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Rushton hat bis 2010 als Autor bzw.

Koautor fnf Bcher und mehr als 200 Fachartikel verfasst,


die in wissenschaftlichen Fachzeitschriften wie Personality and Individual
Differences oder Psychological Science verffentlicht wurden.
Zu Beginn seiner Laufbahn lag Rushtons Forschungsschwerpunkt auf dem Gebiet des
Altruismus. Zusammen mit Robin Russell und Pamela Wells entwickelte er 1984 die genetic
similarity theory (GST; deutsch: genetische hnlichkeitstheorie), die aussagt, dass Organismen
im Stande sind, andere genetisch hnliche Organismen zu erkennen, und diese im Vergleich zu
weniger nahe verwandten Individuen bevorzugt behandeln. Im Hinblick auf die Menschen
bedeute dies, dass sie sich umso altruistischer verhalten, je hher der Grad ihrer genetischen
hnlichkeit untereinander ist.[7]
Im Jahr 1995 erschien das umstrittene Buch Race, evolution, and behavior. Rushton vertrat die
Meinung, dass individuelle Unterschiede von Angehrigen der drei von ihm postulierten
menschlichen Populationsgruppen (Schwarze, Kaukasier und Asiaten; von ihm als Rassen
bezeichnet) in Bezug auf Intelligenz, Persnlichkeit,kriminelle Veranlagung und anderer
Eigenschaften in erster Linie nicht durch soziale oder kulturelle Rahmenbedingungen bedingt,
sondern genetisch determiniert seien, und meint die Ursachen dieser Unterschiede in der
Evolutionsgeschichte zu finden.[8] Laut Rushton gebe es eine berlegenheit der asiatischen
Rasse hinsichtlich der Intelligenz und Lebenserwartung, whrend die schwarze Rasse am
anderen Ende der Skala stehe. Letztere habe hingegen eine hhere Testosteronausschttung
und Fortpflanzungsrate, die fr eine r-Fortpflanzungsstrategie spreche. Etwa in der Mitte, aber
deutlich nher an den Asiaten, befinde sich die Rasse der Kaukasier.
Die rassentheoretischen Ausfhrungen in seinem Werk haben in der ffentlichkeit und unter
Wissenschaftlern teils heftige Kritik ausgelst[9] und ihm wurden methodische Fehler vorgeworfen.
[10]

Rushtons Forschung zu rassischen Unterschieden wird der Soziobiologiezugeordnet.[11][12][13]

[14]

Anlsslich seines Todes ist in der Zeitschrift Personality and Individual Differences ein
Sonderheft[15] erschienen.