P. 1
Sicher in Gottes Hand

Sicher in Gottes Hand

|Views: 2|Likes:
Publicado porbiblemaster12

More info:

Published by: biblemaster12 on Mar 28, 2010
Copyright:Attribution Non-commercial

Availability:

Read on Scribd mobile: iPhone, iPad and Android.
download as PDF, TXT or read online from Scribd
See more
See less

10/25/2011

pdf

text

original

Denn Christus ist, als wir noch kraftlos waren, zur bestimmten Zeit
für Gottlose gestorben. Denn kaum wird jemand für einen Gerechten
sterben; denn für den Gütigen möchte vielleicht jemand auch zu ster-
ben wagen. Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus,
als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist. Vielmehr nun, da
wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn
vom Zorn gerettet werden. Denn wenn wir, als wir Feinde waren,
mit Gott versöhnt wurden durch den Tod seines Sohnes, so werden
wir viel mehr, da wir versöhnt sind, durch sein Leben gerettet wer-
den. Nicht allein aber das, sondern wir rühmen uns auch Gottes durch
unseren Herrn Jesus Christus, durch den wir jetzt die Versöhnung
empfangen haben (Röm 5,6–11).

Die Worte »viel mehr« in diesem Abschnitt verdienen besondere
Beachtung, wenn es um die Heilssicherheit des Gläubigen geht.
Im Folgenden sehen wir den Gedankenfluss:

Christus ist für uns gestorben, als wir weder gerecht noch gut
waren. In Wirklichkeit waren wir kraftlose, gottlose Sünder. Mit
anderen Worten – wir hatten nichts vorzuweisen, womit wir uns
Gott empfehlen könnten. Nichts hat uns für Seine Liebe anzie-
hend gemacht. Es hat im Gegenteil stichhaltige Gründe gegeben,
warum Er, der einzig Heilige, uns keine Liebe entgegenbringen
sollte. Und doch passierte es, als wir in eben diesem vollkommen
unwürdigen Zustand waren, dass Gott uns geliebt hat und Chris-
tus für uns gestorben ist!

Das bringt uns zum Ersten »viel mehr«. Wenn der Herr uns lieb-
te, als wir nichts Liebenswertes an uns hatten, wie viel mehr wird
Er uns nun vom ewigen Zorn retten, wenn wir durch Sein Blut
gerechtfertigt sind. Wenn Er so enorme Kosten aufgewendet hat,
um uns gerecht zu sprechen, wird Er uns dann aus Seiner Hand
gleiten lassen? Wird Er uns jemals weggehen lassen? Die Frage
verdient ein überwältigendes »Nein!«

Zu all unseren anderen Fehlern kam dazu, dass wir Feinde Got-

20

tes waren. Man könnte annehmen, dass diese Tatsache allein aus-
reichen würde, uns jede Möglichkeit zu nehmen, Seine Gnade
zu erlangen. Aber zu dem Zeitpunkt, als wir Seine Feinde waren,
hat Er uns mit sich versöhnt durch den Tod Seines Sohnes.

Und nun kommt das zweite »viel mehr«. Durch das Werk des
Herrn Jesus auf Golgatha hat Gott einen Weg vorbereitet, durch
den wir mit Ihm versöhnt werden können. Wenn wir Buße tun
und glauben, ist die Feindschaft beseitigt. »Da wir nun gerecht-
fertigt worden sind aus Glauben, so haben wir Frieden mit Gott
durch unseren Herrn Jesus Christus« (Röm 5,1). Wenn der Preis
unserer Erlösung der Tod von Gottes Sohn war, wie viel mehr
werden wir als Erlöste errettet werden durch Sein Leben. Wenn
Christus für uns gestorben ist, als wir Feinde waren, wird Er uns
jetzt umkommen lassen, wo wir Seine Freunde geworden sind?

Wie werden wir durch Sein Leben gerettet? Damit ist nicht Sein
Leben als Mensch auf dieser Erde gemeint. Gemeint ist Sein ge-
genwärtiges Leben zur Rechten Gottes im Himmel, wo Er unser
Anwalt, Fürsprecher, Hoherpriester und Hirte ist.

An dieser Stelle sollten wir uns daran erinnern, dass Errettung
drei Zeiten hat.

Vergangenheit. Wir sind errettet worden von den ewigen Folgen der
Sünde, als wir uns Christus anvertraut haben. Als Er gestorben
ist, lagen all unsere Sünden in der Zukunft und Er bezahlte die
ganze Strafe.

Gegenwart. Wir werden jetzt errettet von der Macht der Sünde. Das
ist gemeint mit der Aussage »wir werden durch Sein Leben ge-
rettet«. Wenn unsere Heilssicherheit Tag für Tag von unseren
miserablen Fähigkeiten abhängen würde, wären wir alle verlo-
ren. Wir werden durch Seine Fürsprache bewahrt. Wir bleiben in
unserer Stellung, weil Er unsere Sache vertritt. Wir sind in Si-
cherheit, weil Er uns wiederherstellt, wenn wir straucheln.

Zukunft. Wir werden errettet werden von der Gegenwart der Sün-

21

de. Das bezieht sich natürlich auf die Zeit, wenn wir im Himmel
sein werden; dort wird auch die letzte Spur von Sünde beseitigt
sein.

Das Argument ist eindeutig. Wenn Gott uns errettet hat vom Zorn,
indem Sein Sohn für uns gestorben ist, wird Er uns diesen Zorn
nie mehr spüren lassen. Wenn wir durch das Blut Christi mit Gott
versöhnt wurden, als wir noch Feinde waren, wird Er die Fort-
setzung unserer Errettung sicherstellen, indem sich Christus be-
ständig für uns einsetzt.

22

You're Reading a Free Preview

Descarga
scribd
/*********** DO NOT ALTER ANYTHING BELOW THIS LINE ! ************/ var s_code=s.t();if(s_code)document.write(s_code)//-->