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Ich schreite durch die Räume,

längst vergangene Pracht erstrahlt,


noch immer,
spüre ich dich,
meine Erinnerung,
sie hält dich hier,
hier in diesen leeren Hallen,
dieses längst vergessnen Reichs,
ich sehe all die schönen Stunden,
die wir beide hier verbrachten,
und ich weiß,
du kannst mich jetzt sehen,
doch du,
du bist nicht hier,
du bist nirgends,
wo ich dich erreichen kann,
du hast mich alleingelassen,
in dieser kalten, rauen Welt,
ich vermisse deine Wärme,
deine Liebe,
deinen Kuss,
ich vermisse es,
wie deine warmen Augen,
mich liebevoll ansehn,
ich vermisse deine sanfte Stimme,
die mir sagt,
dass alles gut wird,
wo bist du nur hin entschwunden,
was ist nur mit dir geschehn?
Ich kann und kann dich doch nicht sehn,
du gehst an mir vorüber,
als wär das alles,
nie geschehn,
als hätten deine Augen,
die meinen nie gesehn,
als hätte deine Hand,
die meine nie berührt,
als hätten meine Lippen,
die deinen nie zum Kuss verführt,
du siehst mich, doch bin ich noch ich,
ohne dich,
bist du ich,
oder bin ich noch ich,
ohne dich,
wer bin ich,
ich bin nicht ich,
ohne dich,
die Hälfte fehlt,
das ich ist nicht ich,
ohne das dich vom du,
es fehlt ihm der Mut dazu,
das ich ist allein,
mit dem du zu zwein,
will es sein,
denn kein ich ohne du,
wie kein ihr ohne wir,
wie kein mein ohne dein,
so soll es sein,
soll es so sein,
oder soll es nicht so sein,
bist du mein,
bin ich dein,
sind wir unser,
ach, das ist auch egal,
denn wie man sieht,
wird aus dem ich im Nu ein du,
ein du,
dass das ich nicht kennt,
an dem das ich,
die Finger sich verbrennt,
weil das du,
die Liebe nicht kennt,
und nur den Hass,
als seinen Begleiter mir nennt,
egal wie das ich sich auch verrenkt,
am Ende wird's vom du,
in den eignen Tränen gar ertränkt,
weil das du die Liebe scheut,
und sich mit Herzenbrechen die Zeit vertreibt,
weil das du,
das ich nicht will,
deshalb wird das ich ganz still,
weil das ich sich schnell verkriecht,
wenn es das du von Weitem sieht,
weil das du das ich nicht liebt,
weil das ich das du entsetzt,
wenn das ich sich selbst verletzt,
weil das ich nicht weiter kann,
ohne das du nicht leben will,
darum wird's ums ich,
jetzt dunkel und still.