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Stand: Januar 2018

Merkblatt zur Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis


für eine Ausbildung oder Praktikum

Vorbemerkung:

Die Ausbildung wird arbeitsrechtlich als Arbeitsaufnahme angesehen. Sie benötigen nicht nur
eine Aufenthaltserlaubnis, sondern auch eine Arbeitserlaubnis durch die Bundesagentur für
Arbeit. Die Botschaft prüft automatisch im Visaverfahren, ob eine Arbeitserlaubnis erteilt wird.

Die Erteilung eines Visum für die Ableistung eines Praktikums ist nur in drei Fällen möglich: -

 Pflichtpraktika (im Curriculum der Universität/ schulischen Ausbildung vorgeschrieben)


 in mit öffentlichen Mitteln der BRD oder der EU gefördertem Praktika und
 Anerkennungspraktika zur Erlangung der vollen Gleichwertigkeit der ausländischen
Berufsausbildung (in Mangelberufen, s. gesondertes Merkblatt).

ACHTUNG: Aufenthaltserlaubnisse für sog. „Schnupperpraktika“ ohne Vergütung zum


Kennenlernen eines Betriebes/ zur Berufsfindung können nicht erteilt werden.

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Bei der Antragstellung müssen Sie vorlegen:


 Reisepass, der noch mindestens 10 Monate gültig ist (und 2 Kopien)
 2 vollständig ausgefüllte Antragsformulare
 2 aktuelle biometrische Fotos
 die Bearbeitungsgebühr in Höhe von 150,- KM

Zusätzlich müssen Sie – jeweils im Original und 2 Kopien – vorlegen:

Zur Ausbildung:

1) Gültiger Ausbildungsvertrag mit Angabe über die Vergütung (mind. 800 € im


Monat)
Wenn die Vergütung weniger als 800 €/Monat beträgt, muss nachgewiesen werden, dass
der Lebensunterhalt gesichert werden kann. Bei Vorlage von Belegen, aus denen sich
ergibt, dass Kost und/oder Logis vom Ausbildungsbetrieb übernommen werden oder
kostengünstige Unterbringungen genutzt werden können (z.B. Ausbildungswohnheime),
können pauschal je 150 Euro angerechnet werden. Es kann auch eine
Verpflichtungserklärung durch einen Verwandten/Bekannten in Deutschland vorgelegt
werden, wenn die Vergütung weniger als 800 €/Monat beträgt (bei der Ausländerbehörde
erhältlich).

Bei kostenfreier Unterkunft bei Verwandten/Bekannten legen Sie bitte eine Bestätigung
des/der Anbietenden über die kostenfreie Unterkunft, sowie eine Kopie des
Stand: Januar 2018

Aufenthaltstitels/Personalausweises und den Mietvertrag/Eigentumsurkunde unter Angabe


der zur Verfügung stehenden Wohnfläche vor.

2) Nachweis der Deutsch-Kenntnisse: A2, für Ausbildung in einem Gesundheitsberuf B1


(akzeptiert werden nur Zertifikate vom Goethe Institut, ÖSD und telc-Zertifikate).
Davon ausgenommen sind Ausbildungen, bei denen Sprachkurse integriert sind.

Für das Pflichtpraktikum:


 Bestätigung der Universität/des Ausbildungsträgers, dass ein Pflichtpraktikum im
Curriculum des Studienganges vorgeschrieben ist
 Praktikumsvertrag mit Angabe der Vergütung

Für das Anerkennungspraktikum: s. gesondertes Merkblatt

Im Einzelfall können weitere Unterlagen nachgefordert werden. Unvollständige Anträge


können leider nicht abschließend bearbeitet werden.

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Allgemeine Hinweise:

 Ein bestehender Arbeitsvertrag bzw. ein festes Arbeitsangebot begründen keinen


Anspruch auf eine Arbeitserlaubnis.
 Deutsche und EU-Staatsangehörige werden bei der Ausbildungsplatzvergabe vorrangig
behandelt.
 Da für das Visum die Zustimmung der Bundesagentur für Arbeit notwendig ist, kann die
Bearbeitung mehrere Monate dauern

Visaanträge stellen Sie persönlich in der Botschaft.


Eine Online-Terminvereinbarung unter www.sarajewo.diplo.de ist erforderlich.

Öffnungszeiten der Visastelle:


Montag bis Freitag von 08.00 bis 12.00 Uhr. Für Fragen steht Ihnen die Botschaft unter der
Telefonnummer +387(0)33 565 380 zur Verfügung, Sprechzeiten können Sie hier einsehen