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DJI Expertise Taschengeld und Gelderziehung

Leben in Ost- oder Westdeutschland erklren. Die strksten Effekte ergeben sich hierbei fr das Alter der Kinder und den Migrationshintergrund.

Abbildung 4: Monatliches Taschengeld in Kategorie im LBSKinderbarometer (Beisenkamp et al., 2009, S. 153)

Je lter die Kinder sind, desto mehr Taschengeld erhalten sie. Jngere
Kinder im Grundschulalter erhalten wchentlich zwischen einem und sechs
Euro Taschengeld (Dubbert & Hufnagel, 2006). Ab der Sekundarstufe wird
in den Studien die Hhe des Taschengelds monatlich ausgewiesen, was dem
Befund entspricht, dass das Taschengeld mit hherem Alter eher monatlich
ausbezahlt wird (Dubbert & Hufnagel, 2006). 9- bis 12-Jhrige Kinder erhalten 13 bis 18 Euro monatliches Taschengeld (Beisenkamp et al., 2009;
Lange & Fries, 2006). Mit 13 und 14 Jahren sind es zwischen 21
(Beisenkamp et al., 2009; Lange & Fries, 2006) und 35 Euro (Tully & van
Santen, 2012) und im Alter von 15 bis 17 Jahren zwischen 42 und 68 Euro
(Lange & Fries, 2006; Tully & van Santen, 2012).
Jungen erhalten etwas hufiger und etwas mehr Taschengeld als Mdchen (Beisenkamp et al., 2009; Lange & Fries, 2006; Tully & van Santen,
2012). Allerdings scheinen sich diese Geschlechtsunterschiede vor allem auf
die jngeren Altersgruppen zu beziehen. Sowohl im LBS-Kinderbarometer
(vgl. Abbildung 5) als auch im DJI Survey AID:A finden sich in den hheren Altersgruppen weniger bis keine Geschlechtsunterschiede in der Hhe
des Taschengelds.
Kinder mit Migrationshintergrund erhalten monatlich deutlich mehr Taschengeld als Kinder ohne Migrationshintergrund (Beisenkamp et al., 2009;
Tully & van Santen, 2012). Dieser Unterschied ist mit 8,17 Euro bei Jungen
sogar noch strker als bei den Mdchen mit 6,80 Euro (Beisenkamp et al.,
2009).

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