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92.000.000.

000 Euro für die


HRE
>
> Laut Wikipedia beträgt der Bundeshaushalt für 2008 in Summe 283,5
> Milliarden Euro.
>
> Oder anders ausgedrückt: 32,5 Prozent des Bundeshaushaltes 2008
werden
> binnen weniger Wochen in *einer* maroden Bank versenkt.
>
> Ist das noch demokratisch legitimiert oder müssen wir davon ausgehen,
> daß die aktuelle Regierung sich der Untreue schuldig macht und unser
> Land noch schnell ausplündert?
>
> Addieren wir noch die 18 Milliarden für die Commerzbank und die 10
> Milliarden für die IKB, dann haben wir 40% des Bundeshaushaltes in
> drei Banken gepumpt.
>
> Wie soll das weitergehen?
>

Sauerland-Zelle
> Mutmaßlicher CIA-Mann
war "der Chef"
>
>
> Von Rainer Nübel
>
>
> Die Hintergründe der "Sauerland-Gruppe", die 2007 Terroranschläge
in
> Deutschland geplant haben soll, werden immer mysteriöser: Ein
> mutmaßlicher Kontaktmann des US-Geheimdienstes CIA spielte bei
der
> Attentatsvorbereitung eine größere Rolle als bislang bekannt.
>
> Es sollte offenbar der größte Terroranschlag in der Geschichte der
> Bundesrepublik werden: Die Mitglieder der so genannten
> "Sauerland-Gruppe" wollten im Herbst 2007 - laut Anklage der
> Bundesanwaltschaft - amerikanische Kasernen, Pubs oder Diskotheken
in
> deutschen Großstädten in die Luft sprengen. Die jungen Muslime um
den
> Ulmer Konvertiten Fritz Gelowicz sollen sich dazu zwölf Fässer
> Wasserstoffperoxid beschafft haben, das in einer Mischung mit Mehl
> nach Berechnungen von Gutachtern des Bundeskriminalamts (BKA)
eine
> Sprengkraft von 410 Kilogramm TNT gehabt hätte. Anfang September
2007
> waren Gelowicz sowie seine Glaubensbrüder Adem Yilmaz und
Daniel
> Schneider im sauerländischen Oberschledorn festgenommen worden.
>
> Wenige Wochen vor dem Prozessbeginn am 24. März erweist sich der
> Terror-Fall jedoch zunehmend als Agenten-Stück. In der Hauptrolle:
> Mevlüt K., ein 29-jähriger Türke aus Ludwigshafen. Das BKA ermittelt
> gegen ihn wegen des Verdachts, bei der Beschaffung und Übergabe von
26
> Sprengzündern an die "Sauerland-Gruppe" eine zentrale Rolle gespielt
> zu haben. K. soll zudem Kontakte zu hochrangigen al-Kaida-
Mitgliedern
> und tschetschenischen sowie iranischen Mudschahidin haben. Doch
seine
> Rolle ist noch in anderer Hinsicht interessant: Nach Informationen aus
> Sicherheitskreisen soll es sich bei Mevlüt K. um einen Kontaktmann des
> türkischen Geheimdienstes MIT und der amerikanischen CIA handeln.
>
> Kontaktmann für die amerikanische CIA
>
> Schon im Herbst 2001, unmittelbar nach den Terroranschlägen von
New
> York und Washington, hatten sich amerikanische und deutsche
> Sicherheitskräfte für K. interessiert. Seine Wohnung in Ludwigshafen
> war damals durchsucht worden. Anfang 2002 wurde er auf dem
Flughafen
> von Ankara festgenommen und saß bis November 2003 in türkischer
Haft.
> In dieser Zeit wurde Mevlüt K. vermutlich vom türkischen
Geheimdienst
> MIT angeworben. Später soll er nach Informationen aus
> Sicherheitskreisen im Fall der "Sauerland-Gruppe" auch als
Kontaktmann
> für die amerikanische CIA gedient haben.
>
> Der mutmaßliche CIA-Informant aus Rheinland-Pfalz soll in den
> Attentatsvorbereitungen dieser Terrorzelle eine zentrale Rolle
> gespielt haben, wie aus Ermittlungsunterlagen des BKA hervorgeht.
> Demnach soll er die Person mit dem Tarnnamen "sut" sein, über den die
> Beschaffung der 26 Sprengzünder maßgeblich gelaufen sein soll. Fritz
> Gelowicz soll mit "sut" konspirativ kommuniziert haben.
>
> Sprengzünder in Schuhen
>
> Über den jungen Alaeddine T. aus Wolfsburg soll Mevlüt K. im August
> 2007 zunächst 20 Sprengzünder an Gelowicz weitergeleitet haben.
> Angeblich waren sie in Schuhen versteckt, die K. in einer Istanbuler
> Moschee dem damals 15-jährigen Deutschen tunesischer
Abstammung
> mitgegeben hatte.
>
> Unter der Führung von Mevlüt K. seien auch weitere sechs Zünder
nach
> Deutschland zur "Sauerland-Gruppe" geschmuggelt worden, aus
dem
> Kosovo, wie die Terrorermittler herausfanden. Fünf serbische
> Islamisten sollen daran beteiligt gewesen sein, von denen einige im
> niedersächsischen Bad Harzburg gemeldet sind. Aus abgehörten
> Gesprächen geht hervor, dass Mevlüt K., der mutmaßliche CIA-
Informant,
> für sie "der Chef" war, von dem die jeweiligen Anweisungen kamen.
>
> Fall noch undurchsichtiger
>
> Was den Fall noch undurchsichtiger macht: Wichtigster Kontaktmann
von
> Mevlüt K. in Deutschland war nach BKA-Erkenntnissen der 26-
jährige
> Somalier Ahmed H. aus Ludwigshafen. Es handelt sich um jenen Ahmed
H.,
> der zurzeit wegen Mordes an drei georgischen Autohändlern vor Gericht
> steht - zusammen mit einem Deutsch-Iraker, der als höchst fragwürdiger
> V-Mann jahrelang für das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz im
> Islamisten-Milieu gearbeitet hat - und ausgerechnet auf den jungen
> Somalier Ahmed H. angesetzt war.
>
> Ahmed H., so geht aus BKA-Akten hervor, hatte in der Zeit der
> Anschlagsvorbereitungen regelmäßig telefonischen Kontakt zum
"Chef"
> Mevlüt K., der sich in der Türkei aufhielt. In den Gesprächen sei es
> immer wieder um die Zünder gegangen. Am 3. August 2007 soll der
> Somalier in Mannheim die sechs Sprengzünder an den Rädelsführer
der
> "Sauerland-Gruppe", Fritz Gelowicz, übergeben haben. Einen
direkten
> Beleg für diese Übergabe gibt es allerdings nicht, beide konnten zu
> diesem konkreten Zeitpunkt nicht observiert werden.
>
> Maßgeblicher Mann bei der Beschaffung
>
> Mevlüt K. soll der maßgebliche Mann hinter der Beschaffung der
Zünder
> gewesen sein. Deutsche Ermittlungsakten weisen ihn als hochkarätigen
> Islamisten aus: Er habe dem Netzwerk des 2006 von den Amerikanern
> getöteten al-Kaida-Topterroristen al Sarkawi angehört und dort
> logistische Aufgaben erfüllt. Zudem sei er Kopf einer Gruppierung, die
> sich mit Anschlagsplanungen beschäftige, und verfüge über Kontakte zu
> Dschihad-Kämpfern in Tschetschenien und dem Iran. Mevlüt K. ist von
> libanesischen Behörden international zur Festnahme ausgeschrieben -
> wegen des Versuchs, durch Bildung einer al Kaida-Zelle im Libanon
> Terroranschläge zu verüben. Doch Mevlüt K., der mutmaßliche CIA-
Mann,
> lebt nach stern.de-Informationen in der Türkei als freier Mann.
>
> Mitarbeit: Özlem Gezer, Martin Knobbe
> Artikel vom 04. Februar 2009
>
> URL: http://www.stern.de/panorama/653678.html
>

UK fingerprints foreign six-


year-old children at the border
>
> If you bring a child to Britain from outside the EU, be prepared to
> have her fingerprinted, even if she's only six years old. That's
> because the British government now leads the world in undermining the
> civil liberties of children, beating the US-VISIT program by eight
> years (visitors to America are only fingerprinted if they're over 14).
> Most of the British government seems not to have realized that this
> was going on -- even though the UK's Members of European
Parliament
> have been pushing to make this a requirement across the EU.
>
> Remember when the head of Scotland Yard proposed taking DNA
samples
> from five-year-olds who displayed criminal tendencies so that they
> could be rounded up for arrest later in life? Here again, we see the
> British government mistaking Nineteen Eighty-Four as a manual for
> statecraft. In fact, no one has called the Borders Agency to account.
> Home Office officials I have talked to outside the agency were shocked
> that official government policy is now to fingerprint children.
>
> When asked why (question 226407), the Home Office itself offers a much
> more solid defence: that the EU requires it. What it does not admit is
> that the British government is almost alone in pushing the EU to
> ensure that the age when fingerprinting can start is so low. Home
> Office officials pushed the EU to establish a standard age of six,
> despite opposition within other European governments. The next time
> you hear a government official support the EU, it is not just because
> it is a vehicle for "peace, prosperity and freedom", but also because
> it is a vehicle to push through policies that the UK government would
> prefer not to pursue through the legislature at home.
>
> The Bush administration rejected the contemplation of fingerprinting
> children, even within the controversial US-VISIT program that
> fingerprints visitors to the United States. The Department of Homeland
> Security is prohibited from fingerprinting children under 14, though
> it may well consider lowering it.
>
> URL: http://www.boingboing.net/2009/01/29/uk-fingerprints-fore.html

Terrorcamp-Gesetz: Per
Mausklick zum Terrorist
>
> Ein Kommentar von Heribert Prantl
>
>
> Das sogenannte Terrorcamp-Gesetz verfolgt angebliche Täter, ohne dass
> es eine Straftat gibt. Gäbe es den Straftatbestand der Missachtung der
> Gerichte, dann wäre er mit diesem Gesetz verwirklicht.
>
>
> Bisher war Sinn und Zweck des Strafrechts die Bestrafung des
> Straftäters. Was sonst. Aber das so Selbstverständliche gilt nicht
> mehr, wenn es um Terrorbekämpfung geht.
>
> Der Bundestag hat in erster Lesung ein Gesetz verhandelt, das nicht
> mehr zur Bestrafung, sondern nur zur Verfolgung taugt, ja nur diese
> bezweckt: Der Gesetzgeber weiß, dass es zu einer Bestrafung der
> angeblich gefährlichen Person nach dem neuen Gesetz nicht kommen
wird;
> aber das ist ihm ziemlich egal.
>
> Die Hauptsache ist, dass der Staat ermitteln, belauschen und Computer
> durchsuchen darf. Die Straftat wird quasi fingiert, weil man sie
> braucht, um massiv in die Grundrechte des Beschuldigten eingreifen zu
> können.
>
> Schon der amtliche Titel des neuen Gesetzes verrät dies. Es lautet:
> "Gesetz zur Verfolgung der Vorbereitung von schweren
> staatsgefährdenden Gewalttaten". Das Gesetz wird landläufig
> Terrorcamp-Gesetz genannt, weil mit ihm angeblich die Leute gepackt
> werden sollen, die sich dort ausbilden lassen. Davon findet sich im
> Gesetzestext kein Wort.
>
> Er umfasst jegliche Unterweisung, die sich ein Einzelner im Umgang mit
> gefährlichen Stoffen oder mit Stoffen geben lässt, aus denen
> gefährliche Stoffe hergestellt werden können - auch per Internet. Ein
> falscher Mausklick, und du bist ein Terrorist.
>
> Die neuen Paragraphen 89a und b sowie 91 im Strafgesetz sind so vage
> und konturlos, dass man sich nicht vorstellen kann, ein deutsches
> Gericht würde nach diesen Vorschriften Beschuldigte verurteilen. Das
> ist aber auch gar nicht die Absicht von Schäuble, Zypries & Co - deren
> wirkliche Absicht spiegelt sich schon im Titel des Gesetzes wider.
>
> Das Gesetz verhöhnt die Strafjustiz
>
> Unter Strafe gestellt wird die noch nicht konkrete Vorbereitung von
> noch nicht konkreten Straftaten. Die zu einer rechtsstaatlichen
> Verurteilung untauglichen Strafvorschriften werden deshalb geschaffen,
> weil der Staat zur Verfolgung dieser neuen nebulösen Delikte das
> schwere Instrumentarium der Strafprozessordnung auspacken kann:
> Überwachung und Aufzeichnung der Telekommunikation,
Lauschangriff,
> Hausdurchsuchung bei Kontaktpersonen, Kontrollstellen auf Straßen
und
> Plätzen, Vermögensbeschlagnahme, Verhaftung und
Untersuchungshaft
> wegen Wiederholungsgefahr. Die schwersten denkbaren Maßnahmen
und
> Grundrechtseingriffe werden also auf allerdünnstes Eis gestellt.
>
> Gäbe es den Straftatbestand der Missachtung der Gerichte, dann wäre er
> mit diesem Gesetz verwirklicht. Es verhöhnt die Strafjustiz. Es
> missachtet Normenklarheit und Normenwahrheit. Es räumt die
> Einschränkungen beiseite, die der Bundesgerichtshof aufgestellt hat
> für die Straftaten der Bildung von und der Mitgliedschaft in
> terroristischen Vereinigungen. Der keiner Organisation angehörende
> Einzelne wird jetzt für genauso gefährlich gehalten wie das Mitglied
> einer Terrorgruppe. Damit löst sich jede Strafrechtssystematik auf.
> Das neue Strafrecht verfolgt einen angeblichen Täter, ohne dass es
> eine Straftat gibt.
>
>
>
>

Schlapphüte vom Arbeitsamt


>
> Hartz-IV-Bezieher sollen für mobile Observation des
> Verfassungsschutzes vermittelt werden. Bei Ablehnung sind Sanktionen
> nicht ausgeschlossen. (aus jW vom 27. 1. 09)
>
> Dem Verfassungsschutz gehen offenbar die Spitzel aus. Denn solche
> werden jetzt schon per Stellenausschreibung unter Erwerbslosen
> rekrutiert. So erhielt Hartz-IV-Bezieher Thomas Waldbauer (Name von
> der Redaktion geändert) aus Berlin zu Jahresbeginn über die Agentur
> für Arbeit ein Angebot des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Gesucht
> werden Observationskräfte und Truppführer für den mobilen Einsatz.
Die
> Schlapphüte sollten »Interesse an politischen Zusammenhängen«
> mitbringen, körperlich fit sein und sich einer Sicherheitsüberprüfung
> unterziehen lassen. Doch »schwerbehinderte Bewerberinnen und
Bewerber,
> von denen nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung erwartet wird,
> werden bei gleicher Eignung bevorzugt«. Auch Frauen werden
> ausdrücklich zur Bewerbung aufgefordert, weil sich das Bundesamt für
> Verfassungsschutz für die berufliche Gleichstellung von Männern und
> Frauen einsetzt. Erwartet wird in jedem Fall die Bereitschaft, zu
> ungünstigen Zeiten – auch nachts und am Wochenende –
zur
> Verfügung zu stehen sowie viel Geduld für die Bespitzelung
> mitzubringen. Dafür winken Spitzeltruppführern eine
Beamtenlaufbahn
> des gehobenen Dienstes und eine Sicherheitszulage. Auch in Köln sind
> Stellen für Schlapphüte frei. Bis Ende Januar läuft die
> Bewerbungsfrist.
>
> Eine Nichtbewerbung auf die Stellen könnte unter Umständen zu
> Sanktionen führen, heißt es aus der Zentrale der Bundesagentur für
> Arbeit in Nürnberg auf eine Anfrage der Linksfraktion im Bundestag
vom
> 20. Januar. Voraussetzung sei, daß der Leistungsempfänger bei der
> Übersendung des Vermittlungsvorschlags über die Rechtsfolgen einer
> Ablehnung informiert wurde. Absagen könnte dieser eine Bewerbung
auf
> einen Job beim Verfassungsschutz, wenn er dort »mit hoher
> Wahrscheinlichkeit körperlichen Gefahren ausgesetzt wäre«. Die in der
> Stellenausschreibung genannte »Sicherheitszulage« sei ein Hinweis
> darauf, daß dies bei den Jobs als Observationskräfte der Fall sein
> könnte. Sollte der Arbeitssuchende aus »religiösen oder ethnischen
> Gründen« eine Bewerbung auf eine angebotene Stelle verweigern, habe
er
> diese Gründe gegenüber der Arbeitsagentur darzulegen.
>
> Aus Sicht der Bundesagentur für Arbeit sei es allerdings »nicht
> zweckdienlich, wenn Leistungsempfänger
›angehalten‹
> werden, sich auf Stellen beim Verfassungsschutz zu bewerben«, heißt es
> weiter in der Antwort an die Linksfraktion. Die Tätigkeiten bei der
> Behörde setzten eine starke Identifikation mit der Aufgabe voraus.
> »Aus diesem Grund sollten die Stellen nur solchen Leistungsempfängern
> vorgeschlagen werden, die ein Interesse an derartigen Aufgaben haben.
> Eine Pflicht zur Bewerbung auch für nicht interessierte
> Leistungsempfänger soll nicht begründet werden.«
>
> Bislang sei 79 »Kunden« eine Stelle aufgrund von Angeboten des
> Bundesamtes und der Landesämter für Verfassungsschutz offeriert
> worden, darunter seien aber keine Tätigkeiten als Observationskräfte
> gewesen.
>
> URL: http://www.ulla-jelpke.de/news_detail.php?newsid=1164

> AP study finds $1.6B went to bailed-


out bank execs
> By FRANK BASS and RITA
BEAMISH
>
>
> Banks that are getting taxpayer bailouts awarded their top executives
> nearly $1.6 billion in salaries, bonuses, and other benefits last
> year, an Associated Press analysis reveals.
>
> The rewards came even at banks where poor results last year foretold
> the economic crisis that sent them to Washington for a government
> rescue. Some trimmed their executive compensation due to lagging bank
> performance, but still forked over multimillion-dollar executive pay
> packages.
>
> Benefits included cash bonuses, stock options, personal use of company
> jets and chauffeurs, home security, country club memberships and
> professional money management, the AP review of federal securities
> documents found.
>
> The total amount given to nearly 600 executives would cover bailout
> costs for many of the 116 banks that have so far accepted tax dollars
> to boost their bottom lines.
>
> Rep. Barney Frank, chairman of the House Financial Services committee
> and a long-standing critic of executive largesse, said the bonuses
> tallied by the AP review amount to a bribe "to get them to do the jobs
> for which they are well paid in the first place.
>
> "Most of us sign on to do jobs and we do them best we can," said
> Frank, a Massachusetts Democrat. "We're told that some of the most
> highly paid people in executive positions are different. They need
> extra money to be motivated!"
>
> The AP compiled total compensation based on annual reports that the
> banks file with the Securities and Exchange Commission. The 116 banks
> have so far received $188 billion in taxpayer help. Among the
> findings:
>
> _The average paid to each of the banks' top executives was $2.6
> million in salary, bonuses and benefits.
>
> _Lloyd Blankfein, president and chief executive officer of Goldman
> Sachs, took home nearly $54 million in compensation last year. The
> company's top five executives received a total of $242 million.
>
> This year, Goldman will forgo cash and stock bonuses for its seven
> top-paid executives. They will work for their base salaries of
> $600,000, the company said. Facing increasing concern by its own
> shareholders on executive payments, the company described its pay plan
> last spring as essential to retain and motivate executives "whose
> efforts and judgments are vital to our continued success, by setting
> their compensation at appropriate and competitive levels." Goldman
> spokesman Ed Canaday declined to comment beyond that written report.
>
> The New York-based company on Dec. 16 reported its first quarterly
> loss since it went public in 1999. It received $10 billion in taxpayer
> money on Oct. 28.
>
> _Even where banks cut back on pay, some executives were left with
> seven- or eight-figure compensation that most people can only dream
> about. Richard D. Fairbank, the chairman of Capital One Financial
> Corp., took a $1 million hit in compensation after his company had a
> disappointing year, but still got $17 million in stock options. The
> McLean, Va.-based company received $3.56 billion in bailout money on
> Nov. 14.
>
> _John A. Thain, chief executive officer of Merrill Lynch, topped all
> corporate bank bosses with $83 million in earnings last year. Thain, a
> former chief operating officer for Goldman Sachs, took the reins of
> the company in December 2007, avoiding the blame for a year in which
> Merrill lost $7.8 billion. Since he began work late in the year, he
> earned $57,692 in salary, a $15 million signing bonus and an
> additional $68 million in stock options.
>
> Like Goldman, Merrill got $10 billion from taxpayers on Oct. 28.
>
> The AP review comes amid sharp questions about the banks' commitment
> to the goals of the Troubled Assets Relief Program (TARP), a law
> designed to buy bad mortgages and other troubled assets. Last month,
> the Bush administration changed the program's goals, instructing the
> Treasury Department to pump tax dollars directly into banks in a bid
> to prevent wholesale economic collapse.
>
> The program set restrictions on some executive compensation for
> participating banks, but did not limit salaries and bonuses unless
> they had the effect of encouraging excessive risk to the institution.
> Banks were barred from giving golden parachutes to departing
> executives and deducting some executive pay for tax purposes.
>
> Banks that got bailout funds also paid out millions for home security
> systems, private chauffeured cars, and club dues. Some banks even paid
> for financial advisers. Wells Fargo of San Francisco, which took $25
> billion in taxpayer bailout money, gave its top executives up to
> $20,000 each to pay personal financial planners.
>
> At Bank of New York Mellon Corp., chief executive Robert P. Kelly's
> stipend for financial planning services came to $66,748, on top of his
> $975,000 salary and $7.5 million bonus. His car and driver cost
> $178,879. Kelly also received $846,000 in relocation expenses,
> including help selling his home in Pittsburgh and purchasing one in
> Manhattan, the company said.
>
> Goldman Sachs' tab for leased cars and drivers ran as high as $233,000
> per executive. The firm told its shareholders this year that financial
> counseling and chauffeurs are important in giving executives more time
> to focus on their jobs.
>
> JPMorgan Chase chairman James Dimon ran up a $211,182 private jet
> travel tab last year when his family lived in Chicago and he was
> commuting to New York. The company got $25 billion in bailout funds.
>
> Banks cite security to justify personal use of company aircraft for
> some executives. But Rep. Brad Sherman, D-Calif., questioned that
> rationale, saying executives visit many locations more vulnerable than
> the nation's security-conscious commercial air terminals.
>
> Sherman, a member of the House Financial Services Committee, said pay
> excesses undermine development of good bank economic policies and
> promote an escalating pay spiral among competing financial
> institutions — something particularly hard to take when banks
> then ask for rescue money.
>
> He wants them to come before Congress, like the automakers did, and
> spell out their spending plans for bailout funds.
>
> "The tougher we are on the executives that come to Washington, the
> fewer will come for a bailout," he said.
>
> http://www.treas.gov/initiatives/eesa/
>
> URL:
http://www.google.com/hostednews/ap/article/ALeqM5j4du5x_AukGeVZ5Rli1
iFTG1jEWgD9575TMG0
>
>

> Aus dem Rettungspaket: US-Manager


kassieren wohl 40 Milliarden Dollar
> Von Martin Dowideit
>
>
> Das US-Rettungspaket sorgt weiter für Ärger: Wie jetzt herauskommt,
> könnten die Gelder dazu verwendet werden, Bonus- und Pensionsansprüche
> der Top-Manager zu bedienen. Es geht um bis zu 40 Milliarden Dollar.
> Zudem wollen die Banken die Hilfsgelder offenbar nutzen, um die
> Dividenden für ihre Aktionäre zu zahlen.
>
> US-Banken nutzen Geld aus dem Rettungspaket der US-Regierung für die
> Branche offensichtlich entgegen der Erwartungen nur zögerlich für die
> Vergabe von Krediten. Stattdessen könnten sie es ausgeben, um
> Dividenden zu zahlen oder noch ausstehende Boni für ihre Mitarbeiter
> zu begleichen. Nach einer Berechnung des „Wall Street
> Journal“ schuldeten allein die größten US-Banken ihren
> Beschäftigten Ende 2007 noch etwa 40 Mrd. Dollar (31 Mrd. Euro) an
> zuvor zurückgestellten Gehalts- und Sonderzahlungen.
>
> Die US-Regierung schießt derzeit insgesamt 250 Mrd. Dollar in
> zahlreiche Banken, um deren Finanzposition zu stärken. Die Hälfte der
> Summe ging bereits an die neun größten Institute des Landes wie
> Citigroup und JP Morgan Chase. Die Idee von Finanzminister Henry
> Paulson war, dadurch die stockende Kreditvergabe an Firmen und
> Verbraucher in Gang zu bringen. Um die Teilnahme an dem Rettungspaket
> attraktiv zu machen, hatte die Regierung jedoch auf eine rechtliche
> Verpflichtung zur Kreditvergabe verzichtet.
>
> Hinter verschlossenen Türen drängt das Ministerium die Banken dazu,
> das Regierungsgeld für die Kreditvergabe zu nutzen und so die
> Wirtschaft in Schwung zu bringen. Doch nur einige kleinere Banken
> bekennen sich öffentlich, genau dies machen zu wollen. Ed Lazear,
> Chef-Wirtschaftsberater von Präsident George W. Bush, versicherte,
> dass die Regierung „sicherstellt, dass es keinen
> Missbrauch“ der Milliardeninfusion gebe. Wer die Finanzhilfe
> nutze, müsse zudem Zinsen auf das gewährte Kapital zahlen und sei
> damit gezwungen, das Regierungsgeld gewinnbringend zu nutzen. Und dies
> machten Banken nun einmal durch Kreditvergabe.
>
> Vor allem demokratische Abgeordnete im Kongress kritisieren diese
> Auffassung. Der Vorsitzende des Bankenausschusses im Senat,
> Christopher Dodd, sagte, dass es durch persönliche Gespräche nicht
> gelungen sei, Banken zur Kreditvergabe zu animieren. Er gehört daher
> zu denen, die auf strengere Regeln für die Finanzhäuser drängen.
>
> URL: http://www.welt.de/wirtschaft/article2655661/US-Manager-kassieren-
wohl-40-Milliarden-Dollar.html

400 Millionen Bonus


>
> Kurz vor Übernahme zahlt Dresdner Bank an Manager noch schnell 400
> Mio. Euro. CDU/CSU-Finanzsprecher: "Gehaltsexzesse vermeiden."
>
> Die geplanten Boni von 400 Millionen Euro für die Investmentbanker der
> Dresdner Bank sorgen inzwischen auch in Berlin für Verärgerung.
>
> "Es bleibt die Verpflichtung aus dem Grundgedanken der sozialen
> Marktwirtschaft, Gehaltsexzesse zu vermeiden", sagte der
> finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Otto
> Bernhardt, der Wirtschaftszeitung €uro am Sonntag auf die Frage, was
> von den hohen Boni zu halten sei. "Dem Leitbild des gerechten Lohns
> ist auch die Dresdner Bank verpflichtet."
>
> Ein Eingriff in Vereinbarungen sei allerdings erst dann
> gerechtfertigt, wenn sich eine Bank unter staatlichen Schutz stelle,
> so Bernhardt. Die Dresdner Bank hat keine staatlichen Hilfen aus dem
> Rettungspaket beantragt. Sie wird aber derzeit von der Commerzbank
> übernommen, die das Rettungspaket in Anspruch nehmen will.
>
> Kritik übte auch FDP-Vizechef Rainer Brüderle: ?Die Soziale
> Marktwirtschaft steht für Maß 20und Mitte, nicht für Maßlosigkeit?,
> sagte Brüderle der Zeitung. Die Investmentbanker der Dresdner haben
> seit Ausbruch der Finanzkrise Verluste von 2,5 Milliarden Euro
> verursacht und sollen ihre Boni nach Medienberichten im Januar
> erhalten.
>
> URL: http://www.mmnews.de/index.php/200811141509/MM-News/400-Millionen-
Bonus.html
>

Von bösen Banken und Finanzjongleuren


>
>
> Die deutsche Politik rettet die Banken mit viel Geld und wenig Verstand
>
> Wer noch vor wenigen Monaten in Wirtschaftskreisen das Wort
> "Verstaatlichung" in den Mund nahm, wurde angeschaut wie ein Metzger
> auf einem Veganertreffen. Heute können sich selbst so eingefleischte
> Marktfundamentalisten wie Hans-Werner Sinn eine "Verstaatlichung" von
> Teilen des Bankensektors vorstellen. Welch seltsame Zeit, und sie hat
> gerade erst angefangen. Hereinspaziert, Manege frei, der
> Finanzkrisen-Zirkus öffnet seine Tore. Zirkusdirektor Steinbrück
> schwingt die Verstaatlichungspeitsche und präsentiert ihnen
> Finanzjongleure, wie sie sie noch nie zuvor gesehen haben. Joe
> Ackermann, der große Zampano der Finanzmagie, lässt vor ihren Augen
> Milliarden und Abermilliarden in einer "Bad Bank" verschwinden. Und
> auch sie, lieber Steuerzahler, dürfen selbst bei den zirzenischen
> Narreteien mitspielen - als Dummer August.
>
> Wieviel ist eine Bank eigentlich wert? Weniger als Mickey Mouse
>
> Die vier ehemals großen Geschäftsbanken Deutschlands sind heute an der
> Börse zusammen rund 16 Mrd. Euro wert - rund ein Drittel des
> amerikanischen Medienkonzerns Walt Disney. Dafür haben alleine die
> Deutsche Bank und die Commerzbank über 3 Billionen Euro Aktiva in
> ihrer Bilanz, was ungefähr dem deutschen Bruttoinlandsprodukt
> entspricht. Jeder Euro in der Bilanz der Deutschen Bank ist mit
> weniger als 2 Cent Eigenkapital hinterlegt - wieviel ist eine solche
> Bank überhaupt wert? Das Handelsblatt (1) kennt die Antwort:
>
> --Auch wenn es keiner gerne hört: Ohne den Staat, ohne den Bürger,
> sind die Banken zumindest nach heutiger Rechnungslegung pleite.--
>
> Die Deutsche Bank weist in ihrem letzten Quartalsbericht Aktiva in
> Höhe von 2.061 Mrd. Euro aus - davon sind alleine 727 Mrd. Euro
> Derivate. "Vermögenswerte" in Höhe von 92 Mrd. Euro bewertet (2) die
> Deutsche Bank selbst als sogenannte Level3 Assets - für sie gibt es
> keinen Markt, und daher ist die Wertbemessung für diese Papiere ein
> reines Produkt der Phantasie der Deutschen Banker. Der "Wert" dieser
> Schrottpapiere, für die es keinen Käufer gibt, übersteigt also die
> Marktkapitalisierung der Deutschen Bank um ein sechsfaches. Wenn nicht
> das Wunder geschieht, dass die Deutsche Bank keine größeren
> Abschreibungen bei ihren Aktiva vornehmen muss, ist sie de facto
> pleite. Nein, selbst wenn man wollte, könnte man die Aktionäre der
> Deutschen Bank gar nicht enteignen. Man kann nämlich nur etwas
> enteignen, was auch einen Wert hat. Die Deutsche Bank steht allerdings
> im Vergleich zu anderen Großbanken sogar noch gut da.
>
> HRE - sieht so die "Bad Bank" aus?
>
> Die Wikipedia beschreibt eine "Bad Bank" folgendermaßen:
>
> --Eine Bad Bank ist ein Konzept zur Sanierung von Banken z.B. im
> Rahmen von Bankenkrisen. Hierbei werden die notleidenden Kredite der
> zu sanierenden Bank(en) in ein gesondertes Kreditinstitut (die "Bad
> Bank") überführt, wobei der Staat, ein Einlagensicherungsfonds oder
> eine Bankengruppe die Haftung für diese Kredite übernimmt.--
>
> Im Jahre 2003 spaltete die mittlerweile von der italienischen
> UniCredit übernommene HypoVereinsbank die HypoRealEstate (HRE) von
> sich ab - diese galt in Bankerkreisen seit jeher als Schrottplatz des
> Finanzmarktes. Die Münchner Banker trennten ihre Risiken - die guten
> ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen. Die sauberen Kredite
> verblieben bei der HypoVereinsbank, während der Rest in die Bücher der
> HRE verbannt wurde. Die neuen Besitzer des bayerischen Ramschladens
> residieren vornehmlich in den Steueroasen der Karibik. Eine Zockerbude
> auf bayerischem Boden, die auf ihre eigene Art und Weise
> Immobilienfinanzierung und Voodo-Ökonomie in sich vereinte und
> milliardenschwere neue Ramschpapiere in ihre Bücher nahm.
>
> Bereits zu Beginn der Finanzkrise bekam diese "Bad Bank" keine Kredite
> mehr von anderen Banken. Die Rolle des Refinanzierers übernahm der
> Staat, denn die HRE hatte sich durch den Kauf der Depfa die Rolle
> einer systemrelevanten Bank angeeignet - die Depfa ist eine große
> Nummer auf dem Pfandbriefmarkt, über den sich die öffentliche Hand
> Fremdkapital besorgt. Die HRE fallen zu lassen, würde den
> Pfandbriefmarkt zum Kollabieren bringen und das kann der Staat nicht
> zulassen. So nahm er die HRE an seinen Tropf. Dass dies genau fünf
> Jahre nach Gründung der HRE geschah, also exakt einen Tag nach Ablauf
> (3) der Verjährungsfrist für Schadensersatzansprüche an die
> HypoVereinsbank, ist natürlich reiner Zufall. So wollen es zumindest
> die Volksvertreter, die bereits 92 Mrd. Euro an öffentlichen Geldern
> durch den Tropf der HRE fließen ließen. 92 Milliarden Euro? Das sind
> 1.100 Euro pro Bundesbürger, vom Säugling bis zum Greis - damit könnte
> man 20 Monate alle Hartz-IV Kosten bezahlen, unzählige Schulen
> renovieren und die deutschen Universitäten zu Leuchttürmen der Bildung
> machen. Man könnte das Geld aber auch in einer bayerischen Ramschbank
> verbrennen, um den Finanzjongleuren auf den Caymans und den Bermudas
> eine Freude zu machen. Die deutschen Politiker werden zwar nicht auf
> den Caymans oder den Bermudas gewählt, aber ein Volk, das aus Protest
> FDP wählt, hat sicher Verständnis für diesen Solidaritätsakt gegenüber
> den Finanzjongleuren.
>
> Der Staat greift zum Äußersten!
>
> Verstaatlichung! - so klingt es aus dem Blätterwald. Wenn allerdings
> sogar die anerkannten Sozialismusfreunde Ackermann und Sinn um
> "Verstaatlichung" der HRE betteln, kann irgendetwas nicht stimmen.
> Richtig, auch wenn die Spitzenrunde im Kanzleramt die gesetzlichen
> Grundlagen schafft, um als "ultima ratio" Banken auch zu
> verstaatlichen, so hat das jetzige Engagement des Staates im
> Bankensektor nichts mit Verstaatlichung oder Vergesellschaftung zu
> tun. Es darf auch bezweifelt werden, dass die HRE wirklich
> verstaatlicht wird.
>
> Die Begriffe Verstaatlichung und Vergesellschaftung sind in den
> Artikeln 14 und 15 des Grundgesetzes klar definiert. "Eine Enteignung
> ist nur zum Wohl der Allgemeinheit zulässig. Sie darf nur durch Gesetz
> oder aufgrund eines Gesetzes erfolgen, das Art und Ausmaß der
> Entschädigung regelt". "Grund und Boden, Naturschätze und
> Produktionsmittel können zum Zweck der Vergesellschaftung durch ein
> Gesetz, das Art und Ausmaß der Entschädigung regelt, in Gemeineigentum
> oder andere Formen der Gemeinwirtschaft überführt werden". Ob Banken
> als "Produktionsmittel" gelten können, ist allerdings umstritten -
> derzeit produzieren sie jedenfalls nur Schulden. In beiden Artikeln
> geht es um Hoheitsakte des Staates. Die bisherigen Engagements des
> Staates waren keine Hoheitsakte, es wurde niemand enteignet, der Staat
> hat sich lediglich zu Marktbedingungen in die Banken eingekauft und
> ihnen Risiken abgenommen. Das ist keine Verstaatlichung - und auch
> keine Teilverstaatlichung. Es fand sich lediglich kein privater
> Finanzier, der so dumm war, den Banken Geld zu geben und daher sprang
> der Staat ein.
>
> Eine Verstaatlichung der HRE wäre zweifelsohne möglich und auch
> sinnvoll. In einem solchen Falle würden die Altbesitzer per Gesetz
> zwangsenteignet und mit einer Entschädigung abgefunden, die - so
> berichten die Medien - in diesem Falle dem durchschnittlichem
> Aktienwert der letzten zwei Wochen entsprechen würde. Der Großinvestor
> J. C. Flowers, der im Juni 2008 - einem Zeitpunkt, zu dem das drohende
> Desaster bereits offensichtlich war - sich für 1,1 Mrd. Euro 24,9% der
> Anteile sichern konnte, wäre davon auch betroffen. Im Falle einer
> Enteignung bekäme er rund 70 Mio. Euro aus den Kassen der
> Steuerzahler. Flowers ist aber nicht dumm, er weiß, dass deutsche
> Politiker sehr viel Wert auf die Meinung des Finanzmarktes legen und
> Enteignungen werden vom Parkett bestraft! Daher verhandeln seine
> Emissäre bereits mit der Bundesregierung über einen Sonderpreis von 10
> Euro je Aktie, was ihm den schmerzlichen Verlust mit rund 500 Mio.
> Euro Steuergeldern versüßen würde. Eine solche Regelung würde den
> Steuerzahler zwar über Gebühr belasten, aber im Finanzzirkus ist ja
> alles möglich.
>
> Verstaatlichung "light"
>
> Wesentlich wahrscheinlicher als eine echte Enteigung ist indes eine
> Verwässerung der Aktienstruktur der HRE. Der Staat könnte eine
> Kapitalerhöhung durchsetzen und als alleiniger Käufer der neuen Aktien
> auftreten. Wenn, wie geplant, 10 Mrd. Euro an Eigenkapital auf Kosten
> der Steuerzahler nachgeschossen werden, ist der Staat de facto
> alleiniger Herr über die Geschäfte der HRE - die rund 200 Mio. Euro
> Altaktionärskapital haben dann bei Entscheidungen kein Gewicht mehr,
> und auch Herr Flowers muss sich dann mit der Zuschauertribüne
> begnügen. Die Crux an diesem Vorhaben ist jedoch, dass Flowers und die
> anderen Aktionäre zunächst der Kapitalerhöhung zustimmen müssen. Wenn
> der Staat erst einmal neuer Besitzer der bayerischen Ramschbank ist,
> kann er sie geordnet abwickeln. Wie hoch wären dann die Kosten für den
> Steuerzahler? Fragen sie lieber nicht - der Finanzzirkus arbeitet mit
> Magie und Illusion. Wer die Tricks der Magier entzaubern will, bringt
> sich nur selbst um den Spaß.
>
> Die "böse Bank"
>
> Wenn es nach "Zampano" Ackermann ginge, würde der Staat eine "Bad
> Bank" gründen, in die die Banken ihre Schrottpapiere abschieben
> können. Diese Papiere versäuern dann nicht mehr die Bilanzen und die
> Verluste werden vom Steuerzahler getragen. Ackermann will also eine
> staatliche Kläranlage für die Exkremente des Kapitalismus. Er und die
> Finanzjongleure der anderen Banken könnten dann fröhlich weiter ihrer
> Voodo-Ökonomie frönen und wenn mal wieder etwas in die Hose geht, so
> ist dies kein Problem - denn dafür gibt es ja die staatliche
> Entsorgung. So dumm aber ist - überraschenderweise - noch nicht einmal
> der Staat: Ackermanns Plan findet (noch) keine breite politische
> Unterstützung.
>
> Kapitalisten minimieren natürlich gerne ihre Risiken auf Kosten der
> Allgemeinheit - am besten anonym in einem staatlichen Zentrallager.
> Die Politik favorisiert eher eine dezentrale Entsorgung der
> Finanzexkremente. Jede Bank soll ihre eigene "Bad Bank" gründen
> dürfen, in der sie ihren finanziellen Giftmüll deponiert. Damit wären
> diese Risiken zwar aus den Bilanzen verschwunden, aber so lange die
> Banken auch das Risiko für die "Bad Bank" tragen müssen, ändert dies
> überhaupt nichts am grundsätzlichen Problem der Banken. Anstatt
> exotischer Papiere, hätte man die Risiken der "Bad Bank" in der
> eigenen Bilanz - so wird das nichts. Daher muss natürlich wieder der
> Steuerzahler einspringen, der in Gestalt des SOFFIN die Risiken der
> Banken übernimmt. Der dumme August hat nun einmal nicht viel zu
> lachen.
>
> LINKS
>
> (1)
> http://www.mmnews.de/index.php/200902022153/MM-News/Alle-Banken-pleite.h
> tml
> (2)
> http://wirtschaftquerschuss.blogspot.com/2009/01/bad-bank-bad-system.htm
>l
> (3)
> http://www.br-online.de/das-erste/report-muenchen/report-rettungsschirm-
> hyporealestate-ID1232713501234.xml
>
> Artikel-URL: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/29/29665/1.html
>
>