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Leseprobe

Taschenbuch bei Amazon:Com: http://goo.gl/kQHBuU
Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung
Originaltitel:
Attaining Your Desires By Letting Your Subconscious Work For You
Verfasserin:
Geneviève Behrend
(1881 - 1960)
Erstmals erschienen:
1929
Übersetzung:
Benno Schmid-Wilhelm
Lektorat:
Michael Göhner
Herausgeber:
i-bux.com
ISBN-13: 978-1500100377
ISBN-10: 1500100374
Versionen:
Taschenbuch: http://goo.gl/kQHBuU
PDF: http://goo.gl/Haj8QP
Kindle: http://goo.gl/z3EDJt
Geneviève Behrend
- i -
Inhaltsübersicht
Zum Geleit 1
Kapitel 1: Troward, Philosoph und Weiser 4
• Die frühen Jahre eines Genies 4
• „Ihr Kopf ist kein gewöhnlicher, junger Mann“ 5
• Eine persönliche Nahaufnahme 6
• Wahrheit aus der Trance 7
• In den Fußstapfen eines bewährten Führers 8
• Ein häuslicher Philosoph 10
Kapitel 2: Interpretation von Begriffen 13
Kapitel 3: Wie Sie das Gewünschte erhalten 14
• Wie unterschiedliche Ausprägungen der Intelligenz den Platz
eines Menschen im Universum bestimmen 20
• Die Intelligenz, die uns vom Affen unterscheidet 21
• Das Geheimnis der Steuerung der Lebenskräfte 22
• Den Lebensweg beleuchten 23
• Das Licht finden 24
• „Nicht durch die Schuld der Sterne, lieber Brutus,
durch eig‘ne Schuld nur sind wir Schwächlinge“ 25
• Nicht nach Zufällen im Leben suchen.
Jede Wirkung hat eine Ursache. 28
• Sie können jeweils nur eine Sache denken 28
• Sorgen aus dem Unterbewusstsein vertreiben 29
Kapitel 4: Missliebige Bedingungen überwinden 30
• Die Welt ist weder gut noch schlecht,
erst unser Denken macht sie dazu 30
• Umstände steuern und Fehlbedingungen korrigieren 31
• Vernunft und Ihre geistigen Fähigkeiten 32
• Beziehung zwischen Unterbewusstsein
und universellem Bewusstsein 33
• Die Unzulänglichkeiten der Natur wettmachen 33
• Wie die Natur durch das Wirken im Unterbewusstsein
das Getreide mahlen kann 34
• Der Silberstreif am Horizont 36
• Lernen Sie immer, selbst zu denken! 38
• Gott und Partner, Gesellschaft auf Gegenseitigkeit 39
Geneviève Behrend
- ii -
Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung
• Gott liefert die Speisen, aber er kocht sie nicht! 40
• Fünfzehn Minuten am Morgen und Abend sind nicht genug! 41
• Die Teufel der Zweifel und Angst 43
• Wie Sie die Angst verbannen 43
Kapitel 5: Wie Sie Ihren Willen stärken 45
• Wirkungsweise und Funktion des Willens 45
• Die Wichtigkeit von Willensübungen 46
• Ein gut entwickelter Wille ist der Handlanger der Intelligenz 47
• Energie und Intelligenz über das Training des Willens erlangen 48
• Übungen zur Willensstärkung 49
• Pflegen Sie eine Haltung der Zufriedenheit 49
• Willensübungen interessanter gestalten 51
Kapitel 6: Wie Sie dafür sorgen,
dass Ihr Unterbewusstsein für Sie tätig wird 52
• Vergegenwärtigen Sie sich das Geartetsein Ihres Wunsches 53
• Das geistige Wunschbild visualisieren 54
• Wofür ein Haus steht 56
• Im Gefühl des Geschütztseins leben 57
• Wie Sie Gesundheit und Harmonie aufbauen 58
• Reden Sie sich nie etwas ein, von dem Sie wissen,
das es nicht der Wahrheit entspricht 59
• Nutzen Sie Ihre schöpferische Kraft immer konstruktiv! 60
• Vergegenwärtigen Sie sich, was Sie sind,
damit dieser Gedanke Sie zu dem geleitet, was Sie sein wollen 60
• Pflegen Sie die Idee des Schutzes 61
• Der Brief eines Weisen 62
• Der Brief des Meisters 65
Kapitel 7: Praktische Empfehlungen für den Alltag 69
• Angst 69
• Ärger 69
• Eifersucht 70
• Entmutigung 70
• Enttäuschung 71
• Krankheit 72
• Maßlosigkeit 72
Genevieve Behrend
- iii -
Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung
• Gott liefert die Speisen, aber er kocht sie nicht! 40
• Fünfzehn Minuten am Morgen und Abend sind nicht genug! 41
• Die Teufel der Zweifel und Angst 43
• Wie Sie die Angst verbannen 43
Kapitel 5: Wie Sie Ihren Willen stärken 45
• Wirkungsweise und Funktion des Willens 45
• Die Wichtigkeit von Willensübungen 46
• Ein gut entwickelter Wille ist der Handlanger der Intelligenz 47
• Energie und Intelligenz über das Training des Willens erlangen 48
• Übungen zur Willensstärkung 49
• Pflegen Sie eine Haltung der Zufriedenheit 49
• Willensübungen interessanter gestalten 51
Kapitel 6: Wie Sie dafür sorgen,
dass Ihr Unterbewusstsein für Sie tätig wird 52
• Vergegenwärtigen Sie sich das Geartetsein Ihres Wunsches 53
• Das geistige Wunschbild visualisieren 54
• Wofür ein Haus steht 56
• Im Gefühl des Geschütztseins leben 57
• Wie Sie Gesundheit und Harmonie aufbauen 58
• Reden Sie sich nie etwas ein, von dem Sie wissen,
das es nicht der Wahrheit entspricht 59
• Nutzen Sie Ihre schöpferische Kraft immer konstruktiv! 60
• Vergegenwärtigen Sie sich, was Sie sind,
damit dieser Gedanke Sie zu dem geleitet, was Sie sein wollen 60
• Pflegen Sie die Idee des Schutzes 61
• Der Brief eines Weisen 62
• Der Brief des Meisters 65
Kapitel 7: Praktische Empfehlungen für den Alltag 69
• Angst 69
• Ärger 69
• Eifersucht 70
• Entmutigung 70
• Enttäuschung 71
• Krankheit 72
• Maßlosigkeit 72
Genevieve Behrend
- iii -
Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung
Zum Geleit
„Es ist kein Gut verloren!
Was wir jemals an Gutem gewollt,
erhofft oder erträumt haben, wird fortbestehen;
nicht als Abglanz, sondern als es selbst“.
Robert Browning (1812 - 1889)
„Das, was gewesen ist, ist das, was sein wird.
Und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird.“
Buch des Predigers 1, 19
Die Weisen vergangener Jahrhunderte waren sich über eines einig:
Wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er!
Die über Epochen und Ären gewonnene Erfahrung hat zweifelsfrei gezeigt,
dass das Gesetz immer unabänderlich ist. Wie nun soll der Mensch in seinem
Herzen denken, damit nur Gutes heranreifen und sich als Tat zeigen könne - ein
wahrlich seltenes Ergebnis?
Was ist dieses offenbar mysteriöse Geheimnis, das das matte Metall des
Lebens in wertvolle Münze verwandelt?
Das möchte ich Ihnen in diesem Büchlein offenbaren.
Ich berufe mich dabei auf die Aussagen des von mir hochgeschätzten Mei-
sters, Richter Thomas T. Troward. Als Darstellungsform habe ich den Dialog
gewählt; Studenten von Platons Werken werden mit der Dialogform bereits
wohlvertraut sein. Nach jahrelangem Studium dieses beinahe übermenschlichen
Geistes bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass diese literarische Form die
geeignetste ist, um auch die subtilsten Bedeutungsnuancen und Feinheiten
herauszukristallisieren.
Wenn sich meine geneigten Leser an meine Stelle versetzen und sich ihrer-
seits in die Rolle des Schülers begeben und die Antworten, die mein Lehrer mir
gegeben hat, als Antworten auf ihre eigenen Fragen betrachten, werden ihnen
diese Lektionen eine größere Klarheit und Lesefreude vermitteln.
Geneviève Behrend
- 1 -
Inhaltsübersicht
• Neid 73
• Selbstvorwürfe 73
• Überempfindlichkeit 74
• Unentschlossenheit 74
• Unglücklichsein 74
• Unruhe 75
• Unzufriedenheit 75
Kapitel 8 Praktische Umsetzung der Lektionen 76
Bonus: „Wahre Lebenskunst“ (PDF) 77
Kapitel 01: Wahre Lebenskunst
Kapitel 02: Die hohe Gunst des Gebens
Kapitel 03: Die Kunst der Wechselseitigkeit
Kapitel 04: Bewusstheit der Gottesgegenwart im Vergleich zur Bewusst-
heit der Erfahrungen über die Sinneseindrücke
Kapitel 05: Die persönliche Beziehung zu Gott
Kapitel 06: Individualität
Kapitel 07: Empfehlungen für mehr Lebenserfolg
Kapitel 08: Spontanheilungen
Kapitel 09: Ist ein tiefes Verlangen ein göttlicher Impuls?
Kapitel 10: Freiheit von innen heraus
Kapitel 11: Übungen für eine bessere Gesundheit.
Genevieve Behrend
- iv -
Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung
Zum Geleit
„Es ist kein Gut verloren!
Was wir jemals an Gutem gewollt,
erhofft oder erträumt haben, wird fortbestehen;
nicht als Abglanz, sondern als es selbst“.
Robert Browning (1812 - 1889)
„Das, was gewesen ist, ist das, was sein wird.
Und das, was geschehen, ist das, was geschehen wird.“
Buch des Predigers 1, 19
Die Weisen vergangener Jahrhunderte waren sich über eines einig:
Wie der Mensch in seinem Herzen denkt, so ist er!
Die über Epochen und Ären gewonnene Erfahrung hat zweifelsfrei gezeigt,
dass das Gesetz immer unabänderlich ist. Wie nun soll der Mensch in seinem
Herzen denken, damit nur Gutes heranreifen und sich als Tat zeigen könne - ein
wahrlich seltenes Ergebnis?
Was ist dieses offenbar mysteriöse Geheimnis, das das matte Metall des
Lebens in wertvolle Münze verwandelt?
Das möchte ich Ihnen in diesem Büchlein offenbaren.
Ich berufe mich dabei auf die Aussagen des von mir hochgeschätzten Mei-
sters, Richter Thomas T. Troward. Als Darstellungsform habe ich den Dialog
gewählt; Studenten von Platons Werken werden mit der Dialogform bereits
wohlvertraut sein. Nach jahrelangem Studium dieses beinahe übermenschlichen
Geistes bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass diese literarische Form die
geeignetste ist, um auch die subtilsten Bedeutungsnuancen und Feinheiten
herauszukristallisieren.
Wenn sich meine geneigten Leser an meine Stelle versetzen und sich ihrer-
seits in die Rolle des Schülers begeben und die Antworten, die mein Lehrer mir
gegeben hat, als Antworten auf ihre eigenen Fragen betrachten, werden ihnen
diese Lektionen eine größere Klarheit und Lesefreude vermitteln.
Geneviève Behrend
- 1 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Kapitel 6 - Wie Sie dafür sorgen, dass Ihr Unterbe-
wusstsein für Sie tätig wird
“Die größte Macht im Universum ist die Überlegenheit des Bewusstseins.
Das richtige Training der Wechselbeziehung
zwischen den unterbewussten und den objektiven Fähigkeiten
ist das Sesam-Öffne-Dich, das die reichste aller Schatztruhen öffnet:
die Fähigkeit des Erinnerns.
Mit dem Erinnern kommen natürliche Überlegungen,
Visionen, Wissen, Kultur und all das, was das Göttliche im Menschen ausmacht -
wenngleich nur im Keim - zum Vorschein“
Dr. Edwin F. Bowers
Schüler: Das Unterbewusstsein interessiert mich sehr. Wenn ich vol-
lends verstanden hätte, was Sie bisher zu diesem Thema ausgeführt
haben, wäre ich sicher zu der Einsicht gelangt, dass ich nur genau überle-
gen müsste, was ich genau will:
Als nächstes müsste ich diese Wunschvorstellung in mein Unterbe-
wusstsein versenken und es würde dann sofort anfangen, Mittel und
Wege anzuziehen, damit sich auf der materiellen Ebene das Entspre-
chende zeigt.
Lehrer: In der Tat ist das Studium des subjektiven Bewusstseins -
oder Unterbewusstseins - ein sehr umfassendes Thema. Ich bin viel-
leicht in der Lage, diese Ihnen bisher noch vage und eventuell sogar rät-
selhaft erscheinenden Zusammenhänge konkreter darzustellen. Es liegt
jedoch an Ihnen selbst, diesen Empfehlungen Lebenskraft zu verleihen
und das ist nur durch die Umsetzung in die Praxis möglich.
Schüler: Sie meinen also, dass ich aufgrund der praktischen Anwen-
dung Ihrer Empfehlungen auch praktische Ergebnisse erzielen werde,
die dann nicht nur mir selbst, sondern auch anderen weiterhelfen wer-
den?
Lehrer: Darum geht es. Die meisten Menschen ziehen mehr Befrie-
digung aus dem, was sie anderen geben können als nur aus dem, was sie
für sich selbst erhalten. Dieses Weitergeben erfüllt sie mit einem Gefühl
von Gewissheit und Freiheit.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 3 -
Zum Geleit
Insbesondere ist es mein Anliegen, Ihnen mit diesen Seiten die Methode des
wissenschaftlich richtigen Denkens nahezubringen und in Ihnen den Wunsch zu
erwecken, sich dieser Methode zu bedienen, um ausschließlich solche Gedan-
ken zu denken, die Sie als lohnenswertes Ergebnis verwirklicht sehen
wollen.
Darüber hinaus hoffe ich, Ihnen in diesem Buch ein besseres Verständnis
vom Wesen Gottes vermitteln zu können. Die Schnelligkeit, mit der sich die
Ideen des Menschen verändern, führt dazu, dass eine neue Zivilisation geboren
wird, welche sich bereits jetzt in einem besseren Begreifen der Beziehung zwi-
schen dem Menschen und seinem Schöpfer zeigt.
Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung Die gegenwärtige Generation
beginnt zu begreifen, dass das Unterbewusstsein das Reich ist, in dem der
Mensch herrscht.
Indem sich immer mehr Menschen bewusst der Macht ihrer Gedanken
bedienen, um auf diese Weise auf der materiellen Ebene die gewünschten
Ergebnisse herbeizuführen, wächst auch das Verständnis von der Unabdingbar-
keit der absoluten Gedankenkontrolle.
Vor allem möchte ich es Ihnen mit den nachfolgenden Ausführungen leich-
ter machen, in dem stündlichen Bewusstsein zu leben, dass Ihnen die Herrschaft
über widrige Umstände und Bedingungen verliehen wurde. Die bewusste Nut-
zung der schöpferischen Macht der Gedanken wird Sie schützen, leiten und ver-
sorgen, aber sie steht Ihnen nur dann zu Diensten, wenn Sie die Beziehung zwi-
schen den geistigen Abläufen und den materiellen Bedingungen verstehen.
Sie sollten diese Lektionen in der festen Absicht lesen, jedes Wort bewusst
zu durchdenken, damit Sie die volle Bedeutung jeder Aussage erfassen.
Die Macht der Gedanken ist das Reich Gottes in uns; sie ist ständig
am Erschaffen und sorgt für physische Gestalten und Formen, die unse-
ren vorherrschenden Gedanken entsprechen.
Troward sagte: „Ihre vorherrschenden Gedanken erschaffen die entsprechenden physi-
schen Bedingungen, weil Sie dadurch den Keim setzen, der nach seiner Art und zur rechten
Zeit alles Nötige anzieht, bis sich das Endergebnis auf der materiellen Ebene zeigt“.
Das ist das Prinzip, das die Grundlage für eine einfache und rationelle Philo-
sophie und eine praktische Vorgehensweise bilden soll, damit Sie jedes ge-
wünschte Ziel im Außen verwirklichen können.
Geneviève Behrend
Geneviève Behrend
- 2 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Kapitel 6 - Wie Sie dafür sorgen, dass Ihr Unterbe-
wusstsein für Sie tätig wird
“Die größte Macht im Universum ist die Überlegenheit des Bewusstseins.
Das richtige Training der Wechselbeziehung
zwischen den unterbewussten und den objektiven Fähigkeiten
ist das Sesam-Öffne-Dich, das die reichste aller Schatztruhen öffnet:
die Fähigkeit des Erinnerns.
Mit dem Erinnern kommen natürliche Überlegungen,
Visionen, Wissen, Kultur und all das, was das Göttliche im Menschen ausmacht -
wenngleich nur im Keim - zum Vorschein“
Dr. Edwin F. Bowers
Schüler: Das Unterbewusstsein interessiert mich sehr. Wenn ich vol-
lends verstanden hätte, was Sie bisher zu diesem Thema ausgeführt
haben, wäre ich sicher zu der Einsicht gelangt, dass ich nur genau überle-
gen müsste, was ich genau will:
Als nächstes müsste ich diese Wunschvorstellung in mein Unterbe-
wusstsein versenken und es würde dann sofort anfangen, Mittel und
Wege anzuziehen, damit sich auf der materiellen Ebene das Entspre-
chende zeigt.
Lehrer: In der Tat ist das Studium des subjektiven Bewusstseins -
oder Unterbewusstseins - ein sehr umfassendes Thema. Ich bin viel-
leicht in der Lage, diese Ihnen bisher noch vage und eventuell sogar rät-
selhaft erscheinenden Zusammenhänge konkreter darzustellen. Es liegt
jedoch an Ihnen selbst, diesen Empfehlungen Lebenskraft zu verleihen
und das ist nur durch die Umsetzung in die Praxis möglich.
Schüler: Sie meinen also, dass ich aufgrund der praktischen Anwen-
dung Ihrer Empfehlungen auch praktische Ergebnisse erzielen werde,
die dann nicht nur mir selbst, sondern auch anderen weiterhelfen wer-
den?
Lehrer: Darum geht es. Die meisten Menschen ziehen mehr Befrie-
digung aus dem, was sie anderen geben können als nur aus dem, was sie
für sich selbst erhalten. Dieses Weitergeben erfüllt sie mit einem Gefühl
von Gewissheit und Freiheit.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 3 -
Zum Geleit
Insbesondere ist es mein Anliegen, Ihnen mit diesen Seiten die Methode des
wissenschaftlich richtigen Denkens nahezubringen und in Ihnen den Wunsch zu
erwecken, sich dieser Methode zu bedienen, um ausschließlich solche Gedan-
ken zu denken, die Sie als lohnenswertes Ergebnis verwirklicht sehen
wollen.
Darüber hinaus hoffe ich, Ihnen in diesem Buch ein besseres Verständnis
vom Wesen Gottes vermitteln zu können. Die Schnelligkeit, mit der sich die
Ideen des Menschen verändern, führt dazu, dass eine neue Zivilisation geboren
wird, welche sich bereits jetzt in einem besseren Begreifen der Beziehung zwi-
schen dem Menschen und seinem Schöpfer zeigt.
Der spirituelle Weg zur Wunscherfüllung Die gegenwärtige Generation
beginnt zu begreifen, dass das Unterbewusstsein das Reich ist, in dem der
Mensch herrscht.
Indem sich immer mehr Menschen bewusst der Macht ihrer Gedanken
bedienen, um auf diese Weise auf der materiellen Ebene die gewünschten
Ergebnisse herbeizuführen, wächst auch das Verständnis von der Unabdingbar-
keit der absoluten Gedankenkontrolle.
Vor allem möchte ich es Ihnen mit den nachfolgenden Ausführungen leich-
ter machen, in dem stündlichen Bewusstsein zu leben, dass Ihnen die Herrschaft
über widrige Umstände und Bedingungen verliehen wurde. Die bewusste Nut-
zung der schöpferischen Macht der Gedanken wird Sie schützen, leiten und ver-
sorgen, aber sie steht Ihnen nur dann zu Diensten, wenn Sie die Beziehung zwi-
schen den geistigen Abläufen und den materiellen Bedingungen verstehen.
Sie sollten diese Lektionen in der festen Absicht lesen, jedes Wort bewusst
zu durchdenken, damit Sie die volle Bedeutung jeder Aussage erfassen.
Die Macht der Gedanken ist das Reich Gottes in uns; sie ist ständig
am Erschaffen und sorgt für physische Gestalten und Formen, die unse-
ren vorherrschenden Gedanken entsprechen.
Troward sagte: „Ihre vorherrschenden Gedanken erschaffen die entsprechenden physi-
schen Bedingungen, weil Sie dadurch den Keim setzen, der nach seiner Art und zur rechten
Zeit alles Nötige anzieht, bis sich das Endergebnis auf der materiellen Ebene zeigt“.
Das ist das Prinzip, das die Grundlage für eine einfache und rationelle Philo-
sophie und eine praktische Vorgehensweise bilden soll, damit Sie jedes ge-
wünschte Ziel im Außen verwirklichen können.
Geneviève Behrend
Geneviève Behrend
- 2 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Schüler: Da mein Unterbewusstsein ein Teil des universellen Bewusst-
seins ist, müsste eine Idee oder ein Wunsch, den ich ihm einpräge, doch
automatisch zum universellen Bewusstsein weitergetragen werden. Sehe
ich das richtig?
Lehrer: Ihr subjektives Bewusstsein - oder Unterbewusstsein - ist im
Wesentlichen dasselbe wie das universelle Bewusstsein, mit dem es
untrennbar verbunden ist.
Ihr Unterbewusstsein erhält seine Prägung immer vom objektiven
Bewusstsein - also vom Tagesbewusstsein - und nie aus materiellen Din-
gen.Deshalb ist es notwendig, dass Sie Ihr Denken von der ersehnten
materiellen Sache abziehen und sich geistig ihrem spirituellen Symbol
widmen. Das spirituelle Symbol der gewünschten Sache ist der inhärente
Ursprung seiner Entstehung.
Wie Sie das geistige Wunschbild visualisieren
Diese Ausführungen erscheinen Ihnen vielleicht zu verworren, weil
wir es hier mit dem Unsichtbaren und nicht mit dem Sichtbaren zu tun
haben. Im weiteren Verlauf unserer Lektionen werden Sie jedoch sehen,
dass es im Grunde ganz einfach ist.
Unser Wissen über das Unsichtbare haben wir aus dem gewonnen,
was es im Bereich des Sichtbaren bewirkt. Ein Anschauungsbeispiel
dürfte Ihnen von diesem inneren Bereich Ihres Seins, der die Stütze von
allem ist, was im universellen Hier und Jetzt besteht, ein deutlicheres Bild
vermitteln: Versuchen Sie zunächst, sich selbst als reines Bewusstsein zu
sehen, dessen Wesenskern gut ist.
Reines Bewusstsein ist reines Leben und das Einzige, was es ganz
natürlich will, ist immer mehr Leben, wobei wir die Formen, durch die es
sich manifestiert, vorläufig außer Acht lassen. Daraus folgt, dass Ihre
Absicht umso eher von Ihrem Unterbewusstsein aufgenommen wird, je
reiner sie ist; von dort gelangt sie zum universellen Bewusstsein.
Ein Beispiel: Falls Sie sich ein Haus, einen bestimmten Stuhl, einen
gewissen Geldbetrag oder etwas anderes wünschen, sollten Sie zunächst
eingehend Gedanken darüber machen, wie die gewünschte Sache verur-
sacht wird. Indem Sie auf diese Weise über den geistigen Ursprung der
betreffenden Sache nachdenken, bringen Sie die schöpferische Macht
Ihres Unterbewusstseins (welche mit der gesamten schöpferischen Ener-
gie, die es gibt, verbunden ist) dazu, in der gewünschten Richtung aktiv
zu werden. Angenommen, Ihr Wunsch ist ein Haus.
Geneviève Behrend
- 5 -
Kapitel 7
Mit Sicherheit würde es Ihnen Freude bereiten, dieses Wissen ande-
ren weiterzugeben und die Empfänger würden dieses Wissen gerne
annehmen, generell leidet jedoch der Geist der Unabhängigkeit darunter.
Schüler: Wenn ich meinem Unterbewusstsein eine klare Vorstellung
davon eingeben würde, dass jeder Mensch in seinem Unterbewusstsein
über dieselbe Macht verfügt und aus eigenen Kräften alles anziehen
Macht verfügt und aus eigenen Kräften alles anziehen kann, was er sich
wünscht, würde eine solche Suggestion dann von den Unterbewusstsei-
nen der anderen Menschen aufgenommen?
Lehrer: Das wäre eine intelligente Vorgehensweise, um anderen
Menschen auf unpersönliche Weise zu helfen, mit ihrer grenzenlosen
Versorgung Kontakt aufzunehmen.
Schüler: Sie haben mir einmal gesagt, dass es eine sichere Möglichkeit
gäbe, dem Unterbewusstsein einen bestimmten Gedanken einzuprägen.
Könnten Sie das nochmals erläutern?
„Vergegenwärtigen Sie sich das Geartetsein Ihres Wunsches!“
Lehrer: Der Prozess unterscheidet sich beträchtlich von dem, den
Sie bei der Aufrechterhaltung einer Idee im so genannten Verstand
anwenden. Vor allem müssen Sie sich das Geartetsein Ihres Wunsches
vergegenwärtigen. Hierbei hilft es Ihnen, wenn Sie sich entspannt und
zuversichtlich fühlen. „Das Geartetsein von etwas ist der Ursprung seiner zu ihm
gehörigen Bewegung“. Falls Sie Ihrem Unterbewusstsein zum Beispiel ein
Gefühl des Seelenfriedens einprägen wollen, müssen Sie über die
Beschaffenheit dieses Seelenfriedens meditieren. Achten Sie darauf, wie
sich dies auf Sie auswirkt.
Fühlen Sie sich danach entspannt und zuversichtlich, so können Sie
davon ausgehen, dass Ihr Unterbewusstsein mit diesem Gedanken
geprägt wurde. Das meine ich, wenn ich von der „Vergegenwärtigung
des Geartetseins“ des Seelenfriedens spreche, und zwar nicht aufgrund
gewisser physischer Ursachen, sondern aufgrund Ihrer Anerkennung des
Hinwirkens des Lebens in Ihnen in einer spezifischen Richtung. Ihnen
steht das gesamte universelle Bewusstsein zu Diensten.
Sobald Sie Ihr Unterbewusstsein mit Ihrer Absicht geprägt haben,
steht seiner schöpferischen Macht nichts mehr entgegen. Das gilt für
alles, im Großen wie im Kleinen.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 4 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Schüler: Da mein Unterbewusstsein ein Teil des universellen Bewusst-
seins ist, müsste eine Idee oder ein Wunsch, den ich ihm einpräge, doch
automatisch zum universellen Bewusstsein weitergetragen werden. Sehe
ich das richtig?
Lehrer: Ihr subjektives Bewusstsein - oder Unterbewusstsein - ist im
Wesentlichen dasselbe wie das universelle Bewusstsein, mit dem es
untrennbar verbunden ist.
Ihr Unterbewusstsein erhält seine Prägung immer vom objektiven
Bewusstsein - also vom Tagesbewusstsein - und nie aus materiellen Din-
gen.Deshalb ist es notwendig, dass Sie Ihr Denken von der ersehnten
materiellen Sache abziehen und sich geistig ihrem spirituellen Symbol
widmen. Das spirituelle Symbol der gewünschten Sache ist der inhärente
Ursprung seiner Entstehung.
Wie Sie das geistige Wunschbild visualisieren
Diese Ausführungen erscheinen Ihnen vielleicht zu verworren, weil
wir es hier mit dem Unsichtbaren und nicht mit dem Sichtbaren zu tun
haben. Im weiteren Verlauf unserer Lektionen werden Sie jedoch sehen,
dass es im Grunde ganz einfach ist.
Unser Wissen über das Unsichtbare haben wir aus dem gewonnen,
was es im Bereich des Sichtbaren bewirkt. Ein Anschauungsbeispiel
dürfte Ihnen von diesem inneren Bereich Ihres Seins, der die Stütze von
allem ist, was im universellen Hier und Jetzt besteht, ein deutlicheres Bild
vermitteln: Versuchen Sie zunächst, sich selbst als reines Bewusstsein zu
sehen, dessen Wesenskern gut ist.
Reines Bewusstsein ist reines Leben und das Einzige, was es ganz
natürlich will, ist immer mehr Leben, wobei wir die Formen, durch die es
sich manifestiert, vorläufig außer Acht lassen. Daraus folgt, dass Ihre
Absicht umso eher von Ihrem Unterbewusstsein aufgenommen wird, je
reiner sie ist; von dort gelangt sie zum universellen Bewusstsein.
Ein Beispiel: Falls Sie sich ein Haus, einen bestimmten Stuhl, einen
gewissen Geldbetrag oder etwas anderes wünschen, sollten Sie zunächst
eingehend Gedanken darüber machen, wie die gewünschte Sache verur-
sacht wird. Indem Sie auf diese Weise über den geistigen Ursprung der
betreffenden Sache nachdenken, bringen Sie die schöpferische Macht
Ihres Unterbewusstseins (welche mit der gesamten schöpferischen Ener-
gie, die es gibt, verbunden ist) dazu, in der gewünschten Richtung aktiv
zu werden. Angenommen, Ihr Wunsch ist ein Haus.
Geneviève Behrend
- 5 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Schüler: Wenn ich mir ein Haus - eigentlich ein Heim - wünsche
und ich keinen normalen Weg sehe, wie ich ein solches erhalten kann,
soll ich dann diesen Wunsch meinem Unterbewusstsein einprägen,
indem ich mir die Art von Haus geistig vorstelle und dabei auch die geis-
tigen Vorstellungen von Schutz, Obdach und Komfort einbringe und
dann geistig in diesem Zustand verweilen, und zusätzlich eine
Atmosphäre der „reinen Absicht“ aufbauen?
Zwiespältige Gedanken wie zum Beispiel Ärger, Neid, Zweifel oder
Ängste lasse ich also auf keinen Fall zu, sondern konzentriere mich auf
Gedanken der Liebe, Freude, Schönheit und Harmonie. Ich lebe also
geistig in meinem Domizil. Könnte ich dann davon ausgehen, dass ich es
auf der materiellen Ebene erleben würde?
Wofür ein Haus steht
Lehrer: Ja, und zwar weil jede physische oder materielle Sache das
Ergebnis einer Idee ist, die vorher im Bewusstsein gehalten wurde. Diese
Ideen, welche ihrem Wesen nach universell sind, werden durch Ihr geisti-
ges Wunschbild und durch Ihr Bemühen, Gedanken auszuschließen, die
dem Wirken der Lebensgesetze zuwiderlaufen, individualisiert.
Wird diese Gewohnheit der Gedankenbildung beibehalten, so eröff-
net sich dadurch der Weg für die physische Manifestierung des geistigen
Wunschbildes, unabhängig davon, was dies im Einzelnen ist. In unserem
Beispiel eben ein Haus.
Ein Haus ist die Wirkung, die sich aus einem Bedürfnis nach Unter-
kunft, Schutz, Komfort und dergleichen ergibt.
Schüler: Ich habe nie darüber nachgedacht, wofür ein Haus eigentlich
steht. Jetzt erscheint es mir ganz normal, es mir als externalisiertes
Objekt einer inneren verursachenden Idee von Komfort, Schutz und
Unterkunft vorzustellen. Wie ich jetzt gelernt habe, ist das der Prototyp.
Mein natürlicher Impuls wäre jetzt, das Haus zu betreten und die
Türen und Fenster anzuschrauben. Das käme meinem Schutzbedürfnis
am meisten entgegen. Aber vielleicht würde mir das nicht immer ein
Gefühl der Sicherheit geben. Woher kommt das Gefühl eines wirklichen
Geschütztseins?
Geneviève Behrend
- 7 -
Kapitel 7
Jetzt kehren Sie zum Urkonzept des Hauses zurück. Die Idee eines
Hauses hat ihren Ursprung im Grundbedürfnis von Obdach, Schutz vor
den Elementen und Komfort. Aus diesen anfänglichen Wünschen
erwuchsen unsere heutigen Behausungen.
Also erbauen Sie zunächst in Ihrem bewussten Denken ein Haus und
achten darauf, dass Sie ausschließlich harmonische und konstruktive
Gedanken einbringen. Mit dieser Art des Denkens (oder geistigen
Erbauens) liefern Sie Ihrem Unterbewusstsein das Material, mit dem es
arbeiten kann.
Da das Unterbewusstsein empfänglich für Suggestionen ist, wird es
sich - unter Einbeziehung seiner natürlichen Schöpferkraft - an die
Arbeit machen und letztendlich das Haus verwirklichen.
Schüler: Wenn ich ernsthaft den Wunsch nach einem Haus ver-
spüre, wie sollte ich dann vorgehen?
Lehrer: Als erstes sollten Sie in Ihrem Tagesbewusstsein eine klare
Auffassung von der Art des Hauses aufbauen, das Sie sich wün-
schen: Soll es ein-, zwei- oder dreistöckig sein?
Wie viele Zimmer soll es haben und wie groß sollen diese sein?
Wie viele Fenster und Türen?
Kurzum, Sie sollten sich das fertige Haus sowohl innen wie auch
außen vor Ihrem geistigen Auge ausmalen. Gehen Sie um das Haus
herum. Sehen Sie sich die Außenfassade an. Dann treten Sie ein und
begutachten vom Keller bis zum Dachgeschoss alles aufs genaueste.
Danach lassen Sie das innere Bild los und verweilen beim spirituellen
Prototyp des Hauses.
Schüler: Mir ist nicht ganz klar, was der „spirituelle Prototyp“ ist.
Lehrer: Am einfachsten finden Sie einen spirituellen Prototyp von
einer Sache, indem Sie sich fragen, wozu Sie diese Sache haben wollen,
wofür sie steht.
Anders ausgedrückt: Was ist der Grund für seine Existenz? Wie wir
bereits gesehen haben, ist ein Haus eine Unterkunft, die Schutz und
Bequemlichkeit bietet. Wir können es als Schutzort bezeichnen.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 6 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Schüler: Wenn ich mir ein Haus - eigentlich ein Heim - wünsche
und ich keinen normalen Weg sehe, wie ich ein solches erhalten kann,
soll ich dann diesen Wunsch meinem Unterbewusstsein einprägen,
indem ich mir die Art von Haus geistig vorstelle und dabei auch die geis-
tigen Vorstellungen von Schutz, Obdach und Komfort einbringe und
dann geistig in diesem Zustand verweilen, und zusätzlich eine
Atmosphäre der „reinen Absicht“ aufbauen?
Zwiespältige Gedanken wie zum Beispiel Ärger, Neid, Zweifel oder
Ängste lasse ich also auf keinen Fall zu, sondern konzentriere mich auf
Gedanken der Liebe, Freude, Schönheit und Harmonie. Ich lebe also
geistig in meinem Domizil. Könnte ich dann davon ausgehen, dass ich es
auf der materiellen Ebene erleben würde?
Wofür ein Haus steht
Lehrer: Ja, und zwar weil jede physische oder materielle Sache das
Ergebnis einer Idee ist, die vorher im Bewusstsein gehalten wurde. Diese
Ideen, welche ihrem Wesen nach universell sind, werden durch Ihr geisti-
ges Wunschbild und durch Ihr Bemühen, Gedanken auszuschließen, die
dem Wirken der Lebensgesetze zuwiderlaufen, individualisiert.
Wird diese Gewohnheit der Gedankenbildung beibehalten, so eröff-
net sich dadurch der Weg für die physische Manifestierung des geistigen
Wunschbildes, unabhängig davon, was dies im Einzelnen ist. In unserem
Beispiel eben ein Haus.
Ein Haus ist die Wirkung, die sich aus einem Bedürfnis nach Unter-
kunft, Schutz, Komfort und dergleichen ergibt.
Schüler: Ich habe nie darüber nachgedacht, wofür ein Haus eigentlich
steht. Jetzt erscheint es mir ganz normal, es mir als externalisiertes
Objekt einer inneren verursachenden Idee von Komfort, Schutz und
Unterkunft vorzustellen. Wie ich jetzt gelernt habe, ist das der Prototyp.
Mein natürlicher Impuls wäre jetzt, das Haus zu betreten und die
Türen und Fenster anzuschrauben. Das käme meinem Schutzbedürfnis
am meisten entgegen. Aber vielleicht würde mir das nicht immer ein
Gefühl der Sicherheit geben. Woher kommt das Gefühl eines wirklichen
Geschütztseins?
Geneviève Behrend
- 7 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Kehren wir nochmals zu den Ausführungen zurück, die ich Ihnen
bereits gegeben habe. Wofür steht Geld? Wozu soll es verwendet wer-
den?
Ich persönlich finde, dass der Prototyp für Geld Substanz ist. Meine
Methode, mehr Geld zu manifestieren, besteht darin, dass ich mir geistig
den Betrag vorstelle, den ich für einen bestimmten Zweck benötige, sei
es in Form von Banknoten, Schecks, Wechseln oder was immer das Pas-
sendste ist.
Nachdem ich mir eine klare und deutliche innere Vorstellung gemacht
habe, vergrößere ich meine Vision vom Geld als Symbol für die Substanz
des Lebens und übertrage sie auf die aktuelle Situation. Meines Erach-
tens steht uns heute kein größerer Faktor für einen konstruktiven Aus-
tausch zur Verfügung als Geld.
Wie Sie Gesundheit und Harmonie aufbauen
In finanziellen Dingen würden Sie somit die Tatsache, dass die Sub-
stanz des Lebens den gesamten Raum durchdringt, fest in Ihrem Unter-
bewusstsein verankern. Sie ist in der Tat der Ausgangspunkt für alles,
unabhängig davon, ob sie die Form bestimmter Geldsummen oder von
etwas anderem annimmt.
Was die körperliche Gesundheit betrifft, so sollten Sie Ihr Denken so
harmonisch wie möglich ausrichten und sich geistig wohlauf sehen. Stel-
len Sie sich vor, dass Sie in Ihrem Alltag sinnvolle und nützliche Dinge
tun, so wie sie für einen gesunden Menschen ganz natürlich sind. Eine
solche Vorstellung geht von der Prämisse aus, dass das verursachende
Lebensprinzip in Ihnen immer harmonisch auf sich selbst wirken muss,
damit es harmonische körperliche Ergebnisse erzeugen kann.
Schüler: Der wichtigste Punkt für eine körperliche Gesundheit ist
demnach nicht so sehr das Wunschbild, sondern vielmehr eine Gedan-
kensteuerung auf ein klares Zentrum hin, unabhängig von der Beschaf-
fenheit der Bedingungen oder Symptome - ich muss also als völlig voll-
kommener und harmonischer Ausdruck des väterlichen Allgeists, des
Ursprungs von Gesundheit und Leben, wirklich in diesem Prototyp
leben.
Lehrer: Richtig! Und hier kommt Ihnen Ihr geschulter Wille zur
Hilfe, der Sie dabei unterstützt, Ihr Wunschbild aufrecht zu erhalten und
ständig in Ihrem Prototyp zu leben.
Geneviève Behrend
- 9 -
Kapitel 7
Im Gefühl des Geschütztseins leben
Lehrer: Die erste Voraussetzung wäre zunächst das Haus, in das Sie
gehen können. Erst dann könnten Sie Türen und Fenster einbauen, um
sich gegen unwillkommene Eindringlinge oder Gefahren zu schüt-
zen. Nachdem Sie diese Unterkunft erworben haben, würde sie für sich
alleine noch nicht genügend Schutz bieten. Das Gefühl des Geschützt-
seins entsteht in Ihnen selbst, indem Sie wissen, dass Sie von der all-
mächtigen, allgegenwärtigen und intelligenten Macht des Lebens
geschützt werden. Sicherlich ist Ihnen bewusst, dass Sie am Leben sind,
und dieses Verständnis bringt Ihnen ein Gefühl der Sicherheit, das Ihnen
verschlossene Türen und verriegelte Fenster nicht bieten können.
Schüler: Es wäre wunderbar, wenn man ständig in diesem Gefühl des
Geschütztseins leben könnte!
Lehrer: Das ist das Ziel unserer Reise. Wie wir gesehen haben, gibt
es im Unterbewusstsein des Menschen eine Macht, die ihn in die Lage
versetzt, mit der unendlichen Macht Gottes, dem Allgeist, Kontakt auf-
zunehmen und dadurch von ihm umhüllt zu werden. Eines der befriedi-
gendsten und tröstlichsten Gefühle ist dieses Geschütztsein von innen
heraus.
Schüler: Ich verstehe. Man sollte danach trachten, sich sein wahres
Selbst immer zu vergegenwärtigen. Das ist der wahre Schutz. Dieses
Selbst ist eins mit dem gesamten Leben und der gesamten Intelligenz.
Nochmals zurück zum Beispiel mit dem Haus. Da es die äußere
Erfüllung oder Verwirklichung eines Wunsches oder Bedürfnisses nach
Unterkunft und Schutz ist, müsste ich mir das Wesen des intelligenten
Geschütztseins durch das universelle Leben vergegenwärtigen. Dieses
würde dann seinerseits die notwendigen Bedingungen anziehen, um das
visualisierte Haus als sichtbares Objekt zu verwirklichen.
Lehrer: Wenn Sie sich die schöpferische Macht des universellen
Lebens vergegenwärtigen, nimmt sie jede Gestalt an, die ihm von Ihrem
visualisierten Wunsch verliehen wird. Das Haus ist nur ein Beispiel.
Schüler: Ich verstehe. Angenommen, jemand wünscht sich mehr Geld
oder eine bessere Gesundheit. Was wäre in solchen Fällen der Prototyp?
Lehrer: Am besten ist es immer, wenn man seinen eigenen Prototyp
findet.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 8 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Kehren wir nochmals zu den Ausführungen zurück, die ich Ihnen
bereits gegeben habe. Wofür steht Geld? Wozu soll es verwendet wer-
den?
Ich persönlich finde, dass der Prototyp für Geld Substanz ist. Meine
Methode, mehr Geld zu manifestieren, besteht darin, dass ich mir geistig
den Betrag vorstelle, den ich für einen bestimmten Zweck benötige, sei
es in Form von Banknoten, Schecks, Wechseln oder was immer das Pas-
sendste ist.
Nachdem ich mir eine klare und deutliche innere Vorstellung gemacht
habe, vergrößere ich meine Vision vom Geld als Symbol für die Substanz
des Lebens und übertrage sie auf die aktuelle Situation. Meines Erach-
tens steht uns heute kein größerer Faktor für einen konstruktiven Aus-
tausch zur Verfügung als Geld.
Wie Sie Gesundheit und Harmonie aufbauen
In finanziellen Dingen würden Sie somit die Tatsache, dass die Sub-
stanz des Lebens den gesamten Raum durchdringt, fest in Ihrem Unter-
bewusstsein verankern. Sie ist in der Tat der Ausgangspunkt für alles,
unabhängig davon, ob sie die Form bestimmter Geldsummen oder von
etwas anderem annimmt.
Was die körperliche Gesundheit betrifft, so sollten Sie Ihr Denken so
harmonisch wie möglich ausrichten und sich geistig wohlauf sehen. Stel-
len Sie sich vor, dass Sie in Ihrem Alltag sinnvolle und nützliche Dinge
tun, so wie sie für einen gesunden Menschen ganz natürlich sind. Eine
solche Vorstellung geht von der Prämisse aus, dass das verursachende
Lebensprinzip in Ihnen immer harmonisch auf sich selbst wirken muss,
damit es harmonische körperliche Ergebnisse erzeugen kann.
Schüler: Der wichtigste Punkt für eine körperliche Gesundheit ist
demnach nicht so sehr das Wunschbild, sondern vielmehr eine Gedan-
kensteuerung auf ein klares Zentrum hin, unabhängig von der Beschaf-
fenheit der Bedingungen oder Symptome - ich muss also als völlig voll-
kommener und harmonischer Ausdruck des väterlichen Allgeists, des
Ursprungs von Gesundheit und Leben, wirklich in diesem Prototyp
leben.
Lehrer: Richtig! Und hier kommt Ihnen Ihr geschulter Wille zur
Hilfe, der Sie dabei unterstützt, Ihr Wunschbild aufrecht zu erhalten und
ständig in Ihrem Prototyp zu leben.
Geneviève Behrend
- 9 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Ihr höchstes Ziel sollte es sein, sich ohne Wenn und Aber davon zu
überzeugen, dass der verursachende Allgeist, der die gesamte Welt
erschaffen hat, die Wurzel Ihrer Individualität ist! Aus diesem Grunde ist
er immer bereit, sein schöpferisches Wirken durch Sie weiterzuführen.
Sobald Sie diese Gedankenkanäle zur Verfügung stellen, sind Sie sogleich
in Besitz einer unfehlbaren reproduktiven Macht.
Schüler: Ich nehme an, dass ich mich nicht allzu sehr von anderen
unterscheide, wenn ich dazu neige, für alles Gute, das mir widerfährt, die
Anerkennung zu akzeptieren, für das Schlechte aber die Verantwortung
von mir weise und die Schuld eher bei den Umständen oder anderen
Menschen suche und darüber offenbar keine Kontrolle habe. Wie kann
ich diese erbärmliche Neigung überwinden?
Lehrer: Ich kann nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe:
Indem Sie sich beharrlich daran erinnern, dass die einzige schöpferische
Macht, die es gibt, nur eine Arbeitsweise kennt, nämlich das wechselsei-
tige Wirken.
Es gibt nur eine einzige primäre Ursache: Das universelle Bewusst-
sein. Und Ihr eigenes Unterbewusstsein ist ein Teil davon.
Um dieses Verständnis zu vertiefen, ist es notwendig, dass Sie Ihrem
Unterbewusstsein immer wieder die Tatsache einprägen, dass es in Bezie-
hung zum unbegrenzten Ganzen steht. Bringen Sie Ihr gesamtes Denken
und Fühlen in Verbindung mit dem Besten, das es in Ihnen gibt. Es gibt
einen alten englischen Spruch, der eine große Weisheit zum Es gibt einen
alten englischen Spruch, der eine große Weisheit zum Ausdruck bringt:
„Du bist, was du siehst. Wenn du Staub siehst, bist du Staub; wenn du Gott
siehst, bist du Gott“.
Vergegenwärtigen Sie sich, was Sie sind, damit dieser Gedanke
Sie zu dem geleitet, was Sie sein wollen!
Schüler: Damit soll wohl ausgesagt werden, dass das Gesetz immer
dasselbe ist. Der Gedanke, den ich immer wieder denke, wird sowohl in
meiner Innen- wie auch in meiner Außenwelt zu einer Tatsache. Deshalb
muss ich mir vergegenwärtigen, wer ich wirklich bin, um der zu werden,
der ich sein will. Habe ich das richtig verstanden?
Lehrer: Ja. Bleuen Sie sich diese Wahrheit fest ein.
Geneviève Behrend
- 11 -
Kapitel 7
Das geistige Wunschbild ist sozusagen der von Ihnen gesetzte Keim-
ling, und die Beschaffenheit der immer wieder gedachten Gedanken
prägt sich dem Unterbewusstsein ein und bringt die schöpferische Ener-
gie in Gang, welche dann nach der Vorgabe Ihres Wunschbildes Gestalt
annimmt.
Schüler: Das heißt also, dass die einzige schöpferische Macht des
Lebens das Unterbewusstsein ist, welches im Außen oder auf der materi-
ellen Ebene die Idee reproduziert, welche ihm eingeprägt wurde? Es ist
enorm, welche Möglichkeiten das eröffnet, wenn man es nur beweisen
könnte!
Lehrer: Damit Sie dauerhaft Ergebnisse erzielen können, ist es not-
wendig, dass Sie Ihre Beziehung zu dieser formlosen und hochgradig
prägbaren Macht verstehen.
„Reden Sie sich nie etwas ein, von dem Sie wissen, das es nicht der
Wahrheit entspricht“
Solange Ihr Gottvertrauen nicht auf dem soliden Fundament der
absoluten Überzeugung beruht, werden Sie in der Praxis nie brauchbare
Ergebnisse erzielen.
Schüler: Wie kann ich ein solches solides Fundament der Überzeu-
gung dauerhaft aufbauen?Manchmal bin ich mir dessen sicher und dann
scheint es sich wieder in Stein verwandelt zu haben und scheint nicht
mehr zum Leben erweckbar zu sein.
Nutzen Sie Ihre Schöpferische Kraft immer konstruktiv, niemals
destruktiv!
Lehrer: Wenn Sie diese schöpferische Kraft konstruktiv und aufbau-
end einsetzen, befinden Sie sich auf dem richtigen Weg.
Denken Sie daran, dass die schöpferische Energie nur einen einzigen
Modus operandi kennt, nämlich das Wechselspiel zwischen dem uni-
versellen Bewusstsein und Ihrem Unterbewusstsein und dann wieder von
Ihrem Unterbewusstsein zurück zum universellen Bewusstsein, der
Quelle, die unfehlbar auf den Gedanken reagiert, von der dieser
ursprünglich kam.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 10 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Ihr höchstes Ziel sollte es sein, sich ohne Wenn und Aber davon zu
überzeugen, dass der verursachende Allgeist, der die gesamte Welt
erschaffen hat, die Wurzel Ihrer Individualität ist! Aus diesem Grunde ist
er immer bereit, sein schöpferisches Wirken durch Sie weiterzuführen.
Sobald Sie diese Gedankenkanäle zur Verfügung stellen, sind Sie sogleich
in Besitz einer unfehlbaren reproduktiven Macht.
Schüler: Ich nehme an, dass ich mich nicht allzu sehr von anderen
unterscheide, wenn ich dazu neige, für alles Gute, das mir widerfährt, die
Anerkennung zu akzeptieren, für das Schlechte aber die Verantwortung
von mir weise und die Schuld eher bei den Umständen oder anderen
Menschen suche und darüber offenbar keine Kontrolle habe. Wie kann
ich diese erbärmliche Neigung überwinden?
Lehrer: Ich kann nur wiederholen, was ich bereits gesagt habe:
Indem Sie sich beharrlich daran erinnern, dass die einzige schöpferische
Macht, die es gibt, nur eine Arbeitsweise kennt, nämlich das wechselsei-
tige Wirken.
Es gibt nur eine einzige primäre Ursache: Das universelle Bewusst-
sein. Und Ihr eigenes Unterbewusstsein ist ein Teil davon.
Um dieses Verständnis zu vertiefen, ist es notwendig, dass Sie Ihrem
Unterbewusstsein immer wieder die Tatsache einprägen, dass es in Bezie-
hung zum unbegrenzten Ganzen steht. Bringen Sie Ihr gesamtes Denken
und Fühlen in Verbindung mit dem Besten, das es in Ihnen gibt. Es gibt
einen alten englischen Spruch, der eine große Weisheit zum Es gibt einen
alten englischen Spruch, der eine große Weisheit zum Ausdruck bringt:
„Du bist, was du siehst. Wenn du Staub siehst, bist du Staub; wenn du Gott
siehst, bist du Gott“.
Vergegenwärtigen Sie sich, was Sie sind, damit dieser Gedanke
Sie zu dem geleitet, was Sie sein wollen!
Schüler: Damit soll wohl ausgesagt werden, dass das Gesetz immer
dasselbe ist. Der Gedanke, den ich immer wieder denke, wird sowohl in
meiner Innen- wie auch in meiner Außenwelt zu einer Tatsache. Deshalb
muss ich mir vergegenwärtigen, wer ich wirklich bin, um der zu werden,
der ich sein will. Habe ich das richtig verstanden?
Lehrer: Ja. Bleuen Sie sich diese Wahrheit fest ein.
Geneviève Behrend
- 11 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Dieses Schreiben wurde von den Herrschaften, an die es gerichtet
war, für so hilfreich erachtet, dass sie es als Merkblatt drucken ließen.
Mittlerweile ist es allerdings vergriffen. Der rote Faden, der sich durch
dieses Schreiben zieht, lautet meines Erachtens: Versuchen Sie nichts!
Schüler: Jetzt bin ich aber überrascht! Ich dachte, dass ich es immer
versuchen sollte, auch wenn es schwierig sei?
Der Brief eines Weisen
„In Beantwortung Ihrer Frage, wie «das Unterbewusstsein rascher erweckt wer-
den könne», darf ich Ihnen hier meine Antwort geben.
Diese lautet: Versuchen Sie es nicht! Versuchen Sie nicht, Dinge zu etwas zu
machen, was sie nicht sind.
Das Unterbewusstsein wird deshalb so genannt, weil es unterhalb der Schwelle
des Tagesbewusstseins liegt.
Es ist der Erbauer es Körpers, aber wir können seine Bauarbeiten weder sehen,
hören noch fühlen.
Füllen Sie Ihr Tagesbewusstsein mit einer ruhigen und gelassenen Erwartung,
dass sich das Unterbewusstsein immer im Einklang mit den vorherrschenden Gedan-
ken Ihres Tagesbewusstseins an die Arbeit macht. Das Weitere sollten Sie dem
Unterbewusstsein überlassen.
Ferner stellten Sie die Frage, wie man sich im Leben bewusst auf Freude ausrich-
ten könne.
Meine Antwort ist schlicht, und vielleicht auch etwas altmodisch.
Sie lautet: Richten Sie Ihren Blick auf Gott. Kümmern Sie nicht um die Theolo-
gie, sondern vergegenwärtigen Sie sich, dass der universelle göttliche Allgeist ständig
alles durchströmt - durch unsensible Dinge als Atomenergie, durch Tiere als Instinkt
und durch den Menschen als Gedanke.
Wenn Sie dies tun, wird Ihre Manifestation von Gott Ihrem vorherrschenden
Denken über Gott entsprechen.
Betrachten Sie den göttlichen Allgeist als ein ständiges Fließen des Lebens, des
Lichts, der Intelligenz, der Liebe und der Macht, und Sie werden feststellen, dass die-
ser Strom auch durch Sie fließt und sich auf hunderterlei Arten, sowohl geistig wie
auch physisch, in Ihren Alltagsangelegenheiten zeigt.
Geneviève Behrend
- 13 -
Kapitel 7
Schüler: Ist hier, ähnlich wie bei dem Beispiel mit dem Haus, die
ursprüngliche Idee wieder die des Schutzes, unabhängig von der physi-
schen Gestalt?
Lehrer: Das Schutzbieten gehört zur Qualität des universellen
Lebens. Da es den gesamten Raum durchdringt, und immer bereit ist,
jede Gestalt anzunehmen, zu der es aufgerufen wird.
Wenn Sie sich das Wesen dieser Idee erschließen, werden Sie sehen,
wie rasch Sie entsprechende Ergebnisse erzielen werden. Da die Beschaf-
fenheit des Unterbewusstseins in Ihnen dieselbe ist wie im gesamten
Universum, wo es eine Vielzahl natürlicher Formen und Gestalten
erschafft, von denen auch Sie umgeben sind, hat es auch Sie erschaffen.
Es ist für Ihre Individualität verantwortlich. Ihr individuelles Unterbe-
wusstsein ist Ihr Anteil am großen Ganzen. Dies zu erkennen, befähigt
Sie, kraft Ihres eigenen Denkens physische Ergebnisse zu erzielen.
Schüler: Das erklärt mir den Sinn einer Passage in den „Edinburger
Vorlesungen“, in der Sie sagen: „Man sollte sein individuelles Unterbe-
wusstsein als das Organ des Absoluten und sein Tagesbewusstsein als
das Organ des Relativen betrachten“.
Pflegen Sie die Idee des Schutzes!
Lehrer: Die Idee im Absoluten ist der Anfang (oder Kern) einer
jeden Sache, unabhängig von der Gestalt, in der sie zum Ausdruck
kommt. So gibt es die Idee des Schutzes zum Beispiel im Leben selbst
(sie gehört fest dazu) und hat keine Beziehung zu einem Haus oder
Gebäude, das zu diesem Zweck erbaut wurde.
Schüler: Dann ist es also mein Tagesbewusstsein oder Verstand, der
dieser absoluten Macht die Idee dieser Beziehung vorschlägt?
Lehrer: Richtig. Und wenn Sie Ihrem Unterbewusstsein immer wie-
der sagen, dass es die einzige schöpferische Macht ist, die auf der materi-
ellen Ebene immer eine Entsprechung zu der ihm eingeprägten Vorstel-
lung erzeugt, werden Sie die Freuden des Erfolgs erleben.
Schüler: Ich beginne zu begreifen. Gibt es keine Möglichkeit, das
Unterbewusstsein aufzuwecken, damit es rascher reagiert?
Lehrer: Ich gebe Ihnen gerne die Kopie eines Schreibens, das ich
einmal als Antwort auf eine ähnlich formulierte Frage verfasst habe.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 12 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Dieses Schreiben wurde von den Herrschaften, an die es gerichtet
war, für so hilfreich erachtet, dass sie es als Merkblatt drucken ließen.
Mittlerweile ist es allerdings vergriffen. Der rote Faden, der sich durch
dieses Schreiben zieht, lautet meines Erachtens: Versuchen Sie nichts!
Schüler: Jetzt bin ich aber überrascht! Ich dachte, dass ich es immer
versuchen sollte, auch wenn es schwierig sei?
Der Brief eines Weisen
„In Beantwortung Ihrer Frage, wie «das Unterbewusstsein rascher erweckt wer-
den könne», darf ich Ihnen hier meine Antwort geben.
Diese lautet: Versuchen Sie es nicht! Versuchen Sie nicht, Dinge zu etwas zu
machen, was sie nicht sind.
Das Unterbewusstsein wird deshalb so genannt, weil es unterhalb der Schwelle
des Tagesbewusstseins liegt.
Es ist der Erbauer es Körpers, aber wir können seine Bauarbeiten weder sehen,
hören noch fühlen.
Füllen Sie Ihr Tagesbewusstsein mit einer ruhigen und gelassenen Erwartung,
dass sich das Unterbewusstsein immer im Einklang mit den vorherrschenden Gedan-
ken Ihres Tagesbewusstseins an die Arbeit macht. Das Weitere sollten Sie dem
Unterbewusstsein überlassen.
Ferner stellten Sie die Frage, wie man sich im Leben bewusst auf Freude ausrich-
ten könne.
Meine Antwort ist schlicht, und vielleicht auch etwas altmodisch.
Sie lautet: Richten Sie Ihren Blick auf Gott. Kümmern Sie nicht um die Theolo-
gie, sondern vergegenwärtigen Sie sich, dass der universelle göttliche Allgeist ständig
alles durchströmt - durch unsensible Dinge als Atomenergie, durch Tiere als Instinkt
und durch den Menschen als Gedanke.
Wenn Sie dies tun, wird Ihre Manifestation von Gott Ihrem vorherrschenden
Denken über Gott entsprechen.
Betrachten Sie den göttlichen Allgeist als ein ständiges Fließen des Lebens, des
Lichts, der Intelligenz, der Liebe und der Macht, und Sie werden feststellen, dass die-
ser Strom auch durch Sie fließt und sich auf hunderterlei Arten, sowohl geistig wie
auch physisch, in Ihren Alltagsangelegenheiten zeigt.
Geneviève Behrend
- 13 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Sorgen Sie sich nicht und versuchen Sie niemals, etwas zu erzwingen. Lassen Sie
die Dinge wachsen, denn durch Ihre Anerkenntnis des ständigen Fließens des All-
geists schaffen Sie die Voraussetzungen. Das Leben ist das Licht, das sie auf die rich-
tige Art und Weise zum Erstrahlen bringen wird.
Zermartern Sie sich nicht den Kopf über Tagesbewusstsein und Unterbewusstsein,
über subjektives und objektives Bewusstsein oder andere Begrifflichkeiten, seien diese
von mir oder von jemandem anderen. Gehen Sie einfach so vor, wie oben beschrieben
und bleiben Sie sechs Monate lang konsequent dabei. Sie werden dann die Macht
gefunden haben, die die Dinge bewirkt. Letztendlich ist es doch das, was wir wollen!
Dies alles lässt sich wie folgt zusammenfassen: Leben Sie ganz natürlich mit dem
Allgeist und machen Sie sich keine Sorgen! Sie und der Allgeist sind eins. Alles geht
ganz natürlich vonstatten.
Nun halten Sie dies vielleicht für allzu einfach. Doch wieso sollten wir die Dinge
unnötig verkomplizieren? Setzen Sie diese Empfehlungen in die Tat um und überlas-
sen Sie die Theorie sich selbst. Das Leben ist nicht in Büchern zu finden!
Lehrer: Ich habe aus vielen Teilen der Erde Briefe erhalten, in denen
die Schreiber um weitere Erläuterungen baten.
Einmal schrieb mich eine Dame aus New York an und bat um eine
Erklärung, was ich mit der Aussage im Merkblatt meinte, dass der All-
geist sie werde. Ich dachte, dass Sie das interessieren würde und Ihnen
ein Exemplar mitgebracht.
Schüler: Herzlichen Dank hierfür. Darf ich diese Briefe behalten?
Lehrer: Gerne.
Der Brief des Meisters
Bezüglich des Satzes im Merkblatt, in dem ich schrieb, dass das Unterbewusst-
sein Sie werde, fällt mir eine bessere Erklärung schlichtweg schwer.
Ich meine damit, dass es in einer Katze zur Katze und in einem Kohlkopf zum
Kohlkopf wird. Im Menschen jedoch, der bewusste und lebende Intelligenz ist, wird es
zu einer bewussten und lebenden Intelligenz.
Da der Allgeist unendlich ist, können Sie sich über das Gebet und die Medita-
tion an ihn richten, um eine größere lebende Intelligenz zu erlangen, das heißt:
Geneviève Behrend
- 15 -
Kapitel 7
Sie erzeugen diesen Strom nicht, aber Sie bereiten die Bedingungen vor, wonach er
entweder nur tröpfchenweise und schwach oder stark und mächtig durch Sie fließt.
Sie bereiten diese Bedingungen in Ihrem Inneren vor, indem Sie die geistige Hal-
tung einnehmen, in das Licht zu blicken (Gott ist Licht) und erwarten, von dort
Leben und Erleuchtung zu erhalten, und in Ihrem Äußeren, indem Sie mit Ihrer
Arbeit nicht das zunichte machen, was Sie gedanklich festzuhalten suchen; richten Sie
sich mit Bezug auf sich selbst nach dem einfachen Gesetz, dass Sie in Maßen alles
genießen, was Sie genießen können und befolgen Sie mit Bezug auf andere das einfache
Gesetz der Ehrlichkeit und Freundlichkeit was wir aber alle wollen, ist die Erkennt-
nis unserer Beziehung zur erschaffenden Macht in uns.
Diese Beziehung sieht folgendermaßen aus: Während der Allgeist durch Sie
fließt, wird er Sie und wird in Ihnen genau das, was Sie vorgegeben haben, genauso
wie Wasser die Form des Rohres annimmt, durch das es fließt.
Er nimmt die Gestalt Ihrer Gedanken an. Dieser Allgeist ist in hohem Maße
empfänglich. Um wie viel mehr muss dann erst recht das reine Lebensprinzip emp-
fänglich sein! Denken Sie darüber nach. Und dann denken Sie nochmals darüber
nach!
Betrachten Sie ihn als einen willkommenen Gefährten. Er wird sich dementspre-
chend verhalten.
Sehen Sie ihn als ein lebendiges Licht, das ständig durch Sie hindurchfließt und
Sie belebt, und er wird auf diese Weise reagieren.
Warum tut er dies? Weil er das Unendliche Ihres wahren Selbst ist.
Diese Antwort möge Ihnen genügen. Sie werden das Licht nur dunkler machen,
wenn Sie es zu sehr analysieren. Gott lässt sich nicht sezieren. Sie werden dadurch
keineswegs unpraktisch, sondern das genaue Gegenteil ist der Fall.
Das ist die wissenschaftliche Methode, um alles ins göttliche Licht zu bringen.
Lassen Sie Ihre Ideen in Ruhe für sich selbst weiterwachsen und Sie werden sehen,
wie sie in ihrem wahren Lichte erstrahlen.
Richten Sie sich immer nach den vier Prinzipien der Fröhlichkeit, Mäßigung,
Ehrlichkeit und Freundlichkeit.
Wie Sie dafür sorgen, dass das Unterbewusstsein für Sie tätig wird
- 14 -
Praktische Empfehlungen für den Alltag
Sorgen Sie sich nicht und versuchen Sie niemals, etwas zu erzwingen. Lassen Sie
die Dinge wachsen, denn durch Ihre Anerkenntnis des ständigen Fließens des All-
geists schaffen Sie die Voraussetzungen. Das Leben ist das Licht, das sie auf die rich-
tige Art und Weise zum Erstrahlen bringen wird.
Zermartern Sie sich nicht den Kopf über Tagesbewusstsein und Unterbewusstsein,
über subjektives und objektives Bewusstsein oder andere Begrifflichkeiten, seien diese
von mir oder von jemandem anderen. Gehen Sie einfach so vor, wie oben beschrieben
und bleiben Sie sechs Monate lang konsequent dabei. Sie werden dann die Macht
gefunden haben, die die Dinge bewirkt. Letztendlich ist es doch das, was wir wollen!
Dies alles lässt sich wie folgt zusammenfassen: Leben Sie ganz natürlich mit dem
Allgeist und machen Sie sich keine Sorgen! Sie und der Allgeist sind eins. Alles geht
ganz natürlich vonstatten.
Nun halten Sie dies vielleicht für allzu einfach. Doch wieso sollten wir die Dinge
unnötig verkomplizieren? Setzen Sie diese Empfehlungen in die Tat um und überlas-
sen Sie die Theorie sich selbst. Das Leben ist nicht in Büchern zu finden!
Lehrer: Ich habe aus vielen Teilen der Erde Briefe erhalten, in denen
die Schreiber um weitere Erläuterungen baten.
Einmal schrieb mich eine Dame aus New York an und bat um eine
Erklärung, was ich mit der Aussage im Merkblatt meinte, dass der All-
geist sie werde. Ich dachte, dass Sie das interessieren würde und Ihnen
ein Exemplar mitgebracht.
Schüler: Herzlichen Dank hierfür. Darf ich diese Briefe behalten?
Lehrer: Gerne.
Der Brief des Meisters
Bezüglich des Satzes im Merkblatt, in dem ich schrieb, dass das Unterbewusst-
sein Sie werde, fällt mir eine bessere Erklärung schlichtweg schwer.
Ich meine damit, dass es in einer Katze zur Katze und in einem Kohlkopf zum
Kohlkopf wird. Im Menschen jedoch, der bewusste und lebende Intelligenz ist, wird es
zu einer bewussten und lebenden Intelligenz.
Da der Allgeist unendlich ist, können Sie sich über das Gebet und die Medita-
tion an ihn richten, um eine größere lebende Intelligenz zu erlangen, das heißt:
Geneviève Behrend
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