche man sich als weißes, kosmisches Feuer
imaginieren kann) lösen kann. Es ist immer wieder für die eigene Ratio
überraschend, dass bei einer einfachen Imagination durchaus deutliche
physische Effekte spürbar sind.
Durch die persönlichen Entitäten wird stets der wahre Wille des
Menschen respektiert, dies bedeutet auf der einen Seite, dass der freie Wille
nicht „angerührt“ wird, gleichzeitig bedeutet dies aber auch, dass der Wille
des Egos sehr oft geprüft werden wird. Wenn man sich dazu entschieden hat,
sich selbst zu evolutionieren, wird man einen deutlichen inneren Antrieb
spüren, dies auch umzusetzen. In dieser Phase beschwert sich manchmal das
Ego regelrecht und sehnt sich die „bequemen Sofaabende“ zurück.
Selbstverständlich kann man auf sein Ego hören und die eigene, kosmische
Evolution ignorieren, doch wenn man sich einmal auf das „Rollband“ der
Evolution begeben hat, wird man zwangsläufig die verschiedenen
Prüfungsstationen erreichen. Der freie Wille bestimmt in diesem Fall „nur“,
ob man mit dem Rollband läuft oder gegen das Rollband kämpft – was
manchmal an ein Hamsterrad erinnert.
In diesem Kontext müssen natürlich auch die körperlichen Chakren des
Menschen Berücksichtigung finden, die manchmal mit „eigenen Engeln“
versehen werden. Man darf jetzt jedoch nicht den Fehler machen, dass man in
seinen Chakren nach speziellen Engeln sucht. Vielmehr geht sämtliche
Energie vom höheren Selbst aus, daher ist es eine schöne Analogie, wenn
man sich seine Chakren als autarke Wesen vorstellt, die zusammen den
Körper bewohnen bzw. bedienen!

Wenn man so will, dann hat jeder Mensch ein ganzes Team von Engeln
„in sich“, wobei das Team immer einen Teamleader hat, der durch den
wahren Willen des Menschen symbolisiert wird. Die persönlichen Entitäten
wären in dieser Analogie Besucher, bzw. Ausbilder oder Lehrer, die die
einzelnen Chakra-Engel (welche NUR (!!!) als Analogie zu verstehen sind)
zu unterstützen. Jedes Chakra hat sein Engelchen und sein Teufelchen, oder
sagen wir Malachimchen! In diesem Fall sind es ganze 20 imaginative
Wesen! Es hilft jedoch dem menschlichen Bewusstsein immens, wenn man
sich die verschiedenen Energien, die in den eigenen Chakren herrschen, als
lebende und teilweise autarke Intelligenzen vorstellt. Zwar führt dies evtl. zu
einer leicht kindlichen Vorstellung – ähnlich, dass alle Organe eigenständig
sind und sich gegenseitig unterhalten (der Komiker Otto Waalkes hatte in den
1970ger und 1980ger Jahren eine solche, sehr witzige Unterhaltung, in
seinem Programm – „der menschliche Körper“).

Die „Stimmen“ des Wurzelchakra:


Das Wurzelchakra hat seine Position am Dammmuskel des Menschen.
Seine Farbzuordnung ist ROT. Es steht für Erdung, Überleben, Instinkte,
Urvertrauen, Stabilität.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf das eigene Fundament, auf die Basis,
auf die eigenen Wurzeln – im physischen, wie auch im kosmischen Sinne.
Man könnte diese Energie bzw. diese „Stimme“ als einen Alchemisten
deuten, da hier mit den Basiselementen gearbeitet wird, woraus letztlich alles
entstehen kann. Auch wenn das Element Erde dem Wurzelchakra primär
zugeordnet ist, wird doch im „Fundament des Göttlichen“ all das erschaffen,
was den Gott ausmacht. So werden im Wurzelchakra alle Elemente zum
Element Äther verbunden, sodass das gesamte Energiesystem – der Mensch –
sich vergöttlichen kann! Hierdurch kann man seinen Körper als „Tempel“
oder „Weihestätte“ vorbereiten, wobei es nur die „Grundmauern“ sind. Die
Bewohnbarkeit wird in den anderen Energiezentren vollführt! In seinen
Grundmauern kann man aber ein Fundament der Selbstsicherheit gießen,
sodass die Energien, die z. B. über das „Stirn-Chakra“ (das dritte Auge oder
auch das dritte Ohr) das Bewusstsein des Menschen erreichen, auch
akzeptiert werden. So gießt man im Wurzelchakra bereits das Fundament
dafür, dass man seine inneren Sinne (Hellsehen, Hellhören, Hellfühlen,
Telepathie etc.) entwickeln und später auch verwenden kann!

Die „Stimme“ des Sexualchakra:


Das Sexualchakra hat seine Position oberhalb des Genitalbereiches des
Menschen. Seine Farbzuordnung ist ORANGE. Es steht für Sexualität,
Gefühle, Kreativität, Begeisterungsfähigkeit, Erotik.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf eine Energie, die man primär mit dem
„klassischen Schutzengel“ verbinden kann – auch wenn man es eher als
„Bauchgefühl“ in der Umgangssprache beschreibt! Doch über die Energien
der Sexualität, der Gefühle, was zusammen zu einer innigen Beziehung
führen kann, beginnt sich das Fundament (das Wurzelchakra) vorzubereiten,
sodass der „eigene Tempel“ gefüllt werden kann. Da der eigene Tempel das
Heiligste ist, ist natürlich ein guter Schutz essenziell, denn es gibt im Sein
sehr viele parasitäre Energien, die gerne „offene Türen“ für ihre Zwecke
missbrauchen. Erneut sei erwähnt, dass diese Energien nicht böse sind – sie
entsprechen einfach ihrer Natur! Das Sexualchakra steht aber auch für eine
aggressive männliche Energie, sodass man über dieses Chakra – über diese
Stimme – eine Beziehung zur Umwelt, zu anderen Menschen (oder
Lebensformen) oder zum Kosmos (Natur) selbst etablieren kann. Das
Sexualchakra ist dem Element Feuer zu geordnet, sodass es manchmal auch
etwas über die Stränge schlagen kann. Hierdurch kann eine geplante
Schutzreaktion schnell in einen Angriff münden – frei nach dem Motto
„Angriff ist die beste Verteidigung!“
Die „Stimme“ des Solar-Plexus-Chakra:
Das Solar-Plexus-Chakra hat seine Position im Solar-Plexus (direkt unter
dem Brustbein) des Menschen. Seine Farbzuordnung ist GELB. Es steht für
Wille, Macht, Persönlichkeit, Weisheit, Verarbeitung (Erlebnisse,
Gefühle).
Seine „Aussage“ bezieht sich auf eine Energie, die man als
„Königswürde“ beschreiben kann. Eine „väterliche Strenge“ gepaart mit
einer offenen Barmherzigkeit, sodass Wissen und Weisheit den inneren bzw.
heiligen Tempel erfüllen können. Die Energie – die Stimme – ist der Lehrer
des Lebens. Das Sonnengeflecht ist das Zentrum des eigenen Willens und der
daraus resultierenden Macht. Man hat durch die „Stimme des Chakras“ die
Möglichkeit eine innere Harmonie zu erreichen, sodass das Fundament
(Wurzelchakra) und der Schutz (Sexualchakra) die Vorbereitungen für den
„Hauptraum“ – den Thronsaal – ausführen. Hierdurch kann der Mensch sich
zu seinem eigenen Herrscher erheben, der recht und gerecht über sich selbst
herrscht! So ist es möglich, dass man bei energetischen Arbeiten mit diesem
Chakra wirklich eine „Stimme“ hört, die die spirituellen Erkenntnisse im
Alltag 1:1 umsetzen kann! Mit Wissen und Weisheit wird man im Alltag
durch sich selbst geführt, wodurch das Energiesystem des Menschen sich zu
einer wahren Sonne entfalten kann und das gesamte Leben „erhellen“ bzw.
„erleuchten“ kann!

Die „Stimme“ des Herzchakra:


Das Herzchakra hat seine Position am/im Herzen des Menschen. Seine
Farbzuordnung ist GRÜN. Es steht für Beziehung, Liebe, Mitgefühl,
Herzenswärme, Heilung.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf eine Energie, die man zur Heilung und
zur „Ganzwerdung“ verwenden kann. Durch die Gefühle, durch die Liebe
(die Schöpfung) „dekoriert“ man seinen inneren bzw. heiligen Tempel und
natürlich seinen Thronsaal. Der königliche, weise Herrscher (die „Stimme“
des Solar-Plexus-Chakra) kann aktiv die Barmherzigkeit, die Gnade und den
Langmut aussenden. Doch auch Strenge und Unbarmherzigkeit vermag die
„Stimme“ des Herzchakra auszusenden.
Die heilenden Aspekte, die im Herzchakra begonnen werden, sind
natürlich systemisch, d. h. sie beziehen sich auch auf die energetischen
Körper des Menschen, sodass man selbst sein „innerer Arzt“ werden kann.
Durch eine aktive und wortwörtliche „Herzenskraft“ hat man die Möglichkeit
seine Seele bzw. sein Ich (physisch wie psychisch) zu heilen. Man kann sich
selbst mit einer Segnung bzw. einer Einweihung versehen, und was man bei
sich selbst vermag, das vermag man auch bei anderen Individuen, egal ob es
nun Energien, Tiere oder Menschen sind!

Die „Stimme“ des Halschakra:


Das Kehlchakra/Halschakra hat seine Position am/im Kehlkopf des
Menschen. Seine Farbzuordnung ist BLAU. Es steht für Ausdruck,
Kommunikation, Inspiration, Offenheit.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf die kommunikative Entwicklung des
Menschen, wodurch Fröhlichkeit, Leichtigkeit und eine
Lebensunbeschwertheit entstehen können. Viele Erfahrungen und Ereignisse,
die man mit der Vokabel „Schicksal“ versehen kann, werden über diese
Energie „verständlich integriert“, sodass man in einer Selbstreflexion noch
einmal einen „Werdegang“ nachzeichnen kann. Gleichzeitig lenkt diese
Energie aber auch das zukünftige Leben in Bahnen, die für die seelische
Entwicklung des Menschen essenziell sind. Der Mensch ist ein sehr
kommunikatives Wesen und beim Halschakra geht es nicht nur um verbale
Kommunikation, sondern auch um die nonverbale Art. Egal ob es nun
Körperhaltung, Blick oder die „Botschaft zwischen den Zeilen ist“. Durch die
„Stimme“ des Halschakras kann man gezielt eine „Phase der Öffnung“
herbeiführen, sodass man seine eigene Göttlichkeit ins Außen senden kann,
senden „über das Wort, welches am Anfang war“!

Die „Stimme“ des Todeschakra:


Das Todeschakra hat seine Position im Nacken des Menschen. Seine
Farbzuordnung ist SCHWARZ. Es steht für zyklische Spiritualität,
universelles Bewusstsein für wiederkehrende Prozesse, höchste
Erkenntnis über die EIGENEN SEITEN des ICH, Zugang und
Kommunikation zu den eigenen Schattenseiten.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf die Transformation des eigenen Selbst.
Alles, was mit dem „Mors Mystica“ zutun hat, fokussiert sich in diesem
Chakra. Auch wenn in der Bezeichnung die Vokabel „Tod“ vorhanden ist, ist
es dennoch eine lichte Kraft, die einen Heilungsprozess einleiten kann. Das
Seelenheil, die Liebe zum Selbst und das Vertrauen in die eigenen
Fähigkeiten sind wichtige Werkzeuge im Spiel der Selbstevolution. Die
„Stimme“ des Todeschakra vermag diese Werkzeuge gezielt zu
transformieren, sodass der Mensch in sich selbst, die Welt und das göttliche
Sein erkennt. In der tiefsten Finsternis ist die „Stimme“ des Todeschakra das
Licht der Hoffnung, das mit Kraft und Wille den Menschen „durch das
dunkle Tal“ führt. Dennoch muss der Mensch selbstständig aus diesem
„dunklen Tal“ herausschreiten, denn nur ein gestärktes Selbst, ein „gesundes
Seelenlicht“ kann in der Dualität des Seins sich voll und ganz entfalten!

Die „Stimme“ des Stirnchakra:


Das Stirnchakra (drittes Auge / drittes Ohr / „dritte Wahrnehmung“) hat
seine Position zwischen den Augen des Menschen. Seine Farbzuordnung ist
VIOLETT. Es steht für Wahrnehmung, Intuition, Erkenntnis,
Willenskraft, Sinneseindruck, Eingebung, spirituelle Klarsicht.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf die spirituelle Dimension des Selbst, auf
die „vielen Welten“, die uns umgeben. Hierbei sind natürlich einmal die
spirituellen Ebenen gemeint (primär Äther-, Mental-, Emotional- und
Astralebene; sekundär Spirituelle- bzw. Kausal-, Buddhi- bzw. Intuitions-
und Atmanebene) jedoch auch die materiellen Ebenen. Es geht um eine
selektive Wahrnehmung. Wenn man mit „offenen Augen“ durch die Natur
geht, wird man oft den hermetischen Grundsatz „wie oben, so unten“
erkennen und auch verstehen können. Die „Stimme“ des Stirnchakra zeigt
einem regelrecht die besondern Details seines Alltags! Das Stirnchakra hat
eine besondere Verbindung zu den kosmischen Chakren (Lotus-, Sphären-,
Lunril-, Solista-, Vehmatal- und Urharun-Chakra – Ausführliches über diese
Chakren im Anhang des Buches).

Die „Stimme“ des Kronenchakra:


Das Kronenchakra hat seine Position im/am Scheitel (Fontanelle) des
Menschen. Seine Farbzuordnung ist WEISS. Es steht für Spiritualität,
Bewusstheit, universelles Bewusstsein, höchste Erkenntnis.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf die spirituellen Kanäle zu den
kosmischen Chakren und somit letztlich zum Kosmos selbst. Es ist die
„materielle Göttlichkeit“ des Menschen, dass ICH BIN! Man kann es als
Relaisstation bzw. als Schnittpunkt sehen, dass die Botschaften der höheren
Ebene und der höheren Energiekörper eine Austauschmöglichkeit mit dem
Tagesbewusstsein besitzen. Es ist das Sprachrohr der Energien, die uns durch
die kosmischen Chakren bzw. dem Alpha- und Omega-Chakra erreichen. Es
ist der Empfänger für die „kosmische Sendung“, sodass die energetischen
Signale in menschliche Worte umformuliert werden. Es ist der freie Wille des
Menschen! Doch hat man nur einen Willen? Wenn man so will, dann besitzt
der Mensch verschiedene Arten eines Willens. Der profane Wille, der freie
Wille, der reine Wille und der wahre Wille. Der profane Wille ist einfach der
aktuelle Zustand des Menschen, wodurch das Leben und das Handeln
gesteuert werden. Der freie Wille ist eng mit dem profanen Willen verbunden
und eine Art Vermittler zwischen „profanen Willen“ und „reinem Willen“.
Der freie Wille arbeitet in gewissen Grenzen. Er kann das Schicksal in die
Hand nehmen und Prozesse in Gang setzen, die erkennbare Wirkungen
zeigen.

Den „freien Willen“ kann man als materielle Triebfeder beschreiben, da


hier Kraftströme entstehen, die nicht unter direktem Einfluss des Menschen
(Ratio/Intellekt) stehen. Der „reine Wille“ ist eine „systemtheoretische“
Energie und dient zur Vorbereitung, dass man seinen Platz im „Großen
Werk“ erkennen kann, wodurch man eine gezielte „Evolutionsrichtung“
einschlagen kann! Die „Stimme“ des Kronenchakra ist die Quintessens aus
den verschiedenen Willensenergien des Menschen!

Die „Stimme“ des Alpha-Chakra:


Das Alpha-Chakra hat seine Position außerhalb des menschlichen
Körpers. Es befindet sich oberhalb des Kopfes, wobei eine exakte
Positionsangabe irrelevant ist. Es hat keine direkte Farbzuordnung, wird aber
meist in WEISS oder GOLD dargestellt. Es steht für die höhere
Spiritualität, die wahre Bewusstheit, die Energien der kosmischen
Selbsterkenntnis und Kontakte zu den höheren Anteilen des Selbst.
Seine „Aussage“ bezieht sich auf eine „Verbindende-Verbindungs-
Energie“, eine Energie, die man auch als „übermittelnde Relaisstation aller
Chakren“ deuten kann. Die „Stimme“ knüpft eine Verbindung zu den
„höheren Körpern“ des Selbst, wobei es sich hierbei um eine „Energie-
Autobahn“ handelt. Über das eigene Kronen-Chakra konnte man zwar bereits
Schwingungen und Informationen des Kosmos empfangen, doch wird man
den Unterschied fühlen, wenn man die „Stimme“ des „Alpha-Chakra“ aktiv
hört. Es vermittelt Energien, die direkt vom Buddhikörper ausgesandt
werden, in dem u. a. archetypische Erkenntnisse bzw. Informationen des
eigenen kosmischen Bewusstseins enthalten sind. Durch diese Informationen
verändert sich das eigene Energiekonstrukt, sodass man andere „natürliche
Schutzmechanismen“ aktiviert. Dies ist essenziell, da man einen sehr innigen
und bewussten Kontakt zum „höheren Selbst“ etablieren kann.

Die „Stimme“ des Omega-Chakra:


Das Omega-Chakra hat seine Position außerhalb des menschlichen
Körpers. Es befindet sich unterhalb des Wurzelchakras, wobei eine exakte
Positionsangabe irrelevant ist. Es hat keine direkte Farbzuordnung, wird aber
meist in ERDFARBEN oder SILBER dargestellt. Es steht für die Energien
der Erde und dem Kontakte zu den jeweiligen Wächter- und
Verwaltungsenergien. Es ist ein Erkennen von „Mutter Erde und Vater
Himmel“.
Seine „Aussage“ bezieht sich auch auf eine „Verbindende-Verbindungs-
Energie“, eine Energie, die das menschliche Bewusstsein einmal mit einer
„surrealen Ebene“, oder man könnte es auch „holografische Ebene des
Planeten“ nennen, und mit einer rein emotionalen Ebene verbindet. Es ist die
Energie, die man als „Mutter Erde“ und „Vater Himmel“ verstehen kann. Die
„Stimme“ des Omega-Chakra vermag eine immens starke Erdung zu
vollziehen, die wichtig ist, da man schnell „abzuheben droht“, wenn man mit
seinen kosmischen Chakren arbeitet. Zusätzlich ist diese „Stimme“ eine
weitere Inforationsquelle, in der eigene und auch „fremde“ Erderinnerungen
gespeichert sind. Dies bedingt eine besondere energetische Verbindung zu
dem Gesamtwesen „Gaia“ oder „Erde“ – oder einfach „Mutter Natur“. Diese
Energieverbindungen sind natürlich gigantische Informationsspeicher, auf die
man Zugriff nehmen kann, wenn man erkannt hat, wie man mit der „Stimme“
des Omega-Chakra kommuniziert.
Wenn man sehr feinfühlig ist und die „Stimme“ hören kann, dann ist es
oft so, dass man die Schmerzen, die die Erde eigentlich haben „müsste“,
manchmal auf sich selbst produziert, d. h. mittels dem „Placebo-Effekt“ tritt
man in noch engeren Verbindungen zu unserem Planeten. Durch die
Verbindungen zu der Energie der „Mutter-Erde“, die man auch durch das
Wurzel-Chakra und auch über die Sohlen-Chakren bekommt, kann man sich
an die Frequenzen der Erdenergie angleichen – dies ist ein zusätzlicher
Kraftstrom, sodass man in seinem System die geballte Kraft der Erde
(Omega-Chakra) und des Kosmos (Alpha-Chakra bzw. kosmische Chakren)
verbinden kann!

Weiheritual der Engelsenergien

Kommen wir gegen Ende des Buches nun zu einem Weiheritual, in dem
man direkt durch die Energie der Erzengel bzw. der Malachim Gegenstände
und Objekte weihen lassen kann. Dieses Ritual ähnelt dem Weiheritual der
Engelstalismane im gleichnamigen Kapitel. Auch dieses Ritual ist ein
Weiheritual, das universell gesehen werden muss, sodass auch alle anderen
Utensilien geweiht werden können. Erneut kann man hier Arbeitsgeräte,
Talismane, Kerzen etc. weihen. Selbstverständlich kann man auch dieses
Ritual komplett auf der Astralebene als Ritus vollziehen.
Folgende Dinge können als Hilfsgegenstände verwendet werden:
Ritualtext
Kerzen mit Untersetzern für den Kreis/Raum und für den Altar
3 „henochische spezial Kerzen“, die auf einem kleinen Altar stehen
(normale Kerzen, die aber für das henochische Grundritual gebraucht
werden).
Evtl. Hilfskerzen mit Untersetzern
Feuerzeug/Streichhölzer und Kerzenlöscher
Wenn gewünscht „Ritualkleidung“ (Farbe frei wählbar – ggf. auf
Sephirahfarbe / Planetenfarbe / Elementfarbe abstimmen)
Pentakel bzw. „Fundament“, auf dem die Weihe vollzogen wird.
Räuchergefäß mit Räucherkohle und Räucherung oder Räucherstäbchen
Ggf. Ritualdolch und/oder Ritualschwert
Entsprechende, rituelle Musik (falls gewünscht).

Die „kursiv“ gedruckten Passagen sind „Regieanweisungen“ und die


„fett“ gedruckten Passagen sind „rituelle Rede“. Die Anrufung der Erzengel
und der Malachim sind sehr KURZ und EINFACH! Man braucht keine
komplizierte Anrufung, wenn der Kontakt zu den Sphären vorhanden ist. Es
reicht eine „einfache“ Bitte, eine Einladung!

Beginn des Rituals

I) Energetisierung, Raumdefinition und Reinigung

Zur Energetisierung: Aktiviere all deine Hauptchakren (nähere


Erklärung der Chakren im Kapitel „Persönliche Erzengel, Malachim und
Genien“).

Hauptchakren: Aktiviere zuerst das …


Kronenchakra – visualisiere weißes Licht, welches das Chakra erfüllt und
öffnet!
Dritte-Auge-Chakra – visualisiere violettes Licht, welches das Chakra
erfüllt und öffnet!
Kehlkopfchakra – visualisiere blaues Licht, welches das Chakra erfüllt
und öffnet!
Todeschakra – visualisiere graues Licht, welches das Chakra erfüllt und
öffnet!
Herzchakra – visualisiere grünes Licht, welches das Chakra erfüllt und
öffnet!
Solar-Plexus-Chakra – visualisiere gelbes Licht, welches das Chakra
erfüllt und öffnet!
Sexualchakra – visualisiere orangefarbenes Licht, welches das Chakra
erfüllt und öffnet!
Wurzelchakra – visualisiere rotes Licht, welches das Chakra erfüllt und
öffnet!
Verbinde nun alle Chakren miteinander und fühle den Energiefluss
(durch die Kundalini/das Rückgrat) zwischen „Mutter Erde und Vater
Himmel.

Gehe in in den NORD-OSTEN des Raumes und visualisiere, dass Wurzeln


aus der Erde wachsen und einen Baumstamm bilden. Gleichzeitig visualisiere
einen weiß-goldenen Lichtstrahl, der aus dem Himmel in die Wurzeln dringt!
Gehe in in den SÜD-OSTEN des Raumes und visualisiere, dass Wurzeln
aus der Erde wachsen und einen Baumstamm bilden. Gleichzeitig visualisiere
einen weiß-goldenen Lichtstrahl, der aus dem Himmel in die Wurzeln dringt!

Gehe in in den SÜD-WESTEN des Raumes und visualisiere, dass Wurzeln


aus der Erde wachsen und einen Baumstamm bilden. Gleichzeitig visualisiere
einen weiß-goldenen Lichtstrahl, der aus dem Himmel in die Wurzeln dringt!

Gehe in in den NORD-WESTEN des Raumes und visualisiere, dass


Wurzeln aus der Erde wachsen und einen Baumstamm bilden. Gleichzeitig
visualisiere einen weiß-goldenen Lichtstrahl, der aus dem Himmel in die
Wurzeln dringt!

Entzünde nun eine geeignete Räucherung und gehe in konzentrischen


Kreisen zum Mittelpunkt des Raumes – mindestens VIER Umrundungen der
Mitte sollen gemacht werden.

In der Mitte des Raumes visualisiere und aktiviere noch einmal die „vier
Eckpfeiler“ und sprich mit lauter Stimme:
Dieser Raum ist mein magisches Atelier! Gereinigt und gestärkt! So
soll es sein!

II) Schutz des „Protagonisten/Magiers“ und des magischen Ateliers

Energetischer Personenschutz:
Stelle dich in die Mitte des Raumes und visualisiere, wie weiße Energie
dich vom Scheitel (Kronenchakra) bis zu den Füßen durchdingt. Berühre
währenddessen deine Stirn und führe deine Hand, über deine Hauptchakren,
zum Wurzelchakra. Singe bzw. intoniere dabei:

ZIR IVMeD NE OLPRIT! (Ich rufe das göttliche/heilige Licht).

Breite deine Arme waagerecht aus und visualisiere, wie weiße Energie
dich von links nach rechts durchdingt. Singe bzw. intoniere dabei:

ZIR IVMeD NE CAOSGI! (Ich rufe die göttliche/heilige Erde).

Lege deine Arme gekreuzt über deine Brust und visualisiere, wie weiße
Energie dich als Kugel durchdingt und umschließt. Singe bzw. intoniere
dabei:

ZIRDO OLPIRT, OLPIRT DeS ZIRDO (Ich bin das Licht, das Licht,
das ich bin).

Energetischer Raumschutz:
a) Schutzkreis durch ein „henochisches Pentagrammritual“ mit vorheriger
Energetisierung via henochisch-angelistisches Kreuz (für erfahrene Magier).

Energetisierung des Körpers via henochisch-angelistisches Kreuz:


Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berühre deine Stirn und vibriere: MOMAR (Krone).
Berühre deine Brust und vibriere: ROR (Sonne).
Berühre deinen unteren Körper und vibriere: CAOSGON (Erde).
Berühre deine rechte Schulter und vibriere: LONSHI (Kraft).
Berühre deine linke Schulter und vibriere: BUSDIR (Glorie).
Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZORGE (Seid
freundlich zu mir).
Kreuze die Arme vor der Brust: LAP ZIRDO (denn ich bin).
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATH (wahrer
Verehrer).
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA (des
All-Höchsten Sein).

Der Magier geht in den Osten, zieht ein rufendes LUFT-Pentagramm


(oben rechts nach oben links) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix gigipahon! Chis comselha tibl olperton od quaaon!
Bust gigipahon! Ruhm und Ehre dem Odem der Heilung! Durchwoben ist
der Kreis mit Licht und Liebe! Heil der Luft!

Der Magier geht in den Westen, zieht ein rufendes WASSER-Pentagramm


(oben links nach oben rechts) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix hornon zion! Dlugam comselha tibl pugo od micalzo!
Bust zion! Ruhm und Ehre den Lebensspenden Wassern! Gezogen ist der
Kreis durch unsere göttliche Macht! Heil dem Wasser!

Der Magier geht in den Norden, zieht ein rufendes ERD-Pentagramm


(oben nach links unten) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix pideaion siaionon! Tooat caosg, odo casarm calz! Bust
caosgon! Ruhm und Ehre der Beständigkeit dem marmornen
Tempel!Errichtet hier auf Erden, geöffnet für die Sterne! Heil der Erde!
Der Magier geht in den Süden, zieht ein rufendes FEUER-Pentagramm
(oben nach rechts unten) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix ialporon nazpson! Chis e monons tible rsamon od
vgearon! Bust ialperton! Ruhm und Ehre dem feurigen Stahl!
Durchdrungen sind die Herzen mit Leidenschaft und Wille! Heil dem Feuer!

Stelle dich in die Mitte des Raumes, visualisiere eine kristallene Kugel,
die den Raum umschließt, und sage:
Vor mir erhebt sich die Luft! Die Stürme des Ostens schützen mich
und diesen Ort! (Visualisiere dabei, dass von Osten her ein Sturm aufzieht,
der alles Negative vom gesamten Kreis fortweht).

Hinter mir erhebt sich das Wasser! Die Meere des Westens schützen
mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Westen her riesige Wellen kommen, die
alles Negative vom gesamten Kreis fortspülen).

Zu meiner Rechten erhebt sich das Feuer! Die Flammen des Südens
schützen mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Süden her riesige Flammen kommen, die
alles Negative vom gesamten Kreis verbrennen).

Zu meiner Linken erhebt sich die Erde! Die Berge des Nordes
schützen mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Norden her Berge oder Steinwände
kommen, die alles Negative ausschließen und den Kreis bzw. die Kugel
zusätzlich schützen.)
Über mir ist das Licht, das mich erfüllt und durchflutet! Heil dem
Licht!
(Visualisiere dabei, dass von oben her ein Lichtstrahl kommt, der dich
vollkommen mit Licht erfüllt und der dann den ganzen Raum/die Kugel mit
Licht füllt.)

Erneute Energetisierung des Körpers via henochisch-angelistisches


Kreuz
Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berühre deine Stirn und vibriere: MOMAR (Krone).
Berühre deine Brust und vibriere: ROR (Sonne).
Berühre deinen unteren Körper und vibriere: CAOSGON (Erde).
Berühre deine rechte Schulter und vibriere: LONSHI (Kraft).
Berühre deine linke Schulter und vibriere: BUSDIR (Glorie).
Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZORGE (Seid
freundlich zu mir).
Kreuze die Arme vor der Brust: LAP ZIRDO (denn ich bin).
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATH (wahrer
Verehrer).
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA (des
All-Höchsten Sein).

b) Schutzkreis des Kreises durch ein „klassisches Pentagrammritual“ mit


vorherigen kabbalistischen oder henochischen Kreuz (für Neulinge in der
Magie).

Kabbalistisches Kreuz:
Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berührt seine Stirn und vibriert: ATEH
Berührt seinen unteren Bauch und vibriert: MALKUTH
Berührt RECHT SCHULTER und vibriert: VE GEBURAH
Berührt LINKE SCHULTER und vibriert: VE GEDULAH
Kreuzt die Arme vor der Brust und vibriert: LE OLAHM
Handflächen berühren sich und vibriert: AMEN

ODER

Henochisches Kreuz
Stelle Dich Richtung Osten.
Danach mit der rechten Hand machst Du das Henochische Kreuz.
Berühre deine Stirn und vibriere: MAMAO
Berühre deine Brust und vibriere: COASSAGI
Berühre deine rechte Schulter u. v.: LONUSAHE
Berühre deine linke Schulter u. v.: TUREBESA
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZOREGE
Kreuze die Arme vor der Brust: LAPE ZIREDO,
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATAHE,
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA.

Der Magier geht in den OSTEN und zieht ein Pentagramm: LINKS
UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN – LINKS – RECHTS – LINKS UNTEN
und vibriert dabei:
JOD HE VAU HE (kabbalistische Variante)
ORO IBAH AOZPI (henochische Variante)

Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den SÜDEN; zieht hier wieder
ein Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN – LINKS –
RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: ADONAI (kabbalistische
Variante)
OIP TEAA PEDOCE (henochische Variante)

Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den WESTEN; zieht hier
wieder ein Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN –
LINKS – RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: EHIEH
(kabbalistische Variante)
EMPEH ARSEL GAIOL (henochische Variante)

Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den NORDEN; zieht hier
wieder ein Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN –
LINKS – RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: AGLA
(kabbalistische Variante)
EMOR DIAL HECTEGA (henochische Variante)

Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den OSTEN; zieht noch mal ein
Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN – LINKS –
RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: JOD HE VAU HE
(kabbalistische Variante)
ORO IBAH AOZPI (henochische Variante)

Magier geht zurück in Mitte – Blickrichtung gen OSTEN und sagt:


Vor mir Raphael
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit GELBEN Gewändern visualisiert)
Hinter mir Gabriel
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit BLAUEN Gewändern visualisiert)
Zu meiner Rechten Michael
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit ROTEN Gewändern visualisiert)
Zu meiner Linken Uriel
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit GRÜNEN Gewändern visualisiert)
Denn um mich herum stehen flammende Pentagramme.
(Alle gezogenen Pentagramme werden brennend visualisiert)
In der Säule strahlt der 6strahlige Stern.
(Man imaginiert sich in Brusthöhe ein Hexagramm, das strahlt und die
eigene Männlichkeit und die eigene Weiblichkeit zusammenfügt)

Noch mal das kabbalistische oder henochische Kreuz:

Kabbalistisches Kreuz:
Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berührt seine Stirn und vibriert: ATEH
Berührt seinen unteren Bauch und vibriert: MALKUTH
Berührt RECHT SCHULTER und vibriert: VE GEBURAH
Berührt LINKE SCHULTER und vibriert: VE GEDULAH
Kreuzt die Arme vor der Brust und vibriert: LE OLAHM
Handflächen berühren sich und vibriert: AMEN

ODER

Henochisches Kreuz
Stelle Dich Richtung Osten.
Danach mit der rechten Hand machst Du das Henochische Kreuz.
Berühre deine Stirn und vibriere: MAMAO
Berühre deine Brust und vibriere: COASSAGI
Berühre deine rechte Schulter u. v.: LONUSAHE
Berühre deine linke Schulter u. v.: TUREBESA
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZOREGE
Kreuze die Arme vor der Brust: LAPE ZIREDO,
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATAHE,
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA.

III) Elementweihe des Raumes

Gehe in den OSTEN, hebe eine deiner Hände, aktiviere deine Chakren
und sprich laut:
Dies ist der Osten! Das Reich der Luft und die Kräfte der Winde,
Stürme und Orkane!
Visualisiere dabei eine gelbe Wolkenlandschaft, welche die gesamte
„Ost-Wand“ einnimmt!

Gehe in den SÜDEN, hebe eine deiner Hände, aktiviere deine Chakren
und sprich laut:
Dies ist der Süden! Das Reich der Flammen und die Kräfte der
Feuer, Gluten und Vulkane!
Visualisiere dabei eine rote Vulkanlandschaft, welche die gesamte „Süd-
Wand“ einnimmt!

Gehe in den WESTEN, hebe eine deiner Hände, aktiviere deine Chakren
und sprich laut:
Dies ist der Westen! Das Reich des Wassers und die Kräfte der
Flüsse, Seen und Meere!
Visualisiere dabei eine blaue Wasserlandschaft, welche die gesamte
„West-Wand“ einnimmt!

Gehe in den NORDEN, hebe eine deiner Hände, aktiviere deine Chakren
und sprich laut:
Dies ist der Norden! Das Reich der Erde und die Kräfte der Steppe,
Wälder und Berge!
Visualisiere dabei eine grüne Naturlandschaft, welche die gesamte
„Nord-Wand“ einnimmt!

Gehe in die MITTE, hebe eine deiner Hände, aktiviere deine Chakren und
sprich laut:
Dies ist der Himmel! Das Reich der Sterne und die Kräfte der
Planeten, Sterne und Galaxien!
Visualisiere dabei einen Sternenhimmel, welche die gesamte „Decke“
einnimmt!

Stehe in der MITTE, senke eine deiner Hände, aktiviere deine Chakren
und sprich laut:
Dies ist das Fundament! Das Reich der Beständigkeit und die Kräfte
des Willens, der Disziplin und der Standhaftigkeit!
Visualisiere dabei einen felsigen Grund, der mit dicken und stabilen
Wurzeln überzogen ist, die Stabilität und Festigkeit symbolisieren.

ALL DIES BIN ICH, und ICH BIN! GAHOACHMA!

IV) Energetisierung der Körper des Magiers

Im Folgenden werden die eigenen Energiekörper kontaktiert und mit dem


Ritual verbunden!

Gehe in den NORDEN:


Ich verbinde mich mit den Energien meines physischen Körpers. Mit
der Kraft der Materie, mit der Handlung des Fleisches und mit der
Fruchtbarkeit der Erde! ICH BIN mein physischer Körper! (Visualisiere,
wie weißes Licht deinen physischen Körper durchflutet und umgibt).

Gehe in den OSTEN:


Ich verbinde mich mit den Energien meines Ätherkörpers. Mit der
Leichtigkeit aller Auren, die Klarheit der Intelligenz und mit der
Handlung der Inspiration der Luft! ICH BIN mein Ätherkörper!
(Visualisiere, wie fliederfarbendes Licht deinen Ätherkörper durchflutet und
umgibt).
Gehe in den SÜDEN:
Ich verbinde mich mit den Energien meines Mentalkörpers. Mit der
Hitze der Logik, der Kraft eines jeden Auftrags und mit der Handlung
der Läuterung des Feuers! ICH BIN mein Mentalkörper! (Visualisiere,
wie orangefarbenes Licht deinen Mentalkörper durchflutet und umgibt).

Gehe in den WESTEN:


Ich verbinde mich mit den Energien meines Emotionalkörpers. Mit
der Reinheit der Emotionen, den Sinnen der Redlichkeit und mit der
Handlung der Erquickung des Wassers! ICH BIN mein
Emotionalkörper! (Visualisiere, wie grünes Licht deinen Emotionalkörper
durchflutet und umgibt).

Gehe in den NORDEN:


Ich verbinde mich mit den Energien meines Astralkörpers. Mit dem
Fundament meiner magischen Arbeit, der Tätigkeit aller Ausführungen
und die Standhaftigkeit als Härte der Erde! ICH BIN mein
Astralkörper! (Visualisiere, wie violettes Licht deinen Astralkörper
durchflutet und umgibt).

Gehe in die MITTE:


Ich verbinde mich mit den Energien meines Spirituellen Körpers,
meines Kausalkörper!
Mit der Energie meiner Handlungen, der Macht meines Werkes und
mit der weitreichenden Ehrlichkeit des Geistes! ICH BIN mein
spiritueller Körper, mein Kausalkörper! (Visualisiere, wie
Kupferfarbendes Licht deinen Spirituellen bzw. Kausalkörper durchflutet und
umgibt).
Ich verbinde mich mit den Energien meines Intuitionskörpers,
meines Buddhikörpers!
Mit der Energie meiner Weisheit, der Macht meines Willens und mit
der Reinheit des Geistes! ICH BIN mein Intuitionskörper, mein
Buddhikörper (Visualisiere, wie silbernes Licht deinen Intuitions- bzw.
Buddhikörper durchflutet und umgibt)

Ich verbinde mich mit den Energien meines Atmankörpers!


Mit der Energie meiner Göttlichkeit, der Macht meines Lichtes und
meines Schattens, bin ich, der ich bin! GAHOACHMA! (Visualisiere, wie
goldenes Licht deinen Atmankörper durchflutet und umgibt).

IV) Erschaffen der Elementherolde

Protagonist geht in den NORDEN und erschafft energetisch einen „Erd-


Wächter“.
Ich erschaffe aus meiner Stärke und meiner Standhaftigkeit einen
Herold der Erde (Protagonist lässt Energie aus dem Wurzel- und Kehlkopf-
Chakra fließen und visualisiert ein Erdwesen).

Protagonist geht in den OSTEN und erschafft energetisch einen „Luft-


Herold“.
Ich erschaffe aus meiner Intelligenz und aus meinem Odem einen
Herold der Luft (Protagonist lässt Energie aus dem Stirn- und Kehlkopf-
Chakra fließen und visualisiert ein Luftwesen).
Protagonist geht in den SÜDEN und erschafft energetisch einen „Feuer-
Herold“.
Ich erschaffe aus meiner Leidenschaft und meiner Energie einen
Herold des Feuers (Protagonist lässt Energie aus dem Sexual- und
Kehlkopf-Chakra fließen und visualisiert ein Feuerwesen).

Protagonist geht in den WESTEN und erschafft energetisch einen


„Wasser-Wächter“.
Ich erschaffe aus meiner Emotion und meiner Flexibilität einen
Herold des Wassers (Protagonist lässt Energie aus dem Herz- und
Kehlkopf-Chakra fließen und visualisiert ein Wasserwesen).

Protagonist geht zurück in die MITTE und erschafft energetisch einen


„Erzengel/Malachim-Herold UND Wächter!“

Es kommt darauf an, mit welchem Engel/Malachim man arbeiten will!

Ich erschaffe aus meiner Chakren- und Körperenergie einen Herold


des (Name des Erzengels / Malachims)! Ich erschaffe ein Potenzial des (2
Attribute des jeweiligen Erzengels/Malachims), auf dass der Herold ein Teil
von mir ist! (Protagonist lässt Energie aus dem Chakrasystem und dem
Kronenchakra fließen, und visualisiert ein Herold des entsprechenden
Erzengels / Malachims)!
Ich befähige und rüste meinen Herold mit den Attributen der Macht
und des Schutzes! Ich verleihe ihm das Schild der Erde, den Speer der
Luft, das Schwert des Feuers und die Rüstung des Wassers! Aus Energie
und Willen, erschaffen ist der Herold meiner Macht! Er ist der Wächter
des inneren Kreises! So soll es sein! (Der Herold wird mit Energie verstärkt
und ihm werden die genannten Elementwaffen imaginativ gegeben)
(Die Erschaffung dieses Psychogons wird so oft wiederholt, bis der
Magier sicher ist, dass die Energie steht!)

IV) Verbindung zu den henochischen Energien durch das


henochisches Grundritual

Energetisierung des Magiers durch das Sternritual:


Der Magier stellt sich in die Mitte und verbindet sich mit seinem Alpha-
und mit seinem Omega-Chakra, im Anschluss werden die andern
Körperchakren aktiviert:

In der Mitte des Raumes/Tempels stehend berührt der Magier mit seiner
Hand seine Stirn und vibriert …
AOIVEAE CHIS UMPLeIF (Die Sterne sind unserer Stärke)
Seinen Kehlkopfchakra und vibriert:
GOHUS (Ich sage)
Sein Herzchakra und vibriert:
IAIADIX ASCHA NOAR AR (Die Ehre Gottes wird das)
Sein Solar-Plexuschakra und vibriert:
GAHOACHMA („Ich bin der ich bin“)
Sein Sexualchakra und vibriert:
IAODAF (Im Anfang)
Man berührt sein Wurzelchakra und vibriert:
GEH UL (Bis zum Ende).

Der Sterntetraeder wird gezogen (bzw. visualisiert).


Ziehe/Visualisiere einen aufrechten Tetraeder und vibriere:
ZIR IVMeD NE OLPRIT! (Ich rufe das göttliche/heilige Licht).
Ziehe/Visualisiere einen nach UNTEN gerichteten Tetraeder und
vibriere:
ZIR IVMeD NE CAOSGI! (Ich rufe die göttliche/heilige Erde).
Noch mal wird die Energie fokussiert. Zum Schluss sagt der Magier:
CHRISTEOS (So soll es sein – so ist es – es werde)

Verbindung zu den henochischen Energie


Der Ritualleiter steht in der Mitte des Raumes und „verbindet“
energetisch die henochischen Tafeln bzw. Energien:
Die 1. henochische Anrufung in henochisch:
Ol sonf vors ge, goho Iad Balt, lonshe calz vonpho; sobra zol ror ie ta
nazpes od graata malpreg; des holqu qaa nothoa zimze, od commah ta
nobloh zien; soba thil genonpe prege aldi; des urbes oboleh gresam;
casarem ohorela taba pir; des zonrensge cab erem iadnah. Pilah farzme
zenurza adna gono iadpil, des hom od toh; soba ie pam lu ipamis; des
loholo vep zeomde poamal, od bogpa aai ta piap piamol od vooan.
Zacare, ca, od zamran; odo cicle qaa; zorge, lap zirdo noco mad, Hoathe
Iaida.

Praktische Übersetzung der 1. henochischen Anrufung:


„Ich gebiete über Euch!“ spricht die Gerechtigkeit des Göttlichen, deren
Macht über allem Gram des Seins erhaben ist. In seinen Ebenen werden die
Sonne als Schwert und der Mond als Sichel geführt. Es ist das alles
verzehrende Feuer. Denn das Göttliche ist der Sitze des Feuers, die
geschmückte Zentrierung der Formen, bewundernswert beseelt. Das
Göttliche schuf das Gesetz (Fundament), dass die „Erkannten“ (Heiligen,
Erleuchteten, Avatare) führen sollen und es gab allen den Stab (und
Gefolgschaft) und die Arche des Wissens/Erkennens. Darüber wurde der
göttliche Klang (die Stimme) erhoben und es wurde Treupflicht und
Willfährigkeit geschworen. Siegreich existent ohne Anfang, ohne Ende,
niemals beschränkt, stets unendlich. So wie die Lohe inmitten aller Paläste
(inneren Tempel) hell brennt, herrscht die Waagschale in Gerechtigkeit und
Wahrheit! Daher kommt! Kommt und präsentiert Euch! Öffnet und enthüllt
all die Mysterien eurer Schöpfungen! Seid freundlich zu mir, denn ich bin ein
Diener des Göttlichen, ein wahrer Gefährte des Allerhöchsten!

Die 2. henochische Anrufung in henochisch:


Adeget upaah zonge om faaip salde, viiu le? Sobam ialprege izazaz
piadphe; casarma abramge ta talho paraceleda, qu ta lorlesqu turbes
oaoge baltoh. Givi chis lusde orori, od micalpe chis bia ozongon; lap
noan trofe corsa ta ge, o qu manin iaidon. Torzu, gohe le; zacar, ca, ce
noquod; zamran micalzo, od ozazme urelepa; lap zir Ioiad.

Praktische Übersetzung der 2. henochischen Anrufung:


Die geflügelten Stimmen können durch die Winde verstanden werden. Es
ist das Zweite des des Allerersten, das von leuchtenden Lohen umgeben ist,
wenn die Namen erklingen. Seid das Gefäß der Schöpfung, der Hoch-Zeit,
wie ein Blütenkelch auf der Ebene der Ehrbarkeit. Ihr seid das Fundament,
stärker als Stein, ihr seid der Klang, mächtiger als Wind. Ihr seid das
Bauwerk (die Erschaffung), das stets ist und stets nicht ist, da es in den
Gedanken des Allmächtigen schwingt. Der erste Ruf gebietet darüber, dass
ihr euch erhebt, mich hört und zu mir als Gefährte (des Allerhöchsten)
kommt. Präsentiert euch in voller Pracht/Macht/Stärke. Lasset mich schauen
das Sein, denn ich entstamme aus diesem, dass ewig ist/lebt!
Räucherung:

Der Magier geht in den Osten, räuchert und sagt:


Bust od iaiadix gigipahon! Chis comselha tibl olperton od quaaon!
Bust gigipahon!
Ruhm und Ehre dem Odem der Heilung! Durchwoben ist der Kreis mit
Licht und Liebe! Heil der Luft!

Der Magier geht in den Westen, räuchert und sagt:


Bust od iaiadix hornon zion! Dlugam comselha tibl pugo od micalzo!
Bust zion!
Ruhm und Ehre den Lebensspenden Wassern! Gezogen ist der Kreis
durch unsere göttliche Macht! Heil dem Wasser!

Der Magier geht in den Norden, räuchert und sagt:


Bust od iaiadix pideaion siaionon! Tooat caosg, odo casarm calz! Bust
caosgon!
Ruhm und Ehre der Beständigkeit dem marmornen Tempel!Errichtet hier
auf Erden, geöffnet für die Sterne! Heil der Erde!

Der Magier geht in den Süden, räuchert und sagt:


Bust od iaiadix ialporon nazpson! Chis e monons tible rsamon od
vgearon! Bust ialperton!
Ruhm und Ehre dem feurigen Stahl! Durchdrungen sind die Herzen mit
Leidenschaft und Wille! Heil dem Feuer!

Kontaktierung der henochischen Energien/Wesen/Winkel:


Der Magier geht in den OSTEN und zieht ein Pentagramm. In dessen
Mitte kommt das Symbol des jeweiligen henochischen Wachturms.
Pentagramm von RECHTS nach LINKS (es ist das rufende
Luftpentagramm)

Der Magier vibriert: E X A R P und zitiert dann die 3. henochische


Anrufung:
Micma, goho mad, zir comselna zien biah os londoh. Norze chis othil
gigipah, undele chis ta puim, qu mospleh teloch, quiin toltorg chis i chis
ge, in mozien, des te bregdo od torzul. I li eol balzarg, od aoala thilne os
netaab, dluga vonsarg lonsa capmi-ali vorse CLA, homil cocasbe, fafen
izizop od mi-inoage de ge netaab, vaun nanaeel, panpir malpirgi pilde
caosge. Noan unalah balt od vooan. Dooiap mad, goholor, gohus ami-ran.
Mic-ma ie-hus-oz cacacom, od dooain noar micaolz aoa-iom. Ca-sarmge
gohia zacar, venigelag od imvamar pugo plapli ananael qaan.

Praktische Übersetzung der 3. henochischen Anrufung:


„Erkenne!“ lautet der göttliche Klang. Das Göttliche ist die zyklische
Unendlichkeit (ein Kreis), in deren Ebenen zwölf Herrschaftsgebiete
bestehen. Sechs sind das Leben, die Orte der Existenz, die anderen sind
scharfe Sicheln und Verbindung des Todes. Dies ist der Zyklus des Lebens,
des Sterbens, durch die Schöpfung (Hände) selbst. Es ist die Wiedergeburt.
Der Anfang bietet die Macht der Gouverneure in den zwölf Rängen. Alle
haben die gebührende Macht über alle Widersacher (456 wahre Zeitalter = 15
Zyklen). Der Wille regiert in den höchsten Gefäßen, bis herab in die
unerreichbarsten Winkel aller Königreiche. Alle Macht ist vertreten und die
Feuer des Seins fließen zur Materie. So entstanden alle Formen von Wahrheit
und Gerechtigkeit! Im Namen des Göttlichen klingt es „Erhebt Euch!“ und
alle Barmherzigkeiten existieren mannigfaltig. Der Klang aller Name ist
mächtig in der Materie. Im Namen des Allerhöchsten tönt es: „Erhebt euch
und steigt herab! Unterstützt mich als Teilhaber der geheimen Weisheit, die
die Schöpfung ist!

Der Magier geht in den WESTEN und zieht ein Pentagramm. In dessen
Mitte kommt das Symbol des jeweiligen henochischen Wachturms.
Pentagramm von LINKS nach RECHTS (es ist das rufende
Wasserpentagramm)

Der Magier vibriert: H C O M A und zitiert dann die 4. henochische


Anrufung:
Othil lusdi babage, od dorpha, gohol: ge chis ge avavago cormpe PD;
des sonfe vivi iv viu diu? Casarmi oaoli MAPM, sobame age cor-mepo
creple, casar-mega creo-odizi chis od vegega; des te, cap-ima-li, chis cap-
ima-on; od lonshin chis ta lo CLA. Torzu, nor qua-sahi, od fe caosga.
Bagle zire mad zir enay iad, des ie od ape-ila. Dooaip qaal, zacar, od
zamran obele-is-onge, rest el aaf nor molap.

Praktische Übersetzung der 4. henochischen Anrufung:


Das Fundament wird im Süden/Feuer gebildet. Erkenntnis und Verstehen
entstanden und das göttliche sprach: „Die Donner des Aufstiegs sind 33 an
der Zahl. Wo existiert die Herrschaft im zweiten Winkel (im Wasser)? Hier
gibt es 9639 (= 27 = 9) dienende Existenzen. Die Leere hat diese zählte, diese
aus der Eins. Hier existiert der zweite Anfang aller Dinge, die wachsen und
stark sind (9 = Yesod = Fundament = Astralebene). Ihr Weg sind die
kausalen Elemente (aufeinanderfolgenden Zahlen) der Zeiten. Hier wachsen
die Kräfte, die dieselben sind, wie die der ersten 456! Erhöht Euch, Ihr
Sprösslinge der Freude und kehrt in die Fundamente ein! Es ist der
allerhöchste Gott, der Herr, der ist, ewig. Im Namen des Schöpfers, erhebt
Euch, präsentiert Euch als willkommene Helfer, die alle unter den Menschen
rühmen!

Der Magier geht in den NORDEN und zieht ein Pentagramm. In dessen
Mitte kommt das Symbol des jeweiligen henochischen Wachturms.
Pentagramm von OBEN nach UNTEN LINKS (es ist das rufende
Erdpentagramm)
Der Magier vibriert: N A N T A und zitiert dann die 5. henochische
Anrufung:
Sapah, zimii de diu, od noas ta quanis aderoch, dorphal caosga, od
fa-ontes piripsol ta blior; casarem ami-pezi nazarth AFe, od delugar
zizop zeli-da caosgi tol torgie; od ze chis e siasch le ta viu, od iaoda thil-
de, des hubar PEOAL, soba cor-mefa chis ta la, ules od qu cocasbe. Ca
niis od darbes qaas: fe etha-rezi od bliora; iai-al ednas cicles, bagle ge iad
il.

Praktische Übersetzung der 5. henochischen Anrufung:


Kraftvolle Klänge ergründen den dritten Winkel und wurden, wie die
Früchte des Ölbaums, prächtig in ihrer Art (Oliven = Symbole für „Mutter
des Universums“, „Unsterblichkeit“, „Frieden“, „Toleranz“, „spirituelle
Energie“, „geistiges Licht“, „Reinigung“, „Fruchtbarkeit“ und „Sieg“). Die
Mächte blicken voller Frieden/Toleranz auf die Erde und siedeln im geistigen
Licht der Himmel als ewige Unterstützung. Sie sind die Fundamente der 19
Säulen des Glücks. Dass Göttliche gab Kelche, um die Erde und alle Wesen
zu reinigen. Die Mächte sind die Geschwister der ersten und zweiten Existenz
und entstanden in ihren eigenen Fundamenten, welche sie mit 69636 (= 30 =
3) ewig brennenden Lampen (mit Olivenöl) schmückten. Ihre Größen sind
wie Beginn, Abschluss und Folge aller Zeiten. Kommt daher und hört den
Klang der Schöpfung. Kommt gütig und ritterlich herbei! Spendet die Macht
Eurer Mysterien, dass wir sie empfangen, denn unser Herr, der Lehrmeister,
ist das All-Eine!

Der Magier geht in den SÜDEN und zieht ein Pentagramm. In dessen
Mitte kommt das Symbol des jeweiligen henochischen Wachturms.
Pentagramm von OBEN nach UNTEN RECHTS (es ist das rufende
Feuerpentagramm)

Der Magier vibriert: B I T O M und zitiert dann die 6. henochische


Anrufung:
Gah se diu chis ema, micalzo pilzin; soba-ma el harge mir babalon od
oblo-ca sam-vel-ge, dlugar malpreg ara caosgi, od chis a netaab od miam
ta viu od de. Darsar solpeth biena; brita od zacam ge mica-laza sobol
athe trian lu-ia-he od eca-rin mad qaaon.

Praktische Übersetzung der 6. henochischen Anrufung:


Die Energien des vierten Winkels sind die 9, deren Zahl ewig und
mächtig in den Firmamenten der Quelle schwingt. Das erste Prinzip bestellte
die Ebene, dass deren Macht den Falschen zur Bürde und den Wahren zum
Siegeskranz werde. Es wurden feurige Speere geschaffen, sodass die Erde
geborgen ist und 7699 (= 31 = 4) unaufhörliche Kräfte in die Erde voll
Erquickung einkehren. Ihre Herrschaft und ihre Antlitze gleichen den zweiten
und dritten Mächten. Vernehmt daher den Klang! Es schwingt über euch und
gab euch die Macht alles Gegenwärtige zu erschaffen. So klingt die Preisung,
die Ehrung des wahren Gottes, die in allem Wirken sichtbar ist!

Bannung von störenden Einflüssen:

Der Ritualleiter geht in den OSTEN und zieht ERNEUT das Symbol des
jeweiligen henochischen Wachturms.

Der Magier vibriert: XCAI … Du Kraft der Luft des Geistes! Ich rufe,
bitte und beschwöre dich, kraft meines magisch, göttlichen Willens. Höre
meinen Ruf, höre meine Bitte! (Energetischer Ruf wird ausgesendet)
Xcai! Ich begrüße dich! Schütze den magischen Kreis gen Osten,
durch deine Kraft, durch deine Macht, gleich den peitschenden Stürmen
des Ostens! Fege hinfort die Widersacher und vernebele ihre Sinne!

Der Ritualleiter geht in den WESTEN und zieht ERNEUT das Symbol des
jeweiligen henochischen Wachturms.

Der Magier vibriert: AONT … Du Kraft des Wassers des Geistes! Ich
rufe, bitte und beschwöre dich, kraft meines magisch, göttlichen Willens.
Höre meinen Ruf, höre meine Bitte! (Energetischer Ruf wird ausgesendet)
Aont! Ich begrüße dich! Schütze den magischen Kreis gen Westen,
durch deine Kraft, durch deine Macht, gleich den tosenden Fluten des
Westens! Spüle hinfort die Widersacher und verwasche ihre Sinne!

Der Ritualleiter geht in den NORDEN und zieht ERNEUT das Symbol des
jeweiligen henochischen Wachturms.

Der Magier vibriert: RMTO … Du Kraft der Erde des Geistes! Ich
rufe, bitte und beschwöre dich, kraft meines magisch, göttlichen Willens.
Höre meinen Ruf, höre meine Bitte! (Energetischer Ruf wird ausgesendet)
Rmto! Ich begrüße dich! Schütze den magischen Kreis gen Norden,
durch deine Kraft, durch deine Macht, gleich den standhaft gewaltigen
Bergen des Nordens! Halte fort die Widersacher und verschütte ihre
Sinne!

Der Ritualleiter geht in den SÜDEN und zieht ERNEUT das Symbol des
jeweiligen henochischen Wachturms.

Der Magier vibriert: PAAM … Du Kraft des Feuers des Geistes! Ich
rufe, bitte und beschwöre dich, kraft meines magisch, göttlichen Willens.
Höre meinen Ruf, höre meine Bitte! (Energetischer Ruf wird ausgesendet)
Paam! Ich begrüße dich! Schütze den magischen Kreis gen Süden,
durch deine Kraft, durch deine Macht, gleich den flammenden Feuern
des Südens! Verbrenne die Widersacher und blende ihre Sinne!

Der Magier geht in die Mitte und zieht eine Ellipse (ein Ei) in der Luft
und visualisiert dieses violett. In dessen Mitte kommt ein „erschaffenes
Schutzsymbol“, welches aus seinem INNEREN jeweils neu „bekommen“
muss (es wird jeweils neu IM Unterbewusstsein des Protagonisten
erschaffen)!

Der Magier vibriert: EHNB … Du Kraft des Geistes des Geistes! Ich
rufe, bitte und beschwöre dich, kraft meines magisch, göttlichen Willens.
Höre meinen Ruf, höre meine Bitte! (Energetischer Ruf wird ausgesendet)
Ehnb! Ich begrüße dich! Schütze den magischen Kreis im Inneren,
durch deine Kraft, durch deine Macht, gleich den elementgaren Kräften
der Luft, des Wassers, der Erde und des Feuers. Tilge alle Widersacher
aus dem Kreis und reinige diesen. Entferne alle störenden Energien,
sodass wir frei und unbeschränkt unsere Energien entsenden können!

Während dessen konzentriert sich der Magier darauf, dass die Ellipse
wächst und den gesamten Kreis/Kugel ausfüllt. Wenn alles gereinigt ist, sagt
der Magier!
ZIRDO OLPIRT (Ich bin das Licht)
OLPIRT DeS ZIRDO (Das Licht, das ich bin)

Innerer henochischer Tempelbau:


„Spezialkerze 1“ auf dem Altar wird entzündet. Der Ritualleiter –
Blickrichtung OSTEN - sagt:
Zirdo M.N., zirdo olpirt! Chis ioadaf manin od chis manin bialo!
Chis bialo tol!
Ich bin (magischer Name), ich bin das Lichtes! Am Anfang war der
Geist, und der Geist wurde Wort! Alles ist das Wort!

Dann wird die Kerze durch den Kreis getragen. Aus der MITTE in den
OSTEN nach WESTEN zurück zur MITTE! Von der MITTE zum
NORDEN nach SÜDEN zurück zur MITTE zum Altar. In jeder
Himmelsrichtung sagt der Magier:
Chis bialo tol! Alles ist das Wort!

„Spezialkerze 2“ auf dem Altar wird entzündet. Der Ritualleiter –


Blickrichtung OSTEN - sagt:
GAHOACHMA! Ialpert carsama orson! Alar bialo caosagi tibl
madriaaxi! Allar bialo tibl zumvii! Parm manini!
„Ich bin, der ich bin“, das Licht im Schatten! Das Wort verband die Welt
mit dem Himmel! Das Wort verband den Berg mit dem Meer! Umfasst vom
Geist!
Dann wird die Kerze durch den Kreis getragen von OSTEN nach
OSTEN, dann zurück zur MITTE und zum Altar gebracht! In jeder
Himmelsrichtung sagt der Magier:
Parm manini! Umfasst vom Geist!

„Spezialkerze 3“ wird entzündet. Der Ritualleiter – Blickrichtung OSTEN


- sagt:
ILS DS ANANAEL IAODA QUA ON MADRIAXEN SIAIONON!
Durch die Weisheit des Beginns erschaffen, entsteht mein himmlischer
Tempel!
AR MANIN DS BUSDIR GIGIPAHON OIT ORO IBHA AOZPI!
(Der Gedanke der kosmischen Luft ist „Er, der gewahr an der Stelle der
Schöpfung schreitet“)
Der Magier bleibt in der Mitte stehen und hält die Kerze gen OSTEN.
ZIR IVMeD ORO IBAH AOZPI (Ich rufe „Er, der gewahr an der Stelle
der Schöpfung schreitet“)
Der Magier sendet einen energetischen Ruf aus und wartet „auf
Antwort“.

AR MANIN DS BUSDIR ZION OIT EMPHE ARSEL GAIOL!


(„Der Gedanke des kosmischen Wassers ist „Er, der die Macht des
Schöpfers ist“!)
Der Magier bleibt in der Mitte stehen und hält die Kerze gen WESTEN.
ZIR IVMeD EMPHE ARSEL GAIOL! (Ich rufe „Er, der die Macht des
Schöpfers ist“)
Der Magier sendet einen energetischen Ruf aus und wartet „auf
Antwort“.

AR MANIN DS BUSDIR CAOSGI OIT EMOR DIAL HECTEGA!


(„Der Gedanke der kosmischen Erde ist „Er, der Wandelung des
Unwandelbaren ist“)
Der Magier bleibt in der Mitte stehen und hält die Kerze gen NORDEN.
ZIR IVMeD EMOR DIAL HECTEGA! (Ich rufe „Er, der Wandelung
des Unwandelbaren ist“)
Der Magier sendet einen energetischen Ruf aus und wartet „auf
Antwort“.
AR MANIN DS BUSDIR IALPERTON OIT OIP TEAA PEDOCE!
(„Der Gedanke des kosmischen Feuers ist „Er, dessen Name unverändert
ist, von was war, ist, sein wird“)
Der Magier bleibt in der Mitte stehen und hält die Kerze gen SÜDEN.
ZIR IVMeD OIP TEAA PEDOCE (Ich rufe „Er, dessen Name
unverändert ist, von was war, ist, sein wird“)
Der Magier sendet einen energetischen Ruf aus und wartet „auf
Antwort“.

Wenn alle Energien „geantwortet“ haben, fährt der Magier fort:


BUST OD IAIADIX CAMLIAX MURIFRI MICALZO! Fe etha-rezi
od bli-ora! GAHOACHMA!
(Ruhm und Ehre den „henochischen“ Mächten! Besucht uns in Frieden
und Trost! „Ich bin, der ich bin!“)

Magier geht von Mitte nach OSTEN nach WESTEN zur MITTE.
BUST OD IAIADIX CAMLIAX MURIFRI MICALZO! Fe etha-rezi
od bli-ora! GAHOACHMA!
(Ruhm und Ehre den „henochischen“ Mächten! Besucht uns in Frieden
und Trost! „Ich bin, der ich bin!“)

Magier geht von der Mitte gen NORDEN nach SÜDEN danach zurück
zur Mitte.
BUST OD IAIADIX CAMLIAX MURIFRI MICALZO! Gil Bagle
Abramge Noncep Pil Gigipahon, Zion, Caosgon od ialperton!
GAHOACHMA!
(Ruhm und Ehre den „henochischen“ Mächten! Wir haben für Euch einen
Ort vorbereitet. Das Firmament der Luft, des Wassers, der Erde und des
Feuers! „Ich bin, der ich bin!“)

Magier steht in der Mitte:


CHRISTEOS

Anrufung und eigentliche magische Arbeit:


Zirdo M.N.! Zir bahal od lava noncef (NAME der Hilfskraft; ansonsten
„OLPRIT“) oit noncef sobam tabges billiard pugo pola vors des allar, des
Vagodon sobca symp Cicle Gradonvehrun od vaugradomsana adget. Niis
od Ormeedgraun gal peongira nanaeel soyga. Zir peongira Dogamlehsa
od piap il qaa, des noncef Gograsceph dogosavaur aao biah!
Ich bin „magischer Name”! Ich rufe und bitte Dich (Name / Licht), dass
Du den Abyss mit uns zusammen überwindest und schließt, auf dass wir die
anderen Seiten erkennen und verstehen können! Komm und folge der Bitte
meines Herzens und meines kraftvollen wahren Willens. Ich erbitte in
Respekt und Gleichheit deiner Schöpfung, auf dass Du uns heute im Ritual
beistehst!

V) Prüfung DURCH die Erzengel / Malachim

Vorab: Es ist sehr wichtig zu wissen, dass man sich hier wirklich öffnet
und sich bereit erklärt von den Erzengeln/Malachim geprüft zu werden. Aus
eigener Erfahrung kann ich ganz deutlich sagen, dass diese Prüfungen sehr,
sehr hart sein können, und sich auch manchmal über Tage und Wochen
hinziehen können. Es kann sogar sein, dass man das eigentliche „Prüfen“
überhaupt nicht merkt, und erst nach Wochen oder Monaten die Information
bekommt, wie die Prüfung ausgefallen ist. Man sollte bedenken, ob man
wirklich sich von den Malachim prüfen lassen will! Es sei ganz deutlich hier
erwähnt, dass dieser „Prüfungspart“ definitive Gefahren für die eigenen
physischen und psychischen Komponenten mitbringen kann. Die
Erzengel/Malachim sind harte Lehrer! Man betritt einen Bereich, der
Gefahren für die normale Energetik des Menschen beinhaltet. Wenn man
jedoch direkt im Ritual geprüft wird, wird man es deutlich spüren. Es geht
hierbei nicht darum zu zeigen, dass man „etwas“ aushalten kann, es geht
darum zu beweisen, dass man in den höher gelegenen energetischen Sphären
auch zurechtkommen kann.

Man stellt sich in die Mitte des Tempels, wobei alle Chakren und
Energieleitungen weit geöffnet sind. Mit fester und lauter Stimme spricht
man:

Hörte mich, Ihr Fürsten des Lichts/Schattens, ihr Erzengel/Malachim


der Sphären, auf dass mein Ruf in eure Reiche dringt und euch
erreichen kann. Ich stehe hier vor eurem Angesicht, standhaft in den
Gedanken, im Willen und in meiner Zielsetzung. So bitte/sage ich euch,
dass ihr meine Standhaftigkeit annehmt/annehmen könnt! Ich bin bereit
mich all euren Prüfungen zu unterziehen! Ich bin bereit!

Gehe in den Osten des Tempels:


Hier stehe ich! Kraftvoll wie der Sturmwind! Unfassbar wie der
Wind! Revolutionär wie ein Orkan! Prüft mich, ihr
Lichtfürsten/Schattenfürsten der östlichen Gestaden des Seins, auf dass
meine Konzentration, meine Geisteskraft und meine Erfahrung als
Ausdruck meiner Befähigung gilt, mein Ziel voll und ganz zu erreichen!
So stelle ich mich und gebe mich in eure Hände! Ich bin bereit!

Man begibt sich in den WESTEN des Tempels:

Hier stehe ich! Tiefgründig wie die Ozeane! Frisch und gestärkt wie
ein Quell! Lebendig und kraftvoll wie ein reißender Strom! Prüft mich,
ihr Lichtfürsten/Schattenfürsten der westlichen Gestaden des Seins, auf
dass meine Intuition, meine Klarheit und meine Entschlossenheit als
Ausdruck meiner Befähigung gilt, mein Ziel voll und ganz zu erreichen!
So stelle ich mich und gebe mich in eure Hände! Ich bin bereit!

Man begibt sich in den NORDEN des Tempels:

Hier stehe ich! Stark wie die Erde! Kraftvoll wie die Berge!
Unendlich wie die Ebenen aller Zeiten! Prüft mich, ihr
Lichtfürsten/Schattenfürsten der nördlichen Gestaden des Seins, auf
dass mein Wille, meine Standhaftigkeit und meine Beharrlichkeit als
Ausdruck meiner Befähigung gilt, mein Ziel voll und ganz zu erreichen!
So stelle ich mich und gebe mich in eure Hände! Ich bin bereit!

Gehe in den SÜDEN des Tempels:

Hier stehe ich! Leuchtend wie Mittagssonne! Heiß wie die reinigende
Lohe! Mutig wie die Flamme der Weisheit! Prüft mich, ihr
Lichtfürsten/Schattenfürsten der südlichen Gestaden des Seins, auf dass
meine Energie, meine Leidenschaft und meine Furchtlosigkeit als
Ausdruck meiner Befähigung gilt, mein Ziel voll und ganz zu erreichen!
So stelle ich mich und gebe mich in eure Hände! Ich bin bereit!

Wenn man Prüfungen erfüllen konnte/durfte, kann man wieder in den


OSTEN des Tempels gehen und das Ritual fortsetzen. Sollte nichts passiert
sein, keine energetische Reaktion zu spüren war, sollte man das Ritual
beenden, da man überhaupt keinen Kontakt in die höheren Sphären knüpfen
konnte, und das Ritual somit erfolglos bleiben wird.

OSTEN:
Ich danke Euch ihr Fürsten der östlichen Gestaden, dass ihr mich als
würdig empfandet und mich eurer Prüfung unterzogen habt!

WESTEN:
Ich danke Euch ihr Fürsten der westlichen Gestaden, dass ihr mich
als würdig empfandet und mich eurer Prüfung unterzogen habt!

NORDEN:
Ich danke Euch ihr Fürsten der nördlichen Gestaden, dass ihr mich
als würdig empfandet und mich eurer Prüfung unterzogen habt!

SÜDEN:
Ich danke Euch ihr Fürsten der südlichen Gestaden, dass ihr mich
als würdig empfandet und mich eurer Prüfung unterzogen habt!
Gehe in die Mitte des Tempels!
Als würdig erachtet, schreite ich weiter meinem Ziele entgegen! So
soll es sein! Ehjeh Asher Ehjeh! Ich bin, der ich gewesen sein werde!

V) Beschwörung der Kräfte, Anrufung der Intelligenzen, Bitte an die


Erzengel / an die Malachim

Bei jeder Anrufung werden immer alle Chakren aktiviert, gezielt aber das
Kronenchakra UND das Halschakra. Sprich mit deutlicher Stimme - Ferner
wird eine ENGE VERBINDUNG zu ALLEN vorher kontaktierten
Energiekörpern GEHALTEN!!!!!

Es wird entweder der Erzengel ODER der Malachim gerufen!

Kräfte des Kosmos, Kräfte der Sphären, Kräfte der Existenzen des
Sephiroth / Qlippoth! Ich rufe euch in diese Sphäre. Hört meinen Appell,
fühlt meine Macht und meine Energie! Mein Wille ist stark, mein Wille
lenkt die Energie in eure Sphären und mein Wille erreicht euch! (Fühlen,
dass ein Kontakt vorhanden ist, eine Tür geöffnet wurde)!

Kraft meines magischen, göttlichen Willens, rufe und beschwöre ich,


(Name bzw. magischer Name), die Kräfte, Mächte und Energien der
(Sephirah oder Qlippah), auf dass sie in diese Sphäre dringen, um (genaue
Betitelung des Gegenstandes) mit der Göttlichkeit des/der (Attribute des
Erzengels / Malachims) zu weihen und zu erfüllen!
(Fühlen, dass der Kontakt sich verstärkt, ansonsten die Anrufung
wiederholen).

Geformt sind die Kräfte und Energien durch meinen magischen und
göttlichen Willen, und so stehe ich hier, recht und gerecht, auf dass
meine Beschwörung, meine Macht und mein Befehl Bestimmung finden.
Dies ist mein magischer, göttlicher Wille, fokussiert durch das Brennglas
meiner Ordnung und Standhaftigkeit, meiner Weisheit und Begabung,
meiner Energie und Kraft, meiner Reinheit und Entschlossenheit! ICH
BIN HN und ich befehle die Macht, die Klarheit, die Energie und die
Kraft der (Sephirah oder Qlippah) in (genaue Betitelung des Gegenstandes)!
Dies ist mein Wille! So soll es sein!
Wiederholung dieser Anrufung, bis man einen deutlichen energetischen
Kontakt zu der Energie der Sephirah bzw. der Qlippah fühlt. Energien
DURCH SICH in den Gegenstand lenken ODER direkt in den Gegenstand
lenken!

Malkuth (twklm) (Königreich, Herrschaft) / Erzengel


Ich bitte den Erzengel Elementiel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Elementiel. Kyrie Elementiel
Tohuw (wht) (Anarchie, Chaos) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Elmantriel, mich zu erhören! Höre meinen
Ruf und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich
FÜHLT, dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Elmantriel. Heil dir
Elmantriel!

Yesod (dwsy) (Grundlage und Fundament) /Erzengel


Ich bitte den Erzengel Gabriel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Gabriel. Kyrie Gabriel
Calaph (qlk) (Ruine und Überbau) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Ischariel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Ischariel. Heil dir Ischariel!

Hod (dwh) (Logik und Herrlichkeit) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Raphael, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Raphael. Kyrie Raphael
Mehumah (hmwhm) (Konfusion / Kläglichkeit) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Arumdael, mich zu erhören! Höre meinen
Ruf und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich
FÜHLT, dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Arumdael. Heil dir
Arumdael!

Netzach (xcn) (Intuition und Sieg) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Uriel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf und
komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Uriel. Kyrie Uriel
Chaluwshah (hXwlx) (Idiotie und Niederlage) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Tahariel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Tahariel. Heil dir Tahariel!

Tiphereth (trapt) (Ruhm und Schönheit) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Michel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Michael. Kyrie Michael
Cherpah (hprx) (Schande und Hässlichkeit) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Sathyriel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Sathyriel. Heil dir Sathyriel!

Geburah (hrwbg) (Stärke und Gerechtigkeit) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Chamurel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Chamurel. Kyrie Chamurel
Morek ($rm) (Schwäche / Ungerechtigkeit) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Kalabriel, mich zu erhören! Höre meinen
Ruf und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich
FÜHLT, dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Kalabriel. Heil dir
Kalabriel!

Chesed (dsx) (Barmherzigkeit und Liebe) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Tsedekiel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Tsedekiel. Kyrie Tsedekiel
Sin’ah (hanX) (Gnadenlosigkeit und Hass) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Nanthariel, mich zu erhören! Höre meinen
Ruf und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich
FÜHLT, dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Nanthariel. Heil dir
Nanthariel!

Binah (hnyb) (Verstand und Intelligenz) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Tsefiahel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Tsefiael. Kyrie Tsefiael
Ba’ar (r[b) (Dummheit und Unverstand) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Tamlabriel, mich zu erhören! Höre meinen
Ruf und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich
FÜHLT, dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Tamlabriel. Heil dir
Tamlabriel!

Chokmah (hmkx) (Weisheit und Geschick) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Raziel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Raziel. Kyrie Raziel
Chiluth (twlx) (Torheit und Trägheit) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Puraziel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Puraziel. Heil dir Puraziel!

Daath (t[d) (Allwissen, Abyss) / Erzengel:


Ich bitte den Erzengel Charbiel, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem WAHREN
WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Charbiel. Kyrie Charbiel
Daath (t[d) (Allwissen, Abyss) / Malachim:
Ich bitte den Malachim Tsamael, mich zu erhören! Höre meinen Ruf
und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich FÜHLT,
dass der Malachim anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Malachim Tsamael. Heil dir Tsamael!

Kether (rtk) (Krone, Ganzheit) /Erzengel


Ich bitte den Erzengel Messimahel, mich zu erhören! Höre meinen
Ruf und komme zu mir! (Mit dem Ritual fortfahren, wenn man wirklich
FÜHLT, dass der Erzengel anwesend ist! - ggf. FREIES REDEN – aus dem
WAHREN WILLEN SPRECHEN!!!!!)
Habe Dank! Ich begrüße den Erzengel Messimahel. Kyrie
Messimahel
VI) Verabschiedung der „höheren Energiewesen“
Zur Verabschiedung/Bedankung werden immer alle Chakren aktiviert,
gezielt aber das Kronenchakra UND das Halschakra. Sprich mit deutlicher
Stimme:

Ich danke dir, (NAME DES ERZENGELS), allmächtige, ewige Kraft


der Ordnung und des Seins! Macht des All-Einen! Kyrie dir in den
Sphären des Kosmos! Durch deine Kraft und durch deine Macht, wurde
das Ziel erreicht! Kyrie Dir! Glorie und Ehre den lichten Kräften des
Seins!

Ich danke dir, (NAME DES MALACHIMS), allmächtige, ewige Kraft


des Chaos und des Seins! Macht des All-Einen! Heil dir in den Sphären
des Kosmos! Durch deine Kraft und durch deine Macht, wurde das Ziel
erreicht! Heil Dir! Sieg und Ruhm den dunklen Kräften des Seins!

Ich danke den Wesenheiten der henochischen Energie, die ihr mir bei
der machtvollen Energie und Weihe beigestanden habt. Euer(e)
Bruder/Schwester dankt und segnet Euch. Liebe, Licht, Harmonie und
Frieden allen Wesen im All! AUM OAM!
(Dieser DANK wird 3mal gesprochen; jedes Mal wird eine
SPEZIALKERZE gelöscht - in entgegengesetzter Reihenfolge).

Verabschiedung der Elementherolde


Protagonist geht in den OSTEN und verabschiedet den „Luft-Herold“.
Ich sage Dank und nehme die Energie des Herolds der Luft wieder in
mein Energiesystem auf!
(Protagonist löst den Elementwächter auf und führt die Energie zurück in
sein Kehlkopf-Chakra).

Protagonist geht in den SÜDEN und erschafft verabschiedet den „Feuer-


Herold“.
Ich sage Dank und nehme die Energie des Herolds des Feuers wieder
in mein Energiesystem auf! (Protagonist löst den Elementwächter auf und
führt die Energie zurück in sein Solar-Plexus-Chakra).

Protagonist geht in den WESTEN und verabschiedet den „Wasser-


Herold“.
Ich sage Dank und nehme die Energie des Herolds des Wassers
wieder in mein Energiesystem auf! (Protagonist löst den Elementwächter
auf und führt die Energie zurück in sein Herz-Chakra).

Protagonist geht in den NORDEN und verabschiedet den „Erd-Herold“.


Ich sage Dank und nehme die Energie des Herolds der Erde wieder
in mein Energiesystem auf! (Protagonist löst den Elementwächter auf und
führt die Energie zurück in sein Wurzel-Chakra).
Protagonist geht zurück in die MITTE und löst energetisch den
„„Erzengel/Malachim-Herold UND Wächter!“ auf!
Ich sage Dank und nehme die Energie des Herolds des Geistes wieder
in mein Energiesystem auf! (Protagonist löst den Elementwächter auf und
führt die Energie zurück in sein Chakrensystem).

VII) Verabschiedung und Auflösung


Zur Verabschiedung/Bedankung/Bannung werden immer alle Chakren
aktiviert, gezielt aber das Kronenchakra UND das Halschakra. Sprich mit
deutlicher Stimme:

Kräfte des Kosmos, Kräfte der Sphären, Kräfte der Wesen, die mir
gut gesonnen waren! Ich danke Euch, dass ihr heute zu mir gekommen
seid und dass ihr eure Energie und eure Macht mit mir geteilt habt und
in dieses (Beschreibung des Objekts) habt fließen lassen!
Ich danke den Kräften und den Wesen, die mir freundlich und
hilfsbereit gesonnen waren! Geht in Frieden zurück in eure Reiche!
Verlasst nun diesen magischen Ort und nehmt all eure Heerscharen und
Energien mit! Kehret in eure Sphäre in Frieden zurück! Euer/Eure
Bruder/Schwester dankt und segnet Euch! Die ist mein Wille! So soll es
sein!

Die Bedankung/Entlassung wird so oft wiederholt, bis der Magier


weiß/fühlt, dass die hilfsbereiten Kräfte gegangen sind!

Standard Bannung aller noch vorhandenen Energien mit dem


magischen Schwert/Athame:

Der Magier geht in jede Himmelsrichtung (OSTEN, SÜDEN, WESTEN,


NORDEN).
(Schwert/Athame gesenkt)
Im Namen der kosmisch-göttlichen Energie! Kraft meines magisch
göttlichen Willens, danke ich allen Wesenheiten, die mir hilfreich zur
Seite standen! Euer(e) Bruder/Schwester dankt und segnet euch!
(Schwert/Athame erhoben)
Und den niederen Kräften befehle ich, sich zu entfernen!

Die Bannung wird so oft wiederholt, bis der Magier weiß/fühlt, dass alle
anderen Kräfte gegangen sind!

Erneuter energetischer Raumschutz:


a) Schutzkreis durch ein „henochisches Pentagrammritual“ mit vorheriger
Energetisierung via henochisch-angelistisches Kreuz (für erfahrene Magier).

Energetisierung des Körpers via henochisch-angelistisches Kreuz:


Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berühre deine Stirn und vibriere: MOMAR (Krone).
Berühre deine Brust und vibriere: ROR (Sonne).
Berühre deinen unteren Körper und vibriere: CAOSGON (Erde).
Berühre deine rechte Schulter und vibriere: LONSHI (Kraft).
Berühre deine linke Schulter und vibriere: BUSDIR (Glorie).
Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZORGE (Seid
freundlich zu mir).
Kreuze die Arme vor der Brust: LAP ZIRDO (denn ich bin).
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATH (wahrer
Verehrer).
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA (des
All-Höchsten Sein).

Der Magier geht in den Osten, zieht ein rufendes LUFT-Pentagramm


(oben rechts nach oben links) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix gigipahon! Chis comselha tibl olperton od quaaon!
Bust gigipahon! Ruhm und Ehre dem Odem der Heilung! Durchwoben ist
der Kreis mit Licht und Liebe! Heil der Luft!

Der Magier geht in den Westen, zieht ein rufendes WASSER-Pentagramm


(oben links nach oben rechts) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix hornon zion! Dlugam comselha tibl pugo od micalzo!
Bust zion! Ruhm und Ehre den Lebensspenden Wassern! Gezogen ist der
Kreis durch unsere göttliche Macht! Heil dem Wasser!

Der Magier geht in den Norden, zieht ein rufendes ERD-Pentagramm


(oben nach links unten) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix pideaion siaionon! Tooat caosg, odo casarm calz! Bust
caosgon! Ruhm und Ehre der Beständigkeit dem marmornen
Tempel!Errichtet hier auf Erden, geöffnet für die Sterne! Heil der Erde!

Der Magier geht in den Süden, zieht ein rufendes FEUER-Pentagramm


(oben nach rechts unten) und sagt/vibriert:
Bust od iaiadix ialporon nazpson! Chis e monons tible rsamon od
vgearon! Bust ialperton! Ruhm und Ehre dem feurigen Stahl!
Durchdrungen sind die Herzen mit Leidenschaft und Wille! Heil dem Feuer!

Stelle dich in die Mitte des Raumes, visualisiere eine kristallene Kugel,
die den Raum umschließt, und sage:
Vor mir erhebt sich die Luft! Die Stürme des Ostens schützen mich
und diesen Ort! (Visualisiere dabei, dass von Osten her ein Sturm aufzieht,
der alles Negative vom gesamten Kreis fortweht).

Hinter mir erhebt sich das Wasser! Die Meere des Westens schützen
mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Westen her riesige Wellen kommen, die
alles Negative vom gesamten Kreis fortspülen).

Zu meiner Rechten erhebt sich das Feuer! Die Flammen des Südens
schützen mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Süden her riesige Flammen kommen, die
alles Negative vom gesamten Kreis verbrennen).

Zu meiner Linken erhebt sich die Erde! Die Berge des Nordes
schützen mich und diesen Ort!
(Visualisiere dabei, dass von Norden her Berge oder Steinwände
kommen, die alles Negative ausschließen und den Kreis bzw. die Kugel
zusätzlich schützen.)

Über mir ist das Licht, das mich erfüllt und durchflutet! Heil dem
Licht!
(Visualisiere dabei, dass von oben her ein Lichtstrahl kommt, der dich
vollkommen mit Licht erfüllt und der dann den ganzen Raum/die Kugel mit
Licht füllt.)

Erneute Energetisierung des Körpers via henochisch-angelistisches


Kreuz
Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berühre deine Stirn und vibriere: MOMAR (Krone).
Berühre deine Brust und vibriere: ROR (Sonne).
Berühre deinen unteren Körper und vibriere: CAOSGON (Erde).
Berühre deine rechte Schulter und vibriere: LONSHI (Kraft).
Berühre deine linke Schulter und vibriere: BUSDIR (Glorie).
Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZORGE (Seid
freundlich zu mir).
Kreuze die Arme vor der Brust: LAP ZIRDO (denn ich bin).
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATH (wahrer
Verehrer).
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA (des
All-Höchsten Sein).

b) Schutzkreis des Kreises durch ein „klassisches Pentagrammritual“ mit


vorherigen kabbalistischen oder henochischen Kreuz (für Neulinge in der
Magie).

Kabbalistisches Kreuz:
Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berührt seine Stirn und vibriert: ATEH
Berührt seinen unteren Bauch und vibriert: MALKUTH
Berührt RECHT SCHULTER und vibriert: VE GEBURAH
Berührt LINKE SCHULTER und vibriert: VE GEDULAH
Kreuzt die Arme vor der Brust und vibriert: LE OLAHM
Handflächen berühren sich und vibriert: AMEN

ODER
Henochisches Kreuz
Stelle dich Richtung Osten.
Danach mit der rechten Hand machst Du das Henochische Kreuz.
Berühre deine Stirn und vibriere: MAMAO
Berühre deine Brust und vibriere: COASSAGI
Berühre deine rechte Schulter u. v.: LONUSAHE
Berühre deine linke Schulter u. v.: TUREBESA
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZOREGE
Kreuze die Arme vor der Brust: LAPE ZIREDO,
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATAHE,
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA.

Der Magier geht in den OSTEN und zieht ein Pentagramm: LINKS
UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN – LINKS – RECHTS – LINKS UNTEN
und vibriert dabei:
JOD HE VAU HE (kabbalistische Variante)
ORO IBAH AOZPI (henochische Variante)
Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den SÜDEN; zieht hier wieder
ein Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN – LINKS –
RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: ADONAI! (kabbalistische
Variante)
OIP TEAA PEDOCE (henochische Variante)
Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den WESTEN; zieht hier
wieder ein Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN –
LINKS – RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: EHIEH!
(kabbalistische Variante)
EMPEH ARSEL GAIOL (henochische Variante)

Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den NORDEN; zieht hier
wieder ein Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN –
LINKS – RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: AGLA!
(kabbalistische Variante)
EMOR DIAL HECTEGA (henochische Variante)
Der Magier geht mit gestrecktem Arm in den OSTEN; zieht noch mal ein
Pentagramm: LINKS UNTEN – OBEN – RECHTS UNTEN – LINKS –
RECHTS – LINKS UNTEN und vibriert dabei: JOD HE VAU HE!
(kabbalistische Variante)
ORO IBAH AOZPI (henochische Variante)

Magier geht zurück in Mitte – Blickrichtung gen OSTEN und sagt:


Vor mir Raphael
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit GELBEN Gewändern visualisiert)
Hinter mir Gabriel
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit BLAUEN Gewändern visualisiert)
Zu meiner Rechten Michael
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit ROTEN Gewändern visualisiert)
Zu meiner Linken Uriel
(Es wird ein „klassischer Engel“ mit GRÜNEN Gewändern visualisiert)
Denn um mich herum stehen flammende Pentagramme.
(Alle gezogenen Pentagramme werden brennend visualisiert)
In der Säule strahlt der 6strahlige Stern.
(Man imaginiert sich in Brusthöhe ein Hexagramm, das strahlt und die
eigene Männlichkeit und die eigene Weiblichkeit zusammenfügt)

Noch mal das kabbalistische oder henochische Kreuz:


Kabbalistisches Kreuz:
Der Magier stellt sich in die Mitte, Blickrichtung gen Osten!
Berührt seine Stirn und vibriert: ATEH
Berührt seinen unteren Bauch und vibriert: MALKUTH
Berührt RECHT SCHULTER und vibriert: VE GEBURAH
Berührt LINKE SCHULTER und vibriert: VE GEDULAH
Kreuzt die Arme vor der Brust und vibriert: LE OLAHM
Handflächen berühren sich und vibriert: AMEN

ODER

Henochisches Kreuz
Stelle dich Richtung Osten.
Danach mit der rechten Hand machst Du das Henochische Kreuz.
Berühre deine Stirn und vibriere: MAMAO
Berühre deine Brust und vibriere: COASSAGI
Berühre deine rechte Schulter u. v.: LONUSAHE
Berühre deine linke Schulter u. v.: TUREBESA
Beide Arme im Winkel von 45° nach unten vom Körper weg: ZOREGE
Kreuze die Arme vor der Brust: LAPE ZIREDO,
Erhebe die Hände im Winkel von 45° über den Körper: HOATAHE,
Falte beide Hände mit gestreckten Armen über den Kopf: IAIDA.
Alle verlassen den Tempel/Raum! Ende des Rituals
Gesamtepilog
Die Energien, die man Erzengel, Malachim, Genien, Dämonen oder mit
einer anderen Vokabel tituliert, sind stets individuelle
Erfahrungsmöglichkeiten, sodass man letztlich sagen muss, dass es im
Grunde niemals eine ausreichende Erklärung geben wird, was diese Energien
sind, was sie vermögen und wie man sich mit diesen Kräften in Kontakt
setzen kann. Die ganzen Erklärungen und Darstellungen der verschiedenen
Wesen sind wertlos, wenn man sich nicht selbst auf den Weg der
Entdeckungen begeben will. Alle Siegel und Sigillen werden keinen Kontakt
bewirken, wenn man nicht in sich die Bereitschaft ausgebildet hat, mit allen
Sinnen – physische wie auch energetische – zu arbeiten. Alle Riten und
Rituale werden fruchtlos verpuffen, wenn man nicht sein wahres Selbst
finden will, um mit diesem Werkzeug seine gesamte Existenz zu reflektieren.
Es wird einem nichts bringen, wenn man alle theoretischen und auch
praktischen Informationen vom Intellekt her zwar verstanden hat, diese aber
nicht anwenden kann, da einem das Verständnis des eigenen Herzens fehlt.

Jeder Mensch ist absolut individuell! Daher muss man für sich selbst
einen individuellen Weg suchen und finden. Das gesamte Buch hätte auf die
Aussage „ENGEL SIND!“ beschränkt werden können, da dies die absolute
Quintessenz ist – doch es war für mich ein eigener Evolutionsprozess über
300.000 Wörter zu schreiben, die letztlich dieses Gesamtwerk ergeben.

Nur durch die eigene Natur wird man sich selbst erleuchten und erheben
können, sodass man aktiv mit den betitelten Energien und Mächten agieren
kann. Alle theoretischen und auch praktischen Vorstellungen sind
überflüssig, wenn man in sich selbst die Essenz des Kosmos erkannt hat. Man
wird auf die verschiedenen Vokabeln vollkommen verzichten können und
durch eine einfache Verlagerung seines rationellen Tagesbewusstseins, in
einen der energetischen Körper, die Erzengel, Malachim, Genien oder
Dämonen kontaktieren können. So bleibt eine Kommunikation immer eine
Kommunikation, egal ob sie nun zwischen zwei Menschen oder einem
Menschen und einem Engel stattfindet. Wenn beide Seiten – auf welcher
Grundlage auch immer basierend – miteinander kommunizieren wollen und
können, wird man diese erleben. Doch der Weg in diesen Zustand des
Wissens, des Erkennens und des Lebens ist lang. Letztlich ist er „überhaupt
nicht“, da er unendlich und gleichzeitig sofort ist.

Das Ziel des Buches war eine Zusammenballung vieler Informationen zu


erstellen, die die breite Literatur und gleichzeitig meine individuelle Arbeit
spiegeln. Die Praxis hat gezeigt, dass der von mir gewählte Weg möglich ist,
doch er ist nicht universell. Mit dem Wissen, das jeder Mensch diesen,
meinen Weg, individuell transformieren kann, denke und weiß ich, dass man
durch dieses Buch einen Fingerzeig erkennen konnte, was alles möglich ist.

Ob nun alles, was ich hier verfasst habe richtig ist, vermag ich nicht zu
sagen. Aus meiner Sicht und durch meine Erfahrungen kann ich jedoch
vollkommen ehrlich sagen, dass dies alles meine (aktuelle) Sichtweise
(Sommer 2014) ist, die ich für mich akzeptieren konnte. Vielleicht findet der
eine oder andere Leser Verbindungen zwischen meinen und seinen
Vorstellungen und Ideen. Wenn dies der Fall ist, ist das Buch gelungen.

Die Arbeiten in diesem Buch sind auf der einen Seite als spirituelle Reise
zur Selbstauflösung bzw. zur Selbstvergöttlichung zu deuten – gleichzeitig
sind es aber auch Reflexionsmöglichkeiten des Bewusstseins, um immer
mehr über das eigene Ich zu erfahren!

Alles in allem bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich hoffe, dass es Spaß
gemacht hat, mein Buch zu lesen. Und dass nicht zu viele Tipp- und
Sprachsoftwareerkennungsfehler vorhanden waren. Tafelblindheit lässt einen
die dümmsten Fehler übersehen! C’est la vie!

Das Gleiche gilt natürlich auch für die hebräischen Übersetzungen. Da


ich hebräisch nicht flüssig beherrsche und kein „Native Speaker“ bzw.
„Muttersprachler“ bin, ist es durchaus möglich, dass ich hier und da
Übersetzungs- und Denkfehler eingebaut habe. Es ist vielleicht erneut mit der
Analogie aus dem Prolog zu vergleichen!

Jeder Landstrich hat seine Eigenarten in der Sprache. Wenn jeder Mensch
ausschließlich in seinem Dialekt sprechen würde, wäre die Verständigung
zwischen Menschen aus dem Ruhrgebiet, dem „Ruhrpott“ und Menschen aus
Köln, dem Schwabenland, Sachsen, Friesland oder Bayern unmöglich. Es
gibt „umgangssprachliche“ Formulierungen, die man als „uneingeweihter“
nicht erkennen kann! Wenn man sich die „interessante“ Phonemik des
„Ruhrpottdialekts“ ansieht und einen Satz bzw. eine Aufgabenbeschreibung
in einem Wort zusammenfasst, wird es für außenstehende nicht einfach!
Wenn man z. B. nur die Buchstabenkombination „TUMADATMÄEI“ lesen
würde, würde man sicherlich nicht sofort erkennen, dass hier eine „liebevolle
und gut gemeinte Aufforderung“ verborgen ist. Da man rudimentäre
Vorstellungen der eigenen Muttersprache hat, wird man in dem Wort
„Tumadatmäei“ vielleicht erkennen, dass die ersten beiden Buchstaben –
„TU“ – eine Handlungsaufforderung ist. Auch das „MA“ in Verbindung mit
dem „TU“ kann mit etwas „Ruhrpottkenntnis“ als eine Aufforderung
verstanden werden, etwas freiwillig auszuführen. Doch würde wirklich jeder
darauf kommen, dass mit „TU-MA-DAT-MÄ-EI“ die Aussage „Streichele
doch einmal das Schaf“ gemeint ist? Ich glaube nicht!

Sicher, wenn man den „Ruhrpottdialekt“ kennt, wird man jetzt verstehen,
dass „TU“ für „tun“, dass „MA“ für „mal“, dass „DAT“ für „das“, dass
„MÄ“ für „Schaf“ und „EI“ für „streicheln“ steht. Doch es ist nicht
selbstverständlich, dass man „MÄ“ mit einem Schaf und „EI“ mit streicheln
assoziiert wird.
Genau so muss man sich aber nun die Namen der Erzengel und der
Malachim in Erinnerung rufen. Schnell ist der Denkfehler vollbracht, dass
hinter jedem „-el“ ein Engel steht, gerade dann, wenn man die Sprache nicht
kann. Doch es würde niemand auf die Idee kommen, dass hinter den
deutschen Wörtern „Bügel“, „Vogel“, „Spiel“, „Hotel“, „Nebel“, „Stachel“,
„Apfel“ oder „Aschenputtel“ irgendwelche Engel strecken. Niemand würde
in der deutschen Sprache auf die Idee kommen, dass „Aschen-putt-el“ in
Wirklichkeit „Aschen / Schlag beim Golf / Gottes“ sei, oder? Auch
„Blickwinkel“ wäre sicherlich nicht der „Sehende Gruß Gottes“! Was wäre
aber, wenn man die Sprache und sogar die Buchstaben, die die Silben des
Wortes bilden, nicht immer zu 100 % und in allen Belangen erkennen und
verstehen kann? Nun, dann könnten sich auch „dumme Fehler“
einschleichen, die man selbst nicht findet, da einem der „richtige Blickwink-
el“ fehlt! Daher kann ich mich nicht davon freisprechen, dass alle
Übersetzungen zu 100 % richtig sind, auch wenn ich natürlich deutlich darauf
geachtet habe, keine „dummen Fehler“ zu machen! Doch sag niemals „nie“!

Als letzten Tipp möchte ich sagen, dass es wirklich für die eigene
Evolution dienlich ist, wenn man beginnt, das niederzuschreiben, was man
lebt, lernt und lehrt. Man wird hierdurch noch viel mehr lernen, noch viel
mehr lehren und noch viel intensiver Leben.
In Liebe und Licht danke ich allen Energien, die mich bei diesem Buch
unterstützt haben. In Liebe und Licht danke ich der Weißen Bruderschaft des
Sirius und des Kosmos, ihr seid meine lieben Geschwister der Sterne. Ich
danke den Wesen der Reiche der Engel, der Malachim und der Genien! Ihr
alle habt mich immer wieder mit vielen Ideen und noch mehr Humor
unterstützt, sodass dieses Buch letztlich entstehen konnte!
Anhang I – Tabellen, Buchstaben und
Zahlen
Kabbalistisches System
A=1
B=2
C = 11
CH = 8
G=3
D=4
E=5
F = 17
U=6
V=6
W=6
Z=7
H=8
I J = 10
K = 11
L = 12
M = 13
N = 14
O = 16
P = 17
PH = 17
Q = 19
R = 20
S = 21
SCH = 18
SH = 18
T=9
TH = 22
TS TZ = 18
Y = 10
X = 15

Modernes System
A=1
B=2
C=3
D=4
E=5
F=6
G=7
H=8
I=9
J=1
K=2
L=3
M=4
N=5
O=6
P=7
Q=8
R=9
S=1
T=2
U=3
V=4
W=5
X=6
Y=7
Z=8

Hebräisches/Mystisches System
A=1
B=2
C=3
D=4
E=5
F=8
G=3
H=5
I=1
J=1
K=2
L=3
M=4
N=5
O=7
P=8
Q=1
R=2
S=3
T=4
U=6
V=6
W=6
X=6
Y=1
Z=7
Henochisch ist sehr eng mit dem Hebräischen verknüpft! Die hebräische
Schrift, genau wie die griechische Schrift und auch unsere lateinische Schrift,
beziehen sich ursprünglich auf die phönizische Schrift – eine Schrift, die
knapp 3000 Jahre alt ist! Es ist aber nicht die älteste, denn dies ist die
sumerische Keilschrift (ca. 3150 v. Chr.), aus welcher sich das Babylonische
entwickelt hat und schließlich das Phönizische! Dazu kommt, dass die
griechischen Buchstaben den henochischen sehr ähneln! Deswegen kann man
die henochischen Buchstaben AUCH direkt mit dem hebräischen UND dem
griechischen Alphabet vergleichen und deren Zahlenwerte übernehmen, da
diese ÄLTER sind als die henochischen Buchstaben!
Wenn man ein wenig Fantasie hat und sich die griechischen Buchstaben
und die henochischen Buchstaben „etwas“ genauer anschaut, dann kann man
hier und da schon ein paar Gleichheiten erkennen. Zwar muss man manchmal
die Buchstaben „im Geiste“ etwas drehen, doch dass das henochische MALS
(p/p) mit dem griechischen Omega (Ω) eine sehr große Ähnlichkeit aufweist,
wird jeder erkennen!

Die folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die Ähnlichkeiten zwischen
henochischen und griechischen Buchstaben!
Anhang I - „Die Chakren“
Im Allgemeinen wurde nun schon viel über die verschiedenen Anteile,
sowie über die Aura berichtet, und dass auch die Aura Chakren hat, und diese
als Energiewirbel und als Energiekanäle fungieren ist eigentlich kein
Geheimnis.
Jeder Körper, also auch der organische Körper, und somit jede Aura, hat
sieben größere Energiewirbel, Chakren (wörtlich: Rad, Diskus, Kreis), die für
den direkten und aktiven Energieaustausch verantwortlich sind. Diese sieben
größeren Wirbel sind die sieben „Hauptkörperchakren“, die den Körper mit
Energie und kosmischen Licht (also Information) versorgen, und entlang der
Kundalini, der Schlangenkraft im Rückgrat, verlaufen und die energetischen
Transformationsprozesse steuern.
Die Kundalini (aus dem Sanskrit für Schlange, Schlangenkraft) ist eine in
tantrischen Schriften beschriebene spirituelle und sexuelle Kraft im
Menschen und liegt nach tantrischer Vorstellung „aufgerollt“ am unteren
Ende der menschlichen Wirbelsäule.
Die aufsteigende Kundalini-Energie wird meist mit Erkenntnisgewinn,
Vereinigung mit dem Göttlichen, mit fundamentaler Urenergie und mit
Erleuchtung in Verbindung gebracht, d. h. je weiter man sich selbst
evolutioniert hat, desto stärker wird man die Energieströme wahrnehmen
können.

Es gibt noch weitere Chakren die den Menschen und auch die
Sterngeborenen, und somit auch alle Körper des Menschen, sowie viele,
unspezifische Anteile der Sterngeborenen, direkt beeinflussen. Es sind einmal
die sog. Nebenchakren und einmal die kosmischen Chakren.
Die Nebenchakren befinden sich in den Bereichen der Fußsohlen, der
Knie, am Steißbein, im Nacken und in der Region des Herzens, wobei hier
das sekundäre Herz-Chakra sitzt. Wenn man es nun ganz genau nehmen will,
dann hat der Mensch unendlich viele Energiepunkte in sich, die man in der
Akkupunktur als Meridiane kennt. Einige Quellen sagen, dass es 365
Meridiane gibt, andere sprechen von über 4000 Meridiane! Jeder dieser
Energiepunkte kann als Nebenchakra klassifiziert werden, da diese auch mit
organischen Fixpunkten (Nebennieren, Bauchspeicheldrüse, Thymusdrüse,
Hypophyse etc.) in engen Zusammenhang stehen. Doch dies würde den
Rahmen hier deutlich sprengen.
Doch gerade die Chakren im Handbereich und im Fußbereich sind für die
Energieweiterleitungen und dem Fokussieren einer kosmischen Energie
wichtig, denn die Hand- und Fußchakren geben vor allem Energien ab, d. h.,
es fließt durch die Chakren die Lebensenergie, und auch gleichzeitig alle
anderen dualen Energien, die wir anziehen und auf die wir codiert sind. Man
kann also sagen, dass wir je nach unserem Evolutionsstand Energien
anziehen, die unser Energiesystem ruft, damit diese Energien bei uns
eindringen und uns im positiven Sinne beeinflussen. Wenn eines der Chakren
„verstopft“ oder „geschlossen“ ist, oder seine Rotation ist disharmonisch,
wird es nicht einwandfrei arbeiten können, deshalb ist es wichtig, dass man
die Ursachen der Störung findet und behebt.
Die Störung äußert sich oft als Probleme, als unangenehme Emotionen,
als Motivationslosigkeit oder natürlich auch als Krankheit. Jedes der Chakren
repräsentiert einen bestimmten Lebensbereich, wobei die Hauptchakren
natürlich gewichtiger sind als die Nebenchakren, und die kosmischen
Chakren wiederum gewichtiger, für die Evolution des gesamten komischen
Bewusstseins sind, als die Körperchakren.
Man fühlt sich gesund und harmonisch, wenn alle Chakren einwandfrei
und gleichmäßig arbeiten und uns mit entsprechender Energie versorgen,
wobei hierbei die kosmischen Chakren eigentlich ausgenommen sind, denn
die Energien, die sie transformieren, dringen nicht ohne Weiteres in das
physische Bewusstsein ein, dafür sind die Schwingungen zu hoch und unser
Bewusstsein würde kollabieren, bei so viel Information, in einem so
hochenergetischen Prozess.

Doch zurück zu der inneren Harmonie, denn es ist nicht wichtig, dass
man die Chakren besonders aktiviert oder sie soweit wie möglich zu öffnet,
nein, vielmehr ist ein harmonisches Schwingungsverhältnis viel wichtiger,
und alle Chakren sollten gleich weit geöffnet sein.

Ein einwandfrei funktionierendes Chakra rotiert um eine nichtvorhandene


innere Achse, wobei man nicht sagen kann, wie nun die perfekte
Bewegungsrichtung aussieht, da diese wieder völlig individuell ist, d. h.,
wenn sich bei der Person A das Herz-Chakra rechtsherum dreht und bei
Person B linksherum, muss es nicht zwangsläufig bedeuten, dass es der
Person A gut, und der Person B schlecht geht, oder dass sogar die Person B
die sinistere Person von beiden ist, nur weil eine linksseitige Rotation des
Herz-Chakra vorhanden ist.
Eines der Hauptziele beim Arbeiten mit den Chakren ist im Vorfeld die
Öffnung des Herz-Chakra. Doch bevor man dazu übergehen kann, ist es
natürlich sinnvoll, wenn auch alle anderen Chakren harmonisiert und
geöffnet sind, und dies kann damit erreicht werden, dass man wahrhaftig lebt,
aus seinen Lebenserfahrungen lernt, und sich Zeit nimmt, alles wirklich zu
verstehen und es voll und ganz zu integrieren. Wer fliegen will, muss erst
einmal laufen lernen und beim Laufen ist es wichtig, dass man es Schritt für
Schritt macht, und keinen auslässt. Jeder Schritt muss getan werden, und
Chakrenarbeit bedeutet die Harmonisierung und den Ausgleich aller Haupt-
und Nebenchakren, sodass genügend Lebensenergie aufgenommen werden
kann.

Eine Form dieser Chakrenarbeit und dieser Chakrenharmonisierung ist


der Umgang mit kosmischen Energien, denn auch die aufgenommene
Energie braucht freien Raum um sich im Körper zu entfalten. Die
aufgenommene Energie ist unendlich wichtig für die Lernprozesse der
Existenz, denn um sie zu verstehen, und um sie wirken zu lassen, muss man
die Energie wahrlich erkannt und verinnerlicht haben.
Doch zurück zu den Chakren und zu den kosmischen unter ihnen. Jeder
Mensch besitzt fünfzehn Hauptchakren, die natürlich multidimensional
existieren. Es sind die sieben Chakren des physischen Körpers und die sechs
Chakren außerhalb des Körpers, die im kosmischen Einklang existieren.
Ferner kommen noch das Alpha- und das Omega-Chakra hinzu.
Natürlich ist es so, dass die meisten Menschen die Chakren sehen oder
fühlen können, wenn sie ihre energetische Schwingung selbst erhöht haben,
und meist sehen die Menschen die Chakren als strahlende, sich drehende
Energiewirbel. Doch Chakren, wie schon oben erwähnt wurde, besitzen auch
eine Multidimensionalität, d. h., sie sind noch auf ganz anderen Ebenen sehr
aktiv. Die normale Struktur der Chakren ist im Vergleich mit den kosmischen
Chakren eher etwas eingeschränkt, sodass die meiste Energie nur aus der
Astralebene aufgenommen wird und im Sinne der Energiemöglichkeiten nur
sehr geringe Mengen an Energie aus den anderen Ebenen. Sie sind
„versiegelt“, und zwar mit den verschiedensten Mechanismen, die entweder
als realer Schutz dienten oder durch Blockaden entstanden sind. Man kann
ein Chakra, wenn man will, mit der geometrischen Figur eines Doppelkegels
vergleichen, wobei sich die beiden „großen Öffnungen“ jeweils am äußeren
Rand der Körper und der Auraschichten befinden. Die beiden Spitzen, die
ineinander übergehen, befinden sich in den Mittelpunkten der jeweiligen
Körper, wobei das Hauptaugenmerk auf den physischen Körper gerichtet
werden soll. Der eine Kegel vermag sich also zur Vorderseite des Körpers hin
zu öffnen und der andere zum Rücken hin.

Dort aber wo die „Treffpunkte“ sind, kommt es zu einer Verengung und


genau diese Verengung im Zentrum der Körper ist oft von mentalen oder
emotionalen Frequenzen und Energetiken blockiert. Diese Blockaden
beeinflussen natürlich die Rotationsgeschwindigkeit der Doppelkegel und
somit auch den aktiven Austausch der Energien und deren Transformation.

Wenn nun die Evolution des Selbst einen gewissen Punkt überschritten
hat (dies hat direkt etwas mit dem sog. „Lichtkörperprozess“ zu tun),
verändern sich die geometrischen Formen der Chakren. Es ist jedoch klar,
dass man schon weit vorher die Blockaden im Doppelkegelübergang gelöst
hat, sei es jetzt durch stetige Meditation und aktives Arbeiten an den eigenen
Anteilen (Lichte und Dunkle), oder auch die Ausbildung des Körpers im
Umgang mit feinstofflichen Energien.

Die Doppelkegelstruktur wird sich nach und nach immer mehr verändern.
Zu Beginn recht langsam, doch mit steter Entwicklung wird man bald den
energetischen Effekt spüren, dass sich die Doppelkegelstruktur komplett zu
einer Kugelform transformiert hat, und diese dem Chakra erlaubt die Energie
in alle Richtungen zu strahlen und auch Frequenzen aus den höheren
Dimensionen aufzunehmen, zu transformieren und zu übertragen.
Natürlich bleibt die Rotation der damaligen Doppelkegel erhalten, nur mit
dem Unterschied, dass nun das kugelförmige Chakra rotiert und sich nach
und nach immer mehr ausdehnt um mit den anderen Chakren nicht nur zu
interagieren, sondern auf eine besondere Art zu verschmelzen.

Die Nebenchakren und ihre Bereiche


Als NEUE ERGÄNZUNG – ausschließlich in diesem Buch zu finden –
will ich auch die wichtigen Nebenchakren etwas näher beleuchten:

Fußchakren:
Die Fußchakren (Sohlenchakren) haben ihre Position an den Fußsohlen.
Es gibt demnach ZWEI Fußchakren. Die Farbzuordnung ist BRAUN. Sie
stehen für Erdung, Zentrierung, Fokussierung, Festigkeit,
Beharrungsvermögen, Unveränderlichkeit und Starrheit. Blockaden die an
den Fußchakren auftreten können beziehen sich meist auf das alltäglich
Leben. Man „läuft auf Glas“ oder „über rohe Eier“. Man lässt sich „auf‘s
Glatteisführen“. Auf der anderen Seite können Blockaden sich in einer
negativen Starrheit oder Dickköpfigkeit spiegel, sodass man „seinen
Standpunkt“ nicht verlassen WILL oder KANN!

Kniechakren:
Die Kniechakren haben ihre Position an den Knien. Es gibt demnach
ZWEI Kniechakren. Die Farbzuordnung ist Purpur bis Rosa. Sie stehen für
Vertrauen, Optimismus, Gläubigkeit, Entscheidungen, Alternativen und
Zwangslagen. Blockaden, die an den Kniechakren auftreten können, spiegeln
Lebenssituationen, die vertrauen bedürfen, jedoch ENT-TÄUSCHUNGEN
erfahren. Weiterhin kann auch in den Kniechakren eine Starrheit bzw. eine
Unbeugsamkeit eine Blockade hervorrufen, genau so wie „religiöser
Fanatismus“ und „naive Gutgläubigkeit“.
Hüftchakren:
Die Hüftchakren haben ihre Position am Hüftgelenk. Es gibt demnach
ZWEI Hüftchakren. Die Farbzuordnung ist Aquamarin bis Türkis. Sie stehen
für Beweglichkeit, Agilität, Standhaftigkeit, Courage und Haltung.
Blockaden, die an den Hüftchakren auftreten, können auch wieder – ähnlich
den Fuß- und Kniechakren – sich auf eine Starrheit bzw. eine Beharrlichkeit
hervorrufen, genau so wie „Lebensstillstand“ und „Lebensunlust“. Eine
„lebendige Bewegung“ wurde „vergessen“ oder ist „blockiert“, sodass man
„nicht mehr sich bewegen kann“, da man „seine Beine nicht mehr bewegen
kann“! Hier steht man still. Bei Blockaden in den Fußchakren ist man eher
„Festgewurzelt“!

Schulterchakren:
Die Schulterchakren haben ihre Position am Schultergelenk. Es gibt
demnach ZWEI Schulterchakren. Die Farbzuordnung ist bräunlich bis Oliv.
Sie stehen für Stärke, Belastungsfähigkeit, Umgang mit Stress,
Führungsqualitäten und Leitung, Aufrichtigkeit, Ehrenhaftigkeit und
Geradlinigkeit. Da die Schulterchakren für Situationen stehen, die man mit
dem Wort „Stress“ oder „stressig“ bezeichnen kann, sind die möglichen
Blockaden auch in diesem Kontext zu sehen. Blockaden, die sich in den
Schulterchakren manifestieren, lösen ein Gefühl der Überforderung und
Überlastung aus! Wie Atlas trägt man „seine Welt auf den Schultern“. Doch
auch Situationen in denen einen „Aufrichtigkeit“, eine „Ehrenhaftigkeit“
erforderlich ist, wird bei Blockaden falsch oder unzweckmäßig gelöst.

Ellbogenchakren:
Die Ellbogenchakren haben ihre Position am Ellbogengelenk. Es gibt
demnach ZWEI Ellbogenchakren. Die Farbzuordnung ist Hellrot bis Orange.
Sie stehen für Durchsetzungskraft, Unterstützung, Selbstbewusstsein,
Selbstsicherheit, Macht, Beihilfe und Dienstleistung. Jeder kennt den
Ausspruch, dass man „seine Ellbogen benutzen muss“, um im Leben voran
zukommen. Dieser Satz spiegelt recht gut die Eigenschaften der
Ellbogenchakren. Blockaden in diesem Bereich zeigen sich sehr deutlich im
alltäglich Leben. Man besitzt keine Durchsetzungskraft und Selbstsicherheit,
was auch dazu führt, dass man „nach oben hin buckelt und nach unten hin
tritt“!

Handchakren:
Die Handchakren haben ihre Position in der Handfläche. Es gibt demnach
ZWEI Handchakren. Die Farbzuordnung ist Gold bis Gelb. Sie stehen für
Heilung, Energiearbeit, Offenheit, Kommunikation, Kreativität und
Bereitschaft zu Hilfe.
Gerade die Handchakren sind für heilende Energiearbeiten sehr wichtig.
Wer sich etwas im Bereich Reiki auskennt, weiß dies. Dies ist jedoch auch
ein „instinktives Wissen“, denn jeder kennt das „Handauflegen“, auch bei
sich selbst, wenn man eine physisch schmerzende Stelle am Körper hat. Die
Möglichkeiten die ein Mensch mit seinen Händen hat, spiegel auch wieder
die Möglichkeit der energetischen Arbeit! Daher greifen Blockaden in den
Handchakren oft in Bereich der Offenheit, Kommunikation, Kreativität und
Bereitschaft zu Hilfe ein.

Die Hauptchakren und ihre Bereiche

Das Öffnen der Chakren, was dann auch zum erhöhten Energiefluss im
Bereich des Kronen-Chakras führt, ist eine Aufhebung von Blockaden, was
wiederum eine Transformation von dualen Energien ist. Somit ist klar, dass
auch das Herz-Chakra durch Problemlösung entwickelt wird. Unter dem
Prozess der Chakrenöffnung versteht man, dass sich die Chakren je nach
Lebenssituation mehr und mehr öffnen und somit mehr Energien aufnehmen
können. Diese Energiearbeit bedeutet aber auch, dass man fähig sein muss
die Chakren wieder zu verschließen, wenn dies nötig ist, da man ansonsten
Gefahr läuft sich entweder selbst zu überfordern, oder dass man sogar
negative Energien in das eigene Energiesystem aufnehmen kann und dies
würde wieder Blockaden erzeugen.
Man muss also mit der Arbeit der Chakren eine hohe Fähigkeit an
Feinfühligkeit ausbilden, die einem eine große Flexibilität gewährleistet,
damit die Fähigkeit der energetischen Transparenz auf Wunsch erhalten
bleibt oder auch auf Wunsch verdichtet wird.

Jede Bewältigung und Evolution ist Teil des Glaubens, der zum Wissen
wird, wenn die Rückverbindung des EGO-Bewusstseins mit dem „höheren
Selbst“ begonnen hat. Das Kronen-Chakra steht für die Einheit, für die
Einheit die für die vorangegangene Auflösung von energetischen Blockaden
steht, die immer zwischen dem Wurzel-Chakra und dem Stirn-Chakra gelöst
werden müssen. Jede Auflösung eines Problems führ dazu, dass das Kronen-
Chakra sich weiter öffnen kann und sich somit immer mehr den „höheren,
kosmischen Anteilen“ entgegenreckt.
Der Mensch, der dies alles bewältigt hat und der die Öffnung des Kronen-
Chakras gemeistert hat, wird wissen, was das Wortspiel „erleuchteter
Zustand“ wirklich bedeutet. Doch es ist wichtig zu wissen, dass dieser
Zustand, diese Erleuchtung nicht dauerhaft sein darf. Das normale
Bewusstsein, dass immer noch in einem jeden Menschen ist, würde Schaden
nehmen, wenn dieser Zustand permanent bestehen bleibt, da er nicht über
längere Zeit ertragen werden kann. Je weiter das Kronen-Chakra geöffnet ist
und je intensiver die Verbindung dadurch mit den kosmischen Chakren
erfolgen kann, ist das Gefühl der Einheit ein Zustand der Erleuchtung, das
sich mit allem und jedem verbunden zeigt. Jeder Mensch, jedes Tier, jede
Pflanze und jedes Objekt, das existiert, wird als ein Teil des eigenen Selbst
erkannt und auch wahrgenommen. Diese Erfahrung ist, je weiter man sich
selbst evolutioniert hat, sehr stark.
Das Wurzel-Chakra vereinigt uns mit der Erde und der leibhaftigen Welt
und das Kronen-Chakra vereinigt uns mit dem „höheren Selbst“, mit einem
durchschreiten verschiedener Ebenen und Körper. Es ist sehr wichtig zu
wissen, dass wirklich jede Entwicklung zur Spiritualität eine sehr gute
Möglichkeit zur Erdung haben sollte, denn sonst kann es sein, dass man nur
noch den „Kopf in den Wolken“ hat und die Basis schnell übersieht.
Alles ist mit Allem verbunden, und wenn man nur noch den Kopf in den
Wolken hat, wird man schnell eine Disharmonie erzeugen, denn die Energien
auf höheren Ebenen haben eine ganz andere Frequenz als in den niederen
Ebenen.
Dennoch sind beide für unsere Leben hier essenziell. Chakren sind
Energiewirbel, Energietransmitter, eine Ansammlung von Speichern oder
auch einfach nur Energietaschen, in denen Einmaligkeit und Erfahrungen
agieren können. Die Chakren enthalten Erinnerungen und Identitäten, sie
enthalten Anteile und Inkarnationsaspekte und jedes Chakra entspricht einem
„kosmischen DNS-Strang“.
Die sieben Hauptchakren befinden sich im und um den Körper,
beginnend am unteren Ende der Wirbelsäule und steigen entlang der
Kundalini auf. Es gibt noch sechs weitere Chakren außerhalb des Körpers,
was insgesamt dreizehn Wirbelpunkten entspricht oder dreizehn Sonnen.
Ferner kommen hier dann noch das Alpha- und das Omega-Chakra hinzu.
Somit sind es insgesamt 15 Hauptchakren, 7 körperliche und 8
kosmische, wobei Alpha- und Omega-Chakra eine Art Sonderposition
einnehmen.
Die bewusste Arbeit und das bewusste Aufnehmen von kosmischem
Licht und kosmischer Liebe aktivieren all diese Zentren, und wenn sie einmal
wirklich aktiv sind, dann besteht die Herausforderung darin, alles
Durchfließende zu übersetzen, zu integrieren und zu leben.
Hier nun eine kleine Übersicht zu den einzelnen Chakren, wobei ich die
körperlichen Chakren eher nicht so genau erklären möchte, da es zu diesen
Themen sehr viele Bücher gibt.

1. Chakra; Wurzel-Chakra.
Es ist der Wille zum Leben, die Bejahung der Existenz und die wichtige
Erdung, es sorgt dafür, dass man festen Boden unter den Füßen behält. Es
spiegelt das Überleben, die Flucht und die Arterhaltung wieder, wobei auch
genau dies die „Lebensproblematik“ sein kann.
Das Wurzel-Chakra speichert die Kernidentität und es hat damit zu tun,
wer WIR heute sind, und wie WIR überleben. Es öffnet uns selbst für die
Reise in unser Inneres und zu den Grundfesten unserer Glaubenssätze. Das
Wurzel-Chakra sitzt am Dammmuskel, welcher sich zwischen Anus und
Genitalien befindet.

2. Chakra; Sexual-Chakra:
Es ist der Aspekt der Sinnlichkeit, der Erotik und der Daseinsfreude. Es
bündelt das Gefühl zum eigenen Selbst und der Lust an der Lebensfreude.
Das Sexual-Chakra spiegelt die Nähe und Beziehungen zur Umwelt. Die
„Lebensproblematik“ kann die Lebensfreude selbst sein.
Das Sexual-Chakra ist mit der Energie der Schöpferkraft und der
Sexualität verbunden denn es öffnet die Speicher unserer Überzeugungen und
lässt die Erfahrungen auf diesem Gebiet wachsen. Es hat seinen Sitz
zwischen dem Bauchnabel und dem Scharmhaaransatz.

Diese beiden ersten Chakras entsprechen unserem klassischen Wissen


von der Zwei-Strang-DNS, denn die Inhalte, die mit Kongruenz, Bestehen,
Gier und Genie zu tun haben, sind Jahrtausende lang eine Kampfansage für
die Menschheit gewesen.

3. Chakra, Solarplexus
Dieses Chakra steht für die Beziehungsfähigkeit und für die
Selbstfürsorge, doch auch die Inspiration im physischen Bereich ist ihm zu
eigen. Es enthält energetische Aspekte der Macht und der Dominanz, woraus
schnell Angst und auch Karma fließen kann, denn die „Lebensproblematik“
ist hier Macht, die schnell die Kontrolle übernimmt und oft unkontrollierbar
wird.
Wenn es offen ist, hilft es uns den Weg durchs weltliche Leben intuitiv zu
gehen und auch so zu handeln. Es befindet sich im Solar-Plexus. Der
Solarplexus, anatomisch Plexus solaris (lat., Sonnengeflecht), ist ein
autonomes Geflecht sympathischer Nervenfasern. Er wird durch den Plexus
celiacus und den Plexus mesentericus superior gebildet. Er liegt zwischen
dem zwölften Brust- und dem ersten Lendenwirbel an der Aorta um den
Abgang des Truncus coeliacus, also da wo das Brustbein beginnt.
4. Chakra, Herz-Chakra:
Hier schwingt und lebt die Energie der Liebe, das gefühlvolle Gebaren
und die Barmherzigkeit. Es lässt uns Begriffe wie Erbarmen, Tugend und
Zuneigung begreifen, in dem es uns offener für die Schwingungen der
Ehrlichkeit und der Akzeptanz macht. Doch auch hier kann es zu einer
Lebensproblematik kommen, denn die Energie der Liebe ist oft so stark, dass
sie dem Bewusstsein „zu Kopf steigt“ und einen Dinge tun lässt, die
wiederum Disharmonien erzeugen. Denn auch die Obsession ist eine
Schwingung, die im Herzchakra auftreten kann.
Doch wenn das Herz-Chakra offen ist, können wir uns mit dem gesamten
Leben verbinden. Aus diesem Zentrum fließt wahre Barmherzigkeit, und es
erlaubt uns, die Wahrnehmung der Energien zu vollkommen zu verstehen.
Diese Energien tragen uns jenseits von den Härten der Beurteilungen, die
schnell zu Entzweiung führen können.
Es liegt in der Herzgegend.

5. Chakra; Kehl-Chakra:
Das Chakra der Kommunikation, des Selbstausdrucks und der
Individualität. Es ist das Chakra, das einem die Begriffe „Geben und
Nehmen“ energetisch begreiflich machen kann, denn es gibt uns die Energie
der Wahrheit. Diese zu begreifen, zu verstehen und auszusprechen ist
essenziell für die eigene Evolution. Wenn hier Blockaden auftreten, dann
sind es meistens Lebensproblematiken mit der Selbstdarstellung im Leben,
denn durch diese Blockade wird die große Gabe des stimmlichen Ausdrucks
geschmälert. Der „Kloß im Hals“ ist hier eine typische Blockade. Es hat
seinen Sitz am Kehlkopf.
Nacken- oder Todes-Chakra
Im gleichen Atemzug muss man aber auch das Nacken-Chakra erwähnen,
dass in der magischen Literatur auch oft das „Todes-Chakra“ genannt wird.
Dieses Chakra ist in Bezug zu den anderen körperlichen Chakren insofern
etwas besonders, da es nicht direkt in dem Energiefluss der 7 Hauptchakren
eingebettet ist. Es ist vielmehr so, dass das Nacken-Chakra auf der einen
Seite einen Energieaustausch mit dem Stirn-Chakra und dem Kehlkopf-
Chakra hat. Gleichzeitig knüpft es eine energetische Verbindung zum Alpha-
und Omega-Chakra.
Das Nacken-Chakra befindet sich im Bereich zwischen dem
Atlasknochen und dem Hinterhauptsbein (Os occipitale oder kurz Occiput).
Da sich das Nacken-Chakra aber außerhalb der Hauptenergiefrequenz der
Körperchakren befindet, wird es bei der Aufzählung meistens weggelassen.
Was ist aber das Besondere an diesem Nacken-Chakra? Nun, zum einen hat
es eine Farbnuance, die sich einmal aus den Farben des Kehl-Chakra und des
Stirn-Chakra zusammensetzt, und zum anderen aus dem Alpha-Chakra und
dem Omega-Chakra, sodass man als gräulich meistens sieht. Das Nacken-
Chakra webt eine netzartige, verbindende Energiestruktur, die eine
Interaktion zwischen Stirn- und Kehl-Chakra, sowie Alpha- und Omega-
Chakra möglich machen. Es steht für zyklische Spiritualität, universelles
Bewusstsein für wiederkehrende Prozesse, höchste Erkenntnis über die
EIGENEN SEITEN des ICH, Zugang und Kommunikation zu den eigenen
Schattenseiten. Wenn hier Blockaden auftreten, dann sind es meistens
Lebensproblematiken mit der Selbstdarstellung im Leben, wobei hier deutlich
Abweichungen von der NATUR DES MENSCHEN zu finden sind.
Blockaden in diesem Chakra fördern „die dunklen Triebe“, was zu einer
Endlosspirale führt. Je mehr man sich und seine „DER NORM
WIDERSPRECHENDEN TÄTIGKEIT“ verleugnet, desto penetranter und
stärker werden die „dunklen Impulse“ sein, bis man in eine
„Selbstversklavung“ gerät. Eine Selbstversklavung bedeutet, dass man sehr
starke Neurosen entwickeln kann, welche sich in Gewaltexesse steigern
können.

6. Chakra; Stirn-Chakra:
Das „Dritte Auge“, das uns erlaubt Dinge zu sehen, die man noch nicht
verstehen, aber dennoch intuitiv erfassen kann. Es zeigt Energiewellen von
Ideen und regt uns an, die dreidimensionalen Grenzen zu vergessen und
hinter dem „Nichts“ nach Wahrheiten zu schauen. Doch wenn man sich zu
sehr von dem Gesehenen verwirren lässt und noch nicht standhaft genug ist,
das Gesehene zu verarbeiten, dann besteht die Möglichkeit, dass die
Selbstverwirklichung zu einer Lebensproblematik wird. Es sei erwähnt, dass
das Stirn-Chakra sich nicht nur auf das Sehen beschränkt. Es trägt zwar den
Titel „Drittes Auge“, doch genauso kann es „drittes Ohr“ oder ein andere
„drittes Sinnesorgan“ sein. Mit Hilfe des Stirn-Chakra kann man hinter die
Masken der Mitmenschen sehen, man durchschaut trügerische Spiele und
entlarvt Lügen. Wenn dieses Chakra vollkommen geöffnet ist, wird man viel
mehr als sonst über seine Mitmenschen erfahren. Im therapeutischen Bereich
ist dies sicherlich wertvoll. In der Profanität, wo Lügen und
Hinterhältigkeiten gang und gäbe sind, ist es manchmal schwierig treue Mine
zum Lügenspiel zu machen. Jeder muss selbst entscheiden, ob dann alle
Lügen schonungslos aufgedeckt werden. Das Stirn-Chakra liegt zwischen den
Augen, etwas oberhalb der Nasenwurzel.
7. Chakra; Kronen-Chakra:
Das 7. Chakra befindet sich auf dem Scheitel und es ist eine der ersten
Relaisstationen zu den höheren Sphären und zum „höheren Selbst“. Es
empfängt Energien des kosmischen Bewusstseins. Es verbindet spirituelle
Energien mit dem Körper. Die Spiritualität und der Eindruck der Gesamtheit
werden sich merklich intensivieren, denn das Kronen-Chakra hängt direkt mit
der Zirbeldrüse, der Hirnanhangdrüse und dem Hypothalamus aktiv
zusammen. Hier kann die Lebensproblematik die Selbsterkenntnis selbst sein,
denn lieb gewonnene Muster lässt man oft ungern los. Die Lösung ist hier ein
starker Wille! Doch hat man nur einen Willen? Wenn man so will, dann
besitzt der Mensch verschiedene Arten eines Willens. Der profane Wille, der
freie Wille, der reine Wille und der wahre Wille. Der profane Wille ist
einfach der aktuelle Zustand des Menschen, wodurch das Leben und das
Handeln gesteuert werden. Der freie Wille ist eng mit dem profanen Willen
verbunden und eine Art Vermittler zwischen „profanen Willen“ und „reinem
Willen“. Der freie Wille arbeitet in gewissen Grenzen. Er kann das Schicksal
in die Hand nehmen und Prozesse in Gang setzen, die erkennbare Wirkungen
zeigen. Den „freien Willen“ kann man als materielle Triebfeder beschreiben,
da hier Kraftströme entstehen, die nicht unter direktem Einfluss des
Menschen (Ratio/Intellekt) stehen. Ein schwacher freier Wille hat im
unmittelbaren Umfeld eher wenig oder keinen Einfluss, wogegen ein starker
freier Wille sogar eine Rolle im Weltgeschehen einnehmen und auf
energetischen Ebene spürbaren Einfluss haben kann. Mit der
Weiterentwicklung des Menschen nimmt auch seine Willenskraft zu, und
wichtiger noch, er erlangt stets mehr Kontrolle über diese Kraft bzw. über die
Beeinflussung oder Steuerung der Kraftströme, welche aus dem „reinen
Willen“ stammen. Der reine Wille ist daher systemtheoretisch zu deuten. Er
ist die Vorbereitung zur spirituellen Suche, zur Selbsterkenntnis und somit
auch zum „mors mystica“! Es ist eine weitere Triebfeder, die in uns allen
gespannt ist, sodass wir eine „Evolutionsrichtung“ bekommen. Dem
Menschen ist es grundsätzlich erlaubt, seine Verantwortung zu behalten und
aus seiner eigenen Initiative heraus zu lernen, zu bestehen und zu handeln.
Der wahre Wille ist das Optimum, das man bewusst erreichen kann. Der
wahre Wille ist hochdynamisch! Er verändert sich ständig, denn sein Sinn ist
die optimale Anpassung an die Anforderungen des Lebens! Jedes Individuum
hat einen absolut einmaligen Existenzsinn, einen wahren Willen. Nur jeder
selbst kann entdecken, wie der wahre Wille geartet ist. Der Zweck des
Lebens ist, diesen wahren Willen zu finden und ihn dann zu verwirklichen,
sodass das Leben in die Existenz übergeht. Das Entdecken und das
Verwirklichen des wahren Willens sind ewige Prozesse im Leben, die weder
Anfang noch Ende haben, dennoch linear sind.

8. Chakra; Lotus-Chakra
Dieses Chakra ist das erste Chakra, das man als ein „kosmisches Chakra“
beschreiben kann. Die etwaige Positionierung dieses Energiewirbels befindet
sich in nächster Nähe zu unserem physischen Körper, wobei es ganz
individuell ist, ob es jetzt einige Zentimeter, einige Dezimeter oder auch bis
zu einem halben Meter, über dem Kopf des jeweiligen Menschen befindet.
Das Lotus-Chakra ist eine weitere „Relaisstation“ zu den höheren Sphären,
denn es steht mit dem astralen Körper und mit dem Buddhikörper in direktem
Kontakt. So kann also mit Hilfe des 8. Chakras ein reger Austausch
stattfinden, wo die Energien des menschlichen Bewusstseins und auch der
menschlichen Ratio auf die Energien der Astralebene und der Buddhiebene
treffen. Der Name „Lotus-Chakra“ leitet sich davon ab, dass es das
unmittelbar nächste Chakra oberhalb des Kronen-Chakras ist. Der Name
bezieht sich auf die Symbolik des Kronen-Chakras, da hier oft ein
1000blättriger Lotus als Symbol, Synonym und auch als Metapher verwendet
wird.
Die kosmischen Chakren haben nicht mehr solche charakterlichen
Wirkungen wie die körperlichen Chakren, d. h., die kosmischen Chakren
haben die Energetik von Schwingungen der Liebe, der Kommunikation, der
Erdung, der Barmherzigkeit oder auch der Erotik auf einer Ebene integriert,
auf die die Physis keinen direkten Zugriff hat. Es wird hier schon eine direkte
Trennung vollzogen, sodass durch Lebensumstände keine Blockaden
aufgebaut werden, wobei das auch u. a. daran liegt, dass man erst einmal
seine Existenz verstehen und erkennen muss, bevor man überhaupt auf das 8.
Chakra zugreifen kann, was eine neue Blockade im Grunde ausschließen
sollte. Dies heißt aber nicht, dass alle, die das 8. Chakra erreichen können
und auch mit diesem Arbeiten können, eine Existenzerkenntnis gemacht
haben, die eine erneute Blockade unmöglich macht.
Durch diese Energien und durch die eigenen Erkenntnisse und
Evolutionsschritte ist es aber dennoch so, dass es bei diesen Chakren auch
keine Lebensproblematiken mehr gibt, da sich Lebensproblematiken allein
auf die physische Existenz beziehen.
Man kann natürlich sagen, dass, wenn man sich so entwickelt hat, dass
man auf das Lotus-Chakra zugreifen und auch damit arbeiten kann, man sich
irgendwann wieder zurück entwickelt, also involutioniert und so doch das 8.
Chakra mit Blockaden verbaut. Ja, man kann es sagen, aber da die Energien
der kosmischen Sphäre eine Eigendynamik haben, werden automatisch
Energien transformiert, die eine mögliche Blockade in diesem Chakra
etablieren könnte.
Auch wenn das Lotus-Chakra ein kosmisches Chakra ist, tritt es dennoch
über das Kronen-Chakra in Bezug zu allen anderen Chakren, da auch hier die
Energiesysteme natürlich verbunden sind, wobei man dennoch eine winzige
Nuance einer Andersartigkeit feststellen wird, da das Physische und das
Kosmische doch unterschiedlich sind.
Durch die Energien des Lotus-Chakra aber, welche zum Teil durch das
Kronen-Chakra gefiltert und transformiert werden, bekommt man
Sichtweisen und Blickwinkel geschenkt, die man als eine Form der „Liebe zu
den kleinen Dingen im Alltag“ bezeichnen kann, d. h., man kann sich
wirklich an einem einzigen Grashalm erfreuen, der inmitten einer Betonwüste
steht, da man sein Bewusstsein aktiv so verändern kann, dass man die
Betonwüste überhaupt nicht mehr wahrnimmt, sondern nur noch die
natürliche Form des Halms. Diese Sichtweise hilft uns, das wir mit den
unscheinbaren Dingen auch anfangen zu arbeiten, zu kommunizieren und uns
zu energetisieren. Man bekommt einen Blickwinkel präsentiert, der zuvor
maximal im Ansatz der Naturverbundenheit zusehen war, der sich aber jetzt
auch auf Dinge beziehen kann, die nicht natürlich sind. Man kann dies alles
auch als eine Art philosophische Energie sehen, eine Energie, die einem den
eigenen Mikrokosmos, der einen permanent umgibt, klarer und deutlicher
erscheinen lässt, damit man beginnen kann sich auch anhand des
Mikrokosmos zu spiegeln, zu reflektieren und somit auch zu selbst erkennen.

9. Chakra; Sphären-Chakra
Das Sphären-Chakra, das zweite der kosmischen Chakren, hat einen
Bezugspunkt zum eigenen Körper, der wesentlich weiter entfernt liegt, als es
das 8. Chakra, das Lotus-Chakra, tat. Das 9. Chakra liegt weit außerhalb
unseres eigenen, physischen Körpers, und auch weit außerhalb der
Erdatmosphäre, und genau ab hier ist es unvorstellbar wichtig, dass man sich
selbst darüber im absolut Klaren ist, das physikalische Maße und Wörter wie
„RAUM“, „ZEIT“ und „STRECKE“ oder auch „ENTFERNUNGEN“ nur
noch leere Hüllen sind, die keine kosmische Gewichtung haben. Die Bezüge
zu PHYSIKALISCHEN Gesetzmäßigkeiten werden vollkommen irrelevant,
sie verlieren Ihre Bedeutung und Ihre Gewichtung. Man wird wissen was ich
meine, wenn man beginnt, mit diesem kosmischen Chakra zu arbeiten, denn
in den Sphären, in denen sich das Sphären-Chakra energetisch „befindet“,
gibt es so etwas nicht mehr. Man kann, mit menschlich-physikalischen
Begriffen, nicht mehr beschreiben, oder begreifen, was das 9. Chakra ist und
was es symbolisiert.

Man wird erkennen, dass hier, in den Sphären des 9. Chakra, das „Wissen
des Selbst“ der Wegweiser und der Gesetzgeber ist, und dass das Gesetz
einfach nur „ALLES IST MÖGLICH UND REAL“ heißt.

Doch auch wenn eine direkte Lokalisierung des Sphären-Chakra zum


einen nicht möglich ist bzw. irrelevant ist, und zum anderen auch immer
falsch sein wird, da es eine individuelle Signatur und somit „Position“ hat,
möchte ich dennoch eine schematische Darstellung geben, da ich nicht darauf
verzichten will, eine Entfernungsangabe zu machen, damit sich auch die
Ecken und Winkel der Ratio, die ja diesen Text hier verarbeitet und liest,
damit verbinden kann, um Informationen zu erhalten, die sonst einfach vorbei
ziehen. Dennoch wiederhole ich jetzt schon wieder, dass dies alles irrelevant
ist, denn wenn ich gleich eine Entfernungsangabe benenne, ist diese falsch,
da sich eine Entfernungsangabe immer auf ein dreidimensional beschränktes
Objekt bezieht.
Der Grund, warum ich es dennoch beschreibe, ist der, dass sich so die
Ratio und das Bewusstsein des Menschen, in etwa vorstellen können, wie
„weit“ das Sphären-Chakra entfernt ist, bzw. wie groß der Bereich eines
jeden einzelnen Menschen sich „erstrecken“ kann.
Das Sphären-Chakra ist etwa so weit entfernt, wie der Mond entfernt ist,
also ca. 384 500 km.

Wehe, einer packt jetzt ein Teleskop aus und sucht danach. J

Da es sich beim Sphären-Chakra um ein multidimensionales Chakra


handelt, ist es nicht nur mit dem einzelnen Menschen verbunden, sondern mit
seinen ganzen Inkarnationen und Erscheinungsharmonien, die in den unteren
Dimensionen jemals existiert haben, gerade existieren oder noch existieren
werden. Wichtig ist zu erkennen, dass dieses 9. Chakra einen Punkt bildet,
der als ein gigantisches Wissensportal gesehen werden kann, da man hierüber
auf Informationen zurückgreifen kann, die von den eigenen
Parallelexistenzen stammen, wobei es natürlich immer zu beachten gilt, dass
man auch mit dem Sphären-Chakra über das Kronen-Chakra kommuniziert
und das auch hier wieder Filter greifen, damit nicht zu viele Informationen
die Ratio und das Bewusstsein malträtieren.
Ferner ist es auch nicht so, dass sich das Sphären-Chakra „direkt“ über
dem Menschen befindet, nein es ist vielmehr überall bzw. nirgendwo
lokalisiert. Man kann es sich auch so vorstellen, dass ein ganzes Energienetz
oder eine energetische Struktur, die einem geometrischen Körper gleicht, die
ganze Erde mit einer Art „Sphären-Chakra-Wolke“ umgibt. Diese Wolke hat
ein unermesslich feines Energienetz, wobei alle Netzknoten und alle
verbindenden Seile, die zwischen den Knoten existieren, ein und dasselbe
Sphären-Chakra sind. Es ist das EINE, das VIELES ist.

So wie jedes Chakra hat natürlich auch das Sphären-Chakra eine Art
Aufgabe oder einen bestimmten Zweck. Man kann es so sehen, als dass das
Sphären-Chakra eine Art „Wächter- und Verwaltungsenergie“ der Erde ist,
eine Energie, die man überall dort findet, wo sich auch die Natur befindet,
und wo man „kosmisch“ schaut. Durch das 9. Chakra ist es dem Menschen
möglich sich mit den Energien des Planeten zu verbinden, d. h. mit den
Energien, deren Aspekte als verschiede Erdgottheiten oder auch als Mutter
Erde, Mutter Natur, als Gaia bekannt sind. Man tauscht sich mit dem Wesen
aus, das einen nicht nur trägt, und nicht nur ernährt, sondern auch liebt,
schützt, unterrichtet und vor allen Dingen erleuchtet.

Wenn man sich, über sein eigenes Kronen-Chakra, mit dem Sphären-
Chakra verbindet, wird man wahrscheinlich einen emotionalen Effekt spüren,
den man als ein Gefühl beschreiben kann, welches die eigene Individualität
schmälern kann. Man ist sich also bewusst, dass man nicht „Einer“, sondern
das man „Viele“ ist, da man auf ein Energiegitter zugreift und nicht nur auf
ein Energiegeflecht, das lokalisiert ist.

Wenn man sich „bewusst“ mit diesem 9. Chakra verbindet, und somit
auch bewusst die Verbindung mit der „Wächter- und Verwaltungsenergie“
der Erde eingeht, wird man viele „Schutzmechanismen“ des Ego-
Bewusstseins spüren, da es ein überwältigendes Erlebnis sein wird. Dem
Bewusstsein und auch der Ratio wird ein EINBLICK in eine energetische
Existenzstruktur gewährt, welche bis dato höchstens erahnt werden konnte.

Man konnte dieses Wissen vielleicht schon immer in seinem Inneren


hören, doch der letzte Funken, der einem eine kosmisch-gnostische
Bestätigung brachte, fehlte, er fehlte solange, bis man sich aktiv mit dem
Sphären-Chakra verband.

Da natürlich die Schutzmechanismen des EGO-Bewusstseins recht gut


ausgebildet sind, kann es sein, dass Filter vorgeschaltet werden, die die
Energie des Sphären-Chakra auf ein Minimum filtern. Wenn dies der Fall ist,
wird man nur wenig bewusst spüren, doch es kann sein, dass man mehr im
„Traum“ erkennen wird, da man sich im Traum mit dieser Energieebene
verbindet. Leider werden davon meistenteils nur „Traumschatten“
überbleiben, da man sich an „nichts erinnern“ kann, maximal an ein Gefühl
der perfekten, verbundenen Harmonie, die die Erde durchfließt. Wenn man
wieder „wach“ ist, und sich „sonderbar“ fühlt, so als ob man „nicht mehr man
selbst ist“, dann könnte es sein, dass man die ersten Schritte zum Sphären-
Chakra gemacht hat. Die ersten Schritte, da sonst das Ego-Bewusstsein
Schaden nehmen könnte, wenn zu viel der neuen Energie, durch die Kanäle
des Körpers, pulsiert. Man wird wissen, wann man selbst soweit ist, und
wann man es erlebt hat, wobei es nicht nur heißt, dass man es via Traum
erlebt. Nein, auch in einer Meditation, in einer meditativen Reise oder sonst
einer außerkörperlichen Erfahrung, kann man Möglichkeiten finden,
erkennen und haben, wie man sich mit dem Sphären-Chakra verbindet.

10. Chakra; Lunril-Chakra


Das 10. Chakra, das sog. Lunril-Chakra, ist die grenzenlose und
multidimensionale Einheit die gleichzeitig Freiheit symbolisiert. Das 10.
Chakra hat einige Übereinstimmungen mit dem Sphären-Chakra. Das Lunril-
Chakra ist wie das Sphären-Chakra weit außerhalb des Körpers, dennoch ist
der „Sprung“ in der „Entfernung“ nicht so groß, wie der Sprung vom Lotus-
Chakra zum Sphären-Chakra. Es befindet sich in etwa 400.000 km
Entfernung, wobei die sinnlosen Kilometerangaben von mir hier nur
Krückstöcke sein sollen, für den Teil in uns, der Fakten als Realität definiert.
Auch das Lunril-Chakra umgibt die Erde mit einem unglaublich feinen und
engmaschigen Energienetz, das ebenfalls wie eine Wolke zu sein scheint.
Hier ist z. B. auf den ersten Blick eine Ähnlichkeit mit dem Sphären-Chakra
zu sehen, denn obwohl auch hier wieder die ganze Umspannung des Lunril-
Chakra aus nur „einem einzigen Chakra“ besteht, dass wieder nicht eines,
sondern viele ist, um dann doch wieder nur eins zu sein, ist das Netz
energetisch sehr greifbar. Die energetische Greifbarkeit ist aber zugleich auch
schon wieder ein großer Unterschied zum Sphären-Chakra, da die
Frequenzen der „Netzenergien“ doch nicht zu vergleichen sind. Als Metapher
kann man vielleicht das LICHT nehmen, und dessen Spektrum. Es ist zwar
alles „weißes Licht“, das erst wenn es gebrochen wird, als eine Farbe
definiert und wahrgenommen wird, doch auch wenn alles weißes Licht ist,
sind die beiden Facetten, die man „rot“ und „blau“ nennt, ungleich
zueinander. Die Energien, die sich in diesem Chakra manifestieren, sind
Energien einer gewissen Neutralität, d. h., die Energien stehen für Frieden
und für die Aussöhnung, auch zwischen Gegnern, die in der Dualität sein
müssen. Wer sich aktiv mit diesem 10. Chakra verbindet, wird eine andere
Sicht zu allen Dingen bekommen, die einen tagtäglich umschwirren und
umtanzen. Man kann, wenn man will, sogar bewusst seinen „Blickwinkel“
verändern, und seine Umgebung mit „anderen Augen“ sehen, man könnte
sogar sagen, dass man seine Umgebung mit leuchtenden Augen sehen kann,
wohl noch nicht mit erleuchteten Augen, aber schon mit Augen, die das
innere Licht geschaut und erkannt haben. Das Lunril-Chakra nimmt eine sehr
„diplomatische Energiehaltung“ ein, und viel Arbeit wird im Stillen
„gemacht“, denn durch die absolute Harmonie und die absolute Mittigkeit ist
auch ein spirituelles Bewusstsein immer noch das Bewusstsein eines
Menschen, der die Dualität verkörpert. Wie bei den anderen kosmischen
Chakren ist auch das Lunril-Chakra im Endeffekt über das Kronen-Chakra
mit den anderen körperlichen Chakren verbunden. Doch auch mit dem Lotus-
Chakra steht das Lunril-Chakra in sehr enger Verbindung. Dies liegt zum
einen daran, dass die Energien des Lotus-Chakra, speziell in den
Emotionsschwingungsbereichen, die man als Liebe, als Demut, als
Barmherzigkeit und auch als Großmut kennt, einige gemeinsame
Kreuzungspunkte mit dem Lunril-Chakra aufweisen. Durch einen
ausgewogenen und harmonischen Mittelpunkt werden die Energien der Liebe
und der Demut verstanden und integriert. Das Lunril-Chakra weist eine Art
Energiesignatur auf, die beinahe Perfekt ist, d. h., sie ist allumfassend durch
ihre Harmonie und Ihre Mittigkeit in der dualen Existenz. Es ist somit kein
Zufall, dass es das ZEHNTE Chakra ist, denn die ZEHN ist auch wieder die
EINS. Der Kontakt wird sich jedoch erst stabil etablieren, wenn man sich im
„ausreichenden Maße“ mit dem Sphären-Chakra verbunden hat, wobei die
Wörter „ausreichende Maße“ individuell gesehen werden müssen, da jedes
Wesen sich selbst codiert hat und sich selbst so erschaffen hat, dass nur jeder
selbst seinen Fortschritt fördern oder bremsen kann. Auch dieser Umstand ist
eher etwas, dass man als Ähnlichkeit in Bezug auf das Sphären-Chakra sehen
kann. Die gefundene und ausbalancierte Mitte seines eigenen,
dreidimensional beschränken Bewusstseins, ist eine der Erfahrungen, die man
mit Hilfe des Lunril-Chakra machen kann, wobei dies nicht heißen soll, dass
man automatisch in dieser harmonischen Energieposition verbleiben wird,
wenn man sich einmal mit dem Lunril-Chakra verbunden hat. Nein, man
muss sich immer wieder und immer wieder verbinden, bis man für sich
erkannt hat, dass ein uralter Kanal wieder frei von allen energetischen
Ungereimtheiten ist, sodass die harmonische Balance einen vollkommen
erfassen und erfüllen kann.

11. Chakra; Solista-Chakra


Das Solista-Chakra ist ein Chakra, das weit in unser Sonnensystem hinein
reicht und dennoch einen zentralen Punkt in diesem einnimmt. Deswegen ist
es auch hier wiederum kein Zufall, dass sich das Wort „Sol“ in der
Bezeichnung des Chakras wieder findet. Ein letztes Mal erwähne ich noch,
dass auch dieses Chakra immer und überall gleichzeitig ist, und dass es als
ein Energienetz oder als Energiewolke gesehen werden kann, welche alles
umspannt. Das 11. Chakra hat einen Zustand inne, der nur noch durch ein
speziell darauf geschultes Bewusstsein auch bewusst wahrgenommen werden
kann, da die Energien eine solche Intensität haben, dass sie eher verwirren als
klären. Die Schulung des Bewusstseins geschieht einmal dadurch, dass man
sich ständig weiterentwickelt und ständig den Pfad der kosmischen Evolution
beschreitet, was dazu führt, dass man auch aktiv mit anderen Ebenen arbeitet.
Diese Ebenen, die ein normales und profanes, menschliches Bewusstsein
nicht erfassen kann, da es die Schutzmaßnahme der Illusion vollzieht, sind
absolut epochal. Dadurch, dass das menschliche Bewusstsein sich schützen
will/muss, werden absichtlich Energien befreit, die einem deutlich „erklären“,
dass das alles nur Fantasie ist, und dass alles nicht real sei. Auf einer anderen
Seite geschieht die Schulung des Bewusstseins aber auch dadurch, dass man
mit geistigen Führern arbeitet und von diesen lernt. Diejenigen, die sich als
Sterngeborenen sehen, werden sicherlich ihren Tutor aus der Lichtfamilie
kennen, der ein Lehrer und ein Führer ist. Es sind die diskarnierten
„Mosaiksteinchen“, die unsere Höherschwingenden Anteile sind. Anteile die,
so wie die inkarnierten Anteile auch, Erfahrungen sammeln, um sich selbst zu
evolutionieren.
Diese Schulung des Bewusstseins ist nötig, da die Energien, die sich mit
dem 11. Chakra identifizieren, Energien sind, die eine sehr stark
transformierende Frequenz aufweisen, d. h., es sind Schwingungen, die
einem Tore und Pforten öffnen, die vorher verschlossen waren, und die ein
„normales Bewusstsein“ auch noch nie zuvor „betreten“ hat. Das Solista-
Chakra gewährt einem Zugänge zu allem, was sich in den dimensionalen
Bereichen des „Systems der Sonne“ befindet, wobei ich mit dem Wort
SONNE nicht den Fixstern meine, um den sich die galaktische Kugel mit
dem Namen „Erde“ bewegt. Mit dem Wort „Sonne“ ist hier eine Energie
gemeint, die einem mit Frequenzen verbinden, die man mit den Wörtern
„Bewusstheit“, eine „Innere Sammlung in Harmonie“ und ein
„Weisheitswissen“ beschreiben kann. Es ist der Sonnen-Logos, mit dem man
arbeiten kann. Wenn man die Möglichkeiten hat, aktiv mit dem Solista-
Chakra zu arbeiten, wird man die Möglichkeit haben, eine Transformation zu
einer Energie zu erleben, die man als „Erleuchtet“ und „All-Wissend“
beschreiben kann. Man kann energetische Erkenntnisse machen und auch
vollkommen verstehen, was die alten Schulen mit Wörtern wie „Akasha-
Chronik“ oder auch „Acylon-Chronik“ gemeint haben, da man ein aktiver
und vor allem sehr bewusster Teil dieser Chroniken wird. Man kann aktiv
zugreifen, um so direkt zu erfahren, was alles in den Chroniken gespeichert
ist. Diese gespeicherten Energien sind natürlich sehr „hochschwingend“, d.
h., das Bewusstsein muss so vorbereitet sein, das es ohne Schaden zu
nehmen, diese Informationen für das aktuelle inkarnierte Leben verwenden
kann.
Das Interessante beim Solista-Chakra ist, dass es auch Energien
„beherbergt“, die viel weiter in Bereiche führen, wohin das Bewusstsein
überhaupt nicht mehr folgen kann, auch wenn es noch so geschult und
vorbereitet ist. Es verbindet sich regelrecht mit dem Sonnen-Logos. Dass,
was man in diesen Bereichen irgendwie noch wahrnehmen kann, sind
maximal nur noch Empfindungen, die man wieder nur mit den Wörtern
„Harmonien“, „Weisheit“ oder „Gewissheit“ beschreiben kann, da auch die
Dualität „teilweise“ nicht mehr wahrzunehmen ist.

12. Chakra; Vehmatal-Chakra; das kosmische Chakra


Das Vehmatal-Chakra ist ein galaktisches Chakra, d. h., es ist außerhalb
des „Sonnensystems“ und somit auch außerhalb des Sonnenzustandes. Es
trägt Energien in sich, die aus den „Einflüssen der Sterne“ herrühren und
Energien, die man als Erinnerungen an Existenzen klassifizieren kann, als es
noch keine Existenzen gab, sei es jetzt auf der Erde oder auch anderen
Planeten oder Dimensionen. Dieses Chakra ist ein sehr wichtiger Vermittler
für die Inkarnationen, die sich als Sterngeborene erkannt haben, da man auf
die Energien der Sterne zugreifen kann, um diese für die eigene, kosmische
Entwicklung zu nutzen, d. h. für das, was man immer wahr, doch nur
vergessen hat zu sein.
Aus dem Vehmatal-Chakra kam der „erste Impuls“ ins Kronen-Chakra,
den man vielleicht als eine Art „Startschuss der Sterngeborenen Existenz“
bezeichnen kann. Dass dieses Chakra auch multidimensional ist und mit
keiner dimensional begrenzten Struktur zu vergleichen ist, dürfte klar sein.
Doch auch wenn das Vehmatal-Chakra „weit weg“ von der Physis ist, ist es
doch eine Aktivierung von Energien, die bis in die Physis kommen. Es ist so
gut wie unmöglich so etwas mit Worten zu beschreiben, da hier Begriffe
verwendet werden müssen, die nicht existieren und die man nur erleben und
fühlen kann, denn auch wenn ich jetzt sagen würde, dass es die „Energie
einer Orange“ ist, so liest man nur das Wort Orange, würde aber „das Lesen“
niemals mit einer realen Orange gleichsetzen.

Die Energie der Sterne und der Dimensionen, die so mannigfach sind,
dass sie auch die dritte Dimension durchfluten, sind die des Vehmatal-Chakra
und das Chakra ist diese Dimension.

Durch dieses Chakra kann man Wege erfahren und erahnen, die aus
dieser Dimension in eine andere Energie führen, wobei es irrelevant ist, eine
Dimension mit einer Nummer zu begrenzen. Wenn man es dennoch will,
dann kann man sagen, dass man mit dem Vehmatal-Chakra in die 5te
Dimension oder auch in die 9te Dimension „fühlen“ kann, wobei es mal
wieder darauf ankommt, was sich das Bewusstsein unter solchen Begriffen
vorstellt. Da man wohl mittlerweile erkannt hat, dass das Bewusstsein nicht
zu hoch agieren kann, wird man wissen, warum ich geschrieben habe, dass es
irrelevant ist, wenn man zu einer Dimension Kontakt aufnehmen kann, die
irgendeine Ziffer trägt.

Mit dem Vehmatal-Chakra kann man auch aktiv seine kosmische


Aufgabe erkennen, denn genau diese Energien sind so „transformiert“
worden, dass das menschliche Bewusstsein die Dinge verstehen kann, zu
denen es fähig ist.

Natürlich ist es mal wieder so, dass man definitiv nicht die gesamte
kosmische Aufgabe erkennt, denn die kosmische Aufgabe umfasst ja auch die
höheren Anteile des Ich. Man kann aber mit Hilfe des 12. Chakras Einblicke
bekommen, die man so transformieren kann, dass man sie für sich verstehen
kann, sei es nur eine seltsame Definition über ein „Kosmisches Sein“ oder
auch eine Arbeit, die man als Channeling bezeichnen kann.
Das Vehmatal-Chakra ist eine Pforte, eine Pforte zu den eigenen
Wurzeln, die aber immer noch dreidimensionale Schwingungen aufweisen,
da man unzählige „Drohnen“ inkarniert hat, welche die Erfahrungen des
Lichts sammeln.
Man kann auch so weit gehen, und das Vehmatal-Chakra als eine
persönliche Chronik oder auch eine persönliche Bibliothek angesehen werden
kann. Es ist eine Chronik, in der alles, aber auch alles, gespeichert ist, das
irgendwie noch außerhalb eines Kollektivbewusstseins existiert, existierte
oder existieren wird. Leider ist es aber klar, dass es in dieser Bibliothek auch
Bereiche gibt, die man einfach nicht betreten kann, da man überhaupt keinen
„Schlüssel“ dazu hat, geschweige ein „Schloss“ oder eine „Tür“ oder einen
„Raum“. Manche Dinge bleiben für ein dimensional begrenztes Bewusstsein
verschlossen. Es ist einfach so, wie es ist.

13. Chakra; Urharun-Chakra; Das „ICH BIN“ - Chakra.


Das 13. Chakra reicht über unsere Galaxie hinaus und ist Teil der Quelle,
so wie alles Teil der Quelle ist, denn Gott ist „ALLES-WAS-IST“.
Es sind Energien der reinen, kosmischen Liebe und des reinen,
kosmischen Lichts, die sich hier sammeln und die dritte Dimension
durchfluten.
Es sind Energien der Schöpfung, wo neue Sterne geboren werden und
neue Dimensionen ihren Tanz beginnen.
Der Zugang zu Informationen außerhalb unseres Universums ist nicht im
Bereich des Möglichen für das EGO-Bewusstsein, denn dies ist durch die
Selbsterhaltungsschutzfilter nicht in der Lage, mit diesen Energien
umzugehen.
Das Urharun-Chakra ist dennoch auf „direktem Weg“ mit dem Wurzel-
Chakra verbunden, denn was „oben ist, ist auch unten.“
Die Energien, die man immer „mal wieder“ in sehr besonderen
Situationen erfahren kann, zeigen einem, dass das, was man tief in sich spürt,
etwas ist, das vollkommen ist. Wer wirklich die Worte „ICH BIN, DER ICH
BIN“ sagen kann, wird schon einige Male mit diesen Energien beschenkt
worden sein. Man kann dies einfach nicht beschreiben. Es ist gigantisch und
so, dass man erst dann, wenn die Energien schon lange, lange wieder
verklungen sind, erkennt, dass einen diese Energien „durchflutet“ haben.
Diese einzigartigen Erlebnisse sind mehr als prägend. Sie verändern einen
nachhaltig und man erkennt für einen winzigen und unglaublichen kurzen
Moment, WAS man ALLES wahrlich IST.

Alpha-Chakra

Das Alpha-Chakra, sowie auch das Omega-Chakra, nehmen beide einen


gesonderten Platz ein, da man diese Chakren als „Verbindende-Verbindungs-
Chakren“ bezeichnen kann oder auch als „übermittelnde Relaisstation für
Chakren“.

Die doppelten Bezeichnungen, die ich gewählt habe, sind schon


wortwörtlich zunehmen,
d. h., dass das Alpha-Chakra und das Omega-Chakra einen doppelten
Charakter haben.
Das Alpha-Chakra ist anderes als die körperlichen Chakren, aber auch
wieder anderes als die kosmischen Chakren, man müsste eine dritte Sektion
eröffnen, die man dann wohl einfach „Doppelfunktionschakren“ nennt. Das
Alpha-Chakra hat jedoch in Bezug auf alle kosmischen Chakren im
Vergleich zu allen körperlichen Chakren eine höhere Affinität zu den
körperlichen Chakren. Dies liegt zum einen an der Position des Chakra und
zum anderen an seiner Aufgabe. Man hört und liest immer wieder, dass das
Alpha-Chakra sich etwa 15 bis 20 Zentimeter über, und etwa 5 Zentimeter
vor der Mitte des Kopfes befindet, und dass man die Form des Chakra eher
als einen Ikosaeder (einer der platonischen Körper, einen Zwanzigflächner)
wahrnimmt. Nun, diese Zentimeter genauen Einstufungen sind völlig sinnlos,
da das „Chakren-Leben“ so individuell ist, wie der Mensch, oder wie der
Sterngeborene selbst, und auch, dass man die genaue geometrische Form
eines Ikosaeder erkennt, ist zwar nett, aber nicht essenziell. Denn was wäre,
wenn ich einen Dodekaeder erkennen würde? Wäre ich dann ein unnormal
Ver-rückter? Sicher nicht!

Wie ist es aber nun zu verstehen, dass das Alpha-Chakra einen


„Doppelten-Charakter“ hat? Nun zum einen ist es so, dass das Alpha-Chakra
eine Energiesignatur etablieren kann, die man mit einer Frequenz vergleichen
kann, die man als „Verbindungsenergie“ erklären könnte. Diese Energie hat
ihren Zweck darin begründet, dass man mit dem Alpha-Chakra zu seinen
„höheren Körpern“ in Kontakt treten kann, und zwar über eine „Energie-
Autobahn“, die, wie all die anderen Energiekanäle, sehr lange unbenutzt war
und dennoch nie wirklich blockiert wurde. Dass sich hier keine Blockaden
ansammeln konnten, liegt u. a. daran, dass sich dieser Energiekanal „selbst
codiert“ hat, d. h., erst als andere Blockaden, die sich in den körperlichen
Chakren und in den Energiekanälen befunden haben, die den menschlichen
Körper durchziehen, zu einem gewissen Grad abgebaut und harmonisiert
haben, bestand überhaupt erst die Möglichkeit, dass man dieses Chakra
wahrnehmen konnte. Man konnte zwar schon immer über sein Kronen-
Chakra Schwingungen und Informationen des Kosmos empfangen, doch wird
man den Unterschied merken, wenn man sein Alpha-Chakra aktivieren wird.
Die Selbstcodierung des Alpha-Chakra war so gepolt, dass an eine
„gemeinsame Arbeit“, so wie z. B. mit anderen körperlichen Chakren,
überhaupt nicht zu denken war. Das Interessante war jedoch, dass man
dennoch immer wieder Energien erhalten hat, die Nuancen aufwiesen, die
man sich nicht erklären konnte, d. h., es wurden manchmal Energien
bemerkt, die sich anderes anfühlten, als wenn man diese mittels Kronen-
Chakra kontaktierte. Diese „Andersartigkeit“ kann man mit der Metapher
einer soliden Glastür erklären, d. h., man kann zwar durch diese Glastür
sehen, aber nicht hindurch gehen, und das „sehen“ und „gehen“, gerade in
Bezug auf die kosmische Evolution, wirklich grundverschiedene Dinge sind,
brauch ich wohl hier nicht noch einmal gesondert aufzuschlüsseln.

Wenn man also begonnen hat unbewusst mit dem Alpha-Chakra zu


arbeiten, war es immer ein „Blicken auf die andere Seite“, ohne diese
betreten zu können, geschweige denn erfahren zu können. Durch diesen
Prozess wurden aber zum einen die alten Energiekanäle wieder „langsam“
reaktiviert, und zum anderen konnte sich das Bewusstsein und auch das
körperliche Chakrasystem daran „gewöhnen“, dass es auch noch ganz andere
Energien gibt.

Auch wenn man mit dem Kronen-Chakra kosmische Energien empfangen


konnte, wurden sie dennoch immer gefiltert, sodass nur „Abbilder“ der
kosmischen Energie das körperliche Chakrasystem erreichten. Nach und
nach, wenn sich die Energiekanäle immer weiter geöffnet und sich selbst
gereinigt und reaktiviert hatten, gelang es kosmischen Frequenzen aktiv,
jedoch unbewusst, im körperlichen Chakrasystem zu wirken und dieses zu
transformieren. Dies Transformation hatte jedoch paradoxerweise nicht den
Effekt, dass man irgendwann direkt auf das Alpha-Chakra zugreifen konnte,
nein, der Effekt, der etabliert wurde, bestand darin, dass man mittels Kronen-
Chakra auf das Lotus-Chakra zugreifen konnte.

Das Alpha-Chakra ist ein Chakra, dass ein eigenes Paradoxon enthält,
zumindest für die Ratio des Menschen, denn das Alpha-Chakra kann man
nicht von „unten“ her aktivieren, sondern nur von „oben“, und zwar, um
genau zu sein, durch die Energien des Lotus-Chakra, welche wiederum durch
den Buddhikörper und durch den astralen Körper kanalisiert werden.

Der Umstand, dass man es nur von „oben“ öffnen kann, liegt darin
begründet, dass man Erfahrungen, die auf einer beschränkenden Linearität
beruhen, nicht von jetzt auf gleich machen kann, d. h., wenn man sich nie auf
der astralen Ebene befunden hat, und dort seine „Erfahrungen“ gemacht hat,
kann man noch so viele und auch noch so teure „Vereinte-Chakren-
Meditation“ machen, und noch so tolle Texte in sich wirken lassen, die
Codierung des Alpha-Chakra wird sich nicht aufheben. Man wird immer nur
durch die Glastür schauen, aber nie hindurch schreiten können.

Die Energien, die vom Buddhikörper ausgesandt werden, welche man


durch energetisches Arbeiten mittels Kronen-Chakra erreichen und erfahren
kann, können energetische Information erstellen, welche gespeichert werden
und auch „höhere Anteile“ der Existenz erreichen können. Diese „höheren
Anteile“ erkennen eine signifikante Energiestruktur und senden ihrerseits
auch wieder Energieharmoniken aus, die die alten Energiekanäle reinigen,
sodass eine „alte Verbindung“ wieder „Neu“ erschaffen wird.

Es liegen jedoch nicht nur „positive“ Effekte, im Bereich der


Kontaktierungen zu den höheren Sphären des Selbst vor. Nein, auch Effekte,
die Schutzmechanismen aktivieren existieren. Das soll natürlich nicht heißen,
dass „Gefahren“ von einem Selbst ausgehen, nein, dass bestimmt nicht, aber
die Informationen und die Energien, die man erreichen kann, sind dermaßen
schnell frequentiert, dass es im normalen menschlichen Bewusstsein zu
Komplikationen führen kann, die einen eher zurückwerfen als voranbringen.
Jeder der schon mal von einer Energieflut regelrecht an die „Wand“ geworfen
wurde, kennt das Gefühl. In diesen Momenten kann man sogar seinem
Bewusstsein und seiner Ratio den Satz „manchmal ist die Unwissenheit ein
Segen“ ohne Weiteres vergeben. J
Wenn sich dann das Alpha-Chakra energetisch etabliert und auch
energetisch aktiviert hat, kann man durch diese „alt-neue“ Energie-Autobahn
einen sehr guten Eindruck davon bekommen, was mit den kosmischen
Energien gemeint ist, die sich in den oberen Chakren manifestieren können.

Natürlich ist auch das Alpha-Chakra eine Relaisstation, d. h. das Alpha-


Chakra transformiert nicht nur Energien, sondern gibt sie auch weiter. Das
Alpha-Chakra ist somit ein sehr wichtiges Chakra zur Kontaktierung der
kosmischen Chakren, sozusagen ein Pförtner, der einem Pfade und Tore
erschließen kann, die man mit dem Kronen-Chakra nicht erreichen kann.

Die Energien, die direkt mit dem Alpha-Chakra interagieren, sind


Schwingungen, die sich mit der kosmischen Selbsterkenntnis befassen, d. h.,
die Energien knüpfen erste Kontakte zu den höheren Anteilen des Selbst und
auch zu den Sternenanteilen, wobei sich die Informationen noch recht
spärlich zeigen, da die Übermittlungen eher dazu dienen, zu „erproben“, ob
die „unteren“ Anteile mit den „Oberen“ agieren können, ohne dabei Schaden
zu nehmen.

Doch auch der Kontakt zum „höheren Selbst“ wird weiter intensiviert,
und die Verbindungen zu den spirituellen Energien verändern sich so, dass
dem Körper eine neue Feldfrequenz „übermittelt wird“, wodurch der
Eindruck, der weltlichen Gesamtheit, sich erneuern und intensivieren wird.
Das, was das Alpha-Chakra mit den kosmischen Chakren teilt, ist, dass auch
beim Alpha-Chakra keine Lebensproblematik mehr auftreten kann, da die
Selbsterkenntnis weit genug vorangeschritten ist, um in diese Sphären
vorzustoßen, die einen die eigene Göttlichkeit näher bringen. Es ist
manchmal sogar so, dass man sagen kann, dass man zu den Sternen blickt
und für einen „kurzen Moment“ einfach wissend ist.

Da das Alpha-Chakra einen „Doppelten-Charakter“ hat, also zum Teil


kosmisch und doch noch zum Teil körperlich ist, haben Energien der Liebe,
der Demut und auch der Gnade noch einen sehr starken Einfluss auf den
Entwicklungsstand des jeweiligen Menschen, was sich im Verhalten zeigen
wird. D. h. die aktive Arbeit mit dem Lotus-Chakra und mit dem Alpha-
Chakra werden starke Veränderungen nach sich ziehen, Veränderungen, die
man charakterlich merken wird und im Umgang mit dem Umfeld. Man
bekommt wirklich einen anderen Blick für die Dinge, die einen täglich
umgeben, umfließen und auch durchströmen. So wie alle anderen Chakren,
hat auch das Alpha-Chakra eine Farbnuance, die sich im Bereich zwischen
Gold und Weiß aufhält, wobei das individuelle Wahrnehmungen sind, d. h.,
es ist möglich, dass entweder die goldene Nuance oder die weiße Nuance
überwiegt.

Das Omega-Chakra
Sowie das Alpha-Chakra ist auch das Omega-Chakra ein Chakra, das
einen Doppelcharakter hat. Zu der etwaigen Positionierung des Chakras kann
man sagen, dass es sich etwa 20-40 cm unterhalb des Steißbeins befindet,
wobei hier die Individualität des einzelnen Menschen natürlich den letzten
Positionierungsschliff gemacht hat und es nicht bei jedem Menschen ca. 20-
40 cm unter dem Steißbein sitzen wird. Das Omega-Chakra hat, wie auch das
Alpha-Chakra eine „Verbindende-Verbindungs-Funktion“, d. h., es verbindet
das Bewusstsein einmal mit einer „surrealen Ebene“, oder man könnte es
auch holografische Ebene des Planeten nennen, und mit einer rein
emotionalen Ebene, wo man erkennen wird, wie „Mutter Erde“ und „Vater
Himmel“ einen tragen, beschirmen, lieben und schützen.
Es ist also so, dass man sich durch diese Verbindung, wenn man es will,
a) stärker erden kann, um nicht zu sehr „abzuheben“, wenn man mit seinen
kosmischen Chakren arbeitet und b) eine weitere Inforationsquelle
bekommen hat, wo eigene und auch „fremde“ Erderinnerungen gespeichert
sind.
Wie das Alpha-Chakra hat auch das Omega-Chakra einen „besonderen
Kontakt“ zu einem der kosmischen Chakren. Hier ist natürlich das Sphären-
Chakra gemeint. Dies hat damit zu tun, dass sich einige Qualitäten, die die
beiden Chakren innehaben, irgendwie gleichen. Das Omega-Chakra hat, wie
das Sphären-Chakra auch, eine besondere energetische Verbindung zu dem
Gesamtwesen „Gaia“ oder „Erde“ oder einfach „Mutter Natur“. Diese
Energieverbindungen sind natürlich gigantische Informationsspeicher, auf die
man Zugriff nehmen kann, wenn man erkannt hat, wie man mit dem Omega-
Chakra arbeitet.
Allein die Tatsache, dass das Omega-Chakra sehr eng mit dem Menschen
verbunden ist, und sich auch recht nahe in seinem Bereiche befindet, ist eine
grundlegende Bewusstwerdung. Das Dasein ist auf dem Planeten Erde nicht
zufällig. Es es die Inkarnationen, die hier auf dem Planeten Erde einen sehr
tiefen und einen sehr hohen Zweck erfüllt. Auch wenn man zuerst nur
„bewusst“ mit dem Alpha- und mit dem Omega-Chakra arbeitet, hat man
doch schon eine Verbindung zum multidimensionalen Kosmos, und man
bekommt winzige Fragmente der „Wächter- und Verwaltungsenergie“ der
Erde über den „Umweg“ des Sphären-Chakra und des Omega-Chakra zum
eigentlichen EGO-Bewusstsein.

Gerade die Arbeit mit dem Alpha- und dem Omega-Chakra etablieren
Energiebahnen, die sich sehr stark auf das Lotus-Chakra und auf das
Sphären-Chakra beziehen, sprich also auf die Chakren, die einen sehr großen
Einfluss auch auf die Charakteristika des einzelnen Menschen nehmen
können, da nicht nur die Energien der Liebe, der Demut und der
Barmherzigkeit ihren Weg zum Ego-Bewusstsein finden, nein, auch die
Energien der Wächter- und Verwaltungsenergien der Erde finden ihren Weg
und bewirken eine immense Bewusstwerdung für die eigene Umgebung, für
das eigene Verhalten und vor allen, für die eigenen Taten. Durch all diese
Frequenzen, die ungefiltert das Bewusstsein erreichen, ist man in der Lage
sein „altes, natürliches Weltbild“ komplett zu reformieren. Denn auch wenn
man es schon oft gelesen hat und es auch geglaubt hat, dass Mutter Erde ein
lebendiges Wesen ist, bekommt man nun doch das energetische und wahrlich
gnostische Wissen, das es so ist, und dass das, was immer noch mit der Erde
passiert, ein sehr schäbiger Umgang ist, wogegen sich alle
Menschenschutzorganisationen in die erste Reihe stellen würden, um gegen
diese Unverschämtheit zu protestieren, wenn es sich hierbei um ein
menschliches Wesen handeln würde. Leider werden die Menschenrechte und
die Naturrechte immer noch nicht auf eine Stufe gestellt, obwohl alles
„Natur“ ist.
Es ist den meisten Menschen nicht wirklich klar, dass die Energie, die das
„Leben der „Erde“ verwaltet und auch bewacht, eine unheimlich
hochschwingende Kraft ist, die, wenn sie es „wollte“ (wobei ein wollen
immer ein EGO voraussetzt und dies natürlich in diesen Sphären nicht
vorhanden ist), innerhalb kürzester Zeit die Menschheit – und zwar NUR die
Menschheit – zu vernichten fähig wäre. Der Erd-Logos ist nicht wehrlos!

Wenn man sehr feinfühlig ist, dann ist es so, dass man die Schmerzen, die
die Erde eigentlich haben „müsste“, manchmal auf sich selbst produziert, d.
h. mittels dem „Placebo-Effekt“ tritt man in noch engeren Verbindungen zu
unserem Planeten.
Wie sich die Verbindungen im Einzelnen auswirken, hängt wieder vom
Menschen selbst ab, und natürlich, wie sehr er seine „Bewusstseinsfilter“
minimiert hat. Es ist nicht immer so, dass man die schlimmsten
Umwelthorroreffekte bekommt, wenn man sich mittels dem Omega-Chakra
verbindet, doch es ist möglich, dass das Verständnis vom „Umweltschutz“
verstärkt wird.
Wie ich schon erwähnte, ist die andere Funktion des Omega-Chakras
einen noch stärker zu erden, wenn dies von Nöten ist. Das Schöne, oder auch
das Bequeme (in Bezug auf das Ego) ist, dass die Erdungsintensität sich
selbst regelt, d. h., auch wenn man irgendwann einmal mit dem Vehmatal-
Chakra arbeitet und sich verbindet, wird man (in nicht bewussten Regionen
des Körpers) immer noch mit der Erde verbunden sein, da man hier auf der
Erde eine Inkarnationsphase gewählt hat, die einen Sinn und einen Zweck
erfüllt. Genau diese Verbindung ist auch wieder eine Stärkung der Erde, denn
wie ja mittlerweile bekannt ist, finden die Energietransformationsprozesse in
beiden Richtungen statt, d. h., wenn man sich mit dem Vehmatal-Chakra
verbindet, bekommt die „Erde Energie“ ebenfalls kosmische Frequenzen
„geschenkt“, und zwar durch das Omega-Chakra, da die Energiesysteme der
kosmischen Chakren sich ohne Weiteres an die beiden
Doppelfunktionschakren andocken können, um so die kosmischen Energien
in die menschlichen Sphären zu transformieren.
Natürlich ist es so, dass alle Chakren miteinander verbunden sind, und
auch durch die verschiedensten Netzwerke interagieren, doch sollte man nicht
das „bewusste Anwenden von Energien“ missachten, denn die Energie des
„bewussten Tun“ ist etwas, das in Sphären der dritten Dimension nicht zu
verachten ist, da es seine eigenen, energetischen Schwingungen hat.
Anderes als beim Alpha-Chakra ist das Omega-Chakra auch von „außen“
zu öffnen, wobei der „Glastüreneffekt“ auch beim Omega-Chakra besteht.
Doch wie kann man jetzt diese Tür öffnen? Nun im Grunde ist es wie bei
allen Dingen, die man mittels Erkenntnis und Energie verstehen und
verinnerlichen kann. Wenn man einmal hinter die „Fassade“ geschaut hat,
und die wahre Struktur der Energie erfasst hat, wird man ganz einfach die
Fähigkeit haben, eine Art „Schlüsselenergiewelle“ auszusenden, die das
Omega-Chakra aktiviert.

Durch die Verbindungen zu der Energie der „Mutter-Erde“, die man auch
durch das Wurzel-Chakra und auch über die Sohlen-Chakren bekommt, kann
man sich an die Frequenzen der Erdenergie angleichen.
Dies kann man unter anderem dadurch fördern, dass man sich bewusst
mit der Erde verbindet, denn wenn man sich, nachdem man seine
körperlichen Chakren geöffnet und harmonisiert hat, speziell mit der
Umgebung energetisch auseinandersetzt, wird man schnell erkennen, wie
man einen Zugang bekommen kann. Das Wort „Schlüsselenergiewelle“ ist
hier auch wortwörtlich zu nehmen, da man Informationen bekommt, was man
machen muss, um sich mit dem Omega-Chakra zu verbinden. Diese
Informationen kommen zum einen aus einem Selbst heraus und zum anderen
aber auch direkt vom Existenzprinzip der Natur. Man wird so ohne Weiteres
einen sehr stabilen und sehr innigen Kontakt mit der Erde herstellen können,
viel inniger als über irgendwelche Übungen, die „Fremde“ für einen
erarbeitet haben. Dies soll nicht heißen, dass alle Meditationen oder
Seminare, die auf eine solche Verbindung ausgerichtet sind, Unsinn sind,
nein, ich möchte nur damit sagen, dass man immer am besten vorankommt,
wenn man sich selbst die Wege erschließt. Dennoch muss ich natürlich
eingestehen, dass es Situationen geben wird, wo man doch einen positiven
Anstoß von der „Außenwelt“ bekommen muss, um aktiv mit seiner
„Innenwelt“ zu arbeiten.

Beim Arbeiten mit dem Omega-Chakra wird man sehr schnell einen
Unterschied spüren, welcher zwischen der Stärke, mit der man nun mit der
Erde verbunden ist, und der energetischen Erinnerung, wie die Verbindung
zur Erde mal war. Doch auch die Wahl des Ortes, an dem man die Arbeiten
vollführt, wird sich verifizieren, denn man wird auf einer anderen Ebene
erkennen, dass man andere Ergebnisse erzielt, wenn man seine Arbeiten an
seinem Kraftplatz in der freien Natur macht, anstatt bei sich im
Wohnzimmer. Auch wenn die Energie der Existenz sich nicht um Lokalitäten
schert, wird man einen ganz deutlichen Unterschied feststellen, einen
Unterschied, den man einfach als Grenze zwischen „natürlich“ und
„künstlich“ ziehen kann.
Die Farbnuance des Omega-Chakra liegt im Bereich einer Mischung aus
Silber, Schwarz und Braun, wobei das wieder individuelle Wahrnehmungen
sind, d. h., es ist möglich, dass entweder die silberne Nuance, die braune oder
die schwarze Nuance überwiegt.
Die Arbeit mit dem Omega-Chakra kann sich für das Bewusstsein
manchmal sehr direkt und klar abzeichnen, d. h., es kann sein, dass man
irgendwann einfach das Omega-Chakra als geöffnet „sieht“, d. h. durch die
intensive Beschäftigung mit dem Omega-Chakra und der Erdenergie, und
dem somit ständigen „Sehen der Glastür“, kann oder sollte es irgendwann so
sein, dass man auf einmal „merkt“, dass man nun nicht mehr nur durch die
Glastür schaut, sondern vielmehr hindurch gegangen ist. Dieses
„Hindurchgehen“ wird aber so rasant, so schnell und doch unbewusst
erfolgen, dass die Erkenntnis, dass man schon auf der anderen Seite ist, ein
kleiner, aber sehr angenehmer Schock für das menschliche Bewusstsein und
für die menschliche Ratio ist.
Wenn sich dieses Phänomen des eigenen Erdenselbst ereignet hat, und
zwar ohne große energetische Veränderungen, die man auch physisch fühlen
konnte, weiß man, dass man nun wirklich energetisch geerdet ist, und dass
man jetzt bereit ist, mit den höheren Sphären zu arbeiten. Nur wer einen
„festen Stand“ hat, kann sich in „kosmische Höhen“ wagen, da die
Sternenwinde eben auch gigantische Stürme sein können.

Bevor wir nun zur Praxis der Chakrenarbeit kommen, will ich noch
einmal ganz deutlich die kosmischen Chakren definieren. Daher folgt nun
wieder eine „„Ich-hab-da-mal-was-vorbereitet-Definition“.
Anhang III – Definition Kosmische
Chakren
Kosmische Chakren sind multidimensionale, unbegrenzte Energiezentren,
die sich selbstständig mit allen Ebenen und Dimensionen aktiv und inaktiv
verbinden können, um so einen Energieaustausch zu gewährleisten, der für
die Evolution aller Wesen, die sich auf bestimmten Dimensions- und
Energieebenen befinden, welche noch die Individualität gewährleisten, also
nicht als ein Gruppenbewusstsein aktiv integrieren, genutzt werden kann, was
bedeutet, dass jede Energieform, die man als individuell betiteln kann, mit
Hilfe der kosmischen Chakren die eigene Evolution forcieren kann, egal ob
es sich nun um ein einzelnes Individuum, was dimensional begrenzt ist,
handelt, um mehreren Individuen - die auch dimensional begrenzt sind, und
die zu einer gemeinsamen Inkarnationseinheit gehören können, jedoch nicht
bewusst zusammen interagieren können, bzw. zu unterschiedlichen
Inkarnationseinheiten, welche zwar zu einem kosmischen Sein gehören, aber
nur dort ihre Verbindung aktiv haben, wo es sich also um gemeinsame oder
auch unabhängige Fragmente eines kosmischen Seins handelt-, um
Existenzen, die nicht dimensional begrenzt sind, wozu auch Prinzipien
gehören, die lapidar als Erzengel, Engel, Götter oder einfach höhere Wesen
bezeichnet werden, bis hin zum eigentlichen kosmischen Sein, dass auch, wie
dessen Fragmente, Evolutionsaufgaben hat, um am eigenen „Großen Werk“
zu arbeiten, damit alles evolutioniert und Erfahrungen sammelt, die dann
auch wieder an die kosmischen Chakren zurückgegeben werden können,
damit diese als Relaisstationen fungieren können, damit jedes Wesen und
jedes Prinzip, das mit diesen Energiezentren arbeitet, sich verbindet oder
auch interagiert, die Energie des „Einzelnen“ erlebt, erkennt, versteht und
integriert (mit Hilfe des Lotuschakra; 8. Chakra bzw. 1. kosmisches Chakra),
die Energien der prinzipalen Ebene einer spezifischen Dimension (mit Hilfe
des Sphärenchakra; 9. Chakra bzw. 2. kosmisches Chakra), die Energien der
Dualität, von Antipoden oder oxymoronalen Prinzipien zu identifizieren und
harmonisch zu konvergieren, was jedoch für dimensional begrenzte
Individuen sehr temporär ist (mit Hilfe des Lunrilchakra; 10. Chakra bzw. 3.
kosmisches Chakra), die Energien der All-Wissenheit oder der Pansophie
vollkommen zu verwenden, wodurch wieder neue Erkenntnisse und
Evolutionsprozesse bzw. Evolutionsschritte forciert werden (dies gilt allein
für dimensional begrenzte Induviduuen) bzw. die Energien aller kosmischen
Chroniken so zu vereinen, dass dieses Prinzip allumfassend am „Großen
Werk“ arbeiten kann (dies gilt für dimensional unbegrenzte Prinzipien),
beide Wege schließen sich jedoch gegenseitig aus (mit Hilfe des
Solistrachakra; 11. Chakra bzw. 4. kosmisches Chakra), die Energien der
Sterne zu verinnerlichen und zu vergeistigen, sodass man auf sämtliche
Anteile zugreifen kann, um diese zu erfahren, zu integrieren und zu
harmonisieren, um sich selbst zu komplettieren, wodurch die Möglichkeit des
Durchbruchs in Bezug auf Inkarnationsschleifen systematisch erarbeitet
werden kann (mit Hilfe des Vehmatal-Chakra; 12. Chakra bzw. 5. kosmisches
Chakra) und letztlich die Energien des gesamten ICH zu erhalten, was einem
einen direkten Zugang zum kosmischen Sein ermöglich, von dem man ein
Fragment ist, was wieder zur Arbeit am „Großen Werk“ verwendet werden
kann (mit Hilfe des Urharun-Chakra; Das „ICH BIN“ - Chakra; 13. Chakra
bzw. 6. kosmisches Chakra) –diese schöpferischen Akte eines Individuums
bzw. der Existenzen, die nicht dimensional begrenzt sind, sind die Arbeiten
mit den kosmischen Chakren und somit die kosmischen Chakren selbst!

Zur Erklärung:
„Kosmische Chakren sind multidimensionale, unbegrenzte
Energiezentren, die sich selbstständig mit allen Ebenen und Dimensionen
aktiv und inaktiv verbinden können, um so einen Energieaustausch zu
gewährleisten, ………“

Kosmische Chakren sind unbeschränkte und unbegrenzte Energiezentren,


die in jeder möglichen Dimension agieren können. Man kann es sich sonst so
vorstellen, dass es unendlich viele Sonnen oder auch schwarze bzw. weiße
Löcher sind, also reale kosmische Umstände, die unglaubliche Energien
beherbergen. Diese kosmischen Chakren besitzen, wie alle Energien, eine Art
„Eigenständigkeitspotenzial“, d. h., die energetischen Verbindungen
passieren nicht aus Zufall, sondern sind gezielt geplant. So wie alle Dinge
und Begriffe im Kosmos eine eigenständige Energie haben (z. B. die
Planetenenergien, wie das Prinzip Gaia), so haben dies auch die kosmischen
Chakren, nur mit dem Unterschied, dass sie auf sehr verschiedenen Ebene
agieren können, sodass nicht nur inkarnierte Wesen (z. B. Menschen) und
diskarnierte Wesen auf diese Chakren zugreifen können, sondern Wesen, die
schon weit außerhalb einer Inkarnationsspirale sind, egal ob es nun
aufgestiegene Meister, Götter oder Erzengel sind.
Dadurch, dass die kosmischen Chakren eine selbstständige Energie
besitzen, geht von diesen Energiezentren viele Verbindungen aus. Es kommt
immer darauf an, ob diese Verbindung in die evolutionstechnische
Vorsehung des Prinzips passt (egal ob nun Mensch oder Engel), welches sich
verbinden will. Durch eine Aktivität und auch durch eine Passivität werden
immer Energien ausgetauscht. Eine Aktivität bringt natürlich immer ein
gewisses Feedback an Informationen, eine Passivität hingegen agiert nach
dem „Schlüssel-Schloss-Prinzip“, d. h., wenn ein Mensch mit den
kosmischen Chakren arbeiten will, müssen nicht zwangsläufig kosmische
Informationen zurückkommen. Es kann auch einfach sein, dass der Mensch
selbst in sich durch diese energetischen Entwicklungsgänge einen Prozess
auslösen kann, der ihn weiter voranbringt. Egal ob es etwas
Erkenntnistheoretisches ist, oder etwas, was sich auf kosmische Anteile
bezieht!

„….der für die Evolution aller Wesen, die sich auf bestimmten
Dimensions- und Energieebenen befinden, welche noch die Individualität
gewährleisten, also nicht als ein Gruppenbewusstsein aktiv interagieren,
genutzt werden kann, was bedeutet, dass jede Energieform, die man als
individuell betiteln kann, mit Hilfe der kosmischen Chakren die eigene
Evolution forcieren kann, egal ob es sich nun um ein einzelnes Individuum,
was dimensional begrenzt ist, handelt, um mehreren Individuen - die auch
dimensional begrenzt sind, ….“

Da die kosmischen Chakren multidimensional sind, können alle Wesen


auf diese Energiezentren zugreifen, auch alle Parallelexistenzen eines
Menschen, die in der dritten Dimension inkarniert sind, oder auch alle
Anteile dieses Menschen, die sich irgendwo in der dritten Dimension
inkarniert haben, egal ob es sich nun um körperliche oder energetische
Anteile handelt! Dies ist mit dem Passus „welche noch die Individualität
gewährleisten“ gemeint. Jede Stufe des eigenen „gesamten Wesens“ kann
auf die kosmischen Chakren zugreifen, auch die Stufen, die schon als eine
Art „Inkarnationsgemeinschaft“ betitelt werden können, d. h. also Prinzipien,
die zwar auch aus dem „kosmischen Sein“ kommen, jedoch immer noch
individuell sind. Man kann es sich sonst so vorstellen, als ob der normale
Mensch diese „Inkarnationsgemeinschaft“ und jedes Körperteil unabhängig
voneinander auf die kosmischen Chakren zugreifen kann, um so die
individuelle Evolution voranzubringen!

„…und die zu einer gemeinsamen Inkarnationseinheit gehören können,


jedoch nicht bewusst zusammen interagieren können, bzw. zu
unterschiedlichen Inkarnationseinheiten, welche zwar zu einem kosmischen
Sein gehören, aber nur dort ihre Verbindung aktiv haben, wo es sich also um
gemeinsame oder auch unabhängige Fragmente eines kosmischen Seins
handelt-, um Existenzen, die nicht dimensional begrenzt sind, wozu auch
Prinzipien gehören, die lapidar als Erzengel, Engel, Götter oder einfach
höhere Wesen bezeichnet werden,……“

Alles ist mit dem „Großen Werk“ des Kosmos verbunden, d. h. mit der
Rückführung und Vereinigung der Quelle allen Seins. Die kosmischen
Chakren sind für viele Evolutionsenergien (Menschen, Götter und Engel)
energetische Hilfestellungen. So kann es auch sein, dass Fragmente, die zwar
zu ein und dem selben kosmischen Sein gehören, aber direkt „weit oben“ die
Trennung erfahren haben (wenn man das kosmische Sein als Ursprungspunkt
einer Kaskade nimmt, dann wäre „weit oben“ eine der ersten
„Vervielfältigungen“) und laut dem eigenen Evolutionsplan nicht zusammen
agieren müssen, um wieder zurückgeführt zu werden in die Einheit, dennoch
auf die kosmischen Chakren zugreifen können. Die kosmischen Chakren
haben also „in sich“ eine energetische Methode, die zum einen verlorene
Teile verbinden kann (wenn man z. B. einen diskarnierten Anteil sucht, kann
man ihn mit Hilfe der kosmischen Chakren leichter finden, als wenn man
blind im Kosmos stochert) aber auch verhindern kann, dass Anteile sich
treffen, die sich eben nicht treffen müssen, um dem eigenen Evolutionsplan
gerecht zu werden. Man kann die kosmischen Chakren in dieser
Funktionsweise wie Membranen vergleichen, d. h., gewisse Stoffe gehen
hindurch und andere werden geblockt!
Dies ist natürlich sehr, sehr wichtig, denn was wäre denn, wenn man ein
inkarniertes Fragment eines kosmischen Seins wäre, wozu auch eine Energie
gehören würde, die man als „Erzengel Michael“ klassifizieren kann. Wenn
man dann sich mit einem kosmischen Chakra verbinden würde (in dem Fall
wäre es das Vehmatal-Chakra), könnte es passieren, dass man energetischen
Zugriff auf dieses Gesamtwesen „Erzengel Michael“ bekommen würde. Dies
würde ein menschliches Bewusstsein nicht aushalten können, da die
Energetik zu stark wäre, bzw. die energetische Frequenz wäre zu hoch,
sodass ein irreparabler Schaden im Bewusstsein des Menschen entstehen
könnte.
Das Gleiche gilt aber auch für Götter oder Göttinnen, welche auch weit,
weit höher schwingen als inkarnierte Wesen!

„…. bis hin zum eigentlichen kosmischen Sein, dass auch, wie dessen
Fragmente, Evolutionsaufgaben hat, um am eigenen „Großen Werk“ zu
arbeiten, damit alles evolutioniert und Erfahrungen sammelt, die dann auch
wieder an die kosmischen Chakren zurückgegeben werden können, damit
diese als Relaisstationen fungieren können, damit jedes Wesen und jedes
Prinzip, das mit diesen Energiezentren arbeitet, sich verbindet oder auch
interagier,….“

Wenn die „richtige Zeit“ gekommen ist, dann kann ein inkarniertes
Bewusstsein über die kosmischen Chakren (hier wäre es das Urharun-
Chakra) zugriff auf sein kosmisches Sein bekommen, wobei die
Informationsflut natürlich so gesteuert werden würde, dass das Bewusstsein
nicht zu Schaden kommt und nur das erfährt, was für den aktuellen
Evolutionsstand essenziell ist. Alles, was sich eben als eine Art individuelle
Energie klassifizieren kann, kann also auf die kosmischen Chakren zugreifen,
was eben den Zweck hat, dass man „sich selbst“ (damit sind dann eben alle
diese individuellen Energien gemeint, egal ob nun Mensch oder
Sternenanteil) evolutionieren kann. Durch diese Verbindungen wird immer
ein Energieaustausch etabliert, egal ob die Verbindungen passiv oder aktiv
sind.

Bei einer Passivität können die Energien einfach in den kosmischen


Chakren zwischengespeichert werden und bei einer aktiven Arbeit können
die Energien einfach weiter gegeben werden, d. h., die kosmischen Chakren
dienen als Relaisstationen. Doch auch wie das höhere Selbst, was ja auch
wieder eine Relaisstation für jeden Menschen ist, können auch die
kosmischen Chakren signifikante energetische Filter etablieren, sodass nur
das weiter geleitet wird, was für die betreffenden Existenzen
evolutionstechnisch essenziell ist.

„…. die Energie des „Einzelnen“ erlebt, erkennt, versteht und integriert
(mit Hilfe des Lotuschakra; 8. Chakra bzw. 1. kosmisches Chakra), die
Energien der prinzipalen Ebene einer spezifischen Dimension (mit Hilfe des
Sphärenchakra; 9. Chakra bzw. 2. kosmisches Chakra), die Energien der
Dualität, von Antipoden oder oxymoronalen Prinzipien zu identifizieren und
harmonisch zu konvergieren, was jedoch für dimensional begrenzte
Individuen sehr temporär ist (mit Hilfe des Lunrilchakra; 10. Chakra bzw. 3.
kosmisches Chakra), die Energien der All-Wissenheit oder der Pansophie
vollkommen zu verwenden, wodurch wieder neue Erkenntnisse und
Evolutionsprozesse bzw. Evolutionsschritte forciert werden (dies gilt allein
für dimensional begrenzte Individuen) bzw. die Energien aller kosmischen
Chroniken so zu vereinen, dass dieses Prinzip allumfassend am „Großen
Werk“ arbeiten kann (dies gilt für dimensional unbegrenzte Prinzipien),
beide Wege schließen sich jedoch gegenseitig aus (mit Hilfe des
Solistrachakra; 11. Chakra bzw. 4. kosmisches Chakra), die Energien der
Sterne zu verinnerlichen und zu vergeistigen, sodass man auf sämtliche
Anteile zugreifen kann, um diese zu erfahren, zu integrieren und zu
harmonisieren, um sich selbst zu komplettieren, wodurch die Möglichkeit des
Durchbruchs in Bezug auf Inkarnationsschleifen systematisch erarbeitet
werden kann (mit Hilfe des Vehmatal-Chakra; 12. Chakra bzw. 5. kosmisches
Chakra) und letztlich die Energien des gesamten ICH zu erhalten, was einem
einen direkten Zugang zum kosmischen Sein ermöglich, von dem man ein
Fragment ist, was wieder zur Arbeit am „Großen Werk“ verwendet werden
kann (mit Hilfe des Urharun-Chakra; Das „ICH BIN“ - Chakra; 13. Chakra
bzw. 6. kosmisches Chakra) ….“

Die beste Erklärung hierfür ist ein Blick auf die Beschreibung der
jeweiligen kosmischen Chakren und würde letztlich nur
„Papierverschwendung“ sein, wenn ich diese hier erneut abdrucken würde.
Alles, was man über diesen Abschnitt wissen und begreifen muss, befindet
sich in den Beschreibungen und Erklärungen der jeweiligen kosmischen
Chakren.
„….–diese schöpferischen Akte eines Individuums bzw. der Existenzen,
die nicht dimensional begrenzt sind, sind die Arbeiten mit den kosmischen
Chakren und somit die kosmischen Chakren selbst!“

Alles ist mit allem verbunden, alles ist ein gigantisches Geflecht aus
Licht, Liebe, Wissen und Schöpfung. Die kosmischen Chakren sind in
diesem Geflecht jedoch sehr wichtige Knotenpunkte, da man mit der Hilfe
und den Energien der kosmischen Chakren nicht nur sich vollkommen
erkennen kann, sondern auch die Grundzüge ausführen kann, die letztlich zur
Auflösung einer Inkarnationsspirale führen!
Anhang IV – Energetische Körper und
eigene Anteile
Die Energiekörper oder energetische Körper des Menschen sind
Kraftzentren, Transformierer und Sprungmöglichkeiten der eigenen,
kosmischen Evolution! Es gibt insgesamt acht Energiekörper. Es gibt den
physischen Körper, den Ätherkörper, den Mentalkörper, den
Emotionalkörper, den Astralkörper, den Spirituellen- bzw. den Kausalkörper,
den Intuitions- bzw. den Buddhikörper und den Atmankörper, sprich das
„höhere Selbst“.
Wer sich jetzt darüber wundert, dass auch der physische Körper einer der
Energiekörper ist, muss bedenken, dass Materie aus Molekülen besteht,
welche wieder aus Atomen bestehen, die wiederum aus Fermionen bestehen,
die dann wieder aus Quarks bestehen, welche letztlich aus Stings bestehen,
also aus REINER ENERGIE! Über den physischen Körper werde ich hier
jedoch nichts erzählen, da sicherlich jeder einen solchen Körper kennt und
auch schon mal gesehen hat! Oder? Wenn nicht, einfach den nächsten
Spiegel aufzusuchen und hinein blicken.
Doch beim Ätherkörper kann das schon wieder ganz anderes aussehen,
auch wenn jeder Mensch einen Ätherkörper hat! Der ätherische Körper hat
im Grunde in etwa die gleiche Struktur wie der physische Körper, d. h., er
schmiegt sich direkt um den physischen Körper. Um eine Vorstellung vom
Ätherkörper zu bekommen, kann man eine Analogie aus der Pflanzenwelt
nehmen. Eine junge Pflanze, klein und zerbrechlich hat IN SICH bereits Ihr
Enderscheinungsbild, das „irgendwo“ vorgefertigt bereitsteht!
Dieses „irgendwo“ ist die Ätherebene, auf welcher der Ätherkörper
immer vorhanden ist. Er besitzt nicht die gleiche Linearität wie der physische
Körper. Man kann also sagen, dass der physische Körper der Pflanze in den
Ätherkörper hinein wächst. Der ätherische Körper durchdringt, wie alle
anderen Körper, den physischen Körper, dehnt sich aber auch über diesen
hinaus aus. Wie weit er sich ausdehnen kann, hängt von dem jeweiligen
Individuum ab und wie dessen Evolutionsstand ist, bzw. wie bewusst man
mit dem Ätherkörper interagieren kann. Auch der Ätherkörper hat
Farbnuancen, die aber auch ganz individuell sind und stark durch die
jeweilige Situation des Menschen beeinflusst werden. Interessant ist in
diesem Zusammenhang das direkte Arbeiten auf der Ätherebene. Während
man auf der Astralebene alles Erdenkliche erschaffen kann, ist die
Ätherebene sehr eng mit der physischen Ebene verbunden. Wenn man nun
aktiv mit seinem Ätherkörper agiert, kann man nicht, wie mit dem
Astralkörper, Dinge entstehen lassen, die der Fantasie entsprungen sind. Was
man entstehen lassen kann, sind Ätherschatten von realen Dingen, die man
sein eigen nennen kann, da diese die persönliche Signatur von einem selbst
beinhalten. So ist es auf der Ätherebene nicht möglich sich ein Laserschwert
zu kreieren, wenn man kein „reales Laserschwert“ im Physischen besitzt bzw.
dies regelmäßig in seiner physischen Umgebung hat. Wenn man vorher, im
Rahmen des Großen Werks, auf der Astralebene aktiv und auch kämpferisch
agiert hat, muss eine vollkommen neue Taktik auf der Ätherebene her. Nicht
immer einfach, denn wenn noch das Motto der Astralebene lautete „Limit ist
die eigene Kreativität“, lautet das Motto der Ätherebene „Limit ist dein
persönlich, materielles Umfeld“.
Der Ätherkörper hat folgende Aufgabe: Mit Hilfe des Ätherkörpers kann
man energetische Informationen austauschen. Dies ist seine primäre
Aufgabe! Seine sekundären Aufgaben sind Energieaustausch, Schutz des
physischen Körpers, in dem „vor Gefahren gewarnt wird“! Blockaden im
Ätherkörpers – welche man durch verschiedene optische „Reize“ erkennen
kann (schwarze Punkte, Risse, Unschärfen etc.) – führen zu einem
unausgeglichenen Energiehaushalt, sodass man sich schlapp und müde fühlt!
Außerdem wird die Kommunikation mit den anderen energetischen Körpern
gemindert bzw. geblockt.

Der Mentalkörper ist der „dritte Körper“! Er steht mit unseren


gedanklichen Prozessen in Beziehung und ist stark strukturiert. Wenn man
die menschlichen Gedanken als Energien erkennen und akzeptieren kann,
erkennt man, dass diese Energien an Strukturen entlanglaufen, sodass, immer
wenn Gefühl und Verstand harmonieren, der Mensch SICH ALS EINHEIT
erkennt! Der Mentalkörper enthält die Struktur unserer Ideen und Gedanken.
Je nachdem, wie wir mit Gedanken Gefühle verbinden, agiert die Struktur im
mentalen Körper farblich und formell. Haben wir einen Gedanken, so führen
wir ihm Energie zu. Je emotionaler dieser Gedanke ist (starke Freude o. ä.),
desto mehr Kraft gewinnt er. Je mehr Kraft er gewinnt, desto mehr drängt er
danach, sich in unserem Leben auch zu manifestieren. Glauben wir fest an
etwas, so werden hier Kräfte gebündelt, die jene Situation, die man sich
wünscht, nah an die Realität führt. Hierdurch kann man gezielt „Wünsche“
äußern, die unter der Rubrik „Magie im Alltag“ (Thema Parkplatzsuche) oder
„Bestellung beim Kosmos“ (Thema Sympathiemagie) zu finden sind. Hierin
liegt die Macht unserer Gedanken und unseres Glaubens begründet. Der
Zusammenhang zwischen dem emotionalen und dem mentalen Körper ist
gleich dem zwischen Form und Inhalt. Die Form und Struktur des mentalen
Körpers kann nur bestimmte Inhalte aufnehmen. So agiert der Mentalkörper
sehr eng mit dem Emotionalkörper zusammen. Paradoxerweise richtet sich
jedoch auch der emotionale Körper nach der Struktur des mentalen Körpers.
Daraus ergibt sich ein Zusammenspiel beider, die wir als Assoziation von
bestimmten Gedanken mit bestimmten Gefühlen erfahren.
Der Mentalkörper hat folgende Aufgabe: Mit Hilfe des Mentalkörpers
kann man seine Ideen und kreativen Überlegungen formen und festigen!
Ferner kann man in direkter Zusammenarbeit mit dem Emotionalkörper
Energien manifestieren, die letztlich eine „Wunschrealisierung“ bedeuten
können! Blockaden im Mentalkörper führen zu chaotischen oder zu sehr
strukturierten Leben! Emotionen können einen vollkommen aus der Bahn
werfen, bzw. man „fühlt überhaupt nichts“, da die Struktur zu hart geworden
ist! Dies führt auch dazu, dass die Genialität der eigenen Gedanken geblockt
wird und man die eigene Macht der Gedanken nicht im kleinsten erkennt,
geschweige benutzt!

Der Emotionalkörper ist der „nächste Körper“, wobei die ganzen Körper
keine klare Trennung haben. Ihre Grenzen sind fließend. Der
Emotionalkörper verkörpert und reflektiert unsere Gefühle. Auch er kann
eine Ausdehnung haben, die wiederum vom jeweiligen Bewusstseinsstand
abhängt. Da der Emotionalkörper ein feinstofflicher Ausdruck unserer
Gefühle und auch unseres Wohlbefindens ist, zeigt er bei geschulter Sicht die
jeweilige Gefühlslage des Menschen – das typische Aurasehen. Die
Emotionen, die der Körper reflektiert und verkörpert, lassen sich auch wieder
als feine Energieschwingungen wahrnehmen, die auch wiederum
Farbnuancen haben können. Als Faustregel kann man sagen, dass klare und
helle Farben für ein positives Empfinden stehen und dunkle und verwischt
schmutzige Farben auf Ungleichgewichte und emotionale Belastungen
deuten. Da der Mensch permanent mit unendlich vielen Emotionen
konfrontiert ist, wird man nie wirklich eine einzige klare Farbe sehen können.
Es werden immer hier und da kleinere dunkel Flecken Vorhandensein.
Der Emotionalkörper hat folgende Aufgabe: Mit Hilfe des
Emotionalkörpers kann man alle Emotionen und Gefühle erkennen, steuern,
verstärken, abschwächen und allgemein kontrollieren. Dies gilt für den
eigenen Körper, aber auch für „Fremde Körper!“ Blockaden im
Emotionalkörper führen zu einem unreifen Emotionszustand! Emotionale
Ausbrüche aller Art sind möglich. Ferner überträgt man seinen Emotionen
auf sein gesamtes Umfeld, da die energetischen Körper alle unterschiedliche
Ausdehnungen haben und sich durchmischen.

Der Astralkörper ist der „fünfte Körper“! Er steht für die Verbindungen
zu anderen Ebenen und zu anderen „Wesen“, wozu auch der Mensch gezählt
wird. Durch energetische Verbindungen, die als sog. „Interaktionen zwischen
den Menschen“ einzuordnen sind, kann man Verknüpfungen und
Kombinationen zu anderen Mensch spüren. Auf der Ebene des Astralkörpers
können diese auch gesehen werden. Auf der astralen Ebene wird man viele
energetische Bänder sehen, Bänder, die von anderen Menschen ausgehen und
Bänder, die man selbst geknüpft hat. Man wird Bänder sehen, die dem
Vergleich mit einem Wollfaden standhalten und man wird Bänder sehen, die
man mit einem Ankertau gleich setzen könnte. Die „Dicke“ der Bänder
bezieht sich natürlich einmal auf die jeweilige „Position“ des Gegenübers, d.
h., wenn das Band recht dick ist, hat man eine sehr enge Verbindung zu der
Person, man kann recht gut fühlen und somit wahrlich wissen, was die Person
aussendet, was ihr fehlt, was sie sich wünscht und wer sich hinter der
profanen Maske verbirgt. Bänder die sehr dünn sind, haben in etwa die
Klassifizierung von entfernten Bekanntschaften oder auch entfernte
Familienmitglieder. Auch diese Bänder haben wieder Farbnuancen und auch
hier kann man wieder die Faustregel aufstellen, dass je heller die Farbe ist,
desto harmonischer ist die Beziehung und auch der energetische Austausch.

Doch man hat auch Bänder zu Leuten, die man NICHT leiden kann, die
man mit der Emotion des Hasses assoziiert und denen man lieber aus dem
Weg gehen würde. Hier gibt es auch wieder dicke und dünne Bänder, wobei
hier natürlich keine hellen Farben, sondern eher dunkle und schmutzige
Farben zu sehen sind.

Der größte Unterschied zwischen diesen Disharmonie-Bändern und den


Harmonie-Bändern, ist der, dass es eines der Lebensziele ist, so viele
Disharmonie-Bänder zu lösen und sie besten Falls in Harmonie-Bänder zu
transformieren. Wenn man sich einmal der Bänder bewusst ist und sie nicht
nur sehen, sondern auch energetisch fühlen kann, kann man auch an diesen
Bändern entlang reisen, um zu „sehen“, wer da jetzt am anderen Ende ist.
Durch die erhaltene Information kann man sehr gut entstehende Konflikte
mildern. Wenn man nun erkennt, dass das „neue, negative Band“ von einem
Arbeitskollegen kommt, kann man, bevor die Energetik negativ wird, eine
Klärung im Profanen herbeiführen. Man kann jedoch auch Situation
beschleunigen, d. h., wenn man z. B. auch energetisch erkennt, dass eine
andere Person Liebe für einen selbst empfindet, kann man auch hier gezielt
agieren. Wichtig ist zu wissen, dass man zu einem Menschen immer mehrere
Bänder haben kann.

Der Astralkörper hat folgende Aufgabe: Mit Hilfe des Astralkörpers kann
man sein „Umfeld“ wahrlich und energetisch vollkommen erkennen. Dies ist
für eine Heilung absolut essenziell, da man hinter die Masken der Umgebung
blicken kann! Ferner bekommt man durch den Astralkörper Kontakt zu der
astralen Ebene, welche eine sehr wichtige Energieebene ist, da man hier den
bewussten Kontakt zu „kosmischen Wesen“ knüpfen kann. Blockaden im
Astralkörper führen zu negativ Projektionen im eigenen Umfeld. Man
projiziert seine „Schatten“ auf sein „menschliches Umfeld“! Durch eine
permanente Konfrontation mit den eigenen Schatten, jedoch ohne
Möglichkeit der Auflösung, verliert man nicht nur viel Energie, sondern auch
viele soziale Komponenten.

Der Spirituellen- bzw. der Kausalkörper ist der „sechste Körper“! Er steht
für die Transformationsprozesse, welche sich primär auf die „unteren
Ebenen“ beziehen, d. h. auf die Ebenen des Astralkörpers, des Mentalkörpers,
des Emotionalkörpers, des Ätherkörpers und des physischen Körpers. Der
Spirituellen- bzw. der Kausalkörper besteht während unser aller
Inkarnationen weiter und vergeht erst, wenn alle „karmischen“
Zusammenhänge gelöst sind. Er beherbergt die ersten Teile unseres
kosmischen Bewusstseins sowie all unsere Pläne, Vorstellungen,
Ausführungen, Pflichten, Zielsetzungen und Absichten. Man könnte diesen
Körper auch als einen „himmlischen Körper“ bezeichnen, da er von hoher
spiritueller Natur ist. Man kann dies nicht wirklich Beschreiben, man muss es
wirklich fühlen und wissen, denn wenn die Chakren harmonisch
zueinanderstehen und perfekt energetisch aufeinander abgestimmt sind, und
somit auf jeder Stufe gereinigt und offen sind, strömt bedingungslose Liebe
vom Kausalkörper aus, und diese ist etwas Unbeschreibbares!

Dieser Zustand ist jedoch immer nur temporär, da das menschliche


Bewusstsein einen permanenten Energiestrom solcher Intensität nicht
verarbeiten kann!

Der Spirituellen- bzw. der Kausalkörper hat folgende Aufgabe: Mit Hilfe
des Spirituellen- bzw. der Kausalkörper kann man „seine eigenen
kosmischen“ Bereiche vorstoßen. Dieser Körper ist eine wichtige
Relaisstation für den „wahren Willen“ eines jeden Menschen! Für eine wahre
Selbsterkenntnis, welche mit dem Erkennen des wahren Willens endet, ist
dieser Körper essenziell! Ferner kann man sagen, dass dieser Körper den „6.
Sinn“ des Menschen vermittelt! Der 6. Sinn, den man vielleicht mit
Erklärungen wie metapsychologischer Sinn oder magischer Sinn erklären
kann, vermag es nicht unserer Ratio ein permanentes Bild zu geben. In einem
Ritual oder einer Astralreise z. B., wo Entitäten angerufen werden, „fühlen“
wir mit dem 6. Sinn, dass die Wesenheit aktiv bei uns ist oder nicht. Wir
„sehen“ es z. B. mit dem dritten Auge oder fühlen es über unser
Chakrensystem, wobei die Energie direkt aus dem Spirituellen- bzw. der
Kausalkörper kommt.
Blockaden im Spirituellen- bzw. der Kausalkörper sind im Grunde nicht
vorhanden. Das Einzige, was als Blockade auslegen kann, ist eine „nicht
perfekte Kalibrierung“, was dazu führt, dass man nicht ohne Weiteres
Kontakt zu den eigenen kosmischen Energien bekommt!

Der Intuitions- bzw. Buddhikörper ist der „siebte Körper“! Wenn man es
kurz umreißen wollte, dann kann man diesen Teil der Existenz als einen der
Sitze unsere „Seele“ bzw. Seelenanteile nennen. Es ist eben das „Ewige eine“
in uns, der Funken der in allem ist. Er durchdringt alle anderen Körper und
verbindet sie untereinander in multidimensionaler Art, d. h., er hat unendlich
viele Energieharmoniken, auf die man sich einstellen kann, um mit dem
Körper zu arbeiten. Im Intuitions- bzw. Buddhikörper findet man die
energetische Zugehörigkeit der verschiedenen kosmischen Gruppierungen
der Sterngeborenen. So kann man im Intuitions- bzw. Buddhikörper
„erkennen“ ob der Mensch, der mit einem zusammen kosmisch arbeiten will,
ein weißer Bruder, eine schwarze Schwester, ein roter Bruder, oder sonst eine
individuelle und kosmische Zugehörigkeit besitzt.

Der Intuitions- bzw. Buddhikörper hat die Fähigkeit gleichzeitig alle


anderen Körper zu bearbeitet, bzw. man kann, wenn man es wünscht, alle
anderen Körper bearbeiten, oder auch nur einen Speziellen. In Bezug auf eine
energetische Selbstreinigung ist dieser Körper essenziell. Der Körper wird
auch Intuitionskörper genannt, was darauf schließen lässt, dass seine
Frequenzen archetypische Erkenntnisse umschließen.

Im Intuitions- bzw. Buddhikörper sind alle Informationen des eigenen


Bewusstseins gespeichert, die wiederum Inkarnationsinformationen in Raum
und Zeit enthalten. Sämtliche Wahrnehmungen, die wir Menschen
bekommen, die auf direkte Intuition beruhen, der „7. Sinn“, sind
Schwingungen, die aus dem energetischen Frequenzfeld dieses Körpers
stammen.

Auch der 7. Sinn, den man als kosmischen Sinn oder gnostischen Sinn
betiteln könnte, vermag es nicht die Ratio so zu überzeugen, dass sie es ohne
Weiteres akzeptieren kann. Ich weiß z. B., dass ich meine Umwelt allein
durch meine Gedanken manifestieren kann und dass ich durch Quantenmagie
meine Welt verändern kann. Doch meine Ratio akzeptiert das nicht, und
kommt sehr gerne mit Sprüchen wie „Lottogewinn“ oder „flieg doch mal
zum Mond“ daher. Auch wenn ich jetzt sage, dass es was mit einer
Energieverteilung zu tun hat, ob ein Lottogewinn möglich ist, befinde ich
mich in einer Diskussion mit meiner Ratio und zeige deutlich, dass mein 7.
Sinn es nicht vermag meine Ratio zu erreichen!
Zum Glück können jedoch Emotionen, die, wenn man es genau
betrachtet, auch wieder keine „normalen Emotionen“, so wie der Mensch es
definieren würde, sind, sondern eher kosmische Emotionsschwingungen, wie
z. B. selbstlose Liebe, Barmherzigkeit, Ehre, Gnade und Demut, auch die
Ratio erreichen. Diese Emotionen agieren auf der Ebene des Buddhikörper
sehr „weit“ entwickelt, da sie sich nicht ausschließlich einer Dualität
bedienen müssen.

Der Intuitions- bzw. Buddhikörper hat folgende Aufgabe: Erneut kann


man mit Hilfe dieses Körpers zu seinen eigenen kosmischen Bereichen
vorstoßen. Dieser Körper vermittelt die „kosmischen Emotionen“, welche
letztlich „zu einem Sieg“ führt und einen „Aufstieg“ oder eine „Aktivierung“
forciert! Ferner kann man sagen, dass dieser Körper den „7. Sinn“ des
Menschen vermittelt! Blockaden im Intuitions- bzw. Buddhikörper sind im
Grunde nicht vorhanden. Das Einzige, was man auch hier als Blockade
auslegen kann, ist eine „nicht perfekte Kalibrierung“, was erneut dazu führen
kann, dass man nicht ohne Weiteres Kontakt zu den eigenen kosmischen
Energien bekommt!

Als letzten der Körper in den Sphären, die noch direkt etwas mit
Bewusstsein zu tun haben, möchte ich den Atmankörper aufführen. Er wird
als unser „Höheres Selbst“, als ein Körper von kristallener, absoluter Klarheit
wahrgenommen, ein Körper, in dem der göttliche Funke klar zu erkennen und
vor allen zu fühlen ist, unsere Identität mit der Quelle allen Seins!

Doch über das höhere Selbst nun zu berichten wäre sinnlos, denn ich
würde immer über mein eigenes Berichten, d. h. alles, was man durch
mediale Arbeit erfährt, ist, so paradox es auch wieder sein mag, absolut
Individuelle, auf einer Ebene, in der es keine Individualität gibt. Es gibt die
verschiedensten Definitionen und Berichte über das „Höhere Selbst“, doch
alle spiegeln immer nur eigene Erfahrungen wieder. Der Bereich des
Atmankörpers muss aber von jedem selbst erfahren werden, und von jedem
selbst erkannt werden. Alles was man zu diesem Körper schreiben würde,
wäre viel zu ungenau, da ich nur über mein eigenes höheres Selbst berichten
würde. Zwar erfolgt auf dieser Ebene auch die Kommunikation zu anderen
Energien, die man als „Atmankörper“ klassifizieren kann, doch ist die
Kommunikation wieder so, dass es irrelevant wäre, sie mit menschlichen
Wörtern zu beschreiben. Wer Kontakt zu seinem höheren Selbst bekommen
hat und diesen auch für eine unterschiedliche Zeitspanne aufrecht halten
kann, wird wissen, was ich meine. Für alle anderen muss ich leider sagen,
dass es jeder nur SELBST definieren kann!
Dennoch möchte ich einige Grundinformationen und
Vergleichsmöglichkeiten geben.

Oft wird berichtet, dass der Atmankörper als Meister „über alle fünf
Welten“ gesehen wird,
d. h. über das Physische, über das Ätherische, das Astrale, das Intuitive
und auch über das Reich was den Atmankörper ausmacht. Das Wort Meister
steht einfach als Erklärungswort dafür, dass man sich vorstellen kann, dass
die Energien, die dort vorhanden sind, natürlich die absolute Kontrolle über
den Geist und die Materie haben. Die Ausdehnung des Atmankörpers
entspricht einem unendlich weit vernetzten Energiefeld, das mit unendlichen
vielen Ebenen multidimensional verbunden ist.
Der Austausch der Energien, der Liebe und des Lichts auf dieser Ebene,
ist allumfassend, wobei ich jetzt den Austausch auf dieser Ebene meine, d. h.
von höherem Selbst zu höherem Selbst.
Die Arbeit mit dieser Ebene besteht IMMER und ÜBERALL, doch wenn
man sich nun fragt, wann man es merkt, muss man sagen, sehr selten. Es ist
also nicht so, dass man nur mit dieser Ebene arbeitet, wenn man mit dem
höheren Selbst in Kontakt tritt, nein, denn dies ist immer nur für das
Bewusstsein ein ganz schmaler und sehr linearer Ausschnitt von einem
Bereich, der ALLES und auch NICHTS ist. Das höhere Selbst, der
Atmankörper, ist die Relaisstation zu den „göttlichen Sphären“ und zu den
eigenen kosmischen Anteilen. Es ist als Pforte zu sehen, wo man mit dem
Bewusstsein allein niemals hindurchtreten kann. Man kann zwar hinter die
Pforte schauen, doch alles, was man übermittelt bekommt, von jenseits der
Pforte, bekommt man von seinem höheren Selbst.
In der Kabbalah ist der Atmankörper ganz deutlich in Tiphereth
angeordnet – es ist der Christuszustand, die chymische Hochzeit, das
menschliche Alpha und Omega! Das höhere Selbst!

Der Atmankörper hat folgende Aufgabe: Das leben des „wahren Willen“!
Die Erkenntnis des „höhen Selbst“! Das Einnehmen SEINES PLATZES im
„Großen Werk“! Blockaden im Atmankörper nicht vorhanden.

Dies soll im Rahmen der Theorie nun ausreichend sein.


Im Buch „STARSEED – Wir – Sterne im Lichte des Kosmos“ heißt es
weiter …. Im Folgenden kommen drei praktische Arbeiten, die sich auf die
eigenen Energiekörper beziehen, auf die kosmischen Chakren und auf die
eigenen Anteile, die man möglicherweise kontaktieren kann.
Die Arbeiten sind als geführte Meditationen bzw. Astralreisen verfasst,
sodass man ihnen recht einfach folgen kann. Da diese praktischen Arbeiten
jedoch einen evolutionstechnischen Wert besitzen, sind Barrieren und
Hindernisse absichtlich eingebaut worden. Es bleibt natürlich dem Leser
überlassen, wie ehrlich er die Arbeit vollzieht. Die Erfahrung hat gezeigt,
dass Selbstbetrug und Streicheleinheiten für das Ego nett, für die Evolution
aber wertlos sind. Es ist besser an einer Barriere vorerst zu scheitern, als
sich selbst zu betrügen.
So muss man in den praktischen Arbeiten kleinere Rätzel bzw.
Herausforderungen lösen, die sich alle auf die eigene Kreativität beziehen.
Gleichzeit muss ich natürlich erwähnen, dass man seine körperlichen
Chakren kennen und auch steuern sollte. Wenn es darum geht, auf der
astralen Ebene etwas zu „sehen“, man jedoch noch niemals mit seinem Stirn-
Chakra gearbeitet hat, ist die praktische Arbeit wirkungslos. Da die Arbeiten
teilweise sehr lang sind, sei erwähnt, dass man sie auch selbstständig kürzen
kann und sich nur auf die „Brennpunkte“ fixieren kann.

… doch sind diese Arbeiten nicht mehr abgedruckt, da hier nun endlich
ENDE ist! J
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Stejnar, Emil; Das Schutzengelbuch: Wie erlangt man Kontakt mit den
höheren Wesen; Verlag: Ibera; Auflage: 1., Aufl. (12. Oktober 2007)
Steiner, Rudolf; Der Mensch ein Ergebnis des Zusammenwirkens von
Luzifer und Ahriman - Drei Vorträge gehalten am 20., 21. und 22. November
1914 in Dornach; Philosophisch-Anthroposophischer Verlag am Goethanum
Dornach (1948)
Urban, Albert J.; Lexikon der Engel: Namen, Geschichte, Deutung;
Verlag: Voltmedia Gmbh (November 2005)
Webster, Richard; Die Engel-Enzyklopädie - Alle Engel von A bis Z;
Verlag: Aquamarin (11. März 2010)
Worms, Abraham; Das Buch der wahren Praktik in der göttlichen Magie;
Verlag: Diederichs (August 1996)

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