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Beeinflussung durch Medien

Bildung und Politik:


 Massenmedien (Presse, Fernseher, Internet) nicht mehr wegzudenken

 Dienen der Gesellschaft (Unterhaltung, Bildungsquelle, Vermittlung von


Normen und Werten) und dem ökonomischen System (z.B. als Werbeträger)

 Politische Rolle: informieren Bürger über Wahlprogramme, aktuelle


Geschehnisse, tragen zu politischen Bildung und Meinung bei

 Beschaffung und Verbreitung von Wahlprogrammen/Informationen, Ausübung


von Kritik

 Medien so wichtig, dass sie manchmal auch „vierte Gewalt“ genannt werden,
neben den drei Staatsgewalten: Judikative, Legislative, Exekutive

 Recht auf Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland im Grundgesetz

 Bundesverfassungsgericht: Presse hat eine wichtige Position in der Demokratie

 Größten Regeln des Pressekodex:


o Achtung der Menschenwürde, Privatleben, Intimsphäre

o Wahrheitsgetreue Berichterstattung

o Gründliche & faire Recherche

o Vermeidung von Darstellung von Gewalt und Brutalität

 TV-Duelle:

o Übertragung von Wahlkampfdebatten ins Fernseher oder ins Radio

o Viele Menschen werden erreicht  bedeutende Stellung im Wahlkampf

o hauptsächlich in Amerika, sind in der Gesellschaft so verankert dass sich kaum ein
Politiker weigern kann, an ihnen teilzunehmen

o nach amerikanischen Vorbild wurde bei der Bundestagswahl 2002 ein „Kanzlerduell“
zwischen den ehemaligen Kandidaten Gerhard Schröder und Edmund Stoiber
ausgestrahlt

o 2005 wurde ebenfalls ein TV-Duell zwischen Angela Merkel und Gerhard Schröder
ausgestrahlt

 20 Millionen Menschen sahen sich das Duell an und lief auf den 4 größten
Fernsehsendern (ARD, ZDF, Sat1, RTL)

 aktive politische Beteiligung der Bürger (Partizipation)


 Bedingungen: Bürger brauchen eine Medienkompetenz

o müssen wissen woher und durch welche Medien sie ihre Informationen
finden

 müssen Interesse an politischen und gesellschaftlichen Themen zeigen

 durch Schwerpunkte innerhalb der Berichterstattung wird den Bürgern


vermittelt welche Ereignisse und Themen aktuell von Bedeutung sind

→ beeinflusst Bewertungskriterien, nach denen Politiker beurteilt werden, da


sie sich auch mit ihrem Wahlprogramm an den Schwerpunkten orientieren

Beeinflussung?

• Positive Medienbeeinflussung:

◦ Integrationsfunktion, multikulturelle Gesellschaft, die isoliert nebeneinander


lebt

◦ Medien liefern Inhalte und Themen die alle kennen und betreffen

• Negative Medienbeeinflussung:

o Vorwürfe: Verdummung und Desinformation der Gesellschaft

o Ernster zu nehmen: verzerrte Mediendarstellung der Wirklichkeit führt


zu einem verschobenem Weltbild

 Extrem schlanke Models im Fernsehen/Magazinen/sozialen


Medien = Neigung zu Essstörungen bei Heranwachsenden

 Leicht zu findende pornografische Inhalte (auch für Kinder)

 Gewalt in Filmen & Computerspielen kann zur Neigung von


Toleranz und Anwendung von gewalttätigem Verhalten führen

 Nachahmungen von z.B. Suizid

 Werbung beeinflusst Konsumwelt, deutsche Unternehmen geben


jährlich 30 Milliarden Euro für Werbung aus

o Medien verstärken diese oft schon vorhandenen Neigungen und


individuelle Eigenschaften (Überforderung, Einsamkeitsgefühl, schweres
soziales/familiäres Umfeld)

 Selektive Mediennutzung: Bevorzugung/Nutzung von Medien/Nachrichten, die


der eigenen Meinung entsprechen
 Echte Meinungsänderung im Gespräch mit Personen, da Medien einem
Manipulationsverdacht unterlegen und Bürger mit Beeinflussungsversuchen
rechnen  sind misstrauischer

o 1. Stufe: Massenmedien verbreiten sich, 2. Stufe: durch Gespräche und


meinungsstarke Personen kann es zur Überzeugung/Meinungsänderung
kommen

 rechtliche Aufgabe: Kritik- und Kontrollfunktion

 unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Berichterstattung

 unterschiedliche Weise der Beurteilung in Entscheidungen der Politik

 unmögliche weltweite Berichterstattung

→ Journalisten gelangen in eine Machtposition

 können so aktiv in die Meinungsbildung der Zuschauer eingreifen, indem sie


bestimmte Themen aufgreifen

 z.B große Artikel, die Aufmerksamkeit erregen auf der Titelseite und kleine
Artikel auf der letzten Seite

→ keine Beachtung der Relevanz der Themen sondern der


Aufmerksamkeitsgrad und Schnelligkeit gewinnt an Bedeutung

→ nach Profit ausgerichtet

 in manchen Staaten gibt es keine Pressefreiheit und die Menschen kämpfen mit
ihrem Leben für dieses Recht

 Internet und Pressezensur

→ Verfälschung der Wirklichkeit

 Legen wir noch einen Wert auf unsere Pressefreiheit? Gesellschaft ist auf
Unterhaltung, Ablenkung fokussiert, unsachliche Berichte

 das wichtige vom unwichtigen trennen

Intimität und Medien:

• Text aus dem Info Buch

• „Was wir durch Facebook und Co. Verlieren“ Autor Martin Simons

• Verkümmerung des Individuums


• öffentliche Auskunft über Gefühle, Sehnsüchte, Gemütszustände

• in den sozialen Netzwerken gibt es keine Vorgaben oder Regelungen darüber,


was privat und intim ist und was nicht

• es ist üblich das Ende seiner Beziehung öffentlich auf Facebook zu stellen

• Definition der Intimsphäre legt das Individuum fest

• kulturgeschichtlich ein neuer Zustand

• Privates und Intimes unterlag zuvor strengen gesellschaftlichen Regeln

• Intimsphäre war ein ungeschriebenes Gesetz an das sich jeder gehalten hat

• Strategie der Selbstbefreiung durch Selbstentblößung gewinnt immer mehr an


Bedeutung

• zb gewann die Schwulenbewegung auch immer mehr an Selbstverständnis


durch öffentliche Outings

• anonyme Massengesellschaft in der Aufmerksamkeit und Beachtung wichtige


Aspekte sind

• intime Geborgenheit durch Teilen und Posten des Gemütszustandes, da viele


dem auch zustimmen oder dies verstehen

• oft übersehen, jeder weiß dies doch ist sich dessen im unbewussten bewusst:

→ Medienpräsenz eines Individuums, da alles was im Internet gespeichert wird,


nicht mehr gelöscht werden kann

• Verlust eines Selbst, durch Teilen des eigenen Lebens auf sozialen Medien

• „Nur wer etwas für sich behalten kann, erfährt auch den Besitz seiner Selbst
und erfährt seinen Eigenwert“

→ durchlebt Momente und Gefühle intensiver, da man nicht auf Anerkennung


und Nachrichten von sozialen Medien wartet
Die Jugend:
 Jeder Deutsche verbringt täglich durchschnittlich 10 Stunden mit Medien
(Fernseher, Handy, Radio, Internet…)

 98% der 14-19 jährigen, sind online

 95% der 20-29 jährigen sind online

 27% der 60+ jährigen sind online

 Primetime (Zeit mit den meisten Nutzern) 18-20 Uhr

 Frühe Auseinandersetzung mit sozialen Medien durch Fernseher, Handys,


Tablets etc.

 nach der Schule sind Medien die wichtigste Quelle für lebenslanges Lernen,
Wissen und politische Bildung

 Zu viele Einflüsse, wissen nicht wie man filtert und damit (Informationsstrom)
umgeht

 Eltern vernachlässigen die Aufgabe, dass sie auf ihre Kinder aufpassen sollen

o Gehen davon aus, dass Kinder sich selbst kontrollieren können

 Sind zu jung und unerfahren

o Wollen, dass Kinder Selbstständigkeit lernen

o Eltern müssen auf ihre Kinder und deren Medienpräsenz achten, da sie
selbst zu jung sind um mögliche Sackgassen zu erkennen

o Gewalttätige Computerspiele und Vernachlässigung der Eltern 


unkontrolliertes Verhalten der Kinder, Verwechselung von Spielen und
der Realität