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Bürgerbrief

05/08
Liebe Bürgerinnen und Bürger, Meine nächste Bürger-
sprechstunde
der Dialog mit Ihnen steht im Mittelpunkt meiner findet am Donnerstag,
politischen Tätigkeit. Die vielfältigen Sichtweisen der 17.7.08 von 10 bis 13h in
verschiedenen Akteure sind die Grundlage für mein politi- der CDU-Kreisgeschäftsstel-
sches Handeln. Dies machen die Gespräche, wie beispiels- le, Waldstraße 71a, Karls-
weise zu sozialpolitischen Themen mit dem Bundesverband ruhe statt.Um vorherige
privater Anbieter sozialer Dienste, zu wirtschaftspolitischen Anmeldung wird gebeten.
Themen mit Unternehmern und Vertretern der Wirtschaft,
mit Bürgervereinigungen, sowie die einzelnen Anliegen in Selbstverständlich sind mei-
der Bürgersprechstunde deutlich. In diesem Sinne danke ne Mitarbeiter und ich auch
ich Ihnen für Ihre Anregungen und den Dialog mit Ihnen. außerhalb dieser Sprech-
stunde für Ihre Anliegen
Ihre und Wünsche ansprechbar.

Wirtschaftsausschuss besucht den Wirtschaftsstandort China / Vietnam


Der Wirtschaftsausschuss Folge als Exportweltmeister
des Landtags von Baden- diesen Spitzenplatz voraus-
Württemberg besuchte sichtlich an China abgeben.
Anfang April im Rahmen Im Maschinenbau sind die
einer Informationsreise die Chinesen Vorreiter: mit
chinesischen Städte Nanjing, einem Exportzuwachs von
Taicang und Shanghai sowie fast 40 Prozent ließ China
in Vietnam die Stadt Ho Chi schon 2006 die klassischen
Minh City, besser bekannt Maschinenexporteure Groß-
als Saigon. Im Rahmen der britannien und Frankreich
Gespräche mit Repräsentan- hinter sich und liegt weltweit
ten der Provinz-Regierung bereits auf Platz fünf – hinter
Jiangsu (Wirtschaftsaus- Deutschland. In Ho Chi Minh
schuss des Volkskongresses, City (Vietnam) wurden wir
Wirtschaftsausschuss mit den Vertretern des Volkskomitees von Vietnam
Entwicklungs- und Re- von Generalkonsul Dr. Peter
formkommission und Wirt- träger ihre Sicht der Dinge Schutz geistigen Eigentums Seidel begrüßt. Anschließend
schaftskommission) sprach äußerten. Außer der Lage nachdrücklich einfordern. fand ein Austausch mit einer
die Ausschussvorsitzende in Tibet wurden auch die Weiterer Gesprächsinhalt Unternehmensdelegation aus
Veronika Netzhammer MdL Themen Forschung, Technik war die gute und kontinuier- Baden-Württemberg statt,
die Probleme in Tibet an und und Umweltschutz sowie der liche Zusammenarbeit des bei dem vor Ort die Her-
bekräftigte den „Anspruch Schutz des geistigen Poten- Landes Baden-Württemberg ausforderungen der Mittel-
der Tibeter auf religiöse und zials angesprochen. Letzteres mit der Provinz Jiangsu. ständler in Vietnam erläutert
kulturelle Identität“. Des war den Mitgliedern des Über 100 Unternehmen aus wurden. Die Ausschussreise
Weiteren wurde die chinesi- Wirtschaftsausschusses ein Baden-Württemberg, dar- intensivierte das Bewusst-
sche Seite aufgefordert, besonderes Anliegen. Ange- unter viele mittelständische sein, dass das Verzahnen von
Journalisten freien Zugang sichts der Erfahrungen deut- Unternehmen, sind in der Wissenschaft, Forschung und
nach Tibet zu gewähren und scher Mittelständler in China, Provinz Jiangsu angesiedelt. Wirtschaft den Vorsprung
Transparenz der Bericht- wonach die Verletzung von Seit dem Beitritt Chinas zur des Standorts Deutschlands
erstattung zu gewährleisten. Markenschutz und Patenten Welthandelsorganisation im sichert.
Diese Erklärung wurde mit oft als Kavaliersdelikt betrach- Jahre 2001 haben sich die
einer halbstündigen Rede tet wird und effektiver Ausfuhren verfünffacht. In
beantwortet, in der die Rechtsschutz dagegen un- diesem Jahr muss Deutsch-
chinesischen Entscheidungs- möglich ist, müssen wir den land nach fünf Jahren in
Katrin Schütz Wahlkreisbüro Haus der Abgeordneten
Mitglied des Landtags Grashofstraße 3 Konrad-Adenauer-Straße 12
von Baden-Württemberg 76133 Karlsruhe 70173 Stuttgart
Tel.: 0721 830 76 10 Tel.: 0711 2063 993
Stellv. Vorsitzende des Ausschusses Fax.: 0721 830 76 11 Fax.: 0711 2063 14 993
für Wissenschaft, Forschung und Kunst landtag@katrin-schuetz.com katrin.schuetz@cdu.landtag-bw.de Seite 1
Bürgerbrief

05/08
Maschinenbaustudenten erhalten Modellprojekt der gebundenen
10 Semester BAföG öffentlichen Ganztagesrealschule
In Gesprächen mit den gewandt. Der Minister hat
Rektoren der örtlichen prinzipiell grünes Licht für
Realschulen und betroffen- ein solches Projekt signali-
en Eltern wurde mir signali- siert und eine wohlwollende
siert, dass großes Interesse Begleitung eines entspre-
und Bedarf an dem Ausbau chenden Antrags durch das
einer gebundenen Ganz- Ministerium in Aussicht ge-
tagesrealschule an einer stellt. Somit fehlt nun einzig
öffentlichen Schule besteht. noch der Antrag mit dem
Ziel der Genehmigung.
Um das Konzept einer
gebundenen öffentlichen Mit der Entscheidung des
Ganztagesrealschule Ministers kann dem An-
speziell in unserer Stadt liegen der Eltern auf eine
einzurichten, habe ich mich öffentliche gebundene
mit einem Brief an Kultus- Ganztagesrealschule Rech-
minister Helmut Rau MdL nung getragen werden.
Erfolgreicher Schulterschluss in Sachen BAföG an der Universität Karlsruhe
(TH): Prof. Dr.-Ing. Martin Gabi, Dekan der Fakultät für Maschinenbau, Katrin
Schütz MdL und Fachschafsvorsitzender Maschinenbau, Benedikt Wiegert
Katrin Schütz beim EU-Projekttag
In einem Schulterschluss hat das Ministerium das in der Engelbert-Bohn-Schule
mit dem Dekan der Fakul- Amt für Ausbildungsför-
tät für Maschinenbau der derung am Studentenwerk Die EU eröffnet gerade und Ausbildung in Europa,
Universität, Prof. Dr.-Ing. Karlsruhe angewiesen, eine jungen Menschen große Dienstleistungsrichtlinien
Martin Gabi, sowie dem Förderungsdauer von zehn Chancen und Möglich- und die damit verbundenen
Vorsitzenden der Fachschaft Semestern zu Grunde zu keiten. Inhalt des Dialogs Einheitlichen Ansprech-
Maschinenbau und Chemie- legen. Betroffen sind davon am 6. Mai 2008 mit den partner, Reduzierung von
ingenieurwesen, Benedikt die Diplomstudiengänge Berufschülerinnen und Kohlendioxid, Klimaschutz
Wiegert, haben wir uns Maschinenbau, Mecha- –schülern waren Fragen sowie Landes-, Bundes- und
an Wissenschaftsminister tronik sowie Elektro- und zu den Themen Bildung Europapolitik.
Prof. Dr. Peter Franken- Informationstechnik. Die
berg gewandt und auf die Studierenden in diesen Sozialpolitischer Stammtisch
Problematik der Studen- Diplomstudiengängen
In der alljährlichen Ge- über das neue Heimgesetz,
ten hingewiesen. Die alte erhalten nunmehr für einen
sprächsrunde wurde am 14. Pflegestützpunkte und das
Prüfungsordnung sah eine Übergangszeitraum bis
April 2008 in der Senioren- Pflege-Weiterentwicklungs-
Regelstudienzeit von neun zum Erlass einer neuen
residenz „Acabelle de Fleur“ gesetz, sowie über weitere
Semestern mit einer ebenso Prüfungsordnung zehn statt
mit Vertretern des Bundes- geplante Veranstaltungen
langen BAföG-Förderungs- bislang neun Semester BA-
verbandes privater Anbieter diskutiert. Das neue Gesetz
dauer vor. Die Regelstudi- föG. Die Richtigstellung der
sozialer Dienste, über die bietet Verbesserungen für
enzeit beträgt nach der seit Förderungsdauer war eine
aktuelle Situation im Sozial- Pflegebedürftige, Angehöri-
2003 geltenden Prüfungs- logische Konsequenz. Sie
bereich, wie beispielsweise ge und Pflegekräfte.
ordnung zehn Semester. Ge- bedeutet für die Studieren-
fördert wurden aber nach den gerade in der prüfungs-
wie vor nur 9 Semester. Die intensiven Endphase ihres
Durchschnittsstudienzeit Studiums eine erhebliche
liegt allerdings bei zwölf Se- Erleichterung, da sie sich
mestern. Nach eingehender auf den Studienabschluss
Prüfung des Sachverhalts konzentrieren können.

Abb. rechts: Sozialpolitischer Stammtisch im Acabelle de Fleur bei Frau Amann

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Bürgerbrief

05/08
Engagement in der Politik gefragt Politik für den Mittelstand
Die Mittelstandsvereini- prüfer Dieter Lutz, Aufsichts-
gung (MIT) der CDU fordert ratsvorsitzender einer
von der Bundespolitik, in Unternehmensberatungs-
ihren Reformbemühun- firma, und Katrin Schütz
gen nicht nachzulassen. MdL referierten über volks-
Vermisst wird eine Politik, wirtschaftliche Themen
die sich stärker an den und machten „Lust auf
Interessen der mittelständi- Zukunft“. Die Teilnehmer der
schen Betriebe orientiert. Versammlung diskutierten
Dieses Thema prägte eine ferner über die Verschiebung
gemeinsame Veranstaltung der Altersstruktur, über
der Mittelstandsvereini- „Frauen-Power“ in der
gungen aus dem Landkreis Wirtschaft und die beängsti-
Emmendingen und dem Or- gende Produktpiraterie. Als
Business-Lunch mit den Wirtschaftsjunioren Karlsruhe tenaukreis im Bauberatungs- Hausherrin begrüßte Ulrike
Der Wirtschaftsstand- sames Ziel sein, dass sich zentrum Lahr. Inhalt der Freyler die Mittelstandsver-
ort Deutschland und die mehr Menschen der gesell- Diskussion waren die neuen einigung. CDU-Bundestags-
Möglichkeiten unternehme- schaftspolitischen Verant- Trends in Wirtschaft und abgeordnete Peter Weiß
rischen Engagements sowie wortung stellen. Mein Gesellschaft. Wirtschafts- führte in die Thematik ein.
ein gegenseitiger Dialog Leitsatz beruht darauf, dass
standen im Mittelpunkt politische Handlungsab-
des Wirtschaftsjunioren- läufe und Entscheidungs-
Lunches. Nach einem findungsprozesse für die
Eingangsstatement wurden Bürger transparenter
zahlreiche wirtschafts- gemacht werden. Daher
politische Themen erörtert. sollten sich die Menschen
Nur im Zusammenspiel stärker gesellschaftspoli-
zwischen Wirtschaft, tisch engagieren. Mut und
Wissenschaft, Politik und Bereitschaft, die politischen
Gesellschaft lassen sich Rahmenbedingungen mit zu
Veränderungen im Sinne gestalten, ist eine Aufgabe,
unserer Gesellschaft umset- der sich jeder verpflichtet
zen. So muss es ein gemein- fühlen sollte. Diskussionsrunde zum Thema Mittelstandspolitik

Personalsituation bei der Polizei


Der derzeitige Stellenabbau Anfrage darüber informiert, es im Zuge der Verwaltungs-
im Polizeivollzugsdienst ob es Möglichkeiten gibt, in reform vereinbart wur-
führt dazu, dass Polizeivoll- gewissem Umfang Tarifper- de. Da die Aufgaben des
zugsbeamte auch mehr und sonal –gerade für Fälle von Polizeivollzugsdienstes
mehr „Nicht-Vollzugsauf- Elternzeit– einzustellen, das hoheitlichen Charakter
gaben“ erledigen müssen die Polizeivollzugsbeamten haben, können diese nicht
und damit ihren ureigenen von vollzugsfremden auf Tarifbeschäftigte über-
operativen Aufgaben nur Aufgaben entlasten kann. tragen werden. Die gegen-
erschwert nachkommen Innenminister Rech teilte seitige Austauschbarkeit
können. Die Dienststellen in seiner Antwort mit, dass sei stark eingeschränkt.
der Polizei in unterschiedli- dies nicht möglich sei, weil Soweit möglich, werde von
chem Maße betroffen. Vor der Nichtvollzugsbereich diesem Instrument bereits
diesem Hintergrund habe noch bis mindestens 2010 Gebrauch gemacht.
ich mich bei Innenminister ebenfalls Stelleneinsparun-
Rech mittels einer Kleinen gen vorzunehmen hat, wie
Kleine Anfrage, Drucksache Nr.
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