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auswege_oder_wege_ins_aus_sekte_sekten_zeugen_jehovas_zeuge_jehova_mormonen_scientology_fundamentalisten_religiöse_fanatiker

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Der Leidensweg Jesu begann bereits bei seiner Menschwerdung, denn das Ziel
seines kurzen irdischen Lebens war von Anfang an sein Opfertod am Kreuz.
Obwohl er, zumindest in den Anfängen seiner Predigttätigkeit, bei dem Volk
sehr beliebt war, wurde er von Anfang an von der Geistlichkeit seiner Zeit, den

AUSWEGE ODER WEGE INS AUS?

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DIE WELTRELIGIONEN

Pharisäern und Schriftgelehrten, angefeindet. Sie hatten sehr schnell erkannt,
dass er sich durch sein Reden und seine Taten dem Gott Jahwe gleich machte,
was ihrer Meinung nach eine Gotteslästerung war (Joh. 5,15-18; Matth. 26,57-
68). Nach ca. drei Jahren seiner Predigttätigkeit erhoben sie wenige Tage vor dem
Passahfest Anklage gegen ihn, und der jüdische Hohe Rat, unter dem Vorsitz des
Hohenpriesters Kaiphas, forderte seinen Tod. Da die Juden selbst keine Todesurteile
verhängen durften, lieferte sie ihn an den römischen Präfekten Pontius Pilatus aus.
Durch Intrigen gelang es ihnen, die römische Justiz so zu beeinfussen, dass sie
Jesus unter dem Vorwand des Hochverrats zum Tod am Kreuz verurteilte. Einem
traditionellen Brauch gemäß, hatte Pilatus die Möglichkeit, am Passahfest der Juden
einen Gefangenen zu begnadigen. Weil er von der Unschuld Jesu überzeugt war,
versuchte er, ihn auf diese Weise freizugeben. Doch die Juden forderten statt dessen
die Freigabe des Gewaltverbrechers Barrabas. Durch einen Ritus des öffentlichen
Händewaschens schob Pilatus alle Verantwortung für den Tod Jesu von sich indem
er den Juden zurief:

Ich bin für das Blut dieses Unschuldigen nicht verantwortlich. Die Verantwortung
dafür tragt ihr! Die Menge schrie zurück: Ja, wir und unsere Kinder, wir tragen die
Folgen! (Matth. 27,24.25).

So wurde der Sohn des allmächtigen Gottes, der ohne Sünde war, auf der
Schädelstätte Golgatha ans Kreuz genagelt. Mit dieser Kreuzigung erfüllten
sich die vielen Prophezeiungen, die Jahrhunderte zuvor im AT aufgeschrieben
wurden. Nur einige davon sollen hier genannt werden:

• Er sollte für 30 Silberstücke verraten werden (Sach. 11,12);
• er sollte unter falscher Anklage stehen (Ps. 2,1.2; 27,12; 35,11; 109,2);
• er würde Spott, Schläge und Geißelung geduldig ertragen (Ps. 22,8.9.19);
• und stellvertretend für andere leiden (Jes. 53,2-9).

Seine Worte »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«, die
er im Todeskampf am Kreuz ausrief, ließen keinen Zweifel daran, dass er
stellvertretend für andere starb.
In diesen Minuten lagen alle Sünden der gesamten Menschheit auf seinen
Schultern. Und diese Schuld trennte ihn tatsächlich für kurze Zeit von dem
heiligen Gott. Anders als jeder Mensch, der durch die Erbsünde von Geburt an
in der Gottesferne lebt, musste Jesus diese Gottesferne als etwas Furchtbares
erleben. Er, der vor seiner Menschwerdung als Gott im Himmel lebte, er wurde
in diesen Minuten zum Sünder gemacht, um die Schuld der ganzen Welt zu
tilgen.

AUSWEGE ODER WEGE INS AUS?

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DIE WELTRELIGIONEN

So, wie die Israeliten jede begangene Sünde mit dem Blut geopferter Tiere
bezahlen mussten, so bezahlte der Sohn Gottes durch sein Blut »ein für allemal«
die Sünden aller Menschen, um eine ewige Erlösung zu erwirken für die, die an
Ihn glauben (Hebr. 9,11-16; 10,14).
In diesem einmaligen Akt der Menschheitsgeschichte passierte das, was Gott
in 1. Mose 3,15 schon angekündigt hatte:

Du [Satan] wirst ihn [Jesus] in die Ferse stechen (siehe Seite 20).

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